APM 140/980 SD Doublet

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Hanibal

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Hallo!

Besitzt jemand das o.g. Teleskop und kann mir seine Erfahrungen damit mitteilen? Man findet leider nix drüber im Netz. Es müssten doch schon Einige im Umlauf sein.
 
Hallo,

da scheinen ja doch noch nicht so viele dieser Refraktoren verkauft worden zu sein.
Hier noch einer anderer allerdings englischsprachiger Link zum APM 140/980:

Link

Uwe
 
Danke Werner und Uwe!

scheinen wirklich im deutschsprachigem Raum noch nicht so Viele im Umlauf zu sein.
 
Danke Markus,

gibts auch einen interferometrischen Test? Um den 140er mit dem 123er und 130f6 LZOS vergleichen zu können. Einer von den dreien solls werden.
 
Hallo Christian,

mit Verlaub, aber ich denke schon, die LZOS spielen in einer anderen Liga.

CS, Maiko
 
wir haben zu jeder Optik einen Kollimationssterntest im Grünen, sowie einen interferometrischen Bericht, ja.

LZOS ist natürlich noch ne andere Liga, aber wir sind mittlerweile mit der gelieferten Qualität zufrieden und glauben durchaus die Kundschaft zufrieden stellen zu können.


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
wollte ich nicht in Frage stellen. Nur dem OT rückmelden, dass es sich um doch verschiedene Designklassen handelt.

CS Maiko
 
Maiko

nicht verschiedene Designklassen, falscher Ausdruck, der 140 mm gehört Designmäßig in die Liga der Agema Fluorit Apo's, aber sehr wohl in verschiedene Fertigungsklassen
 
Hallo,

mir ist durchaus klar, dass LZOS in einer anderen Liga spielt. Guck ja auch schon 30 Jahre durchs Röhrchen. Mein Interesse ist da eigentlich, wie weit die Chinesen noch von LZOS,Tak und TEC entfernt sind. Das größte Problem scheint die Qualität der Fassung zu sein. Hält sie die Kollimation? Unter "Laborbedingungen" sind die Chinesen ja nicht so weit von den "Edelmarken" entfernt. Doch wie siehts im praktischen Gebrauch aus?
 
Die Fassungen der neuen 140er und der neuen 152 sind mittlerweile die modernsten Fassungen am ganzen Markt und extrem userfreundlich. Optiken werden nicht mehr verspannt und sind einfachst selbst zu Zentrieren, haben wir beim Zeiss APQ abgekuckt.

Die Chinesen können nun mal Fassungen mit der notwendigen Präzision ala LZOS oder Takahashi nicht bauen, damit habe ich mich abgefunden. Also haben wir uns überlegt, wir bekommen wir das Dilemma weg das die seitlichen Zentrierschrauben verursachen ( Verspannung erzeugt Koma und Asti ).

Also halten wir die Linsen mitels 3 Blöcken die Linsenseitig den Linsenradius einpoliert haben ( sowie Zeiss beim APQ) und drücken nicht mit einfachen Schrauben die Blöcke ans Glas, sondern eben mit Federschrauben. Dadurch haben wir eine echte Temperaturkompensation.

Sollte nun durch eine extrem holprigen Transport oder starken Schlag so ne Optik je dezentriert werden, kann jeder User ohne was Kaputt zu machen , die zentrierung mittels der Federschrauben korrigieren.

Wie weit wir nun von den Edelmarken weg sind, kann man nicht allgemein beantworten. Es gibt User die sehen keinen Unterschied, anderen sehen einen kleinen, wieder andere eine größeren Unterschied, dies hängt davon ab wie erfahren udn kritisch dieser User ist.

Im Fokus am Objekt ( Mond, Sonne, Planeten, Galaxien etc. ) werden jedoch viele ein problem haben sagen zu können, ich seh hier klar einen Unterschied
 
hallo,

@ Christian: Bei vielen China Apos hatte ich eine starke Streuung der Linsen Qualität, wenn sie aber gut waren dann auch im Feld. Die Fassungen sind oft schlecht konstruiert, die Justierschrauben drücken an Stellen der Linsen, wo sie drunter hohl sind und sich verbiegen. Die Linsen sanfter zu lagern ist eine sehr gute Idee, 140mm Linsen haben ja auch schon deutliche Eigenmasse. Bei vielen kleineren China Apos ist der Trick, die Justerschrauben berühren die Linsen erst gar nicht, die werden nur durch den Druck des Schraubringes gehalten. Das ist zwar gut bei Temperaturschwankungen, die Linsen können aber auch verrutschen und dann hat man ein Problem.

"gehört Designmäßig in die Liga der Agema Fluorit Apo's" - da ist die Farbkorrektur aber schon noch anders, der 140SD ist designmäßig von 485 bis 630nm beugungsbegrenzt laut Strehlkurve.

In Wien sind schon mindestens 2 der 140SD bei Kunden soweit ich erfahren habe, ich hoffe da auch mal durchschauen zu können :-)

viel Erfolg mit dem Teil!

lg Tommy
 
Der 140er scheint gut zu sein. Man hört gar nix drüber.
 
Hallo,

mein Eindruck vom APM-Teleskop: Wahrscheinlich vergleichbar mit den Bresser-Geräten. Ich würde es damit auf jeden Fall gegenüber Skywatcher oder Takahashi bevorzugen, obwohl ich selber Alluna oder Martini-Teleskope kaufen würde.
Der User Sarrie04 müsste aber beim Zoll anfragen ;-)

Viele Grüße,

Andreas
 
Hallo zusammen,

ein wahrscheinlicher Eindruck...

und besser als Takahashi ?

Das halte ich schon fast für abenteuerlich...

Gruß, Robert
 
Hallo Robert,

Takahashi ist im Vergleich recht teuer und lässt auch nur Licht gemäß der Öffnung durch, so dass der solide gerechnete APM-Refraktor den besseren Schnitt macht.
Bresser hat keine eigenen Apos im Programm, liegt aber beim Preis bei Achromaten etwas darunter.
Ich habe gelesen, dass der Nachteil beim APM 140/980 durch Toleranzen bei der Fertigung in China entsteht.
Anders als bei Importoptiken werden die Geräte aber hier nachjustiert. Gerd Düring müsste mehr darüber sagen können.
Eine Alternative wären vielleicht noch Refraktoren von Zeiss.
Ich selber bevorzuge wegen der Größe Alluna oder Martini, das sind aber keine Refraktoren.

Viele Grüße,

Andreas
 
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Die 140er kommen nur schleppend rein. Gerade wurde wieder eine angekündigte Sendung storniert, weil bei der Kontrolle Mangel am Lanthan Element festgestellt wurden und nun neues Lanthan bestellt werden musste, sodaß die nächste Sendung erst im Juli reinkommt.
Immerhin : es wird nicht einfach was in den Markt gebuttert , nur um schnell auszuliefern, man folgt meinen Weisungen.
 
Hallo Andreas,
also jetzt mach´ mal einen Punkt. Wenn Du selber mit den Geräten keine Erfahrung hast, solltest Du Dich mit solch unsinnigen Vergleichen sehr, sehr bedeckt halten.
Warten wir doch einfach mal ab, was die Leute, die so einen 140er nach und nach anschaffen, dann eben nach und nach darüber berichten. Dieses ganze Bodensatzlesen ist doch zu gar nichts gut und folgt nur diesem unseligen Trend von Leuten, deren Beiträge immer sinngemäß beginnen "ich habe zwar noch nie durch einen durchgeguckt , aber ..... und dann geht es los mit den "Expertenmeinungen" .... :-(
So entwertet man jeden Thread und am Ende auch ein Forum
nachösterliche Grüße Michael
PS Ich habe einen 152/1200 APM ED und würde den nie mit einem Achro gleicher Größe (hatte einen sehr guten Skywatcher 152/1200) vergleichen, macht einfach keinen wirklichen Sinn ......Die spielen einfach in verschiedenen Ligen; genauso wie die APQs von Zeiss (kenne ich von Freunden) dann wieder oder die APM
/LZOS Apos( hatte einen 130/780 und einen 130/1200.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Hannibal,

eines steht bei mir in Leipzig. Ich kann dir anbieten mal Durchzuschauen. Schreib mir einfache eine PM bei Interesse.

Zur Leistung(Visuell, Eingesetzte max. Vergrößerung: ca. 200,Stadtrand jedoch Streulicht Vorhanden):

Im direkten vergleich mit meinen alten 127mm f10 Bresser Achromat.
Dort sehe ich im Deeksky-Bereich keine Unterschiede.
Damit meine ich kleine Sternenfelder(M71) oder den Orionnebel. Letzterer wird im f10, aus meiner Empfindung, ein Tick kontrastreicher dargestellt.

Mond: kein Farbenfehler sichtbar. Alles sehr Schick.
In der Detailfülle erkenne ich nur minimale Unterschiede zugusten des EDs.

Venus: Kein Farbfehler sichtbar.

Jupiter: Stand bisher leider zu Tief. Der atmosphärische Farbfehler schlägt durch.
Dann bringt auch der beste ED nichts.

Mars: Bedarf einer sehr hohen Vergrößerung. Das schlechte Seeing lies keine ruhige Beobachtung zu. Doch ein Farbfehler war nicht auszumachen.

Saturn: -

Ich hoffe es hilft dir weiter. Bei weiteren Fragen schreib mir einfach eine PM.

Beste Grüße,
David
 
Wie interessant, danke für den Austausch der Informationen, ich freue mich auf dieses Modell zu versuchen.

Viele Grüße!
 
Hallo Hanibal,

wir haben uns drei Objektive gekauft und davon einen Doppelrefraktor gebaut. Zusammen mit den EMS von Matsumoto liefert das Gerät hervorragende Bilder, ohne nennenswertem Farbfehler.
Ich nütze ihn auch fotografisch. Zusammen mit dem Riccardi und dadurch f= 5,25, ist er ideal einsetzbar.

Gruß
Rolf
 
Moin.

Nun sind 2 jahre vergangen und es gibt noch immer sehr wenige Erfahrungsberichte. Wer hat so ein Teil und kann über visuelle und fotografische Erfahrungen sprechen?

Danke und Grüße,

Hakan
 
Servus Hakan,
Seit einem halben Jahr hab ich einen 140er SD mit 3,7" OAZ. Bin von dem Gerät sehr angetan. Visuell kommt da mein 120er Equinox nicht mehr wirklich mit. Obwohl der auch gut ist. Am Mond konnte ich mal über 400x vergrößern ohne kaputter Abbildung. Kugelsternhaufen oder GX sind mit dem TSXWA20 sehr schön. Er verträgt immer etwas mehr Vergrößerung als der Equinox, sodass fast immer Morpheus 12,5 und 6,5 im Zenitspiegel stecken. Fotografisch bin ich noch am testen. Anscheinend funktioniert aber der Riccardi besser als der TSFlat2,5. Vor Allem im Blau finde ich den Flat2,5 deutlich schlechter als den Riccardi.
 
Hallo Hakan

Leider habe ich noch immer keine eigene Erfahrungen aber hier auf Astrobin sind bereits diverse Bilder mit dem Gerät veröffentlicht. In diesem Forum wurden hier verschiedene Erfahrungen und Vergleiche zum 152er von APM ausgetauscht.
 
Hallo Hanibal,

dein Post klingt für mich soweit plausibel bis auf:

Am Mond konnte ich mal über 400x vergrößern ohne kaputter Abbildung.
o_O

<Ironie on> Es lebe die schöne Refraktorwelt. Dort kann man natürlich mit AP=0.35 (oder 2.85*D in mm) beobachten, ohne dass de Abbildung dabei kaputt geht. Gute Refraktoren haben hier auch bei wahnsinniger Vergrößerung immernoch eine knackscharfe Abbildung. Wenn diese nur nicht so teuer sein würden, dann könnte ich auch von dieser Abbildung bar jeder Physik profitieren. :cry: <Ironie off>


Sorry, aber wenn ich solche Bemerkungen lesen muss ich echt lachen. :)

Nichts für ungut und viel Freude mit diesem sicherlich sehr schönen Teleskop!



ganz liebe Grüße
Christian
 
Ich habe schon oft in Foren gelesen, dass man einen guten ED mit Vergrößerungen bis zu 60x/inch betreiben kann. Beim landläufigen 4" ED also 240x. "Echte" APOs werden von ihren Nutzern oft bis zu 80x/inch genutzt am Mond und Planeten. Ich selber besitze keinen echten APO........kann mich aber an eine Beobachtung vor vielen Jahren mit einem sehr guten, alten 80/1200er Achromaten erinnern, den ich bei guten Bedingungen bei 300x am Mond nutzen konnte.
Mit meinem 100/1732 mm FH, der sicher auf ED Niveau ist, habe ich oft mit einem alten 5 mm Ortho bei ca. 346x beobachtet, um einezelne Krater zu studieren. Das ging freilich nur in besonders guten Nächten. Sonst beobachte ich meist bei max. Vergrößerungen um 150x.
Darüber kann man nun lachen, aber ich weiss, was ich gesehen habe.
Vielleicht mag ja mal der eine oder andere TAK-Besitzer berichten ?
Aber ich denke, die V-max. Diskussion bei verschiedenen, opt. Systemen hatten wir hier schon gefühlte 10000x.....;)

LG *entfernt* Aaron
 
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