sixmich
Aktives Mitglied
Guten Morgen liebe Astrocommunity.
Ich bin neu hier und brauche eure Hilfe bzw. ein paar Inputs.
Ich will in die Astrofotografie einsteigen. Diese Satz hört ihr hier vermutlich jeden Tag mal.
Vielleicht kurz zu meiner Geschichte. Ich bin seit 15 Jahre fotografisch in den unterschiedlichsten Genres unterwegs. Hauptsächlich in der Natur und Landschaftsfotografie wo natürlich die Milchstraße auch des Öfteren ein Motiv von mir ist. Ich bin sozusagen dem Thema nicht 100 % fremd. Ich besitze auch eine Star Adventure 2i Nachführung die mir bei meinen Aufnahmen sehr gute Dienste leistet. Vor 10 Jahren hatte ich mal leihweise ein kleines Newtonteleskop mit dem ich visuell beobachtete. Fasziniert von den Details am Mond und den Planeten wagte ich mich auch an DeepSky. Dabei wurde ich leider optisch etwas enttäuscht. Alles sehr klein, verwaschen und farblos.
Vor ein paar Tagen stand ich draußen im Garten und sah am Südhimmel den Orion. Mir kam relativ spontan der Gedanke: Hol doch den Astrotracker und mach ein Bild davon. Ich schnappte mir meine Kamera mit 140 mm Tele und richtete alles aus und machte anschließend zehn Belichtungen a 25s.
Diese Stackte ich anschließend mit Siril und war beindruckt und stolz auf mich, da ich nicht geglaubt hätte, dass so etwas im Ersten Versuch möglich ist. Ich bin fasziniert und will mehr.
Das ist übrigens mein erstes Deepsky Bild. Leider ist es im Zentrum etwas ausgebrannt.
Ich weiß, dass ich nicht am optimalen Standort wohne, da ich in meinem Garten nur eine 180 ° Sicht von E über S nach W habe und das auch nur bis etwas über Zenithöhe. Weiters ist die Lichtverschmutzung auch ein großes Problem. Die Helligkeit liegt irgendwo bei 21,2 – 21,4 mag./arc sec2. Als Vorteil könnte man aber vielleicht sehen, dass ich am Rand (roter Punkt) der Lichtverschmutzung liege und eigentlich Richtung der Alpen in die Dunkelheit blicke.
Da ich einen eigenen Garten habe, dachte ich daran mir eine Betonsäule zu betonieren um mal als Basis ein stabiles Fundament für meine Astrofotografie zu haben. Strom dorthin zu verlegen ist kein Problem, mit einer Netzwerkverbindung siehts leider nicht so simple aus. Jetzt hab ich natürlich keinen Plan, was bei mir wirklich Sinn macht. Es geht mir nur um die Deepsky Fotografie und ich möchte WLAN fähig sein. ASIair dürfte dafür gut geeignet sein.
Aber ist das wirklich so einfach und funktioniert so wie es dargestellt wird?
Wenn ich mich für ASIair entscheide, müssen dann alle Komponenten von ASI sein um zu funktionieren?
Beim Teleskop bin ich mir auch etwas unsicher. Für die Art des Geräts hab ich mich noch nicht entschieden, wobei ich denke, dass ein Newton deutlich besser ist, da ich hier wesentlich mehr Licht einfangen kann. Bei mir in der Nähe wäre Teleskop Austria (Lacerta Newton) der schaut schon nicht schlecht aus, aber als ich die Preise gesehen habe, vor allem mit all dem Zubehör, was ich sonst noch brauche, bin ich schnell bei 10 000€. Das will ich eigentlich vermeiden.
Bei der Brennweite ist glaub ich maximal 1000mm für den Anfang sinnvoll. Vielleicht sogar etwas darunter.
Wichtig ist mir:
Bildqualität sollte sehr gut sein, Nachführung sollte auf einer Betonsäule montierbar sein, Remotfähig vom Wohnzimmer aus und vermutlich der schwierigste Punkt --> MAC tauglich. Ich bin privat vor 2 Jahren auf Apple umgestiegen und will nicht mehr zurück. Budget ist vermutlich der Knackpunkt, aber 5000€ +- werden schon nötig sein, was mir auch klar ist.
Freue mich auf eure Antworten, lg Michael
Ich bin neu hier und brauche eure Hilfe bzw. ein paar Inputs.
Ich will in die Astrofotografie einsteigen. Diese Satz hört ihr hier vermutlich jeden Tag mal.
Vielleicht kurz zu meiner Geschichte. Ich bin seit 15 Jahre fotografisch in den unterschiedlichsten Genres unterwegs. Hauptsächlich in der Natur und Landschaftsfotografie wo natürlich die Milchstraße auch des Öfteren ein Motiv von mir ist. Ich bin sozusagen dem Thema nicht 100 % fremd. Ich besitze auch eine Star Adventure 2i Nachführung die mir bei meinen Aufnahmen sehr gute Dienste leistet. Vor 10 Jahren hatte ich mal leihweise ein kleines Newtonteleskop mit dem ich visuell beobachtete. Fasziniert von den Details am Mond und den Planeten wagte ich mich auch an DeepSky. Dabei wurde ich leider optisch etwas enttäuscht. Alles sehr klein, verwaschen und farblos.
Vor ein paar Tagen stand ich draußen im Garten und sah am Südhimmel den Orion. Mir kam relativ spontan der Gedanke: Hol doch den Astrotracker und mach ein Bild davon. Ich schnappte mir meine Kamera mit 140 mm Tele und richtete alles aus und machte anschließend zehn Belichtungen a 25s.
Diese Stackte ich anschließend mit Siril und war beindruckt und stolz auf mich, da ich nicht geglaubt hätte, dass so etwas im Ersten Versuch möglich ist. Ich bin fasziniert und will mehr.
Das ist übrigens mein erstes Deepsky Bild. Leider ist es im Zentrum etwas ausgebrannt.
Ich weiß, dass ich nicht am optimalen Standort wohne, da ich in meinem Garten nur eine 180 ° Sicht von E über S nach W habe und das auch nur bis etwas über Zenithöhe. Weiters ist die Lichtverschmutzung auch ein großes Problem. Die Helligkeit liegt irgendwo bei 21,2 – 21,4 mag./arc sec2. Als Vorteil könnte man aber vielleicht sehen, dass ich am Rand (roter Punkt) der Lichtverschmutzung liege und eigentlich Richtung der Alpen in die Dunkelheit blicke.
Da ich einen eigenen Garten habe, dachte ich daran mir eine Betonsäule zu betonieren um mal als Basis ein stabiles Fundament für meine Astrofotografie zu haben. Strom dorthin zu verlegen ist kein Problem, mit einer Netzwerkverbindung siehts leider nicht so simple aus. Jetzt hab ich natürlich keinen Plan, was bei mir wirklich Sinn macht. Es geht mir nur um die Deepsky Fotografie und ich möchte WLAN fähig sein. ASIair dürfte dafür gut geeignet sein.
Aber ist das wirklich so einfach und funktioniert so wie es dargestellt wird?
Wenn ich mich für ASIair entscheide, müssen dann alle Komponenten von ASI sein um zu funktionieren?
Beim Teleskop bin ich mir auch etwas unsicher. Für die Art des Geräts hab ich mich noch nicht entschieden, wobei ich denke, dass ein Newton deutlich besser ist, da ich hier wesentlich mehr Licht einfangen kann. Bei mir in der Nähe wäre Teleskop Austria (Lacerta Newton) der schaut schon nicht schlecht aus, aber als ich die Preise gesehen habe, vor allem mit all dem Zubehör, was ich sonst noch brauche, bin ich schnell bei 10 000€. Das will ich eigentlich vermeiden.
Bei der Brennweite ist glaub ich maximal 1000mm für den Anfang sinnvoll. Vielleicht sogar etwas darunter.
Wichtig ist mir:
Bildqualität sollte sehr gut sein, Nachführung sollte auf einer Betonsäule montierbar sein, Remotfähig vom Wohnzimmer aus und vermutlich der schwierigste Punkt --> MAC tauglich. Ich bin privat vor 2 Jahren auf Apple umgestiegen und will nicht mehr zurück. Budget ist vermutlich der Knackpunkt, aber 5000€ +- werden schon nötig sein, was mir auch klar ist.
Freue mich auf eure Antworten, lg Michael