astro_alex80
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Hallo miteinander,
Achtung langer Text
Nachdem ich im Januar einen 10“ f4 Lacerta Fotonewton bestellt hatte, kam immer mehr der Gedanke auf, dass auch dieser - konzeptionell sehr gut gemachte Newton - kaum mein finales Teleskop sein wird. Kürzlich hatte ich dann einen 16“ f4 in der Hand, der mir aber mit 1.600mm Brennweite etwas zu lang und sperrig war.
Kurzum die Lacerta Bestellung storniert und jetzt also doch das Wagnis eines Selbstbau.
Hier wollte ich ursprünglich erst das fertige Teleskop vorstellen, da es jetzt jedoch in einiger Hinsicht ans Eingemachte geht, ist mir Eure Expertise und Feedback zum Design wichtig, zumal ich Teile, wie z.b. den Tubus, ja nicht beliebig oft nachordern kann/möchte, im Falle von irgendwelchen Schnitzern.
Hier die Rahmenparameter / Hardware soweit:
Primäre Nutzung mit einem 2“ Televue Paracorr, zusätzliche Tubuslöcher für die HS-Zelle (wie bei der TS ONTC Serie) um auch den TS M68 Wynne Korrektor oder den neuen Nexus 0,75x Reducer von Starizona verwenden zu können.
Die HS Zelle habe ich letzte Woche bei einem CNC-Zerspanungsmechaniker in Auftrag gegeben (Bild vom finalen Design unten).
Beim Tubus (1.300-1.350 mm lang) schwanke ich gerade zwischen dem Angebot von Klaus Helmi mit ID 390mm, 11mm Wanddicke aus Carbon oder einem ID 400mm, Wandstärke 6mm Tubus aus Krüpax, den ich jetzt bei Krüger&Sohn in Landshut angefragt habe. Der Krüpax-Tubus, da fehlt mir noch der Preis, dürfte wahrscheinlich gut 50% günstiger sein.
Regelmäßig nachfokussieren, je nach FWHM/HFD Werten, kann man mittlerweile ja sehr gut automatisch machen lassen, dadurch dürfte das bessere Ausdehnungsverhalten von Carbon doch nicht mehr so schwer wiegen oder.
Wie ist hier Eure Meinung? Besser Carbon, wenn man sich einmal so ein Projekt antut oder so ziemlich egal, solange stabil genug?
Sind darüber hinaus 6mm Wandstärke bei Krüppax bei der Größe okay oder besser mehr?
Die HS-Zelle wird aktuell für den Carbontubus mit ID 390mm gefertigt.
Ich müsste also für den Krüpax-Tubus die hintere Tubusaufnahme nochmal fräsen lassen, was aber okay wäre. Der etwas weitere Tubus würde zudem mehr Platz für die laterale Spiegellagerung schaffen, was von Vorteil wäre.
Fokuslage in Standardkonfiguration 15mm über dem eingefahrenen OAZ (84mm) für den Paracorr, gemäß diesem Link zu TeleVue.
Diese Fokuslage sollte auch gleichzeitig für den visuellen Einsatz geeignet sein.
Zur Verwendung anderer Korrektoren oder Reducer sollte der Fokus etwa 60 mm über dem OAZ liegen, richtig?
Ich müsste also weitere Bohrungen für die HS Zelle 45 mm weiter vorn ggü. Standardkonfiguration anbringen.
Ein weiterer Punkt, der noch nicht final ist.
Mittelachse OAZ zum vorderen Tubus-Ende sind aktuell 200 mm, kann das ruhig kürzer, bsp. 150 mm ?
Der Abstand vom Mittelpunkt des Fangspiegels bis zur Mitte der Fangspiegelspinne sind etwa 90mm.
Vorne soll, in jedem Fall, noch eine ca. 30cm breite flexible Tauschutzkappe ran.
Die FS-Spinne wollte ich mit 1,5mm dicken Streben auch feinfräsen lassen (Bild unten).
Anbei auch ein Screenshot vom Design in MyNewton. Fällt Euch irgendwas auf, was ich anders/besser machen sollte?
Berichte ansonsten gerne in regelmäßigem Abstand über den Fortschritt des Projekts.
Viele Grüße,
Alex
finale 18-Punkt Spiegelzelle mit Blendring
MyNewton Design
Fangspiegeleinheit
Achtung langer Text
Nachdem ich im Januar einen 10“ f4 Lacerta Fotonewton bestellt hatte, kam immer mehr der Gedanke auf, dass auch dieser - konzeptionell sehr gut gemachte Newton - kaum mein finales Teleskop sein wird. Kürzlich hatte ich dann einen 16“ f4 in der Hand, der mir aber mit 1.600mm Brennweite etwas zu lang und sperrig war.
Kurzum die Lacerta Bestellung storniert und jetzt also doch das Wagnis eines Selbstbau.
Hier wollte ich ursprünglich erst das fertige Teleskop vorstellen, da es jetzt jedoch in einiger Hinsicht ans Eingemachte geht, ist mir Eure Expertise und Feedback zum Design wichtig, zumal ich Teile, wie z.b. den Tubus, ja nicht beliebig oft nachordern kann/möchte, im Falle von irgendwelchen Schnitzern.
Hier die Rahmenparameter / Hardware soweit:
- 14“ f3,8 (355mm, 1.350mm) Hauptspiegel, bestellt bei Astroreflect
- 4“ (101,6 mm) 1/20λ Fangspiegel, bestellt bei Antares Optics
- 2,5“ CRL Moonlite, liegt schon hier
Primäre Nutzung mit einem 2“ Televue Paracorr, zusätzliche Tubuslöcher für die HS-Zelle (wie bei der TS ONTC Serie) um auch den TS M68 Wynne Korrektor oder den neuen Nexus 0,75x Reducer von Starizona verwenden zu können.
Die HS Zelle habe ich letzte Woche bei einem CNC-Zerspanungsmechaniker in Auftrag gegeben (Bild vom finalen Design unten).
Beim Tubus (1.300-1.350 mm lang) schwanke ich gerade zwischen dem Angebot von Klaus Helmi mit ID 390mm, 11mm Wanddicke aus Carbon oder einem ID 400mm, Wandstärke 6mm Tubus aus Krüpax, den ich jetzt bei Krüger&Sohn in Landshut angefragt habe. Der Krüpax-Tubus, da fehlt mir noch der Preis, dürfte wahrscheinlich gut 50% günstiger sein.
Regelmäßig nachfokussieren, je nach FWHM/HFD Werten, kann man mittlerweile ja sehr gut automatisch machen lassen, dadurch dürfte das bessere Ausdehnungsverhalten von Carbon doch nicht mehr so schwer wiegen oder.
Wie ist hier Eure Meinung? Besser Carbon, wenn man sich einmal so ein Projekt antut oder so ziemlich egal, solange stabil genug?
Sind darüber hinaus 6mm Wandstärke bei Krüppax bei der Größe okay oder besser mehr?
Die HS-Zelle wird aktuell für den Carbontubus mit ID 390mm gefertigt.
Ich müsste also für den Krüpax-Tubus die hintere Tubusaufnahme nochmal fräsen lassen, was aber okay wäre. Der etwas weitere Tubus würde zudem mehr Platz für die laterale Spiegellagerung schaffen, was von Vorteil wäre.
Fokuslage in Standardkonfiguration 15mm über dem eingefahrenen OAZ (84mm) für den Paracorr, gemäß diesem Link zu TeleVue.
Diese Fokuslage sollte auch gleichzeitig für den visuellen Einsatz geeignet sein.
Zur Verwendung anderer Korrektoren oder Reducer sollte der Fokus etwa 60 mm über dem OAZ liegen, richtig?
Ich müsste also weitere Bohrungen für die HS Zelle 45 mm weiter vorn ggü. Standardkonfiguration anbringen.
Ein weiterer Punkt, der noch nicht final ist.
Mittelachse OAZ zum vorderen Tubus-Ende sind aktuell 200 mm, kann das ruhig kürzer, bsp. 150 mm ?
Der Abstand vom Mittelpunkt des Fangspiegels bis zur Mitte der Fangspiegelspinne sind etwa 90mm.
Vorne soll, in jedem Fall, noch eine ca. 30cm breite flexible Tauschutzkappe ran.
Die FS-Spinne wollte ich mit 1,5mm dicken Streben auch feinfräsen lassen (Bild unten).
Anbei auch ein Screenshot vom Design in MyNewton. Fällt Euch irgendwas auf, was ich anders/besser machen sollte?
Berichte ansonsten gerne in regelmäßigem Abstand über den Fortschritt des Projekts.
Viele Grüße,
Alex
finale 18-Punkt Spiegelzelle mit Blendring
MyNewton Design
Fangspiegeleinheit
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