Finkenwerder
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Hallo zusammen!
Was ich hier schreibe ist alles andere als neu, und es gibt bereits diverse andere Threads dazu. Aber ich dachte ich teile mal meine Erfahrungen mit diesem Thema und ein paar Gedanken zu einem kleinen Bastelprojekt, das mich gerade beschäftigt. Dieses Video hat mich inspiriert, mal selbst einen kleinen Test mit einer externen Kühlung meiner EOS M100 zu machen. Und an dieser Stelle habe ich einen sehr schönen Erfahrungsbericht gefunden.
Und zwar habe ich mir, genau wie in dem Video beschrieben, einen USB-Minikühlschrank für 5 Euro bei ebay besorgt (wer zum Henker kauft sich ernsthaft so etwas?
).
Das Ding wird von einem Peltier-Element, installiert auf einer Stahlplatte, und einem recht großen Alu-Kühler mit Lüfter gekühlt. Praktischerweise wird es per USB-Kabel angeschlossen, sodass ich es direkt an meine Powerbank anschließen kann. Mir fehlt aktuell das Wissen, um so etwas selbst zu löten. So hatte ich eine einfache und günstige Möglichkeit, es einfach mal auszuprobieren. Der Bau einer Box oder gar ein Kühlfinger kommen für mich vom Aufwand und Risiko nicht in Frage.
Für einen ersten Test habe ich folgendes gemacht:
Nach 20 bzw 40 Minuten lag die Temperatur bei 32 bzw 33 Grad. Finde ich schon heftig, dass das bloße Standby die Kamera derart aufwärmt (Ich habe keine Ahnung, an welcher Stelle in der Kamera der Sensor sitzt. Weiß das jemand?).
Zum Temperaturverlauf siehe Diagramm:
Zusammenfassend kann man sagen: Die Temperatur steigt während der Aufnahme um rund 19 Grad gegenüber Umgebungstemperatur. Die Kühlung senkt die Temperatur demgegenüber um rund 13 Grad auf rund 6 Grad über Umgebungstemperatur. Mit der Bewertung der Dateigröße tue ich mich noch schwer, aber die Senkung ist auch hier deutlich. Da meine Bias bei knapp knapp 25 MB liegen scheint das thermische Signal durch die Kühlung um fast 60% reduziert worden zu sein.
Eine Sorge hatte ich zunächst, was Kondenswasser innerhalb der Kamera angeht. Da die Kameratemperatur aber deutlich über der Umgebungstemperatur lag, dürfte da kein Risiko bestehen. Oder irre ich da? Ich werde den Temperaturtest bei Gelegenheit bei niedrigerer Umgebungstemperatur wiederholen und schauen, ob das Verhalten dann anders ist.
Die nächsten Schritte sind jetzt:
Was ich hier schreibe ist alles andere als neu, und es gibt bereits diverse andere Threads dazu. Aber ich dachte ich teile mal meine Erfahrungen mit diesem Thema und ein paar Gedanken zu einem kleinen Bastelprojekt, das mich gerade beschäftigt. Dieses Video hat mich inspiriert, mal selbst einen kleinen Test mit einer externen Kühlung meiner EOS M100 zu machen. Und an dieser Stelle habe ich einen sehr schönen Erfahrungsbericht gefunden.
Und zwar habe ich mir, genau wie in dem Video beschrieben, einen USB-Minikühlschrank für 5 Euro bei ebay besorgt (wer zum Henker kauft sich ernsthaft so etwas?
Das Ding wird von einem Peltier-Element, installiert auf einer Stahlplatte, und einem recht großen Alu-Kühler mit Lüfter gekühlt. Praktischerweise wird es per USB-Kabel angeschlossen, sodass ich es direkt an meine Powerbank anschließen kann. Mir fehlt aktuell das Wissen, um so etwas selbst zu löten. So hatte ich eine einfache und günstige Möglichkeit, es einfach mal auszuprobieren. Der Bau einer Box oder gar ein Kühlfinger kommen für mich vom Aufwand und Risiko nicht in Frage.
Für einen ersten Test habe ich folgendes gemacht:
- Direkt nach dem Einschalten, nach 20 und 40 Minuten Standby eine kurze Aufnahme zum Auslesen der Temperatur gemacht
- 25 x 90s Dark-Aufnahmen (ISO 800) ohne Kühlung, aber weggeklapptem Display
- 25 x 90s Dark-Aufnahmen (ISO 800) mit aufgelegter Kühlung
Nach 20 bzw 40 Minuten lag die Temperatur bei 32 bzw 33 Grad. Finde ich schon heftig, dass das bloße Standby die Kamera derart aufwärmt (Ich habe keine Ahnung, an welcher Stelle in der Kamera der Sensor sitzt. Weiß das jemand?).
Zum Temperaturverlauf siehe Diagramm:
Zusammenfassend kann man sagen: Die Temperatur steigt während der Aufnahme um rund 19 Grad gegenüber Umgebungstemperatur. Die Kühlung senkt die Temperatur demgegenüber um rund 13 Grad auf rund 6 Grad über Umgebungstemperatur. Mit der Bewertung der Dateigröße tue ich mich noch schwer, aber die Senkung ist auch hier deutlich. Da meine Bias bei knapp knapp 25 MB liegen scheint das thermische Signal durch die Kühlung um fast 60% reduziert worden zu sein.
Eine Sorge hatte ich zunächst, was Kondenswasser innerhalb der Kamera angeht. Da die Kameratemperatur aber deutlich über der Umgebungstemperatur lag, dürfte da kein Risiko bestehen. Oder irre ich da? Ich werde den Temperaturtest bei Gelegenheit bei niedrigerer Umgebungstemperatur wiederholen und schauen, ob das Verhalten dann anders ist.
Die nächsten Schritte sind jetzt:
- Die Kabelage vernünftig fixieren mit Zugentlastung
- Anbringung der Kühlung
- weitere Tests bei niedrigeren Temperaturen
- Praxistest
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