Angebot bei Aldi

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Es ist mit einer so guten Optik wie sie im hier diskutierten billig Newton steckt also problemlos möglich bis zur förderlichen Vergrößerung von AP 0,5mm zu gehen.
Bei 76mm Öffnung wäre das also 152 fach und nichts anderres hat man auch empfohlen.
Es gib also absolut keinen Grund sich hier aufzuregen.

Dazu mein Beobachtungsbericht am Mond 2021 mit einem 76-700er mit Originalspiegel. Das Gerät ist nur im Inneren besser streulichtgeschützt und ich verwende andere Okulare.

https://forum.astronomie.de/threads/mond-heute-im-optimierten-76-700-tschibo-torpedo.301166/

Grüße, Nik
 
Zuletzt bearbeitet:
wisst Ihr noch, als Ihr das erste Mal den Saturn-Ring gesehen habt?
Oh, die Minuten hab ich sehr genau in Erinnerung, obwohl es fast 1/2 Jahrhundert her ist. Das Projekt war ein altes halbes Fernglas (also ein Einauge) mit einem Brillenglas als Barlow im Plastikrohr. Das Teil hat mich danach motiviert über Jahre auf einen 16cm Spiegel zu sparen und in der Zwischenzeit für diesen eine Eigenbau Nachführung mit Schallplattenspielergetriebe zu basteln. Astronomie war für mich immer auch intensive Auseinandersetzung mit der Technik.
Wer aber ein Fertigteil kauft, oder einfach als Geschenk bekommt, befasst sich meist nicht mit den vielen technischen Herausforderungen und hat Angesicht der tollen Astrobilderserien von Kaufhausteleskopen in manchen Foren möglicherweise völlig enttäuschende erste Erfahrungen.
Ich habe selbst schon erlebt, dass jemand nach ein paar Stunden das Kaufhausteleskop aufgegeben hat, weil das Scharfstellen eine zu große Herausforderung für einen Anfänger war.
Ich rate daher bei Anfragen sich erst mal in einer Beobachtungsnacht bei erfahrenen Teleskopbesitzern über die Nutzung und die Grenzen der Technik aufmerksam zu informieren.
Ein Kaufhausteleskop + Astrokamera + Laptop + elektr. Nachführung + perfekter Polausrichtung + erfahrenem Astrofotograf + spitzen Seeing mag die Bildserien hervorbringen.
Aber ein Anfänger allein mit dem Teleskop? Der muss dann wirklich auch technisch sehr interessiert sein.

Gruß
thomas314
 
der unheimlich gerne Bogenschiessen wuerde. Natuerlich kriegt man die Dinger auch schon fuer kleines Geld hinterhergeschmissen.
Der Bogen darf ruhig billig sein, selbst wenn er komisch schießt, schießt er immer gleich komisch. Die Pfeile müssen zum Bogen passen und alle gleich sein (Biegesteifigkeit, Gewicht, Schwerpunkt) das ist das absolut wichtigste überhaupt.
Fertige Pfeile bitte nur von Leuten kaufen, die selber schießen und auch für sich selbst Pfeile bauen. Die von der Stange kann man vergessen.
Allerdings denke ich mal, Zugkraft und Auszug sollten schon ungefehr zu ihm passen.
Die Pfeile müssen vor allem zur gewählten Zugkraft und zum Auszug passen.
Die Zugkraft darf einfach nur nicht zu groß sein. Weniger ist am Anfang mehr.

LG
Olli
 
Bei den Kindern ist es wie bei den Erwachsenen: Die Gefahr der Enttäuschung, wenn sie etwas durch ein "Naja"-Teleskop betrachten, ist natürlich schon da. Aber wenn man ihnen dann erklärt, WAS sie sehen, dann kommt zu 99% die Begeisterung. Für meine Kinder war es ja überhaupt schon ein Abenteuer, Nachts draussen den Himmel zu erkunden. Da ist der optische Erfolg natürlich schön, aber gar nicht sooo wichtig. Kinder haben schließlich noch Phantasie ;)

Und natürlich ist erstmal ein günstiges Teleskop zum Starten die erste Wahl. Das man sich später bei Interesse verbessern möchte, ist dann die logische Konsequenz - kennen wir doch alle...

CS, Joachim
 
Ich war auch über das Angebot gestolpert da ich für meine 8-jährigen gerade ein Teleskop suche. Da Papa aber Okularseitig nur 1,25" aufwärts besitzt lasse ich mal die Finger von diesem "Premium-Teleskop" (Zitat Aldi). Bin mir nicht sicher ob das überhaupt 1,25" hat.

Zudem tendiere ich bei meinen Kindern eher zu einem kleinen Refraktor denn der Spieltrieb ist bei denen noch ziemlich ausgeprägt, was wiederum für die billigen Okulare spräche ...

CS, Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder hochwertige aber einfach aufgebaute Okulare, die man auch wieder richtig zusammenbauen kann ohne Studium.
Hab als Kiddie damals meine Okulare auch zerlegt und wieder zusammen gebaut. Huygeny, Mittenzwey, Kellner, Plössl. Das geht.
Aber ein Ethos will man so nicht vorfinden.

LG
Olli
 
Ich war auch über das Angebot gestolpert da ich für meine 8-jährigen gerade ein Teleskop suche. Da Papa aber Okularseitig nur 1,25" aufwärts besitzt lasse ich mal die Finger von diesem "Premium-Teleskop" (Zitat Aldi). Bin mir nicht sicher ob das überhaupt 1,25" hat.
Was mich gerade irritiert ist die Montierung, Gerd sprach von einer EQ2, der A-Shop hat die selbe Kombi im Angebot... National Geographic Teleskop N 76/700 EQ
...da wird von einer EQ1 gesprochen.

Wenn das zutrifft dürfte mein erster, flüchtiger Blick doch korrekt gewesen sein, damit wäre der Newton merklich untermontiert.

Andreas
 
Hallo Andreas,


Was mich gerade irritiert ist die Montierung, Gerd sprach von einer EQ2, der A-Shop hat die selbe Kombi im Angebot... National Geographic Teleskop N 76/700 EQ
...da wird von einer EQ1 gesprochen.

ich habe von einer Astro 1 gesprochen und die ist mit einer EQ2 vergleichbar.
Das es keine EQ1 ist wie im Angebot behauptet ist doch leicht zu erkennen.
Die EQ1 hat ein frei liegendes Schneckenrad in der RA Achse.
Bei der Montierung in dem Angebot ist es gekapselt.
Die Montierung in dem Angebot entspricht exakt der Astro1 mit gekapseltem Schneckenrad wie ich sie habe.
Außerdem verwendet Bresser keine Skywatcher Montierungen.
Bresser ist verbandelt Jinghua Optical & Electronics und die stellen ihre eigenen Montierungen her.

Grüße Gerd
 
Ich war auch über das Angebot gestolpert da ich für meine 8-jährigen gerade ein Teleskop suche. Da Papa aber Okularseitig nur 1,25" aufwärts besitzt lasse ich mal die Finger von diesem "Premium-Teleskop" (Zitat Aldi). Bin mir nicht sicher ob das überhaupt 1,25" hat.

Zudem tendiere ich bei meinen Kindern eher zu einem kleinen Refraktor denn der Spieltrieb ist bei denen noch ziemlich ausgeprägt, was wiederum für die billigen Okulare spräche ...

CS, Thomas

Also ersten gibt es auch im billig Segment das 24mm Steckmaß schon lange nicht mehr und 1,25“ sind auch hier schon lange das Mindeste das verbaut wird und 2. kann man auch einfach mal in die technischen Daten schauen und da steht unmissverständlich 1,25“.
Man sollte sich nicht dumm stellen nur um das Angebot schlechtreden zu können.

Grüße Gerd
 
Hallo Andreas,

Es ist halt immer ein Spagat wenn man grenzwertig investiert, auch wenn es einigen Leuten Spaß macht mit einer suboptimalen Kombi zu beobachten kann es andere verschrecken,

also ganz ehrlich wem es wirklich gleich verschreckt wenn Kombi nicht ganz optimal ist der hat eh kein ernsthaftes Interesse an der Astronomie und der wird es auch nie haben.
Auch mit einer noch so perfekten und tollen Ausrüstung wir der sich nicht wirklich begeistern lassen.
Hier wäre auch die Investition in eine teure Ausrüstung eh rausgeschmissenes Geld

Wer wirklich Interesse an der Astronomie hat der lässt sich auch dann begeistern, wenn die Ausrüstung nicht die Edelste.
Entscheidend ist das die Optik eine vernünftige Abbildung liefert.
Ein paar mechanische Mängel tun dem Seherlebnis keinen Abbruch und sind nebensächlich.
Mit einer etwas wackligen Montierung kann man durchaus sehr gut leben solange das Teleskop gut abbildet.
Anders rum also ne super Montierung mit einer unbrauchbareren Optik darauf ist es leider nicht so.

Grüße Gerd
 
OK, Danke für die Info, wieder was gelernt.;)

Also ersten gibt es auch im billig Segment das 24mm Steckmaß schon lange nicht mehr und 1,25“ sind auch hier schon lange das Mindeste das verbaut wird...
Aber hier scheinst Du falsch zu liegen.

Andreas
 
Also ersten gibt es auch im billig Segment das 24mm Steckmaß schon lange nicht mehr und 1,25“ sind auch hier schon lange das Mindeste das verbaut wird und 2. kann man auch einfach mal in die technischen Daten schauen und da steht unmissverständlich 1,25“.
Man sollte sich nicht dumm stellen nur um das Angebot schlechtreden zu können.

Grüße Gerd
Ich kann zumindest dieser Anleitung keine Angaben zum Steckdurchmesser entnehmen: https://www.bresser.de/out/media/d95a3189290da57bdd5296378e689d47.pdf

Und sehr wohl gibt es auch heute noch im Billigsegment Hülsendurchmesser von 24,5mm, vgl.: Bresser | NATIONAL GEOGRAPHIC 60/700 Refraktor Teleskop AZ | Expand Your Horizon

Auf dass wir uns hoffentlich mal dumm stellen, aber niemals dumm sterben wollen.

CS, Thomas
 
Aber hier scheinst Du falsch zu liegen.

Andreas

Merkwürdig, ein 1“ Steckmaß war doch nie üblich.
Ich kenne nur das alte 24mm Steckmaß das auch meine alten Zeiss Okulare haben und mein alter Kosmos FH hatte auch das 24mm Maß und dann die heute üblichen 1,25“ und 2“.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann zumindest dieser Anleitung keine Angaben zum Steckdurchmesser entnehmen: https://www.bresser.de/out/media/d95a3189290da57bdd5296378e689d47.pdf

Und sehr wohl gibt es auch heute noch im Billigsegment Hülsendurchmesser von 24,5mm, vgl.: Bresser | NATIONAL GEOGRAPHIC 60/700 Refraktor Teleskop AZ | Expand Your Horizon

Auf dass wir uns hoffentlich mal dumm stellen, aber niemals dumm sterben wollen.

CS, Thomas

Schau mal hier.
Ist zwar die Variante mit AZ Montierung aber das Teleskop dürfte ja das gleiche sein.
LIEFERUMFANG
Teleskop
3 Okulare (4 mm, 12,5 mm, 20 mm / D 31,7mm)

Lustig ist das in der von dir verlinkten Anleitung von einer EQ3 die Rede ist.
Es dürfte aber wie gesagt überhaupt keine aus der Skywatcher EQ Reihe sein, sondern die Astro 1 von Jinghua Optical.

Und ja hast recht es scheint tatsächlich noch vereinzelt Teleskope mit 24mm Steckmaß zu geben.

Grüße Gerd
 
Die beiden 76-700er Bresser Spiegelteleskope, die ich vom Gebrauchtmarkt habe, hatten schon früher 1,25" Auszüge, und zwar durchaus verwendbare, wenn innen mit Velours ausgekleidet und auch das mechanische Spiel (Verkippen) durch einkleben dünner Streifchen reduziert. Meist sollte der Auszug auch nach innen hin eingekürzt werden.

Bei den ganz kleinen, billigen Linsenteleskopen (z.b. 50-350) hab ich gebraucht hingegen meist die kleinen und unbrauchbaren Okulare vorgefunden. Aber das ist eine Liga drunter, obwohl die einfachen FH-Objektive, sofern sie aus Glas sind, auch gar nicht übel sind. Wenn man den Tubus innen gegen Streulicht schützt und mit anderen Okularen bilden auch diese Dinger schön ab; die Abbildungsqualität der 76-700 Spiegelteleskope erreichen sie aber nicht.
CS Nik
 
Hallo Gerd,

das mit den 1" Okularen hat seine Ursache in einem großen Missverständnis. Für den amerikanischen Markt der 1950er wollte man in Japan Röhren und Okulare mit 1" fertigen. Irgend jemand hat wohl falsch umgerechnet und man schuf die 24,5 mm Okulare = 0,96". Da sich das "falsche" Maß dank Marktführern durch setzte gibt es das noch heute.
In Deutschland hatte man früher in klein die Mikroskop Okulare mit 23mm und groß 31mm. So was findet man heute noch bei alten Röhren (Kosmos, Heidenhain....).

CS Gerhard
 
Hallo zusammen,

ich als noch recht frischer Einsteiger in die Astrofotografie möchte hier auch mal meinen Senf bzw. meine Erfahrung, wie es seinerzeit bei mir war dazugeben:

Das erste Teleskop bekam ich mit 8-9 von meinem Vater geschenkt, als ich mit einer Lungenentzügnung ans Bett gefesselt war und er mich etwas aufmuntern wollte. Es war ein Bresser Linsenteleskop, das weiß ich noch, der Rest der Daten ist weg :-( Aber meine Neugier für das Universum war geweckt und dadurch den Mond zu betrachten, war damals für mich als kleiner Junge einfach das Größte. Damals interessierte ich mich schon viel für Dokus und Universumsbilder und war begeistern von den farbenfrohen Aufnahmen. "GENAU SO ETWAS WILL ICH SELBST SEHEN!" Ging es mir damals immer durch den Kopf.

Etwas später, ich schätze so mit 12-13 stand bei uns damals im Karstadt (welches mitlerweile sogar abgerissen ist) ein Bresser 114/1000 auf einer eher plastikartig wirkenden EQ 1 oder was das ist...Ich dachte mir "damit muss man Farben sehen können" und belaberte meine Eltern so lange, bis ich das Teleskop schließlich zu Weihnachten bekam. :D
Auf jeden Fall konnte ich damit schon etwas mehr sehen, aber leider wackelte das Teil einfach nur schrecklich hin und her wenn man es fokussieren wollte oder auch nur schief anschaute. In meinem Jugendlichen Drang, alles "optimieren" zu wollen, versuchte ich es zu Justieren und habe es dabei wohl einfach verstellt. Auf jeden Fall war ich seinerzeit (mit Sternenkarte, Rotlichlampe und ihne die technischen Hilfsmittel von heute) nicht in der Lage auch nur annähernd etwas Farbenfrohes zu erkennen. Ich versuchte immer wieder M42 zu erkennen, konnte aber nicht zwischen tatsächlichem Nebel, einem Staubkorn auf dem Spiegel oder einer Fehlabbilduing durch die maßlos schlechte Justage unterschieden. Das steigerte damals meinen Frust schon sehr und ich stellte als kleiner Junge für mich fest: "da muss noch was größeres und mal etwas richtiges her"

Mit 18 kaufte ich dann eine gebrauchte Bresser Mon2, die war zwar etwas stabiler- änderte aber nichts an der bescheidenen Justage und den Bildern, die auch so ja nur grau in grau blieben. Leider wusste ich seinerzeit NICHT, dass man bei der visuellen Beobachtung keine Farben erkennt. So blieb viele Jahre das Teleskop unangetastet auf dem Dachboden stehen und immer wieder, wenn ich es ansah, kam in mir der Gedanke auf "irgendwann, wenn du mal Geld über hast, holst Du dir was "Richtiges" (Ich dachte halt, irgendwann kommt die Größe des Teleskopes, mit der die Farben Einzug erhalten)

Zur Coronazeit war es dann soweit. Durch irgendetwas getriggert, kam ich auf den Gedanken mit dem Teleskop- erst sollte es nur ein neuer Newton werden. Aber da ich mitlerweile älter geworden war (heute 36) stellte ich vorher einige Forschungen an, in Foren und dem Internet, was nun sinnvoll ist zu kaufen.

Schnell stellte sich heraus- nur das Teleskop bringt nix, wenn der Unterbau wackelt. Also geschaut was ein Set kostet. Hier merkte ich, DAS Teleskop welches ich haben wollte, gibts nicht mit einer Monti die mir zusagt. Also weitergeschaut und bisschen an Sets orientiert. Dabei schnell gemerkt " naja wenn du Geld in die Hand nimmst, nimm halt gleich eine Monti mit GoTo, du hast damals ja auch keine Sterne gefunden":p

Also kam ich von nur Teleskop über güstigem Set nun zu GoTo Monti mit schon nicht schlechtem Einstiegs- Spiegelteleskop (TS- Photon 200/f4)

Also weiter gestöbert und dann gelernt "visuell mit Farben wird das nix".
Also schlau gemacht wie ich meine Canon 5dMK2 an das Teleskop flanschen kann.
Wieder schlau gemacht und die ersten Youtube Videos von Frank und Daniel gesehen und abermals gelernt " mit ner DSLR geht das, aber ist etwas herausfordernder weil keine stabile Kühlung usw.
Also war ich nun bei einer Astrokam angelangt. Es sollte die Asi 294 werden. Die wurd also gekauft. Den Beitrag im Astroshop mit der Warnung, die Kamera würde bei Dual-Narrowband Probleme machen, habe ich zwar gesehen, aber "hey"- keine Ahnung was Dual Narrowband ist- brauch ich nicht....
Während ich auf die wartete Videos zu den Dual- Narrowband Filtern gesehen und- oh schreck- das will ich ja doch haben...
Also Kamera umgetauscht... bisschen tiefer in die Tasche gegriffen und ne Asi 2600MC-Pro genommen. (Langsam ging das dann ins Geld :-D )

Teleskop, Monti (eine CGEM2), eingies Kleingerödel wie AsiAir, Sucherfernrohr Guidecam und eine Aso2600 standen also bei mir. Ich war mächtig stolz, konnte auch schon echt viel sehen- aber! DER GUIDEGRAPHo_O war irgendwo bei Suppe und Kartoffeln. :-( und irgendwie "Klingt" die Monti auch arg ungesund...

Abermals schlau gemach und festgestellt- ohne Tuning der Monti wird das nix.
Monti zu CG5 und mir gedaht "nächste Woche wird das was mit Beobachten"

Doch - oh Schreck abermals- Schneckenwelle krumm und keine Ersatzteile, das dauert.
...Und dauert...
...und dauert...

mitlerweile waren - ich glaub es waren 11- Monate ins Land gegangen ohne eine Monti und ich dachte mir schlussendlich"[zensiert] up- holste ne neue Monti!"
Also wurd ne CEM70G gekauft ?

So kam ich in etwas über 1,5 Jahren fast in die Privatinsolvens- aber ich hatte mitlerweile was ich wollte :ROFLMAO:(ganz so schlimm ist es zum Glück nicht)
Lacerta Fotonewton 200/0f4
CEM70
Asi 2600MC-Pro
AsiAir (mitlerweile ist die auf der Redcat und am Newton hängt ein Nuc mit Nina drauf)
Guidescope
und ein ganzer Keller voll Zubehör und Kleinkram

Lange Rede, kurzer Sinn:
Als Kind ist man begeistert von den farbenfrohen Aufnahmen und denkt sich "DAS will ich sehen"- aber mein weiß in seiner kindlichen Unwissenheit nicht, dass das eben leider nicht geht mit solchen Teleskopen.
So kauft man es, oder man lässt sich so etwas schenken. Die einen werde es als Einstig in ein tolles Hobby sehen und lassen sich nicht abscrecken von dem vielen Grau - in Grau, und eingie werden enttäuscht sein, dass sie nun (in Relation zur Körpergröße) so ein tolles, teures und großes Teleskop haben und nur "so wenig" sehen und das Hobby wird beiseitegeschoben.

Ich glaube es fehlt viel an Aufklärungsarbeit, was genau mit so einem Teleskop geht. Das ist auch gar nicht böse gegen die Eltern, welche ja in dem Alter, in welche sich die Zielgruppe befindet, noch die ersten Ansprechpartner sein dürften- einfach weil die es häufig ja auch nicht wissen. (Wenn nicht grad der Papa oder die Mama auch Astronmioe betreiben und es eben wissen) Fachpersonal wird es glaub ich im Aldi auch nicht so recht geben :-(

Das Teleskop wird wohl als Einsteig nicht schlecht sein, mal abgesehen von den günstigen Plastikzubehörzeilen, aber für DAS, was viele Kinder möchten, ist es eben leider das Falsche. Das ist meiner Meinung nach der Grund, warum eben diese "Kaufhausteleskope" leicht verpöhnt sind. Und wenn die Eltern bzw. die Kinder wussten, dass, wenn sie Farben sehen wollen, es doch leider etwas teuerer wird, sind glaube ich viele abgeschreckt.

Gruß
Patrick
 
Hallo Patrick,

Du hast es auf den Punkt gebracht: Der Nachwuchs muss ans Hobby herangeführt werden - das ist ja überall so (auch beim Gitarrenunterricht oder wo auch immer).

Einfach ein Geschenk untern Weihnachtsbaum legen und "viel Spaß" wünschen, reicht da nicht.

Es sei denn, der Nachwuchs ist so beharrlich wie Du! ?

CS, Joachim
 
@Joachim Jürss
Also bei mir persönlich hat genau das gereicht :
Ich war 11 als ein Tasco 50mm Refraktor unterm Weihnachtsbaum lag .. das Interesse für Astronomie war zwar schon vorher da aber eher im alterstypischem Rahmen .

Ich hatte zum Glück keine unrealistischen Erwartungen, instinktiv ahnte ich das ich damit keine Hubblebilder erwarten kann und freute mich über das was ging .

Ich denke es hängt stark von den jeweiligen Erwartungen ab und auch vom jeweiligen Menschen ..
Wer bunte Orionnebel erwartet würde selbst mit einem 16 Zöller enttäuscht werden und wer garnichts erwartet dem haut selbst der Saturn im 2 Zöller um .
 
Ich war 11 als ein Tasco 50mm Refraktor unterm Weihnachtsbaum lag .. das Interesse für Astronomie war zwar schon vorher da aber eher im alterstypischem Rahmen .
Hallo!
Der "Astronomiehafer" hat mich schon als Kind "gestochen". Angefangen habe ich dennoch erst mit Mitte 30, ein 70mm Newton f/10 auf einer Gabelmontierung war das. Ich dachte auch erst die Angaben zu den max. Möglichen sind praktikabel, Pustekuchen. Die schönsten Einblicke waren mit dem 25mm Okular, 10mm gingen gerade so, dann war aber wirklich Schluss. 140fach (rein theoretisch) waren einfach nicht drin.
Selbst heute mit einer ganz anderen Ausrüstung gehe ich selbst beim 8" RC ungern über 160 fach, weil darüber einfach zu Dunkel, bei den hellen Planeten , mögen auch noch praktikabel 200fach gehen, mehr wird dann zu Qual.
Ich habe diesen Thread mit meinem Hintergrundwissen eröffnet, ohne zu ahnen, was daraus wird. Gut das es unterschiedliche Meinungen gibt, man lernt auch daraus.
 
Ich habe diesen Thread mit meinem Hintergrundwissen eröffnet, ohne zu ahnen, was daraus wird. Gut das es unterschiedliche Meinungen gibt, man lernt auch daraus.
Ich finde es halt insgesamt problematischer was teilweise im Fachhandel für unsägliche Einsteigersets angeboten werden, bei Aldi und Co. wird halt häufig unbrauchbares Zeug angeboten, Ferngläser, Mikroskope, Teleskope u.s.w. vom Grabbeltisch, da kann man zumindest vermuten dass das fragwürdig ist, aber wenn im Fachhandel unbrauchbare Kombis trotz besseren Wissens mit blumiger Werbelyrik noch schön geredet werden hat das schon was vom unseriösen Gebrauchtwagenhändler.

Ist jetzt zwar kein Alleinstellungsmerkmal der Astrohändler, sollte aber bei diesem Thema eine gewisse Relevanz haben.

Andreas
 
Wenn ein Kind den Weg ins Hobby findet durch so ein Teleskop hat es doch seinen Zweck voll und ganz erfüllt.
So seh ich dass auch. Dafür kann Kind für wenig Geld Mond und andere Objekte genau sehen. Ich finde es gut dass es diese Option gibt. Übrigens hab ich durch mein Bresser Schulteleskop den Saturn sehr scharf dass erste mal gesehen. Ich hatte es vor dem Schrottplatz bewahrt, ein Kollege wollte es loswerden. CS
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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