Den Flammennebel (NGC2024) habe ich in drei Nächten genauestens beobachtet. In der ersten Nacht konnte ich den Nebel nur indirekt als diffuses Etwas beobachten. Aber in den beiden darauffolgenden Nächten habe ich mir richtig Zeit gelassen, unterschiedliche Okulare ausprobiert und den Nebel bei verschiedenen Vergrößerungen beobachtet. Und siehe da: Wenn ich den hellen Stern Alnitak aus dem Gesichtsfeld bewege und den Himmelshintergrund mittels kleinerer AP (ich konnte bis 2mm AP runter gehen) abdunkle, zeigt sich der Nebel so schön langsam in seiner Pracht. Zunächst noch indirekt, aber je mehr Beobachtungszeit ich investierte, umso deutlicher war der Nebel auch direkt zu sehen. Im Nebel selbst konnte ich Strukturen in Form eines Y-förmigen Dunkelgebiets ausmachen. Diese Dunkelgebiete waren relativ deutlich abgegrenzt, während die äußeren Umrisse des Nebels eher gleitend in den dunklen Hintergrund übergingen.
Als Draufgabe konnte ich auch noch NGC2023 als kreisförmiges Nebelchen rund um einen 8mag Stern beobachten.
LG Michael