Alternativen zu Stellarmate/Astroberry

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Dr.Guitar

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Hallo, ich hab erste Versuche mit SharpCap hinter mir. Von der Software war ich ziemlich begeistert.
Allerdings ist es für mich keine Option im Feld die ganze Nacht mit dem Laptop neben dem Teleskop zu sitzen. Deswgen hab ich mir ein Stellarmate-RP gebastelt. Aaaaber, glücklich werd ich damit nicht, glaub ich. Dieses K-Stars is halt wirklich kein schönes und schon gar kein praktisches Programm. Die Capture-Software ist im Vergleich zu Sharpcap irgendwie kompliziert und unübersichtlich, und das ganze lässt sich via VPN auch nicht wirklich schön und flüssig bedienen. Jetzt wollte ich mal horen was für Alternativen ihr kennt? Nen 12V-Fahigen Mini-PC mit Windows könnte ich mir vorstellen. Vielleicht gibt's für Stellarmate auch noch ne Alternative zu K-Stars bzw ne Alternative Capture-Software. Oder vielleicht sagt auch jemand.... Nimms erstmal her, man gewöhnt sich dran. ;)

Beste Grüße
CS
Philipp
 
Moin Philipp,

eine gern (auch von mir) zitierte Alternative wäre Astroberry auf den RasPi zu nehmen (kann man ja mit alternativer SD-Karte einmal antesten), in der aktuellen Version ist Firecapture gleich mit installiert - und da ZWO-Kameras von Firecapture unterstützt werden, solltest du das vielleicht mal ausprobieren.
Astroberry bediene ich per VNC Viewer - das funktioniert prinzipiell "out of the box" und sehr ähnlich zu Stellarmate (zumindest soweit ich mitlas, Stellarmate habe ich selbst noch nicht verwendet).
Kstars/EKOS ist zwar auch mit installiert, mit der entsprechenden INDI-Suite, so dass es ähnlich zu dem ist, was du kennst - aber eben mit ein paar Alternativen zum Capturing wie auch oacapture. Vielleicht ließe sich das auch auf den Stellarmate nachinstallieren, aber wenn du eine SD-Karte "übrig" hast, ist Astroberry zumindest eine Möglichkeit, die andere Software anzutesten.

Besten Gruß
Micha
 
Hallo Philipp,

Hallo, ich hab erste Versuche mit SharpCap hinter mir. Von der Software war ich ziemlich begeistert.
SharpCap ist nur unter Windows zu betreiben, also wird das nichts auf einem RPi. Weder mit StellarMate noch mit Astroberry noch mit einem selbst aufgesetzten Linux-System, ob nun auf dem RPi oder einem Notebook.

StellarMate und Astroberry unterscheiden sich nur in der mitgelieferten Software. Astroberry kostet halt nichts.
Wie Micha schon schreibt, ist FireCapture, mein bevorzugtes Programm für die ZWO Asi's, schon mit drauf.
oaCapture ist es auch alle mal wert es sich anzuschauen.

Allerdings ist es für mich keine Option im Feld die ganze Nacht mit dem Laptop neben dem Teleskop zu sitzen.
Nun ja, aber irgendwas brauchst Du, um das Bild, das Dir von der Kamera an SharpCap geliefert wird, darzustellen, sprich ein Display. Die ZWOs werden ja per USB an den RPi oder eben an ein Notebook angestöpselt.
Der RPi hat halt keines, außer Du hast ihm eines dieser Gehäuse mit Display spendiert.
Bei StellarMate gibt es ja die APP für iOS.
Astroberry, wenn ich mich recht erinnere kann man über ein Webinterface steuern, oder wie es Micha macht, den ganzen RPi über VNC fernbedienen.
Also ist ein Zweitgerät notwendig, zumindest dann, wenn die Kamera über USB läuft.
Größere Montierungen kann man mit einem WiFi Adapter nachrüsten oder die Montierung hat gleich einen WLAN-Chip verbaut.

Mini-PC mit Windows könnte ich mir vorstellen
Jau, die gibt es. Aber keine Ahnung was da im Moment aktuell und brauchbar ist.

VPN auch nicht wirklich schön und flüssig bedienen
Da nehme ich mal an, das Du da einen der kommerziellen Anbieter für VPN nutzt und das in Deinem Router konfiguriert hast.
VPN bringt, bedingt durch das Codieren und Decodieren, höhere Latenzzeiten mit sich. Für die "normale" Nutzung des Internets wirkt sich das nicht sonderlich aus.
 
Ich bin gerade dabei, den Odroid N2+ zu testen. Der ist einiges schneller als der Raspi 4B, kostet aber auch etwas mehr, läuft aber mit 12V-Akku-Unterstützung ;-) . Kstars / Indi / PHD2 hab ich schon drauf, läuft flüssiger als mit dem Raspi. Du hast aber auch wieder Linux-Umgebung... Ich denke, Firecapture sollte auch nicht das Problem sein, es unter Linux zu installieren, ich hatte es auch auf Stellarmate installiert bekommen.
Ich steuere das remote mit NoMachine, geht einfach zu installieren und läuft zumindest bei mir flüssig. Eins fällt mir noch ein: Odroid hat kein WLAN mit an Bord, bei mir läuft die Anbindung übers LAN auf dem Balkon...
 
Wäre auch interessant zu erfahren was Philipp vor hat und wo das ganze stattfinden soll.
 
Hallo,
danke (wie immer) für eure Antworten. Also SharpCap geht nicht auf Linux, das ist klar (und schade). Und Windows funktioniert nicht aufm RP.
Firecapture und oaCapture werde ich heute mal auf Stallarmate installieren und ausprobieren.
Eine Funktion die mir in dem Capture-Tool von Stellarmate z.B. fehlt die die Anpassung der Bilder via Histogram. Auch gibts kein LifeStacking (zumindest hab ich keins gefunden). Aber vielleicht können die anderen Capturetools das bieten. Übrigens hatte ich extra die paarund40 Euro für Stellarmate investiert, weil das doch mehr "out of the Box" ist. Und das stimmt schon, auch mit der APP ist das schon nicht so schlecht.

Thema-Stromversorgung:
Ein weiteres Problem mit dem dem RP4 und Stellatmate ist, dass das RP4 min. 3 Ampere Strombenötigt. Das Pi liefe wohl auch mit weniger, nur mault Stellarmate ständig rum dass die "Voltage" zu gering sei, und dass obwohl, ich ein Netzteil mit angeblich 5V 3 A benutzte. Erst als ich mein Laptop-Netzteil mit USB-C angeschlossen habe liefe Stellarmate ohne meckern.
Ich hab im Feld ein Celestron Powertank Pro dabei. Der Liefert via USB max 2.1 A (sagt der Hersteller). Also müsste eine eigene Stromversorgung her, oder ich müsste über den Ladeanschluss des Powertank das PI versorgen. Dazu gibts n extra Modul, Das Docker-PI-Netzteil. Da kann man dann nen 12V Hohstecker anschließen. Das würde funktionieren. Der Ladeanschluss des Powertank liefert, wenn man ihn als Ausgang benutzt 12V und 5A. Die Kühlung meiner ZWO ASI 533 MC Pro zieht laut ZWO Homepage auch max. 3 A. Also haut das nicht hin über einen Anschluss.

Eine Alternative wäre das "Rocker Pi". Das ist ein SBC (Singe Board Computer) wie das RP aber mit einer Prozessorstruktur, die den Betrieb won Windows 10 zulässt. Kostet allerdings auch ca. 180 Euro in der 64Gb-Version welche man wohl schon nehmen sollte um Wind 10 zum laufen zu bringen. Der Strombedarf des Rock Pi wird übrigens mit 2 A angegeben. Das wäre also einen Versuch wert.

Thema Connectivität:
Also die ganzen VNC-Sachen (@mbba18 ich meinte natürlich VNC und nicht VPN) sind ganz schön, aber.... das ruckelt und hakelt immer alles, gelegentlich ist mal die Verbindung weg, da werd ich echt unruhig und verliere ziemlich schnell die Lust. Aber im Zweifelsfall würde ich auch 10 Meter Netzwerkkabel zwischen dem Teleskop und dem VW-Bus verlegen.
Wenn man das ganze aber per VNC macht, muss das echt irgendwie flüssig laufen. Da würde mich interessieren was @JürgenN da für erfahrungen hat. Ist das VNC am Odroid schneller, weil das Odroid mehr leistung hat? Hatte die lahmen VNC-Verbindungen immer er dem WLAN zugeschrieben.

Letztlich bleibt da noch das "unschöne" K-Stars. Ich hab da was gelesen dass man wohl irgendwie Sky Safari da in das PI einbinden kann, oder zumidest gibts da nen Treiber für. Nur hab ich da bis jetzt noch nix rausgefunden wie das gehen soll oder wie das funktioniert.
Zu K-Stars muss ich tatsächlich sagen.... naja, das ist in seiner darstellung schon sehr "80s". Erinnert etwas an "Space Invaders".
Okay, ich will nicht ungerecht sein, dass is ne kostenlose Software. Das is eh geil was manche Leute Open Source raushauen, und es muss natürlich alles einfach sein und wenig Leistung verbrauchen, aber.... mich spricht es halt nicht an.

Hobedere
CS
Philipp
 
Zum VNC: ich hatte da auch mit dem Stellarmate/Astroberry geschwindigkeitsmäßig keine Probleme mit der remote-Verbindung (der Raspi ist Teil meines Heimnetzes, ich nutze die Hotspotfunktion nicht). Das lief und läuft relativ rund. Ich verbinde aber auch Stellarmate mittlerweile mit LAN, weil die WLAN-Verbindung ab und zu mal gehakt hat. Mit der Kombination Odroid/NoMachine läuft das genauso gut, ich hatte aber bisher noch keine Gelegenheit, das bei einer "echten" Session in der Nacht zu testen. Ich bin da noch am Anfang, ich bin über einige "dry runs" noch nicht raus ;-)

Was mir bei der Kombination Stellarmate/Raspi aufgefallen ist: ich guide mit PHD2. Wenn nun PHD2 viel "rechnen" muss, hakt das System teilweise. Ich habe mittlerweile einige Tweaks aus dem Indi-Forum angewendet (ist schon länger her, deswegen müsste ich da mal genauer nachschauen, es ging glaube ich um 3D-Darstellung), seitdem läuft es besser, zumal ich auch die Einnordung verbessert habe und PHD2 weniger zu tun hat ;-)

Zur Stromversorgung: Ich habe für meinen Raspi eine Intenso PD20000 Powerbank, damit hatte ich nur bei -15°C Probleme, da war sie in einer Stunde leer. Sonst sind 6h kein Problem, längste Session war bisher so 9h. Für niedrige Temperaturen habe ich einen 12V-5V Konverter, den ich an meine eingepackten Bleiakkus anschließe und als Stromversorgung für den Raspi verwende. An meinem Raspi hängt übrigens ne QHY, eine ASI, die Montierung und evtl noch ein Motorfokus, 3A hatte ich da noch nie gebraucht, allerdings hängt die QHY ja selbst an 12V.
 
Hallo Philipp,

Also SharpCap geht nicht auf Linux, das ist klar (und schade). Und Windows funktioniert nicht aufm RP.
jep so ist es. Lässt sich auch nicht über 'wine' oder 'crossover' installieren.

Also die ganzen VNC-Sachen (@mbba18 ich meinte natürlich VNC und nicht VPN) sind ganz schön, aber.... das ruckelt und hakelt immer alles, gelegentlich ist mal die Verbindung weg,
das ist ein bekanntes Problem des Pi, der WLAN-Chip ist nicht der Knaller.
Was evtl. Abhilfe schaffen kann ist eine USB-Stab-WLAN-Antenne. Da aber drauf achten das der Pi die unterstützt.
Was man wohl auch machen kann, ist den Pi dazu zwingen nur mit 2,4GhZ zu arbeiten.

Alternativ zu VNC andere Remote-Software nutzen.
Als da z.B. wären:
- erwähntes NoMachine
- X2Go, das nutze ich

Letztlich bleibt da noch das "unschöne" K-Stars
Du musst es ja nicht nutzen.
Es besteht auch die Möglichkeit, wenn es der Pi bleiben soll, das originale Raspbian Betriebssystem zu nehmen und alles was man braucht selbst zu installieren.

Im Prinzip ist der Aufbau von Dir wie der meine.
- VW-Bus --> warme Stube ;)
- Acker --> Balkon
Ich arbeite aber mit zwei Notebooks, jedes unter Linux.
Montierungen sind beide im Heim-Netzwerk.
Ist für mich natürlich in dieser Konstellation einfacher zu handhaben, als das ganze Geraffel in ein Fahrzeug zu verfrachten.
 
Letztlich bleibt da noch das "unschöne" K-Stars.
Hallo Philip,
vor gut 1,5 Jahren dachte ich so ähnlich, mittlerweile habe ich mich an KSTARS/EKOS auf dem Pi4 gewöhnt, und vieles geht einfach spielend. Es trotzdem noch Ecken, wo man trotzdem immer mal was doch noch was Neues entdeckt. Zum Testen kannst du es auch auf dem PC/Laptop als Simulation laufen lassen, um sich mit den Eigenheiten im Trockenen anzufreunden. Wenn man erst mal den Dreh raus hat, ergibt vieles einen Sinn.
Es besteht auch die Möglichkeit, wenn es der Pi bleiben soll, das originale Raspbian Betriebssystem zu nehmen und alles was man braucht selbst zu installieren.
Hallo Mathias,
Wenn man es Schritt für Schritt machen will, ist das ein guter Weg. Man versteht dann auch einige Zusammenhänge mehr. Habe ich auch durch. Angefangen habe ich mit dem AstroPi3. Das Script erklärt was wie installiert wird, und hatte mir sehr viele Hinweise gegeben, um ein lauffähiges System selbst aufsetzen zu können.
Zur Stromversorgung: Ich habe für meinen Raspi eine Intenso PD20000 Powerbank
Hallo Jürgen,
Hier empfehle ich die 5V direkt Pi umzuwandeln. Eine Powerbank mit Verlängerungskabel ist fraglich. Der Raspi zeiht im "eingeschwungenen" Zustand ca: 3-4W (0.6-0.8A@5V). Kommen jetzt noch einige USB Verbraucher dazu, steigen die Anforderung an das Verlängerungskabel enorm. Ich habe das problem damit gelöst, dass ein Step-Down-Wandler (aus 12V) direkt am Pi die 5V erzeugt. Extrem Stabil und sehr energiesparend. Die tiefen Temperaturen sind für die meisten Energiespender ein Problem, einzige Lösung LiFePo4 . Hatte selbst bei -16°C keine Probleme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Thomas,

Wenn man es Schritt für Schritt machen will, ist das ein guter Weg. Man versteht dann auch einige Zusammenhänge mehr.
Ein System, speziell unter Linux mit der passenden Astroumgebung selbst aufzusetzen hat für das Verständnis und die Zusammenhänge reichlich Vorteile.

Ein Linux aufzusetzen ist heute zu tage ja keine Magie mehr ;).
Ob nun ein Raspbian für den Pi, oder ein Mint, Ubuntu... ... ... auf dem Notebook.
OK, von Gentoo, Arch, Scratch-Linux sollte man als Anfänger die Finger lassen ;) .

Um alles für das ganze Astro-Geraffel zu installieren reicht eigentlich die INDI-Seite, da steht alles wesentliche und ist gut beschrieben.
Man muss sich halt damit auseinandersetzen.
 
Der Raspi biete sich aus folgenden Gründen an:
1. klein
2. seiner Größe entsprechend Leistungsfähig
3. und energiesparend
Wenn ich mir anschaue, was so ein Mini Windowssystem braucht, ....
Eine WLAN Antenne ist nachrüstbar, und die Frequenzbereiche von Bluetooth (2,4GHz) und WLAN(5GHz) sauber trennen, und die Verbindungen sind sehr stabil und eine Wand geht dann immer, nur nicht Stahlbeton.
 
Wenn ich mir anschaue, was so ein Mini Windowssystem braucht, ....
das ist wohl auch der Grund warum Windows auf dem Pi nicht weiter verfolgt wurde.

Für das was ich mache, Zimmer --> Balkon, ist recht egal ob Pi oder Notebook.
Auf dem Acker halte ich es klein, also rein visuelle Beobachtung und Handcontroller.
Ich bin einfach zu faul das ganze Geraffel mit zu schleppen ;).
 
Ja ich hab vor 15 Jahren schon Linuxsysteme aufgesetzt, dann hab ichs Jahre nicht gebraucht und jetzt hab mich für Stellarmate entschlossen ohne mir das kostenlose Astroberry anzuschauen. einfach weil ich keinen Bock auf die Bastlerei hatte. Mir ist aber schon klar, dass das alles keine Zauberei ist.
Kann den noch jemand was dazu sagen, wie man KSTARS mit SkySafary verbindet? Irgendeine Möglichkeit gibts da ja, oder?

Ich nehme an das Rock Pi kennt niemand oder? Naja, vielleicht bleib ich mal beim RP. Nochmal 180 Euro für was, was dann doch nix ist. Ich lass das wohl erstmal.
 
Also Stellarmate ist schon ein tolles System und der Support ist auch richtig gut. Die versuchen wirklich schnell auf Anfragen zu reagieren.
Hast du dir den YouTube-Channel von Stellarmate angeschaut?
Ich würde es weiter versuchen und tagsüber bzw. abends bei nicht so gutem Himmel die Versuche durchführen, bis man es wirklich kennengelernt hat.
Und auf dem Raspi kann man auch einen kleinen Touch-Monitor direkt montieren oder auch größere nehmen z.B. ein 7 Zoll oder 10 Zoll (hier natürlich wieder den Stromverbrauch mit einberechnen) oder mittels AnyDesk (kostenlos, kommt von einem der Teamviewer-Entwickler) remote darauf zugreifen vom Handy/Tablet über das Wlan, welches vom Raspi gesendet wird.
Ich habe mittlerweile das 8GB-Modell von Raspberry und ... wow, ist das einfach nur schnell!

CS, Toni
 
Also Stellarmate ist schon ein tolles System und der Support ist auch richtig gut. Die versuchen wirklich schnell auf Anfragen zu reagieren.
Hast du dir den YouTube-Channel von Stellarmate angeschaut?
Ich würde es weiter versuchen und tagsüber bzw. abends bei nicht so gutem Himmel die Versuche durchführen, bis man es wirklich kennengelernt hat.
Und auf dem Raspi kann man auch einen kleinen Touch-Monitor direkt montieren oder auch größere nehmen z.B. ein 7 Zoll oder 10 Zoll (hier natürlich wieder den Stromverbrauch mit einberechnen) oder mittels AnyDesk (kostenlos, kommt von einem der Teamviewer-Entwickler) remote darauf zugreifen vom Handy/Tablet über das Wlan, welches vom Raspi gesendet wird.
Ich habe mittlerweile das 8GB-Modell von Raspberry und ... wow, ist das einfach nur schnell!

CS, Toni
Hallo Toni, ich denke ich nehme mir das malzu Herzen und probiers nochmal. Lass mich noch mal 2,3 Fragen stellen.

1. Gibts in Stellarmate die Möglichkeit die Möglichkeit den Fokus mit hilfe der Linien der Bahinov.... (jedes Mal muss ich nachschaun wie man das schreibt :rolleyes:) Bathinov-Maske zu bestimmen? SharpCap hat da n tolles tool für.
2. Gibts ne Autostacking-Funktion?
3. Warum wird mir zB NGC 2403 in KSTARS zwar in der suche angezeigt aber die Galaxie hat kein Symbol auf der Karte?

Mir fallen sicher noch mehr Fragen ein, aber belassen wirs erstmal dabei.

Danke
CS
Philipp
 
Moin,
für die Stromversorgung von Kamera etc. benutzte ich einen UsbHub von RSHTECH.
Der Hinweis dazu kommt von Stellarmate selber.
Am Pi4 sind nur die Montierung, SSD und GPS direkt angeschlossen.
Der Hub gekommt den Saft über einen 12V Converter aus 4S-Lipos.

Grüße,
Alexander
 

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Hallo Philipp,

auf dem Astroberry vorinstalliert ist auch CCDCIEL, das ich sehr gerne benutze, weil ich mit KSTARS/EKOS ebenfalls ungern arbeite. CCDCIEL hat eine sehr aufgeräumte und konfigurierbare Oberfläche und Live-Stacking geht im Pinzip auch (ohne Felddrehung), aber SharpCap ist da deutlich besser. In KSTARS/EKOS sind leider unzählige Einstellmöglichkeiten immer mit auf der Oberfläche sichtbar. Die sind in CCDCIEL in den Einstellungen versteckt, wohin sie meiner Ansicht nach auch gehören. CCDCIEL arbeitet wunderbar mit SKYCHART zusammen, da es vom selben Autor stammt. Bei wünschen kann man sich an den Autor wenden, der sehr oft Sonderwüsnche auch rasch umsetzt.
Du kannst es Dir ja einmal anschauen. Es gibt auch Windows und Mac Versionen.

CS
Erik
 
Ich werf da auch noch mal ein paar Punkte ein...

WiFi:
Bei mir läuft der RPi 4/4GB absolut stabil über WiFi. Das allerdings nur über 2,4GHz. Bei 5GHz ist der sehr reichweitenbeschränkt und die Verbindung bricht dauernd ab, wenn es an der Grenze ist. Das hatte ich auch zunächst gar nicht dem WLAN zugeordnet. Dachte, die ganze Installation wäre instabil.
Hab aber ein paar Tage gebraucht, bis ich herausgefunden habe wie man ihn ans 2,4GHz Netz festnageln konnte.

Eine Alternative zur Nutzung des integrierten WiFi ist dieser kleine Router von TP-Link. Ich habe die kleine nur 2,4GHz Version an einem anderen Device. Dieser Router wird an den LAN Port des RPi angeschlossen und im Client Mode konfiguriert und bietet eine superstabile Verbindung. Das Ding läuft bei mir seit Jahren draußen 24/7 im Gartenschrank und bringt dort ein kleines Gerät ins WLAN.

RPi Geschwindigkeit:
Weiterhin habe ich meinen Astroberry noch etwas die Sporen gegeben durch übertakten. Ich habe die kleinste Stufe (1,75GHz) gewählt und das läuft sehr stabil. Hier mal ein Weg dazu: Overclocking , Overclocking 2 oder hier: Overclocking 3. Den RPi 4 sollte man aber spätestens dann mit einem 40mm Lüfter kühlen.

RPi 8GB:
Macht die 8GB Version Sinn? Meines Wissens nach wird beim Standard OS des RPi nur 3GB unterstützt.

SkySafari unter INDI/EKOS:
Den Screenshots aus der Stellarmate WebPage zeigen, dass die GUI identisch ist mit Astroberry bzw. da sehe ich EKOS und INDI. Letzters bietet einen SkySarafi Treiber. Den muß man dort aktivieren. Dann in SkySafari (nur auf ANDROID) als Montierung "MEADE200 GPS" auswählen (auch bei einer EQ6). Dann dort die IP Adresse des Servers (Stellarmate) eingeben und den Port "9624" eintragen. Dann sollte auch SkySafari laufen.

Grüße
Hartmut
 
Hi Thomas,

besten Dank! Bevor das umstelle und mein restliches 1GB damit aktiviere, werd ich erst mal ein BackUp ziehen. Hab soviel Arbeit in meinen Astroberry gesteckt, dass da nichts passieren darf. Ist nur immer ein langwieriges Unterfangen, da ich ich auch alle offline Astrometry-Files sowie alle Zusatzkataloge für KSTARS drauf habe und auch für die Ablage von RAWs von CCDs vorbereitet bin -> 256GB SD Karte ;) :rolleyes: :D (ok, da gehen auch andere Lösungen wie SSD, USB,...)

Grüße
Hartmut
 
Moin,

Als Stromversorgung kann ich noch den hier empfehlen: Das komplette Fox Carp Fishing Programm auf einen Blick

Ich nutze ihn als Stromversogrung für mein Raspberry4, IEQ45, ASI294MC, EAF und 2 Heizmanschetten (bei Bedarf). Hielt bisher für mich immer eine ganze Nacht von mind. 6 Std.

Extremtest waren bei -12°C, da hielt er den Temperaturen 6 Stunden stand bevor er der Kälte nachgeben musste. Ich hab es so gelöst, dass ich ihn in einen Koffer mit Decken gesteckt hab, die Eigenwärmewar ausreichend um ihn am Leben zu halten in der Folgenacht (8 std).

Die sind ab ud zu im Angebot, meinen habe ich für 190 bei Amazon geschossen.

Lg Tom
 
Auch nicht schlecht....

Früher hatte ich mir immer 2 identische SD Karten fertig gemacht. Dann an der einen die Modifikationen durchgeführt und tagelang im Live Betrieb das Verhalten beobachtet. Die 2. Karte wäre dann das schnelle Fallback gewesen. Heute mache ich aber nur noch BackUps, insbesondere die 256GB Karte. Kostet "billig" schon 50,-€...

Gestern ist mir zum ersten mal eine 16GB SD in meiner CANON EOS1000d gestrorben. Beim runterladen der Bilder, hatte ein paar Duzend Flats gemacht, fehlten 10 Aufnahmen. Kamera meldete, dass ich die Karte formatieren müßte.
Hatte ich noch nie. Habe eine Hausautomatisierung seit 2014 auf PI2 24/7 am laufen. Dessen SD Karte dann mal vor in 2019 präventiv getauscht. Bin mir nicht sicher, ob das die Karte war, die ich in die EOS gesteckt habe.
Auf jeden Fall konnte weder die Kamera noch der PC die Karte neu formatieren. Wurde im PC unter WIN10 aber als HW mit 15,8GB erkannt.

Grüße
Hartmut
 
Vielleicht nochmal zur Alternative zu Stellarmate/Astroberry.
Was würdet ihr denn empfehlen? Das "Rock Pi" wahrscheinlich niemand.
Nen Inten NUC find ich nicht schlecht, der braucht aber 19V, ich hab nur 12 V im Feld. Klar das kann man umwandeln aber da verschleudert man wieder energie. Andere Mini-PCs mit Fomfaktor Mini-ITX oder kleiner kommen auch in Frage. Hier wäre aber die Frage nach der Leistung. Könnt ihr ungefähr einschätzen welche Leistung so ein Mini-PC haben muss um mit Windows 10 + Planetariumssoftware + Sharpcap + PHD2 + Remoteverbindung stabil zu laufen? Welchen Prozessor würdet ihr denn empfehlen? Atom? Celeron? i3? i5?
Ich kann natürlich Nachlesen dass Sharpcap sich prinzipiell einen i5 besser einen i7 wünscht, aber bei uns gehts ja immer drum ein vernünftiges Mittelmaß zu finden.

Vielleicht hat jemand ja schon erfahrung mit verschiedenen Systemen.

CS
Philipp
 
Hallo Philipp,

seit ein paar Jahren verwende ich einen Beelink BT7 zur Steuerung meiner gesamten Ausrüstung und bin voll zufrieden damit.
Darauf laufen CdC, APT, Sharpcap, PHD2, Astap, AllskyPlateSolver und die Ascom Plattform.
Für Stellarium ist der aber zu schwach, liegt wahrscheinlich am Grafikchip.
Über einen Hotspot und TeamViewer wird das ganze mit Laptop ,Tablet oder Smartphone gesteuert.
Verbindungsabbrüche kommen meist durch zu viele WLan Router in der heimischen Umgebung.
Wenn an dem ist... der MiniPC werkelt ja unbeirrt weiter und man verbindet sich wieder.
Für Mond und Planeten nehme ich direkt den Laptop, da reicht die Leistung nicht aus.
Die neueren Modelle haben ja schon einen Celeron integriert und nachrüstbare SSD. Da kann das schon ganz anders aussehen.
Was mir wichtig war.
Klein und Kompakt mit 12V Anschluss und externer WLan Antenne.
Es muss sich ohne Zusatzgeräte ein Hotspot erzeugen lassen.
Das ich die gewohnten Programme nutzen kann.

VG Cl.-D.
 
@Dr.Guitar Einen MintBox Mini Pro habe ich im Einsatz. Nachfolger des Model ist fitlet2: fitlet2 - build-to-order
Bei einem RP fehlt es mir persönlich an Qualität (WLAN), Leistung und Flexibilität. SD-Karten traue ich nur so weit wie ich sie werfen kann.
Gruß
 
Bei einem RP fehlt es mir persönlich an Qualität (WLAN), Leistung und Flexibilität.
Hallo Wintergatan,
-Qualität WLAN lässt sich bessern - UFL Buchse einlöten, externe Antenne anschließen
-Leistung - für die Foto-Nacht ausreichend, bei "größeren" Sachen kann man sich die Bilddaten schon mal auf den Laptop ziehen und da weitermachen
-Flexibilität - Schnittstellen hat der Kleine eigentlich genug, man muss sie nur Nutzen
 
@Dr.Guitar Einen MintBox Mini Pro habe ich im Einsatz. Nachfolger des Model ist fitlet2: fitlet2 - build-to-order
Bei einem RP fehlt es mir persönlich an Qualität (WLAN), Leistung und Flexibilität. SD-Karten traue ich nur so weit wie ich sie werfen kann.
Gruß
klingt auch interessant! aber wenn ich das richtig sehe nur in den USA zu bestellen? das wird mit Zoll und Mwst. ja n richtiges Investment.

Momentan find ich sowas interessant. klick

ich fände immernoch interessant mit welchen Prozessoren ihr eure minipcs betreibt. Wo liegt den der "cutoff" für einen vernünftigen Betrieb?
Für Mond und Planeten würde ich übrigens auch den Laptop verwenden. Aber da macht man ja auch keine stundenlangen belichtungen.
 
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