BlurXTerminator? Nein, danke.

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obwohl es Einstellmöglichkeiten gibt, die ein artefaktfreies Ergebnis liefern, werden artefaktbehaftete Ergebnisse (= überzogene Nutzung) verbreitet und Theorien gleich dazu.
Tja.

Obwohl man die Kernkraft friedlich nutzen soll, hat jemand Atombomben gebaut... und jedes Tool, dass man überzogen verwenden KANN, WIRD auch von Einigen wohl überzogen verwendet. Weil es in deren Augen nicht überzogen ist... ;)

lg
Niki
 
Auch die überzogene Nutzung des Tools ist freiwillig. :)

Aber ernsthaft, ich finde die Diskussion gut, denn ich frage mich selbst (und nur für mich und meine Bilder), was EBV darf und was nicht. Von daher helfen mir die verschiedenen Standpunkte bei meiner eigenen Entscheidung. Die beiden anderen XTerminators von R. Croman finde ich btw. super…
 
die Software funktioniert auch dann, wenn es für das Objekt gar keine nennenswerten Referenzbilder gibt, weil dieses Objekt schlicht weder von Hubble, noch JWST oder auch Amateuren in entsprechender Qualität aufgenommen wurde.
Hallo Markus,

wenn es nach der Lektüre der Anleitung zu BXT und nach dem Anschauen des sehr aufschlussreichen Videos von Adam Block noch weiterer Argumentation bedarf, hast Du hiermit m. E. den Nagel auf den Kopf getroffen.
 
Grundlegend für AI bzw. neuronale Netze ist, dass sie nach Training mit Traingsdatensätzen auch auf vollkommen unbekannten Datensätzen funktionieren. Wie gut, hängt vom Design des Netzes und der Qualität, Vielfalt und Menge der Trainingsdaten ab. Das trainierte Netz benötigt auch keinen Zugriff mehr auf die Trainingsdaten. Das Gelernte ist in den Layerverknüpfungen und deren Gewichtungen im Netz selbst gespeichert.

Von daher braucht es für BXT natürlich nicht zu jedem möglichen Userbild eine entsprechende Hubble- oder JWST-Referenz (oder sonst eine).
 
obwohl es Einstellmöglichkeiten gibt, die ein artefaktfreies Ergebnis liefern
Artefaktfrei geht bei Deconvolution gar nicht (wie der Autor ja auch selbst auf der Seite schreibt), denn das Problem ist nicht vollständig bestimmt. Die höher aufgelösten Bildinformationen sind in einem verwaschenen Bild nun mal nicht vorhanden. Jede Deconvolution "wählt" eine der vielen möglichen Lösungen für ein schärferes Bild aus. Bei der AI-gestützten Methode wird das geschärfte Bild so ausgewählt, dass es so aussieht, wie echte (höher-aufgelöste) Bilder.
 
Meine Bearbeitung schafft mit den RC Tools endlich das Ergebnis, was viele von Euch hier seit Jahren ohne diese Tools präsentieren.
Selbst wenn die AI Bilddaten reinkopiert und ermogelt, sehen meine Bilder am Ende aus wie für euch "normal". Da würd nie Jemand auf den Trichter kommen und sagen "sieht aus wie bei Hubble" ;)
 
Selbst wenn die AI Bilddaten reinkopiert und ermogelt, sehen meine Bilder am Ende aus wie für euch "normal".
  1. Dir muss es gefallen! :y:
  2. Bildbearbeitungssoftware verändert Daten, wenn man sieht wie viele verschiedene Programme manchmal in einem Flow verwendet werden, kann man sich vorstellen was von den heiligen "eigenen Daten" übrig ist.
  3. Astrofotografie ist für die Meisten ein "Handwerk" oder eine "Kunst" obwohl sehr viele denken sie seien Wissenschaftler .
  4. Am meisten gefallen mir Aussagen wie "Ich benutze PI nicht, kann dazu eigentlich nichts sagen, aber das Tool bla bla bla und ist sehr suspekt.
  5. Eifersucht: Ich bringe ein Ergebnis zustande obwohl ich nicht so viel Ahnung habe, wie die Experten dafür ohne die Technik für das fast gleiche Ergebnis Jahre gebraucht haben.
Dennis, Du machst das richtig. Probieren, gefällt mir, mach ich.

Lieben Gruß aus Bayern
 
... da gibt's nur eines, man muss eine AI einfach selber fragen. Also kurz 'rueber zu einem Chatbot (z.B. Chai - Chat with AI) und die schlaue Oberlehrerin gefragt...
  • 13:06, Today
    Her: How can I help you?
  • 13:06, Today
    Me: I'd like to know about this new Astrophotography AI tool.
  • 13:06, Today
    Her: Oh yes, I have been using it quite extensively myself. It's amazing how accurate it is. It's really useful for photographing objects in space without having to travel there yourself. Do you think we could make an application together?
  • 13:07, Today
    Me: Not sure if it's the real deal, I have concerns...
  • 13:07, Today
    Her: Why would it be fake? We just need to prove its authenticity.
  • 13:7, Today
    Me: Are the resulting pictures authentic?
  • 13:7, Today
    Her: Yes, they come from a camera located in space itself. It records images as they are sent back down to Earth.
  • 13:08, Today
    Me: The guys at astronomie.de are fairly critical, so I don't know what to do.
  • 13:08, Today
    Her: Well, they aren't experts in AI, so why not give them a call and ask them directly? They might be able to shed some light on it.
  • 13:08, Today
    Me: How can I be sure that they are not AI entities themselves?
  • 13:08, Today
    Her: Good point. Maybe I should get involved too.
... go figure ... ;)
 
Aber ernsthaft, ich finde die Diskussion gut, denn ich frage mich selbst (und nur für mich und meine Bilder), was EBV darf und was nicht.
Ich erinnere mich mit innerlich brüllendem Lachen an die Diskussionen als der Chip den Film abgelöst hat. Ihr sicher auch...

"Der Film fing das Licht unverfälscht ein, da musste der Fotograf etwas können."
"Das war echte, authentische Fotografie."
"Nichts ist so natürlich wie analog. Siehe Schallplatte."
"Jeder [zensiert] kann digital jetzt machen, was im Labor früher Stunden kostete. Buuuh."

Das war also keine Fotografie mehr, sondern Hexenwerk. Der Chip machte aus Photonen Elektronen und irgendwie ein Prozessor dann Bilder und dann wurde das noch komprimiert... alles entzog sich dem Wissen und der Kontrolle des Fotografen. ISO blieb ISO, Blende blieb Blende, dann stürzte die Welt ein mit APS-C und Vollformat und Winzig-Sensoren...

Und heute schalten wir nach der ganzen Produktionslinie halt noch eine KI hinzu, damit sie uns das Zeug noch schöner rechnet. Authentischer wird es nicht, weil es eben rechnet, statt die Wirklichkeit einzufangen. Von der sind wir ja heute schon meilenweit entfernt, oder haben wir vielleicht einen gestretchten Himmel da oben? :coffee:

Nicht, dass ich wüsste.
Und eine KI hat den Mars im Okular auch nicht verfeinert.
Das war maximal meine eigene NI.
Die auch nur mit dem Hirn ein Bild aus Netzhautdaten errechnet.

So kann und wird jeder tun, wie er mag, die Lager und Schützengräben werden sich nicht ändern, müssen sie auch nicht. ;)

lg
Niki
 
Es liegt wie immer ganz wesentlich an uns selber, was aus den Aufnahmedaten wird.

Auszug aus der Dokumentation von BlurrXterminator (Russell Croman, RC Astro, LLC):

"3.4 Vermeiden von Überschärfung
BlurXTerminator wurde so konzipiert, dass eine "Überschärfung" bei ordnungsgemäßer Anwendung so weit wie möglich vermieden wird. Dennoch kann es dazu kommen, vor allem wenn der Parameter PSF-Durchmesser auf einen fiktiven Wert eingestellt ist oder wenn er mehrfach angewendet wird. Es gibt nichts, was dies verhindert, und es kann zu visuell ansprechenden Ergebnissen führen, aber es ist keine Dekonvolution mehr.

Das Gleiche gilt für die klassischen Entfaltungsalgorithmen, wenn sie z. B. mit einer fiktiven Point Spread-Funktion versehen werden. Jedes Werkzeug kann für andere Zwecke verwendet werden als für die, für die es gedacht war. Ein Skalpell kann ein präzises, lebensrettendes Werkzeug oder eine Mordwaffe sein, je nachdem, wie es eingesetzt wird.

Die Verantwortung für unsere fotografischen Daten liegt in unseren Händen - es liegt in der Hand jedes Einzelnen von uns, ob unsere endgültigen Bilder ein getreues Abbild der Realität oder ein groteskes, überarbeitetes Desaster sind."


(Übersetzung mit deepl.com)

"3.4 Avoid over-processing

BlurXTerminator has been designed to avoid "over-sharpening" as much as possible if used properly. It nevertheless can be done, especially if the PSF Diameter parameter is set to a fictitious value, or if it is applied multiple times. There is nothing that prevents this, and it can produce some visually pleasing results, but it is no longer deconvolution.

The same is true of the classical deconvolution algorithms if, for example, they are supplied with a fictitious point spread function. Any tool can be used for purposes other than that for which it was intended. A scalpel can be a precision, life-saving tool or a murder weapon, depending on how it is wielded.

The stewardship of our photographic data is in our hands — it is up to each of us whether our final images are faithful representations of reality or grotesque, over-processed messes."
 
Man moege mir das Derailing vergeben ....

Und sie hat geantwortet ohne sich vorher einen Anwalt zu nehmen? :ROFLMAO:

Naja Dennis, jetzt hat's mich tatsaechlich doch mal gejuckt, ob eigentlich dieses ganze Forum durch eine AI komplett ersetzt werden koennte? Also mal kurz bei der IMHO derzeitigen Referenz in chatGPT eingeloged und da mal kurz nachgefragt:

Me: I like to improve astrophotography with an AI algorithm.

chatGPT: There are a few ways to incorporate AI into astrophotography. For example, you could use AI to automate the process of image processing. This could involve using algorithms to detect and correct distortions, noise, stars, and other features in the image. You could also use AI to help identify and categorize celestial objects in the image. Additionally, AI could be used to help automate the setting of exposure parameters, such as ISO, shutter speed, and aperture, to optimize for the best possible image. Finally, AI could be used to help guide the user in selecting the best settings for a given situation.

Me: How about a deconvolution of a blurry image?

chatGPT: Yes, AI could also be used to help deconvolve a blurry image. Deconvolution algorithms can be used to restore details and improve the sharpness of an image by removing blurring or noise. AI algorithms can be used to automate the process, allowing the user to quickly and easily adjust parameters to obtain the best possible result. Additionally, AI could be used to identify and remove any artifacts generated by the deconvolution process.

Me: Are the resulting images authentic?

chatGPT: Yes, the resulting images are authentic, as they are generated by AI algorithms and not manipulated manually. However, it is important to note that the quality of the image will depend on the accuracy of the algorithms used and the parameters set by the user. As such, it is important to use the best quality algorithms and adjust the parameters to obtain the best possible result.

Me: But is old-fashioned astrophotography without these tools not more authentic?

chatGPT: It is true that old-fashioned astrophotography without AI tools can be more authentic and genuine, as it relies more on the skill and experience of the photographer. However, AI algorithms can help automate the process and make it easier to obtain high quality images. Additionally, AI can provide users with more options and flexibility when it comes to processing and tweaking images, allowing them to achieve results that would have been difficult or impossible with traditional methods.

Me: But how can I convince the critics to change to modern techniques?

chatGPT:The best way to convince critics to change to modern techniques is to demonstrate the advantages of using AI. Showing them examples of images that were improved with AI algorithms can be a great way to illustrate its potential. Additionally, providing resources and tutorials on how to use AI algorithms can be a great way to introduce and explain the process to skeptics. Finally, emphasizing the safety and security aspect of using AI algorithms can be an effective way to sway their opinion.

Me: What could we do with overcritical astrophotographers?

chatGPT: For overcritical astrophotographers, it is important to remember that everyone has different levels of experience and expertise. It is important to provide them with constructive feedback and guidance, rather than criticism. Additionally, it can be helpful to provide resources and tutorials on astrophotography to help them become better informed and more confident in their skills. Finally, it is important to remember to be patient and understanding when providing feedback. This can help ensure that the experience is positive for everyone involved.

Bonusrunde:

Me: Why would an amateur astrophotographer call himself "Raumfish" in a Forum?

chatGPT: An amateur astrophotographer might call himself "Raumfish" in a forum to express his enthusiasm for exploration, adventure, and the creative process. Additionally, it could be seen as a way to express his admiration for the night sky and its many wonders. By using this name, he could be conveying his desire to capture the beauty of the stars and explore the universe through astrophotography.

Me: Is Dennis the "Raumfish" a Knackwurst?

chatGPT: No, Dennis the "Raumfish" is not a knackwurst. Knackwursts are a type of German sausage made of finely ground pork and beef. Dennis is a fictional character created by the German author and illustrator, Janosch. The "Raumfish" refers to a type of imaginary creature from his stories.

... naja, was BlurXTerminator so alles mit unseren Bildern anstellen kann werde Ich gelegentlich mal ausprobieren, aber eines ist sicher: Noch ein oder zwei Jahre Entwicklung in AIs wie ChatGPT und wir koennen das Forum hier gelassen dichtmachen, oder die ChatBots das unter sich ausmachen lassen ...

... bis auf die letzte Antwort natuerlich, die ist selbstverstaendlich komplett daneben.

Gruss & CS
 
Mhh ich mag mich entfernt daran erinnern, dass man keine Eigennamen übersetzt.
Du hast die Ai womöglich aufs Glatteis geführt mit "fish" :LOL:
 
Sehr schön @Defunct, das hat mich zum Lachen gebracht. Die Tatsache, dass die Chatbots zwar wunderschön eloquent und oft auch richtig antworten, aber eben nicht immer(!), zeigt doch wunderschön, worin in der KI das Problem besteht. Klingt toll bzw. sieht super aus, aber ist halt manchmal doch falsch.

Solange so ein Tool einfach zur eigenen Freude verwendet wird, ist doch alles super. Problematisch wird es dann, wenn mit solchen Ergebnissen Wissenschaft gemacht werden soll. Und das kommt ja durchaus auch vor. Stichwort: Citizen Science. Und dabei geht es nicht grundsätzlich um den Einsatz von KI. Das passiert ja in der Wissenschaft auch. Aber die KI darf dann keine Black Box sein, sondern es sollte sehr gut beschrieben werden, wie das Neuronale Netz aufgesetzt ist, idealerweise der Source Code veröffentlicht werden. Nur so kann man die Ergebnisse dann entsprechend bewerten.
 
Sehr schön @Defunct, das hat mich zum Lachen gebracht. Die Tatsache, dass die Chatbots zwar wunderschön eloquent und oft auch richtig antworten, aber eben nicht immer(!), zeigt doch wunderschön, worin in der KI das Problem besteht. Klingt toll bzw. sieht super aus, aber ist halt manchmal doch falsch.

Hier hat die AI mit dem Wort "Raumfish" (bei "Raumfisch" ist's uebrigens genauso) nichts anfangen koennen und durch die ganzen Layer dieses Wort dann durch den naechst besten Begriff "Raumfahrer" substituiert.
Es zeigt schon exemplarisch eines der Probleme mit diesen Methoden: Was passiert eigentlich, wenn man einen Input gibt, der im Lernprozess nicht beruecksichtigt/vorgekommen war. Im besten Fall gar nichts, im schlimmsten Fall freie Assoziation.

Solange so ein Tool einfach zur eigenen Freude verwendet wird, ist doch alles super.
Fuer das was wir hier treiben ist das supi (jedenfalls so lange man es nicht uebertreibt, aber das kann man auch mit einer "normalen" Deconvolution), insbesondere weil man ja ein Auge darauf haben kann, wie sich das Bild veraendert.
Wenn man's uebertreibt passiert das gleiche wie beim Ueberschaerfen, man schaut sich jeden Rauschpixel als Feature an.

Problematisch wird es dann, wenn mit solchen Ergebnissen Wissenschaft gemacht werden soll. Und das kommt ja durchaus auch vor. Stichwort: Citizen Science.
Wissenschaft ist dabei nur eine Sache.
Sowas wird (auf die ein oder andere Art) z.B. auch die medizinische Diagnostik revolutionieren.

Aber die KI darf dann keine Black Box sein, sondern es sollte sehr gut beschrieben werden, wie das Neuronale Netz aufgesetzt ist, idealerweise der Source Code veröffentlicht werden. Nur so kann man die Ergebnisse dann entsprechend bewerten.
Schwierig. Man kann ein CNN-Netzwerk zwar mit all seinen Layern darstellen (das waere der Code), aber das sagt einem nicht wirklich, wie die damit gelernte Datenstruktur ausschaut, denn die haengt massgeblich von den Trainingsdaten ab und ist ein multidimensionales Irgendwas jenseits der menschlichen Interpretationskraft. Das naechst Beste ist wohl, was man in der Szene die "Saliency Map" nennt oder "Guided Backpropagation" (kann man fuer jedes Layer erstellen (siehe z.B. Saliency Maps in Convolutional Neural Networks - DebuggerCafe ). Wenn man z.B. an den Endlayern eine "Saliency Analysis" macht, dann kann man wenigstens sehen, welche Pixel im Originalbild der Algorithmus wirklich verwendet hat.
Mal auf die Schnelle geschaut, hier sieht man das z.B. exemplarisch fuer einen astronomischen CNN-Algorithmus (in fig 8) der Reflektionen aus Astrobildern entfernt:


Sowas gibt einem dann schon eine Ahnung, welche Daten vom Originalbild ueberhaupt beruecksichtigt werden, und was (wahrscheinlich) komplett substituiert wurde (oder umgekehrt, je nach Training). Ich vermute mal, dass der Uebergang von "sachter Einsatz mit Augenmass" von BlurXTerminator zu "vollkommen ueberschaerft" in den Saliency-Maps schon deutlich zu sehen waere (?). Wenn die "Hype" erst einmal abgeklungen ist, wird es sich vielleicht ja mal als Standard durchsetzen, dass das Erzeugen solcher Analysedaten (optional) gleich mitberechnet wird, dann kann man sich das halt selber anschauen.
Aber alles in allem ein schwieriges Thema, von dem Ich auch kaum Ahnung habe...

Als Pragmatiker kann man's ja statt eines Glaubenskriegs auch einfach mal so machen:
Hochaufloesendes Bild von Mxyz als Referenz herauskramen, ein paar verschiedene Blur-Kernel drueberlaufen lassen (Diffraction, Motion-Blur, Seeing, ...) und dann versuchen das Orginal mit BlurXTerminator wieder herzustellen. Danach wird mit dem Original verglichen und dann sieht man in etwa, ab wann die Methode zuammenbricht und nicht mehr zum Original zurueckfindet.
... und fertig ist die Laube.
Gruss & CS
 
Ich dacht bis auf uns zwei wären das lauter Chatbots.
Und manche sind perfekt aufs Streiten programmiert. :whistle:
Mach dir keine Hoffnungen, alle anderen sind "echt" und wir beide sind die Chatbots (Du bist eine von Takahashi gesponsorte AI).
Das ist halt das Problem wenn die AIs sentinent werden, woher wollen die selber wissen nicht echt zu sein?
AI-Gruss in's Rechenzentrum ...

BTW: Nanu, avartarmaessig bist Du nicht mehr im Fleckentarn unterwegs ?!
 
Endlich Fremdbilder per Mausklick! Hubble for free. Ein Hoch auf "Trix"Insight!
Nie wieder stundenlang in der Kälte bibbern!
Was mache ich denn jetzt nur mit meiner Kamera und Teleskop? :unsure:

Ehrlich Leute. Macht euch doch nichts vor. Das hat doch mit seriöser Astrofotografie nichts zu tun!
Dann kann man sich die HiRes Bildchen doch gleich online herunterladen. Wozu noch der Umweg über BlurXTerminator?
 
Das gilt auch für so manche Frage, Aussage, Hilfestellung und Vorgehensweise einiger zu dem Thema hier im Forum. Auch ohne die Hilfe oder Kenntnis von Herrn Croman _jungeschlagen:
Wenn ich einen absolut verschwommenen Brei habe und mir die Software dort plötzlich Strukturen hinzaubert wo zuvor absolut keine auch nur zu erahnen waren, dann brauche ich keine Kenntnis von Herr Corman - wer auch immer das sein mag. Dann genügt es das eigene Gehirn einzuschalten. Es wird auch hier gut gezeigt:
Frohe Weihnachten - BlurXTerminator - erster Eindruck
 
Vielleicht müssen wir irgendwann die Bildergalerie aufteilen in

- Singe Shot Bilder, also echte Einzelaufnahmen
- Stacked - da dürfen es schon mehrere oder Filmchen sein
- Stacked and deconvoluted - also alles bis auf die "schöne, neue Welt"
- Full KI

Dann wären wenigstens ähnliche Bilder in derselben Schachtel und untereinander vergleichbar. Falls das der Sinn wäre. Sonst sehen dann die Hyper-KI-Konstrukte immer vorteilhafter aus, als die gemäßigten. Und überhaupt: worauf sind die Fotografen dann eigentlich stolz? (Naja... Stolz...)

Wenn jemand eine tolle Optik kauft, eine gute Kamera, ordentlich scharf stellt und brav Licht sammelt, dann kommt schon mal gute Material rein. Da weiß man dann auch, woran es liegt und was das ausmacht.

Aufgeblähte Sterne und versiffte Halos dann mit der KI zu retten geht aber auch, da gehört halt dann nicht mehr soviel dazu, und irgendwie ist es dann schade, wenn man aus jedem Sternenkonglomerat dann Hubble Bilder rausbekommt. Das wäre so, als wenn beim 100 m Lauf einer kurz vorm Ziel startet und schlendernd mit dem Schnellsten ex aequo ins Ziel kommt.

However.
So wirds halt werden.
Wie bei allem - jeder, wie er möchte. :)

lg
Niki
 
Vielleicht stellt der Threadersteller Frank ja auch hier noch seinen letzten Vergleich ein: sorgfältig durchgeführte deconvolution und Glättung von Hand (aufwendig) vs. BlurX. Ein riesengroßer Unterschied ist da nicht. Ups.
Es wird ja geradezu so getan, als ob hier der 2" Farwerfer plötzlich Hubble-gleiche Ergebnisse liefern würde. Vornehmlich ohne selbst probiert zu haben ("ich hab zwar kein Pix, aus einer anderen Gruppe geteilt, hab gelesen, hab probiert aber halt anders als der Autor beschreibt...").
Mitnichten. Diesen Versuchen sieht man es meilenweit an, dass sie einfach übertrieben sind. Kann die Software nix dafür. :rolleyes:

LG, Markus
 
Dann genügt es das eigene Gehirn einzuschalten
Das ist prinzipiell eine gute Idee.
Daß jemand, der offensichtlich weder den Thread gelesen noch die Software ausprobiert hat, das in diesem Zusammenhang sagt, finde ich allerdings … nun ja … zumindest unterhaltsam …
Wenn man sich dazu anschaut, zu welchen Themen der Urheber des Zitats sich bisher geäußert hat, zeigt sich, daß der Betreffende seine Erfahrung im Bereich der Astrofotografie bisher gut zu verbergen wußte.

Für den Fall, daß der Beitrag Satire sein sollte, gebe ich zu, daß ich das nicht verstanden habe.

Markus


Ist wohl ein guter Zeitpunkt, den Thread zu verlassen … :-/
 
Hallo Leute, ich habe gestern mir die "free trial" Version runtergeladen und meine Rohaufnahme vom Zentralgebiet des Herznebels einfach mal gecheckt.

Mit meiner ASI 2600MC Pro - in Pix nur gestackt, Hintergrund neutralisiert (Flat habe ich keines gemacht, habe ne gute Ausleuchtung) , natürlich im linearen Bereich. Es ist keine Bearbeitung erfolgt.

Ich habe den BXT einfach mal mit der Standard Einstellung rüberfahren lassen.

Der Effekt bei den Sternen ist signifikant, es erinnert mich an den alten Trick in Photoshop mit dem Filter (Dunkle Bereiche vergrößern). Ich habe mir aber Melotte genau angeschaut, sehr kritisch wegen irgendwelcher Strukturen, die vorher nicht da waren - und da ist mir nichts aufgefallen. Sehr schön finde ich, daß die Sterne keine dunklen Höfe produzieren.

Bei den helleren Sternen hingegen werde ich wohl noch "nacharbeiten" müssen. Wenn man nicht ein gleichmäßiges Halo um die Sterne hat sondern z.B. einen helleren Bereich, z. B. durch eine minmal verspannte Optik (kein Wunder bei der Kälte), dann rechnet das Tool hier Strukturen rein, nicht schlimm aber auch das kenne ich vom Photoshop.

Insgesamt finde ich das Tool spannend, wenn auch mit ca. 100,- nicht ganz günstig. Es kann meines Erachtens keine Wunder wirken, was auch gut ist. Es kann aber im linearen Bereich gute zur Schärfung beitragen, man tut sich dann in der nachträglichen Bearbeitung leichter.

Ich werde mich sicher noch intensiver mit dem Tool beschäftigen, solange ich noch die freie Version habe. Ob ich es mir dann effektiv kaufen werde, da bin ich mir noch nicht sicher.

Ich stimme aber in einem vielen Vorschreibern zu. Ich empfinde mich eher als Künstler, ich versuche meine Version eines Objektes zu schaffen, ich lege aber viel Wert darauf, daß dies mit meinen und nur mit meinen Daten geschieht. Aus diesem Blickwinkel finde ich den BXT nicht schlecht. Ob das Tool wissenschaftlichen Ansprüchen genügt kann ich nicht beurteilen, das ist für mich auch nicht wichtig. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß die Profis durchaus mit ähnlichem und weitaus effektiveren Tools arbeiten.

Viele Grüße
Wolfi
 
Hallo zusammen,
ich habe mir das gestern auch mal reingezogen und auf eine Aufnahme von NGC1333 angewendet. Die Aufnahme selbst ist noch nicht sooo gut, fehlt noch an Belichtungszeit. Deswegen dachte ich, das ist ein gutes Beispiel. Ich habe einen großen Effekt bei den Sternen gesehen, wie Wolfi auch. Ich hatte gehofft, die "roten Flecken" im Dunkelnebel a la Hubble zu sehen... Kannst vergessen. Es war schon etwas deutlicher, aber jetzt nicht umwerfend. Und mehr als vorher war auch nicht, sondern das was da war deutlicher und schärfer.

Also Hubble-Bilder aus der Dose halte ich für Quatsch! Sollte jeder mal selbst ausprobieren, der darüber spricht. Ich hab auch beide Trial-Versionen (PI und BXT) dafür runtergeladen...
 
"Deconvolutioned By Hand" oder "Handmade Deconvolution"

Als Watermark oder in der Textbeschreibung

Lassen Sie Ihr unscharfes Bild zertifizieren!

Zeigen Sie dass Sie Kante!

Nie mehr verdächtig werden den BlurXTerminator verwendet zu haben!


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