Anforderungen an eine Gartensternwarte

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andreas21

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Hallo zusammen,

ich habe seit neuestem mein LX600 14" SCT von Meade auf meinem Balkon stehen. Nun fallen mir aber nach und nach immer mehr "Probleme" auf, die mich nun doch stark über eine Gartensternwarte nachdenken lassen, wie z.b.:

- Gartenbeleuchtung in der Nachbarschaft
- Vibrationen des Balkons
- evtl. zu laute Motorengeräusche der Montierung (Ruhestörung)
- keine 360° Rundumsicht.

All diese Punkte könnte ich wohl mit einer Gartensternwarte mit einem Schlag aus dem Weg räumen.

Nun habe ich aber überhaupt keine Ahnung, worauf es bei der Planung ankommt. Ich habe mir schon einige Selbstbau Projektdokumentationen hier angeschaut... Hut ab an die recht professionellen Umsetzungen.

Da ich aber handwerklich nun überhaupt keine Begabung habe, werde ich das wohl mit einem Architekten durchplanen. Nur vermute ich, dass die meisten Architekten auch nicht die nötige Erfahrung dafür haben.

Deshalb meine Fragen an euch: Welche Fallstricke könnte es geben, die dort auf mich und dem Architekten lauern könnten?

Ich wohne in Baden-Württemberg. Die Gartensternwarte würde baurechtlich im Innenbereich liegen, sprich 40 Kubikmeter genehmigungsfreier Spielraum.

Geplant wäre eine 2-teilige Sternwarte, also Büro für den PC + Observationsraum.

Das große Fragezeichen habe ich momentan bei der Säule (Fundament). Welche Art des Fundaments ist am besten? Eine einzige große schwere Platte? Oder doch ein vom Hauptfundament entkoppelter Fundamentblock für die Säule? Und vor allem: Wie muss die Säule aussehen? Einfach eine Betonsäule mit 5 Stangen, wo dann direkt die Polhöhenwiege draufkommt? Oder doch eine Art Adapter für die horizontale Ausrichtung?

Mir liegt da noch mehr auf dem Herzen, aber damit es nicht zu viel auf einmal wird, beschränke ich mich erstmal auf diese Thematik.

Ich hoffe auf eine rege Diskussion.

Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas

Wie Du an meinem Avatar ersehen kannst bin ich ebenfalls in BW beheimatet. Leider besitze ich (noch) keine Sternwarte oder auch nur eine Säule, habe mich aber sehr aktiv darüber nachgedacht und habe dazu für mich festgelegt.

1. Das Fundament der Säule muss vom Rest der begehbaren Bodenplatte entkoppelt sein. Wenn man sich schon die Mühe für eine Säule macht dann sollte sie auch entsprechend ausgeführt werden. Der eingelassene Betonblock sollte, je nach verwendeten Gerät, ab mindestens 80x80x80cm Kantenlänge betragen. Hier auch ausreichend mit Armierungseisen arbeiten und nicht den Übergang zur eigentlichen Säule vergessen. Die Säule selbst sollte zumindest den Durchmesser der Basis deiner Montierung haben, besser wäre aber ein etwas größer Durchmesser um noch genügend "Fleisch" (Beton) zum Rand hin zu haben damit die Gewindestangen zur Aufnahme der Montierungsbasis einen festen Halt bekommen. Soweit zur Säule.

2. Den Säulenkopf würde ich so gestalten das ich immer wieder eine andere Montierung mit unterschidlicher Basis installieren könnte. Das bedeutet das ich mir jeweils eine Adapterplatte vom Schlosser oder Dreher anfertigen lassen würde die dann auch mit den in der Betonsäule eingelassenen Gewindestangen ausnivilliert werden kann. Wenn das nicht so aufgebaut wird besteht die Gefahr das beim evtl. Nachsacken der Betonsäule die Montierung nicht mehr richtig eingescheinert werden kann.

Soweit mal von mir, obwohl ich noch mehr schreiben könnte.

Gruß Tom
 
Hallo Andreas,

Tom hat die wesentlichen Aspekte ja schon genannt, allerdings hätte ich da noch ein paar weitere "Ideen".

Zum einen (ohne exakten statischen Nachweis) wäre mir 80x80x80 zu klein. Da wir über ein 14" SCT reden, das mit Polhöhenwiege und Gabel montiert werden soll (der Schwerpunkt also keinesfalls zenral über der Säule liegt), würde ich pers. beim Durchmesser der Säule keinesfalls kleckern, sondern klotzen (aus dem Bauch heraus 30-35cm Säulendurchmesser).

Da du ja einen zweiten Raum mit PC usw. haben willst, würde ich der Säule auch auf jeden Fall eine kleine Rohrverbindung in den Nachbarraum spendieren, damit du von dort aus auch die volle Kontrolle über das Equipment hast und nicht ständig hin und her rennen musst.

 
Hallo Tom und Markus,

danke für eure Ideen. Ich dachte mir auch, dass eine entkoppelte Säule + Betonblock die beste Lösung ist.
Die Stärke jener kann hoffentlich der Architekt bestimmen. Aber ich bin auch eher der Typ der lieber mehr Material nimmt als weniger.

Insbesondere das Nachsacken des Betonblocks hat mir Sorgen bereitet. Aber mit einer Säule, die viele Verstellmöglichkeiten bietet, sollte das ja kein Problem sein.
Ich hab irgendwo hier im Forum gelesen, dass es einige Anbieter für Säulenadapter gibt. Zum einen ist mir noch www.astro-mechanik.de im Kopf, aber es gab da noch einen 2. deutschen Anbieter. Komm jetzt nicht auf den Namen, in der Firma hab ich da aber ein Bookmark drauf.
Könnt ihr da jemanden empfehlen, der sauber arbeitet und gute Beratung liefert, oder lässt man sowas beim lokalen Schlosser fertigen?

Btw Markus, eine direkte Kabel-Verbindung von Säule zu PC ist natürlich schon geplant. Im Garten habe ich sogar Netzwerk verfügbar. Könnte mir sogar vorstellen, irgendwann mal eine Verbindung zum Wohnzimmer aufzubauen :)

Zum Observationsraum noch etwas: Vermute ich richtig, dass der Raum höher liegen muss als der PC Raum, und dass auch die Wände des Observationsraums niedrig sein müssen, damit ich mit dem Teleskop noch vernünftig in Horizontnähe (ab 15° circa) was beobachten kann, ohne auf eine Leiter steigen zu müssen?

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,

zum Thema Säulenadapter. Ich habe mir eine alte Bremsscheibe
besorgt und endsprechend zurecht gemacht. Löcher gebohrt
für Gewindestangen die in den Beton der Säule kamen.
Säule ist ein PVC Rohr mit Beton verfüllt. Fundament ist ca.
1,20m X 1,20m und 0,60m hoch. Bodenbelag der Hütte zum
Fundamend selbstverständlich entkoppelt.

Gruß Anton.

Nachtrag: Bremsscheibe ist vom Mercedes.
Man gönnt sich ja sonst nichts ;) ;)
 

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Zitat von andreas21:
[...]
Ich hab irgendwo hier im Forum gelesen, dass es einige Anbieter für Säulenadapter gibt. Zum einen ist mir noch www.astro-mechanik.de im Kopf, aber es gab da noch einen 2. deutschen Anbieter. Komm jetzt nicht auf den Namen, in der Firma hab ich da aber ein Bookmark drauf.
Könnt ihr da jemanden empfehlen, der sauber arbeitet und gute Beratung liefert, oder lässt man sowas beim lokalen Schlosser fertigen?

[...]

Schau doch auch mal bei JD-Astronomie. Der örtliche Schlosser bzw. Ausbildungswerkstätten örtlicher Metallebtriebe wären aber sicher auch eine Option.
 
Hallo Andreas,

sicherlich hast Du meinen Betrag zum Bau meiner Sternwarte gelesen.

Der Bauuntergrung ist bei mir gewachsenener Lehm und Ton. Mit der Größe meines Fundamentes bin ich
zufrieden. Sorgfältig ausgeschachtet, und anschließend den Beton gut gestampft, gibt es eine gute
schlüssige Verbindung zum Erdreich.

Wie Du bei mir auch sehen kannst, habe ich natürlich die Betonplatte von der Säule entkoppelt.

Hier noch mal die Fotos dazu.

Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/S%C3%A4ule%20Trittschall%20d%C3%A4mmen.jpg
Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/Randbefestigung%20der%20Grundplatte.jpg

Die Säule hat einen Durchmesser von 30 cm und beinhaltet die Halterung vom Stefan astro-mechanik.de

Die Fotos dort sind vom Aufbau meiner Sternwarte.

Wie Du in meinem Beitrag sehen kannst, beabsichtige ich den Aufbau einer LX850 von Meade.
Auch da geht es in kürze weiter, und ich werde dann auch über die mechanische Stabilität berichten.

Gruß
Horst

 
Hallo zusammen,

@Lothar: Genau, JD-Astronomie hatte ich noch im Kopf. Danke für die Gedächtnisstütze. Horst wird sicherlich astro-mechanik.de empfehlen. Hat jemand Erfahrungen mit JD-Astronomie sammeln können?

@Anton: Auf die Idee muss man erstmal kommen. Aber ich denke, ich würde mir da dann doch etwas vom Profi nach Maß anfertigen lassen.

@Horst: Schön, dass du hier reinschaust. Ich wollte dich sowieso heute mal anschreiben. Dein Aufbau der Sternwarte hat mich sehr beeindruckt. Gratulation. Daher auch gleich ein paar kleine Fragen ;)

1) Ich hab gelesen, dass du zwischen Betonblock und Hausfundament 1 cm starke Styroporplatten geklebt hast.
Das äußere Fundament liegt also direkt an, ohne Luftschlitz. Ist das nicht notwendig? Reichen 1 cm Trittschalldämmung?

2) Und dann noch zur Säule, die gefällt mir sehr gut: Du hast dort eine Höhe von 60cm über Boden. Hast du dich da an der Höhe des Tripods deines Teleskops orientiert?

3) Dann hast du noch eine Deckplatte in die obere Betonschicht der Säule leicht versenkt. Hat die nur eine ästhetische Funktion?

4) Ich vermute, mit der Kopfplatte darüber nivellierst du die Montierung? Wieviel Grad kannst du so ausgleichen? Sind die Löcher der Bohrungen größer, damit du entsprechend Spiel hast, oder wie hast du das umgesetzt?

Danke für euer Feedback. Das hilft mir echt weiter.

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,

ich arbeite ja immer noch an der Elektrik, aber mechanisch ist schon alles fertig.

Ich habe noch mal gerechnet. Die Säule mit Betonklotz in der Erde hat eine Masse von etwa 540 kg.

Die Betonplatte, die ja 10cm dick ist, eine Masse von ca. 3 Tonnen. Nun habe ich ja schon einige
Aufnahmen mit der AZ-EQ6 GT auf der Säule gemacht.

Man kann sich ohne jegliche Gefahr der Verwacklung auf der Betonplatte aufhalten.
Allein die Masse der Platte bringt Ruhe in das System.

Die Höhe der Säule habe ich so gewählt, dass ich bei einem Durchmesser von 30 cm immer noch einigermaßen bequem
durch den Polsucher der Montierung schauen kann.

Ich habe die Montierung auf dem Stativ aufgebaut, und meinen Sohn mal durch den Polsucher sehen lassen. Ich habe
dann so die nötige Höhe der Säule gemessen.

Das ist sicherlich bei jeder Montierung etwas anders.

Die Deckplatte soll ja den Beton in der Säule abdecken. Außerdem stabilisiert sie die Gewindebolzen, da ja die Muttern
nach dem Aushärten des Betons ordentlich angezogen werden.

Somit muss unter der Platte eine schlüssige Betonschicht sein. Das ist nur möglich, wenn sie etwas versenkt ist.
Hier noch mal die Fotos.


Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3693.JPG Link zur Grafik: https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Bau%20meiner%20Sternwarte/IMG_3694.JPG

In der Kopfplatte ist so viel Spiel, dass man sie in Waage aurichten kann. Oben hinein passt die nötige Nuss aus dem
Ratschenkasten. An drei Bolzen wird zunächst ausgerichtet und festgeschraubt, dann die anderen 3 Bolzen verschraubt.

Gruß
Horst




 
Hallo Andreas,

abgesehen von den technischen Aspekten die hier erläutert werden, solltest du ggf. auch darauf achten, dass die Nachbarschaft durch dein Teleskop nicht unmittelbar eingesehen werden kann. Es wäre sehr ärgerlich für dich, falls du im Nachhinein Rechtsstreitigkeiten bekämst.

Ich weiß natürlich nicht, welchen Kontakt du zu den Anwohnern in der Umgebung deines Gartens hast, es könnte aber nicht schaden, eine direkte Klärung im Gespräch zu erreichen, mit der Option einer schriftlichen Absicherung vor dem Bau deiner Sternwarte. Falls dein Teleskop "kritische" Bereiche erst gar nicht erreichen kann (Neigungswinkel etc.) ist das Ganze eher unproblematisch.

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Werner,

darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Glücklicherweise ist der Garten recht groß und am östlichen Stadtrand, sodass ich circa 30 Meter von den Häusern entfernt stehen würde und die Dächer unter 15° Höhe liegen sollten.

Aber ich werde da auf jeden Fall die Kuppel auch so einsetzen lassen, dass optisch gar kein Sichtkontakt zu irgendwelchen Fenstern bestehen kann.

Horst, du hast ja deine Kuppel schon in Betrieb gehabt. Wie laut ist die Kuppel bei Rotation? Ich möchte im Sommer ungerne um 3 Uhr Morgens die Nachbarn wecken.
Denn gerade die Geräuschentwicklung spielt für mich eine sehr wichtige Rolle, damit ich ruhigen Gewissens auch tief in die Nacht spechteln kann.

Daher bin ich bei meiner Auswahl noch etwas unschlüssig, ob Rolldach, Standardkuppel oder AllSkyDome ( http://www.baader-planetarium.de/kuppeln/allsky.htm )

Bei der AllSky hätte ich den Vorteil, dass sich die Kuppel nicht mitdrehen muss und ich den kompletten Himmel sehen kann. Allerdings vermute ich, dass man so auch in der Nachbarschaft die Motoren der Montierung lauter wahrnimmt, als es bei der Standardkuppel der Fall wäre.

Wie würdest du deine Geräuschentwicklung beschreiben?

Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas, hallo Werner,

vor dem Bau meiner Gartensternwarte ging ich auf das Bauamt meiner Stadt, wo mir bestätigt wurde, dass es dazu wegen der geringen Größe keine Genehmigung braucht, man müsse jedoch die angrenzenden Nachbarn über das Vorhaben informieren. Ich erhielt gegen 5 € einen Auszug aus dem Bebauungsplan, in den ich die geplante Sternwarte maßstabgerecht einzeichnen sollte. Als ich den geänderten Plan zurückgeschickt hatte, bekamen sämtliche Nachbarn davon eine Kopie, um berechtigte Einwände geltend machen zu können. Als Einwand gilt nicht, dass es einem einfach nicht passt. Es müsste zum Beispiel einer beweisen, dass das Vorhaben Lärm macht, stinkt, zu nahe auf der Grundstücksgrenze sitzt, oder ihn sonst ernsthaft beeinträchtigt. Es gab natürlich keine Einwände. Mit dieser Vorgehensweise kann sich hinterher kein Nachbar überrascht oder übergangen fühlen.
Natürlich könnte ich mit dem Teleskop in entfernte Fenster schauen. Das kann ich aber auch, wenn ich mich mit Fernglas in den Garten stelle und das kann mir niemand verbieten. Dazu braucht es keine Sternwarte. In den heutigen Gärten ist es praktisch nicht möglich, keine fremden Fenster in Sichtweite zu haben.

Viele Grüße

Kurt

 
Hallo Kurt,

danke für deine weitergehende und interessante Erläuterung. Für Andreas ist das dann recht unproblematisch, da er zusätzlich noch recht weit weg von den nächsten Nachbarn stehen würde. Da gäbe es wohl kaum einen Grund, berechtigte Einwände vorzubringen.

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Andreas,

bisher habe ich nur leise mitgelesen, aber vielleicht kann ich bei der Auswahl der Dachkonstruktion (Rolldach, klassiche oder Allsky- Kuppel) etwas beitragen.
Im Oktober 2014 habe ich mir eine Sternwarte aufs Hausdach gebaut und im Vorfeld dazu viel recherchiert und auch Kuppeln vor Ort besichtigt.
Hier der Thread von der ersten Idee im Februar 2013 bis zur Realisierung Oktober 2014: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1123439/1

Ich habe mich für eine klassische Baader Kuppel entschieden, weil sie für mich der perfekte Kompromiss aus Qualität und Preis darstellte: Sie ist deutlich günstiger als eine Allsky-Kuppel und etwas teurer als die anderen klassischen Kuppeln. Dafür ist die Qualität absolut über alle Zweifel erhaben. Ich habe mir Baader Kuppeln angesehen, die schon 20 Jahre im Einsatz sind, auch die auf der Zugspitze. Da sahen andere, deutlich jüngere Kuppeln wesentlich schlechter aus (auch was Dichtigkeit angeht).
Da ich nur ungern Wasser in mein Haus kommen lassen wollte, war das für mich ein K.O. Kriterium.
Ebenso fand ich einen Moosbefall o.ä. auf der Außenhaut nicht nur optisch als unschön, auch die Chance, die Kuppel auf einem Dach zu reinigen, fand ich für sehr gering, was auch wieder für die klassische Baader sprach.

Dafür habe ich die Kuppel vollautomatisiert bestellt, damit ich sie ggf. auch komplett remote betreiben kann (und sie sich bei einsetzendem Regen auch selbstständig schließen kann).
In Bezug auf Betriebsgeräusch bin ich bei Nacht mal rund um mein Haus gegangen und konnte keine nennenswerten Geräusche von der Kuppeldrehung wahrnehmen. Auch beim Slewing zu anderen Objekten war das Geräusch an der Grundstücksgrenze im Freien kaum wahrnehmbar, solange die Kuppel einer Montierung folgt, die nicht gerade mit 12°/Sekunde die Objekte anfährt. Aktuell ist das Slewing meiner Montierung auf 3°/Sek eingestellt, da hört man auch in der Nachbarschaft im Freien die Kuppeldrehung kaum. Hinter einem Fenster dürfte gar nichts mehr hörbar sein.

Ansonsten ist das Reden mit der Nachbarschaft meiner Erfahrung nach absolut hilfreich, meine Nachbarn waren nicht nur einverstanden, sondern plötzlich auch durchaus am Thema Astronomie interessiert :-)
 
Hallo Herwig,

erst mal meinen Glückwunsch zu Deiner eigenen Dachsternwarte.

Ich bin gerade am Planen einen Sternwarte im Karten, wollte dabei eher auf eine Rolldachhütte gehen und bin bei meiner Recherche aber auch auf die Kuppeln von Baader gestoßen.

Leider finde ich auf der Page keinerlei Preise.
Deswegen die Frage, muss man da direkt anfragen, oder gibt es irgendwo einen Katalog, auch mit Zubehör oder Erweiterungsmöglichkeiten.
Leider weiß ich ja nicht einmal was es alles für Möglichkeiten gibt.

Wahrscheinlich wird die Kuppel eh viel zu teuer werden, aber interessieren würde es mich trotzdem schon sehr.

Vielleicht kannst du mir da weiter helfen.

Danke,
Grüße,
ROnny
 
Hallo Ronny,
ich kenne wirklich keinen Katalog mit "Listenpreisen", da jede Kuppel eine Einzelanfertigung auf Bestellung ist.
Vorteil ist jedoch, dass Du Deine Features bestellen kannst, wie Du sie möchtest. Das reicht dann von der einfachen Kuppel, die von Hand geöffnet und gedreht wird, bis hin zur vollautomatisch gesteuerten Kuppel, die automatisch Deiner Montierung folgt und bei Regen oder Sturm von selbst schließt um den Innenraum zu schützen.
Weiter geht es mit der Möglichkeit zur Fernsteuerung übers Netzwerk oder sogar integrierter Wetterstation und Luftentfeuchtungsanlage, die auch bei Frost funktioniert.

Am besten, Du siehst Dir nach Möglichkeit Kuppeln in Deiner Nähe an, da bekommst Du am schnellsten einen Eindruck von Größe, Qualität und Ausstattung der Kuppel.

Du kannst bzgl. Preisangaben entweder direkt anfragen oder bei Händlern anfragen, die auch Baader-Kuppeln vertreiben.

Am besten weißt Du dann schon, wie groß in etwa die Kuppel sein soll, das ist der erste Schritt zu einer Preisangabe, da der "Basispreis" vom Durchmesser der Kuppel abhängt.

Hoffe, das hilft ein bisschen weiter.
 
Hallo Herwig,

danke Dir für die Erleuterung, die mir in gewissen Weise schon etwas bringt, andererseits auch nicht.

Deswegen möchte ich noch mal weiter nachfragen.
- Also zum einen weiß ich in meiner Nähe keinen, wo eine
Kuppel besitzen, ich mir also auch keine spontan vor Ort
anschauen kann.
- Natürlich ist ist es super, wenn man die Kuppe nach
seinem Bedürfnissen bestellen kann, allerdings wird es
schwierig, wenn man gar nicht weis, was angeboten wird.
- Wenn ich im Google beispielsweise Baader Kuppeln
Händler eingebe, komme ich nur auf die Seite von
Baader, aber es keine weiteren Händler die diese
vertreiben.
- Wenn ich allgmein Kuppeln Sternwarte eingeben, kommen
ca. 3-4 Händler. Ich wollte mir nur einen groben
Überblick verschaffen, was so etwas kostet. Ob es Sinn
macht, weiter darüber nachzudenken, oder die Sache zu
vergessen.

Natürlich wäre mein bestreben eine bis hin zur vollautomatisch gesteuerten Kuppel, die automatisch meiner Montierung folgt und bei Regen oder Sturm von selbst schließt um den Innenraum zu schützen.
da ich zu meiner jetzigen Betonsäule auch ein LAN Kabel gelegt habe, sollte ich auch die Möglichkeit haben, die fernzusteuern.

Ich denke für mich wäre die Kleinste. Also die 2,10m Standardkuppel mit Flachdachadapter ausreichend.

Würdest Du den Preis zu Deiner Kuppel nennen?

Leider werde ich aus der Seite von Baader nicht wirklich schlau.

Danke Dir,
Grüße,
ROnny
 
Hallo Ronny,

ich möchte mir auch eine Kuppel zulegen, erst in Zukunft jedoch interessiert es mich natürlich jetzt schon und ich lese mich ein wenig in die Materie rein.

Was ich fand sind diese Seiten, zumindest sind Preise angegeben und wie du sehen wirst kommst du schon auf mehrere Tausend Euros.
Und das sind nur die Kuppeln ohne Steuerung...das wird nicht billig.
Was und wie weit du selbst was machen kannst entscheidet natürlich den Endpreis.
Vielleicht schon einmal an EIB gedacht, damit könntest du die Kuppel steuern wie du sie haben möchtest, Wind, Regen, öffnen und schliessen alles kein Problem.

Hier die Links:
http://www.astrocom.de/Sternwarten-Kuppel+2-7m+-+mit+Laufkranz.htm
http://www.astrocom.de/Sternwarten-Kuppeln/index.htm
http://www.apm-siriuskuppeln.de/de/...-fuer-kuppeldrehung-und-kuppeltore-67m-kuppel

Vielleicht konnte ich dir ein paar Tips geben und lass es uns/mich wissen wie du dein Projekt verwirklichst, würde mich interessieren.

Grüße Max
 
Hallo Max,

Danke Dir für die Seiten, diese von APM habe ich auch schon gefunden gehabt.
Ich wusste diese nur nicht im preislichen Verhältnis zu den von Baader einzuordnen.
Wenn die Kuppeln tatsächlich in diesen Preisbereich liegen, werde ich sicherlich doch bei der Variante Rolldach bleiben.

Selber bauen ist für mich kein Problem. Mit Beton, Holz und Metall kenne ich mich aus und macht mir sehr viel Spaß. Elektrisch etwas anschließen habe ich auch keine Problem und etwas nach einem elektrischen Plan bauen, würde ich mir auch zu trauen. Da ich aber nichts mit Elektrotechnik gelernt habe, hätte ich nur so meine Probleme eine Schaltung aus freien Stücken aufzubauen.

Ich werde also weiter meinen Plan in Richtung Rolldachhütte schmieden.
Wenn jemand also in dieser Richtung elektrische Antriebsideen, Remote Ideen oder sonst etwas in der Richtung hätte, wäre ich weiter sehr dankbar.

Max, ich hoffe Du kannst Dir Deinen Traum von einer Kuppel erfüllen und freue mich über Deine Pläne.

Grüße,
Ronny
 
Hallo Ronny,

Meinst du diese Version:
http://www.baader-planetarium.de/kuppeln/allsky.htm

Ich habe noch das gefunden:
http://www.astromann.de/shop/Sternw...warten/ScopeDome-3M-Astrokuppel-V2::1479.html


Das würde mir vom Konzept besser gefallen und der Preis ist auch noch vertretbar. Es ist aus meiner Sicht besser ein kleiner Bereich ist geöffnet und nicht das ganze Dach wo dann der Wind von allen Seiten Angriffsfläche hat.
Von dir sind es knappe 400 km, vielleicht hast du vor dem kauf Zeit dir das vor Ort anzusehen oder sie können dir eine Adresse geben um es zu besichtigen.

Wenn du mit der Elektronik nicht so gut vertraut bist ist es natürlich nicht ganz so leicht, jedoch ist das nicht so schwierig. Sprich einmal mit einem Elektrofachgeschäft.
Vielleicht ist es nicht sofort von deinem Interesse jedoch ist es auch nicht „so“ kompliziert, reinlesen und selbst Installieren ist eventuell möglich.
Es sind Module die erweiterbar sind und in einem kleinen E-Schrank platz haben, das umfangreichere ist die Programmierung da musst du selbst Lernen außer du kennst jemanden der sich mit Programmierung auskennt.

Mein Projekt dauert noch darum bin ich zur Zeit keine besonders große Hilfe jedoch wann willst du damit beginnen. Ich bin in der Industriemontage tätig, jedoch im großen und könnte mich ein wenig schlau machen was für dich und auch für mich in Zukunft von Interesse ist.
Zur Zeit habe ich da noch nicht großartig Nachgedacht.

Wie gesagt werde ich es bauen jedoch bin ich erst dabei mir ein Konzept zu erstellen und muss selbst einmal den Weg finden der für mich perfekt ist.

Grüße Max
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich glaube, dass ich für mich den richtigen Weg gefunden habe.

Für den Bau meiner Sternwarte war für mich folgendes Wichtig:

Mit 59 Jahren habe ich dieses Hobby begonnen. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für Experimente und für Eigenbau.
Sie lässt sich gut zur ebenen Erde aufbauen.
Es ist eine große Eingangstür vorhanden, die das Hineingehen auch für älter werdende Menschen erleichtert.
Sie ist absolut Wetterfest und lässt sich wenn gewünscht auch über den PC fernsteuern.
Sie ist ausreichen groß für Teleskope, die man in 250 m ü.NN. zum Einsatz bringen kann.
In dieser Größe ( 3 Meter ) hat sie sicherlich ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.
Baukasten -- Möglichst schnell fertig sein, und dann nur noch um die "Optik" hauptsächlich Astrofotografie kümmern.


Inzwischen bin ich 62 Jahre alt, und es bleibt nicht mehr viel Zeit fürs Hobby, denn auch ich
habe festgestellt dass man gerade mal ein bis zwei mal im Monat vernünftige Beobachtungsnächte hat.

LG und CS
Horst
 
Hallo Max,

vielen Dank für Deinen Link, aber auch hier denke ich, dass ich bei der Variante Rolldachhütte bleiben werden. Meine Regierung würde mir das nie genehmigen. :-) Aber auch ich finde, dass so eine Kuppel zwar sehr schön sein kann, aber eine Rolldachhütte in Form eines Gartenhauses sich im Garten besser macht. Zusätzlich kommt mir der Preis, im Gegensatz zu einer Hütte (die ich komplett selber bauen kann) recht hoch vor.

Wie schon gesagt, wenn ich einen Schaltplan habe (evtl. auch die Links zu den Bauteilen), kann ich den auch nachbauen. Einen Plan zeichnen, kann ich eben leider nicht. Wenn es fertige Module gibt, die man Programmieren kann, wo ich allerdings auch noch keine Ahnung habe, wäre das natürlich auch schön.

Ich habe im Moment eine feste Betonsäule wo auch schon meine Montierung fest drauf ruht. Die Montierung hat im Moment einen schönen Schutzbau, allerdings passt dort kein Teleskop mit Zubehör drunter.
Deswegen möchte ich, damit das aufbauen noch mehr verkürzt wird eine Hütte um die Säule bauen.

Wichtig für mich wären folgende Punkte.

Ich möchte das Dach der Hütte von drinnen, Kamera überwacht auffahren lassen und bei plötzlicher Wetteränderung muss das Dach, ohne das das Teleskop zerstört wird, wieder schließen (das heißt das Teleskop muss in die Parkstellung gebracht werden, bevor das Dach geschlossen wird).
Da an der Säule Strom und LAN vorhanden ist, kann ich jetzt auch schon mit Smartphone und/oder Rechner alles was an Zubehör dran ist von drinnen steuern. Dies wird also auch in Zukunft nicht das Problem sein.
Ich benötige also einen Motor, der über ASCOM mit der Montierung kommuniziert, damit Sichergestellt ist, dass das Teleskop in Park ist, wenn das Dach öffnet/schließt. Sicherlich ist es auch von Vorteil noch zusätzlich Lichtschranken anzubringen, einfach als Redundanz zur Schnittstelle.
Tja, wenn das Dach geöffnet ist, kann ich die Parkstellung verlassen.

Mit dem Projekt möchte ich beginnen, sobald es wärmer wird, der Schnee sicher wegbleibt und der Boden beweglich ist. :-) Im ersten Schritt möchte ich natürlich erst mal die Hütte bauen, aber es sollten Dinge (wie z.B. Kabel ) für die oben beschriebene Remote Hütte bedacht werden.

Wenn Du oder jemand anderes Ideen hat, bin ich sehr dankbar dafür.
Vielleicht meldet sich ja auch jemand aus der Nähe (PLZ:87463) oder aus der Nähe (PLZ:99734, dort wohnen meine Eltern die ich immer mal wieder Besuche)

Lg,
ROnny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hei Horst,

ja das habe ich gelesen.
Das passt schon so und was anderes will ich im Grunde genommen auch nicht, die Kuppel selbst bauen und mit Polyester rumklecksen und die Schienen fertigen ist Nonsens.
Zu Zeitaufwendig (Formenbau) und die Fertigung der Teile am ende viel zu teuer ohne zu wissen funktioniert es 100% und ist es überhaupt dicht.
Meines wird in die Richtung gehen vielleicht etwas größer mit Anbau. Ich habe mir ja gedacht es könnte eventuell ein kleiner Verein werden weil es in meinem Umkreis nichts gibt und eventuell Interessenten geben könnte. abwarten was wie kommt. Zumindest muss es Auftakt werden, unabhängig mit Solarzellen betrieben werden können.
Ich werde es "genau" so angehen wie du nur das ich mir eben vieles selbst machen und Planen kann, ich bin im Anlagenbau und kenn mich Technisch ein "wenig" aus und hab zwei-drei Jahre Zeit bis meine Baustelle hier vorbei ist und ich wieder Heimfahre um alles zu Planen und vieles vorzubereiten.

62, da hast du doch noch viele Nächte vor dir ;)
Natürlich "bleibt" nicht mehr so viel Zeit wie einem 20+ Jährigen jedoch ist das Leben so und geniesse es so oft du kannst weil es ist besser zwei mal im Monat in die "Röhre" zu sehen als vor der Glotze vor einem langweiligen Programm eingeschlafen zu sein ;)

Übrigens toll was du da hingezaubert hast und es freut mich für dich so ein schönes Hobby zu haben und auch die Mittel dir so ein tolles Observatorium selbst aufgebaut zu haben, ich wünsch dir noch viel Freude damit.

Ps: bin "dicht" hinter dir ;)

 
Hei Fantaxys,

ich konnte dir erst jetzt Antworten weil es in meinem Job ein wenig Stressig war.

Ok, wenn ich das richtig verstehe willst du ein selbst schließendes Dach wie ein „Flachdach“ montieren.
Das sind ein paar verschieden Typen welche würdest du bauen wollen. Nur um eine Idee zu bekommen was dir Vorschwebt.
http://www.zellix.de/selbstbau/sb69.jpg
http://www.atmn.info/Bastelecke/Sternwartenbericht_Mielke/25-klein.JPG
http://hw.oeaw.ac.at/sternwarten/heiligkreuz.jpg
http://www.michael-unibonn.de/astro/sternwarte/Sternwarte6.jpg


Fertige Module gibt es, auch verschiedene Systeme.
Einmal Festinstalliert zum Programmieren, einmal mit Touch-panel oder über einen Pc angesteuert, auch mit Zugang über dein Smartphone. Je nach Aufwand und komplexilität auch eine Preisfrage.


Das du den Vorgang mit eine Kamera überwachen willst nicht so schwer, ist ein einfaches System das du zum Beispiel bei Conrad einsehen kannst.

Wie ich herauslese hast du ein Problem mit der höhe oder ist dein Tele so riesig, warum geht das nicht das es schließt ohne mit dem Dach zu kollidieren, da würdest du dir viel an Sicherheitssysteme einsparen.

Einiges ist ja schon vorhanden und muss gekoppelt werden.
Lichtschranken zur zusätzlichen Überwachung sind nicht leicht zu handhaben weil die ja nur einen Weg absichern (brauchst je nach dem was du vorhast viele) und die Steuerung und deren Programmierung auch komplex wird. Möglich ist alles jedoch wird dies teuer.

Das wichtigste ist am Anfang eine ordentliche Stromversorgung, Verteiler von dem alles ausgeht.


Ich kann mir einmal ein paar Dinge durch den Kopf gehen lassen, jedoch Jobbedingt natürlich nur schrittweise.
Vielleicht kommen wir irgend wie auf eine gemeinsame Linie und ich könnte was zusammen stellen mit dem du beginnen und dann erweitern oder deinen Ansprüchen anpassen kannst.

LG Max
 
Hey Max,

du keine Problem, wenn Du nicht zum antworten kommst. Noch pressiert es mir nicht, denn es ist jetzt ein ganz großes Problem aufgekommen.

Deswegen auch mein Rat vor dem Beginn des Bauens einer privaten Sternwarte beim Bauamt nachzufragen. Ich habe nämlich jetzt mal im Bauamt meiner Gemeinde nachgefragt und leider wurde mir gesagt, dadurch das ich im Außenbereich wohne und kein Bebauungsplan vorliegt, der Bau jeglicher Bauten genehmigungspflichtig ist. So... jetzt muss ich erst mal mit der Gemeinde abklären wie es weiter geht und möglicherweise kann ich meinen Traum begraben.

Jetzt aber erst mal positiv denken und zurück zur eigentlichen Antwort.
Mein Gedanke ist der Typ 2. Also eine Holzständerkonstruktion mit einer Tür und einem separat zugänglichen ganz kleinen Technikraum.

Natürlich möchte jeder irgendwo Geld sparen, deswegen möchte ich ja auch selber bauen, also sollte es auch hier so sein, dass alles so günstig wie möglich aber so viel kostet wie nötig, dass der reibungslose Betrieb gewährleistet ist.

Mein Teleskop ist im Moment ein 8" auf einer EQ6. Also nicht wirklich groß. Problem ist nur, dass ich die Hütte von Ihren Maßen so klein wie möglich bauen möchte (also 2mx2m). Damit ich einigermaßen Horizont nah schauen kann muss ich das Teleskop dementsprechend hoch aufstellen. Dann würde das Teleskop aber mit dem Dach kollidieren.

Möglicherweise braucht man keine Lichtschranken, es muss halt sichergestellt sein, dass sich das Teleskop in Parkstellung befindet, bevor sich das Dach in irgendeiner Richtung bewegt.

Wie schon gesagt, Strom liegt in 230V und 24V schon vor Ort. Natürlich würde dies noch an richtige Stelle verteilt werden, wenn es so weit ist.

Wie gesagt, stresse Dich nicht, aber wenn Du Dir Gedanken machen möchtest und kannst, danke ich Dir sehr.

Möglicherweise würde mein Vorhaben gar nicht genehmigt werden, dann wäre alles umsonst gewesen.

Lg,
Ronny
 
Hallo Ronny,

bei mir gab es zwar einen Bebauungsplan, doch die Kuppel sollte außerhalb des Baufensters stehen. Ich benötigte eine zusätzliche Freigabe durch das Landrarsamt. Beim Bauamt der Stadt hat man mir gleich gesagt, dass eine Freigabe durch das Landratsamt in den allermeisten Fällen kein Problem wäre. Dem Bauamt der Stadt musste ich 5 € bezahlen, das Landratsamt verlangte 50 €. Ich drücke dir die Daumen.

Viele Grüße

Kurt
 
Hallo Ronny, und alle Leser,

in Niedersachsen sind Gebäude bis 40 cbm , und im Außenbereich bis 20 cbm genehmigungsfrei.

Wie ich in der bayrischen Bauordnung gelesen habe, sind Gebäude bis 75 cbm genehmigungsfrei,
außer im Außenbereich.

Aber mal eine andere Idee !

Das Licht als elektromagnetische Welle hat im Mittel eine Wellenlänge von 530 Nanometer.
Das entspricht einer Frequenz von 566 GHz.

Mein weiteres Hobby ist Amateurfunk. Dazu empfange und sende ich elektromagnetische Wellen.

Die Vorrichtung dazu ist eine Antenne.

Antennen sind, wie fast im jeden Bundesland, bis zu 10 m Höhe genehmigungsfrei. So auch in Bayern.
Das finde ich in der bayrischen Bauordnung in Art.57.

Dort steht auch, dass zugehörige Versorgungseinheiten mit einem Brutto Rauminhalt bis zu 10 cbm
genehmigungsfrei sind.

Sind unsere Teleskope denn nicht Antennen für elektromagnetische Wellen im Lichtbereich ?

Ich lese gerade in Art.57 Satz 16 e) " andere unbedeutende Anlagen ...... , wie.... Jägerstände,
Bienenfreistände, Taubenhäuser, .... usw.

Kann so eine Sternwarte nicht einfach so eine unbedeutende Anlage sein, zumal man sie nur wenige
Tage ( bei mir 2-3 ) im Monat nutzen kann.

Gruß
Horst
 
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