Anfänger verzweifelt

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Trotzdem bin ich der Meinung das durch Autoguiding, selbst in nur einer Achse auch bei kleinen Einrichtungsfehlern mehr gehen müsste (eher als Frage gemeint)!?

Wie viele User berichten (auch Tommy), gehen damit sicher 2 Minuten. Der Guider eliminiert ja vorwiegend mal den Schneckenfehler, deshalb muss der bei längeren Brennweiten auch sein. Ob es sich auszahlt, länger zu belichten, wage ich zu bezweifeln, weniger wegen dem SA, sondern wegen der Bildinformation - da sollten jeweils 2 min ja ausreichen, wenn man dann einige Lights stackt...

lg
Niki
 
@Constantin benutzt du nur das Original Gewicht? Wenn ja ist das der Haupt Fehler. Du kannst nicht 3kg mit 1 kg ausbalancieren, die Hebelwirkung ist zu gross und du bist viel zu weit weg von der Rotationsachse. Du musst mit größeren Optiken beim SA so nah wie möglich am Motor sein. Und vielleicht solltest du über ein kürzeres Leitrohr nachdenken.

Ich schaffe mit dem SA, 2“ Stativ, 2,5kg gegengewicht, MGENIII, 100-400mm F5.6 Sony GM, Alpha 6000 und 30mm Leitrohr bis zu 8 Minuten bei 400mm ohne zieher. Ich hab darüber auch einen kleinen Beitrag im Forum geschrieben. 8 Minuten werde ich aber nochmal unter die Lupe nehmen, meine Sterne sind sehr gesättigt und ich habe den Tipp bekommen, mit 4 Minuten und doppelter ISO (in dem fall von 100 auf 200) erhalte ich bessere Ergebnisse :)

Lg TOm
 
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Hallo Constantin und in die Runde...
vielleicht mal ein paar Praxisbeispiele von mir... ich hab im September mit Nachführung und ohne Guiding auf einem SA angefangen.. nicht lange, dann kam mein 8" auf EQ6-R Pro... aber... es funktioniert, mit 400 mm und auch mit 600 mm - nur sind die Zeiten nicht so einfach.

Bitte nicht auf die Bearbeitung etc gucken, seit September hab ich glücklicherweise dazugelernt und M31 hatte ich mir dann noch mal vorgenommen, daher ist die auch etwas besser als die anderen ^^ geht hier ja auch nur um die Zeiten, auf einem SA ;)

Andromeda hier waren 82 Bilder, von denen ich ca. 45 stacken konnte, also etwas unter der Hälfte war Ausschuss, weil nicht gut nachgeführt bei 600 mm und 45s Belichtungszeit (bei ISO 6400):

M31_600mm_SA_cut_NEW.jpg



M101 waren von 51 Bilder 33 Bilder, die gestackt wurden, ebenfalls 600 mm, 45s:
M33_600mm_SA_cut.jpg



M81 und M82 gingen aufgrund der Position zum Himmelspol besser.. auch wieder 600 mm, 45s von 43 Bildern allerdings 40 ok:

M81-M82_600mm_SA_cut.jpg



Waren sogar auch mit dem Sigma 150-600, wie bei Dir, Constantin... allerdings ist dann wirklich bei 600 mm bei 45s Schluss, sonst hat Du 50:50 Ausschuss, was meiner Meinung nach dann Schwachsinn ist... 400 mm geht besser, aber alles was 200 mm ist, sollte kein Problem sein für 90s Subs..

greetz,
Arne
 
Vielen Dank für dein Feedback Arne, wirklich tolle Bilder hast du da gemacht!!

45 Sekunden waren für mich bissher auch immer das maximum der Gefühle, alles andere wäre Käse geworden. Was mich wundert ist eben das der zusätzliche Autoguider so wenig Zugewinn an Belichtungszeit bringt.

Was mich auch wundert, in den YT Videos zu PHD2 und einem Autoguider wird immer eine Trendlinie in den Diagrammen im PHD2 angezeigt. Bei mir beleiben diese leer. Auch verstehe ich nicht, warum "Cal" (für Calibrated nehme ich an) immer rot bleibt (unten rechts in PHD2).
Im Moment sehe ich nur an der SA das PHD2 jetzt wohl Guided, da sie SA aufhört zu blinken und wieder ins Dauerlicht übergeht. An den Schrittmotoren kann ich jedoch deutlich hören das da mehr passiert als nur das normale, gleichmäßige "klackern".

Weiß vielleicht jemand warum ich die Trendlinien nicht bekomme und "Cal" immer rot bleibt?

Durch Arnes Beitrag sehr gut zu vergleichen, meine M31 mit 43 Sekunden Belichtungszeit. Ich denke der Unterschied in den Sternen ist deutlich zu sehen :(

integration_RGB_VNG_5.jpg



LG
Constantin
 

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Das ist jetzt auch bei 600 mm? Und Du hast auch diesen ätzenden Grünstich drin.. der kommt glaub ich vom Objektiv - hatte ich zumindest bei anderen Objektiven nicht, kriegt man aber raus mitm bisschen Gefummel...

Beim Guiding kann ich Dir leider noch nicht helfen, da ich selber noch ohne unterwegs bin... Irgendwie habe ich dein Polar-Alignment im Verdacht... aber keinen Plan...

Oder es gibt ziemliche Toleranzen bei den einzelnen SAs produktionsbedingt... wäre ne Theorie... sehen denn alle Bilder bei 45s bzw 43s so bei Dir aus?
 
Ja, war bei 600mm f/7.1

Naja, so wie im Bild sehen eigentlich alle meine Bilder ab 45 Sekunden (600mm) aus. Mal etwas besser, mal etwas schlechter.

Frage am Rande zu PHD2:
Muss ich in den Einstellungen von PHD2 unter (ich glaube) Guiding -> Advanced die DEC des Ziel das ich beobachte eingeben? Bin ich gerade in einem weiteren YT Video drauf gestoßen.
 
Hallo,

Welches Gegengewicht benutzt du denn? Ich könnte mir vorstellen dass das ebenfalls ein Problem ist Ich benutze ebenfalls autoguiding mit dem SA und komme auf 8 Minuten bei 400mm.
 

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@Tom310

8 Minuten o_O

Bei deinem Equipment glaube ich fast nicht das es bei mir am Gesamtgewicht liegen kann, du bist doch sicher auch nah an den 5kg.

Ich komme mit meiner 6D, dem Leitrohr, Kamera, Objektiv und Batteriegriff auf etwas über 4 kg schätze ich.
An der SA habe ich das original Gewicht, ganz hinten und die Kamera so nah es geht an der SA. Wenn ich die RA Achse löse ist das meiner meinung nach immer noch leicht Kameralastig, aber es ist ungefähr gemittelt. Ich kann das immer recht schwer beurteilen, da die RA "leicht" schwergängig dreht, ist das bei dir auch so, oder geht die butterweich bei dir?

Der Rest sieht allerdings aus wie bei dir, abgesehen von der Position des Gegengewichtes.
 
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Hallo @Constantin
Du kannst nicht mit 1kg Gegengewicht 4 kg Equipment ausbalancieren. Je weiter weg das Gegengewicht oder das Objektiv von der Rotationsachse ist, desto größer ist der Stress dem der Motor ausgesetzt ist. Deshalb ist es bei dir auch warscheinlich zu schwergangig. Je mehr Gewicht der SA Motor stemmen muss, desto mehr musst du dafür tun, dass er entlastet wird.

Einfaches Gedanken Experiment: nimm dir einen Hammer mal und halte ihn am Ende des Stiels. Versuche in jetzt mal nach oben zu heben. Das ist wesentlich aufwändiger/zitrieger als wenn du ihn nahe dem Kopf packen würdest. Auch wenn an der anderen Seite ein etwas gleichschweres Gewicht hängt ist die Hebelwirkung eine ganz andere. Im Gleichgewicht heißt nicht nur gleichschwer. Im Idealfall sollten sie auch eine eine gleich weite Entfernung zur Rotationsachse haben beim SA.

du musst genau wissen wie viel dein Equipment wiegt. Du solltest nichts dem Zufall überlassen. Je mehr unbekannte du in deiner Gleichung hast, desto länger können wir hier spekulieren woran es liegen könnte :)

Mein Kamera, Objektiv, leitrohr+Kamera, Schiene wiegt 2,3xx Kg, ich habe mir deshalb ein 2,5kg schweres Gegengewicht anfertigen lassen um es besser ausbalancieren zu können.

Ich habe mir sagen lassen, dass man den SA nur zu 66% seiner maximalen Traglast belasten sollte. Ich würde den SA also maximal mit 3,3kg Equipment belasten (in der Rechnung wird der L-Winkel und das Gegengewicht nicht einbezogen). Kannst du Gewicht einsparen? zB auf den Batteriegriff verzichten und eine Dummy Batterie mit externen Stromversorgung nehmen? Das erspart dir auch nochmal ein paar gram. Dadurch kann das Gegengewicht wieder ein Stückchen näher an die RA Achse.

Wie ordnest du Polaris ein? Ich benutze die Methode mit den Stundenachsen auf dem SA, war für mich das schnellste und praktikabelste ist, um auf dem Feld genau einzuordnen. Es gibt noch einige andere, aber das ist dann einem Selber überlassen wie genau es sein soll. Wenn du lange Belichtungszeiten haben möchtest, sollte es schon genau sein.

Bist du in der Lage die Deklanationsachse auszubalancieren, also wo dein Objektiv drauf sitzt? Ich benutzte einen alternative Fußklemme, damit ich das Objektiv auf dem L-Winkel vor und zurück schieben kann. Dafür brauchst du entweder noch eine Prismenklemme und Prismenschiene an der das Objektiv befestigt ist oder einen anderen Fuß, so wie ich.

Lg Tom
 
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Wenn du die Kamera und das Objektiv auf der Deklanationsachse nicht ins Gleichgewicht bringen kannst, wird auf der Ra Achse das Gleichgewicht nicht über dem Motor verlaufen sondern daneben.
 

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Danke für deine ausführliche Antwort :)

Ich werde bei Gelegenheit alles was an der L-Schiene sitzt - also in Richtung Kamera, Autoguider etc. - mal abbauen und wiegen.

Deine 2,3kg wundern mich, allein dein Objektiv sollte doch schon an die 2 KG wiegen (Sigma 150-600 Contemporary??) wie kommst du da mit dem Rest auf nur 300 Gram mehr? Allein die 6D wiegt ja schon 700 Gramm + mein Autoguider (LR+Cam) nochmal 620 Gramm. Der Batteriegriff ca 200 Gramm (geschätzt). Also wiegt mein Aufbau:

6d - 755g
Sigma Contemporary - 1,930kg
Autoguider - 620g
Batteriegriff - 200g

3,505 Kg

:)

Zum Aligment (Kurzfassung):
- Ich baue alles auf (grob genordet, Polaris schon mal irgendwo im Sucher)
- stelle die Kamera schon mal auf das Objekt der Begierde
- Dann das Stativ in Waage bringen
- Dann Polaris so genau es irgend geht auf den Punkt bringen den mir meine Samrtphone App (PolarAligner Pro) anzeigt
- Nun Nachführung am SA an
- Jetzt PHD2 dazu
- Warten bis die SA aufhört zu blinken
- Dann mit (suboptimalen kabelgebundenem Fernauslöser) Fotos machen :)

Bei einigen Sachen bin ich mir jetzt nicht sicher:
- Wenn ich die App nutze um Polaris auf den Kreis zu bringen, ist es dann egal wie die restlichen Einstellungen am SA sind? Sprich die Einstellräder für Zeit und Breitengrad?
- Ist es Wurscht ob beim Einordnen die 6 unten und die 12 oben steht oder reicht es wenn die Richtung von Polaris einfach immer noch auf z.B 7 Uhr zeigt auch wenn da gerade z.B. 9 Uhr ist

Auch habe ich aufmerksam den Thread hier von Norbert-A verfolg, die Polsucher Justage sollte ich auch mal wieder machen, das ist schon über 1,5 Jahre her. (Hatte ganz vergessen dass das ja auch mal wieder gemacht werden könnte)

Wenn ich alle diese Tipps umgesetzt habe versuche ich es nochmal. Einmal mit meinem aktuellen Setup und einmal -it meiner leichten M10 und dem 70-200 Canon f4.

Nein, meine DeC kann ich im Moment nicht ausbalancieren, da könnte auch noch der hase im Pfeffer liegen da das Sigma mit meiner 6D aktuell sehr "Kopflastig" ist, auch ein guter Hinweis, danke auch dafür!

Wie genau funktioniert deine " Methode mit den Stundenachsen auf dem SA "?

LG
Constantin
 
Also ich hab ja die 5D MK IV plus das Sigma 150-600 drauf gehabt... was echt sehr sehr grenzwerig ist, aber geklappt hat.. Das Sigma wiegt mit Stativschelle und Gegenlichtblende 2 kg, meine 5D MK IV mit Akku ca. 860 g plus einen Kugelkopf, wobei ich nicht genau weiss, ob ich den bei dem 150-600 auch genutzt habe - glaube aber nicht..

Beide Achsen so gut es ging in Balance gebracht - sogar auch nur mit dem 1 kg Gegengewicht, was dabei war..

Einnordung.. machst Du aber schon, wenn das Gegengewicht nach unten zeigt und Du im Pol-Sucher 12 Uhr oben und 6 Uhr unten hast oder? So dass Du wirklich die genaue Position sehen bzw einstellen kannst? Ich finde, sonst liegt man mal fix daneben, gerade wenn man mal mit etwas gedrehtem Kopf in den Sucher guckt. denkt man da ist ein Strich senkrecht, ist er aber in Wirklichkeit gar nicht..

greetz,
Arne
 
Einordnung... tatsächlich habe ich nicht die 12 oben und die 6 unten da ich ja schon vorher das Objekt, welches ich aufnehmen möchte, einstelle. Ich habe das am Anfang so gemacht, konnte aber nicht wirklich eine verbesserung/Verschlechterung feststellen.

Auch das werde ich noch einmal versuchen :)
 
@TopGun mit 1kg Gegengewicht klappt es, ja. Aber sein Ziel ist es ja wesentlich länger als 1 Minute zu belichten und den Ausschuss zu verringern. Wenn ich deinen Beitrag oben richtig gelesen habe, schaffst du auch nur 45 sek und hast einen großen Ausschuss :)

@Constantin Dann haben wir das Problem schon etwas eingrenzen können...

Ich benutze folgendes:

Mgenkamera+Orion Sucherfernrohr Ultra-Mini 30mm ( inlkusiveRohrschelle und Blitzschuhadapter) 361g
Arcaswiss Prismenklemme 114g
alpha A6000 ohne akku 268g
100-400mm F/4.5-5.6 GM Objektiv mit alternativen Fuss 1552g

im Schnitt etwa 2,3 kg

Wenn ich jetzt noch einen Filter anbringe und die Heizmanschetten dazurechne die evtl draufkommen, je nach Bedingungen. komme ich auf maximal 2,5kg.

Für Brennweiten bis 800mm reicht ein kurzes Leitrohr mit 30mm vollkommen aus zum guiden. Diese sind wesentlich leichter als die =/>50mm.

Dass du die Deklanationsachse nicht balancieren kannst wird ein Problem sein. Du solltest schauen ob du eine Prismenschiene und -klemme auftreiben kannst, damit du das Objektiv balancieren kannst. Im Anhang ein Bild von der Kombi die ich verwende.
IMG_20201124_142346.jpg

Polaris:


Bei deiner Methode musst du dafür sorgen das die Zahl 3 und 9 in Waagerechter Position stehen. Das nachts im Dunkeln in einem ca.50° Neigungswinkel in den Himmel ohne referenzpunkt zu schaffen ist schwer und ist eine mögliche Fehlerquelle an dem Abend. Du solltest auf eine genauere Option umsteigen.

In der Anleitung vom SA steht meine Möglichkeit der Einordnung zwar beschrieben, ist aber auf beamten deutsch verfasst ^^

Du hast 3 Achsen, eine Stunden Achse (0-24), Eine Monatsachse (0-12 mit einer kleinen Skala in 2 tagesschritten) und eine Achse zur Korrigierung deiner Position. 20West-20Ost. Letztere musst du zuerst einstellen. Das ist die Korrektur zum Breitengrad, der deine Uhrzeit bestimmt. Für mich ist das 15° in Karlsruhe. Ich wohne bei 5° und muss daher die Skala auf 10° West drehen, da ich mich westlich von Karlsruhe befinde. Diese Darfst du jetzt nicht mehr anfassen.

Als nächstes drehst du die Monatsskala solange bis der heute Tag, mit deiner jetzigen Uhrzeit auf der Uhrzeitskala. Für heute abend 21 Uhr am 24.11.2020 wäre das so: An ungeraden Tagen nimm den Tag an dem du Stundentechnisch näher dran liegst oder versuch es dazwischen zu setzen. Du musst IMMER die Winterzeit nehmen (also im Sommer ne Stunde zurück)
IMG_20201124_142258.jpg


Abschließend musst du nur noch Polaris auf genau 6 Uhr setzen, du musst aber den richtigen Innenkreis wählen. Je nachdem wann du den SA gekauft hast, liegt 2020 auf einen anderen Strich. Schau mal durch den Polsucher, da ist eine kleine Grafik mit Jahren, die dir sagt auf welchem Inennkreis du Polaris setzen musst.

Ein weiterer Tipp an dieser Stelle: Benutze einen Winkeleinblick, damit du in einer bequemeren Position stehen kannst und benutze einen der 2x zoom hat. dann kannst du Polaris noch genauer auf der Skala setzen.

Ich benutze folgenden:

Aber du musst die Deklanationsachse ausbalancieren (am besten auch alles auf einer Ebene verbauen) und ein größeres Gegengewicht (oder ein weiteres) benutzen, sonst kommst du nicht auf längere Belichtungszeiten.

Lg Tom
 
@Constantin Du erwähnst einen Kugelkopf, du hast den aber nicht auf dem L-Winkel verbaut? Bzw das Objektiv dann da drauf? :eek:

Lass das lieber, du kannst jeden WInkel anpeilen wenn das Objektiv direkt an dem Lwinkel angebracht ist. Durch den Kugelkopf bewegst du dich nicht nur noch mehr vom Motor weg, du veränderst auch die dreidimensionale Gewichtsverteilung sehr sehr unpassend, wodurch du es niemals richtig ins Gleichgewicht reingen kannst.

hier eine Möglichkeit mit Schiene und ohne optionalen Fuss
ee.JPG


Versuch alles auf einer Ebene zu halten
 
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@Tom310
Ja, aber ich hab das ganze ohne Guiding gemacht... kleiner Unterschied ;)
und es klappte soweit, viel Ausschuss, ja, aber ohne Guiding für mich auch klar bei der Brennweite, Zeit und Montierung... denke das ist eine realistische Grenze.

Ich würde mehr auf der kleinen Montierung auch zu wackelig finden - ok, jetzt kann ich gut reden mit der EQ6-R im Nacken - aber hatte schon das Gefühl, dass es echt nicht optimal ist und eher was für Feinmechaniker, statt etwas rubustes, das auch mal ein wenig Wind abkann. :D

Glaube das mit dem Kugelkopf war ich, nicht Constantin... aber hab noch mal geguckt, das war Quatsch, den hatte ich nur bei kürzeren Brennweiten dran, nicht bei 400+, denn das wurd zu schwer und zu wackelig.

@Constantin
Aber ich hab auch die Einnordung ein wenig im Verdacht bei Dir, Constantin...

Aber mal ehrlich, worüber reden wir hier... 600 mm auf ner knapp 400 EUR Montierung... und für 1000 mm soll man dann schon am besten auf ne Montierung umsteigen, die mind. 1200 EUR, eher 1500 EUR kostet.. ich denke, das muss man auch mal ins Verhältnis setzen, ob's einem gefällt oder nicht ^^ Und allgemein sagt man ja SA eher bis max 400 mm... lieber noch max 200, wenn einige ganz pingelig sind...

Wir bewegen uns hier schon echt an der Grenze, nur noch mal zur Erinnerung :D
 
@TopGun ah ohne Guiding, entschuldige.

eine EQ6 hätte ich auch gerne :D Ich benutze den SA zum Üben, ich wollte nicht direkt mehrere Tausend Euro investieren ,ohne Erfahrungswerte mit Astrofotografie gesammelt zu haben. Vieles hatte ich schon Gottseidank. Und meine Ausgaben finde ich halten sich gut im Gleichgewicht bisher mit dem was ich schaffe :D Aus der Perspektive für jemanden der erst 9 Monate dabei ist ^^ :)

Ja ich gebe dir vollkommen recht! länger als 400mm würde ich auch nicht auf dem SA gehen, da es sonst auch zu schwer wird und ne größere Montierung mehr Sinn macht! Ich hab bisher noch keine Referenzweerte, aber wackelig ist mein Setup nicht, vielleicht ändert sich das wenn die erste EQ6 im Einsatz kommt xD Ich bin mit meiner Lernkurve aber auch sehr steil und nutze den SA definitiv an der oberen Belastungsgrenze, wobei ich ihm noch ca. 1kg mehr Gewicht zumute. Ich hab demnächst ein Apo was ich darauf testen werde :D

Die größere Montierung kommt aber erst später für mich in Frage, ich ab schon ne gute Vorstellung wo das ganze hingehen soll , nur nicht wann :D

Lg Tom
 
Zunächst mal vielen Dank für euer Feedback :)

Nein den Kugelkopf verwende ich nicht, sondern den mitgelieferten "Drehteller".

@Tom310
Verstehe ich dich richtig, dass du mit deiner Methode Polaris dann immer auf die 6 stellst, egal was die App sagt?
(Auch danke nochmal an dich für die tolle Anleitung, hatte ich zwar ganz zu Beginn meiner Zeit mit der SA so gemacht, werds aber auf jeden Fall auch so noch mal versuchen) :)

@TopGun
Ja ich habe auch meine Einordnung im Verdacht, neben der Gewichtsverteilung. Schon alleine weil ich bei der Einordung noch zu viele offene Fragezeichen im Kopf habe, aber die habt ihr beiden ja schon wunderschön abgearbeitet :D

Sobald es das Seeing her gibt (auch wenns schlecht sein sollte, Hauptsache Sterne) werde ich auf jeden Fall nochmal versuchen alle Ratschläge umzusetzen :)

Wie eingangs erwähnt möchte ich perspektivisch auf einen 200/800 Tubus mit einer - sagen wir - EQ5 gehen. Aber ich möchte eben erst das "kleine" Equipment beherrschen, da ich hier im Forum schon viel zu oft gelesen habe das sich die Leute, welche gleich mit dem großen beginnen schnell übernehmen :)
 
@Constantin Du kannst dir die Frage selber beantworten eigentlich:

(Nachdem du Polaris eingestellt hast, egal welche Methode) Was passiert wenn du die RA-Achse drehst?

Während du die RA-Achse rotierst sollte Polaris sich auf derselben Stelle befinden die ganze Zeit, während die Line des Kreises sich über Polaris bewegt. Wenn der Kreis also sich aus Polaris herausdreht, ist dein Setup schlecht ausbalanciert gewesen oder du musst deinen Polsucher neu justieren. :)

Der Unterschied zu deiner Methode und meiner ist, dass die App dir sagt wo Polaris sich befinden würde, wenn du meine Methode mit der 6 Uhr Position verwendest, vorausgesetzt du aber 3 und 9Uhr waagerecht auslegst.

Lg Tom
 
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