Refraktor. Aber welcher?

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So siehts aus, alles Geschmacksache. Ich verwende ja auch am liebsten Refraktoren, obwohl ich einsehe, dass mein 130 PDS für das ein oder andere Objekt einen Mehrwert hat. Nur leider benutze ich ihn fast nie, weil er mir schon zu umständlich ist. Ich nehme es mir immer vor, aber dann stell ich eben doch den 80er Apo raus. Verkaufen will ich ihn nur deswegen nicht, weil er sehr günstig ist und ich kaum was dafür bekäme. Dann behalte ich ihn lieber und nutze ihn irgendwann. Hin und wieder zucke ich noch und überlege mir für Planeten doch noch einen MAK zu kaufen, aber bisher konnte ich mich dazu auch nicht durchringen.

Ich rate auch zum 72er oder 80er Apo. Das sind tolle, unkomplizierte Geräte, die man spontan benutzen kann und die auch einfach schön aussehen. Womit wir wieder beim Geschmack wären.

LG Olaf
 
Hallo, natürlich behältst du den Dobson. Und dazu ein kleiner APO auf AZ-GTI passt auch. Ich habe für Planeten noch ein C4 (Maksutov), den trägt die kleine Monti auf jeden Fall. Damit bist du für Jahre gerüstet. Und wenn es Fotografie sein soll, gibt EAA (viele Kurzbelichtungen) und sogar eine Polwiege, so dass die AZ-GTI nicht mehr AZ ist. Ist zwar nicht super, aber für Fotos mit dem kleinen APO oder einem Fotoobjektiv reicht es allemal.
Für mich reicht: 70/420 ED APO von TS gebraucht für 280€, AZ-GTI gebraucht für 300€, stabiles Stativ (von Fernsehkamera) geschenkt bekommen, eine EOS 600DA gebraucht für 300€ und ein paar Filter, Okulare, Adapter, Fernauslöser. Dazu auf vorhandenem PC DSS, Fitswork, Graxpert und Bildbearbeitung, alles kostenlos. Da bleibt von deinem Budget noch genug, um ein oder zwei wirklich gute Okulare zu erwerben und deine Frau zum Essen einzuladen. Beides lohnt sich.
CS Harald
 
Weis nicht wie hoch dein Budget ist...


Den Apo habe ich und verwende den mit dem 0,8x Reducer hauptsächlich fotografisch. Gekauft habe ich ihn aber eigentlich für visuelle Beobachtung. Bei dem Angebot darf man nicht vergessen, dass der 0,8x Reducer nicht verbaut ist, sondern einfach in den Okularauszug geschraubt wurde. D.h. der Refraktor ist immer noch einer mit 975mm Brennweite und entsprechend lang. Das ist ein ganz schönes Geschütz. Ich habe ihn auf einer EQ6-R. Das ist extrem stabil. Beim Fokussieren bewegt sich das Bild bei meinem Dobson mehr. Für eine EQ5 Klasse Montierung finde ich ihn zu groß. Meine CAM zieht den zwar, aber da darf man nicht groß dran kommen. Die HEQ5 oder etwas vergleichbares sollte das aber schaffen.

Auf meinen Balkon würde er grad so passen. Der ist 1,8m tief. Auf dem Balkon verwende ich allerdings fast immer meinen 80mm Apo. Das liegt aber nur daran, dass ich für den großen Apo eine Säule im Garten habe und das Teil sehr sperrig ist beim hochtragen.

Von der Performance her ist er visuell super. Da gibt es nichts zu meckern. Ich würde ihn irgendwo zwischen meinen 6" Maksutov und 8" Newton einordnen. Der Intes Maksutov ist aber das perfektere Balkonteleskop. Den trägt man bequem am Handgriff. Man muss ihn halt mindestens 1h vorm Beobachten rausstellen. Leider ist mir der kaputt gegangen und ich kriege ihn seit dem nicht mehr richtig hin. Daher verwende ich den 80mm Apo. Von der Handlichkeit ist der 6" Maksutov allerdings nur unwesentlich schlechter. Vom Beobachtungskomfort sind beide ähnlich, da sich durch die ähnlich kurzen Tuben die Beobachtungsposition nicht groß verändert. Man kann also praktisch alles vom selben Niveau aus machen.

Man kann das Problem mit der Länge bei dem 5" Apo etwas entschärfen, wenn man die Verlängerung raus schraubt. Man kommt so auf 20cm Backfokus und kann auch mit dem Bino ohne Korrektor beobachten. Ohne Bino ist es aber besser, wenn man die Verlängerung drin lässt. Entweder man braucht eine Verlängerung oder man ist mit dem Auszug direkt vor dem Anschlag.

ABER ich möchte dazu halt noch einen Refraktor haben. Punkt.
Kann ich gut nachvollziehen. War bei mir genauso und ich habe mir zuerst den 5"er gekauft und dann den 80mm. Habe ich nie bereut. Machen beide immer noch riesigen Spaß, genau wie mein Newton. Bei mir ergänzt der 5"er den 12" Newton und ersetzt den Maksutov, der mir ja kaputt gegangen ist. Da ich den 5"er mehr oder weniger fest mit der Kamera verbaut habe, nehme ich nun den 80mm für visuelle Beobachtung. Den 5"er plane ich aber auf absehbare Zeit wieder ausschließlich visuell einzusetzen. Für mich ist das ein Traumgerät.

Grüße,
Joachim
 
Andrenalin verkauft im Markt einen Lacerta Flatfield APO 72/432 für 575€, bestimmt bei guter Ansprache noch etwas weniger. Tolles Gerät, Flattener schon drin und das Geld auf jeden Fall wert.
CS Harald
 
Moin Ruphartt (?),
Du willst nen Refri? Balkon? Halbwegs Öffnung und halbwegs wenig Farbfehler? Dann nicht lang schnacken, sondern den Kollegen hier anschreiben ... Skywatcher ED 120/900mm Teleskop ED Refraktor
Da bekommst für die knappe Hälfte Deines Budgets knappe 5" in vermutlich gut halbapochromatischer Qualität. Und für den brauchst nicht ganz so ne große Monti. Billiger kommst da wohl kaum ran. Ich hätte den selbst genommen, stünde meine Bude nicht schon mit Teleskopen voll.

Greetzles Hannes
 
Hallo Andreas,


Tak TSA 102/816mm. oder den TMB 130/1200mm.

was ja beides absolute Spitzenoptiken auch unter den Apos sind - da dürfte mein 125 SD Apo vermutlich nicht ganz rankommen. Die SD oder auch viele ED Apos sind zwar sehr gut gemessen am Preis aber der letzte Ticken Perfektion bleibt da auf der Strecke. Der Intes und der SD Apo schenken sich diesbezüglich eigentlich nichts. Das ist nahezu Perfektion mit kleiner Obstruktion gegen den nicht ganz perfekten Apo. Was bleibt ist der Unterschied in der Auflösung.

Leider gibt es in meinem Umfeld nichts wie einen TSA oder den 130/1200 TMB ich würde zu gerne mal 1 zu 1 sehen wie groß der Unterschied zwischen guten und nahezu perfekten Apos ist - wieviel sieht man davon außer unter Ausnahmehimmel?


Viele Grüße Felix
 
Leider gibt es in meinem Umfeld nichts wie einen TSA oder den 130/1200 TMB ich würde zu gerne mal 1 zu 1 sehen wie groß der Unterschied zwischen guten und nahezu perfekten Apos ist - wieviel sieht man davon außer unter Ausnahmehimmel?
Hallo Felix,

ich hatte früher einige mehr oder weniger gute der herkömmlichen ED's und je nach Qualität sind natürlich auch hier schon Unterschiede erkennbar.
Dann hat ein Kollege nicht weit von mir den Tak TSA 102 zu einem sehr guten Kurs angeboten, dass habe ich dann dankend angenommen.

Was halt auffällig war ist das die ED's ab einer bestimmten Vergrößerung mehr oder weniger unter Kontrastverlust, Schärfe und manche an zu viel CA litten, dass Bild wurde insgesamt flauer und war nicht mehr so knusprig.
Grundsätzlich würde ich sagen wenn man einen ED erwischt der bei doppelter Teleskopöffnung noch ein gutes Bild zeigt kann man schon zufrieden sein, spätestens bei 2,5x Vergrößerung brechen die allermeisten ED's ein.

Im Gegensatz dazu zeigen die High-End-Apos eben auch noch bei deutlicher Übervergrößerung ein kontrastreiches, scharfes und farbfreies Bild, hier ist dann eben irgendwann der Lichtverlust der limitierende Faktor.
Ich denke aber das diese Apos auch bei geringerer Vergrößerung insgesamt ein etwas kontrastreicheres Bild zeigen.

Den TSA habe ich mal bei 400x an Wega getestet, der Stern war praktisch farblos.

Grundsätzlich sollte man aber auch erwähnen das Tripletts bei etwa gleicher Qualität etwas die Nase vorne haben, ich habe zum Vergleich noch einen Vixen FL 102/900mm. und obwohl der sehr gut ist kommt der nicht ganz an den TSA heran.

Aber letztlich ist eben auch hier die Frage, wie viel Unterschied nimmt der einzelne Beobachter wirklich wahr und sind sie groß genug um den deutlichen Mehrpreis zu investieren, es ist und bleibt eine individuelle Frage.

Ich denke ein guter, herkömmlicher ED ist schon eine feine Sache und eigentlich ausreichend, die High-Ends sind dann für Puristen.

Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir schweifen langsam ab...

Wenn es wirklich um den schnellen, einfachen Einsatz geht, habe ich schnell meinen TS SD 72/432 auf einer kleinen AZ-Montierung schätzen gelernt. In 3 Minuten aufgebaut und los gehts.Der TS SD 125/975 zeigt zwar deutlich mehr und ist auf einer Goto-EQ Montierung sehr gut aufgehoben, bedarf aber mehr vorarbeiten. Den stell ich nicht mal eben für eine Wolkenlücke raus...

Beim Budget nicht vergessen sollte man einen ordentlichen Zenitspiegel und vernünftige Okulare, die fressen gut und gerne 1/4 und mehr des Gesamtbudgets...
Da kann ich als Preis-Leistungsempfehlung das SVbony 3-8mm Okular nennen...

Gruß Horst
 
Hallo Horst,

eigentlich nicht denn die Priorität lag ja auf Refraktor.

Dazu gehört m.E. eben auch die vermeintlichen Qualitätsunterschiede hervorzuheben und den TO sowie den geneigten Mitinteressenten die Entscheidungsfindung zu erleichtern, b.z.w. in Alternativen zu denken.

Nach meiner Wahrnehmung wird das Thema hier relativ seriös und geradlinig abgearbeitet, subjektive Bewertungen eingeschlossen.

Andreas
 
Hallo zusammen,

ja ich hatte auch das Gefühl dass wir ein wenig abschweifen. Anderseits gebe ich Andreas Recht, es ist ja auch interessant die unterschiedlichen Ansichten zu diversen Refraktoren zu hören. Die Anzahl der erhältlichen Refraktoren ist ziemlich groß und die Preisspannen dementsprechend auch. Es ist dann schon mal gut da Erfahrungen von anderen diesbezüglich aufzuschnappen.
Mich würde gern eure Erfahrung bei Apos von 80-100mm Öffnung interessieren, weil das der Größenbereich sein wird in dem ich wahrscheinlich zulangen werde.
Wenn jemand dann noch Erfahrung mit der AZ-GTIX im Zusammenspiel mit Refraktoren hat, wäre das Großartig.

Nochmal eine kleine Anmerkung zum Thema Budget. Wie ich schon erwähnt habe muss das Budget nicht ausgeschöpft werden. Ist ja nicht so dass die Kohle weg muss. Wenn zum Schluss was über bleibt bin ich auch zufrieden.

LG, Robert
 
Hallo Robert,


fiel mir gestern schon ein habe ich aber zu fragen vergessen: welche Okulare sind eigentlich vom Dobs vorhanden? Einige sollten ja auch am Refraktor Sinn machen wahrscheinlich mußt Du nur oben oder unten Brennweiten ergänzen und dann paßt das.

Zu den Refraktoren: ich selber habe den 125mmf7,8 SD Apo den Horst oben erwähnt das ist schon ein Klopper aber - ich finde diese Serie SD Apos vom Preis Leistungsverhältnis gut: deutlich farbreiner als die ED Apos, schöne Mechanik (OAZ) und Verarbeitung insgesamt - das paßt einfach.

Als lütten für schnell zwischendurch ist der 80/600 Volksapo geblieben - super leicht, leider noch der ältere OAZ dran der ist mittlerweile besser geworden.


Viele Grüße Felix
 
fiel mir gestern schon ein habe ich aber zu fragen vergessen: welche Okulare sind eigentlich vom Dobs vorhanden? Einige sollten ja auch am Refraktor Sinn machen wahrscheinlich mußt Du nur oben oder unten Brennweiten ergänzen und dann paßt das.
Hallo Felix,

das ist meine bescheidene Okularauswahl:

Hyp8 Baader Hyperion Okular 8mm - 1,25" - 68

Sky-Watcher SP Serie Super Plössl Okular 32mm

EXPLORE SCIENTIFIC 52° LER Okular 25mm Ar

EXPLORE SCIENTIFIC 52° LER Okular 4,5mm Ar

Plus ein 25er und 10er Plössl die es zum Dobson dazu gab.
 
Hallo Zusammen,

wenn ich an das Budget von 2000-2500 EUR denke inkl. Monti und es eine Ergänzung zum Dobson sein soll, dann würde ich auch zu einem kleinerem Apo tendieren.
Ich habe mir vor kurzem hier aus dem Forum einen Askar 103 gekauft. Die Idee ist, diesen Apo als Reiseteleskop zu verwenden und gleichzeitig zu Hause zum Beobchten zu verwenden. Das spannende an dem Apo ist, dass Du den nicht nur mit 700mm Brennweite verwenden kannst, sondern durch Abschrauben eines Tubusteils auf 420mm kommst. So hast Du zwei Teleskope in einem. Die 400mm z.B. für großflächige Nebel und Übersicht am Himmel und die 700mm für alles Andere.
Der dreillinsige Apo mit ED Glas ist hochwertig gebaut und falls Du das mal möchtest, kannst Du bei 400mm sogar einen Binoansatz verwenden. Die ED Gläser sind gut, aber nicht perfekt.....am Mond siehst Du leicht einen gelb/blauen Rand, bei anderen Objekten wirst Du keinen Rand mehr sehen.
Der Apo inkl. eine Montierung, wie eine AVX oder ein EQ Modell und dann liegst Du innerhalb Deines Budgets. Falls noch etwas über ist, kannst Du das ja in Filter und Okulare investieren, wenn Du möchtest.

CS
Christian
 
Hallo Christian,

braucht man dafür nicht einen Reducer (der nochmals mit der Hälfte des Refraktorpreises zu buche schlägt) ?

Gruß Horst
 
Hier ein Größenvergleich eines 72/432 und 125/975.... Refraktoren.jpg

Gruß Horst
 
Hallo Christian,

braucht man dafür nicht einen Reducer (der nochmals mit der Hälfte des Refraktorpreises zu buche schlägt) ?

Gruß Horst
Hallo Horst,

den Reducer brauchst Du zum Fotografieren, das eigentlich auch mein Hauptthema ist......zum Beobachten benötigst Du diesen nicht. Ich habe einen Binoansatz bei 420mm drangehängt ( ohne Rducer und ohne GWK ) und das funktioniert einwandfrei....:)

Schöner Größenvergleich.....der von mir vorgeschlagene Askar 103 liegt dazwischen, hat 5,3 Kg und ist damit leicht genug um den ggf. überall mitzunehmen.

VG
Christian
 
Hallo Christian,

ich steh da immer noch auf dem Schlauch. Du schreibst oben, dass man die Brennweite von 700mm durch abschrauben eines Tubusteils auf 420mm reduzieren kann. Die Länge reduzieren um mit einem Bino in den Fokus zu kommen verstehe ich ja, aber die Brennweite?

Gruß Horst
 
Hallo allerseits,
zunächst mal sorry für das OffTopic, aber...
Horst, nicht verwirren lassen, Christian vertut sich da grad etwas denke ich.
Christian,
Ich habe einen Binoansatz bei 420mm drangehängt ( ohne Rducer und ohne GWK ) und das funktioniert einwandfrei
das ist soweit richtig, aber du guckst in diesem Fall immernoch mit 700mm Brennweite.
Um auf die 420mm Brennweite zu kommen braucht es zwingend auch den 0,6x Reducer.
Das funktioniert bei dir nur weil du mit Bino-Ansatz guckst und dadurch deine Fokuslage nur durch abnehmen des zusätzlichen Tubusteils zu erreichen ist.
Hoffe du verstehst?

Gruß
Tobi
 
den Reducer brauchst Du zum Fotografieren, das eigentlich auch mein Hauptthema ist......zum Beobachten benötigst Du diesen nicht. Ich habe einen Binoansatz bei 420mm drangehängt ( ohne Rducer und ohne GWK ) und das funktioniert einwandfrei....:)
Ohne den Reducer hast du keine 420mm Brennweite. Da hast du, wenn du das Zwischenstück abschraubst, einfach 10cm mehr Backfokus bei 700mm Brennweite. Das ist natürlich eine super Sache mit dem Bino bei maximaler Pupille zu beobachten, aber der Reducer kostet halt über 500€.

Ich beobachte auch gerne mit Bino ohne Korrektor an meinem 12" f/5 Newton. Da habe ich soviel Backfokus, dass das geht. Ich hatte mir mal ein 8" Riesenbino gebaut, das auf etwa die selbe Lichtsammelleistung kommt. Das Bild im Bino war schon etwas ruhiger als im 12" f/5 mit Binokularansatz. Dafür hat der 12"er besser aufgelöst. Überlegen war das Bino nur bei so niedrigen Vergrößerungen, dass ich beim 12"er die maximale Austrittspupille überschritten habe. Aber auch da war das nicht so extrem, dass sich der große Aufwand und die umständliche Beobachtung gelohnt hätten. Daher habe ich das Riesenbino so gut wie nie benutzt und wieder zerlegt. Farbe stört mich da eigentlich nie gestört, solange ich nicht hoch vergrößere...was ich aber ohne Korrektor nie mache.

Rein aus Interesse...hat der Apo den Farbfehler nur mit Reducer am Bino oder auch fotografisch? Und ohne Reducer? Wie sieht es da aus?

Das geht übrigens beim 125mm f/7,8 auch. Da hat man auch ein Zwischenstück, das man rausschrauben kann und ohne das man mit dem Bino ohne Glaswegkorrektor beobachten kann. Bei dem Refraktor hat die Beobachtung mit Bino noch einen weiteren Vorteil. Der Apo ist auf grün und blau korrigiert. Bei rot hinkt der Fokus etwas hinterher. D.h. der Apo ist visuell ausgelegt, da man mit den Stäbchen im Auge kein rot sehen kann. Bei Mond und Planeten spielt das beim Farbsehen außer vielleicht beim Mars keine Rolle. Durch zusätzlichen Glasweg wird der Fehler in rot kompensiert. D.h. wenn man mit Zenitprisma oder Binoansatz beobachtet, hat man eine mehr oder weniger farbreine Abbildung. Allerdings ist das Farbproblem auch so schon so gering, dass ich es noch nie beim visuellen Beobachten ohne Glasweg wahrgenommen habe. Auch beim Mars nicht. Das ist eher ein fotografisches Problem. Mit einer OSC hat man im Roten etwas weniger Auflösung im Bild, dasselbe gilt auch für die Luminanz bei einer Mono.
 
Hi, ich hab die Azgtix mit Volksapo. Ich mach damit EAA und Sonne im Weißlicht. Links ist ein 90/500 Achromat bin Bino für Weitfeld. Die zweite Klemme an der Azgtix kannst du Gegenüber dem Auslieferungszustand um 90 Grad drehen und so parallel Teleskope montieren Für Planeten z.b kleiner Mak. Ich hab ein EQ-5 Stativ drunter. Braucht dann aber Adapter auf 3/8"
Grüße
Matthias
 

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Hallo Horst,
da hast Du natürlich Recht...:) Danke fürs <<<Nachfragen und ich muss meine Aussage korrigieren - die Empfehlung bleibt aber selbstverständlich:

Die Brennweite wird natürlich ersteinmal durch den Reducer von z.B. 0,6 reduziert auf 420mm und nicht durch das Abschrauben des Tubusteils...

Wenn ich damit beobachte, dann ich nutze den Askar 103 mit meinem Baader Maxbright Binansatz und komme zu folgendem Ergebnis:
-> ganzer Tubus kann bei meinem Bionoansatz nur mit einem GWK 1,6 genutzt werden, damit man in den Fokus kommt -> Brennweite damit 700mm x 1,6 = 1120mm
-> abgeschraubter Tubusteil: damit kommt man mit dem Binoansatz ohne GWK in den Fokus -> 700mm Brennweite
-> abgeschraubter Tubusteil ohne Reducer: damit kommt man mit einem 2" Zenitspiegel überhaupt nicht in Fokus

Also richtig müsste es heißen: Bei Verwendung von einem Binoansatz hast Du zwei Brennweiten ( 700mm + 1120mm ), ansonsten bleibt es bei den 700mm.
Die Empfehlung bleibt, da der ED Apo die angefragten Möglichkeiten und das Budget erfüllt und für später noch Erweiterungsmöglichkeiten, wie beschrieben, bietet.

Viele Grüße
Christian
 
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Hi, ich hab die Azgtix mit Volksapo. Ich mach damit EAA und Sonne im Weißlicht. Links ist ein 90/500 Achromat bin Bino für Weitfeld. Die zweite Klemme an der Azgtix kannst du Gegenüber dem Auslieferungszustand um 90 Grad drehen und so parallel Teleskope montieren Für Planeten z.b kleiner Mak. Ich hab ein EQ-5 Stativ drunter. Braucht dann aber Adapter auf 3/8"
Grüße
Matthias
Hallo Matthias,

das hilft mir schonmal ein Stück weiter. Ich hab gerade so bisschen das Hirngespinst eine GTIx mit einem 80er APO und einem 125er Mak parallel zu betreiben.

Grüße, Robert
 
Ich hab gerade so bisschen das Hirngespinst eine GTIx mit einem 80er APO und einem 125er Mak parallel zu betreiben.
Der Maksutov liefert dir am Planeten in etwa so viel Kontrast wie der 80mm Apo und bei Deepsky in etwa soviel Licht wie ein 4" Apo. Du hast also zwei Teleskope mit einer ähnlichen Leistung direkt nebeneinander. Auf der GTIx kommt das vom Gewicht her sehr nahe dem "bis zu" Wert, der vom Händler angegeben wird. Bei mir war es bis jetzt immer so, dass es beim "bis zu" keinen Spaß mehr macht.
 
Ich hab gerade so bisschen das Hirngespinst eine GTIx mit einem 80er APO und einem 125er Mak parallel zu betreiben.

Wenn der Mak nicht schon vorhanden ist würde ich das Geld lieber in den Refraktor stecken, entweder mehr Qualität oder moderat mehr Öffnung. Ein guter 80er Apo und einer der üblichen 127er Maks liegen nah beieinander, spätestens bei einem 4" Apo ist etwa Gleichstand angesagt. Wenn der Mak gut justiert und ausgekühlt ist.

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Falsche Angaben ohne Ende


Viele Grüße Felix
 
Je nach Budget und Größe des Refraktors könnte man auch über eine Harmonic Drive Montierung ala UMi nachdenken. Das klappt sicher bis 4“ bei Refraktor recht gut, evtl. auch für kurze 5“ Geräte.
 
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