14" f3.8 Astrograph Projektvorstellung

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Gut erinnert. Habe noch den OAG dazwischen, daher aktuell keinen Rotator.
Um beides nutzten zu können, bräuchte ich einen Korrektor mit ca. 80 mm oder mehr Arbeitsabstand.
 
Gut erinnert. Habe noch den OAG dazwischen, daher aktuell keinen Rotator.
Hm.
Da wo Du hinwillst, wirst Du aber wahrscheinlich einen haben wollen .... bei der Brennweite waere die Moeglichkeit von Mosaiken schon eine schoene Erweiterung.

Um beides nutzten zu können, bräuchte ich einen Korrektor mit ca. 80 mm oder mehr Arbeitsabstand.

Alex, das gibt's, sogar fuer vernuenftig Geld:

Den habe Ich am 800 F/4 Newton und der harmoniert da mit der QHY268 extrem gut. Der ist auf der Achse sogar einen "Tick" schaerfer als der GPU und ein echter "Geheimtip", der seltsamerweise selten empfohlen wird. Liegt wohl daran, dass die Fokuslage des Teleskops entsprechend stimmen muss und bei vielen "von der Stange Newtons" der Spiegel versetzt werden muesste...
Sag' Bescheid, wenn Du ein Rohbild damit und der QHY268 sehen willst.
Gruss & CS
 
Hm.
Da wo Du hinwillst, wirst Du aber wahrscheinlich einen haben wollen .... bei der Brennweite waere die Moeglichkeit von Mosaiken schon eine schoene Erweiterung.



Alex, das gibt's, sogar fuer vernuenftig Geld:

Den habe Ich am 800 F/4 Newton und der harmoniert da mit der QHY268 extrem gut. Der ist auf der Achse sogar einen "Tick" schaerfer als der GPU und ein echter "Geheimtip", der seltsamerweise selten empfohlen wird. Liegt wohl daran, dass die Fokuslage des Teleskops entsprechend stimmen muss und bei vielen "von der Stange Newtons" der Spiegel versetzt werden muesste...
Sag' Bescheid, wenn Du ein Rohbild damit und der QHY268 sehen willst.
Gruss & CS
Hallo Defunct,
die Bilder mit dem RCC I würden mich auch interessieren, zumal ich auch einen 800er f4 habe jedoch mit dem GPU nicht so recht warm werde.

CS
Franz
 
Hast du schon einen Namen ? Wie wäre es mit "Fat Boy" :D
Das ist "Body Shaming", das darf man wohl nicht mehr.... ;)

die Bilder mit dem RCC I würden mich auch interessieren, zumal ich auch einen 800er f4 habe jedoch mit dem GPU nicht so recht warm werde.
Hi Franz,
Ich hab' jetzt auf die Schnelle ein Einzelbild Bild aus der Kallibration/Abstimmung gezogen, das ist nur kurzbelichtet (und daher herrscht etwas Sternmangel).
Schau' mal ob dir das fuer einen ersten Eindruck reicht (Bemerkung: Ich hab' den RCC1 auf einem R200SS mit "dicker" Spinne, da werden die Sterne immer etwas "eckig").

R200SS_RCC1.PNG

Gruss & CS
 
Fat Boy finde ich gut. Frage ist dann nur in ein paar Jahren, wer damit gemeint ist ;)

Schnöde Abkürzungen sind doch in Mode:
TSBT = Third Self Build Telescope oder so.

@Defunct danke für die RCC Aufnahme. Da er ja scheinbar bis Vollformat korrigiert ist und ab f3,5 eingesetzt werden kann, bestelle ich mir einen und preislich, im Verhältnis, ja wirklich im Rahmen. Danke für den Tipp, den hatte ich nicht aufm Schirm.
 
Da er ja scheinbar bis Vollformat korrigiert ist und ab f3,5 eingesetzt werden kann, bestelle ich mir einen und preislich, im Verhältnis, ja wirklich im Rahmen.
Hi Alex,
Vollformat habe Ich nicht probiert (ohne Gewaehr) und fuer die Abstimmung musst Du dir Zeit mitbringen, bei deinem Oeffnungsverhaeltnis sowieso... Danach drin lassen und immer durch den Korrektor kollimieren.
Einziger Wehrmutstropfen: Nicht verschraubbar :confused:

Aber wie dem auch sei, dein Werk nimmt wirklich Gestalt an...
Gruss & CS

Ps: Hoffentlich rutscht der Moonlite nicht durch, da haengt dann schon der Turm zu Babel dran... :oops:
 
Hallo Johannes,

korrekt, nach ausgiebigen Test und sicher noch der ein oder anderen Verbesserung/Optimierung soll das Gerödel nach Trevinca, so der Plan.

Ich habe mich schlussendlich für die FS Halterung von Astrosystems entschieden:
https://www.astrosystems.biz/sechold.htm

Die hat eine umlaufende Lippe, die den FS hält und gleichzeitig den Rand verdeckt.

Grüße,
Alex
 
Hi Alex,
Gratulation zum fertig zusammengebauten Großprojekt!
Tatsächlich wollte ich vor ein pasr Tage schon mal nachfragen wie der Stand ist ?.

Ausgiebige Tests sind das A und O. Ich habe seit ein paar Wochen den 10“ Lacerta Newton und bin überrascht, dass sich die Spiegelzelle bei den letzten sehr kalten Tage doch stärker zusammenzieht als ich erwartet hatte.
Ich hatte die 3 seitlichen Halteschraube des HS im warmen Arbeitszimmer natürlich mit etwas Spiel belassen, damit sich der HS noch drehen lässt (als Maß für ausreichend Spiel gegen Verspannung). In der kalten Nacht hatte sich die Spiegelzelle dann so zusammengezogen, dass der HS fest „eingeklemmt“ war und sich nicht mehr drehen lies. Als Erfahrung daraus habe ich die seitlichen Schrauben nun erst nach Abkühlung der Spiegelzelle eingestellt.

Kannst du an deiner Spiegelzelle die Position der seitlichen Backen einstellen?

Ich bin schon sehr gespannt auf das First Light und deinen Erfahrungsbericht dazu.

Viele Grüße,
Tobias
 
Hallo Tobias,

danke für deine Glückwünsche, werde berichten, wie sich das Instrument am Himmel schlägt. Mit dem 10“ Lacerta habe ich ja auch sehr lange geliebäugelt, meiner Meinung, aktuell einer der Besten (der Beste) käufliche Newton, wenn man von den neuen Nauris Newtons, die preislich aber in einer anderen Liga spielen, ansieht.

Das zusammenziehen der Spiegelzelle bei Kälte wird sicher auch bei mir ein Thema, schlichtweg der Größe wegen. Aktuell hat man zwischen Arbeitszimmer und draußen ja gut und gerne mal 20°C und mehr Temperaturunterschied.

Die Bolzen der seitlichen Wippen sind in Langlöchern befestigt, lassen sich also verschieben und damit gut anpassen. Auf dem Foto weiter unten sollte man es ganz gut erkennen.

Mittlerweile würde ich statt Langlöchern die Bolzen aber wohl eher mit einer exzentrischen Bohrung versehen, was eine noch feinfühligere Einstellung ermöglichen sollte.

Grüße,
Alex

85F913A6-162C-4476-8DC9-0712679357B0.jpeg
 
Um OAG und Falxon Rotator gemeinsam in den Imagetrain zu bekommen, bleibt nur der Baader RCC1 als Komakorrektor, da 94,5 mm Arbeitsabstand ab M48 Gewinde. Danke @Defunct für den Hinweis.
Habe den KK zwar noch nicht in den Händen, aber schon mal einen Adapter für den aktuell verbauten Moonlite 2,5" entworfen.

Mit dem Adapter soll der RCC fest mit dem Moonlite verschraubt werden und auf der anderen Seite ist ein M54 x 0.75 Außengewinde zur Adaption des Rotators und Kamera.

Danke für Hinweise zur Konstruktion, falls ich etwas nicht beachtet habe, bevor ich den Adapter fertigen lasse.

Moonlite_RCC1_Adapter.PNG
 
Um OAG und Falxon Rotator gemeinsam in den Imagetrain zu bekommen, bleibt nur der Baader RCC1 als Komakorrektor, da 94,5 mm Arbeitsabstand ab M48 Gewinde. Danke @Defunct für den Hinweis.
Habe den KK zwar noch nicht in den Händen, aber schon mal einen Adapter für den aktuell verbauten Moonlite 2,5" entworfen.

Mit dem Adapter soll der RCC fest mit dem Moonlite verschraubt werden und auf der anderen Seite ist ein M54 x 0.75 Außengewinde zur Adaption des Rotators und Kamera.

Danke für Hinweise zur Konstruktion, falls ich etwas nicht beachtet habe, bevor ich den Adapter fertigen lasse.

Den Anhang 300760 betrachten
Hi Alex,
das schaut gut aus und duerfte funzen. Exakt genauso habe Ich meinen Starizona auch verschraubt.
Pass' aber auf, dass Du noch in den Fokus kommst ...
Gruss & CS
 
Hallo Alex, 2 Dinge würde ich auf der Zeichnung noch angeben:
- die Länge des M48x0,75 Innengewindes bzw. des rechts (Schnitt A-A) anschließenden zylindrischen Stücks (rechts) und dessen Innendurchmesser
- idR laufen die Außengewinde nicht bis zum Grund der Stirnfläche, sondern es werden sog. Gewindeausläufe am Gewindegrund gedreht, damit der Drehmeißel etwas 'in der Luft' auslaufen kann. Das nennt sich Gewindefreistich und ist im einfachsten Fall eine kleine, ca. 1mm lange zylindrische Eindrehung am Gewindefuss vor der Stirnfläche mit 77mm Durchmesser.

Wenn noch fragen sind oder es nicht verständlich ist, frag gerne nochmal nach.

Viele Grüße
Kay
 
Hallo Kay,
stimmt es fehlen noch ein paar Maße und tatsächlich die Freistiche an den Gewinden.
Mal sehen, wie ich die mit Fusion360 (bin vor einiger Zeit tatsächlich von FreeCAD) umgestiegen, hin bekomme ohne alles neu zu konstruieren.
 
Hallo Alex, ein sehr schönes Projekt hast Du da gestartet! Wünsche viel Erfolg! LG Gerrit
 
Hallo Leute,

schon lange kein Update mehr von mir.
Konnte heute endlich den finalen 3“ OAZ verbauen.

Die Tatsache, dass die Basis (noch) glänzt, macht nichts, da sie vom Tubusinneren natürlich nicht zu sehen ist. Vielleicht lasse ich sie aber noch schwarz beschichten.

Wie auch immer, das First Light kommt in großen Schritten näher :love:

37855760-60A1-4BD9-A42A-DF5AE9C0B8FA.jpeg
 
Hi Alex.
Wie läufts mit deinem Großprojekt? Hast du ein paar Erfahrungen über den Sommer sammeln können?

Viele Grüße,
Tobias
 
Hallo Tobias,

leider noch nicht, da der Sommer eine bei mir eine noch arbeitsintensivere Zeit mit vielen Reisen als der Rest des Jahres ist.

Zwischendurch kamen nochmal neue Rohrschellen dazu, da ich es mit den ursprünglichen etwas übertrieben habe. Die alten wiegen 4,5 kg die neuen nur 2,5 kg. Rot eloxiert sehen die auch viel passender aus.

Eine neue Spiegelzelle gab es auch noch, die hatte ich aber schon mal in einem separaten Thread vorgestellt.

IMG_7008.jpeg

Aktuell steht der Newton beim uns in der Vereinssternwarte und sobald das Wetter passt, wird er zu zweit auf die Monti gehievt. Gesamtgewicht aktuell um 25kg.

Berichte dann gerne nochmal.

Viele Grüße,
Alexander
 
Hallo Alex,

danke dir für das Update!
Dabei sind mir noch zwei Fragen eingefallen. Ich plane gerade ein Upgrade des Fangspiegels meines 10" Lacerta auf einen Antares Fangspiegel. Hast du bei dir eine Sondergröße anfertigen lassen oder war deine FS Größe passend auswählbar? Ich liege mit meinen benötigten 3,3 Zoll genau zwischen den angebotenen 3,1 oder 3,5 Zoll.
Ich hatte bei dir gelesen, dass du mit Musou Black geschwärzt hast. Wie schaut es da mit der Abriebfestigkeit aus? Unsicher bin ich mir auch über das Auftragen der Farbe. Airbrush ist ein Gedanke - habe aber noch keine Idee wie ich verhindern kann, dass die Farbe auf die Spiegelfläche läuft. Abkleben ist ja nur schlecht möglich :) . Ich habe gestern mal bei Antares nachgefragt, ob sie den FS Spiegel auch schwärzen würden und den Offset Punkt markieren können.

Planst du weiterhin remote nach Spanien zu gehen? Mein Eindruck ist, dass es perspektivisch nicht merklich viel mehr klare Nächte dort gibt im vergleich zu unseren Breiten.

Mittelfristig kann ich mir vorstellen mein Geraffel mal für ein Jahr in New Mexico aufzustellen. Die Angebote dort machen einen sehr professionellen Eindruck und ~280 bis 300 klare Nächte sind schon ein Wort. So wie auch der Preis o_O ... Aber wenn es dann mal soweit ist, finden sich vielleicht noch ein zwei Mitstreiter.

Schönen Sonntag,
Tobias
 
Hallo Tobias,

mein FS ist der 4“ ob die eine Zwischengröße anfertigen, weiß ich nicht, kann ich mir aber nur schwer bzw. teuer vorstellen. Zumindest die großen Spiegel sind sehr dick, das muss man bei der Positionierung einplanen. Muss nochmal nachmessen aber Randdicke war irgendwo um 20 mm.

Würde an deiner Stelle den 3,5“ Spiegel nehmen. Damit bist du bei der Ausleuchtung auf der sicheren Seite und du kannst den Spiegelrand abdecken/schwärzen. Soviel mehr Obstruktion dürfte das auch nicht bringen und ein 3,1“ ist dann ja sowieso zu klein.

Schick deine Werte mal hier durch, falls noch nicht gemacht:
https://www.bbastrodesigns.com/NewtDesigner.html#visual

Die Farbe habe ich einfach mit einem kleinen, weichen Malpinsel aufgetragen. Würde da keine zu große Wissenschaft machen. Du fässt den Spiegel ja nicht täglich und dauerhaft an. Die Oberfläche ist ja auch sonst keiner mech. Belastung/Abrieb etc. ausgesetzt.

Spanien (Trevinca) ist geplant, Montierungsadapter wurde bereits vor Ort gefertigt, muss dann halt nur alles mal irgendwie hin. Wir sind witzigerweise den ganzen Januar in der Nähe von Málaga (Elternzeit) aber dafür ist das Auto natürlich schon mehr oder weniger voll und da kann ich nicht mal eben nach Trevinca.

Nach ein paar Testrunden bei uns im Verein wird’s wahrscheinlich irgendwo Februar bis April für 1 Woche mit einem guten Vereinskollegen. Aber so eine ähnliche Ankündigung habe ich letzten Herbst/Winter schon mal gemacht… ;)

Wegen Wetter…
Ich habe hier in D mittelfristig keine Option eine Sternwarte an einem Bortle 3-4 Standort, um mal realistisch zu bleiben, zu bauen. Falls doch wäre das ebenfalls nicht ganz unproblematisch, kostet und logistisch eine Herausforderung da in jedem Falle min 2-3h Fahrzeit entfernt. Trevinca ist alles da, Preis ist meiner Meinung moderat, guter Support, etc.
Und wenn mal klar, in der Regel super Bedingungen. Beispiele gibts hier davon schon so einige. Also ausschließlich das Wetter ist da für mich nicht der Punkt.

New Mexico cool, da ist freie Sicht und wenig LV garantiert. Preislich aber sicher ordentlich. Meiner Meinung aber nichts, was sich mal für 1 Jahr oder so lohnt, allein schon wegen Transport und Flügen.

Berichte mal weiter über deinen Fortschritt.

Grüße,
Alex

p.s. gerade noch gesehen, wegen Offsetpunkt. Ellipse die dem Spiegel entspricht 1:1 ausdrucken mit Stecknadelloch am Offsetpunkt, auf dem Spiegel platzieren und mit Edding übertragen, funktioniert prima.
 
Hallo Alex,

ich drücke dir die Daumen, dass du das Teleskop da irgendwie nach Trevinca bekommst. Ich würde das auf jeden Fall gründlich testen und einstellen, dass es wenigstens gut vorkollimiert ist. Da würde ich mir auch lieber ein paar Monate mehr Zeit nehmen, falls es dauert. Die Säule dürfte dir ja sicher sein, oder hast du da eine Frist, wann das Geraffel da sein muss? Es wäre einfach saumäßig ärgerlich, wenn man dann auf der Zielgeraden was übers Knie bricht.
Kann der Pablo zur Not was kollimieren?

@ Tobias: Spanien war dieses Jahr ziemlich durchwachsen, zumindest an meinem Standort. Ich habe die genutzten Nächte (ohne viel Mond) nicht gezählt, schätze sie auf 50-70. Ich müsste vielleicht mal meine PHD2-Logs zählen, um die Zahl zu erfassen. New Mexico wäre sicherlich mal interessant, aber 800 Dollar pro Monat oder was die nehmen, ist zumindest für mich nicht leistbar. Und wenn dann mal was kaputtgeht, ist die Frage, wie schnell und einfach man das Ersatzteil dahinbekommt.
Die Frage ist überhaupt, wie man das ganze Zeug dahinbekommt mit Zoll etc. Innerhalb der EU ist das sicher schonmal einfacher, oder?

CS Johannes
 
Hallo Alex

Sehe grad Dein Vorhaben... und möchte zu einer (oder 2) Deiner Fragen etwas sagen...

Ein weiterer Punkt, der noch nicht final ist.
Mittelachse OAZ zum vorderen Tubus-Ende sind aktuell 200 mm, kann das ruhig kürzer, bsp. 150 mm ?

Grundsätzlich ist es gut, vor dem Auszug reichlich Tubus zu haben, das hat aber auch Grenzen. Wenn Du noch eine Taukappe draufsetzen willst, gilt grundsätzlich :

Die einlassende Öffnung ist immer der bestimmende Faktor. Bei 3,8 wirst Du einen recht weitwinkligen Bildkreis haben, der allein davon abhängt, daß kein vorderer Tubusrand, weder vom Tubus selbst oder dann mit aufgesetzer Taukappe das Bildfeld abschattet, das der Spiegel plus Fangspiegel in den Fokus zu schicken vermag.

Den größtmöglichen Einfallswinkel solltest Du mal versuchen, zeichnerisch (CAD) zu bestimmen, immer im Hinblick auf volle Spiegelnutzung, Vignettierung durch den OAZ-Eingang und Fangspiegel kleine Axe.

Anhand dieses Winkels kannst dann ersehen, wann die Tubusöffnung anfangen würde, bei Überlänge das Bildfeld zu beschneiden.

Dann kannst Du etwa den Abstand von der OAZ-Axe bis zum vorderen Rand des Tubus´ bemessen. Wenn Du eh ne Taukappe dranbauen willst, darf der Tubus (vielleicht schon aus Transportabiltätsgründen) gerne etwas kürzer sein. Planst Du einen abschließenden Ring ? Dann würde wohl auch der Durchmesser der Taukappe größer. Alles Faktoren, die die maximale Länge des Tubus´ vor der OAZ-Axe bestimmen. Nur, daß man nicht das größtmögliche Bildfeld beschneidet mit einem zu langen Tubus.

Bezüglich der Endschalter an der Deckel-Motorisierung... da kannst eigentlich alles nehmen, was dafür taugt, ich täte lieber etwas größere nehmen... aber auch die kleinen halten ganz gut Strom aus. Mehr als 500 Milli werden da nie durchgehen, je nach Platine / Steuerung. Anbaulöcher passend ? Größe ? Als Öffner oder Schließer ? Die meisten können beides. Läßt sich ja alles programmieren... Aber wenn der Motor dann stromlos ist, labbert der Deckel !
Und bei der Steuerung dran denken, daß man aus der Endschalt-Position wieder raus muß, an beiden Endpositionen. Auf, und Zu.

Wenn das fertige Gerät dann fest irgendwo stehen soll, also wenig Transportwege, dann schließ ich mich klar dem Vorschlag von Markus an... Im Vorweg schon länger bauen und einen passenden Deckel motorisiert anzubauen. Das hält sicher am durchgängigen Rohr besser als an einer draufgestzten Kappe. Schwerpunk der Motorik immer Richtung RA-Axe... je nach Deckelgewicht. Bei nem so großen Deckel wirst, je nach Monti, den Motor aber außen anbauen müssen, also fern der RA-Axe. Sonst klatscht der Decke gegen die Monti. Das Rohr wird ja trotz alldem nicht wirklich lang.. im Verhältnis zur Öffnung.

Ich würde gar den Deckel selbst mit einem geeigneten Scharnier direkt am Tubus haben wollen, damit ich mich nicht auf eine dünne" Stange verlassen muß, die den Deckel erstens halten, zweitens bewegen, drittens genau auf die Tubus-Öffnung senken soll. Etwas schräg das Skop, schon "fällt" der Deckel gen Erdmittelpunkt.
Ein Nema 14 schafft das auch nicht, denke ich... der Deckel wird was wiegen ! Evtl mit nem Hebelsystem und Gelenken, aber ohne alles ? Auch das Halten des Deckel an jeweiliger End-Position wird mit nem Nema 14 schwierig. Vielleicht was mit Schnecke ? Dann hält auch die End-Position ohne den Motor bestromen zu müssen.
Ich hab Nema 11 und Nema 14 liegen... die schaffen kaum was, brauchen ein Getriebe.

Vielleicht auch eher den noctutec SL-94 nehmen anstelle von TS-Black ? Der vom noctutec ist PU-basiert, der vom TS basiert auf Wasser. Ergo hygroskopisch. Dann lieber Kunstharz-Basis. Und mit der Sprühdose kommst auch gut rein in den Tubus, der ja groß genug is. Meine Meinung :)

Hab grad Ähnliches vor mit 6" bei 3,23, und passendem Korrektor... bin mächtig am Hin- und Hertüddeln mit Design und Zahlen.
Genau diese Überlegung mit der Tubuslänge VOR der OAZ-Axe hab ich nämlich auch... Soll aber nur für den Hausgebrauch sein...

Nette Grüße
Helge
 
Hallo Alex,

mal wieder besten Dank für deine ausführliche Rückmeldung!


Wow, die Seite kannte ich noch nicht. Das ist ja ein krasses Kompendium. Und vor allem die Calculator und die Veranschaulichungen sind sehr hilfreich.
Würde an deiner Stelle den 3,5“ Spiegel nehmen.
Vorgestern bestellt und macht sich heute auf die erste Etappe über den Atlantik :). Dank der Seite von Mel Bartels konnte ich schnell herausfinden, dass 3,5" sogar Vorteile gegenüber meinen aktuellen 82mm bringen.

Die Farbe habe ich einfach mit einem kleinen, weichen Malpinsel aufgetragen. Würde da keine zu große Wissenschaft machen.
Ja, da hast du recht. Ich habe mir jetzt Black 2.0 bestellt. Bei Musou Black bin ich etwas skeptisch wegen der Wasserlöslichkeit geworden.

Wir sind witzigerweise den ganzen Januar in der Nähe von Málaga (Elternzeit)
Glückwunsch :) . Wenn man die Möglichkeit hat, ist das eine ganz besondere Zeit. Ich denke da bei uns auch gern dran zurück.
Volles Auto....Mit Familie ist eh immer kein Stauraum für "Sonstiges" wie Astrokram, wenn Kinderwagen/Laufrad/Kinderfahrrad/Fahrradanhänger usw. mit sollen :p...

New Mexico cool, da ist freie Sicht und wenig LV garantiert. Preislich aber sicher ordentlich. Meiner Meinung aber nichts, was sich mal für 1 Jahr oder so lohnt, allein schon wegen Transport und Flügen.
Das ist eher ein mittelfristiges Projekt, was ich in ein zwei Jahren angehen möchte.
Ich sehe das (aktuell) aus einer anderen Perspektive. Statt in weiteres oder anderes Equipment, würde ich in dunklen Himmel investieren - und bewusst darauf sparen. Falls sich noch weitere Mitstreiter finden, kann ich mir das sicherlich auch länger als ein Jahr vorstellen. Zumal man sich dann die 300 klaren Nächte aufteilen kann.

Ich werde berichten.

Viele Grüße,
Tobias
 
@ Tobias: Spanien war dieses Jahr ziemlich durchwachsen, zumindest an meinem Standort. Ich habe die genutzten Nächte (ohne viel Mond) nicht gezählt, schätze sie auf 50-70. Ich müsste vielleicht mal meine PHD2-Logs zählen, um die Zahl zu erfassen. New Mexico wäre sicherlich mal interessant, aber 800 Dollar pro Monat oder was die nehmen, ist zumindest für mich nicht leistbar. Und wenn dann mal was kaputtgeht, ist die Frage, wie schnell und einfach man das Ersatzteil dahinbekommt.
Die Frage ist überhaupt, wie man das ganze Zeug dahinbekommt mit Zoll etc. Innerhalb der EU ist das sicher schonmal einfacher, oder?

CS Johannes
Hallo Johannes,
50 bis 70 Nächte ist eine gute Ausbeute.
In New Mexico ist der Service bei den guten Angeboten vor Ort und inkludiert, teilweise mit Ersatzteillager für die Basics, was Verkabelung, Netzwerk oder Stromversorgung anbetrifft. Klar, wenn Kamera oder Montierung kaputt gehen, ist das eine größere Investition - würde dann aber vom Servicepersonal mit dem Ersatzgeräten wieder in Betrieb genommen.
Mal eben vor Ort reisen ist da zu aufwendig.
Die Erstinbetriebnahme meines Equipments würde ich mit einem Familienurlaub mit Wohnmobil oder so verbinden.
Immerhin - im Vergleich zu anderen Ecken der Welt die mit dem Flugzeug erreicht werden müssen - ist der Flugpreis in die USA stabil geblieben.

Noch ist es aber nur als Projekt in meinem Kopf, die Umsetzung hat noch Zeit :)

Viele Grüße, Tobias
 
Ich bin auch zufrieden mit meinem Anbieter und Standort. Man muss die ganzen Bilder ja auch noch verarbeiten, und mit zwei kleinen Kindern zu Hause ist das so eine Sache:) Was ich in ein paar Jahren mal interessant fände, wäre vielleicht auch die Südhalbkugel, aber das müsste man dann zu Mehreren machen. Das ist auch ein anderes Thema, hier geht es ja um Alex´ Projekt.

CS Johannes
 
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