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Digitale Teilkreise mit Encodern und Kabeln war Gestern -> Heute gibt es Plate-Solving

wibott

Mitglied
das mit dem plate solving verstehe ich nicht..
So wie ich das sehe muss das System zur Identifizierung wo sich mein Fernglas befindet unabhängig vom gesuchten Objekt immer das Gleiche machen und für das Auffinden der Objekte muss man deren Koordinaten aus der Datenbank haben.

Für den Mars oder andere Planeten oder andere helle Objekte brauche ich das System aber nicht, da tut es mein Leuchtpunktsucher genauso. Wie viele Objekte bleiben dann von den insgesamt 200 noch übrig?

Man müsste die Objektdatenbank mit der von Safari austauschen, dann wäre das Bombe...
 
Zuletzt bearbeitet:

portaball

Mitglied
Ich habe mir jetzt nochmal die Datenbank angesehen, aber nichtgenau durchgezählt :)
Es sind da:

Der Mond und die Planeten :)
110 Messier Objekte
109 Caldwell Objekte
ca. 100 "hellste Sterne!
ca. 150 "beste Doppelsterne"
ca. 80 Sternbilder
24 Asterismen

Das sind die Objekte die aufgelistet sind und die man auch mit der Suche findet

Tatsächlich sind aber noch viel mehr Sterne bis etwa Größenklasse 10 in der App und auch die lassen sich ansteuern.
Man kann zwar nicht nach ihren Namen suchen, aber wenn man sie mit dem Finger markiert kann man sie als Ziel auswählen.
So z.B. gerade probiert mit HD 35344 mit Größe +9.31

So kann man praktisch doch jeden Ort des Himmels anfahren, indem man einfach den nächstgelegenen Stern auswählt.

Grüße Jochen
 

AstroPZ

Mitglied
Hi Jochen @portaball und alle anderen glücklichen Besitzer,

ich muss mir eine neues Smartphone kaufen, weil ja das alte viiiiel zu alt ist (Android 4).
Wie sieht das denn beim Halter mit der Geometrie und Variabilität aus?

Muss die Cam oben in der Mitte sein? Geht auch, wie's heute immer mehr üblich ist, auch am Rand? Links oder Rechts?

Wie sieht's mit der Grösse aus? Ich will mir jetzt doch ein grösseres kaufen. Passen auch 6,5 bis 7 Zoll grosse Smartphones?


Ach, zum Katalog:
Das sind ja dann für DS praktisch nur die Messier Objekte. Aber ist für mich erstmal ok.
Andere Objekte kann man ja dann manuell über die Karte anfahren.
Kann man eigentlich manuell astronomische Orte/Koordinaten eingeben oder sieht man das irgendwo am Zielkreuz?

Danke und Gruß
Peter
 

portaball

Mitglied
Es geht voran.
Mit etwas Glück liefert Amazon heute noch den Kugelkopf, dann kann ich das Ding testen

IMG_0654.jpeg


Grüße Jochen
 

AstroPZ

Mitglied
ich muss mir eine neues Smartphone kaufen, weil ja das alte viiiiel zu alt ist (Android 4).
Wie sieht das denn beim Halter mit der Geometrie und Variabilität aus?

Muss die Cam oben in der Mitte sein? Geht auch, wie's heute immer mehr üblich ist, auch am Rand? Links oder Rechts?

Wie sieht's mit der Grösse aus? Ich will mir jetzt doch ein grösseres kaufen. Passen auch 6,5 bis 7 Zoll grosse Smartphones?
So, ich kann mir jetzt meine Fragen selber beantworten, da der StarSense Explorer heute geliefert wurde.
Vielleicht sind ja auch andere an der Beantwortung interessiert.

Die Halterung passt ziemlich sicher für verschiedenste, auch sehr grosse Smartphones.
Die maximale Breite beträgt mindestens über 10cm.

Das Smartphone wird auf eine Art Schlitten befestigt. Dieser Schlitten kann wie ein Koordinatentisch in x/y Richtungen über eine Mechanik so bewegt werden, dass die SmartCam korrekt über dem Spiegel positioniert werden kann. Es kann auch asymmetrisch ganz weit rechts oder links positioniert werden.
Also gehen auch Smartphones bei denen die Cam an der Seite und nicht in der Mitte ist.

Das Smartphone wird allerdings nur mit einem Gegenstück über eine Feder auf dem Schlitten fixiert.
Das ist zwar flexibel, könnte aber etwas wacklig sein.

Gruß
Peter
 

portaball

Mitglied
Also mit dem Prisma klappt es leider nicht.
Es ist zu nah an der Linse und dadurch gibt es Artefakte im Bild.
Für den richtigen Abstand müsste das Prisma deutlich größer sein, ein 2" Prisma würde da nicht reichen.
So hätte es ausgesehen:

IMG_0303.jpeg


Das Projekt gebe ich deshalb aber nicht auf, ich verwende dann halt einen Planspiegel, der schon an mich unterwegs ist :)

Grüße Jochen
 

wibott

Mitglied
könnte doch sein das die Software zukünftig mehr Objekte enthalten wird, weil 1. im Playstore steht das dieses Produkt noch in der Entwicklung ist und 2. auf der Seite von Celestron von tausenden von Objekten die Rede ist...
 

portaball

Mitglied
Na mit all den Sternen sind es ja auch jetzt schon tausende von Objekten, passt also schon :)

Warten wir ab was passiert, ob nachgelegt wird, ob andere Anbieter auf den Zug aufspringen etc.
Ich finde es gut, dass es jetzt schon etwas funktionierendes und bezahlbares gibt, besser kann es immer noch werden.

Ich würde mir eine kleine externe Kamera wünschen, die idealerweise per Bluetooth mit dem Smartphone kommuniziert.
Die pappt man ans Teleskop und dann ist es egal, wo sich das Smartphone befindet und man braucht auch keinen Winkelspiegel mehr.

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Hallo Peter,

das ging aber fix!

Wegen der Klemmung mit der Feder musst Du Dir keine Sorgen machen.
Auch der "Kreuztisch" ist stabil und spielfrei.
Das sieht zwar alles billig aus, erfüllt aber seinen Zweck.

Hast Du schon umgebaut und kannst heute testen?
Ich bin sehr auf Deine meinunggespannt.

Ich habe die App heute mal mit etwas mehr Aufwand justiert.
6mm Okular und auf eine ca. 2km entfernte Mastspitze eingestellt.
Dann kommt aber schon die Smartphone Kamera in ihre Grenzen, da man ziemlich reinzoomen muss.

Ich werde meinen Eigenbau Halter ja auf einen kleinen Kugelkopf setzen.
Damit will ich die App dann am Stern feinjustieren können.
Sprich wenn die App permanent knapp neben dem Ziel liegt einfach das Smartphone am Kugelkopf so einstellen, dass es 100% passt.

Bei meiner bisherigen Grobjustage war es nämlich so, dass die App das Ziel immer minimal zu hoch angezeigt hat
Damit kann man generell gut leben, zielt man einfach immer knapp darunter, die Abweichung bleibt ja konstant.
Aber ich hätte es halt gerne perfekt :)

Grüße Jochen
 

AstroPZ

Mitglied
Hallo Peter,

das ging aber fix!

Wegen der Klemmung mit der Feder musst Du Dir keine Sorgen machen.
Auch der "Kreuztisch" ist stabil und spielfrei.
Das sieht zwar alles billig aus, erfüllt aber seinen Zweck.

Hast Du schon umgebaut und kannst heute testen?
Ich bin sehr auf Deine meinunggespannt.

Ich habe die App heute mal mit etwas mehr Aufwand justiert.
6mm Okular und auf eine ca. 2km entfernte Mastspitze eingestellt.
Dann kommt aber schon die Smartphone Kamera in ihre Grenzen, da man ziemlich reinzoomen muss.

Ich werde meinen Eigenbau Halter ja auf einen kleinen Kugelkopf setzen.
Damit will ich die App dann am Stern feinjustieren können.
Sprich wenn die App permanent knapp neben dem Ziel liegt einfach das Smartphone am Kugelkopf so einstellen, dass es 100% passt.

Bei meiner bisherigen Grobjustage war es nämlich so, dass die App das Ziel immer minimal zu hoch angezeigt hat
Damit kann man generell gut leben, zielt man einfach immer knapp darunter, die Abweichung bleibt ja konstant.
Aber ich hätte es halt gerne perfekt :)

Grüße Jochen
Hi Jochen,

ja, ich bin auch gespannt. ;)
Aber ich muss noch aufs neue Smartphone warten. Kommt leider erst Ende der Woche.
In den YT Videos, die ich gesehen habe, wird das System immer Nachts am Stern kalibriert. Das ist dann ähnlich (gleich?) wie bei einem DSC System.
Das unter Tags zu machen ist eine gute Idee. Das geht bei DSCs nicht.
Wobei mich wundert, dass das geht. Braucht die App keine Referenz auf die Sternkarte?

Gruß
Peter
 

portaball

Mitglied
Hallo Peter,

eigentlich soll man tagsüber kalibrieren.
Ich dachte auch, das ist doch nachts am Stern viel genauer, aber es klappt nicht.
Warum kann ich Dir nicht sagen, aber die App sagt danach immer, dass sie sich nicht orientieren kann.
Ichhabe da noch nicht weiter geforscht, warum das so ist oder was ich beim Kalibrieren am Stern falsch mache.

Nein, die App braucht keine Referenz, es geht nur darum die Achse der Kamera mit der des Teleskops zu synchronisieren.
Dann wird der Stand der Sterne zum Navigieren genommen.

Grüße Jochen
 
Hallo!e Starsense Begeisterte,

Meine Lieferung mit dem 700/70 ist heute auch angekommen. Ich habe auch erste Navigations-Versuche mit dem "Lieferzustand" unternommen. Mann, ich dachte gar nicht dass man so viel Plastik verbauen kann. Wenn das mein erstes Teleskop gewesen wäre, würde ich immer noch glauben die Erde ist eine Scheibe und die Sonne dreht sich um die Erde .... obwohl Galilei hätte wahrscheinlich für das Stück China gemordet. Ich will aber das Ziel nicht aus dem Auge verlieren. Es ging ja eigentlich um den Software Freigabe Code und den Smartphone-Halter. Der ist übrigens nur mit drei Schrauben auf das Teleskop, das scheint tatsächlich ein Metalltubus ( aus Chinesium???) zu sein und besteht aus zwei Teilen. Dem eigentlichen Halter mit waagrechter Montage Fläche an dem ein dem Teleskop-Radius angepasster, abgerundeter Montage-Adapter angeschraubt ist.

Ich denke ich werde zum Test mit meinem Dobson den Halter auf eine passende Plattform (Aludibond - Platte) bauen und diese dann auf zwei Tubus-Schellen drauf schrauben. Mal morgen schauen.

Gute Nacht! MünchenBeiNacht - Ewald
 

portaball

Mitglied
Hallo Ewald,

schön, dass es nun auch bei Dir losgeht.

Das unterste, gebogene Plastikteil mit der Krümmung des Tubus lässt sich übrigens abschrauben.
Dann hat man eine gerade Montagefläche, was den Anbau deutlich erleichtert.

Grüße und viel Spass beim Basteln

Jochen
 

werner48

Mitglied
....
Mir ist die Dunkeladaption beim Beobachten äußerst wichtig, da würde ich sogar eine rote Folie akzeptieren.
Fragt sich nur, ob der Bildschirm dann noch ausreichend berührungsempfindlich ist, für die Bedienung.........
Interessant ist das Ganze aber in jedem Fall.

CS

Dietmar
Hallo Dietmar,
habe vor geraumer Zeit mal einen Test über die "Thomann-Folie" geschrieben.
Hier der Link: Windows in Rot

Evtl. kannst was damit anfangen.
 

Horst66

Mitglied
Gestern morgen bei Teleskopservice für 179€ +Versand bestellt und heute schon bekommen. Provisorisch erstmal an den ST120/600 angebracht und kalibriert, leider jetzt total bewölkt. Morgen soll das Wetter besser werden und ich bin auf die Tauglichkeit gespannt.
Da wie schon geschrieben wurde, auch eine Vielzahl an Sternen anvisiert werden können ist die geringe Objektauswahl verschmerzbar. Das Gewicht macht mir da für den Dobson schon mehr Sorgen. Ich bin mal gespannt....

Gruß Horst
 

AstroPZ

Mitglied
Hi,

so ich habe jetzt gerade mit meinem neuen Smartphone (Xiaomi poco x3 nfc) das Starsense ausprobiert.
So geht das nicht!!!

Auf dem Display waren überhaupt keine Sterne zu sehen!!
Die Kamera ist mM viel zu Lichtschwach obwohl sie eigentlich als gut gilt.

Der Mond ist auch im Moment viel zu hell.
Klappt das im Moment bei euch?
Was für ein Smartphone benutzt ihr?

Die Kameras der Xiaomi's sind eigentlich alle sehr ähnlich (gleich) und Modelle von Xiaomi sind als kompatibel gelistet.

Gruß
Peter
 

portaball

Mitglied
Ich nutze das iPhone 11 Pro Plus.

Die letzten beiden Tage habe ich StarSense nicht eingeschaltet, außer dem Mond gab es ja nix zu sehen :-
Ich kann also nichts dazu sagen ob es noch ging / geht
Der Mond kann durchaus ein Problem sein, die App gibt ja auch eine entsprechende Warnung aus
Du musst ja auch keine Sterne auf dem Display sehen, es reicht doch wenn die App per Langzeitaufnahme genügend sieht um zu funktionieren.

Hast Du das Zeug denn schon ans Teleskop gebastelt oder testet Du einfach nur so freihand?
Das geht nämlich nicht wirklich.

Grüße Jochen
 

AstroPZ

Mitglied
Hi Jochen,

ich benutze es im Moment am original Teleskop.
Hurra, irgendwie hat es jetzt doch funktioniert!
Mit Sirius, der war so hell, dass ich ihn auf dem Display gesehen habe.
Aber das System muss man gegen Licht abschatten. Das darf kein Licht vom Mond oder der Umgebung abbekommen.

Du musst ja auch keine Sterne auf dem Display sehen, es reicht doch wenn die App per Langzeitaufnahme genügend sieht um zu funktionieren.
Das habe ich gar nicht bedacht, dass die App eine Langzeitaufnahme machen kann. Klar, dann kann's funktionieren.
Das bedeutet, dass man tatsächlich das System besser am Tage kalibrieren sollte.

Die Kamera vom Xiaomi wirkt gar nicht schlecht. Sehr hohe Auflösung, Binning und sie hat einen Pro Modus. Da kann man manuell die Empfindlichkeit bis 6400 ISO und Belichtungszeit bis 30sec einstellen. Man müsste das auch in der StarSense App einstellen können.

Gruß
Peter
 

portaball

Mitglied
Ahh volle Celestron Power also :)

Ich hatte auch mehrfach versucht an Sirius zu Kalibrieren, weil man den auf dem Display sieht.
Ich dachte mir so ein Lichtpunkt in unendlicher Entfernung muss doch besser sein als ein Küchenfenster in der Nachbarschaft.
Das hat aber gar nicht funktioniert, die App hat danach gar nichts mehr gefunden, keine Ahnung warum?

Doch, das geht über Langzeitaufnahmen, deshalb sagt die App ja auch immer, dass man das Teleskop nicht bewegen soll, dann wird eine neue Aufnahme gemacht.

Grüße Jochen
 

AstroPZ

Mitglied
Mist, ich hätte ja einfach mit dem Mond kalibrieren können.
Der ist definitiv hell genug. ;)
Muss ich das nächste Mal probieren.

Gruß
Peter
 

Wintergatan

Mitglied
Habe soeben die StarSense App auf einem PC mit BlissOS testen wollen. Lässt sich zwar installieren und starten, stürzt aber leider direkt nach dem Startbildschirm ab. Die SkyPortal App von Celestron hingegen läuft.
Für den Fall dass jemand anderes BlissOS auf einem x86_64 Convertible mit USB-Cam und UVC-Protokoll testen wollte: man muss wohl noch ein Update von StarSense abwarten....
 

portaball

Mitglied
Lauft denn Sky Safari?
Die beiden Apps sind sich ja sehr ähnlich und kommen aus der selben Schmiede.
Die SkyPortal App hingegen ist völlig anders

Grüße Jochen
 
Hallo Plate-Solver,

nach dem gestrigen ernüchternden, frustrierenden Versuchen mit dem Original Celestron 700 mm Dunkel-Nichtseher, also wirklich ich hatte ja keine Vorstellung was man alles aus Kunststoff für Astronomie bauen kann, heute der Durchbruch mit unserem 10" f/5 Dobson. Unter Tags habe ich mir erst Mal ein Provisorium gebaut. Dazu habe ich eine Tubus-Schelle verwendet und per M8 eine Plattform befestigt.


celestron-01.jpg


Da drauf wird dann noch Mal eine Platte mit dem Celestron Halter angeschraubt.

celestron-02.jpg


Das war erst Mal für erste Versuche, denn ich hatte Bedenken, dass das Sucherfernrohr und der OAZ eventuell stören könnten. Aber wie sich heute Abend rausgestellt hat, ist das kein Problem.

Ich hatte auch mehrfach versucht an Sirius zu Kalibrieren, weil man den auf dem Display sieht.

Klar haben wir jetzt eine Zweifach Herausforderung:
  • 1x Einstellung, Parllelität Sucherfernrohr zu Newton
  • 1x Einstellung, Parllelität Smartphone zu Newton
Wir haben aber heute Nacht die Kalibration nach ein zwei Anläufen problemfrei mit Sirius hinbekommen. Für Fine-Tuning haben wir es dann sogar mir Mars ohne Probleme noch Mal gemacht. Als wir, meine Frau Susanne und ich dann Sicherheit hatten, dann haben wir uns mit der Liste der Sterne gespielt. Als dann nach gut 30 Minuten unser Newton auch auf Temperatur war und das Seeing deutlich besser wurde, obwohl Madame Luna sich von Ihrer besten, hellsten Vollmond-Seite zeigte, hat die Kombination Celestron App mit unserem Newton richtig begeistert. Völlig auf den Hintern habe ich mich gesetzt, als wir unser 8,5x Okular im OAZ hatten und wir Uranus angesteuert haben. Susanne meinte noch, mache erst das 24er rein, ich aber doch einen Blick auf Uranus riskiert hatte. Da stand er mitten im Gesichtsfeld in Blau! Wahnsinn ! Einfach so!

Wir waren beide völlig aus dem Häuschen. Die Software hat perfekt, gut repoduzierbar uns zu allen vorgeschlagenen Objekten geführt!

Also bei uns hat die Zukunft begonnen!

MünchenBeoiNacht - Ewald
 

portaball

Mitglied
Hallo Ewald,

das klingt doch super und freut mich sehr!
Sehr schön auch Deine Adapterbastelei :)

Ja, man muss sich mit den Feinheiten und Eigenschaften noch ein wenig auseinandersetzen, aber das Ergebnis ist dann doch verblüffend genau.
Kein Herantasten mehr mit Okularen mit weiterem Feld sondern direkt mit der gewünschten Vergrößerung das Objekt anfahren und sicher wissen, dass man auch an der richtigen Stelle am Himmel ist.
Die Zeit zum Beobachten und nicht zum Suchen nutzen :)

Grüße Jochen
 
Hallo,

was ich noch vergessen habe ein paar Fotos von heute Nacht. Übrigens unsere Smartphone die wir einsetzen sind Samsung S9. Hier Fotos im Nachtmodus.

celestron-03.jpg



celestron-04.jpg


Eigentlich schon irre was so eine Handy nur mit Mondlicht kann. Man beachte den Schatten vom Newton im Mondlicht.

Hier noch ein normales Foto ohne Blitz.

celestron-05.jpg



Gute Nacht aus München - MünchenBeiNacht - Ewald
 

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MeisterDee

Mitglied
Gestern morgen bei Teleskopservice für 179€ +Versand bestellt und heute schon bekommen.
Das erstaunt mich ein Wenig. Beim Teleskopservice wird seit mindestens letzten Samstag die Lieferzeit mit Ende Juli angegeben. Zurzeit noch 146 Tage. Hätte ich gewusst, dass TS ab Lager liefern kann, hätte ich natürlich dort bestellt.
So habe ich bei Foto - Schweizer gekauft, und war noch froh, überhaupt eins für den regulären Preis ergattern zu können.

......was für ein Durcheinander.......


CS

Dietmar
 
Hallo Celestron StarSense Anwender,

gestern Nacht habe ich folgendes interessantes Verhalten der Software festgestellt: Nachdem man einen Zielort eingegeben hat und dann dem Richtungspfeil folgt und man dann "unterwegs" anhält, rechnet die Software laufend nach. Also wenn das Teleskop "still" steht und gleicht es live die Position vom Himmel mir der am Smartphone angezeigten Karte ab und korrigiert falls nötig dann auch aktuell das Zielgebiet. Genauso wenn man am Ziel angekommen ist, kommt es ab und zu vor, dass die Meldung in dem Sinne kommt "Stillhalten, ich rechne neu" und dass danach eine leicht veränderte, neu errechnete Zielkoordinate angegeben wird. Die aber dann auch besser mit der Realität übereinstimmt.

Insgesamt hat es wirklich sehr gut funktioniert. Lediglich in Richtung Osten, wo "La Luna Piena" so runter brannte, dass ich schon Angst vor "Mondbrand" hatte, da konnte das System keinen "klaren Himmel" erkennen und hatte Probleme. Das nächste Mal nehme ich sicherheitshalber eine Creme mit höheren Lichtschutzfaktor mit ;) und knipse vorher den Vollmond aus.

Weiter ist mir auch aufgefallen, dass man die Anzeige am Smartphone auch "rein - und rauszoomen" kann.

Unser Vorgehen war am Ende des Abends immer so:
  • Zielobjekt auswählen!
  • Anfahren!
  • Im Sucherfernrohr mit beleuchteten Zielkreuz Feinnavigation machen!
  • Im Okular des Newton Spaß haben!
Das Starsense System hat echt begeistert und für mich ist der Smartphone Halter nebst dem Freigabe Code für die Software alle Mal das Geld wert.

Es bleibt nur die Frage wo und wie entsorgt man das Teleskop, Wackel-Dackel-Stativ, samt Plastik Okulare und Plastik Barlow? Gestern wurde in einem Thread von jemanden nachgefragt, der für sein Töchterchen ein Einstiegs Instrument sucht. Von dem ekeligen Fett das man an die Händen vom OAZ Auszugsrohr bekommt, will ich gar nicht reden, aber das Teil ist zumindest im Vergleich zu dem was ich optisch von meinem Newton gewohnt bin, so schlecht, dass ich mich ehrlich gesagt genieren würde es zu verschenken oder für kleines Geld zu verkaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Einsteiger und sicher gerade Kinder auch nicht so viel Geduld aufbringen könnten, damit etwas zu suchen, zu finden und zu betrachten, außer vielleicht Mond, den wir warum auch immer damit nicht scharf bekommen haben.

Es wäre wirklich zu wünschen dass Celestron, das System ohne Resourcen verschlingendes und Abfall produzierendes Drum-Herum anbieten würde.

MünchenBeiNacht - Ewald
 

portaball

Mitglied
Hallo Ewald,

das mit dem Nachrechnen ist normal.
Ich habe das Gefühl sobald die Software merkt, dass das Teleskop nicht bewegt wird fotografiert es den Himmel und justiert die Position nach.

Wenn ich ein neues Objekt anfahre mache ich das immer recht schnell bis ans Ende der Pfeile, halte dann inne und warte auf die Neuberechnung.
Meist muss man das Teleskop dann nochmal ein ganzes Stück bewegen, bis man im Ziel ist.

Manchmal brauch man auch noch eine dritte Aufnahme und Neuberechnung sowie Teleskopbewegung bis es perfekt passt.

Einen zusätzlichen Sucher oder Finder vermisse ich nicht.

Ich versuche gerade das Celestron Teleskop bei Kleinanzeigen für 75 Euro loszuwerden.
Interesse gleich Null.
Ich werde es jetzt in einer Facebookgruppe verschenken.

Grüße Jochen
 

Wintergatan

Mitglied
Danke für diese Beschreibung @MünchenBeiNacht
ich werde mir garantiert nicht 95% (teuren) Müll aus Fernost kaufen, nur um einen Freischaltcode für eine, zugegeben nützliche, Software zu erhalten. Ich sehe in dem Unterfangen keine Verhältnismäßigkeit. Ehrlich gesagt bin ich sogar ein wenig erstaunt wie bereitwillig hier soviel Overhead eingekauft wird. Ok, an Basteleien habe ich selber auch Spaß... Wie dem auch sei: ihr habt einen Gewinn für euch festgestellt, mehr Beobachten, weniger Suchen. Dann sei es so.
 
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