Nevijet
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Hallo.
Ganz so drastisch wie im Märchen von des Kaisers Kleidern würde ich es nicht sehen, es wird ja niemandem etwas vorgegaukelt, was in Wirklichkeit nicht da ist. Aber den Verdacht, dass die es sich vielleicht entwicklungstechnisch einfacher machen, als es den Anschein haben soll, und gar nicht so viel mehr tun, als längst erhältliche Einzelteile gemeinsam hübsch verpackt anzubieten, werde ich auch nicht ganz los..
Der IMX 224 ist durchaus noch zeitgemäss, aber auch kein state of the art, so dass ich davon ausging, der Schwerpunkt des Konzepts läge auf der Bildverarbeitung. Wenn ich mir die verlinkten Ergebnisse anschaue habe ich aber nicht den Eindruck, dass man hierbei sehr viel weiter gekommen ist. Der Vorteil wäre ja, dass das Teleskop das Objekt kennt, auf dass es zeigt und die Bildverarbeitung dann individuell darauf abgestimmte Kombinationen von Parametern nutzen kann um jedes Objekt bestmöglich wiederzugeben um auf diese Weise den Dynamikumfang zu steigern.
In diesem entscheidenden Punkt ist das Auge immer noch unübertroffen gut, weshalb ich auch die kritischen visuellen Zweifler durchaus verstehen kann, denen reiner Grenzgrössengewinn noch nicht so sehr imponiert, wenn dafür hellere Bilddetails in überstrahlten und aufgeblähten Bereichen verschwinden was man gut an den irgendwie unnatürlich wirkenden Kugelsternhaufen sieht. Der Dynamikumfang scheint mir aber leider doch nicht so viel anders zu sein, als bisher, hier hatte ich mehr erhofft. Und dass das Bild im elektronischen Okular so fein aufgelöst erscheinen wird, wie in manchen Kamerasuchern und wie es das Auge mag glaube ich auch nicht, das dürfte dieser Sensor nicht hergeben. Das Neue läge dann eher in der leichten Bedienbarkeit für Einsteiger, die keine Lust auf Kabelsalat und Softwarebedienung haben und im "teleskopgemässen" Okulareinblick ohne das störende Umfeld eines Monitors.
Aber warten wir's ab...
Ich denke auch, dass die Zukunft in den immer besseren Routinen der Bildverarbeitung liegt, die dann fest in spezielle Hardwarebausteine gepackt werden und eines Tages das, was heute noch mühevoll und durchaus kunstvoll von Hand geleistet werden muss vollautomatisch erledigen werden. Bis dahin ist es noch ein gutes Stück, und solange werden PixInsight-Virtuosen wie T.Nawratil noch viele Seminare halten
CS Nevi
Ganz so drastisch wie im Märchen von des Kaisers Kleidern würde ich es nicht sehen, es wird ja niemandem etwas vorgegaukelt, was in Wirklichkeit nicht da ist. Aber den Verdacht, dass die es sich vielleicht entwicklungstechnisch einfacher machen, als es den Anschein haben soll, und gar nicht so viel mehr tun, als längst erhältliche Einzelteile gemeinsam hübsch verpackt anzubieten, werde ich auch nicht ganz los..
Der IMX 224 ist durchaus noch zeitgemäss, aber auch kein state of the art, so dass ich davon ausging, der Schwerpunkt des Konzepts läge auf der Bildverarbeitung. Wenn ich mir die verlinkten Ergebnisse anschaue habe ich aber nicht den Eindruck, dass man hierbei sehr viel weiter gekommen ist. Der Vorteil wäre ja, dass das Teleskop das Objekt kennt, auf dass es zeigt und die Bildverarbeitung dann individuell darauf abgestimmte Kombinationen von Parametern nutzen kann um jedes Objekt bestmöglich wiederzugeben um auf diese Weise den Dynamikumfang zu steigern.
In diesem entscheidenden Punkt ist das Auge immer noch unübertroffen gut, weshalb ich auch die kritischen visuellen Zweifler durchaus verstehen kann, denen reiner Grenzgrössengewinn noch nicht so sehr imponiert, wenn dafür hellere Bilddetails in überstrahlten und aufgeblähten Bereichen verschwinden was man gut an den irgendwie unnatürlich wirkenden Kugelsternhaufen sieht. Der Dynamikumfang scheint mir aber leider doch nicht so viel anders zu sein, als bisher, hier hatte ich mehr erhofft. Und dass das Bild im elektronischen Okular so fein aufgelöst erscheinen wird, wie in manchen Kamerasuchern und wie es das Auge mag glaube ich auch nicht, das dürfte dieser Sensor nicht hergeben. Das Neue läge dann eher in der leichten Bedienbarkeit für Einsteiger, die keine Lust auf Kabelsalat und Softwarebedienung haben und im "teleskopgemässen" Okulareinblick ohne das störende Umfeld eines Monitors.
Aber warten wir's ab...
Ich denke auch, dass die Zukunft in den immer besseren Routinen der Bildverarbeitung liegt, die dann fest in spezielle Hardwarebausteine gepackt werden und eines Tages das, was heute noch mühevoll und durchaus kunstvoll von Hand geleistet werden muss vollautomatisch erledigen werden. Bis dahin ist es noch ein gutes Stück, und solange werden PixInsight-Virtuosen wie T.Nawratil noch viele Seminare halten
CS Nevi
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