Gerd_Duering
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Hallo,
es geistern ja oft merkwürdige Vorstellungen über den Begriff APO rum und was denn nun ein echter APO sei.
Im Griechischen bedeutet áchromos farblos.
Ein Apochromat ist daher eine Optik die eine farbfehlerfreie Abbildung zeigt.
Der Begriff Apochromat sagt also erst mal ganz allgemein nur etwas zu einer Eigenschaft der Optik aus und nichts zum konkreten Aufbau wie etwa der Anzahl der Linsen oder der Bauart.
Nun hat eine jede Optik mit refraktivem Element zwangsläufig einen Farbfehler und sei er auch noch so winzig.
Wie groß dieser ist hängt auch ganz wesentlich vom betrachteten Spektrum ab.
Wollen wir nun definieren welche Optik noch als APO angesehen werden kann müssen wir als erstes das Spektrum definieren für das wir eine farbfehlerfreie Abbildung erwarten.
Hier kommt es das erste Mal zu Unsicherheiten denn es ist letztlich immer eine Sache des konkreten Anwendungsfalls welches Spektrum nun relevant ist.
Kommen dann unterschiedliche Sensorempfindlichkeiten über den Spektralbereich hinzu wird die Sache noch komplizierter.
Da es bei Optiken mit refraktivem Element keine absolute Farbfehlerfreiheit gibt wird man zwangsläufig eine Tollerranzschwelle definieren müssen bis zu der man noch von einer Farbfehlerfreien Abbildung sprechen kann.
Da es eine fließende Entwicklung ist besteht hier nur die Möglichkeit einer willkürlichen Festlegung.
Was nun ein echter APO ist und was nicht kann also nur willkürlich festgelegt werden.
Um hier etwas Orientierung zu gewinnen ist es das sinnvollste sich an Referenzoptiken mit erstklassiger Farbkorrektur zu halten.
Das will ich einmal tun und einen der besten APOs als Referenz für die Beurteilung des hier vorzustellenden Doublets heranziehen.
Ein Triplet wie wir es aus namhaftem Hause als 102/816 bekommen wird aufgrund seiner hervorragenden Farbkorrektur auch gerne mal als super APO bezeichnet
Schauen wir also mal wie sich ein Doublet gegenüber so einem Triplet schlägt.
Nun mit gleichem Öffnungsverhältnis hat das Doublet natürlich schlechte Karten das ist klar.
Aber wie sieht es aus wenn wir beim Doublet etwas langsamer werden ?
Ab wann kann es sich mit dem Triplet messen?
Nun ich habe mal ein 102 f/12 Doublet gerecht das mit dem 102 f/8 Triplet verglichen werden soll.
Das Doublet erreicht mit Polystrehl 0,996 eine perfekte Farbkorrektur.
Das Triplet schneidet mit Polystrehl 0,993 geringfügig schlechter ab aber der Unterschied ist natürlich rein theoretischer Natur.
es geistern ja oft merkwürdige Vorstellungen über den Begriff APO rum und was denn nun ein echter APO sei.
Im Griechischen bedeutet áchromos farblos.
Ein Apochromat ist daher eine Optik die eine farbfehlerfreie Abbildung zeigt.
Der Begriff Apochromat sagt also erst mal ganz allgemein nur etwas zu einer Eigenschaft der Optik aus und nichts zum konkreten Aufbau wie etwa der Anzahl der Linsen oder der Bauart.
Nun hat eine jede Optik mit refraktivem Element zwangsläufig einen Farbfehler und sei er auch noch so winzig.
Wie groß dieser ist hängt auch ganz wesentlich vom betrachteten Spektrum ab.
Wollen wir nun definieren welche Optik noch als APO angesehen werden kann müssen wir als erstes das Spektrum definieren für das wir eine farbfehlerfreie Abbildung erwarten.
Hier kommt es das erste Mal zu Unsicherheiten denn es ist letztlich immer eine Sache des konkreten Anwendungsfalls welches Spektrum nun relevant ist.
Kommen dann unterschiedliche Sensorempfindlichkeiten über den Spektralbereich hinzu wird die Sache noch komplizierter.
Da es bei Optiken mit refraktivem Element keine absolute Farbfehlerfreiheit gibt wird man zwangsläufig eine Tollerranzschwelle definieren müssen bis zu der man noch von einer Farbfehlerfreien Abbildung sprechen kann.
Da es eine fließende Entwicklung ist besteht hier nur die Möglichkeit einer willkürlichen Festlegung.
Was nun ein echter APO ist und was nicht kann also nur willkürlich festgelegt werden.
Um hier etwas Orientierung zu gewinnen ist es das sinnvollste sich an Referenzoptiken mit erstklassiger Farbkorrektur zu halten.
Das will ich einmal tun und einen der besten APOs als Referenz für die Beurteilung des hier vorzustellenden Doublets heranziehen.
Ein Triplet wie wir es aus namhaftem Hause als 102/816 bekommen wird aufgrund seiner hervorragenden Farbkorrektur auch gerne mal als super APO bezeichnet
Schauen wir also mal wie sich ein Doublet gegenüber so einem Triplet schlägt.
Nun mit gleichem Öffnungsverhältnis hat das Doublet natürlich schlechte Karten das ist klar.
Aber wie sieht es aus wenn wir beim Doublet etwas langsamer werden ?
Ab wann kann es sich mit dem Triplet messen?
Nun ich habe mal ein 102 f/12 Doublet gerecht das mit dem 102 f/8 Triplet verglichen werden soll.
Das Doublet erreicht mit Polystrehl 0,996 eine perfekte Farbkorrektur.
Das Triplet schneidet mit Polystrehl 0,993 geringfügig schlechter ab aber der Unterschied ist natürlich rein theoretischer Natur.
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