ASIAIR Pro vs. N.I.N.A.

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Ulrike, das kenne ich :) neben der ASIair Pro und Plus habe ich noch einen Stellarmate Raspi und zwei kleine NINA-Rechner. Ich probiere viel aus und teste, ob die Plattformen für mich was sind. Dafür kennt man dann auch deren Vor-/Nachteile. Meist lande ich dann doch wieder bei der ASIair. Ich versuche zwischenzeitlich, bei den ZWO-Produkten zu bleiben (die ja auch nicht schlecht sind), auch wenn mir Wettbewerb und offene Plattformen lieber sind. Aber ich kann die ZWO-Produkte ja auch mit den anderen Plattformen nutzen, so dass ich mir diesbezüglich nichts verbaue.
Die Primalucelab-Geschichte ist sicherlich grundsolide. Für mich persönlich ist das aber zu viel Geld, das ich dann lieber in andere Dinge investiere. Letztlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks und v.a. auch Geldbeutels, welche Plattform man für sich auswählt und nutzt.

Bezgl. PA: vielleicht hast Du da noch ein anderes Problem, wie ein nicht richtig festsitzendes Teleskop, eine unterdimensionierte Montierung, ein zu wackeliges Stativ, oder es ist nicht ausnivelliert, dass das zu derart starken Ausschlägen führt. Wenn man Guiding nutzt, muss das PA ja auch nicht höchstgenau sein.
 
Ja ich verstehe Dich auch, ich bin 74 und auf einem Auge mit grauem Star beglückt, den ich im Herbst operieren lassen werde. NINA ist manchmal nicht sehr erfreulich, aber ich habe mich im Laufe der Zeit gut eingewöhnt. Wenn es für Dich geht, so bleibe doch zumindest zur Zeit bei ASI als quasi geschlossenes System - die haben ja auch alles, was man braucht. Ich kenne kein System, das perfekt immer funktioniert, vielleicht Voyager, aber das habe ich probiert, es ist mir zu kompliziert und was das alles braucht, zu teuer.
Es ist doch die Hauptsache, dass das alles auch Freude machen soll, richtig?
LG
Georg
 
Hallo Ulrike,
ich arbeite seit gut 10 Jahren mit verschiedenen Geräten, aber nach dem gleichen Prinzip: Windows-PC am Teleskop und Steuerung/Überwachung mit Remote-Desktop auf meinem PC im Haus. Ich hatte damit nie derartige Probleme. Irgendwas stimmt da bei dir nicht.
Grundsätzlich sind Repeater für das WLAN nicht unbedingt empfehlenswert. TP-Link ist darüber hinaus nicht gerade eine Qualitätsmarke wenn es um Funkübertragungen geht. Einfache Switches von denen kann man notfalls verwenden.
Wenn du aber schon ein 10m LAN-Kabel zum Teleskop-PC gezogen hast, verstehe ich nicht, an welcher Stelle da noch Verbindungen instabil sein können. WLAN ist dann ja höchstens noch beim PC im Haus ein Thema. Ich habe das nicht richtig begriffen, glaube ich. Kabelverbindungen sind jedenfalls vorzuziehen, falls sie umsetzbar sind. Ich hatte damals auch ein 10m Kabel im Keller neben dem Router liegen.

Grundsätzlich hast du aber mit so einem Mele-PC das richtige Gerät am Teleskop. Wenn du da beten musst, dass der richtig startet, dann stimmt da auch irgendwas nicht. Der sollte zuverlässig starten können. Da ist ja nicht viel drauf, außer dem Astro-Kram.
Ich würde an deiner Stelle weiter experimentieren und die Fehler nach und nach isoliert angehen und ausmerzen. Also zuerst den Mini-PC richtig aufsetzen, damit der zuverlässig startet und dann auch die Komponenten stets gleich und sauber einbindet.
Es klingt jedenfalls so, als würdest du völlig richtig vorgehen. Das muss doch in den Griff zu bekommen sein.

NINA benutze ich auch erst seit kurzem. Vorher habe ich den Sequence Generator Pro verwendet, der sich aber nicht mehr so recht weiter entwickelt.
Ohne die AsiAir zu kennen, kann nur sagen, dass sich ein Einarbeiten in NINA+Phd durchaus lohnt. Wenn man das Prinzip dieser ganzen Sequencer-Programme mal durchschaut hat und die Bedien-Eigenheiten drauf hat, kann man damit die Fotosession sehr individuell auf seine eigenen Vorstellungen zuschneiden. Das Internet bietet eigentlich auch genug Informationen an, um die Eckpunkte zu erlernen.
Gruß
Sebastian
 
Grundsätzlich sind Repeater für das WLAN nicht unbedingt empfehlenswert. TP-Link ist darüber hinaus nicht gerade eine Qualitätsmarke wenn es um Funkübertragungen geht. Einfache Switches von denen kann man notfalls verwenden.
Wie gesagt, ich habe beste Erfahrung mir dem Vonets gemacht.
Der kann zwar auch als Repeater arbeiten, aber er kann halt auch selbst ein WLAN aufbauen (das dann "Vonets" heißt).
An dem meldet sich dann der mini-PC am Teleskop an und man meldet sich mit seinem Notebook daran an.
Man muss dann auf dem mini-PC lediglich noch den Zugriff über Remote-Desktop zulasssen.
Das funktioniert bei mir seit einem Jahr perfekt !
Ich denke, bis 10m ist das genauso gut wie ein Kabel.
Kabel finde ich immer nicht so gut, weil man dann (z.B. im Winter) die Terassentür nicht richtig schliessen kann.

Das tolle bei der Lösung mit dem Vonets ist halt, dass man einen geeigneten Standort zwischen mini-PC und Notebook suchen kann, weil man manchmal
nicht unbedingt direkte "Sicht" zwischen den beiden hat. Und 5GHz hat halt am liebsten keine dicken Wände dazwischen.
CS
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du aber schon ein 10m LAN-Kabel zum Teleskop-PC gezogen hast, verstehe ich nicht, an welcher Stelle da noch Verbindungen instabil sein können. WLAN ist dann ja höchstens noch beim PC im Haus ein Thema. Ich habe das nicht richtig begriffen, glaube ich. Kabelverbindungen sind jedenfalls vorzuziehen, falls sie umsetzbar sind. Ich hatte damals auch ein 10m Kabel im Keller neben dem Router liegen.
Hi Sebastian,
bin mit dir 90% einer Meinung, nur in einer Sache erlaube Ich mir mal ein Addenum.

Warum kann man sich (im Feld) nicht einfach mit Wifi wie beim AA+ direkt auf den Mele verbinden?
Bis Win 7/8 konnte man mit jeder Windows Kiste ein sogenanntes AdHoc Netzwerk aufbauen und sich ganz ohne Router und Trara mit z.B. einem Laptop direkt mit z.B. einem Minicomputer verbinden. Diese Funktion wurde in einem Update von Win 10 entfernt und komplett aus den Treiber fuer Netzwerkhardware herausgenommen. Eingefuehrt wurde eine vereinheitlichtes Wifi-Hotspot Interface (Fiel der Philosophie "bitte userfreundlicher und einfacher" zum Opfer ...), welche aber ohne Internetverbindung nicht mal mit Ach- und Krach diese Funktionalitaet bietet. Die Ulrike ist nicht die Einzige die das beliebig doof findet, aber es ist nun mal so. Das kommt auch nicht wieder... :poop:
Aus diesem Grund muss man seit dem entweder ueber ein LAN-Kabel einen extra WIFI-Router anhaengen ( @Ulrike2312 Das geht auch mit deinem TP-Link TL-WR902AC Router mitten auf der Wiese, der wird dann zum WIFI-Access-point fuer deinen Laptop und haengt ueber LAN am Mele) oder sich mit Software wie z.B. connectify herumschlagen ( Turn your PC into a Wi-Fi Hotspot - Connectify Hotspot ) mit der man auch sowas wie den Mele unter Windows wieder in einen WIFI-Accesspoint verwandeln kann (ohne Internet und/oder extra Router).

Jeder hat seine Praeferenzen, aber Ich persoenlich will nur mal daraus hinweisen, dass wenn man mal schaut, wie viel Zeit z.B. die Ulrike auf dem Planeten "Wackeliges-WLAN" verbracht hat, eine verkabelte Loesung (entweder >CAT5E oder ein Powerline Adapter) wesentlich effektiver und stabiler gewesen waere. Ich selber mache WLAN immer dann wenn Ich muss, aber nicht wenn Ich LAN machen kann.

Gruss & CS
 
Hallo zusammen,
Ich habe mir vorhin übrigens mal diesen Eagle von Primaluce angeschaut.
Den hatte ich bisher überhaupt noch nicht auf dem Schirm und auch noch nicht angeschaut gehabt.
Irgendwie habe ich da den Eindruck, daß das eigentlich ja auch nichts anderes ist als ein (zugegeben sehr proffessionell aufgebauter) Mini-PC,
in einem wirklich tollen Gehäuse, in den gleich eine Stromverteilung und zwei USB-Hubs eingebaut sind, oder übersehe ich da irgendwas ?
Also quasi ein Mini-PC mit eingebauter Powerbox Advanced ... ???
CS
Jürgen
 
@TriffiD
Hi Sebastian,

du hast mich, glaube ich, falsch verstanden. Das 10 Meter LAN Kabel habe ich vom Router zur Terrasse verlegt. Dort ist auf dem Tisch der TP-Link im Access Point Modus. Der liefert eine (einigermaßen) stabile Verbindung zum Remote-PC. Das LAN-Kabel direkt an den Remote-PC anzuschließen, ist momentan keine Option. Dafür sind selbst die 10 Meter zu wenig, vor allem wenn das Teil eine Flip macht. Außerdem geht dann ein zusätzliches Kabel zum Boden. Etwas, was ich nach Möglichkeit gerne vermeide.

Der Mele startet auch recht zuverlässig und fährt hoch. Problem ist eben der stabile Zugriff. Geht im Access Point Modus jetzt zumindest ganz gut. Und nicht falsch verstehen, NINA und PHD2 gefallen mir ausgesprochen gut und ich habe auch einen Eindruck davon, zu was das System so alles fähig ist. Die Frage ist nur: Brauche ich das? Z. B. automatisches Erstellen von Flats. Hat Sinn, wenn man in der Sternwarte eine Vorrichtung hat, die am Ende der Session eine Flatfolie auflegt, die Bilder schießt, das Teleskop in die Homeposition fährt, parkt und alles ausschaltet. Das sind Dinge, die bei meinem halbmobilen Equipment nicht drin sind. Wenn NINA es irgendwann mal schafft, die Faltfieldfolie rauszutragen, an die Stromversorgung anzuschließen und auf das Teleskop zu legen, dann bin ich sofort dabei - vielleicht kommt das ja mit dem nächsten Softwareupdate. Ebenso die automatische Rotation. Ich hab nun mal keinen Rotator. Klar, kann ich nachrüsten, aber den Winkel kann man auch manuell einstellen.

Und mich nervt eben mal das ganze Handling. Ich mag's gerne einfach. Im Moment habe ich die Pegasus Powerbox und den Mele auf der Prismenschiene, die ich nun leider nicht mehr als Tragegriff verwenden kann. Aber ohne sicheren Griff ist das Hantieren mit dem Newton schon recht riskant. Mit dem ganzen Aufbau vor allem. Auch dafür hab ich eine Lösung, aber alles wieder irgendwie mit Bastelarbeiten verbunden. Die AA+ hatte ich einfach in den Sucherschuh des Newton geklemmt. ZWO liefert ja praktischerweise gleich einen Schwalbenschwanz mit. Irgendwie hab ich schon drüber nachgedacht, ob der 6" Newton nicht einfach zu groß ist. Der kleinere Bruder hätte es wohl auch getan. Dann die Sache mit den Koordinaten. Auch die zieht sich die ASIAIR selbst. Bei NINA gebe ich das händisch ein (und muss vorher noch das Format googlen), ziehe es aus Stellarium oder kauf mir einen extra Dongle.

@markusd112 Mein Aufbau ist eigentlich sehr stabil. Berlebach Uni Stativ, ZWO AM5 und ein 6" Newton PDS. Wirklich rock solid. Ich dachte schon immer, das PA mit der ASIAIR wäre schwierig. Mit NINA erreicht das mal neue Dimensionen. Ich hatte aber auch schon zwei Sessions mit NINA, wo das ganz gut geklappt hat und die Werte sich nicht so sprunghaft geändert haben.
 
Hallo zusammen,
Ich habe mir vorhin übrigens mal diesen Eagle von Primaluce angeschaut.
Den hatte ich bisher überhaupt noch nicht auf dem Schirm und auch noch nicht angeschaut gehabt.
Irgendwie habe ich da den Eindruck, daß das eigentlich ja auch nichts anderes ist als ein (zugegeben sehr proffessionell aufgebauter) Mini-PC,
in einem wirklich tollen Gehäuse, in den gleich eine Stromverteilung und zwei USB-Hubs eingebaut sind, oder übersehe ich da irgendwas ?
Also quasi ein Mini-PC mit eingebauter Powerbox Advanced ... ???
CS
Jürgen
Er hat noch ein paar andere Features wie die Messung der Himmelshelligkeit. Muss man wissen, ob man das braucht.

Aber auf Mini-PC mit eingebauter Powerbox könnte man die ASIAIR prinzipiell auch reduzieren. Nur halt bedienerfreundlicher, wenn auch mit weniger Einstellmöglichkeiten wie bei NINA. Aber das ist ja auch gar nicht der Anspruch der ASIAIR. Das soll ja "as easy as 1 2 3" sein.
 
Kabel finde ich immer nicht so gut, weil man dann (z.B. im Winter) die Terassentür nicht richtig schliessen kann.
Das stimmt. Allerdings gibt es dafür Fenster- und Türdurchführungen für ein paar Euro. Die sind zwar nicht wirklich geschirmt, aber extrem Flach und flexibel. Auf die kurze Strecke funktioniert das sehr gut.
Mit WLAN habe ich eine lange Leidensgeschichte hinter mir. Vonets kenne ich nicht - vielleicht ist das wirklich eine gute Lösung ruhe hatte ich erst, als ich mein WLAN komplett auf Unifi umgestellt habe. 2 Accesspoints im Haus und einen Outdoor AP im Garten. Seitdem ist Ruhe. Leider sind Preis und Verfügbarkeit nicht immer ganz so toll.

Ich selber mache WLAN immer dann wenn Ich muss, aber nicht wenn Ich LAN machen kann.
Das ist auch der beste Weg. WLAN ist eine super Sache, aber je nach Nutzung stößt man schnell an ärgerliche Grenzen. Dann lieber einen ordentlichen Switch in den Keller und Kabel ziehen, wohin man kann.
Das fehlende Ad hoc Netzwerk habe ich nicht mal bemerkt... :oops:
Das kommt davon, wenn man den eigenen Garten nicht mehr verlässt.
Gruß
Sebastian
 
Im Moment habe ich die Pegasus Powerbox und den Mele auf der Prismenschiene, die ich nun leider nicht mehr als Tragegriff verwenden kann.
Das habe ich auch mal versucht, bin davon aber wieder abgekommen, da ich gern mal das Teleskop wechsele.
Deshalb ist der mini-PC ans Stativ gewandert, USB-Hub und Powerbox habe ich an die Stativ-Verlängerung gesetzt. Nach oben ans Teleskop müssen nun nur 2 USB-Kabel (Camera und Motorfocus-Controller) und 2 Powerkabel für diese beiden Teile. So kann ich ans benachbarte Stativbein bei Bedarf sogar den kleinen Monitor hängen.
Also so eine kleine ASIair an die Optik zu bauen könnte ich mir noch ganz gut vorstellen, aber einen Mini-PC und eine Powerbox wäre mir zu viel.
CS
Jürgen
 
Das habe ich auch mal versucht, bin davon aber wieder abgekommen, da ich gern mal das Teleskop wechsele.
Deshalb ist der mini-PC ans Stativ gewandert, USB-Hub und Powerbox habe ich an die Stativ-Verlängerung gesetzt. Nach oben ans Teleskop müssen nun nur 2 USB-Kabel (Camera und Motorfocus-Controller) und 2 Powerkabel für diese beiden Teile. So kann ich ans benachbarte Stativbein bei Bedarf sogar den kleinen Monitor hängen.
Also so eine kleine ASIair an die Optik zu bauen könnte ich mir noch ganz gut vorstellen, aber einen Mini-PC und eine Powerbox wäre mir zu viel.
CS
Jürgen
An den Sucherschuh kommt dann nur die Powerbox. Der Mele bleibt auf der Prismenschiene.
 
Hallo Ulrike,

ich kann Dich gut verstehen, ich hab im Frühjahr auch einen Mini-PC mit NINA aufgesetzt. Das funktioniert auch, ist aber viel aufwendiger als die AsiAir, die bei mir inzwischen zuverlässig wie ein Uhrwerk abliefert. Ich hab entschieden, dabei zu bleiben und dieses System zu optimieren, nutze inzwischen auch EAF und Guiding. Demnächst kaufe ich noch die AM3 oder AM5 und dann bin ich durch mit dem Thema Unterbau und Steuerung. Denn Ich finde die ZWO-Welt überhaupt nicht einschränkend, die Kameras sind halt teurer, aber ich vermisse da nichts. Wie das in einigen Jahren aussieht, weiß ich natürlich nicht. Zunächst ist mir wichtiger, dass alles läuft und zwar schnell und auch mal spontan. Dafür ist die AsiAir eine sehr gute Lösung.

Wer fortgeschritten ist und meint, dass die Qualität der Rohdaten, die die Asiair liefert, nicht mehr ausreicht, wird auch bereit sein, sich in ein mächtigeres Werkzeug einzuarbeiten. Aber so weit bin ich noch lange nicht.

LG Olaf
 
Für den interessierten Leser: Meine Odyssee geht weiter...

Als Astrofotograf ist man ja schon irgendwie leidensfähig und daher gehöre ich mal grundsätzlich nicht zu den Leuten, die da schnell die Flinte ins Korn werfen. Und ich bastle auch gerne am Equipment rum, auch wenn ich zwei linke Hände habe. Die gute Nachricht: die Verbindung über Access Point läuft sehr gut. Zumindest damit erstmal das Thema Verbindung daheim vom Tisch. Gestern wollte ich wieder etwas testen, u. a. mal am Guiding tunen. Momentan haben wir in einem anderen Thread das Thema wie man eine HD-Montierung guided. Also alles hübsch eingerichtet, Computer fährt hoch, verbindet sich. Alles pucki mucki. TPPA mit N.I.N.A. 1. Referenzpunkt Platesolving nicht möglich. Häh? Ach so - der Fokus passte nicht. Die Sterne waren etwas defokussiert. Die AA+ hätte das gefressen und trotzdem das PA gemacht, aber die Dame ist halt etwas anspruchsvoller. Also den Autofokus laufen lassen. Wie gesagt, die Sterne waren etwas defokussiert... Autofokus ging nicht und es konnte keine Kurve/Parabel erstellt werden. Wieder ein Fragezeichen. Also habe ich manuell den Fokus herstellt und dann noch mal den Autofokus laufen lassen - dann ging es. Man muss also erst fokussieren, um dann automatisch zu fokussieren. Gut zu wissen. Dass der Autofokus nicht läuft, wenn der Stern nicht mal als solcher erkannt wird, weiß ich schon. Aber N.I.N.A. ist da für mich echt zu pingelig.

Aber sei es drum. Nachdem der Fokus da war, ging es zum TPPA. Drei Punkte angefahren, Platesolving. Das funktionierte dieses Mal, aber wie? Die Werte, um die ich in Azimuth und Höhe abwich, waren dermaßen utopisch, dass ich das Teleskop anscheinend auf dem Mond geparkt hatte. Also zurück in Homeposition, wieder TPPA und schwupps, waren die Werte wieder im vernünftigen Bereich.

Danach Objekt anfahren. Ging nicht. ASTAP wollte nicht plate solven. Keine Ahnung warum, war mir dann auch schon egal. Also blieb ich wo ich war mit dem Teleskop und machte ein paar kleine kurzbelichtete Aufnahmen, um die Sterne zu beurteilen. Nanu, die Kamera wollte nicht auslösen. Disconnect und neu connect löste das Problem, aber ich dachte so allmählich wirklich, ich bin im falschen Film. Dann Guiding kalibriert und los ging es. Danach gab es keine weiteren Zwischenfälle, aber ich denke, das recht mittlerweile auch.

Guiding war miserabel. Zugegeben waren die Bedingungen nicht gut, aber nach mehreren Nächten mit PHD2 und N.I.N.A. habe ich auch das Gefühl, dass das Guiding da schlechter läuft als mit der AA+. Sollte nicht sein, weil die ja auch PHD benutzt. Muss ich noch mal gegentesten, aber mit der AA+ hatte ich selten so schlechte Werte.

Gestern ist dann die Entscheidung gefallen: Ich baue vorerst auf die AA+ zurück. Ich hab noch einige Dinge zu testen, u. a. muss ich bei meinem Refraktor mal an den Tilt ran. Da kann ich mich nicht auch noch mit einer Fantastillarde anderen Dingen beschäftigen, die nicht funktionieren. Never change a running system...
 
Hallo Ulrike,
ach ja, das ist mir auch schon alles passiert !
Man muss wiklich gut aufpassen, daß man alle Schritte sorgfältig abarbeitet, die einander bedingen.

Irgendwann wundert man sich dann aber nur noch kurz, wenn ASTAP mal wieder nicht platesolven kann und erinnert sich dran, daß man den Fokus braucht und auch genügend Sterne sieht. (Manchmal reichen 5sek Belichtung kurz nach Dämmerung noch nicht aus, wenn dann nur wenige Sterne im Bild zu sehen sind)

Der Autofokus in Nina macht mir momentan auch noch sehr oft zu schaffen. Dass man vorher einigermaßen im Fokus sein muss, damit es überhaupt geht, verstehe ich schon, aber manchmal verheddert sich der Vorgang trotzdem irgendwie und bricht dann unvollendeter Dinge ab. Man ist schon recht zufrieden, wenn es mal eine ordentliche Parabel zeigt und die Geraden sich da schneiden, wo es sinnvoll ist. Oft habe ich aber keine Parabel, sondern es gibt ein Minimum, nach einer Seite geht es nach oben und dann, mir unerklärlicher Weise, wieder runter. Das kann der Algorithmus offenbar auch nicht wechseln.......
Da ist softwaremäßig sicher noch Luft nach oben. Ich habe auch das Gefühl, daß die SW keinen Backlash berücksichtigt.

Das letzte Mal ging das Platesolving irgendwie trotz guter Sicht und gutem Fokus anhaltend nicht. Bin fast verzweifelt. Ursache war letztlich, daß im Mini-PC die Zeitzone nicht mehr stimmte. Die war 7 Sunden falsch und passter irgendwo in Asien. Mir schleierhaft, wie das passieren konnte. Gemerkt habe ich es erst, als ich mal ans Teleskop gegangen bin und gesehen habe, daß das gar nicht in die erwartete Richtung gezeigt hat.

Das Ganze hat mich über eine Stunde gekostet und mich ziemlich zermürbt. Dann noch eine Stunde aufgenommen und dann ging die Anzahl der Sterne nach und nach zurück, da es sich eintrübte und Wolken aufzogen. Tja, da es ja momentan erst spät dunkel wird, war es also mittlerweile halb drei und ich hatte die Faxen dicke.

Also tröste Dich.
Geht anderen genauso.
CS
Jürgen

PS : Mit AA+ habe ich auch schon geliebäugelt, allerdings habe ich an alle meine Teleskope einen Pegasus Motorfokus angebaut und AA+ möchte die ja immer noch nicht bedienen. Gerade für das Reiseteleskop wäre das vielleicht eine Alternative. Außerdem gefällt mit nicht, daß sich AA+ nicht über mein Windows- Notebook bedienen lässt.

PS2: weiss jemand, ob man zu den NINA-Programmierern irgendwie direkten Kontakt aufnehmen kann (so wie bei fc zu Torsten Edelmann) ??
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem gefällt mit nicht, daß sich AA+ nicht über mein Windows- Notebook bedienen lässt.
Lustig, irgendwie gefällt mir an der AA+, dass ich da keinen Laptop brauche. Smartphone habe ich im Zweifel immer dabei. Oder mein Ipad. Stromfresser sind beide nicht. Im Feld einen Laptop zu versorgen, ist schwieriger.

Gut zu wissen, dass ich nicht die einzige mit den Problemen bin. Aber genau das ist es. Muss man ja nicht haben. Geht auch einfach. Man tauscht dabei ein paar mächtige Tools ein, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie überhaupt brauche. Fest steht jedenfalls, dass die Bilder nicht besser werden, nur weil ich N.I.N.A. nutze. Nicht falsch verstehen - nichts gegen das Programm. Nur nach der Nacht hab ich jetzt grad gar keine Lust mehr darauf. So eine Session, wo alles rund läuft, wäre doch mal wieder was. Braucht man einfach ab und an mal für die Seele. Ob das mit der AA+ klappt, weiß ich auch nicht. Versuch macht kluch...
 
So eine Session, wo alles rund läuft, wäre doch mal wieder was.
Hallo Ulrike,

Du hast ja so recht, ich bin da allerdings irgendwie einer der einfach nicht bereit ist aufzugeben, bloß weil das Equipment bockig ist und ich habe es mir in den Kopf gesetzt, Hardware und Software dahin zu bringen, das zu tun, was ich möchte !
Dazu ist es manchmal erforderlich, die Ersteller der SW kontaktieren zu können, damit sie Bugs beseitigen können, die sie selbst noch nicht bemerkt haben.
Pegasus hat z.B. einen Bug in der SW für den Motor-fokuser. Der vergisst nämlich immer das gespeicherte Backlash, wenn man die Versorgungsspannung vom DMFC (Motor-Fokus-Controller) wegnimmt und wieder ansteckt. Da gehe ich dem support jetzt schon seit Wochen auf den Keks, bis sie das behoben haben.
Bei NINA hätte ich z.B. auch noch einige Ideen, was man da verbessern könnte um das Programm komfortabler zu machen.

Was mich am meisten stört, ist aber, daß es oft so lange dauert, bis man wieder weiter probieren kann, weil das Wetter einfach nicht mitspielt.
Da fehlt mir einfach die Geduld ! Was gäbe ich dafür, wenn man wenigstens 1x die Woche zuverlässig gutes Wetter hätte um weiter auszuprobieren.......

Und je älter ich werde, desto ungeduldiger werde ich, hat man doch das Gefühl, daß einem die Zeit wegläuft.

LG
Jürgen
 
Hi Jürgen,

Die wenigsten klaren Nächte sind ja eher ein Argument dafür, diese nicht mit Testen zu verbringen - es sei denn, das eigentliche Hobby ist das Testen. Ich hab leider auch so genug zum probieren, ohne dass mir auch noch die Software dazwischen funkt. Aber natürlich ist auch die ASIAIR nicht über jeden Zweifel erhaben und hat so ihre Macken. Muss man auch ganz klar sagen.

VG,

Ulrike
 
Hallo!

Es stimmt schon, dass man sich mit NINA und dem ganzen Drumherum schon ein bisschen anfreunden muss. Dafür hat man mehr Rädchen, an denen man bei Problemen drehen kann. Für den Autofocus steht in Nina z.B. auch ein alternatives Plugin zur Verfügung: "Hocus Focus". Muss man auch wieder erst erlernen, aber am Ende kann man den Autofocusrun sehr präzise auf sein Equipment abstimmen.
Oft habe ich aber keine Parabel, sondern es gibt ein Minimum, nach einer Seite geht es nach oben und dann, mir unerklärlicher Weise, wieder runter.
Da könnte Hocus Focus vielleicht helfen, denn mit dem Tool kann man die Bilder der Fokussierung speichern und mit anderen Voreinstellungen testen, ob die besser gewesen wären (wobei Dellen und besonders Haken an den Enden der Kurven auf eine fehlerhafte Backlash-Behandlung des Fokussiermotors hindeuten. NINAs Einstellungen sind dazu nicht ganz intuitiv).

Ob man solche Features nun braucht, muss jeder selber wissen. Wenn man gutmütiges Equipment hat und mit seinen Ergebnissen zufrieden ist, gibt es keinen Grund, die Sache unnötig kompliziert zu machen, meine ich.
Mir macht es ja Spaß, mich mit immer neu mit derartigen Dingen auseinander zu setzen. Ich will dann allerdings auch immer wissen, wie das alles funktioniert. Wenn man irgendwann so eine grobe Ahnung hat, wie ASTAP, PHD und Co. arbeiten, dann werden die frustarmen Sitzungen ganz langsam häufiger. Es steckt aber viel Zeit darin, wenn man sich zig Videos in allen möglichen Sprachen zu jedem einzelnen Programm oder Tool ansehen muss.

weiss jemand, ob man zu den NINA-Programmierern irgendwie direkten Kontakt aufnehmen kann (so wie bei fc zu Torsten Edelmann) ??
Das ist bei NINA "modern" geregelt. Ich glaube, die erreicht man nur über Discord. Der Weg steht mir nicht offen und so muss ich die Bugs, die ich entdeckt habe und Verbesserungsvorschläge leider für mich behalten. Bislang habe ich aber auch so für alles eine Lösung gefunden.

Gruß
Sebastian
 
Die wenigsten klaren Nächte sind ja eher ein Argument dafür, diese nicht mit Testen zu verbringen - es sei denn, das eigentliche Hobby ist das Testen. Ich hab leider auch so genug zum probieren, ohne dass mir auch noch die Software dazwischen funkt. Aber natürlich ist auch die ASIAIR nicht über jeden Zweifel erhaben und hat so ihre Macken. Muss man auch ganz klar sagen.

Naja, Du hast Testen zu deinem Hobby gemacht und wolltest selbstentschieden aus deiner Komfortzone.
Dort hast Du dann nicht etwa sorgfaeltig eine Etage nach der anderen eingezogen, sondern hast aus meiner Sicht von Wifi bis AF ein Provisorium nach dem anderen aneinandergereiht, so dass je hoeher das Kartenhaus dann wurde, die Wahrscheinlichkeit des Einsturzes exponentiell stieg.
Das gibt ordentlich Frust, ok, verstaendlich.

Soweit gehe Ich da noch mit.
Aber wenn Ich lese, dass der AF/Platesolving bei der AA+ so viel besser ist/war, naja dann frage Ich mich schon, wie hat die Ulrike diesen Vergleich mit der kleinpixeligen QHY eigentlich angestellt? Die QHY Kamera laeuft doch gar nicht an der AA+ und der Newton ist gerade seit diesem Jahr im Haus. Wie viele AA+ Naechte mit dem Newton waren das eigentlich?
Beruht der Grossteil deiner positiven Erfahrungen auf der ASI AA+ eigentlich auf einer kleinpixeligen 24M Pixel Kamera an einem schnellen Newton?
Denn richtig, der produziert erstens verglichen zu deinem "alten" Refraktor defokussiert nun mal Donuts und da steigen die meisten schnellen Platesolver gleich jeder Art nun mal aus. Und bei nun F/5 und einer Kamera mit deutlich kleineren Pixeln als deiner alten ASI071 wird der Fokus dann schon heikler, als "damals, als mit AA+ noch alles wie geschnuert lief". Und Guiding mit PhD2 an der harmonic-drive Montierung ist auch nicht so doll, was war das schoen mit der AA+ an der konventionellen Montierung....
Und naja, da frage Ich mich schon, wird jetzt dieser Erfahrungsbericht nicht langsam etwas arg tendenziell?

Du bist innerhalb weniger Monate (sechs?) in allen Bereichen aufgestiegen : Fernrohr, Kamera, Montierung, Aufnahmesoftware, Computerplatform...
Dein Ehrgeiz war, das alles autodidaktisch zu wuppen und dich so schnell wie moeglich wieder dem Himmel zu widmen...
Mal ohne jede Haeme und ohne jeden Paternalismus: War das nicht schlicht und ergreifend einfach zuviel des Guten?

Es ist nichts falsch daran, sich herauszufordern. Aber man muss - bei verstaendlichem Frust - ein eventuelles Scheitern dann vielleicht doch etwas nuechterner sehen.

Daher ein wirklich ehrlicher gemeinter Rat: Konsolidiere mal deinen ganzen Fuhrpark und komme auf das Thema "NINA" eventuell irgendwann zu einem spaeteren Zeitpunkt dann zurueck, wenn der Rest so gut laeuft, dass dich wirklich noch mal der Hafer sticht.
War halt "One bridge too far."
Und sollte der Tag nie kommen, dann ist das doch auch ok. Is 'n Hobby und die AA+ macht auch schoene Bilder.

Gruss & CS
 
Naja, Du hast Testen zu deinem Hobby gemacht und wolltest selbstentschieden aus deiner Komfortzone.
Dort hast Du dann nicht etwa sorgfaeltig eine Etage nach der anderen eingezogen, sondern hast aus meiner Sicht von Wifi bis AF ein Provisorium nach dem anderen aneinandergereiht, so dass je hoeher das Kartenhaus dann wurde, die Wahrscheinlichkeit des Einsturzes exponentiell stieg.
Das gibt ordentlich Frust, ok, verstaendlich.
Nein, da möchte ich dir widersprechen. Ich habe den Mele sowie die Powerbox schon längere Zeit im Haus und vorher lange getestet (also Verkabelung mit dem Equipment, läuft alles unter N.I.N.A. und verbindet sich. Eben alles, was man so "trocken" üben kann. Aus meiner Sicht bin ich hier durchaus "Step by Step" vorgegangen und hab auch lange an dem Thema Verbindung herumgerätselt. Ebenso bin ich vorher mit einem Bekannten die einzelnen Schritte in N.I.N.A. durchgegangen und habe mir erklären lassen und mich so an das Thema herangearbeitet. Soweit es das Wifi betrifft, geht es nun mal nicht anders. Ich denke mit dem Access Point habe ich daheim eine gute Verbindung. Inwiefern das ein Provisorium ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Natürlich gibt's da sicher noch den ein oder anderen Weg, wie ich die Verbindung herstellen könnte, aber immerhin klappt das so ganz gut.
Soweit gehe Ich da noch mit.
Aber wenn Ich lese, dass der AF/Platesolving bei der AA+ so viel besser ist/war, naja dann frage Ich mich schon, wie hat die Ulrike diesen Vergleich mit der kleinpixeligen QHY eigentlich angestellt? Die QHY Kamera laeuft doch gar nicht an der AA+ und der Newton ist gerade seit diesem Jahr im Haus. Wie viele AA+ Naechte mit dem Newton waren das eigentlich?
Beruht der Grossteil deiner positiven Erfahrungen auf der ASI AA+ eigentlich auf einer kleinpixeligen 24M Pixel Kamera an einem schnellen Newton?
Denn richtig, der produziert erstens verglichen zu deinem "alten" Refraktor defokussiert nun mal Donuts und da steigen die meisten schnellen Platesolver gleich jeder Art nun mal aus. Und bei nun F/5 und einer Kamera mit deutlich kleineren Pixeln als deiner alten ASI071 wird der Fokus dann schon heikler, als "damals, als mit AA+ noch alles wie geschnuert lief". Und Guiding mit PhD2 an der harmonic-drive Montierung ist auch nicht so doll, was war das schoen mit der AA+ an der konventionellen Montierung....
Und naja, da frage Ich mich schon, wird jetzt dieser Erfahrungsbericht nicht langsam etwas arg tendenziell?
Ich habe nicht behauptet, dass ich die QHY an der AA+ probiert hätte - geht ja auch nicht. Aber nehmen wir mal ein Beispiel. Gestern abend hatte ich meine AA+ mal wieder in Betrieb mit der ASI 071 MC Pro. Vorher hatte ich mich noch in der Justage des Newtons geübt. Pixelgröße schön und gut - aber ich hatte bei der ASI 071 im Polar Alignement wirklich sehr defokussierte Sterne. Also so, wie man sie sich manchmal einstellt, um ggf die Justage am Stern durchzuführen. Da hat bei der AA+ das Platesolving vielleicht mal ein paar Sekunden länger gedauert. In der Nacht zuvor mit NINA waren die Sterne wesentlich fokussierter an der OHY und es hat eben nicht funktioniert. Aber das sind ja Dinge, die ich durchaus verstehe und damit kann ich mich auch arrangieren. Es ist ja nun auch kein Thema, den Fokus mal voreinzustellen. Eine kleine Stolperfalle für Anfänger; deswegen lege ich nicht alles gleich ad acta. Ich habe durchaus ein paar Nächte mit N.I.N.A. verbracht. Ich bin mit Sicherheit kein Profi im Umgang damit, aber für den Anfang war es ein gutes Herantasten.

Es muss aber auch erlaubt sein, die Dinge anzusprechen, die eben nicht gut funktionieren, ohne dass das gleich als tendenziös aufgefasst wird. Z. B. dass man das Equipment immer mal aussteigt und neu verbunden werden muss. Dass neue COM-Ports gewünscht werden, obwohl es den Abend zuvor noch gut mit dem anderen funktioniert hat. Oder dass das PA so gravierend schwankt, dass ich keine vernünftige Einnordung hinbekomme. Bis auf das PA sind das kleine Stolpersteine, die ich aber aus meiner bisherigen Arbeit mit der AA+ nicht eben nicht kenne. Ich hab aber genauso geschrieben, dass auch die AA+ so ihre Tücken hat und nicht über jeden Zweifel erhaben ist.

Guiding ist noch mal ein anderes Thema. Ja, der PE bei der HD ist hoch mit steilen Flanken. Ich hab mich informiert und verfolgen auf unterschiedlichen Seiten, wie man wohl am besten damit umgeht. Und ich habe auch in PHD experimentiert. Für mich läuft das mit der AA+ eben besser; erklärbar ist das nicht und ich kenne einige, die ebenfalls mit der AA+ und Pegasus/Mele arbeiten und bei denen sich das im Guiding nicht viel nimmt. Von daher ist das nur meine persönliche Erfahrung.

Mir kommt es ein wenig so vor, als würdest du denken, ich hätte mir das Zeug ad hoch bestellt und wäre da mehr oder weniger blind in die Sache gestartet. Dem war nicht so. Für mich ist Astrofotografie auch immer so ein Herantasten an die richtige Ausrüstung. Man kann zwar am Anfang die Suche mit gewissen Parametern eingrenzen (z. B. ist Mobilität notwendig/was soll fotografiert werden usw...). Aber die Feinabstimmung braucht dann doch Zeit und die Erfordernisse werden auch mit steigender Erfahrung anders. Vielleicht gelange ich ja zu der Überzeugung, dass HD nix für mich ist und stelle mir eine konventionelle Montierung hin. Vielleicht bleibt es bei der AA+, die vom Handling und der Mobilität einfach besser ist. Irgendwann gelangt man mal zu der Ausrüstung, die am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.
 
Und sie kommen alle zurück! Geht nur und probiert das blaue NINA. Die rote Seite der Macht wartet gerne :LOL:

Ohne Asiair und ohne Encoder würds mir auch noch so gehen wie Ulrike. Ich kann es schon ein bischen nachvollziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jürgen,

also das würde ich so nicht unterschreiben. Bei mir hat bisher eigentlich fast alles auf Anhieb funktioniert. Da war vielleicht mal ein Kabel defekt oder das WLAN war nicht stark genug. Das sind aber Dinge, die man in 5min eingrenzen und Lösungen dafür finden kann.

Ich vermute der Unterschied liegt darin, wie stark man sich vorher mit der Materie beschäftigt hat. Für mich war es z.B. keine Überraschung, dass für das Setzen der Com Ports manuelle Schritte notwendig sind, wenn das automatisch nicht klappt. Das hatte ich in einer Dokumentation gelesen, bevor ich das gemacht habe. Dasselbe gilt z.B. auch für die Sternerkennung beim Autofokus in NINA. Dafür gibt es eine ausführliche Doku.

Das einzige Problem für das ich beim Mele Quieter etwas länger gebraucht habe, war das automatische Herunterfahren nach einigen Stunden ins Standby abzuschalten. Das ist ziemlich tief in den Systemeinstellungen vergraben. Das braucht man aber nur, wenn man das Teil so wie ich komplett auf Autopilot fährt und während der Aufnahme im Bett liegt und schläft.

Seitdem laufen bei mir 19/20 Sessions vollautomatisch komplett fehlerfrei durch. Selbst durchziehende Wolken machen keine Probleme mehr. D.h. ich kann sogar durchwachsene Nächte nutzen. Und selbst die eine Session von zwanzig mit einem Fehler ist nicht komplett nutzlos. Da ist höchstens mal der Download von ein zwei Aufnahmen fehlgeschlagen, die Parkanweisung oder ein Loop im Sequenzer script hat nicht gegriffen. Das sind alles Software Probleme. Ich vermute daher das liegt daran, dass ich schon ewig mit einer Beta arbeite. Deshalb habe ich nun mal ein Update gemacht.

Aber ansonsten startet das Teil schön brav abends aus der Parkposition und wenn ich morgens gut ausgeschlafen nachschaue, steht es wieder schön brav geparkt da und die Festplatte ist voll von mehr oder weniger ausschussfreien Bildern. Das läuft mittlerweile sogar so gut, dass ich das Luxusproblem habe, dass sich die Festplatte schneller füllt, als ich die Bilder bearbeiten kann.

Da es noch andere Beispiele gibt, die ein ähnliches Setup im Remote Betrieb verwenden und das genauso gut oder besser läuft, gehe ich davon aus, dass es prinzipiell funktioniert. Wenn mal ein zwei Sachen nicht gehen, ist Zufall. Wenn aber prinzipiell alles schief geht und das immer, dann ist da Methode drin. Warum das so ist, mag ich nicht beurteilen. Wenn das bei mir so wäre, würde ich auf eine der Vollkaskolösungen setzen.

Grüße,
Joachim
 
Hallo Jürgen,

also das würde ich so nicht unterschreiben.
Hallo Joachim, ich habe ja nicht gesagt, daß allen alles das passiert. Ich habe nur gesagt, daß es andere gibt (mich zum Beispiel), denen auch nicht alles auf Anhieb klappt . Und das wiederum würde ich unterschreiben :cool:.
Deine restlichen Punkte, nehme ich mal an gehen eher an Ulrike als an mich.
Ich habe mich mit NINA ja schon ganz gut arrangiert. Man braucht einfach ein gutes Maß an Erfahrungen, wenn man ein relativ komplexes System betreiben möchte. Und so ein Teleskop auf einer Montierung mit Steuerung über einen PC, auf dem diverse SW miteinander agieren müssen, würde ich schon als "recht komplex" bezeichnen.
Und es reicht dann oft, wenn nur eine Komponente nicht so arbeitet, wie sie soll und dann geht das ganze System nicht richtig.
Nehmen wir nur mal das letzte Event mit der falschen Zeitzone im Mini-PC. Wer kommt denn darauf, da zu suchen ? Ich weiss nicht, ob AA+ einen integrierten GPS-Empfänger hat, der dafür sorgt, daß Position und Uhrzeit immer automatisch stimmen. Ich hatte halt gedacht, ein Windows-PC, der im Internet unterwegs ist, hat automatisch immer die richtige Zeit. Den abend hatte ich nämlich nicht mein lokales WiFi genommen sondern der PC war im Heimnetzwerk angemeldet. Vielleicht war das ja das Problem ? Weiß nicht, ob ich das noch rausfinden kann.
Der Geschichte mit dem Autofokus bin ich vermutlich auf der Spur. NINA arbeitet nämlich mit eigenen Backlash-Werten, die man festlegen kann. Die kann man aber nicht auf der Seite eingeben, wo der Fokuser bedient wird, sondern er nimmt die aus der Seite, wo man den Autofokus konfiguriert. Hat man aber den Pegasus-Fokussierer vorher schonmal über die Pegasus UNITY SW betrieben und dort auch einen Backlash-Wert festgesetzt, dann werden die auchnoch miteinander verkoppelt. Habe gestern Abend im Büro damit mal hin und her experimentiert. Bis mir das alles so richtig klar war.

Sowas sind halt Effekte, die durch das "offene System" zu Stande kommen und bei so einer geschlossenen Lösung wie bei AA+ nicht passieren können.
Da muss man dann selbst sehen, daß man das dann so konfiguiert, daß sich NINA und UNITY nicht gegenseitig behindern.

CS
Jürgen
 
Ich fand die asiair schon einen kleinen Game-Changer. Hat durchaus Spaß gemacht und die nächtlichen Einsatzzeiten erhöht. Probleme gab es immer mal wieder, nichts gravierendes aber auch oft unerklärlich. Kennt man ja irgendwie.

Warum ich jetzt zu NINA gewechselt bin? Wollte auf das nächst höhere Kameramodell umsteigen, von der asi533mc auf die Asi2600mc und musste feststellen, das zwoasi mal eben locker 900 € !! für die Kamera mehr verlangt, als andere Anbieter mit fast identischer Technik (Omegon vetec571, Touptek...)
Da hört für mich der Spaß auf und fängt die Abzocke an.

Jetzt bin ich wieder frei ;) und habe mein Glück mit N.I.N.A gefunden. Ist aber auch etwas anspruchsvoller. Wenn es nur um das System geht, würde ich Anfänger*innen eher zur asiair raten.

Nur meine Meinung.

CS
Thomas
 
Ich weiss nicht, ob AA+ einen integrierten GPS-Empfänger hat, der dafür sorgt, daß Position und Uhrzeit immer automatisch stimmen.

CS
Jürgen
Hat sie :cool: Noch so ein Ding in Sachen Bequemlichkeit. Ich hatte in N.I.N.A. vor einiger Zeit bei der Einrichtung mal die Koordinaten meines Standortes rausgesucht und eingetragen. Das wurde dann auch richtigerweise beibehalten bis vor zwei oder drei Nächten, als diese plötzlich wie von Zauberhand verschwunden waren. Aber kann man ja neu eintragen. Aber wie war das gleich mit dem Format? Hat mich dann auch wieder eine Weile gekostet, das rauszufinden.

Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass es einige Dinge in N.I.N.A. gibt, die mir einfach viel zu hoch sind. Für jemanden mit eigener Gartensternwarte, wo N.I.N.A. das Dach aufmacht, eine Sequenz abfährt, automatisch noch Flats und Flatdarks macht, das Teleskop parkt, das Dach schließt und am Ende noch den Frühstückskaffee bereitstellt, ist das sicherlich ein Träumchen. Ich dagegen stelle mein Equipment abends auf die Terrasse und hab mir schon vorher überlegt welches Objekt ich aufnehmen will (auch wegen beschränkter Sicht). Dann mache ich ein PA, zentriere das Objekt und stelle den Kamerawinkel manuell ein. Fokus und Guidingkalibrierung und los geht es. Meist bleibe ich dann auch wach, bis ich mit der Aufnahme fertig bin. Dann noch ein paar Flats und Flatdarks. Bei mir ist eben gar nichts automatisiert und zum größten Teil geht das aufgrund der Teilmobilität auch gar nicht. Wenn ich fertig bin, muss ich den Aufbau wieder in die Wohnung tragen. Daher sind die o. g. Funktionen und insbesondere die Sequenz eigentlich ohne Bedeutung. Obwohl es natürlich schick ist, wenn man einfach sequenzieren kann: Verfolge das Objekt bis so und soviel Grad über den Horizont, dann neues Objekt einstellen usw... Mit der AA+ kann man in eingeschränkter Form aber auch planen. Die ist ja vordergründig ohnehin für die Mobilität gemacht - Astroreisen mit mobilen Equipment. Und für diejenigen, die es gern einfach haben - "it just works" (so hieß es doch auch mal bei Apple, oder?)
 
Der Geschichte mit dem Autofokus bin ich vermutlich auf der Spur. NINA arbeitet nämlich mit eigenen Backlash-Werten, die man festlegen kann. Die kann man aber nicht auf der Seite eingeben, wo der Fokuser bedient wird, sondern er nimmt die aus der Seite, wo man den Autofokus konfiguriert. Hat man aber den Pegasus-Fokussierer vorher schonmal über die Pegasus UNITY SW betrieben und dort auch einen Backlash-Wert festgesetzt, dann werden die auchnoch miteinander verkoppelt. Habe gestern Abend im Büro damit mal hin und her experimentiert. Bis mir das alles so richtig klar war.
Hallo Jürgen,

ja war nicht auf dich bezogen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man den Autofokus Backlash pflegen kann: im Treiber oder in NINA. NINA kennt die Werte im Treiber nicht. D.h. einer von beiden muss auf null stehen, sonst bekommt man zu große Werte weil beide Backlash Werte zur Anwendung kommen. Am einfachsten ist es den Autofokus mit Overshoot zu betreiben. Dann muss man nur einen Wert eingeben, der größer als der reale Backlash ist, damit es funktioniert. Das müsste auch in deinem Fall funktionieren, da sich dann beide Werte addieren und der Backlash auf jeden Fall zu groß ist. Wenn NINA die Fokusposition berechnet hat, wird auch der Erwartete HFR Wert ermittelt. Nachdem Autofokus fährt NINA die neue Fokusposition an und misst nochmal die HFR im neuen Fokus. Wenn dieser Wert zu sehr vom Erwartungswert abweicht, ist das ein Indikator, dass die Backlashkompensation nicht richtig funktioniert.

Ich selbst habe den Backlash ganz einfach nachgemessen, in den ich mich mit der Lupe neben den Auszug gesetzt und gewartet habe ab wann sich das Rohr anfängt zu bewegen. Das in beide Richtungen mehrmals wiederholt um den Wert zu bestätigen und in den Treiber eingetragen. In NINA steht der Wert auf null und ich verwende die Absolut Methode für die Backlash Compensation. Zusätzlich fahre ich die Filter in der Reihenfolge ihrer Offsetgrößen durch. Das funktioniert gut.

Wenn ich jetzt auf Overshoot umstellen würde, könnte ich den Wert im Treiber theoretisch stehen lassen und müsste in NINA einfach einen kleineren Wert eintragen. 20 oder so. Dann funktioniert das auch mit Overshoot. Zumindest solange der Backlash nicht größer wird. Im Treiber würde ich auf jeden Fall die Stops noch so konfigurieren, dass der Fokusser nicht gegen den Anschlag fahren kann. Das hat bei mir den Backlash jedesmal etwas vergrößert.

Wenn man Probleme mit der Sternerkennung hat, kann man eine der Rausunterdrückungsmethoden auswählen und den Bildrand von der Sternerkennung ausschließen, falls die Sterne in den Ecken nicht perfekt abgebildet sind.

Außerdem bietet es sich an am Anfang mal ein paar Autofokus Durchläufe zu machen um zu sehen, ob das Minimum gut genug oder vielleicht sogar zu gut aufgelöst ist und entsprechend die Step Size anzupassen. Genauso sollte man die Initial Steps anpassen. Die müssen gerade groß genug sein, damit der Fit zu einer Parabel oder Hyperbel passt. Je kleiner der Kurvenausschnitt ist, desto besser passt der Parabolfit. Dafür muss man das Minimum allerdings gut auflösen. Wenn man weiter raus geht, passt die Hyperbel besser. Man kann so durchaus größere Steps machen lassen und über den Hyperbel Fit trotzdem recht präzise das Miniumum treffen.

Die Sternererkennung in NINA hat allerdings seine Grenzen, wenn die Sternscheibchen zu groß werden. So bei 10-12px HFR wird die Erkennung unzuverlässig. Bei <2px auch, da NINA dann Schwierigkeiten mit Hotpixeln bekommt. Das bekommt man gerne mal im Undersampling oder bei sehr gutem Seeing. Das kann man aber einfach mit einem Medianfilter zur Rauschunterdrückung beheben. Das eliminiert die Hotpixel.

Was man auch noch machen sollte, ist die Schwellen zu konfigurieren, in welchen Fällen der Autofokus nicht erfolgreich war. Das lohnt sich z.B. wenn mal Wolken durchziehen. Dann macht NINA einfach mit dem alten Wert weiter.

Wenn man diese Sachen mal alle eingestellt hat, funktioniert der Autofokus in NINA wie ein Uhrwerk.
 
Ich selbst habe den Backlash ganz einfach nachgemessen, in den ich mich mit der Lupe neben den Auszug gesetzt und gewartet habe ab wann sich das Rohr anfängt zu bewegen.
So ähnlich habe ich das auch gemacht. Ich habe einen Holz-Schaschlikstab mit Tesafilm an den Drehknopf des OAZ geklebt und bei meinem Pegasus Focus Cube einfach so lange die Schrittzahl erhöht, bis der "Zeiger" sich bewegt hat.

Es ist zwar gut zu wissen, in welcher Größenordnung der Backlash so liegt, aber eigentlich ist der genaue Wert irrelevant. Beim Overshoot ist die letzte Bewegung des Focusers immer in dieselbe Richtung (je nach Einstellung IN oder OUT). Solange der Backlash-Wert nicht geringer eingestellt ist, als der tatsächliche Wert, spielt es keine Rolle, wie weit er zunächst übers Ziel hinausschießt, da der Ursprünglich angefallene Backlash beim zurücklaufen auf den gewünschten Fokuspunkt ja exakt erneut anfällt und sich die Werte damit aufheben.
Übetreiben würde ich es nicht, da zusätzliche Bewegung immer auch eine Queller zusätzlicher Fehler sein kann, aber wenn ein Focuser einen Backlash von 50 Schritten hat, spricht nichts dagegen, den Overshoot auf 75 einzustellen.

Gruß
Sebastian
 
Mir kommt es ein wenig so vor, als würdest du denken, ich hätte mir das Zeug ad hoch bestellt und wäre da mehr oder weniger blind in die Sache gestartet.

Mit einem Wort: Nein.
Und das mein Posting mit ziemlicher Sicherheit nur flasch verstanden werden konnte, war mir schon klar.

Ich lese da bei dir einfach den schrittweisen Uebergang in’s Frusterlebnis, insbesondere wenn ein einmal geloestes Problem nicht mehr mit einem gedanklichen „prima, das ist vom Tisch!“ zu den Akten gelegt wird, sondern sich der „aha-und-was-kommt-als-naechstes?-Effekt“ einstellt.

Dann muss man meiner Erfahrung nach einfach mal das Tempo 'rausnehmen und die Dinge eine Weile zur Seite legen.

Sieh' es doch einfach mal pragmatisch:
Du hast dir die Challenge herausgesucht ein offenes System mit vielen Moeglichkeiten in Betrieb zu nehmen, die ...

Ich dagegen stelle mein Equipment abends auf die Terrasse und hab mir schon vorher überlegt welches Objekt ich aufnehmen will (auch wegen beschränkter Sicht). Dann mache ich ein PA, zentriere das Objekt und stelle den Kamerawinkel manuell ein. Fokus und Guidingkalibrierung und los geht es. Meist bleibe ich dann auch wach, bis ich mit der Aufnahme fertig bin. Dann noch ein paar Flats und Flatdarks. Bei mir ist eben gar nichts automatisiert und zum größten Teil geht das aufgrund der Teilmobilität auch gar nicht.

... Du nach eigener Aussage weder brauchst noch jemals ausnutzen willst.
Also maximale Investition ohne jeden erkennbaren Gewinn.

Was soll das Ganze dann?
Wie gesagt, sollten sich diese Umstaende eines Tages aendern, NINA (oder was auch immer zu diesem Zeitpunkt dann angesagt ist) laeuft dir ja nicht weg.

Uebrigens meine Take-Home Message ist diese:
Ich habe mir den Anfang dieser ganzen Geschichte (also dieses Threads) gerade noch einmal durchgelesen und mir ueberlegt, ob Ich dir Abbitte schuldig bin.
Wahrscheinlich schon ...
[...] Ist halt die Frage ob man Lust dazu hat, sowas aufzusetzen und Spass dabei hat, besonders schwer ist es eigentlich nicht.
... und das hat mich nachhaltig davon kuriert hier in den Foren noch mal subjektive Ausruestungs/Softwaretipps herauszureichen.

Gruss & CS
 
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