Astrofotografie Equipment

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Ihr sollt euch nicht wieder über die UMI17 streiten.
Wir müssen mal dem TE die WarpAstron WD-20 einreden, je mehr deutschsprachige Käufer, desto besser.
Außerdem ist er in der WA-Gruppe sicher bestens beraten :sick:
 
Die WD 20 hatte ich oben schon erwähnt. Ist allerdings preislich über dem Budget.
Wenn ich nicht schon so viele Montierungen hätte, würde ich mir auf jeden Fall die WD kaufen. Es gibt dezeit 2 Harmonic Direct Drive Anbieter auf dem Markt, Warp Astron mit der WD-17 und WD-20 ( China) , und Rainbow Astro mit der RsT-135 , der 135e und der RST 300. Von der Leistung kann man die WD-20 etwa mit der 135e vergleichen. Allerdings kostst die WD-20 3.5k Euro und die 135e 7.8k Euro.
 
Esprit 100ed mit APM riccardi reducer 0,75
EQ6-R Pro
veTec 571m oder QHY 294m
Astronomik lrgb Filter
guiding cam
Laptop mit NINA

Meine Meinung, gute Wahl @Alain-1

wie Kollegen teils schon geschrieben haben, kann man natürlich auch sehr gut mit deutlich weniger anfangen (hab ich anno d auch) aber deswegen wird die Lernkurve nicht unbedingt flacher.

Ich würde ledoglich den Reducer weglassen, stattdessen mit dem Original-Flattner loslegen. Der Esprit hat schon f5,5 was für einen APO bereits sehr schnell/lichtstark ist. Später wenn das System gut läuft, kannst du dir das mit dem Reducer ja nochmal zu Gemüte führen, bei dann f4,1 und einer IMX571 Kamera kommt gnadenlos jede noch so kleine Verkippung oder falscher Abstand durch - meine Wahl wäre das nicht.

Teleskop Austria vertreibt optimierte und auf Wunsch auch zertifizierte 100er Esprits.

Bau dir auch gleich einen guten Motorfokuser an.

Grüße,
Alex
 
Ich hatte zuletzt gesehen, dass Cuiv die WD-20 bereits bei sich hatte.
Die Montierung mag ein wenig genauer nachführen, als die Montierungen unter ihr (AM5 und Co.),
aber auch sie zeigt die für HD-Montierungen typischen kurzen Ausschläge von ca. 2 Bogensekunden.
Cool ist natürlich das praktisch geräuschlose GoTo.
 
Ja, die 135e hat einen Encoder , stimmt , also vergleichen wir die WD-20 mit der normalen 135 von Raibow. 3.5k für die WD vs 6k für die Rainbow. Traglast Rainbow 13.5kg , WD20 22kg, beides ohne Gegengewicht. Die WD trägt mehr, ist aber 2kg schwerer. Beide haben GPS , Home Sensoren, Bremsen, WiFi und Hand Controller . WD20, made in China, Rainbow, Made in Korea. Rainbow nutzt Maxxon Stepper Motoren, der Rolls Royce unter den Stepper Motoren. Die WD sicher nicht , das ist bei dem VK Preis nicht möglich.
Wie immer , you mostly get what you pay for
 
Mal kurz zu der ganzen Filter/Cam-Sache:
IMHO muss das alles gar nicht soooo komplex sein. Ich selber nutze eine OSC ASI2600MC Pro. Ich hab in meinem Koffer drei Filter liegen: den L-Pro, einen Antilla Quadband, und einen Dualband. Könnte ich alle sehr einfach in die Optik per Filterschublade einbringen. Filterrad und Fokuser habe ich nicht - und was soll ich sagen?! KEINEN dieser Filter habe ich in den letzten Monaten genutzt!! Die liegen nur rum, weil ich unterm Strich absolut happy mit den direkt erstellten OSC Bildern bin…. Mag sein, dass der Filter dann der berühmte „Next-Step“ sein wird, aber DERZEIT würden Filter nur alles verkomplizieren (deutlich mehr klare Nächte nötig um Daten zu sammeln, Arbeitsabstand einstellen, Fokus justieren…….). Für mein mobiles Setup, welches ich ja betreibe, ist es einfacher ohne…
Daher mein Rat:
Hol dir eine gute handliche Montierung mit Luft nach oben was die Zuladung betrifft (z.B. AM5).
Dazu einfach ne ASIair, weil die super easy und zuverlässig per Handy oder Pad kontrolliert werden kann. Ja - man ist dann in der ZWO-Welt „gefangen“. Aber es gibt schlimmeres.
Dazu ein simples Guiding-Set aus Cam und Scope.
Kamera einfach eine gekühlte gute OSC!
Und dann ein Teleskop, welches noch gut zu handlen ist - 72er, 80er, 102er oder so.
Filter, AF etc…. Wer‘s braucht….
 
@Alain-1

Wenn es ein Teleskop ohne Spikes sein soll, bleibt nur ein Refraktor. Der Skywatcher Esprit ist da echt eine gute Wahl. Ich bin jedesmal wieder verblüfft, wenn ich Fotos, die jemand mit dem Gerät gemacht hat, sehe. Ich würde dann auf jeden Fall bei Teleskop Austria kaufen. Tommy optimiert dir das Teil noch. Ich weiß nicht, was er für magische Sachen macht, aber danach hast du ziemlich sicher ein Top-Gerät in der Hand.

Du schreibst außerdem idealerweise Plug and Play: Dann würde ich in jedem Fall zur ASIair greifen. Ja, du bist auf ZWO beschränkt. Das ist ein Nachteil. Aber gerade am Anfang wird das deine Frustrationsgrenze auf ein Minimum beschränken. Das Teil ist genial einfach. Ein paar Videos bei der YouTube-Universität und dann kannst du eigentlich starten. Bei N.I.N.A. ist gar nichts plug & play. Allerdings ist deine technikaffinität schon mal ein großer Vorteil.

Montierung: Die EQ 6-R Pro ist sicher eine gute Wahl. Die Montierung ist aber auch ein ordentlicher Brummer, gerade wenn man mal mobil unterwegs sein möchte. Für mich persönlich nichts. Ich bin mit meiner AM5 super zufrieden - dort spare ich mir den ganzen Quatsch um das Ausbalancieren, Gegengewichte usw... Falls du später aber mal etwas mehr Brennweite möchtest, wäre die EQ 6-R Pro vielleicht die bessere Wahl.

Wie sieht es mit deiner Leidensfähigkeit hinsichtlich des Wetters aus? Wenn du dir das ganze Zeug gekauft hast, kannst du erstmal mit mehreren Wochen Wolken rechnen. Der März hat mir bisher eine (!) klare Nacht beschert. Ab Mitte Ende/Mai kommen die hellen Nächte, dh mit einer Farbkamera läuft da auch nicht so viel - die Monofotografen haben hier eindeutig bessere Karten. Ab Anfang August bis ca. Mitte Oktober ist dann meist die Zeit, wo man doch immer mal eine klare Nacht erwischt. Ab Mitte/Ende Oktober bis aktuell März setzt dann die richtige Schlechtwetterphase ein. Am Ende hat man also locker 5k und mehr an Ausrüstung daheim und kann sie nur ein paar Mal im Jahr nutzen.

Was für die Reise wäre daher vielleicht auch ganz nett. Da wird es dann aber schlecht mit der EQ 6 :). Andererseits bleiben die wenigsten bei nur einem Setup und du hast ja ein ordentliches Budget. Aber erstmal langsam anfangen, reintasten und später kann man immer noch "aufstocken".

CS,

Ulrike
 
@Chorge1972
Nutze mal so ein EAF und du wirst es wahrscheinlich nicht mehr missen wollen. Das gilt insbesondere für etwas größere APOs, bei denen der Fokus stärker wandert.

Duo-Schmalbandfilter bringen schon enorme Steigerung, ist erstaunlich, was z.B. bei solchen Objekten wie dem Cirrusnebel möglich ist. Ob man so einen Filter direkt am Anfang brauch, ist ne andere Frage.
 
Mal kurz zu der ganzen Filter/Cam-Sache:
IMHO muss das alles gar nicht soooo komplex sein. Ich selber nutze eine OSC ASI2600MC Pro. Ich hab in meinem Koffer drei Filter liegen: den L-Pro, einen Antilla Quadband, und einen Dualband. Könnte ich alle sehr einfach in die Optik per Filterschublade einbringen. Filterrad und Fokuser habe ich nicht - und was soll ich sagen?! KEINEN dieser Filter habe ich in den letzten Monaten genutzt!! Die liegen nur rum, weil ich unterm Strich absolut happy mit den direkt erstellten OSC Bildern bin…. Mag sein, dass der Filter dann der berühmte „Next-Step“ sein wird, aber DERZEIT würden Filter nur alles verkomplizieren (deutlich mehr klare Nächte nötig um Daten zu sammeln, Arbeitsabstand einstellen, Fokus justieren…….). Für mein mobiles Setup, welches ich ja betreibe, ist es einfacher ohne…
Daher mein Rat:
Hol dir eine gute handliche Montierung mit Luft nach oben was die Zuladung betrifft (z.B. AM5).
Dazu einfach ne ASIair, weil die super easy und zuverlässig per Handy oder Pad kontrolliert werden kann. Ja - man ist dann in der ZWO-Welt „gefangen“. Aber es gibt schlimmeres.
Dazu ein simples Guiding-Set aus Cam und Scope.
Kamera einfach eine gekühlte gute OSC!
Und dann ein Teleskop, welches noch gut zu handlen ist - 72er, 80er, 102er oder so.
Filter, AF etc…. Wer‘s braucht….

Wenn die Möglichkeit / Wunsch besteht gleich mit einer Mono-Kamera anzufangen, warum nicht?

Muss dann aber natürlich mit Filterrad sein, alles andere bringt bei LRGB ja nicht wirklich was.

Das man mit einer OSC möglicherweise schneller zu brauchbaren Ergebnissen/Aufnahmen kommt, stimme ich prinzipiell zu. 10-15 Farbaufnahmen machen zwar noch kein „Bild des Tages“ lassen sich aber weiter verarbeiten. Bei dann 3-4 Aufnahmen pro LRGB Filter sieht das dann schon anders aus. Ist jetzt aber auch stark vereinfacht.

Wegen Arbeitsabstand ist das bei Mono nichts anderes als bei einer Farbkamera. Filter vom gleichen Hersteller, wie @Alain-1
ja schon schrieb. Arbeitsabstand auf den L Filter justiert/optimieren und für eventuelle kleine Schwnakungen in der Homofokalität gibt es mittlerweile in N.I.N.A - Laptop soll ja genutzt werden, einen gute Möglichkeit automatisch, einmalig Filter Offsets zu ermitteln, die dann automatisch bei Filterwechsel berücksichtigt werden. Mit eingestelltem Backlash des Motorfokus funktioniert das auch problemlos.


Also auf einen Motorfokus / Autofokus würde ich nicht mehr verzichten wollen und das auch schon bevor ich mein Kram auf eine Remote Hosting verbracht habe.
 
@Chorge1972
Nutze mal so ein EAF und du wirst es wahrscheinlich nicht mehr missen wollen. Das gilt insbesondere für etwas größere APOs, bei denen der Fokus stärker wandert.

Duo-Schmalbandfilter bringen schon enorme Steigerung, ist erstaunlich, was z.B. bei solchen Objekten wie dem Cirrusnebel möglich ist. Ob man so einen Filter direkt am Anfang brauch, ist ne andere Frage.
So ist es...Astrofotografie ohne automatischen Focus könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen.
Ich hab meist ZWO EAF oder PLL Senso dran
 

Steile These. Gibts genügend gute Tutorials, vorgefertigte Sequenzen, etc.
Erst kürzlich hat sich ein > 70 J. Kollege bei uns im Verein in N.I.N.A eingearbeitet und lässt es mittlerweile via Mini-PC und verbundenem Tablet rödeln.

Ich weiß nicht, ob der Vergleich zwischen so einem closed System - das zweifelsohne seinen Reiz hat und die Eintrittsschwelle möglicherweise absenkt und der Power von N.I.N.A zielführende ist. Schneller bist du möglicherweise mit Option 1 - flexibler und damit meine ich jetzt nicht auf Hardware bezogen, ganz klar mit 2.

Ich würde, meine Interpretation von „Plug&Play“ und das fehlt noch in der Bestellliste, eine Powerbox + USB Hub von Pegasus und Co. aufs Teleskop packen, fest verdrahten und das ganze in einem passenden Koffer / Tasche so transportieren. Dann müssen noch genau 4 Kabel, USB und Strom für die Box/Hub sowie Strom&USB für die Montierung angeschlossen werden. Geht aber mit einem AsiAir natürlich ähnlich gut fest verdrahtet.
 
Steile These. Gibts genügend gute Tutorials, vorgefertigte Sequenzen, etc.
Erst kürzlich hat sich ein > 70 J. Kollege bei uns im Verein in N.I.N.A eingearbeitet und lässt es mittlerweile via Mini-PC und verbundenem Tablet rödeln.
Da gebe ich dir recht. Nur der Punkt bei N.I.N.A. ist: Man muss erst alles einrichten und einstellen. Ich habe da einen gewissen Leidensweg hinter mir. Nun bin ich zugegeben auch nicht gerade der Crack in technischen Dingen, aber es fängt ja schon damit an, dass man erstmal alles aufsetzen und einrichten muss. Gut, das ist eine einmalige Arbeit, hat aber auch bei mir nicht auf Anhieb funktioniert. Hotspot über Windows einrichten für mobile Zwecke? Viel Spaß damit. Habe ich mit Unterstützung geschafft, aber der Hotspot reicht bis auf eine Entfernung von ca. 30 cm neben der Montierung.

Automatische Koordinaten vom Standort? Klar, wenn man sich noch extra ein kleines Dongle dran hängt. Eine zeitlang hat sich N.I.N.A bei mir geweigert mit der Pegasus Powerbox zu kommunizieren. Und man muss eben für jede Funktion erstmal die richtigen Einstellungen ermitteln - Autofokus z. B. Läuft bei mir bis heute nicht zuverlässig, obwohl ich mir wirklich genug Tutorials angeschaut habe. Bedienung per Tablet möglich, aber umständlich. Wenn man erstmal alles eingerichtet und es läuft, dann ist sicher auch N.I.N.A. irgendwie Plug & Play. Ich bin der Meinung, in Sachen Zuverlässigkeit kann das mit der ASIair nicht mithalten, aber das ist nur die Meinung von jemanden, der mit N.I.N.A. nicht so richtig warm wird ;) . Aber dafür bietet N.I.N.A. natürlich gleichsam mehr Möglichkeiten. Für eine vollautomatisierte Steuerung einer eigenen Gartensternwarte top, für mein halbmobiles Equipment brauche ich das nicht unbedingt. Wenn ich nach Sequenz 1 das Objekt wechsle, muss ich trotzdem in der Nacht aufstehen und Flats machen. Daran ändert auch N.I.N.A. nichts.

Ich bleibe dabei und empfehle für den Anfang die ASIair. Später kann man sich immer noch mit N.I.N.A. auseinander setzen. Ich werde es sicher auch hin und wieder versuchen. Schon allein deshalb, weil ich es nicht einsehe, mich von einem Programm "besiegen" zu lassen und weil ich gerne probiere. Für den Astrourlaub und wenn es in einer klaren mondlosen Nacht einfach mal funktionieren MUSS, dann wieder ASIair. Zumindest bis ich N.I.N.A. im Griff habe. Allerdings kommt da ja auch bald die Touptek Astrostation und vereint vielleicht das beste aus beiden Welten?
 
Hotspot über Windows einrichten für mobile Zwecke? Viel Spaß damit. Habe ich mit Unterstützung geschafft, aber der Hotspot reicht bis auf eine Entfernung von ca. 30 cm neben der Montierung.
:-) ja das ist schon lächerlich - Hotspot via Windows. Nein, im Falle des Kollegen mit einem 15-20€ Mini-Router dazwischen - alles andere ist tatsächlich Murks.

Wenn ich nach Sequenz 1 das Objekt wechsle, muss ich trotzdem in der Nacht aufstehen und Flats machen. Daran ändert auch N.I.N.A. nichts.
Zauberwort heißt "Trained flat exposures" setzt aber natürlich ein automatisches Cover / Flatbox voraus.

Ich bin da voll bei dir. Im aktuellen Funktionsumfang von N.I.N.A 3.0 und zahlreichen Plugins wie "Sequencer Powerups", etc. sehe auch eher, dass es seine Möglichkeiten mit einem stationären und relativ autonom laufenden Setup erst so richtig entfalten kann.
 
Da gebe ich dir recht. Nur der Punkt bei N.I.N.A. ist: Man muss erst alles einrichten und einstellen. Ich habe da einen gewissen Leidensweg hinter mir. Nun bin ich zugegeben auch nicht gerade der Crack in technischen Dingen, aber es fängt ja schon damit an, dass man erstmal alles aufsetzen und einrichten muss. Gut, das ist eine einmalige Arbeit, hat aber auch bei mir nicht auf Anhieb funktioniert. Hotspot über Windows einrichten für mobile Zwecke? Viel Spaß damit. Habe ich mit Unterstützung geschafft, aber der Hotspot reicht bis auf eine Entfernung von ca. 30 cm neben der Montierung.

Automatische Koordinaten vom Standort? Klar, wenn man sich noch extra ein kleines Dongle dran hängt. Eine zeitlang hat sich N.I.N.A bei mir geweigert mit der Pegasus Powerbox zu kommunizieren. Und man muss eben für jede Funktion erstmal die richtigen Einstellungen ermitteln - Autofokus z. B. Läuft bei mir bis heute nicht zuverlässig, obwohl ich mir wirklich genug Tutorials angeschaut habe. Bedienung per Tablet möglich, aber umständlich. Wenn man erstmal alles eingerichtet und es läuft, dann ist sicher auch N.I.N.A. irgendwie Plug & Play. Ich bin der Meinung, in Sachen Zuverlässigkeit kann das mit der ASIair nicht mithalten, aber das ist nur die Meinung von jemanden, der mit N.I.N.A. nicht so richtig warm wird ;) . Aber dafür bietet N.I.N.A. natürlich gleichsam mehr Möglichkeiten. Für eine vollautomatisierte Steuerung einer eigenen Gartensternwarte top, für mein halbmobiles Equipment brauche ich das nicht unbedingt. Wenn ich nach Sequenz 1 das Objekt wechsle, muss ich trotzdem in der Nacht aufstehen und Flats machen. Daran ändert auch N.I.N.A. nichts.

Ich bleibe dabei und empfehle für den Anfang die ASIair. Später kann man sich immer noch mit N.I.N.A. auseinander setzen. Ich werde es sicher auch hin und wieder versuchen. Schon allein deshalb, weil ich es nicht einsehe, mich von einem Programm "besiegen" zu lassen und weil ich gerne probiere. Für den Astrourlaub und wenn es in einer klaren mondlosen Nacht einfach mal funktionieren MUSS, dann wieder ASIair. Zumindest bis ich N.I.N.A. im Griff habe. Allerdings kommt da ja auch bald die Touptek Astrostation und vereint vielleicht das beste aus beiden Welten?
So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Ich habe über Jahre oder Jahrzehnte , vor NINA , mit Ausrichtungen, 3 Star Alignements, Manuell erstellten Pointier Modellen , manuellem Scharfstellen und ähnlichen Sachen mit mehr oder weniger Erfolg gekämpft. Ebenso irgendwann mit Astroberry, Stellarmate ,etc.
Seit NINA hat sich sich mein Hobby Astronomen Leben total geändert. Auf ein mal funktioniert alles und auch total einfach .
Sicher , man muss sich am Anfang etwas durch die Bedienung kämpfen, aber das ist schon alles sehr logisch und selbsterklärend aufgebaut.
Früher war ich oft die halbe Nacht mit Einstellungen, Justagen, und /oder Feherlsuche beschäftigt. Heute stelle ich die Monti samt NINA Mini PC in den Garten und schalte alles an. Vom Anfang bis zum Start der ersten Aufnahme vergehen 5 bis 10 Minuten. Ok, ich hab hier auch unterschiedliche Image Trains mit kompletter Verkabelung stehen, die ich nur anstecken muss, aber alle Profile sind in NINA hinterlegt, so das ich direkt auf die Konfiguration zugreifen kann.
 
Größter Vorteil von N.I.N.A.: Man kann das am großen PC-Monitor trainieren und auch bedienen.... Es gibt nun mal sehr viele Dinge die man einstellen möchte/muss. Und wenn man automatisiert Sequenzen mit mehreren Zielen über die Nacht verteilt durchführen möchte wird es noch übler ;-)

Auf dem großen Bildschirm sieht man einfach mehr. Es ist übersichtlicher - zumal man ja den Aufnahme-Bildschirm auch noch komplett selbst zusammenstellen kann. Mit dem Handy muss man für (fast) jede Kleinigkeit erstmal in einen anderen Bildschirm wechseln... Auch wenn da Vieles "geführt" abläuft - ich finde es unübersichtlicher. N.I.N.A. oder auch Astroberry wer mag bieten so viel.

Und man hat mit einem "normalen" Windows Mini-PC halt die freie Auswahl mit welcher Software man arbeitet. Auf meinem Teleskop-PC findet sich nicht nur N.I.N.A. sondern auch Sharpcap, die Touptek Kamerasoftware, Firecapture, ASTAP natürlich und das Ganze ist verbunden mit Stellarium auf meinem Notebook. Damit kann ich je nach Lust und Laune klassisch "Deep Sky Astrofotografie" machen, oder mal ein wenig EAA um z.B. Freunden/Bekannten schnell zu zeigen was so geht oder halt auch mal Mond oder Planeten mit sehr hohen Frameraten. Und das Alles remote vom Sofa aus gesteuert über ein Notebook.

Ich finde jetzt die ASIAIR auch nicht wirklich in allen Punkten selbsterklärend oder "einfach". Auch damit muss man das Bedienkonzept erstmal lernen und sich merken wo man welche Funktion findet. Ganz so einfach wie häufig behauptet ist das dann auch nicht...

Ciao, Udo
 
Ich finde jetzt die ASIAIR auch nicht wirklich in allen Punkten selbsterklärend oder "einfach". Auch damit muss man das Bedienkonzept erstmal lernen und sich merken wo man welche Funktion findet. Ganz so einfach wie häufig behauptet ist das dann auch nicht...

Ciao, Udo
Wenn so ein Technik-Noob wie ich dahinter steigt, dann ist es einfach. Ich hatte damals nur ein paar Videos auf YouTube geschaut und alles hat auf Anhieb funktioniert. Plug & play eben. Eigentlich gibt es da auch kein Bedienkonzept zu lernen; im Umfang ist das Teil im Vergleich zu N.I.N.A. ja sehr abgespeckt und der Workflow sehr "streamlined".

N.I.N.A. ist da allein aufgrund des Umfangs viel unübersichtlicher und für den Anfang (zumindest für mich) auch etwas überfrachtet und in Teilen nicht sehr logisch aufgebaut. Letztens musste ich das Internet befragen, wie ich in N.I.N.A. einen einzelnen Stern anfahren kann (z. B. für den Autofokus). Bei der ASIair gebe ich den einfach bei Objektsuche ein. Wie jedes andere Objekt auch. In N.I.N.A. läuft das nicht. Statt dessen musste ich mir aus einer vorgegebenen Liste, irgendwo im Imaging-Tab versteckt, einen Stern aussuchen. Blöderweise war der, den ich anfahren wollte, gar nicht mit aufgeführt. Und dass ich beim Autofokus erstmal überhaupt in den Fokus kommen muss, bevor bevor eine Autofokuskurve gemacht wird, ist irgendwie auch widersinnig. Die ASIair ist da deutlich "kompromissbereiter" und nimmt halt die Stern auch mal an, wenn sie noch in Scheibchen auf der Kamera zu sehen sind.

Und wenn man mobil ist, ist das mit dem großen PC-Bildschirm auch eher keine Option.

Im Grunde bin ich da ganz bei @astro_alex80: N.I.N.A. spielt alle seine Stärken erst im stationären Aufbau aus. Für mobile Zwecke finde ich die Bedienung über eine App deutlich komfortabler.
 
Ich hab auch einen Mini-PC mit NINA installiert. Wollte ich ausprobieren, aber es hat sich für mich nicht gelohnt. NINA ist für Anfänger Overkill. Es kommt halt darauf an, was und wie man fotografiert. Wenn man vollautomatisiert die ganze Nacht durchfotografieren will, ist NINA das perfekte Werkzeug dafür. Wenn man aber spontan abends mal zwei bis vier Stunden fotografieren will, nur ein Objekt und das ohne komplizierte Technik, ist die Asiair konkurrenzlos gut. Dabei kann man mir ihr auch automatisch eine ganze Nacht aufnehmen, sie hat aber keinen Sequenzer wie NINA.

Gerade für Einsteiger ist die Asiair geradezu selbsterklärend. Ich hab ein 30minütiges YouTube-Video geschaut und danach wusste ich, wie es geht. Das komplizierteste mögen noch die Guidingeinstellungen sein, die hat man aber in jeder Software. Fokussieren, Polaralignment, Ziel auswählen, ansteuern, loslegen. Das dauert vom Einschalten bis zum ersten Bild keine 10 Minuten.

Ich will aber NINA nicht schlecht reden. Wer von Anfang an bereit ist, sich in dieses mächtige Programm einzuarbeiten, der wird damit auch klarkommen. Weiterer Vorteil ist die Ungebundenheit bei den Herstellern der Hardware. Für mich war das kein Argument, da ich von ZWO eh überzeugt bin und mir die Kameras von denen eh gekauft hätte, also stört mich nicht, dass die Asiair nicht mit Fremdkameras umgehen kann. Ich steuere die Asiair auch nicht übers Handy, sondern über ein iPad und drinnen über ein MacBook Air mit M1-Chip. Klappt super und sehr zuverlässig.

Es ist halt Geschmacksache. Beide Systeme haben ihre Stärken und ihre Berechtigung. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass es die Asiair gibt. Ich weiß nicht, ob ich heute noch dabei wäre, wenn ich nur die Möglichkeit hätte, mit Laptop draußen aufzunehmen. Ich bin relativ spontan beim Fotografieren, dafür ist die Asiair perfekt.

LG Olaf
 
Was ich auch mal einwerfen möchte, weil ich das Programm ziemlich gut finde: APT (Astro Photographie Tool: APT - Astro Photography Tool ) (Vorsicht, wenn ihr nur APT googlet kommt das Debian Packager Tool). Für Anfänger ist das zwar weit weniger mächtig als andere Programme, aber alle wichtigen Funktionen hat es und es ist in der Bedienung wirklich einfach ohne wie bei ASIAir eine Markenbindung zu haben.

Der Preis ist mit momentan 19€ auch echt in Ordnung.

CS
Tobi
 
@Olaf M. - was kann denn der Nina Sequenzer anderes, als der Planer in ASIair?!
Alles ;-)

Mit dem NINA-Sequencer kannst du automatisieren, wozu du Lust hast. Das fängt bei so trivialen Sachen wie "öffne des Dach" oder "erstelle Flats" an. Mit den entsprechenden Add-ons geht da aber noch viel mehr. Wenn man z.B. den Target-Scheduler nutzt, kann der sich aus einer Liste der Ziele selbst raussuchen, welches Ziel er wenn aufnehmen will.
Wenn das Vorgehen ist: "Ich fahre raus, baue mein Equipment auf, nehme ein Ziel auf und fahre wieder nach Hause", dann ist das alles Overkill. Wenn man aber über mehrere Nächte mehrere Objekte aufnehmen will und auch sonst Dinge wie Dach, Rotator, Flatpanel automatisieren will, ist das Ding extrem leistungsfähig.
 
@Olaf M. - was kann denn der Nina Sequenzer anderes, als der Planer in ASIair?!

Moin, da gibts ne Ganze Menge, die aber in der Regel eher bei stationärem, autonomen Betrieb so richtig ihre Stärke entfalten

- den so genannten Target Scheduler, der automatisch anhand festgelegter Parameter das für den jeweiligen Zeitpunkt der Nacht von vorher festgelegten Objekt anfährt, abhängig bspw. von Objekthöhe, Mondabstand. Ich habe aktuell 5 Ziele in meinem Scheduler, die nach und nach abgearbeitet werden. Nutzt die verfügbare Belichtungszeit besser aus als jede von Hand geschriebene Routine, insbesondere wenn es zwischendurch Unterbrechungen durch z.B. Wolken gibt.

- auf Wunsch bewertet der Scheduler auch gleich die Bilder anhand FWHM, Exzentrizität, Signal und nimmt, wenn dadurch Bilder raus fallen (werden natürlich nicht gelöscht) selbstständig weitere auf, um am Ende einen möglichst optimalen Satz zu haben.

generell zahlreiche Schleifenbedingungen und Trigger
- nimm so lange auf bis Objekt unter X°
- mache Autofokus wenn Y% Abweichung
- nimm nur auf wenn „Safe“ - setzt natürlich einen Safety Monitor voraus

Automatisches Aufnehmen von Flats, braucht natürlich ein Flat Cover, geht aber auch mit SkyFlats

- kopiere Aufnahmen auf (online-) Laufwerk XYZ
- Benachrichtigungen via Discord, Telegram, etc. senden

- Belichtungscontainer für Exoplaneten, Variable Sterne, Asterioden, Kometen inkl. Ermittlung der optimalen Belichtungszeit und Objektauswahl
> kommt mir persönlich sehr entgegen, da mein bevorzugter Belcihtungsmodus, Deepsky wenn kein Mond - Exoplaneten/Variable Sterne (δ Scuti) wenn Mond

Wenn ich wollte, für mobil sehr interessant, baut NINA automatisch ein kleines Pointingmodell für meine Monti um ohne guiding auszukommen.

Asiair und Co. sind eine feine Geschichte. Habe selbst im eigenen Hobbyumfeld Kollegen die als zu kämpfen hatten mit Einstellungen / Technik im allgemeinen - seid die einen AsiAir nutzen ist da ziemlich Ruhe.

Ein Vergleich AsiAir vs. N.I.N.A wird immer weniger zielführend zumal sich immer mehr ein unterschiedliche Ausrichtung heraus kristallisiert.

Jeder soll das nutzen, was er für sich am besten, geeigneten hält.

Unterstelle ich jetzt ausdrücklich keinem hier, aber es bringt ja auch nichts, das eine, weil zu kompliziert/groß in Zweifel oder durch den Kakao zu ziehen, ebenso wenig das andere weil einfach und schnelle Erfolge.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die Entwickler von N.I.N.A. halten sich an die Lizenzbedingungen der Open Source Teile die verwendet werden. Im Gegensatz zu ZWO die sich einfach aus der Community bedienen und damit closed Source Software bauen ohne sich um die Lizenzen zu kümmern.

Allein das wäre eigentlich ein Grund den Kram zu boykottieren...

Ciao, Udo
 
All das ist mir persönlich komplett egal! Wegen mir kann gern jeder vom anderen kopieren - solange das den anderen nicht stört…. So what!
Ich bin jedenfalls SEHR dankbar, dass es so ein simples System wie die ASIair gibt! So kann ich entspannt meinen Kram ins Auto werfen, zu nem dunklen Fleck fahren, dort innerhalb weniger Minuten alles aufbauen, und ratzfatz scharfstellen und einnorden. Dann noch kurz das Objekt anfahren, reframen - und schon kann ich die Aufnahmeserie per iPad starten. Vom Autositz aus, oder aus dem Schlafsack im Kofferraum kurz mal gelegentlich ein Blick aufs iPad werfen, ob die Sterne noch im Fokus sind, und ob das Guiding halbwegs läuft…. EASY!! So mag ich das!
Im Sommer kann ich dabei einfach in der Wiese liegen und den Sternenhimmel bewundern. Im Winter lese ich ein Buch oder schlaf einfach ne Runde, schön warm eingemummelt. 1000x besser als bei -10°C noch mit nem Notebook rumhantieren zu müssen! Und dafür nehme ich gern in Kauf, dass ich vielleicht etwas weniger Möglichkeiten in der Software hab, und dass ich ASI-Cams kaufen muss.
 
Hi,
Sitzt eigentlich TE noch mit im Boot, oder über Bord gegangen, wegen dem undurchdringlichen Beitragsdschungel ?;)
Ich sitze schon noch im Boot und lese fleißig mit :)
Nur mitdiskutieren kann ich halt leider noch nicht.
Ist aber spannend zu sehen wie hier jeder so seine eigenen Erfahrungen und eben Meinungen hat.

Ich hab mir mal den Spaß gemacht und einen Kasten mit 12 vollen Sprudelflaschen aus Glas auf die Waage gestellt. Ist ja Bock schwer und dabei waren es nur 15kg. Die eq6r kommt auf 24 ohne Gegengewichte… jetzt weiß ich was alle an der AM5 so schätzen. Mit uni18 kommt man da auf 13kg.

Des Weiteren habe ich mal das zusammengerechnet von dem ich dachte es sei „Kleinkram“. Finanziell sind das doch ganz schöne Summen die da noch dazukommen. Hätt ich nicht gedacht.
Flattener 250€, OFA guider 145€, asi 120mini 200€, efw 7x2“ 600€, lacerta mfoc 280€ und dann sicherlich einige Adapter insofern die nicht irgendwo beiliegen.

Das sollte es aber dann gewesen sein oder?
Natürlich noch was fürn mobilen Strom. Was für eine Akkukapazität nimmt man da?
 
Hallo Alain,
ich kenne keinen einzigen ernsthaften Astronomen oder Astrofotografen, der nur ein Equipment hat. Ich kenne auch niemanden (und glaube, den gibt´s auch nicht) der einfach viel Geld ausgibt und dann tolle Fotos macht. Sicher ist es sinnvoll, mit einem kleinen Spiegel oder APO anzufangen. Wenn die Qualität stimmt, kannst du und wirst du die bis an dein Lebensende benutzen. Einen kleinen APO kannst du immer als Super-Sucher verwenden. Am Anfang gerne ein kleines Fernrohr, aber gerade wenn du etwas erreichen willst, eine sehr tragfähige Montierung. Da hast du hier schon ein paar schöne Vorschläge bekommen. Wenn es mobil sein soll ist aus meiner Sicht ein 100mm APO die Obergrenze, vielleicht auch ein 150mm Newton, aber da kann ich keinen Vorteil erkennen. Wenn du eine relativ großformatige Astrokamera (mono) mit Schmalbandfiltern anschaffst, ist schon die Hälfte deines Budgets weg. Tolle Tools wie Asiair, automatischer Focusser usw. können dir die Arbeit sehr erleichtern, solange alles funktioniert. Wenn da irgendetwas nicht funktioniert, treibt dich die Fehlersuche in den Wahnsinn und die klaren Nächte gibt es nicht so häufig, dass man sie mit der Suche nach Fehlern verbringen sollte. Ich selbst arbeite mit einer Montierung der EQ5 Klasse (die ich vielleicht einmal updaten sollte) und einer AZ-GTI, beide mit Goto, habe drei APO´s mit 70, 100 und 110 mm Durchmesser und einen kleinen Mak (nur für Planeten) sowie einen großen Newton (für gar nichts mehr, steht nur rum). Dazu verwende ich eine astromodifizierte Spiegelreflexkamera. Ich habe genau drei Kabel, Stromversorgung (kann man auch mit Batterien lösen), Handsteuerung und Kamerafernauslöser, manchmal noch das Guiding Kabel. Mit W-Lan arbeite ich nicht mehr, zu viele Fehler. So habe ich einfaches Equipment, das funktioniert. Einen Computer brauche ich erst für die Bildbearbeitung.
Du hast ein ordentliches Budget. Hol dir eine von den modernen Montierungen ohne Gegengewicht, einen hochwertigen kleinen Refraktor und hochwertige Okulare. Wenn du mit W-Lan arbeitest, habe immer eine Handsteuerung bereit. Und fang mit einer DSLR an, die gibt es für 250€ hier im Marktplatz.
Und besuche einen Verein mit erfahrenen Astrokollegen, die dir gerne zeigen, wie du das alles am besten einsetzt und gute Ergebnisse erzielst.
CS Harald
 
Wobei man nicht vergessen darf, dass ne DSLR deutlich komplizierter ist, als eine AstroCam! Seit ich die ASI2600MC hab, und meine ASIair, nutze ich meine modifizierte Sony A7r DSLM so gut wie nicht mehr. Und wenn, dann eher ohne alles, nur auf nem kleinen Tracker mit 15mm oder hoch bis 135mm… Ich geb dir aber total recht, was das mit der verkomplizierung durch weitere Accessoires betrifft. Nen Autofokuser brauch ich bislang nicht, und bin froh mir diesen zu sparen. Dank OSC Cam brauch ich kein Filterrad. Und so nett ein OAG vielleicht wäre, so sehr schätze ich mein Guidescope mit der kleinen ASI120 - das funktioniert mit der ASIair zusammen IMMER.
Das WLAN hat bislang NIE Probleme gemacht. Und selbst wenn es im Auto sitzend dann mal abreißt ist das ja vollkommen egal, denn das System läuft ja dann bereits. Die Handsteuerung meiner AM3 hab ich noch nie angerührt - wüsste gar nicht, was man damit macht….
 
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