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Ein Einzelbild von Orion mit Bernard´s Loop. (Als Ergänzung zu meinem Bild vor ca.1 Stunde)
Optik: 25mm bei f2,8
10 Minuten belichtet mit Atik One 6.0 Mono
Mit Baader-f2 Schmalbandfilter Ha
Intensität des Pferdekopfnebels 2816 / 65535
Hätte ich die Aufnahme statt der verwendeten 10 Minuten ca. 4 Stunden belichtet, wären die hellsten Bereiche des Pferdekopfnebels gerade an der Grenze der Sättigung gewesen!!!
Bei dieser Aufnahme wurden keine Darks, Flats etc. verwendet!
das ist ja wirklich sehr interessant. Die Belichtungszeit von zehn Minuten scheint hier schon nahe am Optimum zu sein, zumal der Orionnebel schon klar "ausgebrannt" ist.
Was bedeutet die Angabe "2816 / 65535" genau? Ich kann damit leider nichts anfangen.
Da sieht man mal, wie hell der Orionnebel im Verhältnis zu anderen Nebelstrukturen wirklich ist.
Edit: Ich habe mal mit Photoshop eine Tonwertkorrektur gemacht. Da treten die schwachen Nebelpartien noch etwas deutlicher hervor.
Bei der Atik speicher ich die Bilder mit einer "Farbtiefe" von 16Bit ab. Bedeutet in der Praxis, dass man 65536 unterschiedliche Helligkeitswerte darstellen kann.
Aber: von 0 bis 65535. Dabei bedeutet 0 Schwarz und 65535 Weiß.
Wenn die Intensität bei 2816 liegt, ist das auf dem Monitor eigentlich nicht zu erkennen, man kann ein ganz dunkles Grau erahnen, wenn man weiß, dass das Bild dort nicht schwarz ist.
Ich lade gleich noch ein nicht aufgehelltes Bild von M42 und vom Pferdekopf hoch: dort siehst du, was ich meine.
Für das Zentrum von M42 reichen 5 Minuten locker aus.
Deshalb braucht man, um ein super Bild zu bekommen, eigentlich ganze Belichtungsreihen von z.B. 5 Minuten bis mindestens 30 Minuten,
um alle Bereiche des Bildausschnittes optimal zu belichten.
Und dann muss man halt noch versuchen, aus den unterschiedlichen Belichtungszeiten ein schönes HDR-Bild zu erzeugen :/
Und das dauert ganz schön lange, das mache ich nicht für ein Testbild.
VG Sandor
Ehemaliger Benutzer (7840)
Hallo Sandor,
vielen Dank für die Info, darauf hätten ich eigentlich selber kommen können. Als Praktikant habe ich vor Jahren mit Planetenbilddaten gearbeitet, da wurde genau das als DN-Wert bezeichnet.
Das mit der Belichtungsreihe und dem HDR ist sehr aufwendig, da spreche ich aus Erfahrung von terrestrischen Nachtaufnahmen. Die EBV dauert da oft wesentlich länger als das eigentliche Fotografieren...
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