Celestron Orgin Smart Teleskop - 6", F2.2

Hallo Dieter,

dieses Smart Teleskop scheint etwas teuer... Kann man es umstandslos kollimieren, arbeitet es bei herausfordernden f/2.2 stets stabil? Ist es bei Auslieferungszustand einwandfrei kollimiert? Wie lange beträgt die maximale Belichtungszeit, bevor eine in der Praxis (!) sichtbare Bildfelddrehung einsetzt? Das wären meine ersten Fragen vor einer solchen Investition...

Viele Grüsse

Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Das ist ein RASA und dürfte genauso gut oder schlecht kollimierbar sein wie jeder RASA. Unser RASA8 kam gut kollimiert an.

Für das Origin ist die Unterstützung für Polhöhenwiege und (zumindest den StarSense) Autoguider angekündigt, dann geht auch „ernsthafte“ Astrofotografie.

Beste Grüße,
Alex
 
komplett überteuert. Sensordiagonale knapp 9mm und dann auch nur eine wackelige ALT-Z Montierung. Da bin ich mal gespannt was wird
 
Für das Origin ist die Unterstützung für Polhöhenwiege und (zumindest den StarSense) Autoguider angekündigt, dann geht auch „ernsthafte“ Astrofotografie.

Was bitteschön soll „ernsthafte“ Astrofotografie mit der Art der Montierung zu tun haben?
Die Profis arbeiten schon seit Jahrzehnten mit AZ Aufstellung, ich kenne kein Großteleskop das heute noch mit Parallaktischer Montierung verwendet wird.
Aber nach deiner Meinung betreiben die Profis mit ihren Großteleskopen dann wohl alle keine ernsthafte Astrofotografie.

Die AZ Aufstellung hat einfach deutliche Vorteile die Ihre Nachteile überwiegen.
Sie kann bei geringerer Masse deutlich stabiler ausgeführt werden und benötigt meist kein Gegengewicht.
Ein Großteleskop wäre Parallaktisch gar nicht mehr zu händeln.
Der Vorteil der AZ Aufstellung den die Profis schon seit langem nutzen wird nun zunehmend auch im Amateurbereich genutzt.
Moderne Technik die nun auch im Amateurbereich einzieht macht das auch für längere Gesamtbelichtungszeiten möglich.



komplett überteuert. Sensordiagonale knapp 9mm und dann auch nur eine wackelige ALT-Z Montierung. Da bin ich mal gespannt was wird

Ja teuer ist so ein RASA aber das ist es auch dann, wenn es nicht Smart ist.
Und die Sensordiagonale sollte man immer in Relation zur Brennweite sehen.
Das Origin hat ja „nur“ 335mm Brennweite und da hat man auch mit 9mm Diagonale ein Feld von mehr als 1,5°.
Da hat man mit Vollvormat Sensor und entsprechend großer Brennweite zb. mit einem 200mm RC mit F8 trotz Vollformat auch nicht mehr Feld.

Grüße Gerd
 
an der Evolution Montierung ist auch nichts wackelig. Die ist sehr stabil und trägt bist zu 13 kg. Das ist für das kleine 6" Rasa mehr als genug.

CS.Oli
 
Hallo zusammen,

Die Profis arbeiten schon seit Jahrzehnten mit AZ Aufstellung, ich kenne kein Großteleskop das heute noch mit Parallaktischer Montierung verwendet wird.
Ein Großteleskop wäre Parallaktisch gar nicht mehr zu händeln.

Wenn der hoffentlich funktionsbereite Rotator allein schon 880 € verschlingt, befinden wir uns dann noch im richtigen Board (Astro-Equipment für Einsteiger)? Ist das Gesamtsetup bei f/2.2 sicher einsetzbar? Welche Kosten erwarten den mitlesenden Einsteiger-Fotografen bei dieser Lösung, um Objekte, die heute ja schon jeder aufs Korn nimmt, langzeitbelichten zu können? Knappe 6000€?

Das wären Fragen vor einer solchen Investition...

Viele Grüsse

Markus
 
Altazimut-Montierungen sehe ich bei diesen Teleskopen auch nicht unbedingt als optimal an.
Die sind oft zu sehr als "Plastik-Bomber" gebaut, mit zum Teil zu viel Spiel.
Das sieht man auch beim Seestar, nicht selten hat man am Anfang etwas verzogene, bis der sich "eingependelt" hat.
 
Was bitteschön soll „ernsthafte“ Astrofotografie mit der Art der Montierung zu tun haben?
Die Profis arbeiten schon seit Jahrzehnten mit AZ Aufstellung, ich kenne kein Großteleskop das heute noch mit Parallaktischer Montierung verwendet wird.
Aber nach deiner Meinung betreiben die Profis mit ihren Großteleskopen dann wohl alle keine ernsthafte Astrofotografie.
Korrigiere mich bitte, aber ich gehe einfach davon aus, dass die Profis nicht mit Kurzzeitbelichtungen arbeiten, sondern einen Rotator verwenden, um länger am Stück belichten zu können. Den gibt es auch für die größeren RASAs meines Wissens nach nicht, also ist da eine Polhöhenwiege nötig, um entweder länger am Stück zu belichten oder kein Feld durch Bildfeldrotation zu verlieren. Das meine ich.

Die Profis verwenden den RASA gerne für zeitkritische Anwendungen wie Weltraumschrottüberwachung, Kleinplanetenjagd und Laserkommunikation, wo es auf schnelle Daten ankommt und Bildfeldrotation (bzw. die Ränder) unwichtig ist, und nicht für Pretty Pictures. Das geht auch azimutal ohne Rotator. Wobei ich tatsächlich "ernsthafte Astrofotografie" tatsächlich mit Pretty Pictures gleichsetze und nicht mit Wissenschaft.

Aber die Profis hätten wohl auch kein Problem damit, in jeder Nacht eine Festplatte mit kurzbelichteten Daten zu füllen – bei den Kosten für eine Profisternwarte machen ein paar Festplatten das Kraut auch nicht fett oder wird dem in Rechnung gestellt, der Beobachtungszeit beantragt hat... aber den RASA gibt es ja auch nur bis in handlichen 14", da sind parallaktische Montierungen mittelfristig wohl billiger als die Arbeits- und Rechenzeit für die Nachbearbeitung von Kurzbelichtungen.

Aber auch ein RASA 36 ist nach heutigen Maßstäben ja kein Großteleskop, da kann man auch einfach eine parallaktische Montierung nehmen und sich den Rotator sparen – so viel teurer ist eine parallaktische Montierung in der nötigen Größenklasse auch nicht. Parallaktisch ist auch bei den Profis kein prinzipielles No-Go - azimutal wird ja nicht verwendet, weil es so toll ist, sondern weil es für große Teleskope stabiler ist (und man sich den Meridianflip spart) und man heute gute Rotatoren hat.

Umgekehrt weiß ich nicht, wie viel Öffnung vom 6"-RASA übrig bleibt, wenn du noch einen Rotator vor die Optik baust. Der RASA8 ist nicht gerade für großzügigen Backfokus bekannt, und das dürfte beim RASA6 nicht anders sein, sodass der Motor in die Schmidtplatte ragen dürfte.

Und der RASA 6 vom Origin ist gewiss kein Großteleskop; um da lange Zeit am Stück ohne Bildfeldverlust auf ein Objekt zu halten (was meine Definition von ernsthafter Astrofotografie ist, gegenüber EAA, bei der gewisse Verluste egal sind, oder wissenschaftlicher Arbeit, bei der schöne Bilder egal sind und unscharfe/fehlende Ecken nicht stören, wenn man z.B. nur am Objekt in der Bildmitte interessiert ist), ist eine parallaktische Aufstellung halt die Lösung, wenn du mehr als Schnappschüsse willst und die Datenmengen beherrschbar halten willst.

Klar kannst du auch mit einem Origin eine Nacht lang auf ein Objekt halten und verlierst von dem Sensor mit aktuell 3096 x 2080 Pixeln halt was am Rand. Für EAA auf Handy/Tablet oder für Social Media und Foren kein Problem; aber will ich das, wenn ich mir auch die Mühe mache, die Bilder nachzubearbeiten (auch das gehört für mich zu ernsthafter Astrofotografie – nicht nur das Ergebnis vom System zu übernehmen, sondern selbst Hand anzulegen)?

Beste Grüße,
Alex
 
Welche Kosten erwarten den mitlesenden Einsteiger-Fotografen bei dieser Lösung, um Objekte, die heute ja schon jeder aufs Korn nimmt, langzeitbelichten zu können? Knappe 6000€?
Eigentlich braucht es nur die Polhöhenwiege NexStar Evo/SE # 820953 für 500€ und evtl. den StarSense Autoguider # 825115 für 899,00 €, je nachdem wie genau die Nachführung in der Praxis läuft bzw. wie lange Einzelaufnahmen man sich gönnen will. Interessant wird das halt dadurch, dass Celestron sich zumindest die Möglichkeit offen hält, später die Kamera durch ein aktuelleres Modell zu tauschen, und dass man problemlos an die Rohdaten kommt. PC plus Software für die Bearbeitung halt noch.

Ja, für das Geld kriegt man auch einen RASA 8 (2400€) + AVX-Montierung (1400) plus Akku (200€) plus StarSense-Modul (480€) und hat eine größere Optik, hat dann aber noch keine Kamera, muss einen Computer für die Aufnahme mit an den Beobachtungsplatz nehmen und selber an den Schrauben zum Einnorden drehen. Die Sharpcap-Lizenz fürs EAA macht das Kraut dann auch nicht fett.

Ich sehe die Zielgruppe da auch nicht bei den reinen Einsteigern/EAAlern, sondern bei denen, die später "richtig" fotografieren wollen, also selbst Hand anlegen wollen und nicht nur automatisch was mit 15-Sekunden-Einzelbildern ablaufen lassen wollen.

Beste Grüße,
Alex
 
Wenn der hoffentlich funktionsbereite Rotator allein schon 880 € verschlingt, befinden wir uns dann noch im richtigen Board (Astro-Equipment für Einsteiger)? Ist das Gesamtsetup bei f/2.2 sicher einsetzbar? Welche Kosten erwarten den mitlesenden Einsteiger-Fotografen bei dieser Lösung, um Objekte, die heute ja schon jeder aufs Korn nimmt, langzeitbelichten zu können? Knappe 6000€?

Das wären Fragen vor einer solchen Investition...

Nein als Einsteigerteleskop sehe ich das Orgin und auch einen RASA generell nicht gerade, egal ob mit oder ohne Deronator.
Aber ich habe den Thread ja auch nicht in das Einsteigerboard gestellt.
Der Thread wäre sicherlich unter Preise und Markt oder im Teleskop Board besser aufgehoben und noch besser wäre er in einem EAA Board oder speziellem Board für Smart Teleskope aufgehoben aber das gibt es hier ja leider noch nicht.
Hier sollten sich die Admins mal ein Beispiel am Astrotreff nehmen.
Dort gibt es ja das Board.

Smarte Teleskope & EAA


Und das ist auch sehr gut besucht mit sehr vielen Beiträgen und Threads.
Der Bedarf für ein solches Board ist also klar vorhanden.
Das Thema Smarte Teleskope & EAA gewinnt immer mehr an Bedeutung und verdient auch hier schon lange ein eigenes Board.

Und nur weil es hier noch kein passendes Board für das Orgin gibt und der Thread hier jetzt im Einsteiger Board steht macht es das Orgin ja nicht zu einem schlechten Teleskop.
Ich finde es sehr merkwürdig, wenn du mit dem Hinweis auf das Board versuchst das Orgin schlecht zu machen.

Grüße Gerd
 
Korrigiere mich bitte, aber ich gehe einfach davon aus, dass die Profis nicht mit Kurzzeitbelichtungen arbeiten, sondern einen Rotator verwenden, um länger am Stück belichten zu können.

Aber die Profis hätten wohl auch kein Problem damit, in jeder Nacht eine Festplatte mit kurzbelichteten Daten zu füllen – bei den Kosten für eine Profisternwarte machen ein paar Festplatten das Kraut auch nicht fett oder wird dem in Rechnung gestellt, der Beobachtungszeit beantragt hat

Also ich denke die Zeiten wo man stundenlang am Stück belichtet hat sind seit langem vorbei.
Das dürfte bei den Profis nicht anders wie bei den Amateuren sein.
Der Trend geht hin zu immer kürzerren Einzelbelichtungszeiten auch oder sogar gerade bei hochaufgelöster „ernsthafter“ Astrofotografie.
Stichwort Seeing.
Die Profis haben zwar adaptive Optik und können daher auch mal etwas länger am Stück belichten aber der Amateur hat das leider nicht.
Der ernsthafte Astroamateurfotograf arbeitet daher mit möglichst kurzen Einzelbelichtungen, wenn er eine hohe Auflösung erreichen möchte.
Das mindert den Seeingeinfluss sehr deutlich und bringt einen erheblichen Gewinnen an Seeing limitierter Auflösung.

Und das Datenvolumen ist doch heutzutage wo man eine Festplatte mit 12 Terra Byte schon für etwa 300 bekommt nun wirklich nicht mehr das Thema auch wenn Rohdaten in der Tat sehr viel Speicherplatz benötigen.
Es gibt übrigens auch verlustfreie Kompression welche das Thema erheblich entschärft.
Man muss die Rohdaten für jedes Einzelbild einer Serie ja auch nicht gleich archivieren.
Es reicht, wenn man das Summenbild archiviert und die Einzelbilder kann man löschen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Es muss ja gar nicht gleich am Stück sein (wobei ich nicht weiß, wie lange die Spektroskopiker belichten – aber das sind ja auch keine klassischen Astrofotos, von daher egal) – auch mit f/2 werden gerne noch ein paar Stunden Belichtungszeit gesammelt. Wenn du die Einzelbilder zusammensetzt, sind zwar auf jedem die Sterne scharf, aber es bleibt im Extremfall nur ein rundes Bild übrig (nur für's Beispiel – aber die Ecken sind auf jeden Fall unterschiedlich belichtet, wenn du azimutal ohne Derotator fotografierst).

Da hilft nur, den Sensor mitzudrehen – oder bei einem 6"-RASA/Origin wahrscheinlich besser gleich das ganze Teleskop, bevor man noch mehr Geräte vor die Öffnung setzt :) (Oder wie beim eVscope einfach nur runde Bilder auszugeben...)

Und dass man die Rohdaten wieder löschen kann, ändert nichts daran, dass es einen deutlichen Unterschied in der Rechenzeit macht, ob man dutzende oder tausende Bilder stackt. Da dürfte mancher Hobby-PC schon an seine Grenzen stoßen, auch was den Arbeitsspeicher angeht.

Beste Grüße,
Alex
 
Wenn du die Einzelbilder zusammensetzt, sind zwar auf jedem die Sterne scharf, aber es bleibt im Extremfall nur ein rundes Bild übrig (nur für's Beispiel – aber die Ecken sind auf jeden Fall unterschiedlich belichtet, wenn du azimutal ohne Derotator fotografierst).

Ja das nutzbare Feld ist bei AZ ohne Derotator halt in Abhängigkeit von der Gesamtbelichtungszeit begrenzt.
Es macht daher hier auch keinen Sinn einen großen Sensor zu verwenden wenn man dessen Feld dann eh nicht nutzen kann.
Es gibt aber doch genügend Objekte für die das Feld trotzdem völlig ausreichend ist und ob da nun noch ein paar Sterne mehr drumherrum sind oder nicht ist am Ende nicht so entscheidend.
Für größerer Objekte gäbe es dann auch noch die Möglichkeit Mosaikbilder zu erstellen.
Vespera und Stellina können das sogar automatisch.

Und es gäbe da noch einen Trick.
Man verteilt die Aufnahme auf mehrere Tage und beginnt zur gleichen Zeit bzw. wer es ganz genau machen möchte mit 4min Zeitversatz /Tag.
Dann haben die Sterne die gleiche Feldrotation wie am Tag zuvor und man kann in der Summe dann entsprechend längere Gesamtbelichtungszeiten realisieren ohne das die Feldrotation das nutzbare Fed zu sehr beschneidet.

Da hilft nur, den Sensor mitzudrehen – oder bei einem 6"-RASA/Origin wahrscheinlich besser gleich das ganze Teleskop,

Den Sensor mitdrehen ist das richtige Stichwort.
Ich würde eben nur den mitdrehen und nicht gleich die ganze Kamera und schon gar nicht das ganze Teleskop.
Ich würde den Derotator also gleich in die Kamera integrieren, dann ragt weder etwas zusätzlich in den Strahlengang noch benötigt man eine extra Baugruppe und auch bezüglich Backfokus geht dann kein einziger mm verloren, wenn man direkt den Sensor dreht.
Das Ganze kann sehr klein gehalten werden und ist auch mechanisch einfacher und damit auch kostengünstiger als eine extra Baugruppe.

Grüße Gerd
 
Und es gäbe da noch einen Trick.
Man verteilt die Aufnahme auf mehrere Tage und beginnt zur gleichen Zeit bzw. wer es ganz genau machen möchte mit 4min Zeitversatz /Tag.
Dann haben die Sterne die gleiche Feldrotation wie am Tag zuvor und man kann in der Summe dann entsprechend längere Gesamtbelichtungszeiten realisieren ohne das die Feldrotation das nutzbare Fed zu sehr beschneidet
Kann man machen. Ich befürchte nur, zumindest bei unserem Wetter brauchst du dann Monate, um auf die Belichtungszeit zu kommen, die du parallaktisch montiert an einem Abend zusammenkriegst – erst recht als Amateur, der nicht jeden Abend nutzen kann :)

Ich würde eben nur den mitdrehen und nicht gleich die ganze Kamera und schon gar nicht das ganze Teleskop.
Der ganze Teleskoptubus wiegt mit 4,8kg halt auch nicht mehr als manche Profi-Kamera samt Filterrad, von daher:) Bei sowas kleinem kann man das schon eher machen und stabil ausführen.
Ich würde den Derotator also gleich in die Kamera integrieren, dann ragt weder etwas zusätzlich in den Strahlengang noch benötigt man eine extra Baugruppe und auch bezüglich Backfokus geht dann kein einziger mm verloren, wenn man direkt den Sensor dreht.
Und da ist "Ich" (bzw. Du) das richtige Stichwort – Celestron bietet aktuell halt eine Polhöhenwiege an, keinen integrierten Derotator. Dass das eine schöne Lösung wäre: Völlig d'accord. Aber die müsste man in diesem Fall wohl selbst herstellen – falls Celestron sich die Mühe nicht für das Teleskop macht und billiger anbietet als eine Polhöhenwiege. Ich glaube, die Softwareunterstützung für die Polhöhenwiege kommt schneller als ein Derotator, selbst wenn der sich am Origin nachrüsten lassen sollte. Ist halt die Lösung für das Teleskop, die auch schon angekündigt ist.

Beste Grüße,
Alex
 
Kann man machen. Ich befürchte nur, zumindest bei unserem Wetter brauchst du dann Monate, um auf die Belichtungszeit zu kommen, die du parallaktisch montiert an einem Abend zusammenkriegst – erst recht als Amateur, der nicht jeden Abend nutzen kann :)

Na ja es gib Schönwetterphasen genauso wie Schlechtwetterphasen und so etwas dauert in der Regel schon etliche Tage wenn nicht Wochen.
Nicht immer ist das Wetter so wechselhaft wie es sprichwörtlich im April ist.
In einer Schönwetterphase sollte es kein Problemen sein auch mal 2 oder 3 Tage hintereinander nutzen zu können.
Und was die Zeit anbelangt sehe ich so etwas sogar als Vorteil denn in der Regel muss man früh raus und kann nicht die gaze Nacht durchmachen aber am Abend mal 1 oder 2 Stunden sollten machbar sein, auch an mehreren Abenden hintereinander.

Mag sein das Nutzer klassischer Ausrüstung ein solches Nutzungsverhalten nicht kennen da für sie dann der Zeitauswand für Aufbau, Einrichtung und Abbau in keinem vernünftigen Verhältnis zur tatsächlich erreichten Belichtungszeit steht, wenn man nur insgesamt 1 bis 2 Stunden Zeit hat aber das ist bei einem Smart Teleskop halt anders, das stellt man raus drückt auf Knöpfchen und nach kurzer Initialisierung kann es losgehen.

Der ganze Teleskoptubus wiegt mit 4,8kg halt auch nicht mehr als manche Profi-Kamera samt Filterrad, von daher:) Bei sowas kleinem kann man das schon eher machen und stabil ausführen.

Es geht ja nicht nur um das Gewicht des Teleskops, sondern auch um seine Größe und damit auch um die Größe der hierfür nötigen Rotationsvorrichtung.
Einen 50mm APO könnte man in der Tat noch als Ganzes mit einem ähnlichen Rotator drehen wie oben verlinkt aber bei einem 150mmm RASA wäre der passende Rotator in dieser Bauform schon recht groß und auch teuer.
Klar man könnte sich andere Konstruktion ausdenken und da mag es auch Lösungen geben die auch für das RASA noch praktikabel sind aber meine erste Wahl wäre so etwas trotzdem nicht.
Nur den Sensor zu drehen ist für mich die wesentlich elegantere Lösung.

Und da ist "Ich" (bzw. Du) das richtige Stichwort – Celestron bietet aktuell halt eine Polhöhenwiege an, keinen integrierten Derotator. Dass das eine schöne Lösung wäre: Völlig d'accord. Aber die müsste man in diesem Fall wohl selbst herstellen – falls Celestron sich die Mühe nicht für das Teleskop macht und billiger anbietet als eine Polhöhenwiege. Ich glaube, die Softwareunterstützung für die Polhöhenwiege kommt schneller als ein Derotator, selbst wenn der sich am Origin nachrüsten lassen sollte. Ist halt die Lösung für das Teleskop, die auch schon angekündigt ist.

Ja bei Celestron geht man hier offenbar auch lieber ausgetretene Pfade und nutzt lieber eine Polhöhenwiege die man vermutlich eh schon für diese Montierung verfügbar hat anstatt eine Kamera mit Derotator extra neu zu entwickeln.
Die elegantere Lösung wären aber trotzdem eine neue Cam mit integriertem Derotator.

Eine Polhöhenwiege bringt zusätzliches Gewicht mit sich, macht das Ganze instabiler und sperriger und muss letztlich auch noch extra eingenordet werden.
Eine neue Cam mit integriertem Derotator für den Sensor würde lediglich ein paar Gramm mehr wiegen und man hätte ansonsten keine Nachteile.

Grüße Gerd
 
Hi!

Wenn ich mir große Kameras wie die Kepler FLI 6060 anschaue (um mal was zu nehmen, was zu einem Großteleskop passt), ist der RASA 6 ähnlich groß... Mein Favorit für die Derotation wäre aber immer noch sowas :) Aber ja, das ist nichts mobiles, das bezieht sich auf die Profi-Teleskope. Das schleppt dann keiner auf den Acker.

Der Zeitaufwand für das Einnorden ist mit Platesolving heute aber auch nicht mehr so groß. Mit Sharpcap oder richtig mobil dem StarAid-Autoguider plus Handy-Display bin ich auch in gefühlt 5 Minuten eingenordet (Grob eingenordet aufstellen, zwei Fotos, und an den Schräubchen drehen, bis der Zielstern in der Bildschirmmitte ist – Avalon hatte das für die Merlino-Sternwarten sogar mal motorisiert, kostet natürlich zu viel im Vergleich zu einer azimutalen Montierung). Der größte Zeitaufwand ist die Verkabelung, weil mein Teleskop samt Leitrohr natürlich keine Einheit ist, die ich nur auf die Montierung setze, und auch keinen Akku integriert hat. Aber eine parallaktische Montierung mit eingebautem Akku und Steuerung ist genauso wenig technisch unmöglich wie eine Kamera mit integriertem Sensor-Rotator – gibt's nur nicht von der Stange. Wenn ich einen selbstkalibrierenden Autoguider, Kamera, Motorfokus und Steuercomputer als eine Einheit lasse wie bei sowas hier im Refraktoren-Thread, muss ich auch nur noch anschalten. Gegengewichte (wobei das mit Harmonic Drive auch nicht mehr so wichtig ist) und Einnorden kommen noch dazu, aber das beschäftigt einen auch keine Ewigkeit mehr. Dass ein ähnlich großes eVscope leichter und noch schneller einsatzbereit ist, klar – aber da liegen keine Welten mehr dazwischen. Wenn wir auf einen kleinen Refraktor und die Seestar-Größe gehen: Mein EAA-Setup (VarioFinder plus Star Adventurer) ist bis auf das große Stativ auch gut transportabel und schnell aufgebaut. Wenn man mal alles in Rucksackgröße hat, ist der Transport kein Problem mehr, und fünf Minuten hin oder her beim Aufbau halten einen dann auch nicht mehr davon ab, den Hintern hochzukriegen. Die Zeiten, wo man vor dem Polsucher knien musste, sind vorbei.

Die Frage ist halt, ob sich eine neu entwickelte Kamera mit integriertem Derotator nur für den RASA finanziell lohnt und nicht nur wünschenswert wäre. Wie viele RASA-Käufer würden sich auf die vorgegebene(n) Kamera(s) einschränken lassen wollen, nur um das Teleskop azimutal zu nutzen, wenn mit einer parallaktischen Montierung/Polhöhenwiege jede Kamera genutzt werden kann? Nur für das Origin/RASA6 eine kleine Kamera mit Derotator zu bauen, dürfte zu teuer in der Entwicklung sein. Bislang gibt's den RASA 6 ja nicht einmal einzeln, und am RASA8 sind schon wieder größere Sensoren nutzbar.

Mir sind echte parallaktische Montierungen auch lieber als Kombinationen mit Polhöhenwiege (wobei die vom Nexstar Evolution schon solide wirkt und ja auch das Evo 925 tragen muss, da sollte sie mit dem viel leichteren Origin kein Problem haben), aber dass bei den zu erwartenden Stückzahlen nicht gleich noch eine neue Kamera/Derotator-Einheit mit eingeschränktem Kundenkreis entwickelt wurde, kann ich auch nachvollziehen. Und sei es nur, weil das ganze dann noch teurer und noch später auf den Markt gekommen wäre. Mit der Polhöhenwiege kann zeitnah Geld verdient werden, und die Software-Unterstützung kann per Update nachkommen.

Der RASA basiert ja nicht zuletzt deshalb auf einem Schmidt-Cassegrain mit Korrektor, weil er so bezahlbar blieb – Schmidt-Platten kann Celestron. Und die meisten Technologien vom Origin wurden bereits in den letzten Jahren einzeln vorgestellt und jetzt "nur" in ein Gerät vereint. Kamera + Derotator wäre noch was ganz neues gewesen, was entwickelt werden müsste. Ich vermute, dass da die nötigen Stückzahlen nicht zustande kommen – aber die Kamera vom Origin soll ja in Zukunft tauschbar sein, vielleicht kommt sowas, wenn sich das Origin gut genug verkauft oder irgendwann der RASA 6 Tubus auch alleine verkauft wird. Keine Ahnung, was die Firmen noch alles planen und wann sie davon ausgehen, dass sich das auch lohnt.

Beste Grüße,
Alex
 
Ich würde den Derotator also gleich in die Kamera integrieren ...
Also ganz so trivial, wie das hier vielleicht rüberkommt, ist das mit dem Derotator dann doch nicht. Es reicht ja nicht, den mit einer konstanten Umlauffrequenz zu betreiben. Diese Umlauffrequenz hängt vielmehr von der geografischen Breite φ_lat und den jeweiligen altazimutalen Feldkoordinaten ξ_0 und η_0 ab:

dζ/dt = Ω cos φ_lat cos ξ_0 / cos η_0

Zur Herleitung siehe C.Y. Tan: An Analysis of Field De-rotation for Alt-Az Mounted Telescopes

dabei ist

dζ/dt = die erforderliche Umlauffrequenz des Derotators
Ω = die Umlauffrequenz der Erde
ξ_0 = die azimutale Feldkoordinate
η_0 = die Höhenkoordinate des Feldes

Für eine korrekte Funktion des Derotators muss dieser also abhängig vom Standort und für jede Feldposition individuell eingestellt werden.

Außerdem funktioniert das nur bis zu einem maximalen Höhenwinkel, denn im Zenit versagt so eine altazimutale Nachführung, ähnlich wie eine parallaktische Montierung am Himmelspol.

Nur mal so als caveat ...

Gruß, Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ganz so trivial, wie das hier vielleicht rüberkommt, ist das mit dem Derotator dann doch nicht. Es reicht ja nicht, den mit einer konstanten Umlauffrequenz zu betreiben. Diese Umlauffrequenz hängt vielmehr von der geografischen Breite φ_lat und den jeweiligen altazimutalen Feldkoordinaten ξ_0 und η_0 ab:

dζ/dt = Ω cos φ_lat cos ξ_0 / cos η_0

Zur Herleitung siehe C.Y. Tan: An Analysis of Field De-rotation for Alt-Az Mounted Telescopes

dabei ist

dζ/dt = die erforderliche Umlauffrequenz des Derotators
Ω = die Umlauffrequenz der Erde
ξ_0 = die azimutale Feldkoordinate
η_0 = die Höhenkoordinate des Feldes

Für eine korrekte Funktion des Derotators muss dieser also abhängig vom Standort und für jede Feldposition individuell eingestellt werden.

Außerdem funktioniert das nur bis zu einem maximalen Höhenwinkel, denn im Zenit versagt so eine altazimutale Nachführung, ähnlich wie eine parallaktische Montierung am Himmelspol.

Nur mal so als caveat ...

Gruß, Peter

selbstverständlich kann man den Derotator nicht einfach mit konstanter Geschwindigkeit laufen lassen.
Wie kommst du denn darauf das das hier einer denken würde?

Aber die Zeiten in denen man noch mit einem Uhrwerk nachgefühlt hatte das eben nur eine konstante Geschwindigkeit erlaubt und einem hier daher dann die notwendige Regelung für einen Derotator vor ernsthafte Probleme gestellt hätte sind doch nun wohl sein langem vorbei.

Mit Heute recht preiswert verfügbaren Schrittmotoren, Encodern und kleinen Prozessoren ist eine derart simple Regelaufgabe schon lange eine der leichtesten Übungen und recht trivial.
Der mathematische Zusammenhang ist ja recht simpel, da langweilt sich sogar der primitivste Prozessor wenn er sonst nichts weiter zu tun hat.

Man benötigt natürlich die entsprechenden Parameter um überhaupt Regeln zu können aber die stehen heute bei einer Goto Montierung selbstverständlich sowieso schon alle zur Verfügung.
Eine Goto Montierung benötigt sie ja selbst und muss in AZ Aufstellung in Azimut und Höhe mit permanent an die jeweiligen Koordinaten anzupassender Geschwindigkeit für jede Achse sogar in 2 Achsen gleichzeitig nachführen.
So etwas ist heutzutage aber eine recht leichte Übung.

Die nötigen Parameter um den Derotator steuern zu können kann man sehr simpel über ASCOM von der Montierung abgreifen.


Jede halbwegs moderne Montierung unterstütz heutzutage den ASCOM Standard.
So lässt sie sich zb. auch mit freier Planetariums Software wie Stellarium steuern.

Eine derart simple Aufgabe wie das richtige ansteuern eines Derotators ist also mit den heutigen Möglichkeiten nun wirklich keine Herausforderung mehr und längst nicht mehr nur den Profis vorbehalten die so etwas ja schon seit Jahrzehnten machen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist halt, ob sich eine neu entwickelte Kamera mit integriertem Derotator nur für den RASA finanziell lohnt und nicht nur wünschenswert wäre. Wie viele RASA-Käufer würden sich auf die vorgegebene(n) Kamera(s) einschränken lassen wollen, nur um das Teleskop azimutal zu nutzen, wenn mit einer parallaktischen Montierung/Polhöhenwiege jede Kamera genutzt werden kann? Nur für das Origin/RASA6 eine kleine Kamera mit Derotator zu bauen, dürfte zu teuer in der Entwicklung sein. Bislang gibt's den RASA 6 ja nicht einmal einzeln, und am RASA8 sind schon wieder größere Sensoren nutzbar.

Wer sagt denn das eine Kamera mit integriertem Detonator nur etwas für ein RASA wäre?
So eine Kamera ist letztlich für alle interessant die eine AZ Goto Montierung nutzen möchten und zwar völlig unabhängig vom Teleskop.
Da ergäbe sich schon ein nennenswerter Kundenkreis und ich denke mal früher oder später werden wir auch etwas in der Art sehen.
Derotoren als extra Baugruppe gibt es ja nun schon aber das ist ja auch noch nicht so lange her als die rauskamen und den Derotator gleich in die Kamera zu integrieren ist letztlich doch nur der logische nächste Schritt.

Von Celestron würde ich diesen Schritt aber in der Tat eher nicht erwarten, die sind ja kein Kamera Spezialist und dürften zumindest das Innenleben ihrer Cams eher zukaufen und kaum selbst entwickeln.

Ich setze hier eher auf ZWO, die sind da sehr innovativ und haben zb. erst letztes Jahr eine
neue CAM mit 2.Sensor zum Guiden rausgebracht.


Warum als nächstes nicht mal eine mit integriertem Derotator für alle die mit AZ Aufstellung arbeiten möchten.

Grüße Gerd
 
Die Beispielbilder auf der Website sind durch die Bank [zensiert].

Wenn sie das mal anständig hinbekommen, wird es interessant.
 
Wer sagt denn das eine Kamera mit integriertem Detonator nur etwas für ein RASA wäre?
So eine Kamera ist letztlich für alle interessant die eine AZ Goto Montierung nutzen möchten und zwar völlig unabhängig vom Teleskop.
Lohnt sich das wirklich? Jedesmal wenn eine neue Kamera kommt, muss dann auch gleich ein neuer Rotator mit bezahlt werden.

Ist das wirklich ein Vorteil gegenüber dem einmaligen Kauf eines Rotators, der ja hinter allen anderen Okularauszügen/anschlüssen genug Platz in der Breite für eine robuste, nicht minituriasierte Mechanik hat, und mit jeder Kamera funktioniert?

Beste Grüße,
Alex
 
@Peter

Ach ja so funktionihrt das Ganze dann in der Praxis.


Grüße Gerd
 
Lohnt sich das wirklich? Jedesmal wenn eine neue Kamera kommt, muss dann auch gleich ein neuer Rotator mit bezahlt werden.
Ja aber dafür ist der Rotator integriert wesentlich preisgünstiger als wenn man ihn als Extra Baugruppe ausführt.
Integriert wird es mechanisch bedeutend einfacher und auch elektronisch ergeben sich Synergieeffekte.
Und man hat ebnen auch ganz praktische Vorteile wenn man nicht noch eine zusätzliche Baugruppe mechanisch als auch elektrisch/elektronisch adaptieren muss.
Und Gewicht spart es ja auch noch.

Es war immer schon so dass in der Entwicklung oft Einzelkomponenten in der nächsten Generation zusammengefasst werden
Beim Smartphone fragt doch auch keiner ob es sinnvoll ist die Kamera dort gleich zu integrieren oder das GPS oder das W-Lan usw. man könnte dort ja auch alles extra anstöpseln.

Oder wenn einer einen APO mit integrierter Feldkorrektur kauft.
Wäre doch besser, wenn Objektiv und Korrektor extra sind dann kann man ja den Korrektor beim nächsten APO weiterverwenden.
Nun da ich bissel was von Optik verstehe kann ich hierzu aber sagen das diese Denke unsinnig ist denn es bringt Vorteile, wenn man einen APO inklusive Feldkorrektur als Ganzes rechnet.

Oder was ist denn mit der ASI2600MC DUO.
Wäre es nicht besser, wenn man extra noch eine Guiding Kamera benötigt?
Die kann man dann ja bei der nächsten Kamera weiterverwenden.
Ist doch dumm die Duo oder ?
Ich denke viele sehen das hier aber anders.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Derotation in der Kamera wäre womöglich auch angebrachter, als der Derotator aus #23 an einem eingangs erwähnten 6"-Rasa...

001.jpg (Quelle: pegasusastro.com)

Viele Grüsse

Markus
 
Kameras mit integriertem Guiding-Chip sind ja auch nichts neues. SBIG hatte das schon mal, wenn ich mich richtig erinnere. Lange ist's her. Vielleicht setzt es sich jetzt durch.

Wäre doch besser, wenn Objektiv und Korrektor extra sind dann kann man ja den Korrektor beim nächsten APO weiterverwenden.
Nun da ich bissel was von Optik verstehe kann ich hierzu aber sagen das diese Denke unsinnig ist denn es bringt Vorteile, wenn man einen APO inklusive Feldkorrektur als Ganzes rechnet.
Jetzt wird's lächerlich. Als Optikspezialist weißt du vielleicht auch, dass Optiken etwas langlebiger sind als Elektronik und Kameras relativ kurze Produktzyklen haben... modulare Bauweisen haben ihre Vorteile, spätestens wenn was kaputt geht. Oder man nicht bei einem Hersteller festsitzen will. Gibt ja auch einige Flattener, die separat verkauft werden – vielleicht werden sogar mehr Flattener verkauft als Petzval- u.ä.-Refraktoren? Oder der Preisvorteil der Integration nicht an den Kunde weitergegeben wird, weil es ja ein neues Feature ist...

Aber klar, es ist viel besser ein Seestar/Dwarf/eVscope/Vespera zu haben, das komplett in den Elektroschrott kommt, wenn irgendwas kaputt geht oder die Kamera veraltet ist, weil alles so toll zu einer Einheit integriert ist, als was modulares, bei dem man Teile austauschen/upgraden kann.

Naja, ich bin raus. Morgen will ein Lichtenknecker-Refraktor aus wahrscheinlich den 1980ern wieder in Betrieb genommen werden. Das ist produktiver und nachhaltiger als das hier, und da könnte auch heute noch eine moderne Kamera angeschlossen werden. Das Öffnungsverhältnis passt sogar schon zu modernen Planetenkameras:)

Clear Skies,
Alex
 
Hallo Alex,

bevor Du komplett raus bist: Dein Ansatz bezüglich Polhöhenwiege aus #3 dürfte aktuell wohl sicherlich der pragmatischste Weg sein...

Viele Grüsse

Markus
 
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