APM SD APO 120 mm Fernglas/Teleskop | Seite 10 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

APM SD APO 120 mm Fernglas/Teleskop

tommy_nawratil

Mitglied
hallo,

habe jetzt auch ein 120mm SD 90° erhalten, ich habe ja schon das 100mm und war super happy damit. Was mir als erstes auffällt - neben mehr Licht natürlich - die längere Brennweite sorgt für sichtbar weniger Bildfeldkrümmung. Nun sind auch die längeren Morpheus Brennweiten und die 24mm Panos und APM so gut wie randscharf. Das 120mm braucht etwas länger zum Temperieren, aber spielt dann seine Öffnung auch am Planeten aus. Der TSA-120 mit Binoansatz hat schon noch das ruhigere und kontrastreichere (und dunklere) Bild bei gleicher Vergrößerung, aber das Bino muss sich keineswegs verstecken. Macht Freude das Teil!

lg Tommy
 

Michael1

Mitglied
Hallo Tommy

Glückwunsch zum APM 120 FG. Es ist ein wirklich tolles Universalteil, wenn ich das so sagen darf und für mich ein
grab and go.
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Eine Frage in die Runde.
Wieviel größer muss ein Refraktor sein mit Binoansatz um dann genauso helle Bilder
z Beispiel am Mond /Planeten zu liefern wie das 120er Fernglas (Doppelrohr).
Ich meine hätte mal gelesen um dem Faktor 1,4 muss ein Monorohr mit Binoansatz größer sein
um die gleiche Bildhelligkeit zu erreichen.
Das würde bedeuten, ein Refraktor mit der Öffnung ca 170 mm inkl durch ein Bino geschaut, zeigt ein gleich helles Bild wie
ein z Beispiel APM SD APO 120 Fernglas. Kommt das so hin ?
Hat da Jemand praktische Erfahrungen ?

VG u CS. Michael
 

portaball

Mitglied
Hallo Michael,

Deine Frage ist extrem schwer zu beantworten, denn alleine mit nachprüfbarer Mathematik geht es nicht.
Ein Binoansatz verliert 50% Licht pro Auge, durch die binokulare Addition gewinnst Du wieder Faktor 1,4 also sollte sich das ziemlich ausgehen.

Dass es das nicht tut liegt auch an den Objekten selbst
Punktförmige Objekte verhalten sich anders als Mond / Planenten und nochmal anders als flächige und neblige Objekte.
Letztere profitieren am Meisten von der binokularen Addition.

Und dann kommt noch das Thema Seeing dazu.
Generell sind größere Optiken stärker von Seeing betroffen.
2 getrennte Lichtsäulen schlagen dem Seeing ein Schnippchen und da die beiden Objektive eh schon weniger Seeingbetroffen sind als ein großes wird der Unterschied noch deutlicher.

Es kommt also darauf an, was Du beobachten willst.
Für hochvergrößerte Planeten oder Mond wirst Du an einer großen nachgeführten Optik mit Binoansatz nicht vorbeikommen.
Willst Du faint fuzzies jagen brauchst Du auch einen Lichteimer, dann aber eher monokular - und Du brauchst perfekte Nächte.

Ich mag Mond und Planeten, bin aber mit 200x schon sehr happy, mehr brauche ich persönlich nicht und bin auch nicht bereit den technischen Aufwand zu betreiben (Kosten, schleppen, Auf und Abbau)
Faint fuzzies erahnen hat mich noch nie gereizt, ich schaue mir lieber die hellen Messiers möglichst beeindruckend an, und deshalb ist für mich ein großes Bino der ideale Kompromiss

Auch wenn ich es schon oft verlinkt habe, hier gibt es das Ganze im Detail:

https://arieotte-binoscopes.nl/Binocular Summation Factor.pdf

Grüße Jochen
 
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Michael1

Mitglied
Hallo Jochen,

bezgl Vergleich "Bildhelligkeit" Monorohr mit Bino zum Doppelrohr also Fernglas und dort =only= der Aspekt "Bildhelligkeit" interessiert mich ausschließlich am Mond und Planeten.

VG
Michael
 

portaball

Mitglied
Hallo Michael,

wenn es Dir alleine um die Helligkeit und nicht Bildqalität geht kommt das mit dem Faktor 1.4 ganz gut hin.

Aber was ist der Hintergrund?
Der Mond ist eh immer hell genug und bei den Planeten ist das Problem das Seeing in nicht so guten Nächten, welches Detailbeobachtungen vermasselt.
Da wird es doch eigentlich erst spannend...

Grüße Jochen
 

Michael1

Mitglied
Hallo Jochen,

es geht mir nunmehr eigentlich nur rein um den Aspekt der vergleichbaren Helligkeitseindrücke.
Auf CN habe ich gerade auch etwas dazu gefunden, sh Post 13.

https://www.cloudynights.com/topic/696571-binoculars-vs-telescope-objective-area-and-resolution/

Zu beobachten gibt es aufgrund des Wetters bei mir hier nichts derzeit, daher lese und schreibe ich hier .
Ich hab mich einfach theoretisch einmal gefragt, wie mag wohl der Unterschied in der Bildhelligkeit sein, wenn man ein Doppelrohr versus Monorohr mit Binoviewer benutzt. Beide male schaut man mit 2 Augen durch. Die Unterschiede in der Auflösung kleinerer Öffnung zu größerer in Hinsicht Auflösung - bei gleicher Qualität
der optischen Flächen und System - ist mir bekannt ebenso der Aspekt der subjektiven Wahrnehmung bei binokularer Beobachtung im Vergleich zu monokular.

Übrigens beobachte immer noch sehr gerne mit meinem 120er SD APO.
Als Ergänzung zu diesem werde ich mir aber noch ein weiteres Teleskop nur für Planeten / Mond / Doppelsterne
zulegen, dazu ein Binoansatz natürlich.

Hoffe wir können bald was über Dein neues 150er lesen, denke viele sind schon mehr als gespannt darauf. :giggle:

VG. Michael
 

portaball

Mitglied
Hallo Michael,

das mit den Vergeichbarkeiten ist wie gesagt sehr schwierig.
Ein größeres Teleskop hat eine bessere Auflösung keine Frage, aber kann es die auch umsetzen oder wird sie durch Obstruktion aufgefressen, weil es ein Spiegel ist?
Direkt vergleichbar sind die Teleskope / Binos nur, wenn es die gleiche Bauart ist, also Linsen gleicher Qualität nur unterschiedlicher Größe verwendet werden.

Vergleicht man größere mono Spiegel mit Binoansatz mit Doppelteleskopen wird es richtig kompliziert.
Ich habe das ja durch, 125mm ED Bino gegen 8" SC Bino gegen 11" SC Bino gegen 12,5" Spiegel mit 2" Binoansatz.
Auch 8" und 11" SCT mit Binoansatz habe ich getestet.
Auch wenn das alles nicht wirklich vergleichbar ist, hat es bei mir dazu geführt, dass ich nichts anderes als ein großes Bino haben möchte.
Für mich war entscheidend, was zeigt mir die ästhetisch schönsten Bilder in den Okularen.
Technischer Aufwand sowie Größe und Gewicht kamen an zweiter Stelle.
Letzteres kam aber gar nicht zum Tragen, weil das Doppelteleskop mit Abstand die schönsten Bilder zeigte unc auch noch das leichteste Instrument war.

Qualitätseinbußen durch Obstruktion beim Spiegel waren mir immer ein Dorn im Auge.
Beim Newton kamen noch die Spikes dazu, die mir den Spass an Jupiter komplett verleidet haben.
Durch eine curved spider waren die Spikes zwar weg, der Kontrastverlust ist aber geblieben.
Den Binoansatz wollte ich aus Qualitätsgründen ohne Zusatzoptik verwenden, das bedeutet aber einen größeren Fangspiegel und noch mehr Obstruktion.
Am SCT kann man den Binoansatz direkt verwenden, dafür hat das SCT von Haus aus schon eine größere Obstruktion.

Sehr gut möglich, dass ich ein Pedant bin, aber mich haben all diese Kompromisse nie zufrieden gestellt.
Klar, auch mit nem großen Bino gehe ich Kompromisse ein, aber nicht in der Bildqualität.
Es ist für meine Art zu beobachten einfach das perfekte Instrument.
Wie sagt das Amerikaner so schön: your mileage may vary :)

Leider verzögert sich das 150SD, ich hoffe täglich auf news...
Aber ich warte jetzt schon so lange und weiss, dass dies MEIN Teleskop sein wird, da kommt es auch ein paar Wochen wirklich nicht mehr an, deshalb bin ich auch sehr entspannt :)

Grüße Jochen
 

Michael1

Mitglied
Hallo zusammen,

heute konnte ich mal kurz den Mond beobachten, aber diesmal zur Abwechslung aus meinem Dachfenster.
Ich dachte das geht gar nicht, da man durch Grenzluftschichten eigentlich nur ein verschwommenes Bild im Okular erhält.
Drinnen im Raum ist wärmere Luft als draußen und so verschmiert das Bild und wird unästhetisch.

Bis 110 x konnte ich doch noch einigermaßen scharf sehen, mit zeitweisen verschwommenen Abschnitten und dann wieder
ruhiges und stehendes Bild gehabt.

Dennoch, wenn ich von draußen beobachte ist das Bild deutlich schärfer und kantenhart sowie wie ich meine kräftiger und heller.

Obwohl ich immer noch keine Taukappenverlängerung aus schwarzen Papier habe, muss ich erst noch besorgen, ging es auch so für mal eben
spechteln.

Meine Überlegung ist, wenn ich die Öffnung inkl Taukappenverlängerung soweit vorziehen kann , dass die Taukappen deutlich aus dem Fenster ragen,
werden die Linsen von kalter Aussenluft umspült und somit gehen die Strahlen nicht erst noch durch die warmen Luftschichten des Innenraumes.
Dann müsste das Bild aus dem Innenraum theoretisch noch besser werden.

Also möchte anregen, der das mal probieren möchte, mit dem 120 SD Glas mal von drinnen nach draußen zu Spechten, es geht.

Ganz sicher reicht es nicht für Planetenbeobachtung feinste und schwache Details an der Wahrnehmungsgrenze, aber für den Mond ist das absolut machbar wie ich vorhin in der Praxis selbst gesehen habe.
============
Werde von Zeit zu Zeit immer mal wieder meine Beobachtungserfahrungen mit dem 120er hier posten.
Voraussetzung, das Wetter passt, ich habe Lust "neue Entdeckungen" zu machen und habe gerade auch Zeit zum schauen.

Auf dem Bild ist der Mond leider nur sehr klein als weißer Punkt zu sehen, aber er ist auf dem Bild zu sehen.

VG u CS Michael


P1130804.jpg
 

willybott

Mitglied
habe gestern mal geschaut aber mehr wie 51x war nicht drin. Man meint sie Luft ist eigentlich ziemlich klar aber dann habe ich gemerkt dass das Seeing Abends ziemlich schlecht war. Jupiter uns Saturn waren aber zusammen in Gesichtsfeld. Heute hat man mit bloßen Auge die Refraktion am Mond gesehen. Habe das Bino dann gar nicht erst ausgepackt.
 
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portaball

Mitglied
Hallo Michael,

ich hatte mal ein C11 von jemanden gekauft, der damit ausschliesslich aus dem Dachfenster raus beobachtet hat und zufrieden war.
Neben dem C11 hatte er auch noch ein Questar 7
Allerdings war der Dachboden nicht beheizt.

Ich selbst habe ein Nebengebäude mit einem großen Fenster mit freier Sicht nach Süden.
An diesem Fenster habe ich fest eine Säule montiert und beobachte oft von dort, weil ich zu faul bin das Geraffels in den Garten zu tragen.
Auch ich kann mich nicht beklagen aber auch dieses Nebengebäude ist unbeheizt.

Eine Kuppel ist ja letzten Endes auch nichts anderes als eingeschlossener Raum mit einem offenen "Fenster" durch das man beobachtet.

Entscheidend ist lediglich der Temperaturunterschied innen zu aussen.
Aber auch da hat ein Bino mehr Reverven als ein Mono

Grüße Jochen
 

Michael1

Mitglied
Hallo Jochen,

ja ist bei mir das Gästezimmer unterm Dach. Heizung aus und Tür zu. Dann geht es schon mal auch nicht immer.
Das hat wirklich mit den Temperaturunterschieden drinnen /draußen zu tun.
Gestern ging es ganz gut (verhältnismässig).
Das Bild ist draußen wenn das Glas temperiert ist und insgesamt eben draußen steht nochmal deutlich durchgezeichneter und knackiger,
aber dennoch gestern war ich fast etwas verblüfft bis 110 x mit mehreren Sekunden stehendem Bild.

VG u CS Michael
 

willybott

Mitglied
so, jetzt bin ich endlich dazu gekommen Fotos von meiner Balkonsternwarte zu machen. Die Aufbauzeit beträgt unter 5 Minuten.
Der Balkon befindet sich in 11m Höhe. Bei geschlossenen Türen habe ich gerade so optimal Platz und kann mich an den Türen anlehnen.
Sichtbereich ist Azimut 138° - 240° und Höhe 3° - 48°.
Das Bino bleibt auf der Gabel montiert und wird mit dieser verstaut.
AufbewahrungBino.png
AufbewahrungBino2.jpg
BSW1.png
BSW2.jpg
BSW3.png
BSW4.jpg
BSW5.png
Haus.png
 
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hoegerli

Mitglied
Hallo Forum ... möchte ein 120er SD 45° erwerben. Wir leben in Bergnähe, und möchte das Glas bei Nacht, aber auch bei Tageslicht nützen.
(bin absoluter Anfänger im Bereich Astro, benutzte bis jetzt einen Canon IS-Wp 18x50) hatte vor 2 jahren mal die Gelegenheit in ein APM
zu schauen :) ... die Erinnerung ist leider verblasst ... nun meine Frage: welche Okulare machen Sinn?

- maximale Vergrösserung bei Tageslicht, die noch Sinn macht
- Nacht: maximale Vergrösserung für Mond / Planeten ...
und eher ein weites Blickfeld (100°?)

... ich möchte alles schlank halten, d.h. nicht mehr als 2-3paare ... danke für euer Feedback.
grüsse Daniel
 

portaball

Mitglied
Hallo Daniel,

für die geringste Vergrößerung und das weiteste Feld sind die 24mm Panoptik der Klassiker schlechthin.
Ein extrem beliebtes und sehr gelobtes Okular für mittlere Vergrößerungen ist das Docter 12,5mm
Ich selbst nutze hier das Ethos 13mm, weil ich die 100° so sehr mag :)

Was das 120er Glas an maximaler Vergrößerung verträgt kann ich Dir leider nicht sagen.
Ich denke aber das 6mm Ethos sollte noch gut gehen.

Alternativ zu den Ethos sind auch die APM 100° XWA Okulare eine Option, davon habe ich auch 2 Paare und sie sind auch sehr gut.

Grüße Jochen
 
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hoegerli

Mitglied
Oh, das ging flott! Besten Dank für Deine Antwort ... muss mich noch einwenig in die Rechnerei Eindenken ...
Gretchenfrage: das beigelegte UF 18mm (37x) ... ist das gut, oder magere Standartausrüstung?

grüsse Daniel
 

portaball

Mitglied
Hallo Daniel,

ich kenne das UFF 18 nicht.
Es gibt von APM aber auch ein UFF 24, das ist wohl eine Kopie des erwähnten Panoptik 24
Ich glaube, man kann bei der Bestellung auch angeben, dass man statt dem 18er das 24er haben möchte.
Das würde ich wohl machen...

Grüße Jochen
 

hoegerli

Mitglied
hallo Jochen ... vielen Dank für Deine Inputs ...
für Tageslicht Auskunft, ist dies vermutlich das falsche Forum ;-)

am liebsten wäre ich bei APM vorbeigegangen, aber bei der aktuellen C.....-Situation ist dies eine schlechte Idee ;-)

Lg Daniel
 

Michael1

Mitglied
Hallo Daniel,

ich habe ein SD 120 APM. Obwohl ich derzeit nur bis zum 4,5 mm Delos Okular hinunter habe, hatte ich auch schon ein 3,5 mm Delos Okular
ausprobiert, was von der Schärfe immer noch gut war. Aber der Unterschied von 4,5 mm Delos das ich schon hatte war mir im Vergrößerungsgewinn
zum 3,5 mm (bei astronomischer Beobachtung) dann doch nicht fast 900 Euro nochmal zusätzlich ausgeben Wert, daher hatte ich es zurück gesendet.

Bei astronomischer Beobachtung mit nicht idealen Sichtbedingungen (z B unruhiger Luft) würde ich persönlich bei dem 4,5 mm Delos Schluss machen.
Terrestrische Beobachtungen mit dem 3,5 mm Delos hingegen an Ästen , Blüten Vögeln etc pp bringt das 3,5 mm im Gegensatz zum 4,5 mm nochmal
mehr Wahrnehmung zumindest mit meinen Augen beobachtet. Terrestrisch muss das Licht vielleicht dann 500-800 Meter Luft durchdringen, das ist viel weniger
als wenn man in den Weltraum schaut, wo das Licht durch mehrere und unterschiedlichen Luftschichten durch geht (zig KM) dick , was man dann alles mit vergrößert.
Also speziell da Du gefragt hast da Du auch terrestrisch beobachtest.
Terrestrisch würde ich sagen bis zum 3,5 mm ist ein Gewinn. Astronomisch würde ich bis zum 4,5 mm Delos gehen.

Meine Okularserie 24 mm APM UFF, 12,5 mm Morpheus und 6 sowie 4,5 mm Delos.

VG. Michael
 

portaball

Mitglied
Hallo Daniel,

bei Tageslicht ist das eigentlich nicht anders.

Wenn Du ein iPhone / iPad hast ist AstroAid eine nette App, damit kann man virtuell Okulare an Teleskopen / Binos testen

Ja, ich habe mein Bino kürzlich bei AMP abgeholt, das wird alles vor der Tür abgewickelt

Grüße Jochen
 

daaxel

Mitglied
Hi Daniel,

bin selbst seit Neuling und dann gleich mit einem APM 120 90° voll eingestiegen. Wenn ich nur 3 Sets an Okularen behalten dürfte wären diese meine Wahl:
  • TeleVue Panoptik 24 (alternativ APM UFF 24)
    • ~28x Vergrößerung, also maximales Blickfeld
  • Docter / Noblex UWA 12,5 (alternativ APM HI-FW 12,5)
    • ~53x Vergrößerung
    • Bestes Einblickverhalten, daher ideal für Anfänger und Besucher.
    • Größtes scheinbares Sehfeld und sehr kontrastreiches Bild, daher bietet es den schönsten und entspanntesten Anblick. Dürfte ich nur ein Okularset behalten wäre es dieses.
  • TeleVue Delos 4,5
    • ~147x Vergrößerung, also maximal
    • Man kann sicher noch höher vergrößern wenn man das Wellenform-Tuning hat, aber selbst mit den 4,5ern sind Nachschwingen, schwieriges Einblickverhalten und ständiges Nachführen in Kombination eine Herausforderung. Am Mond habe ich aber große Freude mit den 4,5ern und werde vielleicht mal die 3,5er ausprobieren.
Ich habe auch das mitgelieferte APM UFF 18mm, verwende es aber fast nie da ich im Vergleich zu meinen anderen Okularen den Blick dadurch irgendwie langweilig (e.g. dunkel) finde. Falls das Seeing kein 4,5er erlaubt habe ich noch TeleVue Delos 8mm im Einsatz.

CS,
Axel
 

hoegerli

Mitglied
Hallo Michael ... Danke für den Input, das hilft ungemein ... 3.5mm/4.5mm hiesse Vergrösserung 188x/146x
dies wäre ja gigantisch, (hatte mal irgendwo gelesen, dass terrestrisch 80-100x "Ende der Fahnenstange" sei)

- Beim Durchlesen dieses Thread's bin ich auf die "Extra-Justierung" im Werk gestossen, wobei mir jetzt nicht klar ist, ob das bei den neuesten Modellen noch aktuell ist ... :-/

LG Daniel
 

Ehemaliges Mitglied [29492]

Hallo *entfernt* ... Danke für den Input, das hilft ungemein ... 3.5mm/4.5mm hiesse Vergrösserung 188x/146x
dies wäre ja gigantisch, (hatte mal irgendwo gelesen, dass terrestrisch 80-100x "Ende der Fahnenstange" sei)

- Beim Durchlesen dieses Thread's bin ich auf die "Extra-Justierung" im Werk gestossen, wobei mir jetzt nicht klar ist, ob das bei den neuesten Modellen noch aktuell ist ... :-/

LG Daniel
Bis 100x wird vom Werk getestet, so liegt ein Zertifikat anbei.
 

daaxel

Mitglied
Autsch ;-) ... ähm SD 120er bitte OHNE Okulare einpacken bitte ;-) ...

Naja so schlimm ist es auch nicht. Ich würde das APM 120 vielleicht lieber mit den 24ern nehmen da die eher am Tag zum Einsatz kommen und da vielleicht die Lichtstärke weniger eine Rolle spielt. Man darf nicht vergessen, dass die anderen von mir genannten Okulare das 4 bis 6-fache (!) wie die APM UFF 18er kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:

hoegerli

Mitglied
Autsch ;-) ... ähm SD 120er bitte OHNE Okulare einpacken bitte ;-) ...
Naja so schlimm ist es auch nicht. Ich würde das APM 120 vielleicht lieber mit den 24ern nehmen da die eher am Tag zum Einsatz kommen und da vielleicht die Lichtstärke weniger eine Rolle spielt. Man darf nicht vergessen, dass die anderen von mir genannten Okulare teilweise das 4-fache (!) wie die APM UFF 18er kosten.
dies ist mir schon auch klar ... aber wenn ich schon voll einsteige mit dem 120er, weiss ich nicht, ob ich dann suboptimale Komponenten kaufen will, wenn der Unterschied doch erheblich ist ...
 

Michael1

Mitglied
Hi Daniel,

meine Angaben beruhen lediglich auf meinen persönlichen Erfahrungen mit meinem 120 er Glas.

Für terrestrisch finde ich 45 Grad Einblick optimal und entspannt.
ABER =>
Für Astro speziell ,geht das aber mit meinem Hals zum Beisp nicht. Ich muss gar nicht in den Zenit schauen müssen,
schon bei ca 45 Grad also allenfalls zenitnah aber noch ein gutes Stück entfernt davon, habe ich nach kurzer Zeit starke Genickschmerzen.
Das wird so schlimm, dass daraus bei mir Kopfschmerzen werden können und mir schlecht wird wenn ich weiter beobachte mit einem 45 Grad Einblick.
Nach zweimaliger Beobachtung in solchen Himmelshöhen sag ich mal, schaue ich danach nur noch terrestrisch aber nicht so hoch in den Himmel
aufgrund der Schmerzen die ich dann bekommen würde. (Hatte ich schon mal ausprobiert)

Also überlege Dir gut ob Du etwas weniger guten Einblick für terrestrisch hinnimmst (mit einem 90 Grad Einblick) zugunsten einer entspannten
Einblickposition ab ca 45 Grad in den Himmel schauend, überlege gut !

Außerdem:
Wenn Du in den Hochvergrößerungsbereich mit dem Glas gehen möchtest, d.h 4,5 mm Delos oder 3,5 mm Delos kann ich nur eins raten, nicht hinterher machen lassen
sondern gleich vor dem Neukauf unbedingt mit angeben, die Power Kollimation für 600 Euro mit bestellen.

VG. Michael
 

daaxel

Mitglied
Ich schließe mich da Michaels Meinung zu 100% an! 90° ist für mich am Tag verschmerzbar, aber die 45° am Nachthimmel kaum. Das Wellenform-Tuning würde ich auch gleich machen lassen. Es geht angeblich dabei nicht nur um die höhere maximale Vergrößerung, sondern auch um die Vermeidung von Doppelbildern bei mittleren Stufen. Natürlich kann man es später auch mal machen lassen, aber da kommt dann ein Versandweg hinzu den ich persönlich dem Glas gerne ersparen würde.
 
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