EQ6-R Bluetooth (WLAN)-Steuerung

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zieh die mal diesen Link rein, erklärt hoffentlich einiges.Grundlage des Systems: Raspbian, INDI/KSTARS/EKOS ...
also die komplette Steuerung des Teleskopes/Kamera/Guiding/Heizung.... über den Raspi per WLAN
Ich wollte nochmal kurz zurück zu diesem Thema. Ein DT-06 hab ich jetzt bestellt und die Idee find ich erstmal auch Super. Aber diese Sache mit kompletter Steuerung umd Guiding per RP ist eine Bastelei nach meinem Geschmack. Nach etwas Recherche hab ich jetzt zwei systeme gefunden: Stellar Mate und Astropi. Allerdings wäre für beide Lösungen keine
 
Da werfe ich noch den Astroberry in die Runde. Da kann man sich direkt ein fertiges Image runterladen ohne Einzelinstallationen.
Ich habe direkt einen RPi4 / 4GB genommen und damit ich auch so einiges an Zubehör anschliessen kann, habe ich noch dirket einen 4-fach USB-3 Hub mit drangedengelt. :D
Welches System man nimmt, ist aber letztendlich Geschmackssache. Man ja einfach mal alles nacheinader auf die SD bringen und damit rumspielen...

Grüße
Hartmut
 

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Vielen Dank Hartmut, sieht super aus. Warum hast du da sas serielle Kabel? Ist deine "Grundplatte" ausm 3D-Drucker gekauft? An anderer Stelle hab ich gelesen dass die Planetenfotografie mit diesen Systemen fast nicht möglich sei, weil bei hoher Framerate die RPs nicht mehr mitkommen. Hat jemand Erfahrungen damit?
 
Hallo,
Ja Planetenfotografie ist schwierig da die Framerate mit Raspi auch bei 4B relativ niedrig ist.
Da sollte man besser einen leistungsfähigen PC nehmen.
Für Deepsky und Zeitraffer ist der Raspi gut geeignet.
 
Und welchen Rechner würde man dann da empfehlen? Nen Mini-PC? Aber der läuft wieder nicht auf 12 Volt.
Oder mal anders gefragt, welche Systemanforderungen hat denn so ne Astrocam für hohe Bildraten. Naja, ich gefürchtet das wird man so Pauschal nicht sagen können, aber vielleicht gibts ne ungefähre Angabe. Mir stellt sich halt die Frage ob es sinn ergibt jetzt ein rasp pi aufzusetzen oder ob ich mich lieber nach einer anderen mobilen Lösung umschaue, die dann vielleicht nen Hunni mehr kostet.
 
Es gibt Kfz Netzteile für Notebooks und Mini PCs. Also kein Problem die von 12V zu betreiben.
Ich betreibe sowohl einen NUC als auch ein Notebook von 12V.
Mit einem Hunni mehr ist es nicht getan. Das sind schon ein paar Hunnis ;)
 
Okay, also sorry wenn ich da so drauf rumreite, aber mir ist das noch nicht ganz klar. Bei max. Framerate schiebt di Cam natürlich eine ganze Menge Daten rum. Das braucht Rechenleistung aber auch ein schnelles Speichermedium. Hier kommt das RP scheinbar an seine Grenzen. Mit einem MiniPC oder einem Laptop geht das besser. Aber was ist mit der WLAN Verbindung? Konkret wäre mein Wunsch eine Lösung bei der ich mein telekop aufstellen und mich dann mit meinem Laptop/Tablet ohne Kabelwirrwarr in meinen Standheizungsbeheitzten VW-Bus setze und EAA oder auch Fotografie betreibe. Ist das realistisch? Warscheinlich ist das vor allem unsportlich, weil frieren um Hobby dazu gehört. ;)
 
Okay, also sorry wenn ich da so drauf rumreite, aber mir ist das noch nicht ganz klar. Bei max. Framerate schiebt di Cam natürlich eine ganze Menge Daten rum. Das braucht Rechenleistung aber auch ein schnelles Speichermedium. Hier kommt das RP scheinbar an seine Grenzen. Mit einem MiniPC oder einem Laptop geht das besser. Aber was ist mit der WLAN Verbindung? Konkret wäre mein Wunsch eine Lösung bei der ich mein telekop aufstellen und mich dann mit meinem Laptop/Tablet ohne Kabelwirrwarr in meinen Standheizungsbeheitzten VW-Bus setze und EAA oder auch Fotografie betreibe. Ist das realistisch? Warscheinlich ist das vor allem unsportlich, weil frieren um Hobby dazu gehört
Hallo!
Rechenleistung ist m.E. hier eher nebensächlich, hier zählt Bandbreite. Der USB3.0 beim Raspi ist nicht wirklich der "Burner", hier hilft nur noch eine saubere Anbindung, Ergo läuft es bei solchen Sachen auf einen leistungsfähigeren Chipsatz -> x86 Plattform hinaus, oder warten, bis der Raspi5 rauskommt, und sehen, was der dann so kann. Des weiteren ist ein gutes Kabel nur noch durch ein noch besseres Kabel zu Ersetzen. WLAN würde ich bei den geforderten Bandbreiten nicht nutzen, sondern nur als VNC oder RDP.
 
Vielen Dank Hartmut, sieht super aus. Warum hast du da sas serielle Kabel? Ist deine "Grundplatte" ausm 3D-Drucker gekauft? An anderer Stelle hab ich gelesen dass die Planetenfotografie mit diesen Systemen fast nicht möglich sei, weil bei hoher Framerate die RPs nicht mehr mitkommen. Hat jemand Erfahrungen damit?

@Dr.Guitar
Serielles Kabel: ich probiere zurzeit alle Anbindungsmöglichkeiten aus
- seriell per USB-Montierung über Win10 mit Synscan Treiber und ASCOM Treiber
- per WiFi über DT-06 Modul und dann wie oben
- per RPi (Astroberry) über WiFi oder LAN Kabel, INDI Treiber, KSTARS, PHD2, etc, also alles, was der Astroberry so bietet

Für visuelle Beobachtung ist mein Favorit derzeit WiFi-Modul, SynScan Host auf Android und SkySafari PRO am iPAD
Bezüglich Fotografie habe ich noch keine Erfahrung ausser ein paar Spielereien über Astroberry und ASI120MC(-S) als auch per USB Kabel direkt von der Kamera am WIN10 LapTop (Sharpcap, Firecapture, ASIStudio SW,...)

Wenn Du eh nebenan im Bus sitzt, dann sollten LAN- und Power-Kabel doch nicht stören. Ich glaube, hier sind viele, die gerne direkt aus Ihrem Haus heraus das Hobby betreiben; ich würde daher den "Unsportscharakter" nicht sooo kritisch sehen zumal Da Du ja eh einen beheizten Bus hast... :y:

Grüße
Hartmut
 
@Dr.Guitar
Ach so, ganz vergessen. DIe "Grundplatte" ist selbst designed und 3D gedruckt: EQ6-R RPi Basis
Das RPi Gehäuse habe ich bei Thingiverse gefunden und meine Grundplatte zur AUfnahme des Gehäuses angepaßt Raspberry Pi 4B Gehäuse
Der USB 3.0 Hub ist von hier
 
Da werfe ich noch den Astroberry in die Runde. Da kann man sich direkt ein fertiges Image runterladen ohne Einzelinstallationen.
Ich habe direkt einen RPi4 / 4GB genommen und damit ich auch so einiges an Zubehör anschliessen kann, habe ich noch dirket einen 4-fach USB-3 Hub mit drangedengelt.
Hallo Hartmut,
Astroberry ist eine gute fix und fertig Distribution. Wer nicht weiter an der Software basteln will, liegt damit genau richtig.
Bei den recht offenen Gehäuse bekomme ich immer Bauchschmerzen, wegen des Eindringens von Feuchtigkeit, hauptsächlich Betauung. Ich löse das Ganze damit, dass nach Möglichkeit Öffnungen nach unten Zeigen, besonders Steckkontakte wie USB, LAN oder Hohlstecker. Bei den Kameras ist das ja alleine durch die Lage sichergestellt, bei deinem Raspi Gehäuse und USB-HUB nicht. Wie sind denn da die Erfahrungen?
 
Hi Thomas,

zum Astroberry; ich bin kein Linux-Freund, auch wenn ich 7 RPi´s am laufen habe (3 x 3D Drucker, Hausautomatisierung, Weihnachtsbeleuchtungssteuerung, PiHole und Astroberry). Da ist mir ein Fix-und-fertig Paket in Form eines Image sehr willkommen. Den "Astroberry" selbst kann man sicher aber auch Stück für Stück selber aufsetzen. Als Image-Paket weiß ich aber, dass das jemand schon mal als Komplettpaket ausprobiert hat. Wer sich mit Linux auskennt, denkt da sicher anders. :y:

Wegen Feuchtigkeit, habe ich n.n. bemerkt. Zum einen heizt der RPi ja anständig, zum anderen wird er über den 40mm Lüfter im Dauerlauf permanent durchlüftet. Da sollte nichts passieren. Ich muß aber auch sagen, dass ich einen ESP8266 NodeMCU als Mini-Wetterstation mit vollkommen offener Platine im geschlitzten Gehäuse seit ca. 1 1/2 Jahren betreibe vollkommen der Witterung auf der Nordseite ausgesetzt, kein Problem ohne Lüfter.
Dann gibts noch mein Blitzortungssystem, dass ich seit einigen Jahren im Gartenschrank ebenso auf der Nordseite des Hauses betreibe. Chip-Temperatur geht bis auf 20°C runter bei kalten Nächten. Das muß reichen, um das Gehäuseinnere am Leben zu halten; keine Feuchtigkeit, kein Problem. Man muß nur sehen, dass alles im Betrieb bleibt und sich selbst heizt, trocknet und belüftet.

Ich habe übrigens gestern meine Astroberry-Montierungsplatine noch um einen 12V-5V StepDown Konverter erweitert. Ich hatte mir einen solchen von AZ-Delivery aus D kommen lassen, aber das Ding entsprach nicht den Spezifikationen. Er konnte bei 5V am Ausgang nicht die versprochenen 5A, ja nicht mal 3A liefern, bei 2,4A war Schluß.
Also ein paar verschiedene aus China kommen lassen und Bingo. Das Teil im Bild oben links bietet neben Ein- und Ausgangsklemmen auch parallel je einen Hohlstecker (Eingang) und USB-Buchse Ausgang. Der ist mit 5A(!) max. spezifiziert. Vor allem aber ist der USB-Ausgang mit 5,2V spezifiziert und die hält er auch unter RPi Last. Der RPi möchte ja gerne 5,1V sehen, sonst fängt er gerne bei zu geringer Spannung an zu blinken. Da verdient die RPi Org. noch mal schön an ihren "speziellen" 5,1V Netzteilen. ( StepDown)
Jetzt brauche ich noch eine Power-Splitter-Box, die 2 Ausgangsleitungen (Montierunmg + RPi) bereitstellt. Damit reicht dann eine Zuleitung zur Montierung aus und ich denke, dann ist das "Elektro-Projekt" da abgeschlossen. :D

Grüße
Hartmut
 

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Ich habe übrigens gestern meine Astroberry-Montierungsplatine noch um einen 12V-5V StepDown Konverter erweitert. Ich hatte mir einen solchen von AZ-Delivery aus D kommen lassen, aber das Ding entsprach nicht den Spezifikationen. Er konnte bei 5V am Ausgang nicht die versprochenen 5A, ja nicht mal 3A liefern, bei 2,4A war Schluß.
Hallo Hartmut,
kenne ich nur zu gut. Viele der Billigteile sind schon am thermischen Overkill (trotz Kühlung) und erreichen noch nicht mal 50% der versprochenen Ausgangsleistung. Daher habe ich dann selbst was gebaut für 5A. Bei ~4,2A fängt es dann an kuschelig zu werden.

Zur Zeit beschäftige ich mich mit einem HW-140, welcher auch als Ladegerät "missbraucht" werden kann, Trimmer für Spannungregelung raus, dafür 2 Festwiderstände, damit bei 14,4V für LiFePo abregelt und einen 3. noch schaltbar dazu, um die Ladeschlussspannung von 12V Bleiakku's noch einzustellen.
Erstmal sehen, wann bei wie viel Ampere es thermisch interessant wird.

Das freut mich für dich, dass trotz recht "luftiger" Gehäuse, die Feuchtigkeit nicht zuschlägt. Vielleicht denke ich da zu konservativ. :oops:
 
Oha, das Teil kannte ich noch gar nicht, wo mich AZ-Delivery doch täglich mit einer eMail beglückt. :rolleyes:
Etwas blöd ist nur, dass das Display niedriger als die Bauteile plaziert ist. Aber man kann das ja auch offen betreiben.

Ich habe immer noch Spaß an diesen Teilen hier: DP50V5 Diese Module gibts ja in zig Varianten und inzwischen auch fertige Ghäuse dafür. Man braucht noch ein Schaltnetzteil dazu und schon hat man ein wunderbares und preiswertes Labornetzteil mit hoher Leistung.

( #153 A Cheap Intelligent, and Connected Power Supply: The DPS5005 Communication Function )

Mit Ladegeräten bin ich noch gut ausgestattet aus Modellbauzeiten. :D

Grüße
Hartmut
 
Ich denke jeder ist schon mal auf die Leistungsangaben reingefallen. Irgendwie erinnert mich das an frühere Audioverstärkerzeiten wo z.T. extrem hohe Musikleistungen angegeben waren, die ich vermute auf dem Maximalstrom den die Drähte aushalten o_O, die benutzt wurden, und nichts mit der eigentlichen Ausgangsleistung zu tun haben. Ich baue mir die oft selbst und es gibt recht gute fertige Module siehe Link. Dort muss man nur noch Widerstände für die Spannungswahl und Ein- und Ausgangskondensator hinzufügen schon hat man einen Step Down. Die Bausteine von TI halten auch was sie versprechen und haben gute Datenblätter.:y:
 
Oha, das Teil kannte ich noch gar nicht, wo mich AZ-Delivery doch täglich mit einer eMail beglückt. :rolleyes:
Etwas blöd ist nur, dass das Display niedriger als die Bauteile plaziert ist. Aber man kann das ja auch offen betreiben.
Nach einem Kurzem Belastungstest an der elektronischen Last sind 2,5 A im Dauerbetrieb drin mit Kühlkörper. Dabei war Vin 11V und Vout 14,4V bei 2,5A.
Ich hab dann mal ein wenig über den Bereich gedreht, das Teil fungiert ohne Unterbrechung als Step-Down und Step-Up.
Aktuell ist es so, dass das Modul abschaltet, sobald Iout überschritten wird, kann aber auch an der Last liegen.
Wer also etwas sucht um 12V 2,5A konstant an seinem Setup anliegen zu haben, kann sich mit dem Modul mal näher auseinandersetzen.
Durch die Messwiderstände ist allerdings GND In nicht GND Out, beim Verwenden beachten.
 
Also ich hab mir heute das Modul nach dieser Anleitung gelötet und das ging auch ganz geschmeidig, aber jetzt funkionierts nicht. :-(

1. Mein Celestron Powertank Lithium Pro bringt scheinbar nicht genug Strom um dieses kleine WLAN-Modul zu versorgen. :rolleyes:
2. Das originale Modul von Skywatcher hat nicht mal nen Stromanschluss (wenn ich das richtig sehe), also musste die Montierung doch strom liefern, schließlich wird das Synscan HM ja auch mit Strom versorgt.
3. Ich kann das Wifi-Modul per Wlan Einstellen wie in der Beschreibung angegeben. Ich kann alle Geräte per WLAN mit dem Modul verbinden, aber wenn ich versich die Synscan APP oder Stellarium zu verbinden bekomme ich keine Verbindung. Die Synscan-App meldet: Kann nicht verbinden, WLAN SSID: <unknown ssid> Tip: Disconnect mobile internet before retry.

ich versuch jetzt seit 2 Stunden rum, aber nix geht.
Ich bin dankbar für Hilfe!
Gruß,
Philipp
 
Ich zäume das Perd mal von hinten auf. Im Anhang meine Einstellungen. Konfiguriert ist mein Modul als Access point mit 192.168.4.1. Unter dieser Adresse ist es dann als externes Netzwerk sichtbar. Gleichzeitig ist es in meinem Heimnetz unter 192.168.1.60 eingebucht. WIchtig sind dabei im Modul die Einstellung als UDP Server und Port 11880.
Hast Du die entsprechenden Modi im Modul auch "Enabled" bzw. den letzten Punkt "Disabled"?

Dazu zu meiner Konfiguration noch der Hinweis, dass ich dem Modul fest die 192.168.1.60 vergeben habe. Diese Adresse ist nicht vom DHCP Server im Router vergeben. Den Adressvergabebereich im Router habe ich auf 192.168.1.2 bis 192.168.1.50 begrenzt.

Wenn es trotz der EInstellungen nicht geht, poste hier am besten mal Screenshots Deiner Einstellungen im Modul.

Zu Punkt 1+2. Dein Powertank stellt absolut sicher genug Strom für das Modul bereit. Es kann eher sein, dass Dein Powertank die geringe Stromaufnahme Deines Moduls nicht bemerkt und den Ausgang abschaltet. Das machen Power Bänke gerne.

Ich habe inzwischen das DT-06 über einen StepDown-Wandler direkt an der Montierung am laufen. Damit fällt das zusätzliche Kabel weg. Zu dem Thema gibts noch einen zweiten Thread hier im Forum: SkyWatcher WIFi Modul (langsame Tastenreaktion)
Meine Finale Lösung gibt im letzten Post dazu.

Grüße
Hartmut
 

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Hallo Hartmut,
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Das ist echt super. Jetzt funktionierts auch bei mir.
Da ich die DT-06 auch nur im Doppelpack bestellen konnte, hab ich mir für das zweite Modul jetzt auch einen Step-Down-Converter. Auf die Idee dass der PowerTank (genau wie mein Akkupack fürs Hand) den Ausgang anschaltet weil das DT-06 zu wenig Strom zieht, wäre ich nicht gekommen.

Also vielen Dank nochmal.
Gruß Philipp
 
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