Anfängerfrage zur Beobachtung von Jupiters Großem Rotem Fleck | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Anfängerfrage zur Beobachtung von Jupiters Großem Rotem Fleck

Hallo zusammen!

Achtung: Dies wird eine Frage aus der Kategorie "Anfänger hat Brett vorm Kopf".

Nachdem mir der Astro-Wetterbericht versicherte, dass heute Nacht was gehen könnte, schaute ich in mein erst kürzlich erstandenes Astronomie-Jahrbuch "Der Sternenhimmel 2021". Dort gibt es für jeden Monat eine Tabelle, in der die Termine für die Meridianpassage des GRF (Großer Roter Fleck) beschrieben werden. Die Tabelle enthält je eine Spalte für Tag, Zeit und Länge in Grad.

Mit Tag und Zeit (dachte ich), komme ich ja zurecht. Aber was es mit der "Länge" auf sich hat, ist mir auch jetzt noch schleierhaft, nachdem ich nochmal die Gebrauchshinweise und Einleitung des Buches studiert hab. Denn eigenartigerweise springt diese Längenangabe, nachdem sie zu Monatsbeginn bei 359°, und im Verlauf bei 360° war, heute nun auf 0° - wo sie bis Monatsende auch bleibt.

Hä??

Ist das ein Druckfehler? Eher nicht, denn ich spitzte mal auf die folgenden Monate vor. Dort geht es bald mit 1° und 2° usw. weiter.

Nun ist mir nicht klar, was diese "Längenangabe" eigentlich bedeutet. Soll das die Länge des Flecks sein, die innerhalb eines Tages auf Null zusammenschrumpft? Nö, glaub ich jetzt nicht. Ist das die Positionsangabe des Flecks auf Jupiters Oberfläche? Aber wenn sich die ganze Tabelle auf den "Meridiandurchgang" bezieht, heißt das doch, dass der Fleck zu der angegebenen Zeit in der Mitte des Planeten steht. Oder nicht? Bezieht sich diese "Längenangabe" eher auf das Himmels-Koordinatensystem? Da würde der Sprung von 360° auf 0° irgendwie Sinn machen.

Leute, ich hab euch gewarnt! Das Brett vor meinem Anfängerkopf ist grad sehr sehr groß!

Aber damit nicht genug.

Ich will euch ja nicht mit einer Frage belästigen, die ich vielleicht irgendwie selber beantworten kann. Also hab ich Stellarium angeworfen und die im Jahrbuch angegebene (und heute für mich evtl. relevante) Beobachtungszeit: 1.11 Uhr am 25.8.21 eingestellt (ja, auch das Jahr hab ich überprüft, um nicht versehentlich das Buch vom letzten Jahr erwischt zu haben, das auch sich auch noch in meinem Bücherregal aufhält). Jupiter erschien in Stellarium, aber weit und breit keine Spur vom Roten Fleck!

Bedeuten die 0° Länge im Jahrbuch vielleicht doch, dass er heute Nacht gar nicht sichtbar ist??? Aber warum schreiben die dann einen Eintrag mit einer Sichtbarkeitszeit in das Jahrbuch? Und sollte das dann die nächsten Wochen und Monate so bleiben. Nein, bestimmt nicht! Der Fleck nimmt ja nicht zu und ab wie unser Mond. Dachte ich bisher jedenfalls. Nein, nein, das bestimmt nicht!

Da Stellarium aber anscheinend sowieso nicht ganz zu trauen ist, was die Darstellung des GRF betrifft, schaute ich noch auf der Tabelle für den GRF auf der Seite von "Himmelszelt.at" nach, die auch mal jemand hier im Forum zu dem Thema verlinkt hatte. Dort wird - allerdings für Österreich - die Sichtbarkeit des Flecks am 25. August 21 für 2.22 Uhr angegeben. Hat die Zeitdifferenz zur Angabe im Buch von 1.11 Uhr etwas mit der Sommerzeit zu tun? Laut den Hinweisen im Jahrbuch entsprechen die Zeitangaben dort der Sommerzeit solange diese gilt.

Jetzt bin ich total verwirrt.

Mal abgesehen davon, dass es sich auf jeden Fall lohnen wird, bei brauchbaren Himmelsbedingungen da heute Nacht raufzuschauen: Sollte dort oben Jupiters Roter Fleck heute Nacht gegen 1 Uhr sichtbar sein oder nicht??

Das mit dem Fleck ist so eine spezielle Herausforderung für mich. Seitdem ich mein kleines aber feines 60 mm Teleskop besitze, versuche ich, auf Jupiters Oberfläche irgendwie mal einen Hauch des Roten Flecks erahnen zu können. Mehr wird nicht gehen. Aber nachdem Jupiter heuer in einer ganz guten Beobachtungsposition sein soll und es jetzt auch noch seine Oppositionszeit ist, sind die Bedingungen für dieses Vorhaben momentan so gut wie noch nie für mich. Das dunklere von Jupiters Äquatorbändern kann ich (sofern auch die Bedingungen insgesamt günstig sind) im Teleskop gut erkennen. Auch das schmalere Äquatorband, auf dem der Fleck sitzt (wenn ich jetzt keinen Blödsinn erzähle), kann ich ganz gut sehen. Es ist heute heller als letztes Jahr, also könnte der Fleck durch einen größeren Kontrast etwas besser hervortreten. Denke ich im Dunst meiner Ahnungslosigkeit.

Wahrscheinlich wird die Mission Roter Fleck in meinem Teleskop eine Lebensaufgabe bleiben. Aber aufgeben will ich jetzt und grad heuer noch nicht!

Kann und mag mich jemand von euch etwas erhellen?

Viele Grüße und schon mal danke im Voraus!
Sabine
 

Thundersnook

Mitglied
Was die 0° angehen, bin ich leider raus, was die Erklärung angeht. Wenn ich in mein Stellarium schaue, passt allerdings die Angabe von ca. 2:20.
Schau mal ob du im Himmels und Anzeigeoptionsfenster unter SSO "Lichtlaufzeit berücksichtigen" angeklickt hast. Das macht, gerade was die Positionen von vergleichsweise nahen und schnell beweglichen Objekten angeht (Jupitermonde, GRF,..), doch einen erheblichen Unterschied. (Bei Jupiter im Moment ca. 33min)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sabine,

ich habe den Jupiter letzte Nacht mit 80mm Öffnung fotografiert und der Große Rote Fleck war leider nicht drauf :-/

23:49
2021-08-23_23h49.jpg


00:57
2021-08-24_00h57.jpg


ED80/600 mit 2x Barlow und ASI224mc.
20 % von 10.000 Frames, FireCapture, AS3 und Fitswork.

Hier ein Link zu einem Kalkulator für die GRF-Durchgänge:
https://skyandtelescope.org/observi...ols/transit-times-of-jupiters-great-red-spot/

Kommende Nacht könnte was gehen, der Kalkulator gibt für kommende Nacht 02:31 MESZ an.

Viele Grüße & CS,
Reinhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo nochmal!

Was die 0° angehen, bin ich leider raus, was die Erklärung angeht. Wenn ich in mein Stellarium schaue, passt allerdings die Angabe von ca. 2:20.
Schau mal ob du im Himmels und Anzeigeoptionsfenster unter SSO "Lichtlaufzeit berücksichtigen" angeklickt hast. Das macht, gerade was die Positionen von vergleichsweise nahen und schnell beweglichen Objekten angeht (Jupitermonde, GRF,..), doch einen erheblichen Unterschied. (Bei Jupiter im Moment ca. 33min)
Beruhigt mich, dass Du zu den 0° auch nichts sagen kannst. Gerade beim Abspülen kam mir der glorreiche Einfall (was so stupide Tätigkeiten doch so alles in Gang setzen können ;)), in Stellarium doch mal die Gitternetze einzublenden. Leider gab es da auch keines, das diese 0° irgendwie hätte erklären können. Vielleicht bezieht sich die Angabe doch irgendwie auf Jupiter selbst.

Das mit den Lichtlaufzeiten hab ich überprüft und das Kästchen ist angewählt. Und bei mir kommt der Fleck ab etwa 2 Uhr gerade so ums Eck. Wahrscheinlich spielt dabei auch der Beobachtungsort eine Rolle. Der wird im Jahrbuch für die GRF-Tabelle nicht angegeben, an anderer Stelle gibt es immer eine Angabe für Berlin und für Zürich. Deshalb weiß ich nicht, auf welchen Ort sich die dort angegebene Meridian-Durchgangs-Uhrzeit 1:11 Uhr bezieht. Falls das für Berlin gilt, kann ich mir vorstellen, dass die gute Stunde später, die auf der österreichischen Webseite angegeben ist, für meinen Ort (Raum Ingolstadt) eher zutrifft. Wobei wir wieder bei etwa halb drei wären, die mir ebenfalls Stellarium sowie auch der von Reinhard verlinkte Kalkulator angeben.

ich habe den Jupiter letzte Nacht mit 80mm Öffnung fotografiert
Na, Deine 80 mm sind von meinen 60 mm doch gar nicht so weit entfernt! Eine Verdopplungslinse (heißt die eigentlich immer "Barlow" oder ist das ein spezieller Typ? Draufstehen tut bei meiner nichts davon :unsure:) hab ich auch.

Sieht so aus, als hätten Jupiter und ich heute Nacht wirklich ein Date! Auch wenn ich es mir noch nicht wirklich vorstellen kann, wenn ich aus dem Fenster schau. Meteoblue ist da deutlich zuversichtlicher.
Die 1:11 Uhr aus dem Jahrbuch wären mir allerdings zeitlich sympathischer gewesen als halb drei. Aber da lässt Jupiter nicht mit sich verhandeln! Vielleicht schlaf ich ein wenig vor... Was tut man nicht alles für seine speziellen Freunde!

Falls ich wirklich mal einen Hauch des Roten Flecks mit meinem Teleskop erahnen kann, werdet ihr meinen Jubelschrei nicht überhören können! :D

Vielen Dank für euere Hilfe!
Liebe Grüße
Sabine
 
Noch ein kleiner Nachtrag zu dem Jahrbuch "Der Sternenhimmel" aus dem Kosmos-Verlag. Das Buch finde ich insgesamt sehr interessant und informativ, und es beinhaltet eben auch diese GRF-Tabelle für jeden Monat.
Neu ist das Buch nicht gerade günstig zu kaufen, wenn auch jeden Euro meiner Meinung nach wert. Nun konnte ich es schon im zweiten Jahr etwa im Sommer auf dem Gebrauchtbuchmarkt zu einem Bruchteil des Originalpreises erstehen. Das rentiert sich dann auch, wenn man nur noch ein halbes Jahr lang etwas davon hat.
Nur mal so als Tipp!
 
Zuletzt bearbeitet:

Thundersnook

Mitglied
Auf den Beobachtungsort hat das Erscheinen des GRF nur einen Einfluss, wenn du in einer anderen Zeitzone bist, da sich dann deine Ortszeit unterscheidet. Von der Erde aus gesehen erscheint der GRF also "zeitgleich" an allen Beobachtungspositionen der Erde, nur eben zu einer jeweils anderen Ortszeit. Innerhalb einer Zeitzone erscheint der Fleck also zur selben Ortszeit. (geringfügige Unterschiede durch Parallaxen, oder längeren Lichtlaufweg an verschiedenen Breitengraden können denke ich getrost vernachlässigt werden :D)
 
Ah, ok.
Dann weiß ich auch nicht, wie diese Zeitdifferenz zu erklären sein könnte. Leider kann ich heute Nacht vermutlich auch nicht zuverlässig nachprüfen, welche Zeit nun stimmt. Denn, wie gesagt: der Fleck und ich haben so unsere Schwierigkeiten miteinander bzw. mein Teleskop in Verbindung mit meinen Augen Grenzen... ;)
 
Hallo nochmal,

Na, Deine 80 mm sind von meinen 60 mm doch gar nicht so weit entfernt!
ja deshalb habe ich das ja auch so deutlich geschrieben. Allerdings ist es natürlich noch ein ziemlicher Unterschied zwischen solchen Aufnahmen und dem was man im Okular sieht.
Es sollte aber bei entsprechenden Bedingungen (Seeing) mit Deinem Gerät problemlos möglich sein den GRF zu sehen. Ich habe mir mal einen 60mm/f15 Refraktor gebaut und das geht damit recht gut. Das Beobachten macht auch mit kleineren Öffnungen eine Menge Spaß.

Siehe auch: https://skyviewer.de/selbstbau/refrakt/refrakt.htm

LG & CS, Reinhard
 
Es sollte aber bei entsprechenden Bedingungen (Seeing) mit Deinem Gerät problemlos möglich sein den GRF zu sehen. Ich habe mir mal einen 60mm/f15 Refraktor gebaut und das geht damit recht gut. Das Beobachten macht auch mit kleineren Öffnungen eine Menge Spaß.
Hallo Reinhard!

Du machst mir wirklich Mut! Vor allem das Wörtchen "problemlos" in Deinem Satz. Dann hoffe ich mal auf passende Bedingungen heute Nacht. Dass der Mond grad noch recht voll ist, hab ich allerdings in meine Überlegungen nicht mit einbezogen gehabt. Aber probieren geht über studieren. Es wäre schon toll, den Fleck mal mit eigenen Augen zu sehen - und wenn es auch nur eine Ahnung ist im Sinne von "das könnte er sein"! So geht es mir häufig auch bei anderen Objekten.

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass man, wenn man beim Beobachten des Nachthimmels auch nur das ungewisse Gefühl von "da ist doch was!" hat, diesem Gefühl durchaus vertrauen darf. Und oft konnte ich solche "Da ist doch was!"-Ahnungen im Nachhinein anhand einer Sternkarte auch bestätigen. Das ist der Reiz des Entdeckens, der mir auch mit meinem kleinen Refraktor immer wieder Freude bringt.

Und was Deinen 60 mm Refraktor angeht: Dann bist Du also auch einer von diesen unglaublichen Kerlen, die sich solche Geräte sogar selber zusammenbauen können! Toll! :y:Ich hab schon Angst, bei meinem etwas kaputt zu machen, wenn ich ihn nur mal falsch anfasse.

Viele Grüße
Sabine
 
Angeregt durch die Diskussion hier habe ich mal etwas recherchiert. Im Netz findet man Berichte, dass Leute den GRF schon mit dem 50/540 Zeiss Bastelobjektiv gesehen und gezeichnet haben. Wichtig ist natürlich der Kontrast. Mein Refraktor hat aber noch nicht mal Blenden eingebaut, sondern nur ein Innenrohr aus schwarzem Zeichenkarton.
Wenn es kommende Nacht bei uns klar werden sollte, dann stelle ich meinen 60er und meinen 70er ED mal mit raus und schaue was geht. Ich werde dann natürlich hier berichten.
Also Daumen drücken!

LG & CS
 
Wenn es kommende Nacht bei uns klar werden sollte, dann stelle ich meinen 60er und meinen 70er ED mal mit raus und schaue was geht. Ich werde dann natürlich hier berichten.
Na, dann wären wir ja schon zu zweit mitten in der Nacht beim Jupiter da draußen!

Auf jeden Fall! :y:

Liebe Grüße und allzeit klare Sicht
Sabine
 

Setebos

Mitglied
Hallo Sabine,

ich denke, die 360° etc. aus Deinem Jahrbuch ist die jovigraphische Länge des GRF (im Rotationssystem II). Diese verändert sich ja im Laufe der Zeit, was man z.B. gut an der Tabelle von Karl-Heinz Bücke (Benutzer "Buecke" hier im Forum) sehen kann: https://www.buecke-info.de/astrotips/data/jupiter/jupauswert/grf_oval-ba_2019-2021a.pdf. Ebenfalls auf den Seiten von Karl-Heinz Bücke gibt es eine Tabelle mit Zentralmeridianen für System I und II. In der Tabelle für System II ergibt sich für die Zeit gegen 0.30 Uhr UT am 25. August ein Meridiandurchgang für die Länge um 360 Grad herum, was also passen würde und auch auf der von Reinhard verlinkten Seite von S&T so berechnet wird.

Viele Grüße
Christian
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Die Rätselei von Sabine zur Bedeutung der mit der Zeit variierenden Länge des Roten Flecks auf Jupiter ist wohl dem Umstand geschuldet, dass diese Erscheinungen auf Gasplaneten streng genommen nicht ortsfest sind, sondern im Laufe der Zeit ihre Umlaufgeschwindigkeit, wenn auch nur geringfügig, beschleunigen oder auch verlangsamen können. Für die Berechnung der Durchgangszeiten wird dann ein Umlaufmodell zugrunde gelegt, dessen Kalibrierung dann mit solchen Längenangaben dokumentiert wird.

Sky & Telescope bemerkt zu seinem Tool für die Berechnung des Roten Flecks:

These predictions assume the Red Spot was at Jovian System II longitude 4° in August 2021 and continues to drift 1.75° per month, based on historical trends noted by JUPOS. If the GRS moves elsewhere, it will transit 12⁄3 minutes late for every 1° of longitude greater than that used in this tool or 12⁄3 minutes early for every 1° less than the longitude in this tool.

Das ist für die praktische Beobachtung wohl eher von akademischem Interesse, zumal der Fleck bei jedem Meridiandurchgang insgesamt ca. 100 Minuten lang sichtbar ist.

Hier sind die von S&T vorausgesagten Meridiandurchgangszeiten für den Rest dieses Monats:


Code:
   Datum      MESZ

24.08.2021   06:40
             16:35
25.08.       02:31
             12:27
             22:22
26.08.       08.18
             18.13
27.08.       04.09
             14.05
28.08.       00:00
             09:56
             19:51
29.08.       05:47
             15:43
30.08.       01:38
             11:34
             21:29
31.08.       07:25
             17:21

Wie man sieht, wiederholts sich die Chose mit einer Periode von knapp 10 Stunden. Wenn man also einen Durchgang beobachtet hat, weiß man auch die folgenden ziemlich genau im voraus!
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch einmal Hallo in die Runde!

ich denke, die 360° etc. aus Deinem Jahrbuch ist die jovigraphische Länge des GRF (im Rotationssystem II).
Ach, du Sch..., da bin ich ja auf was gestoßen! :eek:

Das ist für die praktische Beobachtung wohl eher von akademischem Interesse
Dann ist es in Ordnung, wenn ich die "Länge"-Spalte vorerst ignoriere?? :oops:

Vielen Dank für euere Erklärungen! Wieder was dazugelernt, wenn auch - ehrlich gesagt - noch nicht komplett verstanden. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben. :)

Was mich noch immer irritiert ist die Tatsache, dass die Zeitangaben für die Meridianpassagen des GRF des Buches und die in der Liste oben so weit voneinander abweichen. Das Buch zeigt immer eine Zeit an, die etwa eine Stunde und zwanzig Minuten vor der Zeit in der Tabelle liegt. Aber um das herauszufinden, würde ich wahrscheinlich beim Verlag nachfragen müssen, welche Datengrundlage sie für ihre Angaben verwenden.

Nochmal herzlichen Dank an euch alle
und liebe Grüße
Sabine
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Was mich noch immer irritiert ist die Tatsache, dass die Zeitangaben für die Meridianpassagen des GRF des Buches und die in der Liste oben so weit voneinander abweichen. Das Buch zeigt immer eine Zeit an, die etwa eine Stunde und zwanzig Minuten vor der Zeit in der Tabelle liegt. Aber um das herauszufinden, würde ich wahrscheinlich beim Verlag nachfragen müssen, welche Datengrundlage sie für ihre Angaben verwenden.
Oder selber mal schauen, was Sache ist!
 
Guten Morgen allerseits!

Na, ihr verleitet mich zu so Sachen...

Um es gleich zu verraten: Ich kann euch nicht sagen, ob Jupiters Fleck heute da war und falls ja, wann.

Hoch motiviert bin ich gegen 22.00 Uhr (vor-) schlafen gegangen. Da ich dachte, das sei gut, stellte ich davor noch das Teleskop und auch die Okulare schon mal zum Eingewöhnen auf den Balkon raus.

Jetzt halte ich das für einen Fehler. Denn als um halb zwei der Wecker klingelte, ich schnell ein paar warme Kleidungsstücke übergeworfen und mich nach draußen begeben hatte, war das Teleskop bereits klatschnass. Sterne inclusive Jupiter waren zwar gut sichtbar, aber die Luft sehr feucht, auch dünne Wolken in Verbindung mit etwas Nebel gab es. Den haben wir leider häufig, weil ein Fluss nicht weit ist.

Von sehr guten Bedingungen war ich also weit entfernt. Ich überlegte, ob es Sinn machen würde, aus der Stadt rauszufahren und damit auch etwas Höhe zu gewinnen und dem Nebelschleier ein wenig zu entkommen. Aber Teleskop und Okulare waren bereits nass. Drum ließ ich es.

Im Teleskop war Jupiter nur unscharf herein zu bekommen. Und er hatte auch einen hellen Hof, der sonst nicht da war. Ich denke, das lag am beschlagenen Okular. Etwas enttäuscht schaute ich nach Saturn aus, doch der hatte sich komplett versteckt.

Ich wollte schon abbrechen, da sah ich, dass Albireo in einer ganz passablen Position stand. Also wenigstens Albireo probieren, der kann auch ganz gut trösten, wenn es mal nicht so läuft.

Erstaunlicherweise ließ Albireo sich ganz klar einstellen und im 10 mm Okular prima trennen. Ja, schön war er auch. Ich versuchte es noch einmal mit Jupiter. Und nun hatte ich den Eindruck, dass es irgendwie besser war als am Anfang.

Das Bild war noch immer nicht scharf zu bekommen, aber meine Augen hatten sich anscheinend besser daran gewöhnt. Ich probierte ein wenig mit verschiedenen Okularen herum, mal mit und mal ohne Verdopplungslinse. Und ich konnte das dunklere Band (System 1?) gut erkennen. Das hellere, zu dem der Fleck gehört, sah ich auch andeutungsweise als dünnen Streifen. Aber das alles war sehr unscharf, von gutem Kontrast weit entfernt.

Ich bildete mir zwar hin und wieder ein, dort irgendwo eine etwas dunklere Verdickung zu erkennen. Aber da schuf eher der Wunsch das Bild. Ich glaub nicht, dass da wirklich was war.

Macht aber nichts. Der Rote Fleck ist halt eine Aufgabe, von der ich noch länger etwas habe. Und dank euch weiß ich nun, dass es ein durchaus realistisches Vorhaben ist, weiter nach ihm Ausschau zu halten. Außerdem hab ich Lust bekommen, mich noch etwas näher mit Jupiter und seinen Bändern zu befassen.

Danke nochmal für euere vielseitige Unterstützung!

Gute Nacht und liebe Grüße
Sabine
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Hallo Sabine, tja - dieser Rote Fleck ist schon seit längerem gar nicht mehr so rot, wie man sich das aufgrund von Photos vorstellt, sondern visuell eher ziemlich blass. Und wenn man den noch nie bewusst wahrgenommen hat, übersieht man den als Anfänger erst mal. Aber Übung macht den Meister und dein Lehrgeld mit dem Tau hast du ja nun schon mal gezahlt. Das wird schon noch, zumal der Fleck ja regelmäßig wiederkehrt. Eventuell hilft auch ein Farbfilter, um den Kontrast zu verbessern.

Mit besten Grüßen, Peter
 
Hallo!

Und wenn man den noch nie bewusst wahrgenommen hat, übersieht man den als Anfänger erst mal
Ja, das ist schon ein Problem. Weil ich halt gar nicht weiß, wie er in meinem Teleskop aussehen soll. Wenn ich andere Dinge mit dem Fernglas beobachte, schaue ich manchmal parallel mit dem Teleskop hin, um zweifelhafte Objekte besser identifizieren zu können. Diese Option fehlt mir beim Roten Fleck.

Das mit den Farbfiltern werd ich mal ausprobieren. Hab einen roten und einen blauen, die bei einem Okularset dabei waren und für die ich bis jetzt noch keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit wusste. Vielleicht wird das ja jetzt ihre große Stunde.

Mit dem Mondfilter hab ichs schon mal versucht, um Jupiters Helligkeit etwas zu dämpfen und so eventuell mehr Details erkennen zu können. Aber da wären wir wieder beim Problem von oben. Wenn man halt nicht weiß, worauf man achten muss, wirds müßig.

Auf jeden Fall hab ich jetzt einen guten Motivationsschub bekommen. Und es macht definitiv einen Unterschied, mit welchem Gefühl man an die Sache ran geht. Bisher war ich eher skeptisch, dass dieses Vorhaben mit meinem Teleskop Erfolg haben könnte. Das hat sich jetzt komplett geändert und ich gehe viel zuversichtlicher an die Suche nach dem Fleck ran. Auch wenn es schwierig bleibt.

Aber was wäre die Astronomie ohne diese Herausforderungen?

Einen schönen Tag!
Liebe Grüße
Sabine
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Weil ich halt gar nicht weiß, wie er in meinem Teleskop aussehen soll.
Orange. In einem APO sieht man den auf Anhieb, ich hatte ihn z.B. nie in einem 130 Jahre alten Teleskop (Kuffner Sternwarte) gesehen, in meinem APO sieht man ihn aber sofort wie einen leuchtenden Stecknadelkopf in Orange. In einem Spiegelteleskop natürlich auch, Hauptsache, das Teleskop zeigt die Objekte halbwegs farbrein, dann sieht man ihn. Du wirst ihn auch sehen, da habe ich keine Zweifel. :cool:

lg
Niki
 
Orange. In einem APO sieht man den auf Anhieb, ich hatte ihn z.B. nie in einem 130 Jahre alten Teleskop (Kuffner Sternwarte) gesehen, in meinem APO sieht man ihn aber sofort wie einen leuchtenden Stecknadelkopf in Orange. In einem Spiegelteleskop natürlich auch, Hauptsache, das Teleskop zeigt die Objekte halbwegs farbrein, dann sieht man ihn. Du wirst ihn auch sehen, da habe ich keine Zweifel. :cool:
Hallo Niki!
Dann werd ich nächstes Mal nach einem orangefarbenen Stecknadelkopf suchen.
Das ist doch schon mal ein Anhaltspunkt. Im wahrsten Sinne des Wortes sogar. ;)

Liebe Grüße
Sabine
 

Nik Skysurfer

Mitglied
Hallo Sabine,
ein kleineres Linsenfernrohr brauchst Du nicht so lange bzw. kaum auskühlen zu lassen. Die Okulare auf keinen Fall, die sollten warm sein, damit sie nicht beschlagen, auch durch die Atemluft und die Feuchtigkeit des Auges!
Ganz im Gegensatz zur Beobachtung von lichtschwachen Sternhaufen, Nebeln und Galaxien stört ein Dunstschleier die Planetenbeobachtung kaum. Das ist ev. sogar ein gutes Zeichen für die Luftunruhe ("Seeing") und nur darauf kommt es an. Bei schlechtem Seeing und in Horizontnähe sind die Details verschmiert durch die Schlieren der verschieden warmen Luftströmungen, ähnlich wie das Flirren der Luft über einer heißen Straße im Sommer. Vermeide also, über warme Gebäude oder gar Abgasanlagen von Heizungen hinweg zu beobachten, Fluß und Feld sind schon gut. Und eine grüne Vorhersage von https://www.meteoblue.com/de/wetter/outdoorsports/seeing.
Mit der von Peter verlinkten Info wären der 28.8. um 0h und der 30.8. um 1h interessant - wenn das Wetter mitspielt:
Hier sind die von S&T vorausgesagten Meridiandurchgangszeiten für den Rest dieses Monats:

Code:
Datum MESZ

24.08.2021 06:40
16:35
25.08. 02:31
12:27
22:22
26.08. 08.18
18.13
27.08. 04.09
14.05
28.08. 00:00
09:56
19:51
29.08. 05:47
15:43
30.08. 01:38
11:34
21:29
31.08. 07:25
17:21
Wie man sieht, wiederholts sich die Chose mit einer Periode von knapp 10 Stunden. Wenn man also einen Durchgang beobachtet hat, weiß man auch die folgenden ziemlich genau im voraus!
Wichtig ist dann auch die richtige Vergrößerung: das Okular sollte so ca. 5-10mm Brennweite haben.
Viel Erfolg!

PS, und sollte der GRF dennoch nicht erkennbar sein - so wie er es für mich lange Zeit war - hilft ein Aufsatz zur beidäugigen Beobachtung ("Bino").
LG Nik
 
Hallo Nick!

ein kleineres Linsenfernrohr brauchst Du nicht so lange bzw. kaum auskühlen zu lassen. Die Okulare auf keinen Fall, die sollten warm sein, damit sie nicht beschlagen, auch durch die Atemluft und die Feuchtigkeit des Auges!
Ganz im Gegensatz zur Beobachtung von lichtschwachen Sternhaufen, Nebeln und Galaxien stört ein Dunstschleier die Planetenbeobachtung kaum. Das ist ev. sogar ein gutes Zeichen für die Luftunruhe ("Seeing") und nur darauf kommt es an.
Schon wieder was dazu gelernt!
Da war ich mir, ehrlich gesagt, auch nie sicher, was denn nun bezüglich des Auskühlens richtig sei.

Und mit unserem Fluss kann mich Deine Aussage auch ein wenig versöhnen. ;)

Über Peters Liste bin ich sehr froh, auch wenn mich der Zeit-Unterschied zum Jahrbuch schon irritiert. Auf jeden Fall kommen mir die von Dir genannten nächsten Termine, was meinen Schlaf- Wach- Rhythmus betrifft, doch wesentlich besser entgegen als das letzte Nacht. :)Ich bin trotz meiner Strategie mit dem "Vorschlafen" hundemüde und werd heute Nachmittag auf der Arbeit das Krankenschwestern-Klischee mit dem übergroßen Kaffeebedarf voll bedienen, fürchte ich!

Wie schafft ihr das bloß, euch immer wieder ganze Nächte um die Ohren zu schlagen? Die meisten von euch sind doch vermutlich auch keine 20 mehr?? Aber das ist ein anderes Thema.

Was die Okulare angeht, habe ich neben dem 10 mm auch noch eines mit 6 mm. Damit sollte doch was gehen!

Danke, dass ihr mir soviel Mut macht und natürlich auch für euere konkreten Tipps, die mir sehr helfen, aus einem diffusen "es könnte schon irgendwie gehen" immer mehr in Richtung "so kann es was werden" zu gelangen!

Was täte ich ohne euch?! (warum gibt es hier keine Herzchen - Bildchen?? Weil sie vermutlich außer mir hier noch niemand vermisst hat... )

Danke!

Liebe Grüße
Sabine
 
Hallo allerseits,

ich melde mich erst jetzt, weil ich heute etwas länger "geruht" habe, gestern habe ich nämlich nicht vorgeschlafen sondern durch gemacht. Nun muss ich der Fairness halber hinzu fügen, dass ich mittlerweile Rentner bin und meinen Rhythmus meinem Hobby und dem meiner Liebsten, die eine "Nachteule" ist, angepasst habe :).

Aaalso, ich war letzte Nacht wie angekündigt mit mehreren "Rohren" am Start:

Gerödel.jpg

Links vorne der 60/f15, Mitte der 70er ED und in der Faltdach-Sternwarte der 80/600 ED.

Leider, bzw. gut für Sabines Aussichten, muss ich berichten, dass ich den GRF in dieser Nacht nur fotografisch nachweisen konnte.
Auch bei uns war der Himmel sehr verzirrt und der Mond stand so nahe, dass er die Zirren stark aufhellte. Das ging dann visuell auf Kosten des Kontrastes. Visuell hatte ich in allen Optiken Probleme auch nur die Wolkenbänder auf dem Planeten zu erahnen. Fotografisch ist das nicht so ein Problem, man kann bei der Bildverarbeitung viel wieder raus holen. Hier mal eine Aufnahme von dieser Nacht um 1h40:

ED80/600, 2x Barlow, ASI 224mc, 20% von 10.000 Frames (in Fitswork auf 300% vergrößert und mit Wavelet-Filter etwas geschärft):
2021-08-25_01h40_stack.jpg


Wie oben aber mit etwas mehr "Pfeffer":
2021-08-25_01h40_final.jpg


Somit wäre also nachgewiesen, dass der GRF zumindest da war, allerdings ist er meiner Meinung nach zur Zeit auch recht blass :unsure:.
Soweit mein kleiner Bericht der letzten Nacht.

Viele Grüße und viel Erfolg bei der Jagd nach dem GRF,
Reinhard
 
Nachtag:
Das Bildchen von Nicki zeigt gut das, was man mit einer kleinen Optik unter guten Bedingungen erwarten kann. Allerdings scheint der GRF zur Zeit etwas an Anämie zu leiden.

Was ich noch nachliefern muss ist, dass mein kurzbrennweitigstes Okular, welches zum Einsatz kam, ein LV-Nachbau mit f5,2mm war. Das ergibt beim 60/f15 eine etwa 170fache Vergrößerung. Das ist zwar schon heftig in der Übervergrößerung, bei der Helligkeit von Jupiter und meinen nicht mehr so guten Augen aber für mich hilfreich.

LG & CS, Reinhard
 
Hallo nochmal,

es hat mir keine Ruhe gelassen, so habe ich heute den 60mm/f15 FH auf die Montierung der Sternwarte adaptiert und eben mal damit und der ASI224mc Planetenkamera auf Jupiter gehalten. Das ist dabei raus gekommen:

23h25:
2021-08-25_23h57_stack.jpg

20% von 10.000 Frames, von AS3 geschärft, in Fitswork auf 300% vergrößert und mit Wavelet-Filter nochmals geschärft.

hier mit etwas mehr Kontrast:

2021-08-25_23h57_strong.jpg


Wie man sieht reicht die Auflösung bei 60mm Öffnung dicke aus um den GRF abzubilden. Er ist aber zur Zeit, wie schon geschrieben, recht nass um die Blase ähhh "blass um die Nase".

Mir ist dann noch eingefallen, dass ich mal bei Jupiter ein billigst 4mm Kellner Beilage-Okular (ich meine vom LIDL-Refraktor) gegen mein LV getestet hatte. Dabei hatte zu meinem großen Erstaunen das Kellner in Sachen Kontrast deutlich besser abgeschnitten. Also habe ich das Kellner mal raus gesucht und wollte es gleich testen. Leider waren in der Zwischenzeit Wolken aufgezogen. In einer Lücke konnte ich trotzdem noch ein paar Blicke erhaschen. Die beiden äquatorialen Wolkenbänder waren recht deutlich zu erkennen, den GRF konnte ich aber nicht wahrnehmen. Allerdings war es mittlerweile nach Mitternacht und der GRF dürfte sich da schon am Rand aus dem Staub gemacht haben :confused:.

Fazit:
- Ein Okular mit gutem Kontrast verwenden.
- Gute Bedingungen (Seeing / Durchsicht).
- Nochmal probieren wenn der GRF wieder intensivere Farbe zeigt.
- Im Netz habe ich noch gelesen, dass ein Grün-Filter am GRF gut wirken soll. Das erscheint mir plausibel, habe ich selber aber noch nicht probiert.

Also: "dran bleiben"!

Viele Grüße & CS,
Reinhard
 
Zuletzt bearbeitet:

Wolfgang-F

Mitglied
Moin Sabine,
die Versuche von Dir und Reinhard, den GRF mit 60mm Öffnung zu erhaschen, haben mich angestachelt, es auch mal zu versuchen. Leider hat mir meine Altersschusseligkeit einen Streich gespielt. Die Tabelle weiter oben zeigte für den 25. zwei Durchgänge an. Ich hatte mich für 2.22 Uhr entschieden, da zu dieser Zeit mit klarem Himmel zu rechnen war. Ich war heute morgen auch rechtzeitig am Teleskop, und das dunklere nördliche sowie ein schwächeres südliches Band waren zu erkennen. Vom GRF keine Spur:(. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: heute ist ja schon der 26. _jungeschlagen: Ich werde es weiter versuchen , muss aber verstärkt auf das Datum achten!:jupiter:

Schusselige Grüße aus Schleswig-Holstein
Wolfgang
 

AstroPZ

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Hi,

ich streu' mal ein bisschen Salz in die Wunde, äh Suppe. ;)

Ich bin kein erfahrener Planeten Beobachter, visuelles Deep Sky ist mein Ding (Dobsons 6, 12, 20 Zoll).

Ich weiss, dass es in der Astronomie Szene echte Beobachtungs-Weltmeister gibt, die noch mit dem kleinsten Equipment Dinge sehen, die wir "Normalos" nicht mal ahnen können. ;)
Der O'Meara nimmt beim Beobachten sogar einen Schluck aus der O2-Flasche!

Wenn ich meine Erfahrungen nehme und die obigen Lucky-Imaging Bilder sehe, dann denke ich, dass es echt schwer wird mit dem "60er Röhrchen" den GRF zu sehen.

Aber Sabine @Himmelsguckerin , bitte berichte weiter. Bin gespannt.

Gruß
Peter
 
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