Astronomie Chaos :-)

Wenn es dann mal, wegen Schlechtwetter oder so, an den Raspberry Pi geht, dann
hier nochmal nachfragen. Es gibt einige Forenmitglieder die den "Astroberry"
oder zumindest die Software wie Kstars / Ekos ,indi etc. auf einem aktuellen
RPI 5 unter OS Bookworm 64Bit laufen haben. Und ja das Wifi ist auch beim 5er
ein Schwachpunkt, lässt sich aber durch einen externen Wlan Adapter umgehen.
Läuft bei mir mit allem Drum und Dann stabil.
LG Jens
 
Ich hatte oben Astro-Arch empfohlen, Link dabei, die ist aktuell, spricht da was dagegen? Läuft auf dem PI5.

Gruß
Andreas
Astroarch habe ich mir runtergeladen. Ich kann ihn erst heute Mittag testen. Die Infos dazu sind sehr vielversprechend. Danke Andreas dafür :). Auch wenn ich mir noch unklar bin, ob ich den Pi4 mit 8GB Ram, oder den Pi5 mit 16GB Ram + M.2 und etwas mehr Leistung, aber auch höherem Stromverbrauch zukünftig nutzen sollte. Den Pi4 konnte ich in einem komplett Alugehäuse passivgekühlt betreiben bei 32 Grad. Für den Pi5 spricht die M.2 und die Mehrleistung. Aber wird die Leistung an der Montierung auch bei nächtlichen Beobachtungen benötigt? Der Stromverbrauch ist auch doppelt so hoch.
 
Der Stromverbrauch ist auch doppelt so hoch.
Das mit dem Strom muss man sich eh überlegen.
Was angeschafft wird ist aber abhängig davon wo man sein Geraffel aufbaut.
Balkon ist sicherlich kein Thema. Außensteckdose oder eben Verlängerungskabel. Im Garten/Terrasse verhält es sich ja ähnlich.

Auf dem Acker natürlich was anders.
Da braucht ja nicht nur die Montierung Strom.
 
Astroarch habe ich mir runtergeladen. Ich kann ihn erst heute Mittag testen. Die Infos dazu sind sehr vielversprechend. Danke Andreas dafür :). Auch wenn ich mir noch unklar bin, ob ich den Pi4 mit 8GB Ram, oder den Pi5 mit 16GB Ram + M.2 und etwas mehr Leistung, aber auch höherem Stromverbrauch zukünftig nutzen sollte. Den Pi4 konnte ich in einem komplett Alugehäuse passivgekühlt betreiben bei 32 Grad. Für den Pi5 spricht die M.2 und die Mehrleistung. Aber wird die Leistung an der Montierung auch bei nächtlichen Beobachtungen benötigt? Der Stromverbrauch ist auch doppelt so hoch.

Also, ich hatte Dich so verstanden, daß du den Pi5 schon da hast. Wenn Du schon irgendeinen Pi hast, nimm doch erst mal den - Du mußt doch nur die MicroSD-Karte tauschen. Dann damit erste Erfahrungen machen.

Das Ding in der IT ist doch das: Du kannst nie genug Ressourcen bekommen. Manchen Leuten ist der PI zu schwach, die nehmen lieber nen Mini-PC oder Mac-Mini. Der PI5 ist fürs erste aber sicher ausreichend.

RAM: naturgemäß so viel RAM wie du bekommen kannst, weil man den nicht upgraden kann und immer der Punkt kommt, wo man mehr haben will.

Pi4 / Pi5 und der Strom-Hunger: der Pi5 verbrät doch nicht wirklich wesentlich mehr Strom als der Pi4 beim herumidlen. Er verbrät den Strom wenn die Cores arbeiten, und wieviel Cores arbeiten und dabei Strom verbrauchen, das bestimmst doch Du, bzw. kannst Du das einstellen wenn Du willst. Normalerweise, wenn die Cores braten, dann tun die das weil Du das willst, weil Du halt am Live-Stacken bist und noch jede Menge andere Programme parallel am werkeln sind, dann ist dir doch der Strom-Hunger egal, du willst das die Software fluppt und macht oder? :) Cores abschalten kann man immer noch.

Ich würde auch nicht gleich als erstes eine NVME M2 einsetzen, auch wenn das top ist. Starte doch erst mal mit einer MicroSD. Wenn Du willst, daß die länger lebt, kannst du die volatilen Verzeichnisse per tmpfs mounten, das reduziert das Wearing des NANDs.

PS: ich möchte keine falschen Erwartungen wecken: wenn's mit Astro-Arch Probleme gibt, kann ich keine Tipps geben, ich selbst nutze noch das alte Astroberry, das reicht mir momentan für den Einstieg. Aber laß dich dadurch nicht abbringen - bin ja nicht der einzige hier, und es gibt ja auch noch das Internet :-)
 
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Guter Hinweis, erst mal das nutzen was vorhanden ist.
Lernen wie es funktioniert, ein Verständnis für das Zusammenspiel bekommen.
Ausbauen, Umbauen, Verbessern (oder auch verschlimmbessern ;)) geht dann immer noch.
Sich alles gleich am Anfang aufhalsen :unsure:. Wenn man sich noch so gar nicht auskennt und gleich in die Vollen geht, macht man sich unnötig viele Baustellen auf.
 
Hallo,
hier ein klein wenig Senf von mir: alles was du hast, gehört schon in die Ausstattung eines Profis, (sorry). Beobachte doch einfach nur visuell, mit mäßiger Vergrößerung, oder wenn du es übers Herz bringst, unterhalte dich mit Gleichgesinnten und viell. wirst du zu einem vernünftigen Preis Teile deiner Sachen wieder los, die nur wieder evtl. neue Investitionen hervorrufen. Habe mir seinerzeit, als ich noch mit dem 12.5" Dobson auf Rockerbox beobachtete, ein Seben-Zoom 8-24mm gekauft, hatte den ständigen Okularwechsel satt. Dieses Zoom verwende ich seit Sept. vorigen Jahres an einem alten, geschenkten C 8. Das C 8 wiederum etwas aufgerüstet: Reducer mit 0,6, Amiciprisma mit 45° und 90° Einblick, 6x30 Sucher mit Amiciprisma umgestellt und letzte Woche den 8x50 Sucher mit Amiciprisma an den 6x30 geklebt (Panzerband hält !!!). So habe ich für die Sternenbeob. (V. St.) eine bequeme Handhabung, das 90° Amiciprisma möchte ich nicht mehr missen, bei größeren Höhen braucht man sich nicht so verrenken.

Gruß Günther
 
Kurzer Status und dazu ein paar Fragen. Ich weiß nicht, ob jemand hier so im Thema drin ist.

1. Skywatcher 5 Pro die wohl eine Handsteuerung Version 4 hat auf die neueste Firmware gebracht.
2. Motorsteuerung auf die neueste Firmware aktualisiert. Leider ist es die Version 2.xxx. Da gab es 2018 das letzte Update 2.04 glaube ich weil kein USB an der Montierung.
3. Getriebe der Skywatcher neu justiert und das Spiel entfernt und alles neu mit Kettenfett vom Motorrad bestrichen. Das sollte auf den Zahnrädern und Wellen gut haften. Die halbe Montierung dafür zerlegt. Naja keine Raketentechnik in dem Ding. Aber alles sehr massiv halt.Das war übrigens sehr zeitaufwendig. Aber surren und fiepen in unterschiedlichen Tönen je nach Position, tut die Montierung immer noch. Selbst wenn die Motoren nicht drehen.
4. Polarstern auf 49 Grad ausgerichtet mit der Handyapp und dem Guckrohr. Mein Rücken und mein Hals ist jetzt noch verspannt. Das war auch ein Problem. Weil der Vorbesitzter die Justierschrauben vertauscht hatte. Eine ist kürzer. So war eine komplett eingedreht, und die andere fast lose. Aber ich kam nur auf 45 Grad. Die 2 Schrauben getauscht, und schon funktionierte es.
5. Linux Astroarch auf dem Pi 5 aufgespielt und alle Apps aktualisiert. Mit KSTARS funktioniert alles. Sowohl die Kamera als auch Focus, Montierung, und andere Dinge. Habe mir auch einen Webserver aufgesetzt und im Router die passenden Firewall Regeln und Weiterleitungen erstellt. Alles ganz einfach und ich kann jetzt sogar von der Arbeit aus im Büro ganz angenehm das Teleskop steuern und die Sterne beobachten hätte ich denn mal Nachtschicht. Mit dem Indi Server bekam ich die Montierung nicht zum laufen.
6. Gewichtsstange verlängert. Bei dem 200 er Skywatcher hat man mit den 2 x 5,1 Kg. keine Balance hinbekommen. Jetzt ist alles Top.
Ein Batteriepack mit 12 V und 5V mit der passenden Ampere Leistung und Roter Taschenlampe bekommt man sicherlich bei Amazon. Mit 90000 MA sollte man locker 10 Stunden hin kommen.


Leider immer noch bewölkt im Saarland. Aber die Trockenübungen klappen mit KSTARS. Alles ganz Easy :) Nur eine Frage hätte ich. Und zwar habe ich das Gefühl, das diese gebrauchte Montierung schon viel benutzt wurde. Die Bilder scheinen mir mit der Anzahl der Nutzungen und das Fiepen der Motoren ein Anhaltspunkt zu sein. Lohnt es sich diese noch länger zu nutzen, oder sind die Motoren und das Getriebe hinüber? Ich habe ein paar Bilder hochgeladen. Grün soll wohl gut bedeuten und Gelb hmm..... Da mache ich mir schon Gedanken. Bevor ich jetzt noch ein Riemenantrieb für das Teil einbaue, die Platine neu bestücke und Geld investiere......

Danke für eure Hilfe und guten Tipps bisher. Hier im Forum tummeln sich andere Persönlichkeiten (Akademiker und Fachleute). Anders als teils in anderen Foren vertretene Leute, die oft nur Witze über Neulinge und Ahnungslose wie mich machen und größtenteils noch keinen Satz in deutscher Sprache formuliert bekommen. Ihr wisst was ich meine. :-)
 

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Hi,
gefiepse ist bei Schrittmotoren nicht ganz unüblich. Die Phasenströme werden mit PWM geregelt und je nach Motor/Controller liegen die Frequenzen im hörbaren Bereich. Meine EQ6 Pro hatte jedenfalls ganz lustig vor sich hin gedüdelt. Über die Zustand der Motoren würde ich mir jedenfalls deshalb keine Sorge machen. Die Teile sind durchaus robust.
Kannst ja trotzdem mal einen kurzen Audio-Schnippsel der Geräuschkulisse hochladen.
Gruß
André
 
Kurzer Status und dazu ein paar Fragen. Ich weiß nicht, ob jemand hier so im Thema drin ist.

Hi Alex,

wow, das geht ja richtig flott voran bei Dir, ich denk' mal mit Deinem Tempo überraschst Du hier sicher einige! :y:

Ich hab' mir jetzt eben auch mal das Astro-Arch geflasht und werd' mir das morgen mal genauer anschauen, das Astroberry find' ich so lala, abgesehen vom Asbach-alten Zustand krieg' ich von der Oberfläche Augenkrebs. Freue mich schon auf die KDE Plasma.

Leider immer noch bewölkt im Saarland. Aber die Trockenübungen klappen mit KSTARS. Alles ganz Easy :) Nur eine Frage hätte ich. Und zwar habe ich das Gefühl, das diese gebrauchte Montierung schon viel benutzt wurde. Die Bilder scheinen mir mit der Anzahl der Nutzungen und das Fiepen der Motoren ein Anhaltspunkt zu sein. Lohnt es sich diese noch länger zu nutzen, oder sind die Motoren und das Getriebe hinüber? Ich habe ein paar Bilder hochgeladen. Grün soll wohl gut bedeuten und Gelb hmm..... Da mache ich mir schon Gedanken. Bevor ich jetzt noch ein Riemenantrieb für das Teil einbaue, die Platine neu bestücke und Geld investiere......

Hört sich für mich auch nach PWM an, und denke auch: lad' doch mal ein Sound File irgendwo hin. Wenn Du da Sorgen hast, kannst ja mal testen, ob die Motor-Treiber heiß werden (auf dem EQ5-Board). Geld würde ich lieber in's Sparschwein stecken für's EQ6 Upgrade, das kommen wird, wenn Du mit der EQ5 an ihre Grenzen kommst, und bei Deinem Tempo wird das nicht lange dauern ;)

Danke für eure Hilfe und guten Tipps bisher. Hier im Forum tummeln sich andere Persönlichkeiten (Akademiker und Fachleute). Anders als teils in anderen Foren vertretene Leute, die oft nur Witze über Neulinge und Ahnungslose wie mich machen und größtenteils noch keinen Satz in deutscher Sprache formuliert bekommen. Ihr wisst was ich meine. :-)

Am Schönsten ist immer der Beginn, wenn man sich frisch in neues Abenteuer stürzt. Ich drücke die Daumen, daß diese Freude lange währt.

Hi,
gefiepse ist bei Schrittmotoren nicht ganz unüblich. Die Phasenströme werden mit PWM geregelt und je nach Motor/Controller liegen die Frequenzen im hörbaren Bereich. Meine EQ6 Pro hatte jedenfalls ganz lustig vor sich hin gedüdelt.

Und das Gedüdel klingt je nach EQ6-Version auch anders, zwischen der RS232 und USB-Revision ist das PWM überarbeitet worden. Ich kann meine EQ6 nicht hören, wenn sie nur nachführt.

CS
Andreas
 
Guten Morgen zusammen,

Linux Astroarch auf dem Pi 5 aufgespielt und alle Apps aktualisiert. Mit KSTARS funktioniert alles
Mit dem Indi Server bekam ich die Montierung nicht zum laufen.
KStars/EKOS bringt das ganze Geraffel für die Steuerung mit, auch den INDI-Server.
KStars/EKOS ist das rund um sorglos Paket. Ist halt in den Repositorien drin.

Dann kann man noch über INDI-Org gehen und sich das ganze dort besorgen.
Da werden verschiedene Distributionen unterstützt.
indilib.org (Download)
Unter den Debian basierten (Ubuntu, Mint) kann man sich nur das INDI-Geraffel oder eben mit KStars/EKOS downloaden. Wie das bei den anderen ist, weiß ich nicht.

Der Ansatz nur rein INDI zu nutzen ist in so fern nachvollziehbar, wenn ich so eine Schachtel (RPi oder Mini-PC) ohne Desktop einrichten will. Nur das ganze Geraffel anschließen, zur Steuerung eben, und dann Remote mit dem Notebook, Stand-PC, was auch immer drauf gehe.
Dort ist es unter Linux dann möglich mit Stellarium, Sky Chart (ehemals CdC), CCDciel, AstroDMx, und einigen anderen sich auf den INDI-Server zu schalten.
Client / Server eben.

Der Kollege Claus / @fuetti geht noch einen Schritt weiter. Das ganze aus den Sourcen auf zu basteln. Top Leistung :y:. Zu so was bin ich zu faul ;). Das ganze ist sehr lehrreich und informativ. Anschauen und lesen lohnt.
Installationsrezept Raspberry Pi 4 + Doppelnetzwerk + INDI - Sourcecode

INDI steht und fällt mit der Arbeit der Entwickler. Also wie fix die neue Astro-Hardware implementieren und Treiber aktualisieren. Auch wie es in die jeweilige Distribution eingebunden ist.
Da habe ich persönlich noch nichts nachteiliges gespürt.

INDI ist unter Linux eben das was ASCOM unter Windows ist.
Man kann auch beide Welten mischen (grusel :eek:;)). Funktioniert auch, so weit ich mich erinnere, aber man macht sich da m.E. reichlich Baustellen und Fehlerquellen auf.

In diesem Sinne, schönes WE.
Vielleicht hat der ein oder andere auch CS. Hier im Süden sieht es mau aus.
 
P.S.

Bin froh das mein ganzes Geraffel steht :).
Wenn unter Linux dann eine ähnliche Software für EAA wie SharpCap an den Start geht, switche ich einfach um. Dual-Installation.
OK, ich hatte ja auch fast 8 Jahre ;) Zeit alles so aufzubauen das alles funktioniert.
 
Hallo Freunde.

Heute wird es vielleicht eine Sternenklare Nacht geben. Deshalb versuche ich heute mein Glück, und wollte jetzt schonmal ein paar Dinge zusammenschrauben und mal in das ca. 2 Km entfernte Nachbars Fenster Fokussieren. Allerdings stoße ich immer wieder auf das Problem, dass mein Newton sich nicht scharf stellen lässt.

Ausgangssituation:

1. EOS DLS-R 800D
2. OffAxis der ca. 2,5 cm breit ist
3. Filterrad welches ca. 2,2 cm breit ist
4. Altair Astrocam 290C für an den Off Axis. Das billige Leitrohr von dem Skywatcher 200PDS habe ich abgemacht weil mir das Ding zum Xten mal auf den Boden geknallt ist weil es einfach aus der Führung rutscht. Chinakram.......
5. Gemini Autofocuser den ich heute montiert habe, funktioniert sehr gut.


Obwohl ich alles an Verlängerungen entfernt habe, ist die Konstruktion mit 2 Zoll Durchmesser wohl zu lang denke ich. Die DSL-R hat bis zum Sensor zum Adapter schon 55mm. Mache ich die Kamera direkt in den Auszug des Newton, bekomme ich das Haus in 2 km Entfernung mit ca. 1,5 cm ausgefahrenem Auszug scharf.

Es gibt wohl 3 Möglichkeiten. Aber korrigiert mich wenn ich falsch liege.

1. Ich lasse das Filterrad ab, kaufe mir ein Leitrohr für die Altair 290C und Fotografiere mit der EOS 800D wunderbar. (Mag ich aber nicht :-))
2. Ich kaufe mir eine EOS-R oder RP, welche den Sensor weiter vorne hat. Wie weit konnte ich nirgends nachlesen. Aber dann ist ja wieder Luft für den OffAxis und evtl. sogar das Filterrad. Nachteil: Es ist eine Vollformat, wo ich dann das Coma Problem bekomme. Und diese Coma korrektoren, kosten ein heiden Geld. Beim APSC wird dieser ja sicherlich noch nicht benötigt für das 200PDS
3. Ich lasse das mit dem Fotoapparat, und kaufe mir eine Astro-Cam die den Sensor ganz weit vorne hat. Dann klappt es sicherlich mit OffAxis +Filterrad
4. Es gibt doch sicherlich eine Linse die man dazwischen packen kann, damit ich mehr Backfocuslänge bekomme. Meine 5x Barlow hätte ich noch in der Kiste. Damit habe ich aber bisher überhaupt keinen Focus hinbekommen. Noch nicht einmal in 2 km Entfernung bei Tageslicht.

Was würdet Ihr mir raten?

Danke für eure Hilfe bisher :)


V.G. Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Alexander,
1. Einen Komakorrektor wirst du auf jeden Fall brauchen.
2. Welche Filter willst du denn in das Filterrad stecken, die du nicht auch
einschrauben könntest?
3. Mein Tip. Fang erstmal an mit Leitrohr also ohne Filterrad und ohne
OffAxisGuider zu Fotografieren und wenn du das
im Griff hast dann steig auf den OffAxisGuider um.
LG Jens
 
Hi Alex,

schön zu hören wie es bei Dir weiter geht.

Heute wird es vielleicht eine Sternenklare Nacht geben. Deshalb versuche ich heute mein Glück, und wollte jetzt schonmal ein paar Dinge zusammenschrauben und mal in das ca. 2 Km entfernte Nachbars Fenster Fokussieren. Allerdings stoße ich immer wieder auf das Problem, dass mein Newton sich nicht scharf stellen lässt.

Zu dem Problem sage ich jetzt mal: Ha! Ha! ;) Gut, daß ich nicht der Einzige bin, der sich in dieser Richtung verrannt hat, und ich glaube auch nicht, daß wir die Ersten, Einzigen und Letzten sind, denen das passiert.

Nachdem ich alles da hatte, hatte ich festgestellt, daß von den 55mm Backfokus die Du ab Koma-Korrektor hast, etwa 44 Millimeter in den Kamera-Body deiner Canon versenkst.

Du hast jetzt noch 11 Millimeter Lichtweg, in die Du Dein Filterrad, Off-Axis-Guider und was Du sonst noch so haben willst, einbauen kannst. Das wird sportlich. Du kannst Dich jetzt entscheiden: entweder eine Filterschublade oder einen Off-Axis-Guider. Da Du eine APS-C Canon hast, kannst Du noch Clip-In Filter verwenden, die sind teuer und speziell nur für die Canon zu gebrauchen.

Sei nicht enttäuscht, die Canon wird noch ihren Einsatz bekommen. Ich hab' die Canon mit einem kurzen Adapter direkt an den Koma-Korrektor angeschlossen und mache damit meine Erfahrungen ohne Filter und ohne OAG. Als Leitrohr nehme ich ein ED 50 und Guide im Prinzip mit dem selben Sensor wie Du. Aber damit es weiter geht, hab' ich mir noch eine Astrocam zugelegt, damit ich das Filterrad und den Off-Axis-Guider einsetzen kann, und das Gleiche empfehle ich Dir auch. In meinem Fall ist es eine 585MC und 585MM, die OSC Kamera für wenn ich zu faul bin die RGB zusammenzusetzen, und die Mono für den ganzen Spaß.

4. Altair Astrocam 290C für an den Off Axis. Das billige Leitrohr von dem Skywatcher 200PDS habe ich abgemacht weil mir das Ding zum Xten mal auf den Boden geknallt ist weil es einfach aus der Führung rutscht. Chinakram.......

Ja, die Montierung des Leitrohrs mit dieser einzelnen Schraube ist der Oberwitz. Ich hab' Leute gesehen, die ein ED 50 mit dieser Schraube festklemmen, da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Da suche ich auch noch nach einer Lösung, wie man das besser machen kann.

PS: Bei mir läuft inzwischen auch das Astro Arch, und ein Upgrade auf den Pi 5 plus NVME ist in Arbeit, nachdem mir der Pi 4 zu langsam war.

CS
Andreas
 
Hallo Alexander,
1. Einen Komakorrektor wirst du auf jeden Fall brauchen.

Ich dachte den Komakorrektor brauche ich nur bei Vollformat weil der Sensor so groß ist, und deshalb die Ränder etwas unscharf werden. Wenn ich mir jetzt noch ein 200 € Koma kaufe, behebt das sicher noch nicht das Brennweitenproblem mit dem Fokus Abstand. Aber du hast recht. Für ein besseres Bild im Randbereich, sollte man einen nehmen.
2. Welche Filter willst du denn in das Filterrad stecken, die du nicht auch
Ich dachte mit dem komfortablen Drehrad könnte ich mir das dauernde auspacken und in die Hand nehmen, wobei da dann immer Fingertatscher auf die Filter kommen vermeiden.......Aber darauf könnte ich verzichten.
einschrauben könntest?
3. Mein Tip. Fang erstmal an mit Leitrohr also ohne Filterrad und ohne
Off Axis ist aber schon in der Kiste und vorhanden. :-) mit dem Altair 290C was da rein möchte.... Es fehlt ja nicht viel an Focus. Eigentlich sind es um die 4 mm ca. Dafür jetzt eine Spiegellose EOS zu kaufen, wurmt mich schon etwas. Ich komme mir heute vor wie ein Kind was mit Bauklötzen spielt. Ich bin nur am Adapter zusammenschrauben und überlegen ob es so vielleicht gehen könnte. Viele Türmchen mit vielen verschiedenen Gewinde Durchmessern. Aber der AutoFocus funktioniert und da bin ich ganz stolz drauf :-)
OffAxisGuider zu Fotografieren und wenn du das
im Griff hast dann steig auf den OffAxisGuider um.
LG Jens
 
Hi Alex,

schön zu hören wie es bei Dir weiter geht.



Zu dem Problem sage ich jetzt mal: Ha! Ha! ;) Gut, daß ich nicht der Einzige bin, der sich in dieser Richtung verrannt hat, und ich glaube auch nicht, daß wir die Ersten, Einzigen und Letzten sind, denen das passiert.
Ja ich dachte mir schon das wir nicht die einzigen sind. Das merkt man wohl erst, wenn man die ganzen Adapter und Gerätschaften zusammenschrauben möchte, und man sieht kein klares Bild :-).
Nachdem ich alles da hatte, hatte ich festgestellt, daß von den 55mm Backfokus die Du ab Koma-Korrektor hast, etwa 44 Millimeter in den Kamera-Body deiner Canon versenkst.

Du hast jetzt noch 11 Millimeter Lichtweg, in die Du Dein Filterrad, Off-Axis-Guider und was Du sonst noch so haben willst, einbauen kannst. Das wird sportlich. Du kannst Dich jetzt entscheiden: entweder eine Filterschublade oder einen Off-Axis-Guider. Da Du eine APS-C Canon hast, kannst Du noch Clip-In Filter verwenden, die sind teuer und speziell nur für die Canon zu gebrauchen.

Sei nicht enttäuscht, die Canon wird noch ihren Einsatz bekommen. Ich hab' die Canon mit einem kurzen Adapter direkt an den Koma-Korrektor angeschlossen und mache damit meine Erfahrungen ohne Filter und ohne OAG. Als Leitrohr nehme ich ein ED 50 und Guide im Prinzip mit dem selben Sensor wie Du. Aber damit es weiter geht, hab' ich mir noch eine Astrocam zugelegt, damit ich das Filterrad und den Off-Axis-Guider einsetzen kann, und das Gleiche empfehle ich Dir auch. In meinem Fall ist es eine 585MC und 585MM, die OSC Kamera für wenn ich zu faul bin die RGB zusammenzusetzen, und die Mono für den ganzen Spaß.



Ja, die Montierung des Leitrohrs mit dieser einzelnen Schraube ist der Oberwitz. Ich hab' Leute gesehen, die ein ED 50 mit dieser Schraube festklemmen, da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Da suche ich auch noch nach einer Lösung, wie man das besser machen kann.

PS: Bei mir läuft inzwischen auch das Astro Arch, und ein Upgrade auf den Pi 5 plus NVME ist in Arbeit, nachdem mir der Pi 4 zu langsam war.

Ja der Astroarch ist schon ne feine Sache auf dem Pi5 mit NVME. Und eine Astrocam so eine 585MC hole ich mir denke ich auch. Das haben die Entwickler doch sicher extra mit dem Sensor gemacht um uns zu ärgern. Die ganzen zu knappen Abstände "Augenroll"
 
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