Hallo Alex
Sehe grad Dein Vorhaben... und möchte zu einer (oder 2) Deiner Fragen etwas sagen...
Ein weiterer Punkt, der noch nicht final ist.
Mittelachse OAZ zum vorderen Tubus-Ende sind aktuell 200 mm, kann das ruhig kürzer, bsp. 150 mm ?
Grundsätzlich ist es gut, vor dem Auszug reichlich Tubus zu haben, das hat aber auch Grenzen. Wenn Du noch eine Taukappe draufsetzen willst, gilt grundsätzlich :
Die einlassende Öffnung ist immer der bestimmende Faktor. Bei 3,8 wirst Du einen recht weitwinkligen Bildkreis haben, der allein davon abhängt, daß kein vorderer Tubusrand, weder vom Tubus selbst oder dann mit aufgesetzer Taukappe das Bildfeld abschattet, das der Spiegel plus Fangspiegel in den Fokus zu schicken vermag.
Den größtmöglichen Einfallswinkel solltest Du mal versuchen, zeichnerisch (CAD) zu bestimmen, immer im Hinblick auf volle Spiegelnutzung, Vignettierung durch den OAZ-Eingang und Fangspiegel kleine Axe.
Anhand dieses Winkels kannst dann ersehen, wann die Tubusöffnung anfangen würde, bei Überlänge das Bildfeld zu beschneiden.
Dann kannst Du etwa den Abstand von der OAZ-Axe bis zum vorderen Rand des Tubus´ bemessen. Wenn Du eh ne Taukappe dranbauen willst, darf der Tubus (vielleicht schon aus Transportabiltätsgründen) gerne etwas kürzer sein. Planst Du einen abschließenden Ring ? Dann würde wohl auch der Durchmesser der Taukappe größer. Alles Faktoren, die die maximale Länge des Tubus´ vor der OAZ-Axe bestimmen. Nur, daß man nicht das größtmögliche Bildfeld beschneidet mit einem zu langen Tubus.
Bezüglich der Endschalter an der Deckel-Motorisierung... da kannst eigentlich alles nehmen, was dafür taugt, ich täte lieber etwas größere nehmen... aber auch die kleinen halten ganz gut Strom aus. Mehr als 500 Milli werden da nie durchgehen, je nach Platine / Steuerung. Anbaulöcher passend ? Größe ? Als Öffner oder Schließer ? Die meisten können beides. Läßt sich ja alles programmieren... Aber wenn der Motor dann stromlos ist, labbert der Deckel !
Und bei der Steuerung dran denken, daß man aus der Endschalt-Position wieder raus muß, an beiden Endpositionen. Auf, und Zu.
Wenn das fertige Gerät dann fest irgendwo stehen soll, also wenig Transportwege, dann schließ ich mich klar dem Vorschlag von Markus an... Im Vorweg schon länger bauen und einen passenden Deckel motorisiert anzubauen. Das hält sicher am durchgängigen Rohr besser als an einer draufgestzten Kappe. Schwerpunk der Motorik immer Richtung RA-Axe... je nach Deckelgewicht. Bei nem so großen Deckel wirst, je nach Monti, den Motor aber außen anbauen müssen, also fern der RA-Axe. Sonst klatscht der Decke gegen die Monti. Das Rohr wird ja trotz alldem nicht wirklich lang.. im Verhältnis zur Öffnung.
Ich würde gar den Deckel selbst mit einem geeigneten Scharnier direkt am Tubus haben wollen, damit ich mich nicht auf eine dünne" Stange verlassen muß, die den Deckel erstens halten, zweitens bewegen, drittens genau auf die Tubus-Öffnung senken soll. Etwas schräg das Skop, schon "fällt" der Deckel gen Erdmittelpunkt.
Ein Nema 14 schafft das auch nicht, denke ich... der Deckel wird was wiegen ! Evtl mit nem Hebelsystem und Gelenken, aber ohne alles ? Auch das Halten des Deckel an jeweiliger End-Position wird mit nem Nema 14 schwierig. Vielleicht was mit Schnecke ? Dann hält auch die End-Position ohne den Motor bestromen zu müssen.
Ich hab Nema 11 und Nema 14 liegen... die schaffen kaum was, brauchen ein Getriebe.
Vielleicht auch eher den noctutec SL-94 nehmen anstelle von TS-Black ? Der vom noctutec ist PU-basiert, der vom TS basiert auf Wasser. Ergo hygroskopisch. Dann lieber Kunstharz-Basis. Und mit der Sprühdose kommst auch gut rein in den Tubus, der ja groß genug is. Meine Meinung
Hab grad Ähnliches vor mit 6" bei 3,23, und passendem Korrektor... bin mächtig am Hin- und Hertüddeln mit Design und Zahlen.
Genau diese Überlegung mit der Tubuslänge VOR der OAZ-Axe hab ich nämlich auch... Soll aber nur für den Hausgebrauch sein...
Nette Grüße
Helge