Pegasus SmartEye

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas casati
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Das hat Potential, vor allem für 90% Visuelle wie mich, einfach bei lichtschwachen Objekten als weiteres Okular, und Erinnerungsfotos + zum Zeigen als Bonus, alles in einem.
Kann ich meine umständliche Tablet Lösung in Rente schicken.

Wir leben in interessanten Zeiten, diese Nische wird noch tolle Tools hervorbringen, das zukünftige Killer Feature für mich wäre wenn man zwischen direktem Strahlengang eines guten 80+ Grad Okulars und Sensor-Sicht hin und herschalten könnte.
 
Ist nicht das gelbe vom Ei für mich, umständlich, sperrig, schwer mit 2 Zoll Okular +noch diesem e-Okular. Speziell am kleineren Teleskop.
 
Hallo zusammen,

ich habe erst heute von diesem Okular erfahren.
Diesen Thread habe ich durchgelesen/überflogen.
Zur Brennweite und Augenabstand wurde noch nichts gesagt.

Kann einer von euch etwas zu meinen Fragen sagen?

Welche Vergrößerung wird z B mit einem Teleskop mit 1000 mm Brennweite erzeugt?

Brennweitenangaben liegen nicht vor, sonst könnte man sich die Vergrößerung und das wahre Gesichtsfeld ausrechnen, da
die Angabe scheinbares Gesichtsfeld vorhanden sind. Zur Brennweite und Augenabstand des Smart Eye Okular
wurde noch nichts berichtet.

VG. Michael
 
Eine "Brennweite" gibt es nicht, da da keine Linse drin ist, sondern ein IMX533. Das ist ein quadratischer Chip mit 11mm Kantenlänge, damit kannst du dir dann den Bildwinkel für eine gegebene Brennweite ausrechnen.
 
Pegasus Astro schreibt auf der Produktseite in den FAQ:
Zitat von https://smarteyepiece.com/pages/smarteye-frequently-asked-questions:
What is the field of view for SmartEye?

SmartEye offers a wide 90° apparent field of view with 12mm of eye relief and an approximate focal length of 11mm. When used with telescopes like the Sky-Watcher Esprit 100ED or the Astro-Tech AT72ED, the true field of view is approximately 1.18° and 1.51°, respectively. The TeleVue Nagler 11mm eyepiece provides a similar field of view.
Beste Grüße,
Alex
 
Ich finde die Idee sehr spannend, aber zur Zeit ist es zu teuer für mich.
Ich warte mal erste Erfahrungsberichte ab und seh dann weiter.

Wenn es gut funktioniert und eine höhere Nachfrage besteht, kann ich mir auch gut vorstellen, dass sowas bald von anderen Herstellern (ZWO?) auch kommt. In der Technik sollte kaum etwas drin sein, dass direkt patentierbar ist, so dass es nicht nachgebaut werden könnte, denk ich.

Grüße, Mario
 
1200,- für die 533er Kamera, bleiben 750 für den Mehrwert (Entwicklungkosten!, Screen, Software, QA, Produktionskosten, Firmenmarge, Händlermarge)
Glaub nicht das es ZWO und andere Etablierte wesentlich günstiger machen werden/können.
Natürlich kommt irgendwann ein China Klon mit Billig-Sensor.

Ja, ist kein Schnäppchen, aber (fast) genau sowas stell ich mir seit Jahren vor. Ist eine Nische aber falls die ersten Reviews positiv ausfallen bin ich Early Adopter.
 
Was mich interessieren würde: Wie schauts denn mit diesem Smart-Eye aus bezüglich der Bildwiederholrate z.B. bei Planetenbeobachtung? Mit einem normalem Okular hat man ja den Vorteil, dass das Auge die Phasen ruhiger Luft quasi "herausfiltern" kann. Das Smart-Eye wird wohl mehr oder weniger eine fixe Bildwiederholrate haben, also beispielsweise 10B/s oder lässt sich hier was einstellen? Langzeitbelichtungen mit dem Smarteye schließe ich wohl eher aus. Damit ist dann das Dunkelsehen mehr oder weniger eingeschränkt und nur für eher hellere Objekte verwendbar.
Und wenn ich das jetzt mit dem elektronischen Sucher meiner Olympus OM-1 vergleiche: Bei dem sieht man bei richtig dunklen Objekten genau gar nichts ausser grauslichem Bildrauschen.
 
Mich würde eher interessieren, warum alle mit Smartteleskopen auf Planeten wollen? Da wird dann ohne zusätzliche Vergrößerung ein Objekt aufgenommen, das durch Stacken auch nicht heller wird, und ohne Barlow auch nicht größer wird. Und das Auge hat einen guten Kontrastumfang.

Normalerweise macht es laut FAQ 5-30 Sekunden Belichtungszeit (also viel zu viel für Planeten, wobei der Mond auch gehen soll), und das wohl solange die Nachführung das Objekt im Bild hält. Das gibt also die selben Langzeitbelichtungen wie bei allen, die relativ kurzbelichtete Aufnahmen stacken – das kannst du auch eine Stunde laufen lassen. Im Astro-Kamera-Modus geht mehr, genau wie auch kürzere Belichtungszeiten.

Dein Kamerasucher zeigt ja auch nur das Live-Bild und macht kein Stacking.

Clear Skies,
Alex
 
Mich würde eher interessieren, warum alle mit Smartteleskopen auf Planeten wollen? Da wird dann ohne zusätzliche Vergrößerung ein Objekt aufgenommen, das durch Stacken auch nicht heller wird, und ohne Barlow auch nicht größer wird. Und das Auge hat einen guten Kontrastumfang.

Normalerweise macht es laut FAQ 5-30 Sekunden Belichtungszeit (also viel zu viel für Planeten, wobei der Mond auch gehen soll), und das wohl solange die Nachführung das Objekt im Bild hält. Das gibt also die selben Langzeitbelichtungen wie bei allen, die relativ kurzbelichtete Aufnahmen stacken – das kannst du auch eine Stunde laufen lassen. Im Astro-Kamera-Modus geht mehr, genau wie auch kürzere Belichtungszeiten.

Dein Kamerasucher zeigt ja auch nur das Live-Bild und macht kein Stacking.

Clear Skies,
Alex
Dachte ich mir, dass diese Smart-Eye Geschichte wohl eher für großflächige Nebel a'la Orion, M13, M31 usw. recht gut geeignet sein dürften. Das Ding für die Belichtung für z.B. Jupiter mit den Monden so einzustellen, dass man das Planetenscheibchen und die Satelliten gut sieht, dürfte wohl ähnlich aufäwndig sein, wie wenn man gleich fotografisch unterwegs wäre. Zudem: Der Anspruch an die Nachführgenauigkeit dürfte ähnlich hoch sein wie bei der Verwendung noramler Astro-Kameras mit Belichtugnszeiten bei einigen Sekunden. Eine AZ-Monti mit manueller Nachführung, welche bei visuellen Astronomen recht beliebt ist, ist damit wohl aussen vor.
Und in Anbetracht des Preises für so ein Smart-Eye (pegasus-astro smart eye: € 1900.--) wird das wohl eher ein Nischenprodukt bleiben, genauso wie ich da lieber bei meinen optischen Okularen bleibe ;-)
 
Naja, jede Montierung, die halbwegs nachführt, dürfte für Deep Sky ausreichen – bei den Belichtungszeiten sind Nachführfehler vernachlässigbar, nur das Bildfeld wird halt irgendwann abgeschnitten. Deshalb ist EAA für Deep Sky ja so beliebt: Mit wenig Aufwand wird deutlich mehr sichtbar gemacht als nur im Okular. Der ganze Guiding-Aufwand entfällt, und sowas ist mit einer Goto-Montierung, die eh schon Strom braucht, besonders reizvoll. Pixel-Peeping macht keiner beim Blick ins Okular, da braucht es schon einen größeren Monitor für...

Nischenprodukt? Jo, hatte ich bei den Smartteleskopen auch eher vermutet, als ich das eVscope getestet hatte :)

Ich würde das wirklich gerne mal an unserem Vereins-CDK20 testen (was auch ein Nischenprodukt ist, genau wie ein Bino-Ansatz mit Nagler-Okularen:)), oder in mein bereits vorhandenes Goto-Teleskop stecken. Gerade für Öffentlichkeitsarbeit ist das dann nochmal was anderes als ein Laptop mit Kamera, die durch das Leitrohr das selbe auf dem Monitor zeigt wie das Okular am großen Teleskop.

Für Sonne, Mond und Planeten macht das nur Sinn, wenn man das Bild auf einem Monitor zeigen will, z.B. bei Finsternissen oder Planetenbedeckungen. Und das kann auch jetzt schon jede Astro-Kamera mit PC.

Clear Skies,
Alex
 
Hallo allerseits,
Ich habe mir nur so zum Spaß jetzt mein eigenes Smarteye gebastelt da ich für 10 Tage nach Mallorca in den Urlaub wollte bot es sich an mein Seestar S50 mitzunehmen um dort ein wenig zu spechteln. Mein Smarteye besteht aus der Linse einer 2,5 Dioptrien Lesebrille welche ich in einem Kunststoffrohr aus dem Baumarkt fixiert habe und an ein altes Schächtelchen aus Karton adaptiert habe. Als Display dient mein altes Smartphone HonorX9 auf welchem die Seestar App installiert ist die Auflösung dürfte FHD sein jedenfalls sieht man keine Pixel bzw. machen diese sich nicht störend bemerkbar. Das Gehäuse für das Setup habe ich mittels einer Gopro Fahrradhalterung an meinem Stativ montiert. Auf Mallorca konnte ich damit schöne Beobachtungen der Südlichen Objekte machen und kann bestätigen das es sich tatsächlich eher nach Teleskop anfühlt als wenn man auf ein Tablet guckt, es ist viel Immersiver durch ein Okular zu beobachten. Die Steuerung des Seestar erfolgte mit meinem anderen Smartphone, das HonorX9 fungierte somit lediglich als Display.

LG Christian
 

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Hallo allerseits,
Ich habe mir nur so zum Spaß jetzt mein eigenes Smarteye gebastelt da ich für 10 Tage nach Mallorca in den Urlaub wollte bot es sich an mein Seestar S50 mitzunehmen um dort ein wenig zu spechteln.

Eine sehr coole Eigenkonstruktion hast du da, mich erinnert das ein wenig an die Eigenkonstruktion eines Cloudynight Users My dream EAA (Electronic Assisted Astronomy) setup and one observation session

In diesem live-EAA Segment wird sich noch viel tun, schade das das Smarteye ständig weiter nach hintern verzögert wird, wir gehen schon fast Richtung 1 Jahr Verspätung. :/
 
Hallo Sternfreunde,

hat einer von Euch so ein Teil "in freier Wildbahn" eventuell schon mal live gesehen? Oder hat einer der Vorbesteller schon ein Teil erhalten bzw. einen Liefertermin benannt bekommen?
Ich habe das Gefühl, dass lediglich bei den Händlern die Liefertermine / Verfügbarkeit von Monat zu Monat angepasst wird.
Auf eine direkte Anfrage an den Hersteller habe ich bis heute keine Antwort erhalten.

cs eike
 
In dem Thread auf Cloudynights hieß es vor drei Tagen, dass der Versand an die Händler jetzt startet.
 
Am 28. Mai hatten sie auf ihrer Webseite gepostet, dass sie jetzt verpacken:
https://smarteyepiece.com/pages/product-updates
und
https://www.cloudynights.com/topic/916568-new-pegasus-astro-electronic-eyepiece/?p=14157036

Damit sind sie gar nicht so schlecht, was den Zeitplan angeht. Da habe ich schon ganz andere Verzögerungen erlebt ;) Ist ja auch keien so große Firma, da muss erst einmal jemand die Zeit haben, die Webseite zu aktualisieren, und daran denken, was alles in den FAQs steht. Wenn sowas händisch gepflegt wird, wird gerne mal was vergessen.
 
Der User auf CN sagt dass er mit max. 6min diese Ergebnisse bei M51 und M101 erziehlt hat, mit einem 140mm Refraktor bei F5.7, und schon nach 20-30sec die Spiralarme klar erkennbar waren.
Das übertrifft meine Erwartungen noch, muss mir das Gerät holen. By-By Öffnungsfieber.
 
;)ok, aber das heißt ja nicht, wenn schon etwas größeres da ist, dass man es da nicht auch versuchen könnte. Ich freu mich da schon auf die vielen kleinen, schwachen Arp´s & Co.
Einzig was mich zZt. etwas stört, sind die noch vorhandenen "Baustellen".
cs eike
 
Kann man das Teil eigentlich auch über NINA oder Sharpcap ansteuern wie eine normale astrokamera?

Dann wäre das nämlich echt eine Überlegung wert und ich könnte meine asi533 in Rente schicken. Das ist ja der gleiche Chip.

Was wiegt das Ding eigentlich?

Grüße
Joachim
 
Hallo Joachim,

laut Herstellerbschreibung kann es auch also normale Astrokamera unter z. B. Nina eingesetzt werden.

Das Gewicht soll bei knapp 1 Kg liegen, also etwas weniger als ein 2" ES 30mm mit 82°.

Schöne Grüße
Dirk
 
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