Einstieg in die Astrofotografie

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Kleiner Tipp: es gibt Astro-Skripte für Gimp, einfach mal danach suchen. Ich meine, dass die sogar hier irgendwo im Forum verlinkt sind.

Und schau dir zum Stacken mal Siril an, das hat mittlerweile bei mir den DSS fast verdrängt.
 
Das wusste ich noch gar nicht. Danke für den heißen Tipp, Mathias! Das sehe ich mir morgen früh gleich mal an. :D
Von Siril habe ich noch nicht gehört. Das sehe ich mir auch mal an. Eventuell komme ich damit auch ganz gut klar. Danke dir!
 
Hallo Stefan,

auch ohne Guiding sind schon nette Belichtungszeiten möglich, auch mit Deinen 750 mm Brennweite. Hier mal ein Link zu einigen Erfahrungen, bis vor etwa sechs Wochen ein verführerisch günstiger MGEN2 unterkam.

Viele Grüsse und viel Erfolg!

Markus
 
Hi Markus!
Die Bilder sind echt wirklich schön! Auf Astrobin habe ich ja auch etwas gestöbert und die Bilder mit dem Setup wie ich es mir derzeit vorstelle hauen mich auch echt vom Hocker.
Natürlich habe ich noch einen laaaangen Weg vor mir ehe ich solche Bilder machen kann, aber dafür macht man so ein Hobby ja auch. Der Lernprozess ist ja wohl eines der spannendsten Dinge an der Astrofotografie.
Danke dir!
 
Hallo Stefan,

danke fürs Feedback! Sofern ich recht gelesen habe, führst du deinen Newton bereits 30 Sekunden erfolgreich nach. Diese Zeitspanne kannst du sicherlich noch ausreizen, seien es 40 Sekunden oder schon 60 Sekunden oder gar noch länger...

Viele Grüsse, weiterhin viel Erfolg :)

Markus
 
Hi,

Astrofotografie geht bei Live-Stacking auch mit langen Brennweiten und grossen Spiegeln ohne Guiding.
Hier mal ein Beispiel von @DocHighCo (mit einfachst Geräten, das ist sein Steckenpferd ;) ):


Man sieht auch bei ihm sehr schön die Rotation durch die Alt/Az Montierung bei 2,5h gesamt Stacking-Zeit und dass das mM gar nicht so dramatisch bezüglich dem Endergebnis ist. Aber wenn man sowieso wie ich nur bis zu max 20min "stacked", mehr Geduld habe ich nicht ;) , dann bekommt man sowieso nur sehr wenig Rand-Verlust.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, das war ein falsches Beispiel für lange Brennweite:
Astrofotografie geht bei Live-Stacking auch mit langen Brennweiten und grossen Spiegeln ohne Guiding.
Hier mal ein Beispiel von @DocHighCo (mit einfachst Geräten, das ist sein Steckenpferd ;) ):

Dann halt von mir ein Beispiel mit 12" Newton 300/1500mm ohne Guiding auf Dobson EQ-Plattform: ;)

M51 Stack_16bits_132frames_307s.jpg

M52 mit 132 Frames mit 2,3s mit ASI294C.
Die Koma Sterne kommen übrigens von schlechter Kollimation. ;)

Man merkt ich bin ein Anhänger der Kurz-Belichtungen ohne Guiding. ;)

Gruß
Peter
 
Hi Markus!
Inwieweit ich länger nachführen kann konnte ich bisher tatsächlich nicht ausprobieren... Meine "Kamera" aka Smartphone kann nur 30 Sekunden am Stück belichten.
Gestern war ich aber mal draußen und wollte eigentlich mal sehen ob mir etwas vor der Linse landet, aber der ganze Himmel war von einer dünnen Wolkenschicht bedeckt. Und der Mond war auch noch da.
In meinem jugendlichen Leichtsinn konnte ich zwar ein paar Sterne sehen und auch sogar einen Sternenhaufen fotografieren und grob M81 zeigen, aber dank des Mondes war der Himmel einfach nur eine leuchtende Suppe... :/
DSS konnte da auch die Sterne nicht mehr vom Rest unterscheiden. Heute Abend soll aber besseres Wetter sein. Vielleicht gelingt mir da ein gutes Bild.
Ich bin dennoch erstaunt, dass mein kleines Handy aber so trotz Wolken überhaupt diese Objekte drauf bekommen hat. Gut sind die Bilder zwar nicht, aber man sieht was sie darstellen sollen. :D

Und die Bilder von DocHighCo sind ja wirklich interessant. :o
Ob ihm mal jemand den Tipp geben sollte, dass er mal mit einem Handy fotografieren könnte um noch schlechtere Ergebnisse zu bekommen? XD
Aber Spaß beiseite: Dafür, dass er das als eines der schlechtesten Bilder bezeichnet, ist das wirklich verdammt gut. Auf jeden Fall kann ich die Latte mit meinen Bildern zuweilen noch tiefer legen... :,)

Ich werde ja heute mal sehen, dass ich an eine Kamera komme.
Ich hätte jetzt zwei Angebote:
Einmal für 290€, dafür aber zwei Akkus obendrauf mit Ladestation. Oder 260€ nur mit Ladestation und einem Akku, dafür aber nur 3900 Auslösungen.
Ich denke ja, dass die 30€ für einen Extraakku doch ganz sinnvoll wären. Neu kosten die Teile ja gleich 60€...
Was haltet Ihr davon?

Liebe Grüße!
Stefan
 
Hi Peter!
Ich war schon leicht verwundert, aber bin dennoch nicht böse über diesen Input. :P
M52 sieht bei Dir ja dennoch richtig amtlich aus. :D
Man sieht da ja richtig die Arme der Galaxien und wie sie interagieren. Sogar die Farben kommen da schon zum Vorschein. :o
Ich bin ja gespannt was ich Euch dann vorzeigen kann, wenn ich mit einer Kamera ausgestattet bin. :,)
Grüße!
Stefan
 
Hi Stefan,

danke schön für dein Wohlwollen. ;)

Na ja, wenn ich mein Bild jetzt so anschaue ist das eher ein abschreckendes Beispiel, aber ich habe auf die schnelle nichts zB von @DocHighCo mit langer Brennweite gefunden.

Das Bild ist auch aus meinen Anfängen letzten Jahres. Ich denke ich bekomme das mit dem Dobson auf EQ-Plattform inzwischen besser hin.
Aber im Moment ist mein Gerät der Wahl der 150/750mm Newton auf AZ-GTi.

Aber meine Dobsons mit den grösseren Spiegeln und Brennweiten kommen demnächst wieder ins Geschäft, da ja jetzt dann die Galaxien Zeit kommt. ;)

Gruß
Peter
 
Also im Vergleich zu meinen Versuchen sieht es auf jeden Fall schon richtig amtlich aus.
Ich kann euch ja mal mein erstes halbwegs gelungenes Bild mit der Andromedagalxie von vor einem viertel Jahr reinstellen. :D
Andromeda.jpg

Das war mein erster Versuch. Ich habe da, glaube ich, auch nur 5 Minuten an Lightframes zusammenbekommen. Es war schon ziemlich spät und kühl... xD
Die Ganze Aufnahme habe ich mit dem Handy durch das Teleskop gemacht, deshalb sieht man auch super schön wie sich die Sterne nach außen hin immer weiter verziehen...
Die Sterne sind auch ganz schön zu Eiern entartet. Ich habe an dem Abend leider kein sauberes Alignment machen können, da ich nicht mitbekommen habe, dass ich an der Nachführung das Datum falsch eingestellt habe... Das passiert mir nicht nochmal! XD
Interessanterweise hat DSS die Bilder aber geschluckt. :o
So im Nachhinein hätte ich auch eventuell ein kleineres Okular nehmen sollen...
Aber dafür, dass es eine Handyaufnahme ist bin ich doch ganz zufrieden.
Wenn ich mich mit der Kamera eingearbeitet habe werde ich M31 auf jeden Fall nochmal richtig machen. :D

Grüße!
Stefan
 
Hallo,

freut mich, daß ihr meine Versuche mit einfacher Ausrüstung und Livestacking interessant findet.

aber ich habe auf die schnelle nichts zB von @DocHighCo mit langer Brennweite gefunden.

Mit langer Brennweite habe ich bis jetzt nicht so viel mit Livestacking ohne Guiding gemacht. Aber das geht auch. Z.B. hier mit dem 8" EdgeHD:

Gruß

*entfernt*
 
Wow! :o
Das ist ein atemberaubendes Bild, Heiko!
Ich habe noch einen langen Weg vor mir, aber ich bin schon so unglaublich gespannt, was ich auf diesem Weg alles vor mir habe.
Vielen lieben Dank für die Anstöße! :D
 
Wow! :eek:
Das ist ein atemberaubendes Bild, Heiko!
Ich habe noch einen langen Weg vor mir, aber ich bin schon so unglaublich gespannt, was ich auf diesem Weg alles vor mir habe.
Vielen lieben Dank für die Anstöße! :D
Dann viel Freude auf diesem Weg! Ich hatte und habe ihn auch. Mit deiner Montierung und dem Teleskop hast du eine gute Grundausstattung. Der nächste richtige und wichtige Schritt ist die Kamera. Die beiden oben genannten Angebote klingen beide ganz gut. Wahrscheinlich wirst du früher oder später mit einem Akkudummy arbeiten. Das ist zwar noch ein Kabel mehr; dafür läufst du nicht Gefahr, dass du irgendwann ohne Saft für die Kamera draußen stehst (nachdem du alles sorgsam aufgebaut und eingerichtet hast :)). Wenn du mit allem vertraut bist, kannst du an den nächsten Schritt (Guiding) denken.

Was ich dir aber an's Herz legen würde - und zwar noch vor dem Guiding - ist, an die Korrekturaufnahmen zu denken. Darks sind nicht unbedingt nötig bei einer DSLR, aber Biases und Flats würde ich auf jeden Fall machen. Biases gehen schnell; das ist kein Thema. Da kann man sich auch mal eine Bibliothek für anlegen. Flats dauern auch nicht so lange, aber da musst du dich damit beschäftigen, wie du die machst und vor allem, was du dafür verwendest (Flatfieldmaske, EL-Folie oder Old School mit einem weißen T-Shirt in der Dämmerung). Mit den Flats wirst du aus deinen Bildern auf jeden Fall noch einiges mehr rausholen können.
 
Vielen lieben Dank für die Tipps, Ulrike!
Mit den Korrekturaufnahmen beschäftige ich mich auch gerade schon. Da habe ich mal in einem Forum eine schöne Zusammenfassung gesehen. :D
Bei dem günstigeren Kameraangebot ist zwar kein Dummy drin, aber ich habe gerade gesehen, dass ich den auch gesondert für 15€ im Netz kriege. Das wäre auch eine Option.
 
Das wusste ich noch gar nicht. Danke für den heißen Tipp, Mathias! Das sehe ich mir morgen früh gleich mal an. :D
Von Siril habe ich noch nicht gehört. Das sehe ich mir auch mal an. Eventuell komme ich damit auch ganz gut klar. Danke dir!
Hier mal ein Tutorial für Siril:

und zu Korrekturbildern:

CS,
Ulrike
 
Liebe Astrogemeinde,

heute gibt es mal wieder Neuigkeiten von mir. Ich habe mal wieder ein paar Fragen im Gepäck. Ich habe mich jetzt langsam richtig gut mit meiner Canon angefreundet und die ersten ganz netten Aufnahmen gemacht. Inzwischen habe ich mein Polaralignment soweit drauf, dass ich 2 Minuten ohne Guiding belichten kann. Ich wollte eigentlich mal anfangen, Drift Alignment zu machen, aber die Wolken haben mich noch zu sehr geärgert...
Ich bin da mal gespannt, wie lange ich dann belichten kann.
Eine Frage, die sich mir jetzt inzwischen gestellt hat ist ja die Deepsky-HDR-Fotografie. Ich finde diese sehr tief belichteten Aufnahmen ja so unglaublich schön... Soweit ich das jetzt kapiert habe müsste ich doch einfach nur einige Belichtungsreihen mit verschiedenen Belichtungszeiten machen, jede für sich selbst stacken und dann in ner HDR-Software verarbeiten und anschließend noch die letzten Bearbeitungssschritte machen, oder? Habt ihr da ein paar Tipps für mich?
Und heute bombardiere ich euch wirklich mächtig, sorry! Ich bin gerade nämlich am Überlegen wie ich mein Equipment weiter ausbaue.
Jetzt überlege ich ob ich mir eventuell für meine Kamera eine Montierung für ein Objektiv mit Objektiv besorge, damit ich auch mal Milchstraßenfotos machen kann. Eigentlich bräuchte ich doch nur eine Halterung für die Kamera, damit ich sie an meine Eq5 bauen kann. Hat da jemand einen Vorschlag? Welche Objektive könntet ihr mir da empfehlen?
Die andere Option wäre jetzt eben das Guiding. Da würde ich ja ganz gerne über ein Guiderscope guiden. Ich habe hier ja vorher in der Diskussion gelesen gehabt, was die anderen so benutzen.
Und die letzte Frage stelle ich mir schon etwas länger: Wie macht ihr Mosaiks? Ich würde ja mal gerne ein Mosaik vom Herznebel machen. Aber ich konnte nicht so wirklich was an Software finden und bin auch ziemlich verunsichert wie ich händisch ein gutes Mosaik machen könnte. Ich muss ja eigentlich nur das Objekt in verschiedene Abschnitte gliedern und einzeln fotografieren. Könnte man sich das mit einer Guiding-Kamera vereinfachen?
Dann müsste ich ja jedes Bild einzeln stacken und bearbeiten und dann irgendwie zusammenbasteln. Geht das alles mit Gimp oder brauche ich zum Zusammensetzen eine andere Software? Dazu soll es ja auch relativ schwer sein, alle Teilabschnitte gleich zu bearbeiten...
Das sind wieder verdammt viele und unübersichtliche Fragen, entschuldigt bitte!

Liebe Grüße!
Stefan
 
Hi Stefan @trebled musician ,

ich habe bisher keine Mosaike gemacht, finde das aber auch interessant.
Wichtig für mich wäre, dass es einfach und relativ automatisch ginge.

Beim Aufnehmen ist natürlich eine genaue Positionierung sehr wichtig.
Das würde ich mit Plate Solving machen. Manuell würde ich nur 2 Bilder positionieren.
Für mehr Bilder dann den Framer von NINA benutzen. In dem kann man die notwendigen Bilder für ein Mosaik planen und mit dem Sequencer können dann die Aufnahmen automatisch gemacht werden, vorausgesetzt man hat eine steuerbare Montierung.

Zum Stitching in der EBV:
Am besten wäre wahrscheinlich PixInsight zu benutzen, da das einen expliziten Mosaik-Algorhithmus hat und der soll auch ziemlich gut sein.

Gruß
Peter
 
Danke dir, Peter!
Ich bin da gerade mal dran, mir die Sachen zu bestellen. Für meine Kamera habe ich mir jetzt übrigens eine einfache Schiene besorgt, da kann ich auch bei Bedarf noch den Autoguider mit draufklatschen. Das ist ganz cool.
Mal so als Frage: Sollte ich mit einem Objektiv mit verstellbarer Brennweite von 18-150mm ausreichen? Für den Rest hätte ich sonst mein Teleskop. Ich möchte damit eigentlich nur die Milchstraße und Großstrukturen wie zum Beispiel die Nebel rund um Orion (ja, jetzt ist es dafür auch fast zu spät...) fotografieren.
Mein Verkäufer hat mir jetzt übrigens als Guidingcam eine ASI 120 MC-S empfohlen. Findet ihr die gut? So wäre ich mit dem Guiding dann auch mit 300€ wirklich günstig durch...
Da befasse ich mich dann wohl auch mal intensiv mit Pixinsight (vielleicht wechsle ich dann auch grundsätzlich von GIMP zu Pixinsight...) und NINA.
Grüße!
 
Servus zusammen,

für die Mosaike an Mond und Sonne verwende ich immer Fitswork. Deepsky hab ich damit noch nicht ausprobiert, sollte aber auch möglich sein. Wäre im Gegensatz zu PI auch Freeware.

Objektiv mit verstellbarer Brennweite von 18-150mm
Bei Zoomobjektiven sagt man, dass sie für Astrofotografie eher ungeeignet sind wegen mehr Glas im Lichtweg als bei Festbrennweiten. Ich selber finde sie aber zum Einstieg und zum Ausprobieren schon OK. Ich meine aber weiter oben einen Post von dir gesehen zu haben, in dem du ein 14mm Objektiv erwähnst. Ich an deiner Stelle würde aber als Ergänzung eine Festbrennweite zwischen 85mm und 200mm nehmen.

Mein Verkäufer hat mir jetzt übrigens als Guidingcam eine ASI 120 MC-S empfohlen. Findet ihr die gut?
Jo, die ist schon in Ordnung. Hab die selber im Einsatz für Guiding und Fotos von Sonne, Mond und Planeten.

Grüße
Mathias
 
Guten Abend Mathias!

Danke für den Tipp, das muss ich dann bald mal ausprobieren, mit Fitswork.
Das mit den Zoomobjektiven wusste ich noch gar nicht, danke dir!
Objektive habe ich eben bisher keine.
Ich bin mir eben unsicher, mit welcher Festbrennweite ich sowohl eine schöne Milchstraße, als auch ein schönes großes Übersichtsbild von einem bestimmten Himmelsausschnitt machen könnte.
Viele schwören da ja auf 14mm.
Eventuell probiere ich aber sonst einfach, irgendwo ein gutes gebrauchtes 14mm-Objektiv zu finden und eventuell ein Objektiv zwischen 85 und 200mm zu bekommen.
Ich habe gerade auch mal etwas recherchiert und da werde ich wohl wirklich doch erst einmal in eine Festbrennweite investieren.
Ich schau mal ein bisschen rum, was so die meisten an Brennweiten nutzen und höre mich da mal um.
Vielen Dank, nochmal!

Liebe Grüße!
 
Kurzer Nachtrag: Ich habe gerade mal etwas gesucht und in Stellarium mal geschaut. Theoretisch könnte ich doch mit einem 35mm- und einem 150mm-Objektiv alles was ich nicht mit dem Teleskop machen möchte erst einmal mit einem Objektiv abdecken.
Sind das sinnvolle Brennweiten oder habe ich gerade wieder einen Denkfehler?
 
Nuja.. was sinnvoll ist und was nicht ergibt sich meines Erachtens daraus, was du gerne fotografieren willst. Für Milchstraße oder Startrails mit Landschaft wäre was um die 14mm gut, Sternfelder oder weite Nebel- bzw. Milchstraßengebiete irgendwas zwischen 35mm und 50mm und Wide-Field-Aufnahmen von Nebeln gehen irgendwo bei 85mm oder 100mm los.

Ich bin mir eben unsicher, mit welcher Festbrennweite ich sowohl eine schöne Milchstraße, als auch ein schönes großes Übersichtsbild von einem bestimmten Himmelsausschnitt machen könnte.
Eben wegen dieser Unsicherheit sind mMn Zoomobjektive gar nicht so schlecht zum Rumprobieren. Bevor man >300€ in den Wind bläst für etwas, was dann keinen Spaß macht, kann man sich irgendwo ein günstiges Zoom holen. Mein Sigma 55-200mm hat glaub ich keine 80€ gekostet und damit kann man am Anfang mal etwas rumspielen. Und irgendwann gesellt sich zu einer Astrokamera noch eine für tagsüber ;) Btw: was ist's denn jetzt für eine Kamera geworden?

Eventuell probiere ich aber sonst einfach, irgendwo ein gutes gebrauchtes 14mm-Objektiv zu finden und eventuell ein Objektiv zwischen 85 und 200mm zu bekommen.
Ich hab mir letzte Woche ein gebrauchtes 14mm F2.8 Samyang geholt für ca. 260,-. Hab's leider noch nicht ausprobieren können, aber man liest, dass das Objektiv ein ganz gutes Preis/Leistungsverhältnis haben soll.
 
Hi!
Meine Hauptkamera ist jetzt seit zwei Monaten eine EOS 600 Da. Ich könnte echt nicht glücklicher damit sein.
Mit dem Guiden fange ich jetzt zwecks Mosaiks auch an und steige da mit der ASI 120 MC-S ein.
Aber damit hast du auf jeden Fall recht. Wenn man ein so erschwingliches Objektiv bekommt, dann kann man natürlich erst einmal rumtesten. Die geringere Lichtstärke könnte ich ja auch einfach durch längere Belichtungszeiten ausgleichen. Das geht ja dank meiner supercoolen Kameramontierung, die mich sogar noch ne Guidingcam draufpflastern lässt. >:)
Die Frage zwischen Festbrennweite und Zoomobjektiv ist für mich ja immer noch mein persönlicher Zankapfel... xD
Ich schlafe einfach mal eine Nacht drüber und blättere dann morgen mal durch die ganzen Angebote. Für den Anfang wäre ja eine kostengünstige Sache gar nicht so schlecht. Erst recht jetzt, wo ich gleich mal ins Guiding investiert habe. :P
Vielen lieben Dank!

Beste Grüße
Stefan
 
Hi,
Um flexibel alles kennen zu lernen, hab ich mir auch ein zoom 100-300 für gerade mal 50€ in ebay geschossen. Hab zwar auch ein Festbrennweiten-Objektiv 240mm, aber da hab ich schon ein Gefühl von Unflexibilität.
Fotografier mit 500d und 600d unmodifiziert.
 
Hallo Dirk. Willkommen bei den Sternenfreunden.
Als Weitwinkel Objektiv habe ich ein Samyang 12mm F2.0 das plane ich für Milchstraßenfotogragfie einzusetzen.
Dafür brauchst du keine Nachführung. Nach der 500er Regel kannst du damit lange belichten, jedoch würde ich max. ca. 15 Sek. nehmen. Iso und Weißabgl. sollten auch passen. Befasse dich erst mal mit der Milchstraßen Fotografie. Da kann man schon Fehler machen, wie du in meinem Video sehen kannst.
Will damit sagen: Deepsky und Milchstraße gleichzeitig als Anfänger ist evtl. Ein Schritt zu viel.
Ich bin froh dass ich voriges Jahr Hauptsächlich dieses Thema abgearbeitet habe und die Entwicklung der Bilder spielt dabei auch noch eine Hausnummer. Vor allem haben mich die Timelaps viel Zeit gekostet, sollte ja auch etwas ansprechend sein. Inzwischen habe ich auch das Thema Filter angegangen und bereut, dass ich diese damals nicht hatte.
Ich empfehle dir Affinity zun stacken und bearbeiten. Weil es schneller zu lernen ist und du deine eigenen Mkros schreiben kannst. Wünsche viel Spaß bei dem Hobby. CS
 
Ich habe jetzt gerade mal ein bisschen herumgesucht und auch mal bei Astrobin geschaut, was die Leute so damit machen.
Die Zoomobjektive von Tamron fand ich da jetzt an sich nicht so wirklich überzeugend.
Sigma scheint da ja so "state of the art zu sein", wenn ich das richtig bewerte.
Für Zoomobjektive wären jetzt für meine Kamera passend jedenfalls die Objektive mit den Brennweiten von 24-105mm und 18-300mm.
Bei letzterem wären ja alle Brennweiten die ich brauchen könnte drin. Aber besonders bei so gigantischen Spannen von Brennweiten wird die allgemeine Bildqualität ja ziemlich grottig. Im schlimmsten Fall sind die Bilder bei den höchsten Brennweiten kaum noch zu gebrauchen, heißt es.
Von dem was ich gesehen habe, waren die Bilder dann auch besonders in den hohen Brennweiten etwas arg verrauscht (dann wären wohl verdammt viele Aufnahmen für das Rauschen notwendig) und auch die Lichtstärke leidet da ziemlich erheblich. Das ließe sich ja aber mit längeren Belichtungszeiten ganz gut ausgleichen, hoffe ich. Stimmt mein Gedankengang soweit?
Da würde ja das 18-300mm Objektiv zwar mehr Möglichkeiten bieten, aber auch grundsätzlich deutlich mehr Arbeit verlangen und das 24-105mm Objektiv einfach grundsätzlich einfacher zu nutzen sein. Oder habe ich gerade einen absoluten Denkfehler?
Gibt es sonst ein Objektiv, was ihr mir da sonst empfehlen könntet, welches mir noch gar nicht eingefallen ist?
Das Sigma 55-200mm wäre auch eine Option, dann müsste ich mir aber noch etwas für die Milchstraßenfotos überlegen.
 
Hi Stefan,

sehr beliebt ist das Samyang 135 mm f/2, wenn es nicht unbedingt ein Zoomobjektiv sein muss.

CS,
Ulrike
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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