APM SD APO 120 mm Fernglas/Teleskop | Seite 11 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

APM SD APO 120 mm Fernglas/Teleskop

hoegerli

Mitglied
@Michael ... da wäre noch eine andere Frage ... Vermutlich werde ich von der Terrasse aus die Aussicht geniessen ... die Terrasse ist wohl betoniert, jedoch thermisch getrennt, mit anderen Worten, wenn Leute sich bewegen, sind doch leichte Erschütterungen auszumachen. Ich habe heute an einer leicht verrückten Idee einer "Aufhängung" nachgedacht ... hat da jemand schon Erfahrungen gemacht?
 

daaxel

Mitglied
Zum APM 120 gehört idealerweise ein Stativ mit Kurbelsäule: Berlebach Uni 19 C (meine Wahl) oder Manfrotto 161MK2B. Dazu ein höhenverstellbarer Stuhl. Ich habe da einen drehbaren Hocker aus dem Musikbedarf (Gibraltar 9608E) der sich einfach und schnell mit einer Hand verstellen lässt. Die Kombination ist in meinen Augen perfekt.
 

portaball

Mitglied
Und im Idealfall holt man das Glas nach dem Tuning wirklich persönlich ab, nicht dass der Versand wieder alles zunichte macht...

Ich beobachte mit den großen 90° Binos nie am Tag, nutze sie aber öfters mal am Tag zu Test und Einstellzwecken
Mir sind da die 90° noch nie störend aufgefallen.

Grüße Jochen
 

hoegerli

Mitglied
@Docter/Noblex ... hab erst jetzt begriffen, dass die Firma bankrott gegangen ist, d.h. es wird schwierig, solche Okulare zu finden :-/
 

daaxel

Mitglied
Die APM HI-FW 12,5mm sind eine sehr gute Alternative. Ich konnte sie mit Docter/Noblex UWA 12,5 am Tag an einem APM 120 vergleichen und habe dabei nur geringe Unterschiede festgestellt. Ich wage zu behaupten, dass die APM HI-FW 12,5 dir (im Vergleich zu anderen Brennweiten) die meiste Freude machen werden. Ansonsten musst du zu TeleVue Ethos 13 greifen und entweder die Okulare oder deine Nase anpassen.
 

Michael1

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Hi Daniel,

(Erschütterungen)
ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit den Celestron Schock Absorbern gemacht kosten knapp 100 Euro, ob das Setup steht auf einer Holzterasse
oder auch Terrarssenplatten. Wie das genau funktioniert weiß ich nicht, ich kann nur sagen das es funktioniert mit diesen Unterlegtellern also eine
merkbare Verbesserung darstellt.

Zu verschiedenen Okularmarken.
Bei dem Einem passt optimal das Okular der Marke XY bei dem anderen User das der Marke Z (immer betrachtet Okulare innerhalb einer einheitlichen Qualitätsklasse wohl gemerkt) die Leute haben unterschiedlich gute Augen (Visus) und unterschiedliche Augenfehler oder auch nicht.
Das spielt neben anderen Dingen und persönlichen Vorlieben alles mit hinein.

Also wenn man das sehr gute Okular sucht im jeweiligen Brennweitenbereich- für sich persönlich - kommt man um das probieren mit z B den Marken
APM, Morpheus , Televue um nur einige zu nennen mit unterschiedlichen Sehfeldern z B ab 65 Grad bis zum Beispiel 82 Grad
also testen nicht drum herum. Es ist und bleibt eine individuelle Sache.
Televue hat neben den Nagler und Delos und einige andere Modelle die ich aber für das 120er jedenfalls mit meinen Augen
nicht empfehlen kann.

Bin allerdings Brillenträger, für mich kommen ohnehin nur bestimmte Modelle in Frage aufgrund des benötigten Augenabstandes, den manche
Okulare konstruktionsbedingt gar nicht mit bringen.


VG. Michael

N.S. Beitrag geändert , die Ethos Okulare raus genommen passen m. E. nicht am 120er da es 2" Okulare sind, Jochen weiß da mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:

willybott

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was Okulare angeht habe ich die komplette Reihe der Nagler Typ 6 von Televue und die sind absolut klasse auch an Tage und haben 82°.
Der Vorteil für mich ist, das Diese Okulare im Verhältnis sehr schlank sind. Dazu habe ich natürlich die 24mm Panoptik.
 

portaball

Mitglied
N.S. Beitrag geändert , die Ethos Okulare raus genommen passen m. E. nicht am 120er da es 2" Okulare sind, Jochen weiß da mehr.

Ethos 13mm abwärts haben 1,25" und 2" Hülsen.
Teilweise können die 2" Hülsen aber verhindern, dass man mit den Okularen in den Fokus kommt, ich habe deshalb schon Ethos Okulare mit abgedrehten 2" Hülsen gesehen:

http://ems-bino.com/ethos-13mm-customized-for-apm120sd-binocular/

Ich habe meine Ethos auch oben an den Augenlinsen abgedreht um Platz für die Nase zu schaffen.
Gerade bei den hohen Vergrößerungen bringt man dadurch keine Vibrationen ein, weil man beim Beobachten nicht mit der Nase an die Okulare stösst.
Aber das gilt für viele Okulare mit etwas knappem Augenabstand, denn keine davon sind speziell für den binokularen Einsatz konzipiert.
Die Docter / APM 12.5 sind da durch den großen Augenabstand deutlich unproblematischer, haben aber halt auch keine 100°

unnamed.jpg


Grüße Jochen
 

hoegerli

Mitglied
liebe Leute ... vielen dank für eure Informationen und Hilfestellungen ... war die letzten tage bei APM und hab das 120er abgeholt.
Okulare habe ich das APM 12.5 gewählt ... bin sehr zufrieden ... zusätzlich das 5er 105°, wobei ich mit diesem nicht richtig warm werde ...
beim kaufen habe ich die morpheus Okulare ausprobiert, mit diesen hatte ich mühe, die ideale Kopfposition einzunehmen ...
was würdet ihr empfehlen im Bereich 3.5-7mm (ca 80°-90°) welche eine ähnliche Qualität wie das 12.5er (Docterreplica von APM) aufweisen?
schärfe / kontrast, so hell wie möglich?

ich wünsche schöne ostern ...
120er.jpg
 

portaball

Mitglied
Hallo Hoegerli,

Glückwunsch zum 120er !

Das 12,5er hat halt einen riesigen Augenabstand, den insbesondere Beobachter mit Brille lieben und brauchen.
Bei den APM XWA wie auch bei den Ethos ist das etwas knapper.
Ich komme damit gut zurecht, habe meine Okulare oben um die Augenlinse alle etwas abgedreht um mehr Platz für die Nase zu haben.

Welche Probleme hast Du denn mit den 5mm?
Eher wegen der Qualität oder der Einblickposition?

Viel Optionen gibt es da eigentlich nicht mehr, die Nagler und deren nachbauten, aber die haben halt nur 82°

Grüße Jochen
 

hoegerli

Mitglied
danke für die schnelle Antwort :) ja, mit der Nase habe ich Probleme ... habe die Gummikappen entfernt, aber die feinen Gewinde "schneiden" ins Nasenbein ...
wie du in einem post erwähnt hast, nimmt der spass ab, da durch die Berührung der Nase zusätzliche Vibrationen entstehen.

es klingt einwenig zynisch ... die 12.5er sind dermassen scharf, dass der benefit der 5er, obwohl 132x gegenüber 52.8x Auflösung, nicht sehr gross ist.
habs zb beim Mond getestet (bin natürlich Anfänger) ... bin zwar näher dran, aber der "detailinformationsgewinn" liegt bei meiner empfindung vielleicht bei 20%
darum die frage, welche Okulare bieten ähnlichen comfort wie das 12.5er, dass zb die gefühlte "Mehrinformation" bei 50% liegt ... ist schwierig zu formulieren ...

oder anders ausgedrückt, welches Okular würde am besten zum 12.5er passen, mit maximaler lichtstarke, (klar, dass die Helligkeit drastisch abnimmt mit zunehmender Vergrösserung) ... irgendwo im Bereich 7-5 mm ... und so schlank wie möglich gebaut ...

lg daniel
 

Michael1

Mitglied
Hallo Hoegerli,

auch meinen Glückwunsch zum schönen APM Glas und natürlich schöne Ostern.

Leider kann ich in 80-90 Grad nichts empfehlen mangels Kenntnis, wohl aber sehr in 72 Grad und da die Delos von Televue in 3,5 als auch 4,5 mm Brennweite.
Sind in der optischen Abbildungsqualität auch noch besser als die APM 12,5 mm die Du hast, aber auch sehr viel teurer.
In meinem Vergleich waren Sie in der Abbildungsqualität auch noch etwas besser als die Nagler.
Je Okular aber 449 Euro. Das muss es einem Wert sein und wie gesagt nur 72 Grad.
Augenabstand ca 20 mm also für Brillenträger optimal.
Ich schraube immer die Vorsatzhülsen ab, dadurch wird das Okular deutlich schlanker und leichter und der Einblick des im Raum stehen beim Sehen
wird auch noch einmal deutlich gesteigert.
Aber auch zu beachten, verschiedene Okulartypen sind immer individuell für die jeweilige Person auszusuchen. Der eine kommt mit dem einen der andere
kommt besser mit einem anderen Okular zurecht.

VG. Michael
 

Michael1

Mitglied
Hallo Daniel,

bei mir steigt der Informationsgewinn am Mond deutlich mehr im Vergleich 12,5 Morpheus zum 6 mm Delos.
Ich will nicht sagen um das Doppelte aber um deutlich mehr als 20%, zumindest mit meinen Augen.
Am Mond schaue ich nur wegen der schön schwebenden Kugel im Raum mit 24 und 12,5 mm, für Details gehe ich aber auf 6 und 4,5 mm sonst gar nichts.
Planeten dito.

VG. Michael
 

hoegerli

Mitglied
hallo michael/jochen ...

könnt ihr eine Abschätzung geben, wie sich der unterschied anfühlt (abgesehen vom Gesichtsfeld und dem preis 8-O) zwischen:

- nagler 5
- ethos 4.7
- APM 5 110°


- televue nagler 3.5
- televue ethos 3.5

mir ist natürlich klar, dass das verschiedene Klassen sind ... (nagler/ethos waren nicht verfügbar zum testen :-/ )

lg daniel
 

Michael1

Mitglied
Hallo Dieter,

hatte auch zur Probe die Delite mal gekauft, aber im Hochvergrößerungsbereich Doppelbilder erhalten mit den Delites, man musste die Okulare in die richtige Lage kippen, dann ging es.

Die Delos stecke ich einfach rein und muss sie noch nicht mal festziehen !! und keinerlei Doppelbild, haben m. E. eine dickere Okularhülse und werden daher
korrekter geführt/orientiert als die Delite.
Die Delite sind schön leicht aber das ist eben auch nicht alles.

VG. Michael
 

portaball

Mitglied
Also ich persönlich muss immer extrem weite Felder haben.
Das gefällt mir ästhetisch am Besten und man hat die maximale Beobachtungszeit, bis das Objekt durchs Feld gewandert ist.
Und das ist ja gerade bei hohen Vergrößerungen der Fall.

Deshalb setze ich nur 100° und 110° Okulare ein und habe mich statt für das 12,5er (Egal ob Docter oder APM) für das 13er Ethos entschieden.
Ich trage aber auch keine Brille und habe sämtliche Okulare oben dünner gedreht, damit die Nase nicht anstösst.
Ohne diese Bearbeitung sind diese Okulare egal ob Ethos oder XWA schwierig zu nutzen, das stimmt leider ...

Der Okulardurchmesser selbst ist gar nicht das Problem, es ist der Bereich um die Augenlinse, die irgendwie ja immer noch die Gummi Augenmuschel halten muss und deshalb dicker ist als er sein müsste.
Das entfernen der Gummimuschel alleine hilft da nicht.

Von Nikon gibt es noch eine hervorragende Okularreihe ich glaube mit 72 oder 75°.
Für mich ist das aber inzwischen kein Weitwinkel mehr :)
I hatte sie früher mal am Binoansatz und sie sind wirklich knackscharf.
Leider ist das auch der Preis :-(

Grüße Jochen
 
Zuletzt bearbeitet:

Michael1

Mitglied
Hi Daniel,

ich habe im Hochvergrößerungsbereich nur die Okulare Morpheus, Delite, Nagler und Delos mit einander verglichen (Bereich 6 - 3,5 MM)
Kann mithin zu Deinen genannten Vergleichsokularen im Vergleich zueinander nichts sagen.
Bei mir sind aus den von mir vorgenannten Okularen die Delos als Sieger hervor gegangen.
Brillanz, Klarheit, Helligkeit, Details und ohne Farbverschiebung.

VG. Michael
 

DiBa71

Mitglied
Hallo Michael,

ah okay. Bei der Beschreibung der APM Gläser wird ja auch geschrieben, dass die u.a. die Delos problemlos in den Fokus kommen.

Die 12,5er APM scheinen ja sehr gut zu funktionieren...
 

Michael1

Mitglied
Hi Daniel,

die 12,5 mm APM hatte ich auch im Vergleich. Tolle Okulare macht man nichts mit falsch und ich meine sind sehr preiswert für das was die können.
Die Morpheus sind halt dabei in 12,5 deutlich leichter als die APM, wobei die APM auch noch wertiger aussehen und mehr Feld haben.
Der Einblick bei den Morpheus war für mich aber etwas angenehmer (individuell unterschiedlich) , naja und dann der Gewichtsunterschied.
Sicher gab es auch sonst noch einen Unterschied für mich bei Tagbeobachtung, aber das lassen wir mal.

Michael
 

portaball

Mitglied
Gut, dass Du das Gewicht erwähnst, es hat beim Bino ja große Vorteile, wenn alle Okulare ungefähr das gleiche Gewicht haben.
Der große Vorteil des 12,5ers ist halt der Augenabstand und der wohl angenehme Einblick (ich habe noch nie durch eins geschaut)

Für mich sind das halt alles Tunnelblickokulare, nicht ohne Grund habe ich alle Nagler durch Ethos ersetzt :)
Ich mag beim Beobachten keinen Bildfeldrand sehen sondern komplett eintauchen.

Grüße Jochen
 

hoegerli

Mitglied
danke für die inputs ... bin natürlich geschockt, wenn das APM 5(4.7) und das ethos 4.7 "fast gleich" wirken trotz doppeltem preis ...
bleibt ja wirklich nur die "mechanische" Optimierung ;-) ... oder auf Weitwinkel verzichten ...

nochmals schöne ostern ...

liebe grüsse daniel
 

Michael1

Mitglied
Hallo Jochen,

ich muss gestehen hab noch nie durch ein Ethos geschaut, wohl durch 100 Grad XWA eines mir entfallenden Herstellers (war nicht APM).
Denke man kann irgend welche 100 Gradokulare auch nicht einfach mit Ethos vergleichen.
Außerdem hat jeder etwas andere Ansprüche wie er etwas sehen möchte und da spielt das Gesichtsfeld natürlich auch eine sehr wichtige Rolle
bei der Prioritätenvergabe.
Darüber hinaus gelten Ethos Okulare in Bezug auf qualitative Abbildungsleistung neben ihrem großen Feld ebenfalls als das non plus ultra
der kleinen Riege der absoluten Top Okulare in the world, was die Abbildungsleistung anbelangt, das große Feld gibt es dazu.
Aber auch hier gilt you get what you pay for it. Theoretisieren ist was sehr sehr schönes , wenn es dann ans kaufen geht, stehen schnell mehrere
Tausender für Okulare auf dem Kassenzettel und spätestens dann wird man von der Realität eingeholt :p und viele User greifen dann doch zu den
billigen Delos, APM oder sonst was.

Vg. Michael
 

willybott

Mitglied
wer Platz für die Nase braucht greift an Besten zu den Naglern Typ 6. Ich hatte die APM, die Delos und die Delite zur Probe hier, aber die Typ 6 sind einfach genial schlank und auch sehr sehr scharf bin zum Rand. 82° ist immerhin schon so viel Gesichtfeld das Du bereits keinen Tunnelblick mehr hast. Ich jedenfalls habe einen Augenabstand von 61mm und kann in die Nagler richtig gut "reinkriechen" und muss die Augen bewegen um den Gesichtfeldrang zu sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Michael1

Mitglied
Hallo liebe Fernrohr / Fernglasbegeisterten,

heute schreibe ich euch von meinem vollzogenen Schritt mit dem Astrohobby auf zu hören.

In der jüngsten Vergangenheit hatte ich noch einen Esprit 150 Triplet APO mit 96,7 % Strehl getestet, dachte ggf mir evtl einen 250 Tak Mewlon zuzulegen mit Bino usw.

Dann habe ich vor Weihnachten ein altes Hobby reaktiviert (Automodelle sammeln) ist mir so über den Weg gelaufen per Zufall und mir da noch das eine oder andere zugelegt in den Folgemonaten.
Von Anfang an war aber klar, dass das finanziell nur machbar für mich ist, wenn ich mich von den Astroartikeln trenne und die zu Geld mache.

Habe zu Hause keinen idealen Beobachtungs-Standort, wohne in einer Siedlung. Oftmals kann ich hier beobachten wie tiefe Wolken von Nordwest kommen und die darüber liegenden Wolken aus der entgegen gesetzten Richtung kommen. Fürs Seeing suboptimal.
Die Beleuchtung eines nahe gelegenen Bushofes erinnert ein wenig an Stadionflutlicht.

Ab 2 Uhr nachts kann man hier am besten beobachten da sich das Seeing verbessert, aber seitliches Flutlicht in ca 200 Meter Entfernung bleibt und evtl der Kulminationspunkt von Jupiter ist schon lange vorbei (steht dann noch tiefer). Gehe aber immer schon gegen 24:00 Uhr rein, dann wird es mir zu spät. Also bin kein wirklich harter mehr wie früher um die besten Seeingmomente einzufangen, gehe dann lieber zu Bett. Bin einfach zu bequem geworden.
Das alles ist kontraproduktiv. Meine Erkenntnis, der Beobachtungsplatz ist fast das WIchtigste überhaupt.
Die Planeten stehen hier oben im Norden 2 Grad tiefer als z B in Berlin.

Letztes Jahr als Jupiter am höchsten Stand stand er bei mir ungefähr 12-13 Grad über dem Horizont zur Kulmination !, dass ich da soviel erkennen konnte durch das Glas wundert mich im nach hinein immer noch.

Nach nun über 50 Jahren Astrohobby mit auch zum Teil längeren Pausen - aber so einigen für mich tollen Highlights die mir auch immer in Erinnerung bleiben werden -bin ich zu dem persönlichen Entschluss gekommen, ich habe fertig.

Habe noch viele Astrobücher in denen ich ab und zu schmöckere. Hab noch ein Canonfernglas, damit schaue ich auch mal hier und da am Tag und in der Nacht.
Aber meine Leidenschaft gehört jetzt meinen Modellautos. Da sehe ich nicht oftmals im Grenzbereich der Wahrnehmung (Astrohobby) sondern sehe viele schöne Details einfach und leicht sofort für mich zu erkennen.
Auch meine Sehleistung hat abgenommen, bin vielleicht noch bei insgesamt 90 % Sehleistung, spricht auch gegen ein Hobby, wo doch auch die Sehleistung mit entscheidet über sehen oder nicht.

Jetzt gehe ich z B wenn mir danach ist , auch mal Nachts Im Schlafanzug mal eben ins Bastellzimmer (ohne zu frieren) und kann jetzt auch nach ca 3 Monaten noch jeden Tag Wov sagen wenn ich die Automodelle sehe.
Denke man muss das so sehen, wie wenn einer Briefmarken sammelt, wenn er sich darin gefunden hat und davon begeistert ist, dann ist das eben so, dann kann es schon mal vorkommen das man ein Hobby wechselt.

Und Jupi und Saturn, Mars sehe ich auch wunderbar in den Büchern oder hier im Forum wenn ihr die tollen Bilder einstellt.

Natürlich ist es auch toll den GRF und kleine Details in den Jupiterbändern wenn man ca 2 Stunden schaut über den Jupi wandern zu sehen, oder den scharfen Schatten von Io auf der Jupi-Oberfläche wandern zu sehen in live - aber alles hat seine Zeit.

Werde weiterhin hier im Forum mit lesen und dann und wann, wenn ich meine Erfahrung beisteuern kann auch weiterhin hier posten - vielleicht aber schon etwas weniger in Zukunft, aber ich bin sozusagen jetzt in den Innendienst gewechselt.

Auch der eine oder andere Händler wird vielleicht erleichtert sein - falls er hier mitliest, wenn er meine manchmal nervigen Fragen z B am Telefon oder via Email nicht mehr beantworten muss. Bitte Sie hier im Nachhinein um Nachsicht mit mir.


Viele Grüße an alle User und ganz besonders an die, die mir bei meinen Fragen zum Astrohobby - auch außerhalb des Forums - so oft mit Rat und Tat und ihrer Zeit und Mühe die Sie mir zu liebe geopfert haben, weiter geholfen haben. Da habe ich ein paar sehr schöne Erinnerungen an den einen und anderen von euch ohne Namen zu nennen, die nicht vergessen werden. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal, die Leute die ich damit meine, wissen das Sie gemeint sind wenn Sie dies lesen.
Meinen aufrichtigen Dank an euch.

Michael. ;)
 
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