Hallo,
ich nehme 'mal den Ausgangspunkt:
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Folgende Zusammenstellung habe ich bisher auf meiner Liste.
Bresser EXOS-2 EQ GoTo
Bresser Messier AR-102s/600: im Set mit Montierung 1099,-
Canon EOS 600Da: ca. 300,-
Transporttaschen: ca. 150 EUR
Damit bin ich schon bei knapp 1550 EUR und es fehlt sicher noch das ein oder andere Zubehörteil. Was sollte ich unbedingt noch mit auf die Einkaufsliste packen, um mit der Astrofotografie starten zu können? Eventuell könnt Ihr mir ja auch ein besseres Setup empfehlen, was den oben genannten Anforderungen entspricht.
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und fange mal hier an:
das mit dem EAA ist eine interessante Lösung. Ich habe das auch schon probiert, aber die Ergebnisse sind - sagen wir mal - anders als konventionelle Fotografiermethoden.
Wenn du Anfänger bist und noch nicht weisst ob du weitermachen willst, würde ich den Refraktor **nicht** nehmen, denn der ist ein einfacher Achromat und die Bildqualität wird nicht gut werden. Als ich 2018 einen "Wiederanfang" machte, habe ich eine Superpolaris DX mit Skysensor (für Nachführung und Goto) aus dem Bestand genommen und dazu eine Astrokamera (asi071mc-pro) und ein Samyang Objektiv 2/135mm gekauft und war damit schon fast 2500 Euro los. Dazu kam kurz danach noch der Polemaster, einige Adapter und ein Filter dazu und schon war ich bei 3000 Euro. Damit habe ich "gecheckt", ob ich dabei bleiben will und habe die Frage mit "ja" beantwortet, denn die Ergebnisse waren im Vergleich zur früheren Astrophotografie mit Diafilm und später mit den digitalen Chips mit KAF-0400 Chips deutlich besser, obwohl ich damals wirklich viel Erfahrung sammeln konnte.
Mit der DSLR aus deinem Vorschlag fährst du deutlich billiger und das ist anfänglich auch gut so. Wenn du aber jetzt schon weisst, dass du weitermachen willst, würde ich das Augenmerk auf die Montierung legen. Ich kenne die Bressermontierung nicht aber sehr wohl die kleineren Skywatcher, wie die HEQ-5 oder EQ6R und würde auf die HEQ -5 setzen, da man diese noch gut auf das Feld bringt (Gewicht) und diese später als kleine Aussenmontierung weiterverwenden kann, wenn man grösseres stationäres Geschirr hat. Jetzt gibt e einen Menge "wenn und aber" und für Flugreisen ist die HEQ-5 auch schon zu schwer. Ich benutze die Montierung für relativ kleine Brennweiten, so ein Redcat51 oder ein C6 mit Hyperstar und habe so gut wie keinen Ausschuss in den Aufnahmeserien. Allerdings brauchte man ein spezielles Kabel zwischen Computer und Montierung was man bei Amazon für wenige Euros bekommt. Ob das heute noch nötig ist, weiss ich nicht, denn Skywatcher verändert die Montierungen dann und wann mal ein wenig.
Was die Optik angeht: Pflegeleicht und narrensicher ist der bereits erwähnte Redcat51. Der kostet 1000 Euro, ist relativ klein aber man wird den lieben.
Einen Computer brauchst du auch noch. Die meiste Software ist kostenlos.
Anbei ein Bild 57x150 Sekunden mit DSS gewichtet gestackt und den Gradienten mit PixInsight ABE beseitigt, aber das geht auch kostenlos mit Fitsworks. Dann das Resultat als fits gespeichert und mit asiStudio wieder eingelesn und ein Bildschirmfoto gemacht. Die Montierung wie aus dem Karton, also nichts umgebaut. Zum Fokussieren ist ein ZWO Motor und ein 3D gedrucktes Bauteil verbaut. Hier die Zusammenstellung des benutzten Geraffels:
HEQ-5, Redcat51, asi294mm-pro, UVIR Sperrfilter, ZWO fokussiermotor, ANET A6 Selbstbaudrucker, Svbony 30mm Leitrohr, Polemaster, Lenovo T430 Laptop mit Windows 10-pro (wegen Desktop remote), TReibern und NINA, Tauheizungsband und ein einfaches 230/12V - 20A-Netzteil für alles.
Ich denke ich müsste mit etwas über 5000 Euro ausgekommen sein, und der Drucker war dann auch schon dabei, wenn ich alles neu gekauft hätte. Das klingt zunächst viel, aber diese Sachen werden heute noch benutzt.
Tom.