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APM 82 vs APM 120 / 100 / 70 und die Sehfeld (FOV) Frage

Miquel Prado

Mitglied
Tachen auch,
da es im Forum insgesamt wieder ruhig geworden ist möchte ich die Gelegenheit nutzen und meine Frage wieder aufgreifen.
Würde mit meinem 100er APM ED Bino gerne ein wenig ans Limit gehen und mir bei höheren Vergrößerungen Planeten + Mond anschauen.

Welche Planetenokulare könnt ihr da empfehlen, die mit dem Bino gut zurecht kommen und auch sonst qualitativ sehr gut sind?
(FOV ist nicht wichtig)

Viele Grüße
Sebastian
 

Mikoka

Mitglied
Hallo Sebastian,
Televue Nagler und Delite würde ich Dir da empfehlen. Brennweiten kannst Du Dir ja ausrechnen.
Ich habe ein Pärchen TV 3,5 mm und ein Pärchen 4,8mm Typ 1. Die sind richtig klasse.
Andere gehen sicherlich auch.
Gruß Michael
 

Miquel Prado

Mitglied
Televue Nagler und Delite würde ich Dir da empfehlen. Brennweiten kannst Du Dir ja ausrechnen.
Ich habe ein Pärchen TV 3,5 mm und ein Pärchen 4,8mm Typ 1. Die sind richtig klasse.
Andere gehen sicherlich auch.
Hallo Michael, ich weiß, die TV sind klasse, aber sind das wirklich Planetenokulare?
Ich hatte mehr an sowas wie Fujiyama, TMB Supermono oder Takahashi Abbe gedacht. Oder liege ich da falsch?
Und kommen die mit f/5,5 zurecht?
VG, Sebastian
 

Michael1

Mitglied
Hallo Sebastian,

ich glaube es gibt auch die Orthos von Takahashi auch bei APM zu bekommen. Haben aber einen geringen Augenabstand.
Ansonsten Orthos sind auch richtig gut für Planeten haben meistens nur 4 Linsen, sind aber keine Weitwinkel.

VG

Michael
 

Demokrat

Mitglied
Einen schönen guten Abend in die Runde,
welche Planetenokulare kommen für ein schnelles Bino wie das APM 100 in Frage?
Habe gelesen, prinzipiell sehr gut sollen z. B. sein: Fujiyama, TMB Supermono und Takahashi Abbe.
Aber kommen die auch mit f/5,5 zurecht?
lg, Sebastian
Nun, die Frage vor Dir ist ja nicht neu, siehe oben, und seit 27. Juli gibt es doch einige Antworten darauf, vor allem, dass das APM 100 kein Planetenjäger, sondern eher ein Wide-Field-Gerät ist. Vielleicht bekommst Du deshalb nicht die Antworten, die Du erhoffst. Auch wenn Du die Frage noch zehnmal stellst: "Planetenokulare" nennt man Orthos oder Plössls oder baugleiche, die mit 45 -55 ° SGF und guter Korrektur auf Achse und wenig Linsen Schärfe in der Mitte und gute Transmission bringen.

Es gibt keine bestimmten, besonders geeigneten "Planetenokulare" für ein 100er Bino. Du kannst alle nehmen, die bereits genannt wurden, ob Kasai, Fujiyama, Tak, TS, Baader, die alle ergeben für mich dasselbe Bild in Deinem Bino. Wo soll auch groß ein Unterschied herkommen? Dieselbe Konstruktion, 4 Linsen (oder 5) und welcher Name draufsteht ist (bis auf den Preis) egal... drinnen sind sowieso meist dieselben China-Linschen, denke ich. Der Augenabstand ist aber nicht komfortabel am Bino. Wurde auch bereits geschrieben. Ein Nagler tuts, ein Delos, ein Plössl, ein Ortho - was auch immer, aber wie immer: selbst ausprobieren, ob der Augenabstand passt.

lg
Niki
 

marcus_z

Mitglied
Hallo Michael, ich weiß, die TV sind klasse, aber sind das wirklich Planetenokulare?
Ich hatte mehr an sowas wie Fujiyama, TMB Supermono oder Takahashi Abbe gedacht. Oder liege ich da falsch?
Und kommen die mit f/5,5 zurecht?
VG, Sebastian
Für das Öffnungsverhälnis mit Abbe Orthos gilt: zu wenig Vergrößerung oder zu kleiner Augenabstand. Die Takahashi Abbe kommen zwar mit f/5,5 zurecht, aber ein 6mm Abbe bringt Dir ja nicht mal 100x. Das 4mm Abbe habe ich wegen Augenabstand nie probiert. Für das Öffnungsverhältnis würden ein Paar Vixen HR 3,4mm, Takahashi TOE 3.3mm und 4mm passen. Für höhere Vergrößerungen am Planeten passen die HI-LE 3.6mm, HR 2.4 und TOE 2.5mm. Zu den Nagler: Auf der Achse sind die sehr gut, wegen der lateralen Farbe, die dann am Mond sofort sichtbar ist, aber nicht die erste Wahl. Dadurch dass Du hier schnell ans Limit des Seeings kommst, müsstest Du dir gleich mehrere Okularpärchen zulegen um die optimale Vergrößerung zu bekommen. Es ist aber Quatsch viel Geld in mehrere Spitzen-Okularpärchen zu investieren um sie an einem Weitfeldgerät zu verwenden. Hollandrad? Carbonfelgen? Eine Antwort hast Du schon bekommen, die hat Dir aber nicht gefallen.
 

Miquel Prado

Mitglied
Hallo, ja zugegeben, damals war ich mit den Antworten noch nicht ganz zufrieden. Jetzt schon :)
Die Vixen HR könnten interessant sein. Augenabstand noch 10mm und nicht so teuer wie die HI-LE.
Aber dann würden die 3.6. ausreichen. 2.4 wäre wohl übertrieben.
Na ja ich weiß, das Bino ist dafür eigentlich nicht gedacht.
Danke euch!
Einen schönen Abend
Sebastian
 

marcus_z

Mitglied
Nur dass kein Missverständnis aufkommt: Du solltest bei Vergrößerungen über 100x die Vergrößerung an das Seeing anpassen und daher mehrere Okulare haben.
 

Michael1

Mitglied
Hallo Sebastian,

mit den 3,6 mm Okular würde ich aber an Deiner Stelle beim Händler ein Rückgaberecht innerhalb z B 4 Wochen vereinbaren. Die Vergrößerung könnte sich evtl nur sehr selten einsetzen lassen, wo Du dann vielleicht später doch gegen z B 5 mm tauschen möchtest.
======================================================

Nur zur Info, wie es bei mir weitergeht.

Suche jetzt aktiv ein gebrauchtes SD Apo 120 mm APM Glas 90 Grad und werde mich dahin gehend orientieren.

VG

Michael
 

Michael1

Mitglied
Hallo Sebastian (Miquel Prado).

Ich möchte noch einmal auf Deine Frage eingehen zu den Planetenokularen ("Du möchtest da gerne ans Limit gehen")

Für Planeten/Mond benötigst Du ja keine großen Gesichtsfelder. Orthos hätten auch keine großen Gesichtsfelder
wohl wenig Linsen 4 max 5 .

Ich würde Dir da die Televue 3-6 mm Zoomokulare empfehlen.
Die sollen auch so wie Orthoskopische Okulare abbilden haben 50 Grad Feld und nur 5 Linsen.
Damit hast Du 4 Brennweiten in einem Okular. Bis 4 mm kannst Du vlt ausnutzen.
Der Augenabstand ist allerdings knapp mit 10 mm.
Ich denke das klappt nur ohne Brille. Bin auch am überlegen ob ich anstatt 2 Sätze Morpheus (4,5 u 6,5)
das Zoom nehme. Habe zwar auch Asti und Brille aber Dioptrix passt evtl auch für das Zoom, sh gem. Astroshop.
Die Frage ist nur ändert sich da dann nocheinmal der Augenabstand durch Dioptrix?

VG

Michael

N.S. Suche immer noch ein gutes SD 120 mm gebraucht, wer was weiß bitte melden.
 
Zuletzt bearbeitet:

sunspot

Mitglied
Hallo Michael (1),

genau die von dir beschriebene Kombination hatte ich ausprobiert und kam damit überhaupt nicht zurecht ! Einzeln war das 3-6er TV Zoom ok - aber binokular eben nicht.

Mit 10mm Augenabstand ist es für Beobachtungen mit einer Brille viel zu eng - das hatte ich auch getestet.

Theoretisch geht vieles - in der Praxis siehst‘s dann wieder anders aus - leider :(

Bin dann auf Einzelokulare vom Typ TV Radian umgestiegen- angenehmer Augenabstand bei 60 Grad sGF in den Brennweiten 3, 4 und 5mm.

CS
sunspot
 

Michael1

Mitglied
Hallo Sunspot,

wie sieht es denn mit dem kidneybeaneffekt bei den Radien aus, sind da die kleinen Brennweiten etwas sensibel?

VG

Michael
 

sunspot

Mitglied
Hi Michael,

ja - ich finde diese Radian dahingehend sensibel - aber ebenso andere Okulare wie die Televue Delos oder Pentax XW Serie....

Aber es ist das deutlich geringere Übel - einfach gerade reingucken und dieser Effekt tritt erst gar nicht auf.

Grüße
sunspot
 

Michael1

Mitglied
Hallo Sebastian, (Miguel Prado)

nochmal zu den Okularen.

Hatte heute Gelegenheit durch ein ED APO 100 APM Fernglas zu schauen mit 3,5 mm Televue Nagler T6.
Motiv Nadelbaum mit Tannenzapfen. Noch helles u klares Bild.
Absolut scharfe Abbildung ! und schöne kräftige Farben des Grüns und der braunen Zapfen, bei 157 fache Vergrößerung,
therestrisch am Tage wohl gemerkt quer durch die Atmosphäre.
Blickfeld mit Brille nicht ganz überblickt, Blickfeld ohne Brille kann man wenn man die Augen rollt bis zum Rand hin einsehen
82 Grad.
Die Vergrößerung ist mithin machbar für ein gutes ED APO APM Fern-Glas. Farbränder habe ich keine gesehen. Kann nur nicht ausschließen das Jemand mit mehr als 100% Sehleistung und Lupe bewaffnet einen schwachen Saum sehen kann, ich hab ihn aber nicht bemerkt.

Nach der neuen Erkenntnis wäre das für mich ein Hochvergrößerungsokular das absolut in Frage kommt.

VG

Michael
 

praktikant

Mitglied
Hallo,

ich kann zum Takahashi Hi-LE 3,6 was sagen... es ist mein Okular für höchste Vergrößerungen an meinen APOs. Das Einblickverhalten ist unproblematisch und hat keinen Kidney Bean Effekt. Auch bei f6 ist das Tak LE ohne Probleme einsetzbar. Der Augenabstand ist für Beobachtung mit Brille nicht geeignet, stört mich aber bei kleinen zu übersehenden Feldern nicht. Für weitere Felder brauche ich eine Brille und habe daher nur entsprechende Okulare in größeren Brennweiten. Für die kleinen Felder und höheren Vergrößerungen finde ich die Tak LEs aber sehr gelungen. Das Tak ist mein Okular für außergewöhnliches Seeing am Planeten aber insbesondere für Doppelsterne. An meinem APM 100 ED Bino hab ich das Tak 3,6 auch mal monokular ausprobiert, aber das Bild hat mir nicht mehr gefallen, zu viele Bildfehler und zu wenig Schärfentiefe.
Ich benutze auch die Takahashi LE 7,5mm am Binokularansatz mit GWK für Planeten an meinen f8 und f10 APOs. Für mein APM Bino fand ich die 7,5er gut für Kugelsternhaufen oder planetarische Nebel, allerdings benutze ich nun ehr 5mm Televue Radian, da sie besser mit dem APM Bino harmonieren, während die 7,5er besser zum Binokularansatz mit GWK passen.
Die 110 fach bei AP 1 der 5mm Radian sind für mich die Grenze für mein APM Bino, wenn ich mehr Vergrößerung haben will nutze ich meine APOs. Meine übliche Vorgehensweise für Planetenbeobachtung ist daher auch erstmal das APM Bino mit eben den Radian Okularen zum Seeingcheck zu nutzen. Zeigt sich dann dass das Seeing gut ist, kommt einer meiner parallaktisch montierten APOs zum Einsatz. Wenn das nicht der Fall ist bleibe ich beim APM Bino und schaue mir halt was anderes mit niedrigerer Vergrößerung an. Das APM Bino hat auch als Grab und Go seinen Vorteil und es bietet sehr schöne weite Felder. Dafür ist das APM Bino gebaut und es bringt eine gute Leistung.

Mit dem AOM FLT 105/1000 habe ich aber ein Gerät das kompromisslos auf optische Perfektion optimiert ist. Wenn das APM Bino mit seinen f5,5 Zweilinsern auf der einen Seite der Refraktorwelt steht, dann der FLT auf der anderen. Rein optisch hat der FLT immer die Nase vorn, selbst das erreichbare Feld unterscheidet sich mit 2,6 zu 2,9 Grad nicht wesentlich. Trotzdem ist das Bino für kleinere Vergrößerungen und weite Felder für mich die bessere Wahl. Das APM Bino hat die Vorteile des echten binokularen Sehens, der robusten Mechanik, der einfachen Montierung und des schnellen Auskühlverhaltens. Die Nachteile sind die konstruktionsbedingten optischen Fehler die ich schon mit den 12,5 Hi-Fw Okularen sehen kann und die mich mit den 5mm Radian schon soweit stören, dass ich das als persönliche Grenze des praktischen Nutzens ansehe. Im direkten Vergleich der beiden Geräte wird das auch Laien auf einem Teleskoptreffen deutlich. (siehe Bild)

Wenn das APM Bino nun das einzige vorhandene Gerät ist und damit noch höher als 110 fach vergrößert werden soll würde ich zunächst einmal zu einfachen und kostengünstigen Okularen raten um die persönliche Grenze auszuloten. Ich hatte das mit 4mm TS Planetary Okularen getan, Tipp die gibts als Direktimport für 35€ das Stück. Wenn das denn der way to go sein soll kann man immer noch viel Geld für bessere Okulare ausgeben.
Eine andere mögliche Vorgehensweise wäre das APM Bino mit 24mm APM UF und den 12,5er Hi-Fw oder ähnlichen Okularen zu betreiben und zusätzlich ein Planetenteleskop wie z.B. einem 150f8 oder 200f6 Dobson zu kaufen. Preislich ist der kleine Dobson mit einem ordentlichen 6-7mm Okular nicht wesentlich teurer als zwei gute Okulare für das Bino aber man hat m.E. mehr davon.

Jetzt hab ich doch mehr geschrieben als nur über das Tak Hi-LE aber das fällt bei diesem sehr ausgiebig diskutierten Thema wahrscheinlich gar nicht auf.
 

Anhänge

Michael1

Mitglied
Hallo zusammen,

möchte mir noch einmal Input bei euch holen bezgl. Doppelbilder.

Habe vor ca 10 Tagen durch ein sehr gutes 100er APM Bino geschaut bei Tage und keine Doppelbilder gesehen bei ca 157 Fach. Dachte dann ist ja alles gut sehe keine Doppelbilder kann so ein Glas kaufen, passt für mich.

Nun lese ich eine Anzeige von APM zum 140 Doppelrefraktor. Dort heißt es sinngemäß im Text, dass Doppelbilder am Tage weniger sichtbar sind , aber nachts an punktförmigen Quellen öfters vorkommen können bei entsprechenden Vergrößerungen.
Daher greife man zum 140 APO mit Matsumotos, da kann man den Strahlengang anpassen und da passiert das nicht.

Nun bin ich doch etwas verunsichert, ob ich nicht doch in der Gefahr stehe, bei Vergrößerungen um und über 100 Fach am 100er oder 120er Bino nachts Doppelbilder sehe und somit ein Bino für mich nachts doch nicht geeignet ist.

1) Was könnt ihr dazu sagen? Wie sind eure Erfahrungen Tag und Nachtbeobachtungen?

2) Man stelle sich vor, kaufe z b. ein 120er neu lass es Wellenform tunen. Dann passt es nicht bei mir wegen Doppelbilder und ich muss es behalten, weil ja extra für mich angefertigt wurde (Wellenoformtuning) und in diesem Fall zieht das 14 tägige Rückgaberecht wohl nicht.
Also hilft doch nur vor dem Kauf nachts an Mond und Saturn ausprobieren mit so einem Glas, oder wie seht ihr das?

VG

Michael

N.S. Final ist es noch nicht entschieden ob es ein 100er oder 120er wird.
 

b_schaefer

Mitglied
Hallo,

nun ja, völlig falsch ist die Aussage von APM nicht, aber wenn Du tagsüber so hoch vergrößert hast und Dich auch mal auf kleine Details konzentriert hast, sollte der Unterschied zu nachts nicht riesig sein. An Sternen als quasi unendlich kleinen, und unendlich kontrastreichen Zielen fallen aber natürlich etwaige Abweichungen am schnellsten und sichersten auf.

Um bei sinnvollen Vergrößerungen (also bis ca. AP=1mm) tatsächlich Doppelbilder zu sehen, muss die Kollimierung des Gerätes oder Deiner Augen schon recht weit daneben liegen. Wahrscheinlicher ist es, dass Du eine leichte Abweichung gar nicht bewusst registrierst. Ich hatte mal ein Fernglas, das machte nach einiger Zeit Kopfschmerzen. Das Gehirn kann eine ganze Menge Ablage ausgleichen, das strengt auf Dauer aber an.

Ein 140mm f/7 Doppel-Apo wird aber eben auch mal für Höchstvergrößerungen verwendet, die dann unter Umständen auch bei knapp 300x liegen können. Da ist eine kleine Abweichung dann doch schmerzhaft und die Möglichkeit der individuellen Einstellung ein Segen.

Insofern aus meiner Sicht kein Widerspruch und kein Grund zur Sorge.

Viele Grüße
Sebastian
 

Andreas_W

Mitglied
Hallo Michael,

für diese Binos gibt es auch Justagetools, mit denen man in der Lage sein soll, die Geräte auf die eigenen Augen azupassen. Also ich halte das Risiko, dass Du Dir einen Fehlkauf einhandelst, für gering.

Grüße
Andreas
 
Hallo Michael,
wenn du bei ca. 157fach keine Doppelbilder siehst, musst du dir keine Sorgen machen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, jedes APM-Glas bei der Firma Wellenform optimieren zu lassen, sodass bei ca. 180fach keine Doppelbilder auftreten.

Gruß Sternenhundklaus
 

Demokrat

Mitglied
Man stelle sich vor, kaufe z b. ein 120er neu lass es Wellenform tunen. Dann passt es nicht bei mir wegen Doppelbilder
Nun, im Prinzip sind die vorderen Linsen exzentrisch gefasst und so kann man die Parallelität der Achsen einstellen (Tool kann man sich anfertigen oder kaufen). Mein 100er ist auch von Wellenform optimiert, mit 3-6mm Nagler Zooms und bis 180x. (Und mit den Augen des Einstellers, die nicht meine sind).

In der Praxis sehe ich oft (nicht immer) bereits bei 8mm Delos Doppelbilder, wenn ich sie bloß schnell reinsteck und festziehe. Je nachdem, wie sie gerade so drin sitzen in der Aufnahme. Ohne okularseitig ein wenig zu drehen und auf Verkippung zu achten nutzt das Wellenform-Tuning alleine wenig. Die Bino-Achsen mögen dann fluchten, aber sie sind ja nicht alleine im Universum. Es kommt auf die Okus, auf Deine Augen und den korrekt eingestellten Augenabstand am Bino an - und auf eine entspannte Kopfhaltung, sodass letztlich alle Achsen zueinander fluchten.

Also muss man sich mit Binos (allen Binos!) arrangieren und trainieren, bis alles passt. Insofern könnte ich ein Doppelbild nicht sofort einem bestimmten Teil des Binos zuschreiben. Meist aber der Okularklemmung, denn die Okulare und die Klemmungen sind auch nicht immer 100% fluchtend zur 1,25" Hülse. Beim Fernrohr ist das egal, am Bino nicht. ;)

lg
Niki
 

Michael1

Mitglied
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Infos zum Thema Doppelbild.
Alles zusammen genommen kann ich wohl dann doch unbedenklich zum 100er oder 120er greifen.

Lese Threads gerne auch mal 2 x oder 3 x, da ist mir gerade aufgefallen, dass
hier weiter vorne Markus Ludes sinngemäß schrieb, dass die Gläser auch im Laden auf Fehlsichtigkeit des Users eingestellt
werden können. Würde dazu passen was Andreas über die Möglichkeiten des Justagetools berichtet hat weiter oben, Korrekturmöglichkeit bei evtl vorhandener Fehlsichtigkeit mittels Justagetool zu eliminieren.

VG

Michael
 
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