Zeigt her eure Refraktoren - der "Ich liebe Refraktoren Thread"

habe auch noch was liebenswertes zu präsentieren: einen 200mm Brandt-Halbapo mit F14 in ungeknickter Schönheit. Musste Platz sparen und ihn lang un ungefaltet azfstellen, weil er auf seiner hohen Säule über den 16"Newton drüberschauen müssen konnte. Beide Tuben bringen mit Suchern, Laufgewichten 43 kg auf die Waage.
Dafür kann man damit "Genußgucken"; meint: Im Liegestuhl liegen können, Planeten beobachten und ´ne Pulle Bier zischen ohne das Auge vom Okular nehmen zu müssen.

Wow, was für tolle Geräte. Was ist ein "Brandt-Halbapo"? Ist das ein Hersteller, oder hat das mit dem Verfasser von "Das Fernrohr des Sternfreundes" (Kosmos Verlag) zu tun?

Auch das Gebäude finde ich toll und ich wundere mich, ob das auch im Winter funktioniert, oder habt ihr keinen Schnee?

Tom.
 
Hallo, ich benutze diese 30mm-SvBonys zum Nachführen an Instrumenten mit kleinen Brennweiten. Das funktioniert einwandfrei, aber vielleicht meinst du ein anderes SvBony Gerät. Die von mir benutzten TEile haben kein Okular, sondern man muss sich das Okular extra beschaffen oder eben eine Kamera dransetzen.

Tom.
Hallo Tom, dann hast du ein anderes. Ich benutze das SV182.
 
selbstredend.

natürlich nicht, denke, mit #291 ist der Bezug meiner Aussage recht eindeutig und schließt auch .....

denn das trifft auch auf alle anderen Komponenten zu, z.B. auf die Optik, oder auf die Blenden, oder auf die Justage, oder auf den Benutzer, oder auf die Bedingungen
diese deine Aussage aus.

Ich behaupte mal, ein guter Refraktor braucht keine 1:10 Untersetzung des OAZ. Entweder ist das Ding scharf, oder nicht.
nein, korrekt, etwas anderes hat so wie ich das lese niemand behauptet.
Das der Scharfeinstellvorgang mit einer 1:X Untersetzung und dessen Ergebnis komfortabler, störungsfreier, präziser gefunden werden kann ist ein Pro-Argument,
kein zwingendes für einen Austausch der Untersetzung.
Ob einem der Mehrpreis diese Modifizierung wert ist, kann nur jeder für sich beantworten.
 
Hallo zusammen,

da schon lange keine Bilder mehr zu sehen waren in diesem Thread steuere ich mal ein paar bei :).

vg Martin
 

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Und hier ein paar "Verblichene", wobei der FS-152 hier von seinem neuen Besitzer bereits gezeigt wurde :cool: , der TMB 100/800 war übrigens optisch absolut perfekt 0,993 Strehl. Ich denke der neue Besitzer hat eine große Freude mit ihm!

Leider sind die Bilder von meinem 203/1800 vom TMB durch eine defekte Festplatte verloren gegangen, den hatte ich auf einer Giro XXL für ein paar Jahre, der Transport von dem Teil war aber sehr mühsam und somit habe ich mich entschieden ihn wieder abzugeben.

vg Martin
 

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Zum Vixen-Okularauszug habe ich auch einige Erfahrungen gemacht.
Dem FL102S im Oriontubus hatte der Vorbesitzer eine Untersetzung spendiert.
Damit geht's für mein Dafürhalten ganz gut.
IMG_20250222_203108a.jpg

Dieses Fernrohr bereitet mir viel Freude. Mitte Januar habe ich bei besten Bedingungen den Mars mit 300-fach (Nagler-Zoom) beobachten können.
Beim Jupiter war die Vergrößerung nicht mehr sinnvoll, jedoch beim Mars habe ich tatsächlich mehr Details gesehen.

VG Hans-Jürgen
 
Hi Tom,

der kurze 130er müsste aus 2001 oder 2002 sein, der 155er ist ebenfalls aus der letzten Auflage und somit ähnliches Baujahr sein.
Beide haben das "pebbled finish" mit dem taillierten Tubus.

vg Martin
 
Hi Hans-Jürgen,

ich hatte den FL102/920 auch für viele Jahre, ein absolut tolles Gerät! Man sieht ihn am Bild vom TAK152 links unten im "Schatten" liegen.
Blöderweise hatte ich vor ein paar Jahren einen Überbestand von 4" Geräten und habe ihn abgegeben, was ich bis heute bereue. Der Vixen war sehr leicht, im Gegensatz zu dem TMB100/800, und hatte nur im Übervergrößerungsbereich >200 fach gegenüber dem TMB das Nachsehen.
Den originalen Auszug vom FL hatte ich gegen einen vom Zeiss APQ getauscht und geringfügig den Tubus gekürzt, dann war auch das Fokussieren eine Freude.

vg Martin
 
Zum Vixen-Okularauszug habe ich auch einige Erfahrungen gemacht.
Dem FL102S im Oriontubus hatte der Vorbesitzer eine Untersetzung spendiert.
Damit geht's für mein Dafürhalten ganz gut.
[bild]
Dieses Fernrohr bereitet mir viel Freude. Mitte Januar habe ich bei besten Bedingungen den Mars mit 300-fach (Nagler-Zoom) beobachten können.
Beim Jupiter war die Vergrößerung nicht mehr sinnvoll, jedoch beim Mars habe ich tatsächlich mehr Details gesehen.

VG Hans-Jürgen
Toll ist das geringe Gewicht dieser Vixen/Orion Geräte. Dadurch sind sie gut tranportabel.

Mars verträgt hohe Vergrösserung. Bei 200x ist der rote Planet noch sehr klein aber er ist hell genug, stark vergrössert zu werden. Daher konnte ich sogar mit dem kleinen Bruder, dem FL55mm bei 110 facher Vergrösserung schon Details ausmachen und das trotz eines Billigokulars (SR 4mm von Fotoquelle/Tasco). Ich habe das Gerät von einem Sternfreund bekommen um es zu justieren. Der Tubus passte genau in die Rohrschelle der Montierung des 60/910mm "Apollo-Spezialteleskops" von Quelle (1974) und ich habe für einen abschliessenden Sternentest aus dem Wintergarten bei offenen Fenster mitten aus der Stadt beobachtet. Ich war jedenfalls sehr überrascht, dass das überhaupt geht und wollte danach unbedingt einen FL102, welchen ich aber erst viele Jahre später gebraucht kaufen konnte. Den 55er als schwarze Celestron-Version konnte ich soäter auch noch erwerben.

Zur Ergänzung hierzu: Wenn die Luft ruhig ist, möchte ich gerne mehr Öffnung und ein grosser Schiefspiegler liefert bei Planeten wie Mars, Jupiter und Saturn doch mehr. Und wenn man man sich einen tollen Standort wählen kann, kann man das noch toppen: Die bis dato besten visuellen Beobachtungen von Jupiter, Uranus und Neptun machte ich mit einem 400/2200mm Dobson auf einem Berg in Südfrankreich (September 1999). Also: Viel Öffnung, gute Optik, sehr ruhige Luft und phantastische Durchsicht = Topergebnis.

Tom.
 
Salve Martin!

Ja, sehr leicht und nach meiner Meinung eine vorzügliche Optik.
Zum Vergleich habe ich selber noch den kleineren Bruder, in dem Fall in einem Celestrontubus.
Da war aber der Auszug, trotz gleicher Bauart schlechter zu optimieren. Ich denke, ob Orion oder Celestron, die Auszüge wurden von Vixen gefertigt.
(Ich hatte auch mal einen Vixen 80M, der nicht schlecht war.)
Dem kleineren habe ich damals einen Crayford-Auszug verpasst.
Hier mal in Kombination mit dem PST.
IMG_20250222_203935a.jpg

Nicht wundern, der Sonnenfilter ist in die Tauschutzkappe eingesteckt und so nicht sichtbar. :cool:

VG Hans-Jürgen

PS: Vor Jahren bei einem Teleskoptreffen hatte mir ein Besitzer eines Zeiss AS100/1000 eingestanden, dass ihm der Anblick des Saturns im FL80S besser gefallen hätte...
 
...Und wenn man man sich einen tollen Standort wählen kann, kann man das noch toppen: Die bis dato besten visuellen Beobachtungen von Jupiter, Uranus und Neptun machte ich mit einem 400/2200mm Dobson auf einem Berg in Südfrankreich (September 1999). Also: Viel Öffnung, gute Optik, sehr ruhige Luft und phantastische Durchsicht = Topergebnis.
Ja, das kann ich bestätigen:
Mai 2016 mit dem 24" ICS Dobson, Vergrößerung ca. 650-fach mit 3,7mm Ethos auf der Farm Hakos, Namibia - der Mars fast wie auf Fotos.
 
Nach unten abgestuft geht es bei mir mit einem WO FD72 Megrez weiter. Der ist zwar ziemlich schwer für die Öffnung, jedoch sehr solide.
Die Optik kann natürlich mit meinen beiden Fluorit-Optiken nicht mithalten, dennoch gebe ich ihn (wahrscheinlich) nicht mehr her.
Vom Farbfehler her ist er ein bisschen besser als das Telementor. (Welches ich auch mein Eigen nenne...)
Derzeit ist er bei uns im Gartengrundstück stationiert, wo er hauptsächlich tags für Sonne im Weißlicht und aktuell für die Venus benutzt wird.
Provisorisch sitzt er auf solch einer einfachen Revue-Quelle Montierung eines 114/900 Spiegels.
Diese wurde vom Klebefett befreit und wird von einem Vermessungsstativ getragen. Das funktioniert erstaunlich gut.
Die recht einfachen Teilkreise erlauben mir jedenfalls, die Venus am Taghimmel auf Anhieb zu finden.

IMG_20241127_110607a.jpg
 
Die Idee mit der EQ 1/2 im AZ-Modus auf Vermessungssstativ ist sehr gut. Ich finde die Teilkreise dieser kleinen Montierungen durchaus brauchbar für Widefielder. Die EQ 1/2 eignet sich bei korrekter parallaktischer Ausrichtung sogar dazu, grob nachzuführen. Ggf. auch motorisiert mit 9V Blockbatterie-Motor. Eine EQ 1/2 hat doch fast jeder in der Bastelkiste, ich habe sogar eine, die ist in grüner Hammerschlagoptik (ähnlich der alten Vixen GP) gehalten (von einem klassischen Celestron Astromaster Catadiopter).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das geht natürlich auch. Aber das Bild täuscht - die ist parallaktisch ausgerichtet, das Fernrohr zeigt nach Süden, sodass die GG-Stange gerade waagerecht steht...
Tief stehende Wintersonne gegen Mittag.
Aktuell habe ich noch eine Vixen-Klemme (aus besagter Bastelkiste ;)) drauf gesetzt. Interessenhalber habe ich probiert, ob auch noch der FL80S getragen wird.
Das geht auch noch befriedigend - kein Problem, wenn der Unterbau stimmt. Die originalen Holzbeine sind die Schwachstelle.

VG Hans-Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun hatte ich auch noch den Telementor erwähnt, hier nun im Bild:
IMG_7324.JPG

Das Fernrohr verwende ich auch noch regelmäßig, da es noch immer eine sehr gute Optik darstellt.
In der 10. Klasse Astronomie - ja, dort wo ich sozialisiert wurde, gab's das noch als Unterrichtsfach :cool: - durfte ich beim nächtlichen Beobachten im Klassenverbund (das war aber fakultativ) die Objekte einstellen, die Lehrerin hatte sich ins Warme zurück gezogen.
Dieses Fernrohr habe ich später Mitte der 90-iger Jahre in einem Fotoladen gebraucht kaufen können.
Den Okularrevolver habe ich dann noch viel später von einem Schuldirektor geschenkt bekommen, bei denen sich die Geräte auf dem Dachboden "stapelten", weil einige Schulen geschlossen wurden und das Fach Astronomie gestrichen war.
Bevor jemand fragt, die 1,25" Stutzen mit Ringklemmung! gab's mal zu kaufen, das war eine Kleinserie eines bekannten Händlers.

Daneben steht besagter Revue-Spiegel, der da einen Vixen-Auszug und eine Velours-Auskleidung bekommen hatte, bereit für den nächtlichen Test.
Aber das ist ja ein anderes Thema - nur so viel, sehr brauchbare Optik, falls das nicht allgemein bekannt ist. ;)
Jaja, es hat sich allerhand angesammelt...

VG Hans-Jürgen
 
Der Revue Newton war mein erstes Teleskop, ist nun auch schon einige Jahrzehnte her ;-) Auch wenn die Optik brauchbar war, die damals ausgelieferte Montierung war es nicht. Trotzdem ist er nach wie vor im Originalzustand in meiner Sammlung. Den Telementor habe und nutze ich auch (auch wenn ich nicht in der DDR sozialisiert wurde) - und ich liebe ihn sehr. Ein sehr schöner, unkomplizierter Refraktor mit einer brauchbaren Optik und einer mechanisch guten Montierung. Den Telementor wollte ich immer haben, schon als Jugendlicher - ich hatte in diversen (ostdeutschen) Büchern über ihn gelesen. Irgendwann bot sich dann die Gelegenheit und ich musste zuschlagen. Habe es nicht bereuht,
 
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So, gerade aufgebaut, damit der Junior mit dem Senior heute Abend Planeten anschauen können :-)

Falls jemand einen original Drehknopf für das Gegengewicht hat und abgeben möchte, bitte unbedingt PM.
 
IMG_8249.jpeg


Der Himmel sieht gut aus heute. Leute, rafft Euch auf - die Gelegenheit, mal wieder zu den Basics zurückzukehren und dem schönsten aller Hobbies zu frönen :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun hatte ich auch noch den Telementor erwähnt, hier nun im Bild:
Den Anhang 464977 betrachten
Das Fernrohr verwende ich auch noch regelmäßig, da es noch immer eine sehr gute Optik darstellt.
In der 10. Klasse Astronomie - ja, dort wo ich sozialisiert wurde, gab's das noch als Unterrichtsfach :cool: - durfte ich beim nächtlichen Beobachten im Klassenverbund (das war aber fakultativ) die Objekte einstellen, die Lehrerin hatte sich ins Warme zurück gezogen.
Dieses Fernrohr habe ich später Mitte der 90-iger Jahre in einem Fotoladen gebraucht kaufen können.
Den Okularrevolver habe ich dann noch viel später von einem Schuldirektor geschenkt bekommen, bei denen sich die Geräte auf dem Dachboden "stapelten", weil einige Schulen geschlossen wurden und das Fach Astronomie gestrichen war.
Bevor jemand fragt, die 1,25" Stutzen mit Ringklemmung! gab's mal zu kaufen, das war eine Kleinserie eines bekannten Händlers.

Daneben steht besagter Revue-Spiegel, der da einen Vixen-Auszug und eine Velours-Auskleidung bekommen hatte, bereit für den nächtlichen Test.
Aber das ist ja ein anderes Thema - nur so viel, sehr brauchbare Optik, falls das nicht allgemein bekannt ist. ;)
Jaja, es hat sich allerhand angesammelt...

VG Hans-Jürgen
Hallo

Hans Jürgen

Alte Zeiten vergisst man nicht.

Manfred
 
...original Drehknopf für das Gegengewicht hat...
Nachtrag: Original-Drehknopf, da müsstest du eine Knebelschraube von Vixen kaufen - ich denke, die gibt's noch, im Gegensatz zu alten Zeiss-Artikeln.
Augenscheinlich handelt es sich nicht um ein Gegengewicht der T-Mont, sondern um eines der Vixen-GP oder SP.
Beide unterschiedlichen Gegenmassen sind in meinen Fotos gut zu sehen...
Das Vixen-Teil ist größer, hat einen Einstich in der Mitte, die Bohrung der Knebelschraube ist nicht mittig und hat eine größere Teilausbohrung, damit man das Gewicht über die Abschlussschraube schieben kann. Eindeutig Vixen.
 
Ach, ich habe gerade gesehen, bei meinem Foto der Vixen GP habe ich wegen des PSTs ein leichteres GG montiert.
Ein originales sieht man im Beitrag #247 von Christoph (donadani).
 
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