Astro DSLR Peltier mod V2 - Planungsphase | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Astro DSLR Peltier mod V2 - Planungsphase

trendsetter

Mitglied
Hallo Markus,

Grundsätzlich hätte ich schon neue Bilder, aber ich hab kaum Zeit für die Bearbeitung, da ich mit dem (Aus-)Bau meiner Sternwarte beschäftigt bin.
Außerdem muss ich noch bei meinem f/2,8 System die Vignettierung wegbekommen, da die Flats immer blaue Ränder machen. (momentan sind viele kleine Baustellen...)
Pixinsight kanns gut beseitigen, ich werde die nächsten Wochen nebenbei ein paar Bilder bearbeiten und hier präsentieren.

Bzgl der Kamera: Ne saubere Arbeit hast da gemacht, sieht sehr professionell aus.
Aber ein paar Tipps von meiner Seite:
- bitte alles ohne PWM, das Stört die Kamera ungemein, und vor allen Dingen nicht in der nähe der Kamera. Ich hab das Peltier stromgesteuert und maximal geglättet.
- Das 40W Peltier ist stark überdimensioniert. Hast mal die Temperatur am Kühler gemessen? PWM tut dem Peltier auch nicht gut (starker effizienzverlust). Kannst <22W besorgen? 12W reichen auch noch.
Wenn du Fragen hast, meld dich einfach bei mir.


Viele Grüße
Michael


 

Sukramb

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Die PWM ist nur in der Regelung, zur Kamera hin habe ich alles durch ein passenden LC - Glied gejagt, laut Oszi kommt in der Kamera nicht welliges mehr an ;)
Außer letztens meine Rüttler Heizung :) das war ein Spaß als ich so schöne Streifen im Bild hatte :D
Die Leistung ist erst einmal Nebensache , da ich ja über die Elektronik ( noch nicht im Baubericht ) alles via Display einstellen kann.
Aber wegen meiner können wir gerne mal quatschen :)

mfg

Markus
 

trendsetter

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Hallo Markus,

ja ich hab Lack verwendet.
Aber erwisch nicht die Kontakte der Stecker, sonst wirds schwer mit der Reinigung.

Viele Grüße
Michael
 

Sukramb

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Ich habe keinen Lack verwendet, sondern eine Art Teer Bandage mir Kork Partikel Einlage wie sie auch in der Kältetechnik verwendet wird um Rohre vor tau zu schützen. Diese kann man leicht mit einem Feuerzeug erwärmen, so das sie weich wird und dann auf die Elektronik drücken. Das hat den Vorteil, das man alles erwischt auch die Stecker. zudem kann man sie relativ einfach wieder lösen.

http://www.themilkyway.de/images/Projekte/CooledEOS/IMG_1913.JPG

mfg

Markus
 

Karlchen

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Hallo Zusammen,
hat eigentlich schon mal jemand versucht das Tauproblem anders zu lösen:
Nämlich die Kamera in einen Tüte einzupacken, diese abzudichten und dann das Gehäuse zu evakuieren? Denn wo keinen Luft mehr ist, kanns auch keine Feuchtigkeit mehr geben. Ich selber habe angefangen eine defekte EOS350 auseinanderzunehmen, im Augenblick ruht das Projekt aber wieder mangels Zeit und die Frage ist womit man das Vakuum herstellt. Habe schon mal an einene Folienschweißer - und Vakuumierer gedacht, aber bei denen ist das Vakuum wahrscheinlich nicht gut genug. Vielleicht hilfts aber doch, zusammen mit Trocknungsmittel.
Einen Versuch wärs wert oder?

Viele Grüße
Achim
 

LarryXXL

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Hallo Achim

Vacuum auf dauer ist immer schwierig. Es muss doch eigelich nur die Feuchtigkeit aus dem System entfernt werden.

Ein Füllung mit Inertem Gas z.B Helium sollte den gleichen Effekt haben.
 

Karlchen

Mitglied
Hallo Larry,
die Idee gefällt mir, da Helium leichter ist als Luft, sollte es auch kein Problem zu sein die Luft zu verdrängen. Kann man dazu ganz normales Helium aus Dosen für Luftballons nehmen?

Viele Grüße
Achim
 

LarryXXL

Mitglied
Hallo Achim

es sollte trockenes Enertes Gas sein. Es gibt demnach also auch Gas welches wieder Feuchtigkeit mit einbringt. /bin da kein Experte.

In einer meiner Uhren soll sich auch eine Helium Füllung befinden. Zusätzlich ist trotzdem eine Trocken-Patrone verbaut. Zweck ist ein beschlagen des Uhrenglases von innen zu verhindern.
 

ESEurope

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Hallo Larry,

Helium ist ungünstig - die Moleküle sind so klein, daß das Abdichten fast unmöglich ist. Stickstoff und Argon sind erheblich besser (und billiger).

Clear skies

Tassilo
 

Sukramb

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ich finde die ganzen Gasfüllungstheorien an den Haaren herbei gezogen. Hat einer von euch schon mal eine EOS zerlegt ???
Dann wüsstet ihr nämlich , das das Spiegelgehäuse nicht hermetisch versiegelt ist und es auch definitiv nicht machbar ist.
VÖLLIGER BLÖDSINN, nicht das ich nicht schon selber drüber nachgedacht habe ;) wenn dann getrockneter Stickstoff, alles andere wäre ein noch größerer Blödsinn ;) ABER ES GEHT NICHT

Achja und sobald die Kamera unter leichten Druck stehen würde, würdet ihr den shutter aus dem Gehäuse drücken ;)

mfg

Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Karlchen

Mitglied
Hallo Markus,
also, mal im Ernst, auch wenn man keine Gasfüllung verwendet ist es sinnvoll das Gehäuse möglichst gut (mit z.B. einer Plastikfolie abzudichten (aussenherum, vorne braucht man dann einen Klarglasfilter an dem die Folie zu verkleben wäre) und Trocknungsmittel hineinzugeben. Meinetwegen, dass ganze mit Amateurmitteln ganz dicht zu bekommen ist schwer. Also muss man es nur so dicht bekommen, dass für eine Beobachtungsnacht die Gasfüllung erhalten bleibt. Ein entsprechendes Belüftungs-und Entlüftungsventil anzubringen und halbwegs dicht zu bekommen sollte auch möglich sein, dann muss man nur vor der Beobachtungsnacht das ganze befüllen und das Feuchtigkeitsproblem am Chip wäre gelöst. Aber natürlich würde sich dann die Feuchtigkeit evtl. vorne am Filter niederschlagen wenn dieser kühler als die Umgebung wird.
Daher war meine ursprüngliche Idee ob man versuchen kann ein Vakuum herzustellen, was aber ungleich schwerer ist als eine Gasfüllung für eine Nacht.
Nach wie vor finde ich die Idee mit dem Gas nicht abwegig.

Viele Grüße
Achim

 

Sukramb

Mitglied
Wenn du meinst :) also meine hat jetzt 10 Std hinter sich und nach keinem Einsatz hatte ich Feuchtigkeit im Gehäuse . Das Gehäuse IST natürlich "dicht", das einzige was an der Kamera offen ist ist das was immer offen ist . Ich möchte auch keine Ideen verurteilen , nur sollte man keine Lösungen für Probleme suchen , wo keine sind. Wäre es sowohl mit Vakuum oder auch gasfüllig schnell und einfach zu lösen , sollte man es unbedingt machen, Ist es aber nicht ;) ... Aber es gibt genügend andere Probleme bei einem solchen Umbau die gelöst werden wollen. Z.b.: taubildung am Sensor ;)
 

yukons

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Hallo Kollegen,
macht es nicht komplizierter als es ist.
Ein Vereinskollege hat auch eine Peltierkührlung in seine EOS eingebaut.
Danach ist sie immer zugetaut.
Nachdem er die Kamera in einen Frischhaltebeutel mit Silika Kügelchen gepackt hat hatte er das Problem nie wieder.
War zwar etwas schlampig anzusehen weil alles lose aussieht, aber es hat seinen Dienst zuverlässig getan.
Mit einem Gehäuse und Glasplatte als Verschluss vor dem Chip lässt sich das ganze auch noch ansehnlich gestalten, wenn man unbedingt will.
 

ESEurope

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Hallo Markus,

man kann das Ding in ein Unterwassergehäuse stecken - die sind halbwegs dicht. Dann muß man sich nur noch um die WÄrmeableitung kümmern, weil der natürlich nicht richtig durch das (in der Regel) Plastikgehäuse funktioniert. Das geht prinzipiell also schon.

Mein Vorschlag wäre auch etwas in die Richtung: Unterwassergehäuse. An der Rückseite eine Aussparung für einen großen Kühlkörper ausschneiden. Kühlkörper in die Aussparung mit Silikon einkleben und an die Vorderseite (= Innenseite des Gehäuses) des Kühlkörpers die Peltier-Elemente aufbringen. Über ein handelsübliches Gelpack aus dem Sanitätsbereich den flächigen Kontakt vom Peltier-Pack zur DSLR-Rückseite herstellen. Silica-Päckchen mit in das Gehäuse.
Fertig.

Clear skies

Tassilo
 

trendsetter

Mitglied
hallo zusammen,

irgendwie kommen da schon lustige Vorschläge...
So wie Markus und ich das gelöst haben ist das sicher eine der besten Lösung die man privat verwirklichen kann...

- Silikatgel + Plastiktüte, ganz nett ja, man muss nur damit rechnen, dass man alle Paar Tage das Gel austauschen muss, (hatte ich auch schon), denn so dicht bekommt man das ganz nicht, dass nichts reinkommt.

- Vakuum... Ja, wäre das beste. Auch zum isolieren. Nur mit absolut dichtem Gehäuse (CNC Maschine??)+ Vakuumpumpe (nichts ist absolut dicht) verwirklichbar... Privat ist da nicht daran zu denken...

- Gas... realistisch nur mit Stickstoff. a) entweder wieder mit dichtem Gehäuse oder b) mit permanentem Durchfluss... zu b) Privat möglicherweise realisierbar aber warum??? Damit noch mehr Kabel rumhängen?

- Lufttrockungsgerät mit permanentem Durchfluss... ja auch die Schläuche...

Das schwächste Glied in der Kette ist die Öffnung der Kamera nach vorne. Die wird man mit Privatmittel nicht dicht bekommen.
Damit bleibt nur die Frontscheibe heizen. Die 2-3 Grad Kühlleistung zu verlieren ist völlig akzeptabel.
Bei nem Temperaturunterschied von 35°C, was man im Betrieb erreicht hat man 1/32 des Rauschens bei Raumtemperatur (wenn man noch +7° für den Chip bei normalem Langzeitbetrieb dazurechnet sinds schon 1/64)... Ob man dann 1/32 oder 1/35 hat, wegen der 1-2°...
Vorher limitiert schon längst wieder aus Ausleserauschen.


Viele Grüße
Michael
 

Sukramb

Mitglied
Da gebe ich Michael recht, und Feuchtigkeit im Gehäuse ist bei mir kein Problem.
Aber mal ne andere Frage, wer von eucht hat denn schonmal eine Kamera umgebaut ?

Mfg

Markus
 

conehead

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Hi,

ich will das Thema bei meiner 40Da jetzt auch angehen. Ein paar Sachen habe ich mir schon heraus gesucht. Da es eine 40D ist, kann ich das Peltier nicht direkt auf den Sensor setzen. Ich muß also mit nem Kupfer-Finger nach außen.
Das Frontglass will ich beheizen, die elektronik mit dem Tape soweit abdichten wie es geht.
Wichtigste Frage für mich: welches Peltier? So wie ich das lese würde sich ein 2 Stufiges doch am besten eignen oder nicht? Welche Leistung? Betrieben werden soll das am 12 Volt Blei-Akku. Habt ihr ne bevorzugte Quelle für die Kühlelemente?

Gruß Markus
 

conehead

Mitglied
Hallo zusammen,

ich will das Thema mal wieder hoch holen, da ich inzwischen eine 40D umgebaut habe. Dazu muß ich sagen das ich mir im Auktionshaus ne defekte 40D gekauft hatte da ich an meine nicht gleich ran wollte. Die defekte 40D lies sich aber recht schnell wieder reparieren. Im CF-Kartenslot war ein Pin abgebrochen der auf der Hauptplatine einen Kurzschluss verursacht hatte. Nach dem erstezten der verbogenen Pins und der Sicherung ging die 40D sofort wieder.
Also machte ich mich an die Planung des Umbaus. Hier im Thread sind ja schon einige sehr gut Tips zum Umbau. Vor allem das Thema mit dem Heizdraht ist natürlich super. Leider ist dieser nicht lieferbar gewesen, aber ein nettes Forenmitglied half mir hier kurzerhand aus...
Meine Schritte sahen in etwa so aus:

- Material bestelltn (Kupfer, Peltier, Isolierspray usw...)
- Kamera vermessen & Kupferfinger designen
- Kupferfinger bauen
- Kamera isolieren
- Kupferfinger einbauen
- Kamera Isolieren
- Kamera zusammen bauen
- Kühlkörper montieren

Ein paar Bilder dazu hab ich auch gemacht, aber irgendwie fehlen da ein paar. Keine Ahnung wo die gelbieben sind:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-wd-fd06.jpg

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-we-7c9d.jpg

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-wf-fd2c.jpg

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-wg-47a6.jpg

Die Kamera ist inzwischen zusammen und einsatzbereit. Der Kühlkörper ist auch Montiert, aber damit bin ich noch nicht so richtig zufrieden. Da muß ich noch mal ran.
Ebenso will ich noch eine Regelung und Temperatur Anzeige bauen. Bei der 40D wird die Temperatur leider nicht direkt vom Sensor ausgelesen sondern von der Platine, die aber Isoliert ist.

Gruß Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

conehead

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Hier noch ein paar Details:

Der Heizdraht lässt sich nur schlecht verarbeiten. Es ist knapp 1 Meter der da aufgewickelt werden mußte. Ich habe mir darauf hin ein Stück Alu auf die entsprechende Größe gefräßt. Darauf hab ich den Heizdrraht aufgewickelt. So lies er sich problemlos auf das Deckglas mit wärmeleitkleber kleben.
Der Kühlfinger besteht bei mir aus zwei unterschiedlich dicken Kupferblechen. Direkt beim Sensor ist das Blech 1.5mm dick. Ein Stück weiter richtung Ausgang dann 2.5mm. Die zwei Teile wurde geschlichtet und dann mit Lötpaste unter leichtem Druck zusammengelötet. Ich denke das durch das dickere Blech wird etwas mehr Kälteengerie richtung Sensor gebracht. Der Weg dahin ist bei meiner 40D etwas länger wir bei den normalen Umbauten.

Eine Frage habe ich mal noch an die die bereits umgebaut haben: welche Peltier setzt ihr ein?
Ich habe aktuell dieses verbaut:
2 Layer Peltier
Dieses betreibe ich mit 2.7 Ampere konstant was dann knapp 25 Watt Leistung sind. Gibt es da bessere?

Gruß Markus
 

conehead

Mitglied
Moin zusammen,

vorgstern ist der temperatur Sensor gekommen. Ich habde daraufhin kurz das Arduino Sketch zusammen getippt und den Sensor eingebaut. Ich komme nun dank besserer Isolierung auf knapp 30° Delta. Direkt über dem Sensor habe ich die Isolierung entfernt so das die Platine auch etwas mitgekühlt wird. Diese liegt nun ca. 10° unter der Umgebungstemperatur.
Es wird so langsam besser. Jetzt muß ich nur noch den neuen Kühlkörper richtig bohren und montieren.
Die Steuerung soll ein Arduino mit kleinem Oled übernehmen. Aber das muß ich erst noch programmieren.
Verfolgt das hier noch jemand? Soll ich noch Bilder machen?

Gruß Markus
 

trendsetter

Mitglied
Hallo Markus,
ja, mach auf jeden Fall weiter, mich interessiert es auch.
Ich überleg auch noch, was ich man meinen Verbessern kann...
Eine Möglichkeit wäre ein eigenes Gehäuse, bei dem der optische Weg zum Chip verkürzt ist.

Wer sich mal an sowas traut, bitte Bescheid geben, da hätte ich auch Interesse.


Viele Grüße
Michael
 

conehead

Mitglied
Hi,

Ich habe heute weiter getestet und die software für die steuerung weiter geschrieben. Ich bekomme jetzt die chiptemperatur, strom des peltiers und die leistung angezeigt.
Ich habe festgestellt das ich bei 4 ampere (bei ca. 6 volt) also 24 watt nur knapp 2 grad differenz zu 2 ampere habe. Also bei der halben leistung. Anscheinend wird das ganze etwas ineffizient bei den macimal strömen. Chiptemperatur liegt bei -4 grad, platinentemperatur bei 9 grad. Das ganze bei 24 grad umgebung. Ich bin mal gespannt ob sich das linear verhaltet wenn ich z.b. Nur 10 grad ausemtemperatur habe.
Fürs erste bin ich so zufrieden. Ich muss nur noch mal einen neuen kühlkörper machen da der jetzige um 90grad verdreht ist. Das ist etwas unpraktisch.
Bilde vom testaufbau kommen morgen da ich gerade unterwegs bin.


Gruss markus
 

conehead

Mitglied
Hi,

vom Test gestern hab ich noch ein paar Bilder. Sieht alles ziemlich gefrickelt aus, aber so sehen Testaufbauten bei mir nunmal auf. Sobald ich fertig bin mit testen werde ich das alles in schön machen. Kameraintern gibt es jetzt nichts mehr zu machen...

Hier kann man schön den Arduino mit dem kleinen Oled sehen. Für knapp 10 Euro kann man damit schon eine ganze Menge anstellen.

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-wi-c3e0.jpg

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-wj-1842.jpg

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-wk-8248.jpg

Aktuell sind 3 40mm Lüfter verbaut. Diese laufen recht langsam un ruhig. Das werde ich so auch beibehalten.
Trotz Isolierung am Peltier bildet sich dort Eis und Kondenswasser. Da muß ich mir mal noch etwas einfallen lassen. Ich habe mir überlegt ob ich das ganze nicht einschäume wenn alles fertig ist. Aber einfach auseinanderbauen ist dann nicht mehr.
 

trendsetter

Mitglied
Hallo Markus,
schöne Sache, erinnert mich sehr an meine ersten Basteleien. Schade eigentlich, dass man bei der 400D nicht direkt von der Rückseite auf den Chip kann. Da bleibt nur der Weg außen über das Gehäuse.

Auch schön, was du da mit dem Ardunio machst.
Kannst den Quellcode und die Hardwaredaten zur Verfügung stellen?

Könnte so manchen helfen.
Wie hast du die Stromversorgung für das Peltier realisiert?
4A sind ja nicht so einfach herzubekommen.

VIele Grüße
Michael
 

conehead

Mitglied
Moin,

Du hast Recht, sieht noch schwer nach gebastel aus, aber im inneren der Kamera ist das absolut kein Gebastel, da hab ich Wert drauf gelegt. Beim Peltiert bin ich immer noch am testen. Die Tage sollte auch ein 3 fach Kaskatiertes kommen. Das will ich noch testen. Danach wird der Kühlkörper neu gemacht und alles sauber aufgebaut. Ich will selbst dass das auch gut aussieht und haltbar ist. Und der jetzige Aufbau macht nicht den Eindruck nach Haltbarkeit.
Auch wenn ich bei der 40D direkt von hinten ran kommen würde, würde ich es wahrscheinlich auch nicht direkt machen, auch wenn das viel effizienter ist. Ich möchte unbedingt den Sucher und das Display beibehalten. Das war und ist für mich von Priorität.
Gestern Abend war ich noch mal drausen. Bei 15° Ausentemperatur hatte ich -7.5°, also ein Delta von 22.5°. Ich messe direkt am schlechtesten Ende des Sensors! Ich weiß nicht genau wie das die anderen Kameras machen, aber der interne temperatur Sensor der 40D sitzt irgendwo auf der Hauptplatine. Dessen Messwert kann man absolut vergessen. Eigentlich bin ich damit zufrieden, da aber das 3x Peltier unterweg ist muß ich das noch testen.
Die Software und die Hardwarebeschaltung werde ich natürlich öffentlich machen sobald ich damit fertig bin. Wie bereits geschrieben lasse ich mir die Temperatur und den Strom durch das Peltier anzeigen. Ich werde noch einen Batteriemonitor und Leistungsanzeige dazu machen. Aktuell habe ich das Problem dass das Oled nachts viel zu hell ist. Ich muß mir mal die Bibliothek anschauen ob man das dimmen kann.
Die Stromversorgung des Peltiers mache ich über einen Buck der aber Gleichspannung ausgiebt. So ist es kein Problem die 6 Volt und 3 Ampere (so betreibe ich es aktuell) zur verfügung zu stellen.
Was für ein Peltier benutzt Du? Welche Leistung färhst Du?

Gruß Markus
 

Martin_D1

Mitglied
Hallo,

mal eine etwas abgefahrene Idee.
Bei manchen Hochleistungsrechnern wird die ganze Platine in Öl getaucht. Das würde die Kühlung vereinfachen und Tau auf der Platine wäre nicht mehr möglich.
Da Öl auch nicht flüchtig ist, wäre das Abdichten auch leichter.

Gruß

Martin
 
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