EAA für Einsteiger

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AstroFritz

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Moin,


letztens war ich bei einem Bekannten welcher Beobachtung via EAA betreibt.
Ich war von dem Ganzen echt angetan.
Er konnte live sehen was passiert und wie das Bild "wächst", aber trotzdem die Bilder Speichern zum späteren Bearbeiten.
Er nutzt eine Asi533MC Pro an einem kleinen selbstgebauten Newton an der SW Az Gti (Alt/Az).
Betrieben an einem ASIair Plus.

Da ich das Ganze sehr interessant finde habe ich mich etwas eingelesen und würde es auch gern selber ausprobieren.
Bisher habe ich mit meiner Panasonic Lumix G70 an einem Tokina AT-X Pro 80-200mm 2.8 (ca. 25 Jahre altes Objektiv von einer Nikon) fotografiert.
Das Ganze ist auf einer SW Az Gti im EQ Modus montiert.
Ein paar kleinere Errungenschaften konnte ich auch erzielen.
Das normale Fotografieren ist aber nicht das was ich grade möchte.
Ich beobachte lieber, habe aber auch Spaß daran Bilder zu bearbeiten.
Ich denke, dass deswegen EAA ein guter Spagat ist.

Meine Idee:
Ich möchte die Az Gti im Alt/Az Modus betreiben und (erstmal) als Objektiv zB das Tokina, diverse andere ältere Nikon, aber auch aktuelle Panasonic und Sigma Objektive nutzen. Später soll aber auf jeden Fall ein Teleskop zum Fotografieren kommen.

Es muss also eine Kamera her.
Mit meiner Lumix geht dies leider nicht da die Ascom Treiber die es gibt es nur erlauben über eine Software auszulösen. Das Ganze läuft über WLAN und es funktioniert ehr schlecht als recht.
Ich habe mir gedacht eine kleine Astrokamera zu holen bis max. 200€, gerne auch gebraucht. Wenn es natürlich Sinn macht nochmal max. 50€ drauf zu legen wäre bestimmt auch machbar.
Soweit ich gelesen habe, sollen DSLRs nicht so gut geeignet sein.
Sonst wäre da vielleicht etwas in Richtung 600D ganz interessant.

Öfters habe ich jetzt schon von der Svbony SV305 Pro gelesen.
Kann man die Kamera guten Gewissens kaufen oder gibt es da was Besseres/anders für den Preis.
Bin da offen für alle Hersteller und auch gebraucht ist kein Problem.
Als Software würde ich gern SharpCap nutzen.

Ich weiß, dass man für 200€ und grade mit meinen Objektiven nicht das beste erreichen kann, es geht sich aber erstmal nur ums Ausprobieren.
Wenn ich feststelle, dass es das ist was ich möchte würde ich natürlich nochmals Geld in die Hand nehmen.

Es wäre außerdem vielleicht interessant, wenn ich die Kamera auch in mein 8" Galaxy Dobson stecken könnte falls ich mal den dem Mond o.ä. probieren möchte, das ist aber erstmal nur ein Gedanke.

Grüße und vielen Dank!

Brian
 
Hallo Brian,

... würde es auch gern selber ausprobieren. ....
Unbedingt! Aber Vorsicht! Suchtpotential! Es kann abends in einem Kreis mit Stühlen enden: "Hallo ich bin Brian und habe Anfang des Jahres mit EAA begonnen!... " besonders wenn es wochenlang durchgehend eine Wolkendecke hat ....

Ich mache seit gut zwei Jahren gemeinsam mit meiner Frau EAA. Zuerst war es noch kombiniert ausser Haus mit visueller Astronomie und einem Galaxy 10" Newton auf Dobson (Hallo Bruder!) aber inzwischen fast nur noch EAA aus dem eigenen Garten. Dem ursprünglichen Skywatcher 130PDS auf Celestron Nexstar ist inzwischen ein Skywatcher Quattro 150 P und ein Skywatcher 200 PDS auf einer AZ-EQ5 gefolgt ..... aber das Tolle an EAA man kann es fast mit jeder Ausstattung machen! Einfach tun! Also warum nicht vor eine Astrokamera ein vorhandenes Objektiv geschnallt, Montierung mit Nachführung drunter, Sharpcap gestartet und loslegen.

EAA geht auch zusammen mit einem Dobson. Unser Kollege @komposer ist Dir bei Bedarf dabei sicher hilfreich. Hier mal nachlesen! Ich wollte auch zuerst mit usnerem Rossone, dem großen Roten Galaxy 10" Newton. Ich verfüge sogar über eine EQ Plattform, aber irgendwie war es mir zusammen mit dem Dobson zu filigran, zu empfindlich im Aufbau. Aber machbar ist es alle Mal und vermutlich würdest Du sogar mit dem eher "visuell" ausgelegten 8" Galaxy Newton mit einer Astrokamera in den Fokus kommen, muss man ausprobieren. Bei meinem 10" Galaxy Dobson geht es! Versuch macht Kluch!

wenn ich die Kamera auch in mein 8" Galaxy Dobson stecken könnte falls ich mal den dem Mond o.ä. probieren möchte, das ist aber erstmal nur ein Gedanke.
Kein falscher Gedanke! Lies auch hier zu einen Beitrag von @komposer.

Dreh- und Angelpunkt ist die Kamera. Durch die Kamera bestimmst Du zusammen mit dem Teleskop oder auch der Linse vor der Kamera den Himmelsausschnitt und was Du damit aufnehmen kannst. Kürzere Brennweite bedeutet immer größeres Feld und ist perfekt um großflächige Objekte wie Andromeda Galaxie oder Nebel anzusehen. Zum Ein- und Kennenlernen ein guter Weg!

Zweiter nicht unerheblicher Faktor ist Budget und es gibt sicherlich Sinn sich auch im Gebrauchtmarkt umzusehen. Du brauchst keine gekühlte Kamera und so kannst Du eine Menge Geld sparen. Ich verwende als Überwachungskamera an meinem EAA Aufbau zusätzlich eine ASI120MC zusammen mit einem € 30 6mm CS-Mount Objektiv als Umgebungskamera um auf plötzlich und unvermutet ins Bild laufende Nachbars Bäume und Wolken zu achten....

Light_Preview_ASILive_5sec_Bin1_5.7C_gain48_2022-11-14_214934.jpg


und selbst mit nur 6mm Brennweite kann man schon Galaxien sehen. Folgend ein Suchbild: "Wo ist die Galaxie ...

M31_ASILive_5sec_Bin1_12.5C_gain48_2022-10-30_023442.jpg






..... Andromeda, M31 ...

M31_ASILive_5sec_Bin1_12.5C_gain48_2022-10-30_023442_annotated_250.jpg


und wenn man damit astrometry.net bemüht, bekommt auch gleich viele Namen ...

M31_ASILive_5sec_Bin1_12.5C_gain48_2022-10-30_023442_ASTROMETRY_annotated_250.jpg



aber mit etwas längerer Optik (504 mm | f/3,4) und größerem Technik-Aufwand geht M31 auch mit etwas mehr Details. Hier das finale Live-Stack Bild das parallel zu der obigen Einzel-Aufnahme (der kleinen Kamera mit 6mm Objektiv) aus am Ende 2.292 Aufnahmen (ungekühlte ASI294MC) mit je 4 Sekunden live-gestackt wurde. Kein Post-processing, am Ende so aus Sharpcap heraus abgespeichert. Meine Frau und ich konnten uns einfach nicht sattsehen an dem immer besser werden Fotostack und so war es gut zwei und eine halbe Stunde "Zuschauen" pure Faszination!

M31_ALL_Stack_2292frames_9168s_WithDisplayStretch.jpg


Also neugierig bleiben und mit den Dingen loslegen die Du zur Verfügung hast. Da geht was!

Die größte Herausforderung für Dich wird sein, einen passenden Adapter für Deine Objektive zu finden mit dem Du in den Fokus kommst, aber das dürfte ausreichend oft schon gelöst worden sein. Sicher können Dir eine Menge Leute hier aus dem Forum dabei helfen. Ansonsten kann man sich auch mit einem Adapter aus dem 3D-Druck behelfen. "@Astro Prints - 3D-Druck" - Steve hat so was vermutlich schon gemacht, einfach mal per PM anfragen.

Viel spannende Vorfreude - Servus MünchenBeiNacht - Ewald

PS: Minimalst Postprocessing habe ich an M31 doch gemacht. Aber es ist nur eine "kostenlose" Astronomie-Aktion, die die Sterne etwas kleiner rechnet. Nachträglicher Zeitaufwand mit Datei öffnen, Aktion ausführen und wieder abspeichern, eine vielleicht zwei Minuten Zeitaufwand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ewald,

vielen Dank für deinen tollen Beitrag und die Links, da schaue ich später mal rein.
Das Bild von M31 sieht echt gut aus.

Du schreibst, dass du zur Zeit eine Az-Eq5 nutzt. Betreibst du sie im Az oder Eq Modus?
Soweit ich gelesen habe soll ja Az vollkommen ausreichend sein.

So Übersichtsbilder finde ich auch spannend. Hätte ich sogar passende Objektive für.
Das Mittel der Wahl wird aber das 80-200mm sein.
Damit sollte ich zB den Orion Nebel oder die Plejaden ohne Probleme einfangen können.

Mit Steve von Astro Prints hatte ich schon mal Kontakt. Er hat mir schon was gedruckt. Wenn es nichts fertiges gibt würde ich ihn auf jeden Fall kontaktieren.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch die passende Kamera.

Grüße
Brian
 
Hallo Brian,

Du schreibst, dass du zur Zeit eine Az-Eq5 nutzt. Betreibst du sie im Az oder Eq Modus?
Soweit ich gelesen habe soll ja Az vollkommen ausreichend sein.
Ja ich betreibe die AZ-EQ5 im AltAZ Mode. Ich bin der ganz bequeme und habe dafür ein Starsense Autoalignement, das auf Knopfdruck binnen zwei Minuten ein komplettes Mehr-Sterne Alignment durchführt. Bei AltAZ muss man sich nur bewusst sein, dass je nach Ort dem wo das Objekts am Himmel und je nach Beobachtungs-Ort (geo. Breite) die maximal sinnvolle Einzel-Belichtungszeit zwischen von 2 bis 4 Sekunden bis hin zu 15 Minuten sein kann, ohne dass es Strichsterne gibt. Man muss also entsprechend damit umgehen. On Top hat es natürlich auch noch eine Bildfelddrehung (AltAZ basiert) und da die Nachführ Qualität ohne Guiding oft nicht so toll ist auch eine Bildfeldverschiebung. Beides führt zu schwarzen Rändern und Ecken, mit denen man aber als EAA-Pilot durchaus gut leben kann. Ich spiele mich allerdings gerade noch mit einem Pegaus Falcon Rotator der die Kamera dreht und dadurch die Bildfelddrehung ausgleicht. Aber es geht locker auch ohne so was. Durch große Sensoren hat man soviel Weltall im Bild, da stören ein paar Bereiche die wegfallen fast nie, außer bei Objekten die halt dann zu groß für die vorhandene Technik sind. Es gibt aber genügend zu beobachten was passt!

Jetzt fehlt eigentlich nur noch die passende Kamera.
Falls Du mehr Budget locker machen könntest, solltest Du Dir die ASI533MC ungekühlt oder das ungekühlte Pendant von Playerone Saturn anschauen. Aber man kann auch wirklich mit jeder anderen günstigeren Kamera anfangen und dann später auf- und nachrüsten.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hi Brian,

ich mache ja auch EAA mit der AZ-GTi und Newton 150/750 und sogar mit dem Meade SC 8Zoll.

Als Kamera habe ich die ASI294MC. Kameras mit dem Sony IMX294 sind für EAA absolut empfehlenswert, da der Sensor schön gross und empfindlich ist.
Angefangen hatte ich mit der SV305. Der Sensor ist halt viel kleiner und das ist normalerweise nicht so gut, ausser für Planeten.

Mit der SV305 würde ich den Newton 150/750 nicht nehmen. Das Feld wird zu klein.
Da sollte man dann eine Brennweite von um die 500mm oder weniger nehmen.
Also zB einen kleinen apo-ähnlichen Refraktor. Das müsste dann mit der AZ-GTi gut gehen.

Ich mache auch EAA mit meinem motorisierten 12 Zoll Dobson auf Martini EQ-Plattform.
Durch die selbstgebaute Motorisierung ist das auch sehr gut und einfach.
Das nächste Projekt ist die Motorisierung meines 20 Zöllers. Damit will ich dann auch EAA machen.

Gruß
Peter
 
Hallo Ewald,

vielen Dank für deine Antwort.

Das mit den schwarzen Rändern oder anderen Problemen am Rande des Bildes finde ich nicht schlimm. Wenn man das Bild speichert kann man die ja immer noch abschneiden.
Mit der Belichtung muss ich mich halt was einarbeiten, wie überall anders auch :)
Die Bildfeldverschiebung und Drehung kann aber durch das Stacking Programm ausgeglichen werden, richtig?
Die Asi oder Playerone sind mir noch etwas zu teuer.
Ich schaue später mal was ich so im Netz finde und Poste 2-3 hier. Vielleicht kann jemand was dazu sagen.
Gibt es was spezielles worauf ich achten muss?


Da sollte man dann eine Brennweite von um die 500mm oder weniger nehmen.
Wenn ich die Svbony zusammen mit meinem 80-200mm Objektiv (eingestellt auf 200mm) nutze sollte das also erstmal passen?

Grüße
Brian
 
Wenn ich die Svbony zusammen mit meinem 80-200mm Objektiv (eingestellt auf 200mm) nutze sollte das also erstmal passen?
denke schon.
Schau es dir doch in der Sensor Simulation in Stellarium an, was für ein Feld du dann bekommst und wie sich die Objekte dann darstellen.

Die SV305 hat ja einen C-Mount Anschluss/Adapter.
Du müsstest also dein Objektiv auf C-Mount adaptieren.
Oder gleich ein günstiges C-Mount Objektiv kaufen.

Das Objektiv sollte auch möglichst lichtstark sein, also so etwas wie Blende 2,8.
Sonst brauchst du zu hohe Einzelbelichtungszeiten. Aber ein bisschen ablenden musst du trotzdem wegen dem Schärfebereich.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

vielen Dank für die Antwort.

Hast du vielleicht noch Bilder die du mit der Svbony aufgenommen hast damit ich einen groben Eindruck habe was möglich ist?

Ich habe mal geschaut.
Kamera mit IMX224:

Kamera mit IMX225:

Kamera mit IMX290:





Ich sehe, dass es scheinbar große Unterschiede schon beim Preis von Hersteller zu Hersteller gibt.
Teilweise gibts da ja eine Differenz von über 50€.
Wenn man allein den Preis der Svbony zu der Altair sieht.
Oder übersehe ich einen signifikanten Unterschied?

Spielt es eine Rolle welches Hersteller man nimmt?
Alle haben ja Ascom Treiber, sollten ja laufen.

Ist der IMX290 der beste Chip für meine Anwendung oder ist es doch der 224/225?

Grüße
Brian
 
Hi,

also der IMX224/5 ist etwas älter als der IMX290.
Der IMX290 hat auch 14bit statt 12bit und höhere Auflösung und Durchmesser.
Also ich würde den IMX290 statt IMX224/5 nehmen, ausser der andere ist deutlich Licht empfindlicher, was ich aber nicht glaube.

Der Sensor Chip bestimmt immer die grundlegenden Eigenschaften, egal welcher Hersteller.
Allerdings können die Hersteller die Sensoren besser oder schlechter ansteuern oder auch die Treiber sind besser.

Ich denke die SV305 ist das günstigste Angebot, obwohl sie ganz schön teuer geworden ist und sie taugt, also würde ich die nehmen.
Ausserdem, nicht vergessen, SharpCap unterstützt die SV305 nativ und nicht nur über ASCOM.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

vielen Dank für deine Einschätzung.

Ich finde die Svbony auch erstmal am interessantesten.
Wie sieht denn der nächste Schritt aus wo man eine Verbesserung sehen würde bzw. was würde da Sinn machen?
Würde da einfach gern den Unterschied sehen, besonders preislich.

Grüße
Brian
 
Hallo Brian,
Ich mische mich mal in dein Thread mit ein.
Hab mich mit dem Thema EAA noch nicht beschäftigt, bin aber durch deinen Thread jetzt aufmerksam geworden. Tja, jetzt hats mich auch erwischt. Ich verfolge dein Thema und versuche auch, etwas aufzubauen. Auch ich möchte erstmal relativ günstig reinschnuppern und werde mir die SV305 auch zulegen.
Danke für den Anstoß.
Viel Erfolg mit deinen weiteren Schritte, die ich versuche, nachzumachen. ;)
 
Moin Klaus(?),

wie sieht denn dein weiteres Equipment aus. Schon Ideen?
Kannst dich ja mal melden wenn du die Kamera hast und deine erste Session hinter dir hast.
Ich bin noch am überlegen ob ich die Svbony nehme oder lieber etwas mehr Geld in die Hand nehme und eine andere Kamera kaufen.
Die Svbony scheint wirklich ein guter Deal zu sein und der Support soll auch echt gut sein.

Viel Erfolg bei deinen Versuchen :)


Ich finde diese hier auch interessant:
Kann dazu, oder zu dem Sensor, jemand was sagen?

@AstroPZ
Hast du bei deiner svbony den IR Cut Filter ausgebaut bzw. ist dies nötig?
Habe jetzt oft gelesen, dass das viele machen weil er stören soll.

Grüße
Brian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

hab' mir mal die SV505C angeschaut.
Ich denke das ist tatsächlich ein guter Upgrade gegenüber der SV305. Sie ist auch vom Chip ziemlich aktuell. Deutlich grössere Diagonale, sonst alles ähnlich.
Die SV305 ist sowieso ziemlich teuer geworden. Sie hat früher 130-150€ gekostet allerdings mit USB2. Die dadurch geringere Framerate merkt man aber nur bei Lucky Imaging. Damals war das ein "No-Brainer".

Bei SVBony gibt es auch weiter unten eine schöne Vergleichstabelle.

Also ich würde wahrscheinlich heute für so eine kleine Kamera die SV505 nehmen. Die hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.

Vom Sensor Chip, und das ist das wichtigste, wären die nächst besseren Klassen:
IMX533: 16mm, no Amp-Glow, fast kein Rauschen, 850-1200€
ungewöhnlich quadratisch, noch kein richtig grosser Sensor, aber ok. Sonst wie der IMX571, wenn der Sensor so gross wie der IMX294 wäre, dann wäre das wieder ein "No-Brainer".

IMX294: 23,2mm, Amp-Glow, wenig Rauschen, 750-1000€
Gute Kompromiss Kamera mit wirklich grossem Sensor. Leider Amp-Glow, aber beherrschbar.

und natürlich der IMX571: 28,3mm, no Amp-Glow, fast kein Rauschen, 1400-1600€
Wenn genug Budget, unbedingt diesen Chip nehmen.

Noch grössere Sensoren, also Vollformat, ziehen einen Rattenschwanz an Problemen mit dem sehr grossen Feld nach sich und sind natürlich richtig teuer.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

danke für deinen Beitrag.

Also ist dir 505 der neue „no brainer“.
Mehr fürs Geld scheint man nirgends zu bekommen.

Ich schwanke zwischen 305 und 505.
Aber ich denke, dass die 505 der bessere Deal ist, sie du ja beschrieben hast.

Brauche ich für die 505 ein Filter o.ä. da sie ja ohne IR Cut Filter kommt?

Grüße
Fritz
 
Brauche ich für die 505 ein Filter o.ä. da sie ja ohne IR Cut Filter kommt?
das kommt darauf an was für eine Optik du einsetzt.
Spiegel (zB reine Newton Teleskope) haben keine chromatische Aberration, dadurch braucht man da eigentlich keinen IR Filter.
Sobald aber Linsen mit in den optischen Weg kommen, entsteht chromatische Aberration. Die Linsen Elemente sind so berechnet, dass die CA im sichtbaren Licht möglichst klein ist, aber nicht im IR.
Andererseits ist es natürlich gut, wenn ein Sensor im IR empfindlich ist, dass man dieses Licht auch noch nutzt (höhere Gesamtempfindlichkeit).

Aber wie immer einfach ausprobieren. Man kann noch einen IR Filter dazu kaufen und dann mal mit oder ohne aufnehmen und schauen was es bringt (oder erstmal ohne ;) ).

Gruß
Peter
 
Moin Klaus(?),

wie sieht denn dein weiteres Equipment aus. Schon Ideen?


Grüße
Brian
Hi Brian,
Nee, hab noch nix. Fange mit EAA bei Null an. An Teleskopen hab ich bis lang für EAA nix. Astrofotografie mach ich ja nur mit meinen DSLRs die ich entweder mittels Objektiv und StarAdventurer nachführe, oder auf mein Refraktor 120/1000 und GoTo.
Weis nicht, ob mein Refraktor für EAA geeignet ist. Hab ja gelesen, das man eher kleine Brennweiten so ab 500 abwärts nehmen soll.
Bin von deinem Vorschlag mit der SV505 auch sehr angetan. Preis ist ok und der Vorteil ist der etwas größere Ausschnitt.

Ich verfolge weiter deinen interessanten Thread und versuche, nachzuziehen.
 
Hi,
Hab jetzt nochmal geschaut.
Die SV305 bekommt man für ca. 250€
Die SV505 kostet aber bereits über 400€.

Hab noch ne Frage zu Kamera und EAA. Wie ist das mit den Farben?
Die SV305 ist eine Monokamera. Viele Kameras werden als Mono, oder Farbkamera angeboten. Ist es nicht so, das man Mono fürs Guiden benutzt und Farbkameras für Planeten und EAA?
 
Moin,

schau mal hier:
Da sehen die Preise etwas anders aus.

Die SV305 Pro gibts als M und als „nicht M“. M ist Mono.
Gibts also in zwei Versionen.


Du kannst auch Farbkameras Guiding betreiben und auch mit Mono Fotografieren.

Für EAA würde ich aber eine Farbkamera nehmen, da du das Ergebnis live verfolgen willst.

Grüße
Brian
 
Hi Klaus @Heliklaus ,

aber hier kostet die SV505 420€ mit Versand:

und hier 300$:
weiss aber nicht ob man hier aus D bestellen kann.

Oder sogar Amazon:

Gruß
Peter
 
Habe mal geschaut.

Versand nach DE geht.

9,80 für 25-30 Tage Versand.
24€ für 8-15 Tage Versand ink. Taxes.

Kommt also nicht aus DE/EU.

Deswegen wird das Ganze hier teurer gehandelt.
Trotzdem ist die Kamera aber noch immer günstiger als wenn man sie hier kauft, selbst mit Steuern.

Grüße
Brian
 
Wow :oops:
Wieso kostet die SV505 420€ und über Amazon nur 330€? Das sind ja gigantische 90€ Unterschied. Ist da über Amazon bei der Kamera etwas anders, oder identisch?
 
Welches hast du denn bestellt und wo?
 
Habs sie jetzt auch bestellt.
Fehlen nur noch Adapter.
 
Hi,

na ihr seid aber schnell. ;)

Bin mal gespannt wie ihr zurecht kommt.
Auf alle Fälle ist der Sensor nicht sonderlich gross, für EAA müsst ihr mM aufpassen, dass ihr kein zu kleines Feld bekommt.
Damit wird nämlich alles schwieriger. ZB weniger Licht pro Fläche also muss man länger belichten. D.h. die Nachführung muss gut funktionieren.

Hab' den Sensor mal in Stellarium eingetragen.
Man sieht dann, dass die üblichen Objekte (Messier) bei 750mm Brennweite noch etwas zu gross sind (M42 zB wäre zu gross). Besser wäre dann 500mm oder darunter.
Und/oder erstmal noch einen 2x Reducer benutzen.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

werd ehr erstmal meine Objektive (200mm oder drunter) verwenden.
Das sollte ja erstmal passen.

Trotzdem vielen Dank für den Tipp.

Grüße
Brian
 
Warum nicht die 705C? Die hat den 585er Chip und ist mit 350€ wohl auch als Schnäppchen zu bezeichnen?
Bei Svbony direkt gibts diesen Preis, dann kommt die Kamera aus Asien und man muss lang auf die Lieferung warten und zusätzlich Steuern zahlen.

Ich selber hatte eigentlich ein Budget von 200-250€. Da bin ich ja mit der 505C schon um einiges drüber.

Grüße
Brian
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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