Askar bringt endlich den SQA130

Starguy

Aktives Mitglied
Heute von Michael von Askar angekündigt, der SQA130.

Analog zu der SQA-Serie, sollte f/4.8 und ~ 620mm Brennweite rauskommen.
 
Da es den sündhaft teuren FSQ 130 leider nicht mehr gibt, ist das ein wirklich starkes und meines Wissens konkurrenzloses Instrument. Ist schon was zum Preis bekannt?

Grüße,
Alex
 
Mensch Dane,
das wäre doch dein Ding ! ;)

CS,
Franz
 
Ganz genau Franz. Nur leider nicht für jetzt, aber vielleicht für später. Mein schönes Astrofotografie-Hobby hat nämlich kürzlich eine neue Disziplin freigeschaltet die ungefähr so viel Spaß macht wie eine Stecknadel im Augapfel: den Themenbereich Anwälte und Rechtsschutzversicherung. Das versüsst das Hobby gleich um ein vielfaches mehr!
 
Ganz genau Franz. Nur leider nicht für jetzt, aber vielleicht für später. Mein schönes Astrofotografie-Hobby hat nämlich kürzlich eine neue Disziplin freigeschaltet die ungefähr so viel Spaß macht wie eine Stecknadel im Augapfel: den Themenbereich Anwälte und Rechtsschutzversicherung. Das versüsst das Hobby gleich um ein vielfaches mehr!
Ich hab das Thema verfolgt und hoffe das es bald versöhnlich für dich endet.
 
Was ist allgemein zu den Okularauszügen von Askar zu sagen? Der SQA 130 hat einen 3,2“ Auszug.

Laufen die allgemein gut und halten eine FF Kamera mit FiRa ohne Verkippung?
Lässt sich daran gut ein Motorfokus installieren?

Bin tatsächlich am überlegen…
Der TOA nimmt neu nur Luminanz auf und der „Kleine“ bringt die Farbe ins Spiel. Eine zweite Player One Zeus Mono mit komplett bestückten Filterrad liegt im Schrank.
 
Ein sicher gutes (und im Verhältnis günstiges) Teleskop in dieser Größe, daß dann nur als reiner Astrograph genutzt werden kann.

Die beworbenen (berechneten) Spot-Radien sind wirklich klein.
Die realen Bildergebnisse werden sich aber kaum von anderen top APOs mit Flattenern unterscheiden.
Einmal korrekt eingestellt sehe ich herkömmliche APOs daher weiterhin als bessere Alternative.
Kollimation ist wohl nach wie vor eim Thema bei diesen Designs.


Somit sicher ein Nischen-Produkt.

Wie beschrieben wird es wohl damit kaum wirklich bessere Bildergebnisse geben.
 
Was ist allgemein zu den Okularauszügen von Askar zu sagen? Der SQA 130 hat einen 3,2“ Auszug.

Laufen die allgemein gut und halten eine FF Kamera mit FiRa ohne Verkippung?
Lässt sich daran gut ein Motorfokus installieren?
Ich hatte bisher einige Askar Teleskope hier.
Alle hatten einen guten OAZ und man konnte ohne Probleme einen Fokusmotor, bei mir ein EAF, installieren.

Um den OAZ muss man sich bei den Askar Teleskopen keine Sorgen machen.
Wichtig ist nur, dass der Händler das Teleskop vor der Auslieferung überprüft.
Sonst kann man ne schnell Gurke bekommen.


Grüße
Brian
 
Warum sollte man in der Größe das Askar nehmen, wenn man für weniger Geld das neue Esprit 150 bekommt?
Die OTA vom Esprit 150 plus Reducer/Flattener bringt bereits 16 kg auf die Waage, zu vergleichen mit 9 kg beim Askar SQA130.

Und das skaliert natürlich auch bei der übrigen Ausstattung.

Wobei der Esprit bei einem nativen Öffnungsverhältnis von f/7 zusätzlich zum höheren Gewicht auch noch einen längeren Hebel mitbringt.

Da erscheint mir der SQA130 mit seinem Petzval Design wesentlich attraktiver, zumal wenn man dessen Preis mit dem legendären Tak FSQ130 vergleicht.

Gruß, Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Gewichtsunterscheid ist natürlich schon ein Argument, da man dann schon eine stabilere Montierung benötigt. Für das Mehr an Gewicht bekommt man aber beim Esprit auch 2cm mehr Öffnung und damit eben auch mehr Auflösungsvermögen und Lichtsammelfläche, eine justierbare und temperaturkompensierte Triplettfassung mit FPL53 für weniger Geld.

Ob das Petzval Design besser oder schlechter als das normale Triplet ist, kann man diskutieren. Beim dem eingebauten Bildfeldebener muss eben alles ab Werk passen, damit die Handhabung leichter ist.

Viele Grüße,

Günther
 
Mit dem Okularauszug des SQA106 bin ich sehr zufrieden.
Wie schon oben angedeutet kann man schon eine Gurke erwischen, also am besten mit dem Händler dies vorher besprechen. Mein erstes Exemplar hatte trotz zugesicherter Überprüfung beim Händler bei nur etwas helleren Sternen vielzackige Halos. Der Händler meinte dies kann man bei einer einfachen optischen Prüfung nicht feststellen, bzw. das Problem tritt nur bei niedrigeren Temperaturen auf. Ich hatte bei ca 12 Grad + fotografiert. Der Händler hat das Gerät anstandslos zurückgenommen.
Das zweite Gerät verhält sich auch bei Temperaturen um 0 Grad normal und hat auch bei Vollformat die versprochene Schärfe. Bei tieferen Temperaturen habe ich mit dem Gerät noch nicht fotografiert. Feinere Sterne sind wirklich nur Pixel groß und Drizzling ist ratsam.

Insgesamt ein Top Gerät und ich bin vollkommen zufrieden.
Aber: schon der 106er ist schon sehr solide gebaut bei entsprechendem Gewicht. Dennoch gut transportabel. Der 130er wird vermutlich schon sehr wuchtig sein.

CS

Stephan
 
Interessant, dass der Askar mit f/4,8 angegeben wird.
Die Spot-Diagramme und der Bildkreis sehen praktisch identisch zum Skyrover 130 SAP (=Altair 130 Quad?) aus, hier wird aber f/5,0 Brennweite 650mm angegeben.
Vom Altair sind schon erste Videos auf YT aufgetaucht ("Astrobloke"), sehr schönes Teleskop (und ein ordentlicher Brocken).
CS
Horst
 
Es gibt kaum Nutzer zum Skyrover/Altair/TS und die Beschreibungen auf den verschiedenen Webseiten auch auf der TS Webseite sind oft völlig durcheinander und falsch übersetzt zusammengewprfelt.
Es wundert mich auch warum TS das Teleskop nicht intensiv bewirbt und mal einen Test mit Astrofotos durchführt.

Sämtliche Spot Größen sind immer nur Design Werte also berechnet und keine gemessenen Daten
 
Die Diagramme zeigen dennoch kaum einen Abfall bis 55mm Bildkreis - und das ohne Reducer. Ob die Spotgrößen im wirklichen Leben erreicht werden wird sich zeigen, aber die Ausleuchtung wird schon stimmen (ich denke dass der Bildkreis sogar noch ein Stück größer sein könnte als angegeben - das wäre bei einem Petzval dieser Größe nicht verwunderlich). Damit bietet so ein Teleskop natürlich die Möglichkeit einen zusätzlichen Reducer zu verwenden, Tak hat es ja vorgemacht.
Der Askar käme bereits mit einem gemäßigten 0,8xReducer auf 500mm Brennweite, 44mm Bildkreis sollten sich ebenfalls ausgehen, und das Öffnungsverhältnis läge dann bei f/3,84. Da zeigen sich dann schon Unterschiede zu einem Apo herkömmlicher Bauart.
Würde mich sehr wundern, wenn da kein entsprechendes Zubehör kommt.

CS Horst
 
Hallo Matthias,
das stimmt. Aber bei Takahashi ist es nicht selbstverständlich, schnellere Lösungen in den Griff zu bekommen. Dafür sind schon die OAZ zu schlecht. Optisch tun die SQA den FSQ empfindlich weh.
In dem Zusammenhang preislich ohnehin.
Was die Qualitätsstreuung anbelangt, bin ich mir allerdings unsicher.
Grüße,
Gerrit
 
Hallo zusammen,

eine Frage zum SQA 130, welcher wohl so noch niemand aus der Praxis beantworten kann, aber vielleicht Nutzer von den anderen SQA Modellen.

Was für mich beim SQA 130 unter anderem auch reizvoll ist, ist der angegebene Arbeitsabstand.

Support 46-76mm range (Recommended connection length is 55mm)

Für mich in dem Sinne reizvoll, da ich meine Systeme mit 75 mm aufgebaut habe. Damit wäre ich ja am oberen Anschlag, aber immer noch im Range. Auf der anderen Seite werden die klassischen 55 mm empfohlen. Ich habe mich jetzt hierbei gefragt, welche Nachteile hierbei entstehen könnten, wenn ich einen kleinpixeligen Vollformatsensor mit diesem Abstand da dran hängen würde.

Das habe ich einfach mal bei Sharpstar angefragt, und auch eine Antwort erhalten, welche mir aber ehrlich gesagt etwas zu kurz ist:

Dear, when using the M54 adapter, the connection distance can reach 75mm. Since it supports medium format, it can cover full frame.

Ich deute jetzt einfach mal daraus, da die Optik ja eigentlich Mittelformat unterstützt, man mit Vollformat am langen Ende immer noch sehr gut fährt, und somit keinen Kompromiss hat bzw. bemerkt. Aber das ist natürlich nur vermutet.

Die SQA 86 und 106 scheinen ähnlich zu sein, mit einem Range von "40-70mm". Gibt es hierzu allgemeine Erfahrungen mit längeren Arbeitsabständen?
 
Hallo zusammen,

eine Frage zum SQA 130, welcher wohl so noch niemand aus der Praxis beantworten kann, aber vielleicht Nutzer von den anderen SQA Modellen.

Was für mich beim SQA 130 unter anderem auch reizvoll ist, ist der angegebene Arbeitsabstand.



Für mich in dem Sinne reizvoll, da ich meine Systeme mit 75 mm aufgebaut habe. Damit wäre ich ja am oberen Anschlag, aber immer noch im Range. Auf der anderen Seite werden die klassischen 55 mm empfohlen. Ich habe mich jetzt hierbei gefragt, welche Nachteile hierbei entstehen könnten, wenn ich einen kleinpixeligen Vollformatsensor mit diesem Abstand da dran hängen würde.

Das habe ich einfach mal bei Sharpstar angefragt, und auch eine Antwort erhalten, welche mir aber ehrlich gesagt etwas zu kurz ist:



Ich deute jetzt einfach mal daraus, da die Optik ja eigentlich Mittelformat unterstützt, man mit Vollformat am langen Ende immer noch sehr gut fährt, und somit keinen Kompromiss hat bzw. bemerkt. Aber das ist natürlich nur vermutet.

Die SQA 86 und 106 scheinen ähnlich zu sein, mit einem Range von "40-70mm". Gibt es hierzu allgemeine Erfahrungen mit längeren Arbeitsabständen?
Hey Dane, ich sehe es auch so, dass dir damit halt nur noch ein mm für den Fokusrun bleibt und mir wäre die Kiste damit zu eng, gerade, wenn mann berücksichtigt, dass es hier bezüglich Filern oder Temperaturanpassung ja schon mal auf den mm ankommen kann. Viele Grüße Ben
 
Hallo zusammen,

ja das mit dem Fokus ist auch so eine Sache. Wenn da steht "46-76mm", gehe ich eigentlich davon aus, dass man auch 76 mm Arbeitsweg aufbauen kann, aber dennoch Platz für den Fokus vorhanden sein muss. Macht ja sonst nicht viel Sinn, wenn man da schon am Anschlag ist.

Ich habe zum Beispiel einen TSQ-100 Flatfield Apo, 4-Element-Bauweise "ähnlich" Petzval. Da steht bei Backfocus ab 2" Steckhülse: 102 mm bei "eingefahrenem Auszugsrohr". Da wird also auch der Auszug schon bei erwähnt, und ich weiß, um etwas Luft zu haben, muss es weniger sein, damit der Auszug noch etwas ausgefahren werden kann. Und dann natürlich wie gewohnt in den Fokus und gut ist.

Aber bei diesen Angaben werde ich nicht so ganz schlau draus, da ich das so bisher auch nicht kenne. Vielleicht muss ich noch mal bei Askar nachhaken, wie das genau gemeint ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie die Kollegen schon geschrieben haben, verkürzt du durch den längeren ImageTrain deinen Fokusweg. Das können die Askar Leute aber sicher beantworten, wieviel Fokusweg bei 75 mm ImageTrain noch verbleibt, wahrscheinlich mehr als nur 1 mm.

Auf die Abbildung etc hat das keinen Einfluss.

Grüße,
Alex
 
Zurück
Oben