Digitale Teilkreise mit Encodern und Kabeln war Gestern -> Heute gibt es Plate-Solving

so sieht es bei mir aus:
 

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Hallo zusammen,
ich bin einfach nur begeistert. Hier meine Fotos zur selbstkonstruierten Handyhalterung. Ich habe einen Baader Witty und eine umgebaute Halterung für Tablets genutzt. Das Handy wird mittels Quadlock-Halterung aufgesattelt. Perfekt in allen Richtungen justierbar. Der Spiegel kommt von Edmunds-Optics. Bei Bedarf schicke ich gerne Links zu den verwedeten Teilen. Dickes Dankeschön auch an Steve von @Astro Prints - 3D-Druck für die tolle Unterstützung u.a. beim Druck des Sucherschuhs für die Original-Handyhalterung!!
Clear skies!,
Frank
 

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Hallo, ich hab über Baaders Schnäppchenliste die Starsense mit dem 80AZ Refraktor gekauft. Für 154 Euro! Ich überlege, die Halterung an der zweiten Prismenklemme auf die L-Halterung meiner AZGTIX zu befestigen. Das komplette Teleskop ginge auch, aber lieber wäre mir ohne Teleskop, weil ich sonst noch Rohrschellen kaufen müsste. Ohne Teleskop ginge durch Befestigung mittels 3/8 Schraube an eine Prismenschiene, die ich hier noch für meine DSLR habe. Frage: Gibts eine Halterung mit 3/8 Aufnahme, die für die Starsense geeignet ist? Oder muss ich drucken lassen?

Danke, falls jemand dazu was sagen kann.

LG Olaf
 
Hallo Olaf,

deine GtiX ist doch eine GoTo Montierung!
Da erschließt sich mir der Sinn darin gerade nicht:unsure:

Oder willst du sie manuell mit Starsense betreiben?

LG,
Michael
 
Hallo Olaf,

wenn du das machst, dann berichte mal was genauer ist, Starsense oder GoTo per App:y:
Wäre sicher ein interessanter Test

CS,
Michael
 
Hallo!

Aus einer Laune heraus, habe ich mir Ende 2022 einen Skymax 127 auf einer händischen AltAz Skywatcher Montierung AZ5 für's schnelle mal in den Himmel schauen! gekauft. Im Dezember wurde das Thema um den Kometen C/2022-E3 mehr und mehr interessant. Als ich dann mal die neueste Version der Celestron Starsense überprüft habe, ob darüber der Komet ausgewählt werden kann und das überraschenderweise einfach möglich war, wollte ich natürlich den neuen Skywatcher Kometen Jäger mit der Celestron Halterung rechtzeitig ausstatten.

Als Problem stellt sich dann heraus, dass die serienmässige Sucherhalterung hinten am kleine Mak nicht geeigent ist um dort die Smartphone Halterung zu montieren. So weit hinten kollidiert dann die Smartphone-Halterung und Smartphone mit dem Beobachter der über Okular und Spiegel in das Teleskop schaut. Eine passende Tubus Schelle für den kleinen MAK konnte ich nicht auftreiben. Deshalb habe ich mir dann aus 15mm Multiplex eine passende Schelle konstruiert und dann bei einem Online Shop fräsen lassen.

skymax-schelle-01.jpg


Die Schelle wird dann vor der V-Schiene am Tubus montiert und lässt sich prima zusammen mit dem Smartphone und der Celestron APP einsetzen.



max-03.jpg


Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hi Ewald @MünchenBeiNacht ,

ich habe Fragen zu deinem Projekt:

Warum musstest du das Multiplex bei einem Shop fräsen lassen? Das geht doch auch mit Hausmitteln. Kreisschneider mit Stichsäge oder Oberfräse.
Wie geht das Holzfräsen bei einem Shop und wieviel kostet das?
MAK und Komet, das passt doch gar nicht zusammen, oder? Komet ist lichtschwach und braucht grosses Feld.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter!

Warum musstest du das Multiplex bei einem Shop fräsen lassen? Das geht doch auch mit Hausmitteln. Kreisschneider mit Stichsäge oder Oberfräse.
Wie geht das Holzfräsen bei einem Shop und wieviel kostet das?
Ja, da hast Du schon recht! Viele Wege führen nach Rom! Ich habe eine Oberfräse mit einem selbst gebastelten Kreis-Werkezug. Nur so richtig Freunde werde ich und die Oberfräse nicht. Vom Dreck mal ganz abgesehen. Das folgende Foto ist natürlich für's Foto geschönt und nachträglich aufgenommen.

oberfräse-01.jpg

Mein Hauptproblem ist die Genauigkeit. Klar kann man mit Versuch und Irrtum sich dem richtigen Ergebnis nähern. Aber genau und reproduzierbar ist was anderes. Und vom Materialverschleiß bei verschiedenen Versuchen abgesehen. Hier mal meine Reste vor zwei Jahren als ich an meiner Dobson Kiste und großen Höhenrädern gearbeitet habe.

20210723_104552.jpg

Dieses Mal beim ersten Versuch es selber zu fräsen, habe ich sogar den 6 mm Fräser ( € 20 - 25 ) abgebrochen und es dann mit dem nächst größeren fertig gemacht. Anschließend das sechs-eckige Ausschneiden per Japansäge, na ja ... Bandsäge müsste man haben ... u.s.w.

Bei so was mache ich es bei plattenzuschnitt24.de - die haben ein per Browser bedienbares Interface welches mehr oder weniger gut aber am Ende doch intuitiv bedienbar ist.

plattenzuschnitt-01.jpg


Preis am Ende mit Versand knapp € 38,00


MAK und Komet, das passt doch gar nicht zusammen, oder? Komet ist lichtschwach und braucht grosses Feld.
Bei dem blöden Wetter, ist eigentlich alles egal. Mäxchen habe ich mehr dafür verwendet um zu prüfen ob ich aus meinem Garten überhaupt sinnvoll den Kometen sehen kann. Im Norden / Osten geht bei mir im Garten fast nichts vor lauter Bäumen und Straßenlaternen. Eigentlich sollte da mein EAA Setup zum Einsatz kommen. Aber als ich es zwei Mal umsonst hingestellt habe, vier Mal mit Wecker um 4 bis 5 Uhr aufgestanden und rausgegangen bin um wieder nur bewölkten Himmel zu haben ... hat es fast nur noch akademischen Charakter!

Mäxchen hat sein Zuhause bei uns am Balkon um in der Nacht mal schnell nach Planeten oder auch z.B. den Orion Nebel anzuschauen. Susanne und ich sind von dem Kleinen wirklich begeistert. Bedient sich mit der händischen AZ-5 richtig gut und macht Spaß. Das Scharfstellen ist ein bisschen wackelig und zittrig, vielleicht wäre da ein Holzstativ besser. Inzwischen würde ich einem Anfänger genau zu so einem manuellem Teleskop raten. Hinstellen, grob anvisieren mit dem Sucher genau einstellen und im langen Okular oder gleich mit großer Vergrößerung anschauen. Kein Alignement nötig. Und was schaut man als Anfänger? Mond und Planeten! Perfekt im MAK Doppelsterne! Auch hell! Auch Sternhaufen schauen gut aus. Alles was nicht schnell und unkompliziert im Mäxchen aus dem Garten geht geht, dafür hat es ja bei uns noch EAA mit 200PDS oder Quattro 150P und wenn endlich mal der Himmel wieder klar wäre, würde ich mich druchaus in den Transporter setzen, raus fahren und mit Rossone den 10" Dobson den Kometen verfolgen.

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Danke für den Tip!
Hier wird die Kamera des iPhone / iPad ohne Spiegel direkt parallel zum Teleskop ausgerichtet, was Vor - und Nachteile hat.
Auf jeden Fall braucht man keinen Winkelspiegel und auch keinen Lizenzkey :)
Ich habs gerade runtergelade und werde es bei Gelegenheit mal testen.
Ein Knackpunkt wird auch sein, wer hat die bessere Datenbank der Himmelsobjekte...

Grüße Jochen
 
Auf der Webseite ist auch irgendein Umlenkspiegel ("Right Angle Lens") für 3$ erwähnt...

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo,
Gibt’s mit der APP PlateSolveCam hier schon Erfahrungen?
Ich bin Einsteiger seit dem Jahr, mit einem 8-Zoll Dobson und hab mir die APP installiert und werde sie ausprobieren, sobald man die Sterne sieht. Hier im Alpenvorraum gibt es seit einigen Tagen nur Wolken und Regen.
Ich montier mir das iPhone provisorisch am Teleskop (Sucherfernrohr oder Telrad) und wenn die APP was ist, mach ich mir die Mühe einer langfristigen Befestigung.
Ich bin am hin und her überlegen zwischen elektronischer Unterstützung durch iPhone APP oder Omegon Push+ und Android Tablet.
Soll Ergänzung zum DeepSky-Atlas und Telrad sein, was mir bisher auch schon gut geholfen hat.
 
Dank an Alex Kerste für den Tipp.

Habe inzwischen einen StarSense an meiner Giro2 montiert, welche ich wahlweise mit Apo‘s 60mm, 80mm und 115mm nutze. Parallel dazu habe ich noch einen Star Sense an meinem 400mm Dobson montiert. Als Sucher ist jeweils ein Telrad im Einsatz. Die Handy-Halterung könnte etwas genauer gefertigt sein, mit etwas Feinöl und Uhrmacherwerkzeug kann Mann/Frau jedoch eine Verbesserung erreichen.
Mit einem guten Atlas sind dann alle Objekte neben den in der Datenbank enthaltenen Kerzen zu erreichen.

Clear Skies
Paul
 
Ich habe gestern ein wenig mit PlateSolveCam gespielt.
Dazu hatte ich das iPhone in der StarSense Halterung.

Prinzipiell funktioniert die App, man sieht sogar die Sterne auf den Display und wenn man sie antippt wird der Name dazu angezeigt.

Mehr habe ich damit aber nicht machen können, es gibt wohl keine Funktion bei der man Ziele eingeben kann und dann hingeleitet wird.
Da Starsense hervorragend funktioniert habe ich PlateSolveCam gleich gelöscht.

Grüße Jochen
 
Hallo zusammen,

ich hole man diesen Thread aus der Versenkung hervor, da mich dieses Thema erst jetzt ereilt hat.
Frage, hat schon jemand mal versucht, das ganze mit einer externen USB-Kamera am Smartphone zu betreiben? Also, geht das überhaupt, dass die Celestron App auch auf eine externe Cam zugreifen könnte?
 
Hallo!
Ich glaube nicht, dass das funktioniert. Auf die Schnelle habe ich zumindest in der App keine Möglichkeit gefunden, irgendwelche Kameraoptionen einzustellen. Warum nimmst du nicht einfach das Handy?
Vielen Dank und beste Grüße,
Frank
 
Ich kann es mir auch nicht vorstellen, wüsste aber auch nicht, wozu? Damit die Gyros vom Handy keine Bewegungen mehr mitkriegen? Damit ich woanders hinschauen muss, wenn ich das Teleskop bewege?

Vor allem hängt das Handy über eine Kabelverbindung dann ja weiterhin am Teleskop, du hast also nur noch mehr Stromverbraucher.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex und Frank,
nun, meine Idee dabei war, man könnte das ganze ein wenig eleganter aufbauen. Externe Kamera in Rohrform in einen herkömmlichen Sucherhalter, das Smartphone dann abgesetzt an irgendeine komfortable Stelle am Teleskop. Die Gyros vom Handy funktionieren dann ja weiterhin wie auch der Kompass.
Und ja, das ist so meine Macke, mir macht dieser klobige Halter von Celestron mit dem im Grunde viel zu großen Spiegel und auch die gesamte Ausladung echt zu schaffen :p
 
Bastler ;)

Kann ich sogar nachvollziehen, ich habe ja auch eine etwas kompaktere Adaption gebastelt, und in diesem Thread findest du viele Lösungen, die das Dock oder Eigenkonstruktionen woanders hingebaut haben. Mit dem 3D-Druck-Adapter von Wynnie passt das ja in eine normale Sucherbasis, die du überall hinschrauben kannst.

Das ist einfacher als noch eine Kamera, noch mehr Kabel und noch ein Stromverbraucher...

Clear Skies,
Alex
 
Bastler ;)

Kann ich sogar nachvollziehen, ich habe ja auch eine etwas kompaktere Adaption gebastelt, und in diesem Thread findest du viele Lösungen, die das Dock oder Eigenkonstruktionen woanders hingebaut haben. Mit dem 3D-Druck-Adapter von Wynnie passt das ja in eine normale Sucherbasis, die du überall hinschrauben kannst.

Das ist einfacher als noch eine Kamera, noch mehr Kabel und noch ein Stromverbraucher...

Clear Skies,
Alex
Ja, ich habe das wohl schon gesehen mit dem 3D Druckadapter für den Sucherschuh, obgleich ich selbst keinen Drucker habe. Ich habe mir aber derweil so eine Adaption schon gebaut. Also, an der grundsätzlichen Funktion bei mir, das Star Sense an alle meine Teleskope zu bringen soll es erstmal nicht mangeln.

Aber wie du schon sagst, 'Bastler' eben... "das kann man doch sicher anders, besser, eleganter..." ;)
 
Hallo Ewald
Ja, da hast Du schon recht! Viele Wege führen nach Rom! Ich habe eine Oberfräse mit einem selbst gebastelten Kreis-Werkezug. Nur so richtig Freunde werde ich und die Oberfräse nicht. Vom Dreck mal ganz abgesehen. Das folgende Foto ist natürlich für's Foto geschönt und nachträglich aufgenommen.

Das ist die Makita RT 0700 (oder ein Clone). Die ist ja leistungstechnisch als Kantenfräse konzipiert und hat beim Fräsen ins volle Material schon ordentlich zu asten. Was hilft, mehrere Durchgänge mit wenig(!) Zustellung, in Multiplex so ca 3-4mm maximal, sodass sie ihre Drehzahl halten kann und man nicht den Eindruck hat, man müsste die Maschine und den Fräser durch das Material durchprügeln. Was auch immer hilft ist, wenn der Fräser nicht durch das volle Material pflügen muss, sondern wenn eine Kreisschreibe schon grob vorgeschnitten ist, sodass der Fräser letztlich nur die genau Rundung der Holzscheibe machen muss.


Mein Hauptproblem ist die Genauigkeit. Klar kann man mit Versuch und Irrtum sich dem richtigen Ergebnis nähern. Aber genau und reproduzierbar ist was anderes. Und vom Materialverschleiß bei verschiedenen Versuchen abgesehen.
Das hängt davon ab wie genau Dein Kreisfräse-Jig ist. Wenn der Bohrer, denn Du als Drehpunkt einsetzt in dem Holzblock etwas Spiel hat, überträgt sich das auch auf den Radius und die Scheiben werden unrund. Aber glaubs mal, meine ersten Versuche Kreisscheiben zu fräsen waren genauso. Mittlerweile mache ich das viel lieber und reproduktionsgenau(!!) am Frästisch (der auch keine Rieseninvestition sein muss, eine Holzplatte mit Loch, Fräser unten dran bauen und das ganze auf eine leere Colakiste legen reicht da in aller Regel. Und dann brauchts natürlich noch eine Möglichkeit, einen genauen Drehpunkt zu schaffen, entweder mit einem Jig oder einfach an passender Stelle eine Schraube in die Fräsplatte bohren. Also ist ein klein bissle Bastelei um erstmal die Möglichkeiten zum Kreisfräsen zu shaffen, die Ergebnisse hinterher sind aber um 900% besser.


, na ja ... Bandsäge müsste man haben ... u.s.w.
Jab, das sagt man sich aber nur, solange man keine hat :) Bandsägen können soo zickig sein. Du glaubst nicht, wie oft Schnitte an der Bandsäge verlaufen können, vor allem im unteren bis mittleren Preisbereich. Oder anders, eine Bandsäge ist kein Werkzeug für 'schnell mal...', da hast du schon etwas Zeit investiert, bis die macht was sie soll.
 
Hallo zusammen,

(Samsung S21), Fazit, es funktioniert UND es funktioniert nicht.
Ich habe das System vorletzte Nacht erstmalig ausprobiert und nach anfänglicher Eingewöhnung, bis ich 'raus' hatte, wie schnell man das Teleskop bewegen sollte und eben wie lange man warten muss, bis Star Sense wieder die Sterne erkannt hat lief es zunächst ganz gut, erstaunlich gut sogar, die eingestellten Objekte ad hoc direkt in der Mitte des Bildfeldes. Irgendwann später beschloss die App, sich einfach zu beenden und nach Neustart war die Sternerkennung sichtlich "wie gestört" und funktionierte nur noch gelegentlich. Bei eingestellten Objekten wollte dann das Fadenkreuz nicht mehr erscheinen, so als wenn die App nicht mehr "live" wäre. Ich bin noch nicht ganz sicher woran es hängt. Hatte das Problem schon jemand?

Was ich sagen kann, die Kamera des S21 (hat drei Kameras), die von Star Sense angesprochen wird ist weitwinkeliger als der Spiegel, sodass ein Teil des Bildes gar nicht für das Plate Solving zur Verfügung steht. Eeeiiigentlich müsste der Spiegel näher an die Kamera heran. Oder anderes gefragt, wieviel Bildwinkel braucht denn das Plate Solving tatsächlich?
 
Oder anderes gefragt, wieviel Bildwinkel braucht denn das Plate Solving tatsächlich?
Ich denke, es geht nicht um den Winkel. Mit meinem iPhone 12 mini hatte ich sehr ähnliche Probleme.

Wechsle mal in die normale Kamera und achte auf den Autofocus. Bei mir hat der versucht, auf den Rahmen des Spiegels scharfzustellen. Dann sieht die Cam natürlich keine Sterne mehr scharf.
Meine Lösung bei Tag war, die Position der Kamera so zu ändern, dass der AF in die Ferne fokussiert.
Seither funzt Starsense bei mir.
CS & viel Erfolg,
Thomas
 
Also in der Star Sense App habe ich keinen Zugriff auf eine Kamerawahl, AF bekomme ich auch nicht aus. (Samsung S24, nicht S21, da hatte ich mich vertippt)
 
Bitte nimm die normale Kamera-App und schau, wohin die Kamera fokussiert!
Und dann ändere ihre Position mit den Schrauben so, dass sie auf Unendlich fokussiert. Natürlich mit der Kamera, die Starsense verwendet. Nach unscharfen Sternen bekommt Starsense kein PlateSoling hin.
Achso, das meinst du. OK, also der Punkt funktioniert sowohl mit der Kamera-App als auch innerhalb von Star Sense, sogar in der Nacht, wenn man mit den erweiterten Einstellungen die Belichtungszeit und den Gain hoch stellt. Dann kann ich sogar die Sterne scharf stellen (bzw der AF macht das).

Meine eigentliche Frage war aber, die Weitwinkelkamera am Handy, die die Star Sense benutzt würde ja weit mehr sehen als es der Spiegel am Handyhalter hergibt.
Nehmen wir an, ich wollte mir einen schlankeren Handyhalter bauen und dafür einen 1,25" Zenitspiegel nehmen, die Hülsen am Zenitspiegel natürlich abgebaut und die Kamera so nah wie möglich an den Spiegel heran, das würde durch das irre Weitwinkelobjektiv der Kamera trotzdem zu Vignettierung führen. Die Frage ist nur, würde der Bildausschnitt dem Plate Solving noch reichen, also, wieviel Bildwinkel braucht das Plate Solving bei Star Sense tatsächlich.

Hier in dem Beitrag hat jemand (User DeltaElite, anscheinend nicht mehr aktiv) mal einen Minispiegel aus dem Handyzubehör probiert, aber nicht mehr geschrieben ob das damit geklappt hat.
 
Nehmen wir an, ich wollte mir einen schlankeren Handyhalter bauen und dafür einen 1,25" Zenitspiegel nehmen
Auf Cloudy Nichts gibt es seitenweise interessante bis abenteuerliche Wege beim Bau alternativer Halter incl. Spiegel.
Stecke die von Dir angedachten Komponenten mal zusammen und teste das, bevor Du was Aufwändiges baust. Es geht sehr viel, und die Ansprüche sind überschaubar. Was nicht geht, ist das Weglassen des Spiegels.
CS Thomas
 
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