12"/14“ Dobson Skywatcher Skyliner

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Hallo zusammen,
ich habe eine Graphik zu dem Thema:

S= Seeing

Seeing vs. Öffnung.png


CS
Arno
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht haben Dieter @Dieter2 und Dominik @DominikBraun hier schon Erfahrungen gemacht?

Aber für mein Verständnis habe ich doch dann mit dem 14" auf jedenfall einen merklichen Mehrwert ggü dem 10"er meines Bruders, wenn das Seeing gut ist. Und wenn es nicht gut ist, ist halt bei bspw. 200x Vergrößerung bei beiden Schluss, auch wenn der größere "x-fach" mehr "könnte".

Gruß Johannes
 
Hallo Arno,

Danke für die Grafik.
Ich bin da jetzt in der Theorie nicht ganz so fit ;), habe sie aber schon mal in einem Beitrag gesehen.
Bitte korrigiert mich, wenn das folgende falsch ist:
Bei einem Seeing von S=2" ist die Kurve in einem "annähernd" gleichen Bereich der Vergrößerung 150x (bei 300mm noch etwas besser als bei 250 bzw. 350).
Wie sich jetzt ein S=2" genau bei der Beobachtung auswirkt weiß ich nicht, aber laut Wiki ein eher mittleres Seeing, Typisch fürs europäische Festland 1,5-2".
Über S=2" Richtung S=5" ist's eher dunstig und mehr oder weniger egal, da eh schlecht.
Ab S=1" (sehr gutes bis gutes Seeing) macht es sich erst ab der Halbmeterklasse bemerkbar.


Grüße,
Johannes
 
Hallo Johannes,

Hier mal ein recht aktueller Thread mit einer ganz klaren Aussage zur praktischen Erfahrung zum Thema Öffnung und Seeing in Post #64 und vor allem #69
Die Entwicklung bis da hin, also bis zum Erwerb eines 20-Zöllers, ist auch nicht uninteressant.

Ich mache immer wieder ähnliche Erfahrungen zwischen 3-18 Zoll Öffnung.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Günther,

Vielen Dank für deinen Beitrag!
Leider kann ich im Moment aufgrund der "lästigen" Abwesenheit bzw. verstecken hinterm Berg des Orions und der Abwesenheit des Teleskops meines Bruders keine Vergleichsbeobachtung machen.
20" sind schon heftig und nicht ganz in meiner Preisklasse. Aber lässt Raum offen fürs Öffnungsfieber ;).

Kurzer Nachtrag: Evtl. hatten wir bei den letzten Beobachtungen auch Glück. Einzig bei den Planeten Jupiter und Saturn sehr niedrig über dem Horizont war deutlich schlechtes Seeing sichtbar.

Gruß,
Johannes
 
Aber für mein Verständnis habe ich doch dann mit dem 14" auf jedenfall einen merklichen Mehrwert ggü dem 10"er meines Bruders, wenn das Seeing gut ist. Und wenn es nicht gut ist, ist halt bei bspw. 200x Vergrößerung bei beiden Schluss, auch wenn der größere "x-fach" mehr "könnte".

Gruß Johannes

Hallo Johannes,:)
ja genau. Du hast es meiner Meinung richtig eingeschätzt!
Die Graphik ist für die Planeten Beobachtung.
Bei Deep Sky hast du bei größerer Öffnung immer einen Vorteil.

Hier noch mal eine andere Darstellung des Seeing vs Vergrößerung vs Öffnung Zusammenhang (Planet).
Seeing vs. Öffnung_2.PNG


CS
Arno
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Johannes
ich habs die Tage hier schon mal irgendwo geschrieben: Vergrößerung ist nicht alles.
Damit Du etwas siehst brauchst Du einen Mindestkontrast.
Kontrast gewinnt man über die Öffnung (ggf. um Obstruktion bereinigt), also im Wesentlichen über den Durchmesser der Primaroptik.
Auflösung gewinnt man auch mit wachsendem Durchmesser der Optik. Seeing also Luftunruhe ist sichtbar, wenn das Licht vom Objekt eine erkennbare Bewegung im Bild macht - sprich aufgelöst werden kann.

Sofern das Seeing 2 zu vergleichende identische Optiken nicht limitiert, zeigt die Optik mit mehr Öffnung mehr. Bei gleicher Vergrößerung geht mehr und es kann höher vergrößern.
Sofern das Seeing die 2 Optiken limitert, kannst Du mit der größeren Optik OHNE SEEING ZU HABEN nicht so hoch vergrößern wie mit der kleineren Optik, weil das Seeing früher aufgelöst wird. Der Kontrastgewinn bleibt aber erhalten. Der sorgt weiter dafür dass Dinge schon bei geringeren Vergrößerungen sichtbar sind und kompensiert die geringere Vergrößerung. Oft zeigt die größere Öffnung dann in Nuancen dennoch mehr.

Bei der Frage 12 oder 14" ist das aber von relativ geringer Bedeutung. Die Lichtmengen verhalten sich wie 36 zu 49, also nur rd 1/3 mehr an Licht. Der 10er in Ralation wäre nur 25; der 14er bringt da fast die doppelte Lichtmenge. Das ist recht deutlich und wäre aus meiner Sicht, das Minimum für ein Ungrade mit der Motivation mehr DS sehen zu wollen. Bei 2,5facher Lichtmenge gewinnt man 1 mag an Grenzgröße.

Und wenn das Seeing zu grottig ist, nimmt man ein kleines Gerät und ein Großfeldokular und surft am Himmel entlang oder es gibt Astropause :D
CS
 
Hmmm..., also wenn ich jemanden hätte, der mir immer auf Wunsch meinen Dobson und das ganze Geraffel raustragen, aufbauen und danach fragen würde, welche Vergrößerung ich an welchem Objekt zuerst ausprobieren möchte, hätte ich schon längst "mindestens" einen 20" Dobson.
 
Hallo Arno,

die zweite Version der Grafik ist wohl das Original und sie war schon öfter mal sowohl bezüglich der Interpretation der Hintergründe ihrer Verwendung als auch der Hintergründe ihrer Enstehung fragwürdiger Bestandteil von Threads zum Thema Öffnung und Seeing.
Hier mal ein Bespiel, wo der Threaderöffner schlichte Feststellungen zu seinen vergleichenden Jupiterbeobachtungen mit 10-14 zölligen Teleskopen im Direktvergleich mitteilt.
Size matters - in der Planetenbeobachtung
Neben der Gretchenfrage was große Öffnung eigentlich ist und was nicht ist das "Zurückbiegen der Kurven" in eben dieser Grafik der Dauerbrenner des Feuerwerks gegen die parktischen Beobachtungsmöglichkeiten bis dann Uwe Pilz mit Post #122 (!!!!) des Threads den Ursprung, den Verfasser, dessen Methoden und die ursprüngliche Darstellung der Grafik sowie die einfließenden Parameter aufdecken konnte, weil er sich schlicht der Mühe unterzog die Quelle zu suchen und sie und auch gefunden hat.:cool:
Da war ein Praktiker zu seiner Zeit mit seinen Möglichkeiten und Ausstattungen, mit den ihm zur Verfügung stehenden Qualitäten, seinen Gedanken und Zielsetzungen unterwegs und........so gesehen passt das noch heute und widerspricht der Aussage des Links und auch meinen praktischen Erfahrungen zum Thema, dargestellt im Aufsatz zur
Mythossäge
geich zu Anfang, nicht.
Der Gewinn größerer Öffnung, auch bei Mond und Planetenbeobachtung, liegt bei Weitem nicht in der höheren Vergrößerungsmöglichkeit alleine, die sicherlich mal duch schlechtes Seeing vereitelt werden kann.

Gruß
*entfernt*
 
Konntest du hier einen Unterschied zwischen den beiden bzgl. Seeing erkennen?

Nein, ich persönliche habe da noch keinen Unterschied gesehen. Wenn das Seeing gewinnbringende, hochvergrößerte Beobachtungen mit 12" hergibt, wird's wahrscheinlich auch mit 14" klappen.

Ich persönlich kann diese "Angst" vor zu großer Öffnung wg. Seeing nie ganz nachvollziehen - weil ich bei schlechtem Seeing (sowohl mit 12 als auch mit 14 Zoll) einfach nicht so hoch vergrößere. Darüber würde ich mir wahrscheinlich erst ab 16" aufwärts Gedanken machen, das ist aber auch eine persönliche Frage.
 
@Dieter2 und @DominikBraun
Ihr kennt beide Teleskope bzw. Öffnungen und habt warscheinlich auch schon mit beiden parallel beobachtet.
Für meine Fall hoffentlich auch schon bei schlechteren Bedingungen ;)
Konntest du hier einen Unterschied zwischen den beiden bzgl. Seeing erkennen?

Hallo Johannes,

kaum!
Wenn das Seeing schlecht war, dann war der Planet bspw. in beiden Instrumenten schei….! :)

Wenn´s Seeing nicht passt, werden halt keine Planeten geschaut. Bei Deep-Sky störte mich das Seeing noch nie - was macht es schon aus, wenn M 13 bei 300-fach etwas hin und her wabert!

Ich würde mich jetzt davon nicht beeinflussen lassen.

Dieter
 
Ich gebe den Vorrednern Recht.
Wenn das Bild wegen schlechtem Seeing im 14" wabert, dann wabert es auch im 12"

Bezüglich Nachführung meine persönliche Meinung.
Wenn der Dobs sehr gut läuft ist die manuelle Nachführung kein Problem.
Das wird in 0 komma nix intuitiv.
Geht er allerdings ruckelig, dann nervt es ohne Ende.
Das ist eine Eigenschaft, die muss passen, sonst macht es keinen Spaß.

Ich würde den 14" nehmen und soweit oprimieren, dass er wirklich gut und ruckfrei läuft.
Wenn du nicht fotografieren willst brauchst du mMn keine Nachführung.

Gruß Martin
 
Hallo zusammen,

Vielen Dank für eure Beiträge!

Bzgl. des Seeings wird es, so wie ihr es beschreibt, egal sein ob 12" oder 14".
Eine Nachführung ist für den Moment zurückgestellt und kann bei Bedarf immer noch in Form einer EQ-Platform nachgerüstet werden. Fotos möchte ich vorerst auch keine machen, eine entsprechende Ausrüstung ist ja ein ganz eigenes Projekt.

Ich muss jetzt für mich entscheiden, welche Öffnung es sein soll.
Der Mehrwert des 14"er (ggü. dem 10"er meines Bruders) sind für mich ersichtlich, das Mehrgewicht und Mehrkosten muss ich für mich doch noch abwägen.

Ich halte euch auf dem Laufenden und freue mich auch weiterhin auf eure Unterstützung und Anregungen!

Grüße,
Johannes
 
Hallo zusammen,

Karl Kloss hatte mir im Telefonat noch geraten, evtl. ein Zoom Okular in Betracht zu ziehen.
Bspw. Baader Hyperion Mark IV Zoom:
https://www.teleskop-spezialisten.d...ersal-Okular-8-24mm-68-GRAD-1-25-2::2390.html

Mit Zoom-Okularen habe ich (natürlich wieder :unsure:) keine Erfahrung ... Weder mein Bruder setzt ein Zoom ein, noch die Sternwarte während meines Besuchs.

Klingt für mich wie die "eierlegende Wollmichsau": 1 Okular für 8-24mm, mit bis zu 68° Gesichtsfeld?
Es würde damit 5 Okulare abdecken, kann das noch sinnvoll sein?
Mit Barlow-Linse könnte man noch erweitern bis runter auf 3,6mm.

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte Karl hier nicht in Frage stellen, seine telefonische Beratung war hervoragend.
Aber ich kann mir das (evtl. aufgrund meiner Unerfahrenheit) nicht so ganz vorstellen.

Was meint Ihr dazu? Hat hier jemand Erfahrung?

Grüße an alle,
Johannes
 
Hi
ein Zoom zu haben ist nett, aber es ersetzt nicht wirklich eine qualitativ wertige und gut abgestimmte Okularpalette, weil es optisch einige Einschränkungen mit sich bringt.
In Verbindung mit einem 12/14 Zoll Dobson, der zudem ein großes Öffnungsverhältnis hat, sehe ich da wenig Verwendung für. Hier würde mit gescheiten Okularen viel mehr möglich sein.
OKULARE SIND KEIN ZUBEHÖR - Sie sind maßgeblich am Seherlebnis beteiligt. Wer hier spart, spart am falschen Ende. Und zuletzt: DAS TELESKOP GEHT, GUTE OKULARE BLEIBEN. ;)

Ich selbst habe auch ein 24-8 Zoom, welches ich mit Barlow versehen kann.
Praktisch nutze ich es für die Sonnenbeobachtung am kleinen Apo, manchmal zu Testzwecken oder dann, wenn ich wirklich nur ganz kleines astronomisches Gepäck dabei haben will bzw. kann. Flugreise z.B.

Als Hauptokular kommt es aus meiner Sicht nur in Betracht für Kinder und eher kleinere Teleskope oder öffentliche Verführungen oder wenn das Budget so eng ist, dass eine praxisgerechte Staffelung an Okularen auf absehbare Zeit nicht erreichbar ist.
CS
 
Hallo Johannes,
ergänzend möchte ich noch darauf hinweisen, dass Zoom-Okulare nicht nur die Brennweite zoomen,
sondern leider auch das Gesichtsfeld. Bei kleinster Brennweite hat man das Größe Gesichtsfeld und umgekehrt - bei größer Brennweite das kleinste Gesichtsfeld.
Das von dir angedachte Zoom-Okular gehört sicherlich zu den besten, hat aber seine 68° Gesichtsfeld nur bei der geringsten Brennweite von 8mm. Bei 24mm Brennweite hat es nur noch bescheidene 48° Gesichtsfeld.


Baader Zoom.PNG

CS
Arno
 
Und wie Antares schon schrieb, Okulare sind mehr als nur Zubehör. Man sollte da schon je nach Teleskop 25% und (eher) mehr seines Budgets einplanen...

Gruß Horst
 
Hallo Antares @Antares,
Hallo Arno @Arno_Imig,

Vielen Dank für eure Beiträge, das bestätigt meine Vermutung / Befürchtung.
Ich wollte aber den Vorschlag nicht hinterfragt lassen :unsure:.

Für mich steht damit die Entscheidung zu 98% ;).

- Skywatcher Skyliner 350P 14" f/4,5
- Telradsucher
- ES 82° N2 Okular 30mm (2")
- ES 82° N2 Okular 14mm (1,25")
- ES 82° N2 Okular 6,7mm (1,25")
- Variabler Polfilter 1-40% 2"

Die fehlenden 2% sind die Justagehilfen
- Concenter, Cheshire Okular oder Justierlaser
=> Ich möchte mir die Justagehilfen ebenfalls in Aktion anschauen um dann vor Ort eine Entscheidung treffen.
Ich tendiere hier eher zum Concenter oder Chesire, da eine Justage des Fangspiegels mit dem Laser wohl nicht so geeignet ist.

Hättet ihr da noch einen Tipp für die letzten 2% ;)?

Vielen Dank an alle!

Gruß,
Johannes
 
Auf Dauer wirst Du an einem guten Linienfilter (OIII oder UHC) nicht vorbeikommen. Da langen aber keine 2%...Und man braucht nicht unbedingt alles und sofort....

Gruß Horst
 
Hi Johannes,
das klingt gut und könnte ein guter Start werden.
Den variablen Polfilter glaubt man oft haben zu müssen. Nach meiner Erfahrung - ich hab auch irgendwann mal sowas gekauft - braucht man ihn eigentlich nicht. Wenn ich meinen 5 x benutzt habe ist es viel.
Wenn Filter, dann ein ordentlicher UHC, kein light oder s oder wie auch immer.
Später dann auf jeden Fall mindestens noch einen OIII
Justage da brauchst sicher was. Im Feld und zur Kontrolle mag ich den Laser, für die Grundeinstellung das Concenter. Mit dem Chesire kann ich mich nicht so anfreunden. Aber das ist Geschmackssache,
CS
 
Hallo zusammen,

wie schon so oft gesagt, aber niemals zu viel: VIELEN DANK an alle für eure Unterstützung und Erfahrungen, eure Beiträge und konstruktive Anmerkungen!!!

Die genannten 2% sind für den Anfang gedacht ;).

Kurz- bis mittelfristiger Plan:
- weitere Okulare: 4,7; 8,8; 24mm; ... je nach Bedarf, werden wahrscheinlich von selber kommen ... Aber erst mal anfangen :unsure:
- UHC und O-III Filter: @Horst66 und @Antares => natürlich nicht als 2% :giggle: Würde solche aber gerne mal vorher testen bzw. einen Einblick erhaschen. Die Unterschiede der Hersteller bzgl. Bandbreite und Preis sind für mich im Moment nicht abschätzbar. Fragen hierzu werden auch von selber kommen.

Längerfristig evtl. mal eine EQ-Platform, falls überhaupt notwendig...

Der Polfilter ist als "Mond(Sonnen)brille :cool:" zur Beobachtung des selben gedacht.

Das Justagezubehör lasse ich auf mich zukommen, evtl. kann ich das vor Ort beim Kauf testen und dementsprechend was passendes für mich mitnehmen.

Ich halte euch natürlich bei meinem weiteren Schritten auf dem Laufenden.

Grüße an alle!
Johannes
 
Hallo zusammen,

Das Equipment ist bestellt und hoffe es Ende kommender Woche abholen zu können :giggle: *Megafreu* :giggle:!
Als kleinen Bonus wegen Selbstabholung wurde mir die Entscheidung bzgl. 8,8mm oder 6,7mm abgenommen.
Ich sag nur, die Okular-Palette ist von selbst auf 4 Stk. angewachsen ;).

Wenn's klappt und das Wetter mitspielt, hoffe ich auf First Light am nächsten Wochenende.
Es soll da ja beim Neukauf eines Teleskops gewisse Regeln bzgl. Wetter geben ... :sneaky:
Auf jeden Fall folgen Bilder, wenn's da ist.

Klare Nächte und Grüße aus dem Oberallgäu,
Johannes
 
Hallo zusammen,

Es hat alles geklappt und konnte heute mein neues Equipment heute abholen :giggle:

IMG_9665.JPG


Alles auch gleich mal aufgebaut:

IMG_9675.JPG


IMG_9678.JPG


Leider hat's mit dem Versuch "First Light" nicht so ganz geklappt: Trotz Vorhersage "bewölkt" war klarer Himmel ... bis ich mein Zeug aufgebaut hatte. Dann waren innerhalb 5-10 min. leider alle Sterne hinter einer dicken Wolkendecke.
Macht aber nix, wird auch wieder anders.

Vielen Dank nochmals an alle! Falls ihr mal im Oberallgäu unterwegs seid, meldet euch. Ich würde gerne ein oder zwei Bierchen ausgeben ;).

Grüße und klare Nächte!
Johannes
 
Hallo Johannes,:)
ich gratuliere zum neuen Teleskop. Du wirst viel Freude damit haben.

Ich habe eine Bitte. Kannst einmal folgenden Test machen.
So weit ich auf deinen Bildern gesehen habe, hast du auch einen Justierlaser gekauft.

Könntest du diesen einmal in deinen OAZ klemmen und das Teleskop vom Horizont in den Zenit schwenken. Dabei achtest du genau auf den Laserpunkt den du auf dem Hauptspiegel siehst.

Mich würde sehr interessieren, in wie weit es bei diesem Schwenkvorgang eine Bewegung des Lasers auf dem Hauptspiegel gibt.

Diesen Test kannst du ja jetzt wunderbar bei bedecktem Himmel in der Wohnung machen.;)

Vielen Dank für deine Mühe.

CS
Arno
 
Hi Johannes
sauber eingekauft, so freut es den Händler Deiner Wahl und Dich unterm Himmel am Ende hoffentlich auch :D Viel Spaß und Erfolg.
Btw.: Durchscheinender Mond hinter leichten Wolken ist zwar kein perfektes Firstlight, aber durchaus beobachtbar. Manchmal gibts nette Lichtspiele und Effekte.
Danke fürs Bierangebot - AME in Villingen ;)
CS
 
Hallo Arno, Hallo Antares,

Vielen Dank für die Gratulationen :giggle:. Wie gesagt, das Bier-Angebot steht :D

Zu deinem Thema Arno:
Beim Schwenk vom Horizont zum Zenit bewegt sich der Laser in der Mittenmarkierung vielleicht minimalst
Schwer zu sagen :unsure:
Ich habe den Laser mal absichtlich verkippt um den Punkt auf der Anzeige sichtbar zu machen und in paar Bilder gemacht.

Horizont:
IMG_9685.JPG


ca. 45°
IMG_9684.JPG


Zenit:
IMG_9683.JPG


Hier scheint der Punkt etwas zu wandern, kann aber auch an der Verkippung oder der Qualität des Lasers liegen.
Laut Karl ist er nicht perfekt, aber ausreichend gut für visuelle Zwecke.

Hast du bedenken bzgl. der Stabilität des flexiblen Tubus?

Grüße und klare Nächte!
Johannes
 
Hallo Johannes,
das sieht gut aus. (y)

Auf dem "Fadenkreuz" am Laser ist der Fehler schon doppelt so stark als direkt am HS, da der Laser ja zum Spiegel und zurück läuft. Dort sieht man ihn dann auch besser. Ich schätze das er bei dir auf dem Spiegel unter 1mm Bewegung zeigt ..... oder noch weniger. Das ist von entscheidender Bedeutung und freut mich sehr, dass Skywachter einen durchaus steifen Gitter-Tubus konstruiert hat.

Das ist nicht selbstverständlich und es gibt (viele?) Teleskope, bei denen so ein Schwenkversuch den Laser auf dem Spiegel schon 2-3mm wandern lässt. Ich habe Teleskope gesehen , bei denen er noch mehr Wandert...! Das hat zur Folge, dass die Abbildungsqualität leidet. Besonders kritisch ist es bei schnellen Teleskopen (f/4,x) - und schon ist man unterhalb der Beugungsgrenze und wundert sich über eine schlechte Abbildung.

Also Johannes, wenn das Teleskop genau justiert ist wirst du sicher viele eindrucksvolle Objekte beobachten können und zwar egal in welcher Richtung du beobachtest. Die Justierung bleibt bestehen.

Danke für deinen hilfreichen Versuch:)
Wenn du auf dem ITV bis würde ich gerne man durchschauen.

CS
Arno
 
Hallo Arno,

meinem angelesenen Kenntnisstand nach tritt diese Fehljustage durch Tubuskippen deutlich bei Skywatcher Dobsons nur in den Stargate 20 und vielleicht 18 Zöllern auf. Die sind wohl generell mechanisch nicht der ganz große Wurf.

VG Klaus
 
Hallo Klaus,:)

ja - es gibt ein Video vom "Skywachtecher Stargate 18"
Die Bewegung des Laser kann durch die instabile Gitter-Konstruktion
und wie in diesem Fallt evtl. durch verkippen des Spiegels in der HS-Halterung entstehen....?

Wie auch immer es passiert ....... so etwas ist leider unbrauchbar.

VG Arno
 
Hallo,

Tja weiß man nicht wie es dazu kommt oder ob es mit überschaubarem Aufwand behebbar ist. Mich würde ja der völlig freiliegende Spiegel schon abschrecken. Da trete ich Nachts doch dagegen oder hau beim Aufbau mit den Stangen dran. Die wären nix für mich. Außer als Bastelgrundlage, dafür aber wieder deutlich zu teuer.

VG Klaus
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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