APM SD Bino 120 mm Erfahrung mit T6 Nagler 7 mm

Hallo,
hier meine bescheidene Antwort, was es mit dem dunklerwerden eines Binos bei stärkerer Vergrößerung aufsich hat. Hier im Internet lautet der Link: www.telescope limiting magnitude calculator Je nach Vergrößerung, entspr. Alter (wg. Augenpupille) und Grenzgröße der Sterne, kann man bei zunehm. Vergrößerung ersehen, wie die Reichweite an Sternen wächst. Bis jetzt hat Stathis die Tabelle als die beste herausgefunden.
Ist eine schöne Spielrei, wenn man sich länger damit beschäft.
In einem persönlichen Gespräch eines Beobachters am "schwarzen Riesen" bei Melle, Öffnung 44" waren bei 750fach Sterne bis 18,5 Magn. sichtbar.

Viele Grüße
Günther
 
Einen guten Abend in die Runde,

hat ein Besitzer vom einem Bino APM SD 120 mm Erfahrung von einen nachträglichen bei Wellenform optimierten Bino? Wenn ja, würde mich interessieren wie sich die Kollimierung ab 6 mm Okulare sich auswirken, wie zb am Jupiter. Ich habe mein Bino noch nicht optimieren lassen und merke bei APM XWA Okulare 4,7 mm leichte Unschärfe am Jupiter.
Oder liegt das am XWA und man sollte besser ein Nagler Typ 6 nehmen ?

Besten Gruß

Holger
 
ich habe durchgehend Nagler T6 bis herunter zum 2,5mm verwendet, das 2,5er nur am Mond. In den 2 Jahren 2021 und 2022 habe ich nur zwei mal so gute Sicht gehabt, dass ich das 3,5er an Saturn und Jupiter scharf verwenden konnte (zu der Zeit hatte ich noch kein 2,5er), dass war eine sehr schöne Erfahrung. DasTakahashi TOE 4,0mm konnte ich bei relativ guten Verhältnissen regelmäßig verwenden. Mein 120er wurde bei Wellenform optimiert.
 
Hallo Andreas,

vielen Dank für deine Erfahrungsbericht. Hattest du das Bino vorab ohne Kollimierung schon im Einsatz gehabt? Wenn ja, ab wann (okular x mm) hat die Komillierung sich postiv bemerkbar gemacht. Die APM XWA 4,7 sind bei mir am Mond recht scharf, aber am Jupiter hatte ich links ein bißchen Unschärfe. Oder hängt es an einen Weitwinkel Okular xwa für einen Planeten?

Besten Gruß

Holger
 
Guten Abend Rolf,

danke für deine Antwort. Ich dachte immer die Kollimation wäre das i Tüpelchen um bei höhere Vergrößerung noch ein scharfes Bild zu haben. Ich nutze das Bino zum größten Teil eigentlich zwischen 24mm bis 9 mm für Nebel , Galaxien usw. Aber ab und an das Kügelchen Jupiter etwas größer zu sehen wäre auch ein Reiz.

Besten Gruß

Holger
 
Ja und nein.
Natürlich braucht man für hohe Vergrößerungen eine perfekte Kollimation.
Mein Bino ist perfekt kollimiert und zeigt auf beiden Tuben perfekte Sterntests.

Doppelbilder können aber auch durch den Okularhalter oder die Okulare selbst verursacht werden.

Bis 6mm habe ich keinerlei Doppelbilder.
Bei 4,7mm habe ich sehr wenig Probleme mit Doppelbildern.
Bei 3,5mm habe ich schon mehr Probleme mit Doppelbildern.

Die Doppelbilder verschwinden aber immer, wenn ich die Okulare in den Okularhaltern drehe oder leicht verkantet einsetze.
Die Ursache können die Okulare sein, deren Optik nicht ganz perfekt zentriert ist, was bei einem Mono Instrument ja gar nicht auffällt.
Oder aber die Okularhalter sind nicht genau winklig montiert.

Die Doppelbilder sind aber gut beherrschbar wenn man die Hintergründe kennt und entsprechend handelt.

Grüße Jochen
 
interessant, ich habe keinerlei Doppelbilder, da hab ich wohl Glück gehabt, wahrscheinlich liegt es wohl auch an den Augen und an der Ausprägung der persönlichen Neigung zu Doppelbilder.
 
Guten Abend Jochen,

wie ich das jetzt von den allen Beiträgen verstehe, ist die Kollimation wichtig wegen den Doppelbilder bei zunehmender Vergrößerung und natürlich mit der höheren Vergrößerung auch für die Schärfe des Bildes, wenn die Okulare mit spielen.

Mein Bino (obwohl der Start am Anfang ziemlich holprig war auf Seiten von APM) hat eigentlich eine gute Kollimation. Ich hatte noch nie Doppelbilder und ich habe scharfe Bilder bis dato 4,8 mm Okulare. Ich habe aber noch keinen Beitrag gefunden, das einer das Bino SD 120 mm ohne Wellenform Kollimation eine Zeit lang in Gebrauch hatte und nach einer Zeit dann bei Wellenform die Kollimation gemacht hat und dann den Unterschied beschrieben hat.

Meine Frage ist, ist es das Geld wert für eine oder zwei Stufe höhere (3,5 mm oder 2,5 mm) diese Kollimation nachträglich zu machen, oder besser das Geld in zwei Panoptic 24 mm zu investieren.

Besten Gruß

Holger
 
Meine Frage ist, ist es das Geld wert für eine oder zwei Stufe höhere (3,5 mm oder 2,5 mm) diese Kollimation nachträglich zu machen, oder besser das Geld in zwei Panoptic 24 mm zu investieren.

Besten Gruß

Holger
Leider hab ich auch keinen von dir gesuchten Vergleich. Aber wenn es darum geht, wg. der 3,5mm oder 2,5mm die Kolli machen zu lassen, und damit auf ein Paar 24mm PanO zu verzichten, würde ich mich fragen wie oft man die ganz kurzen Brennweiten sinnvoll einsetzen kann (auch bei perfekter Kolli). Ich hab die beiden PanO zwar lediglich am APM 100 ED, aber da funzen sie immer. Allerdings sind für mich seit den Zeiten von Miyauchi selig (100mm), solche Geräte stets Ferngläser geblieben, also nie Hochvergrößerungsgeräte.

csm
 
Hallo Holger,

weshalb solltest Du denn das Bino zu Wellenform geben, wenn Du scharfe Abbildungen und keine Doppelbilder hast?
Das macht man doch nur, wenn das Bino nicht perfekt ist.
Wie sehen denn Deine Sterntests aus?

Als ich mein 150er gekauft habe war ich auch bereit es bei Wellenform optimieren zu lassen.
Damals hat APM aber alle frisch aus China eingetroffenen Binos, zumindest die Großen, einem Sterntest unterzogen um die optische Qualität und Kollimation zu checken.
Dabei gab es bei meinem Bino keine Auffälligkeiten und deshalb gab es auch keinen Grund es zu Wellenform zu geben.

Dieser Eindruck hat sich dann bei der Benutzung bestätigt.
Ich mache bei guten Bedingungen immer mal wieder Sterntests und das Bino ist immer noch so gut wie zu Beginn.

Ich finde 3,5mm am 150er schon sehr grenzwertig.
Es wird da schon sehr duster, sprich es ist nur am Mond und den Planeten nutzbar und auch nur dann, wenn die Bedingungen wirklich gut sind.
Über 2.5mm denke ich nicht nach.
Beim 120er ist das ja nochmal verschärfter, 3,4mm kann ich mir gerade noch eben für die ganz besonderen Momente vorstellen, mehr aber nicht.
Aber bevor ich Geld zu Wellenform tragen würde, würde ich erst mal mit 3.5er Okularen Testen, ob es nötig ist.
Das Problem ist, dass Du wahrscheinlich Monate auf die Bedingungen warten musst, um das mit einem aussagefähigen Resultat testen zu können.

Da finde ich zwei 24er Panoptic wesentlich sinnvoller, ich persönlich würde aber zwei 32er Masuyama mit den Matsumoto Adaptern vorziehen.

Grüße Jochen
 
oder besser das Geld in zwei Panoptic 24 mm zu investieren.
Ich sehe es wie die beiden Vorredner. Mein 120er hat die Wellenformoptimierung bis 180fach zertifiziert, aber ich beobachte nur bei 25, 50 und selten bei 100 fach. Mit den Naglern 5 mm waren es mal 132 fach, aber das macht keinen Spaß mehr. Dann lieber das Teleskop.
Panoptic 24 mm sind pefekt, allerdings sind die APM 24 mm nahe dran, ist aber schwerer. Ich würde auch die mitgelieferten APM 18 mm nicht wie so oft zu sehen verscherbeln, denn auch die sind richtig gut!
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend in die Runde,

erstmal vielen Dank das Ihr euch diesen Thema angenommen habt. Von all den Beiträge kommt bei mir die Frage auf, warum so viele die Kollimation mit dem Kauf des Bino getätigt haben, obwohl sie nicht wirklich wußten ob es tatsächlich wirklich notwendig ist.

Als ich mein Bino SD 120 mm gekauft haben, habe ich Jochen vorab angeschrieben und Ihn mit ein "paar" Fragen gelöchert, auch mit dem Thema Kollimation. Jochen hat mir erstmal abgeraten und meinte ich soll erst mal schauen und das Bino selbst testen soll und natürlich und auf einen Sternentest bei APM beharren.

Da das Bino 120 mm mein ersten "größere" Fernglas/Teleskop ist, fehlt mir natürlich gänzlich jeden Erfahrung was sein Soll und was sein Ist sein soll..:-)

Ich werde nach den Berichten hier, erst mal die Kollimation, bei Seite legen und wahrscheinlich mir erst mal ein oder andere Nagler Okulare (4,5 und vielleicht 3,5) zu legen. Nur um mal zu schauen was der Unterschied von Nagler 4,5 mm zu APM XWA 4,8 mm am Bino bringt.

@ Rolf..ich habe mit dem Bino 120 mm auch die APM 24 mm dazu bekommen und eigentlich bin ich zufrieden. Ich dachte aber immer die Panaoptic 24 mm sind die Ultras der Astronomie.

@ Jochen ...die 32er Masuyama würde ich mir bei einer Brennweite von 840 mm sofort holen. Das bedeutet aber auch 150 mm Öffnung und das wiederum bedeutet 20 kg. Und 20 kg ist für mich der Tod vom inneren Schweinehund, das Ding oft genug aufzubauen.

Besten Gruß

Holger
 
Hallo zusammen.
Ich verstehe nicht, wieso man sich ein SD FG kauft um es dann hauptsächlich bei Vergrößerungen unter 100fach einzusetzen. Bis 60/70fach würde ja auch die Achro-Version völlig ausreichend sein. Ich habe das 120er SD von einem Sternfreund erlebt und war ehrlich gesagt mega enttäuscht von dessen Leistung eben jenseits von 100fach. Weder an der Sonne im Weisslicht noch an den Planeten Saturn und Jupiter konnte es meinen (vielleicht zu hohen Anspruch) von Schärfe befriedigen. Ich hatte nie das Gefühl, den perfekten Fokus getroffen zu haben. Das mag an diesem Exemplar gelegen haben, ich denke aber eher es liegt einfach am System. Das sind Geräte für das Grossfeld und nicht dafür geeignet, Details auf Jupiter zu sezieren. Und weil das so ist, verstehe ich den Sinn der SD Gläser, insbesondere des Tuning bei Wellenform nicht wirklich… außer dem geneigten Kunden ordentlich Kohle aus der Tasche zu ziehen.. Das ist alles anders, wenn man zwei Teleskope zu einem Bino vereint, z. B. ein Binoptic.
Aber alles nur meine Sichtweise. Ich hatte übrigens ein 70mm Semiapo von APM, als auch ein 80mm Binoptic. Beides tolle Geräte!
Grüße Holger
 
Also für mich macht ein SD bei jeder Vergrößerung Sinn.
Dadurch dass alle Lichtfarben einen gemeinsamen Brennpunkt haben ist es bei jeder Vergrößerung schärfer, beim Schafstellen macht es "Klick" anstatt dass man wie bei den Achros im Trüben fischt und gefühlt nie den Fokus findet.
Alle Lichtfarben in einem Brennpunkt bedeutet auch mehr Licht, das ist praktisch wie etwas mehr Öffnung.

Ich hatte schon ein Doppelteleskop mit EMS aus 2 ED Teleskopen.
Aber das APM setzt dem nochmal eins drauf.
Durch die gemeinsame Berechnung von Objektiven und Prismen hat man tatsächlich 2 Apos nebeneinander.
Und vor Allem 2 Apos mit sehr kurzer Brennweite, die man als Teleskop so gar nicht bekommt.
Mir war das besonders wichtig, denn ich mag Weitfeld UND Höchstvergrößerung am Planeten.

Ah ja Planeten, mit meinem APM SD sind die so knackscharf und detailliert wie sie für diese Öffnung nur sein können.

Bezüglich des Wellenform Tuning bin ich bei Dir.
Ich halte das nur für notwendig, wenn die Chinesen das Ding nicht sauber kollimiert haben oder die Kollimation beim Transport gelitten hat.
Mein APM war von Anfang an perfekt kollimiert und ist es heute noch.
Und wenn die Optik nicht perfekt ist (kein sauberer Sterntest) kann auch Wellenform nichts mehr reissen.

Grüße Jochen
 
nach Deinen Erfahrungen damit Holger müsstest Du nun ja eben genau wissen warum viele das FG zu Wellenform schicken. Meines ist jedenfalls scharf.
 
Hallo,
mich würde mal rein optisch interessieren, wie groß das Gesichtsfeld im 120er bzw. 150er bei max. Vergrößerung ist. Ein ganzer Mond oder mehr im Gesichtsfeld ??

Gruß
Günther
 
beim 120er mit 3,5mm Nagler T6 mit 189x gerade so (0.43°), oder mit TS UWAN 4,0mm bei 165x sicher mit 0,50°.
 
Hallo Günther,

mit den APM XWA 4,7 mm mit 110' habe ich den ganzen Mond scharf im Fokus. Den Jupiter mit Monden habe ich auch scharf als sogar als Kügelchen frei schweben im Fokus (wie beschrieben manchmal etwas nicht so scharf, dann muß man an mit Geduld sehr fein das Okular verstellen und dann kommt wenn man es schafft hat, anstatt eine Scheibe ein Kügelchen, frei schwebend im Raum. Der Jupiter ist noch bei der Vergrößerung sehr hell.)

Besten Gruß

Holger
 
Im 150er mit dem 3,5mm XWA bei 240x sind es 0.5° bei 110° Eigengesichtsfeld.

Grüße Jochen
 
Also dann doch nicht perfekt kollimiert oder die Optiken sind dezentriert. Ich hatte es leider versäumt einen Sterntest zu machen… Okay. Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil! ?
Danke für eure Rückmeldung
 
Ich habe das 120er SD von einem Sternfreund erlebt und war ehrlich gesagt mega enttäuscht von dessen Leistung eben jenseits von 100fach. Weder an der Sonne im Weisslicht noch an den Planeten Saturn und Jupiter konnte es meinen (vielleicht zu hohen Anspruch) von Schärfe befriedigen.
So ein Fernglas ist ja auch nicht für Höchstvergrößerungen gedacht, es ist eben nur ein FERNGLAS.
Alles über 100fach - und das ist schon verdammt viel für so einer 120er SD - ergibt doch nur einen Sinn, wenn der Anspruch nicht sehr hoch ist. Die besten Ergebnisse liegen bei weit unter 100fach.
Ganz anders bei einem Binoptik, das ja zwei echte Teleskope vereint.
 
Hallo Rolf,
das ist ja dann eher mein Reden und im Widerspruch zu denen der Vorredner. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, habe aber halt
meine Bedenken und auch Erfahrung. Wenn das also so richtig ist, wäre zumindest die Wellenform Optimierung obsolet und eher Geld Verschwendung. Denn ordentlich kollimiert sollte es bereits ab APM ausgeliefert werden (bis 100fach). Aber das sagt Jochen ja auch. Ich bin mir aber unsicher, ob ein bzw. zwei so schnelle Refraktoren, selbst mit dem Glasweg der Umlenkung, eine so gute Tiefenschärfe erreichen, dass es bei 150 oder gar 180 fach keinen Schärfenverlust gibt. Explizit die großen Öffnungen, also 120 oder auch der 150, sollten da schon alleine durch den Farbfehler weicher zeichnen… aber wie gesagt, nur meine Meinung. Den 150 kenne ich ja nicht. Fakt ist aber, es sind simple SD Optiken.
Gruß
 
wäre zumindest die Wellenform Optimierung obsolet und eher Geld Verschwendung. Denn ordentlich kollimiert sollte es bereits ab APM ausgeliefert werden (bis 100fach).
Also ich wollte das 120er ja auch so gut wie nur möglich und hatte es schon beim Kauf mit Wellenformzertifikat auf 180fach bekommen, um jegliche Probleme mit der Bildfusionierung zu vermeiden. Es sollte so gut kollimiert sein wie nur möglich. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, so ein Teil optimal kollimiert zu bekommen ohne dass eine Zweitfirma wie Wellenform da noch tätig wird. Aber dem ist offenbar nicht so, und wieviel merkantile Interessen dahinterstecken, sei dahingestellt ... .
Ich bin mir aber unsicher, ob ein bzw. zwei so schnelle Refraktoren, selbst mit dem Glasweg der Umlenkung, eine so gute Tiefenschärfe erreichen, dass es bei 150 oder gar 180 fach keinen Schärfenverlust gibt. Explizit die großen Öffnungen, also 120 oder auch der 150, sollten da schon alleine durch den Farbfehler weicher zeichnen…
Ich bin mir dessen ziemlich sicher ... .
Den 150 kenne ich ja nicht. Fakt ist aber, es sind simple SD Optiken.
Ich auch nur vom Hörensagen. Es sind in der Tat "nur" SD Optiken. Cela dit, die 120er SD und offenbar auch die 150er sind fantastische Großferngläser zwar nicht auf dem Niveau von Binoptik, dafür aber erschwinglich. Und wer beim Vergrößern die Kirche im Dorf lässt, wird damit lange viel Freude haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ganz kann ich der Diskussion nicht folgen.

Nur "SD" ?

Wenn mir beide Tuben perfekte Sterntests zeigen und weder am Mond, Planeten oder hellsten Sternen oder am Tag an harten Kontrasten (Telegrafenleitungen) irgendwelche Farbfehler sichtbar sind, was bitte soll denn da noch mehr gehen?

Bei nadelfeinen Sternen würde ich auch nicht von "weich" reden und der Fokus schnappt sauber zu, wie man es von einem Apo erwartet.

Vielleicht habe ich ja auch einfach nur Glück gehabt und ein außergewöhnlich gutes Exemplar ergattert?
Das glaube ich aber eher nicht, die anderen 150SD Besitzer, mit denen ich im Austausch bin haben genau die selben Erfahrungen gemacht.

Grüße Jochen
 
So ein Fernglas ist ja auch nicht für Höchstvergrößerungen gedacht, es ist eben nur ein FERNGLAS.
Alles über 100fach - und das ist schon verdammt viel für so einer 120er SD - ergibt doch nur einen Sinn, wenn der Anspruch nicht sehr hoch ist. Die besten Ergebnisse liegen bei weit unter 100fach.
Ganz anders bei einem Binoptik, das ja zwei echte Teleskope vereint.
ich weiß nicht von welchem Fernglas Du da so schreibst, aber meines ist es ganz bestimmt nicht. Ich finde es aber lustig wie ignorant Du Dich einfach über die Erfahrungen anderer hier hinwegsetzt. Du gehst anscheinend davon aus dass ich als sozusagen Halbblinder durch mein Fernglas bei 189x schaue und nicht mal merke dass es total unscharf ist weil es ja nur deutlich unter 100x scharf abbildet.
 
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