Extrem viele Beugungsringe Mak127?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Wenn der Mak so erheblich schlechter ist als der Newton, dann stimmt da was nicht. Dass der erste Beugungsring etwas mehr Licht erhält, ok. Aber alles weitere deutet auf eine schlechte Optik hin.
 
Hallo,

in über 50 Jahren Beobachtung mit Instrumenten unterschiedlichster Bauart habe ich noch nie mehr als zwei Beugungsringe sehen können und schon gar nicht bei unter 100fach.
Deshalb vermute ich sehr stark, dass mit dem Mak etwas nicht in Ordnung ist.

VG
Günter
 
Er hat aber beschlossen, daß es so genug sein soll. Also lassen wir es so. Zwar schade, aber nicht zu ändern.
 
Genau. In knapp 30 Jahren ist mir nicht ein Teleskop untergekommen, dass keine Beugungsringe zeigte! Da mein Tal, mit dem ich schon laaange beobachte, stets nur einen zeigte, auch am Sirius, Helligkeit bekannt, Obstruktion bei 25%, war ich lediglich verwundert, warum es nun drei sind! Das Seeing war zu dem Zeitpunkt exzellent, sonst hätt ich niemals mit nur 110mm vom Tal die Polkappe sehen können. Diese sollte sich eigentlich schon unterhalb des Auflösungsvermögens vom Tal befinden? Weiss da wer mehr? Wieviel Bogensekündchen hat die derzeit? Es war ein klitzekleiner, weisser Punkt bloss, wie mit einer Stecknadel markiert auf dem Scheibchen.

Bei genau diesen Verhältnissen wurde auch am Mak beobachtet. Dieser zeigte an den hellen Sternen nunmal drei Beugungsringe. Da kann ich nix dran machen, ist so, es sah aus wie auf einer CD, obwohl ich defintiv IM Fokus war. Das Ding ist entweder sehr gut (siehe Diffraction patterns oder hat SA). Was soll man daran ändern, *entfernt*? Zurückschicken? Wegen SA? Ich weiss ja nicht....Mars könnte tatsächlich etwas zu hell gewesen sein mit den 127mm, da werd ich mit Filter nachhelfen mal. Da wird sicher auch was aufscheinen, wieso auch nicht, wenn die Sterne bereits knackescharf sind bzw. das airy disk und alle BR rund, konzentrisch sind? Wenn man sich die (theoretischen) diffration patterns bei 33% Obstruktion bereits anschaut, sieht man bereits mehrere Beugungsringe. Oder der gammawert vom Monitor spinnt bei manchem. Wieso sollte ich bei 40% nun auf einmal keine sehen oder nur einen und wieso sollte ich daran etwas ändern?
 
So, bei uns ist zwar eine Dunstglocke, aber ich war jetzt mal mit meinem 127/1500 Mak draußen. Nur an den hellsten Sternen sehe ich bei 100-fach tatsächlich 1-3 Ringe. Das ändert sich, wenn sich das Seeing ändert oder man ganz leicht den Fokus ändert. Ich kann aber nicht sagen, ob das heute durch das schlechte Seeing so ist oder ob es immer so ist und ich da schon gar nicht mehr drauf achte. Normalerweise bleibe ich auch nicht so lange auf den hellsten Sternen und versuche bewusst Ringe zu sehen. Wenn man denn will, kann man selbst bei "mäßig hellen" Sternen bei 100-fach den ersten Ring erahnen.

Viele Grüße
Spunti
 
Na also, vielen Dank spunti. Alles andere hätte mich auch sehr stark verwundert. Jede Fachliteratur sagt das so aus bzw. berechnet es auch so. Wenn ich leicht defokussiere, kann ich die Ringe auch minimieren, bis auf eins. Wäre dann aber wirklich defokussiert. Im Fokus sind es auch hier drei am Sirius, einer stark, einer mittel, einer sehr schwach leuchtend. Was jetzt falsch daran sein soll, versteh ich nicht. Hast wahrscheinlich dann auch eine Gurke....so wie der Händler mir als Neukunden auf Garantie auch eine Gurke zurückschickt, damit ich ja unzufrieden bin ?

Ich denke, da das Them nun auch von jemandem anderen bestätigt werden konnte, weil er auch mal schnell rausging, um am Mak zu prüfen, kann das Thema auch geschlossen werden: Es ist alles in Ordnung mit meinem Mak. Und bei spunti wohl auch. Alles andere wäre in meinen Augen eine Gurke....oder ihr müsst den Staubdeckel abnehmen vorm Beobachten ;-)
 
Hallo Marcel,

ich verstehe nicht ganz, warum du nicht "Nägel mit Köpfen" machen möchtest... :whistle:

Falls erhebliche SA vorhanden sein sollte, dann siehst du das doch eindeutig beim Sterntest im Vergleich extra- intrafokales Bild und am Anblick des sogenannten "Fangspiegelschattens" bei gleichem Fokusweg +- des Fokus. Es ist sehr hilfreich, sich einmal damit vertraut zu machen.

Literatur dazu hatte ich genannt. Du kannst das auch im "Aberrator" selbst am PC simulieren.

Aufgrund des Erkennens der Beugungsringe im Fokus allein auf Defekte zu schließen, ist beinahe unmöglich, zumal auch ein theoretisch perfektes Strehl 1,0 Gerät mit entsprechender Obstruktion (und auch ohne) diese Beugungsringe unter Laborbedingungen zeigt. Fehler siehst nur, falls die Ringe stark deformiert sind und evtl. atypische Helligkeitsverteilungen aufweisen.

Allein die Differenz der Helligkeit der Beugungsringe im Verhältnis zum zentralen Beugungsscheibchen sagt etwas aus, wieviel Licht nicht zentral gebündelt werden kann und in die Beugungsringe aufgrund optischer Fehler "verschmiert" wird. Die Größe des Fehlers könntest du nur qualitativ indirekt ermitteln, wenn du ein perfektes Vergleichsgerät hättest.

Deswegen extra- intrafokal testen am Kunststern oder echten Stern bei guten Seeingbedingungen. Sonst bist nur am "rumeiern".

P.S.: Das Ganze wird auch nicht einfacher, sollte das Gerät zudem dejustiert sein...;)

Viele Grüße
Werner
 
Hallo,
was mich am meisten verwundert ist daß bei 88facher Vergrößerung ein "Beugungsring" von rund 8" Durchmesser entsteht, der den Begleiter von Castor fast überdeckt. Und daß bei 150facher Vergrößerung 5-6 Beugungsringe sichtbar werden. Da stimmt doch was nicht...
Grüße
*entfernt*
 
Hallo an Alle,

bei Maks ist das nicht so einfach, da sie auch eine SA höherer Ordnung haben und das intra- und extrafokale Scheibchen und der
Fangspiegelschatten NIE gleich sind. Selbst bei einem 8´´TEC Maksutov f15, den ich mal hatte, war das im total ausgekühlten Zustand
nicht so. Und der war mit einem Strehl von 0,96 vermessen. Auch im Suiter sind Beipiele für 6´´ Maks vorgestellt, wo das so ist.
Im Focus zeigen die immer einen Beugungsring, der heller ist(Obstruktion) und mehrere feine Beugungringe, die u.a. der SA höherer
Ordnung geschuldet sind. Das gilt sowohl für Gregory Maks als auch für die Rumaks. Ich habe derzeit eine Intes Micro Alter M715
und ein Meade ETX-125 älterer Produktion, die das genauso zeigen wie meine ehemaligen beiden Intes MK 66, ein 6´´TEC und ein 8´´ TEC.
Das ist systemimmanent. Sogar hochgezüchtete Apos wie der 130 f 6 von APM/LZOS zeigen diese feinen Ringe der höheren SA.
Was unser Freund Marcel also beobachtet hat, ist durchaus im Bereich des Möglichen. Und Sirius mit seiner Lichtfülle ist einfach
kein geeignetes Testobjekt, außerdem steht er viel zu tief. Suiter empfiehlt nicht umsonst Stern mit 2. Größe für den Sterntest.

Viele Grüße Michael
 
Auch ich habe mich geirrt, gerade am künstlichem Stern nachgeprüft. Wirklich fette Beugungsringe! Die sind mir bisher nie aufgefallen...
Grüße
*entfernt*
 
Hallo Dietrich,
hast Du in Autokollimation geprüft oder im Freien. Letzteres mit wieveil Abstand?
Gruß Michael
 
Hallo Michael,
ich habe eine Christbaumkugel in 853 m Entfernung an einem Jägeransitz hängen, die ich vor dunklem Hintergrund und etwas größerer Höhe als mein Haus anpeilen kann.
Grüße
*entfernt*
 
Die Herren und Damen der Ringe ...
Ich habe ld. nicht so genau drauf geachtet, aber vor kurzem hatte ich auch mal kurz Sirius im Blick, und da waren m.E. auch mehrere Ringe zu sehen, zwar reichlich durchgewalkt vom Seeing, aber erkennbar. (Mit meinem 'Apo für Arme', 6" ED ). Bei deutlich schwächeren Sternen sind mir dagegen keine aufgefallen. Wenn man vorher den schon recht funzligen Mars angeschaut hat, haut einen Sirius eh um, von daher habe ich den schönen Anblick genossen, aber nicht genau nachgezählt. Aber wenn's wd. klar wird (sieht die nä. Tage aber nicht danach aus), werde ich dann auch mal Ringe zählen :)
-cb
 
Hallo Michael,

bei Maks ist das nicht so einfach, da sie auch eine SA höherer Ordnung haben und das intra- und extrafokale Scheibchen und der
Fangspiegelschatten NIE gleich sind.

Wer hat denn behauptet, dass dies so ist?

Natürlich gibt es bei den von dir erwähnrten Geräten auch die SA höherer Ordnung zu berücksichtigen. Dennoch kann man den FS-Schatten für eine Beurteilung als Daumenwert heranziehen. Zum einen hillft es Kollimationsprobleme besser zu beurteilen und zum anderen wirst du nie eine optimal geringe SA niedriger Ordnung im Gerät vorliegen haben, wenn die FS-Schatten stark unterschiedlich sind. Das ist auch im Suiter nicht anders dargestellt.

Viele Grüße
Werner
 
Sogar verschiedene Farben der Ringe habe ich gesehen : innen blau, dann weiß, dann rot. Dann dunkel und wieder bläulich dann eher farblos und eher ganz schwach warmfarbig. Also insgesamt sieben Ringe! Ich habe wirklich schöne Beobachtungen mit diesen Teleskopen gemacht, aber sowas geht gar nicht! Ich werde diese Teleskope aus meinem Haushalt entfernen. Zerschlagen!
Wieder zwei Geräte weniger.
Noch da ist ein 10-Zöller Newton, ein 6 Zoll Mak-Newton und ein kleiner Quadruplet. Die werde ich auch noch entsorgen. Ich habe keine Lust mehr.
Grüße
*entfernt*
 
7 könnte passen. Hab jetzt extra nochmal nachgelesen, 3 Ringe für Elfen, 7 für Zwerge und 9 für die sterblichen Menschen. Den einen gibts ja nicht mehr, der ist ja wd. eingeschmolzen..
 
@Mikoka Sieht so aus. Nach einigem Herumsuchen, les ich, dass Maks am Sterntest eine Sonderolle einnehmen. Betrifft, wie Du sagst, auch SC und sogar Apos, wenn die Korrektur der HSA nicht akkurat auf den Korrektor gebracht wurde (wenn ich das richtig verstehe). Es geht nicht ohne 4th und 6th spherical order offenbar. Deswegen spricht man auch von ballanced....aufeinander abgeglichen? Dennoch bilden diese 'fehlerhaften' Geräte sehr gut ab, kontrastgemindert (obschon ich am Mond nun nichts Nachteiliges entdecken konnte) mit mehr Energie in den Beugungsringen. Wär eine Erklärung, zusammen mit der Obstruktion. siehe auch Maksutov-Cassegrain axial aberrations

Bei meinem stellte sich heraus, dass er bei Vergleich der Beugungsbilder bei 8 Wellenlängen, bei 4 Wellenlängen intra und extrafokal einen RMS von etwa 0.20-0.25 (pi mal Auge) haben sollte. Ich weiss nicht, ob das nun gut oder schlecht ist. Die (englischen) Erklärungen bringen immer mehr Begriffe mit sich, die ich noch nachlesen muss.

Nachtrag: Interessant ist in dem Zusammenahang auch Stichwort eye intensity response und contrast sensitivity, ebenfals im link oben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Mak so erheblich schlechter ist als der Newton, dann stimmt da was nicht. Dass der erste Beugungsring etwas mehr Licht erhält, ok. Aber alles weitere deutet auf eine schlechte Optik hin.
Wer sagt, dass er schlecht ist? Er arbeitet im Rahmen der optischen Gesetze und, vor allem, im Rahmen der Herstellungsgenauigkeit bzw. wie man diese definiert in China. Mein Tal darf ruhig und sehr gerne, auch gerne noch deutlich besser sein als der Mak...no problem damit :-) Wo kämen wir hin, wenn Chinaböller gegen NPZ gewänne? Das Ding ist möglicherweise schlechter, aber 300€ und maximalste Abbildungsleistung geht halt nicht. Wenn Gurke, ists so, und werd trotzdem meinen Spass mit haben, bspw. vergleichen, was damit dann geht. Ich bewege mich im AMATEURbereich, manche im Profibereich...einige wenige haben dasselbe Hobby...machen sich aber als Forenclown.

Hallo Marcel,

ich verstehe nicht ganz, warum du nicht "Nägel mit Köpfen" machen möchtest... :whistle:

Falls erhebliche SA vorhanden sein sollte, dann siehst du das doch eindeutig beim Sterntest im Vergleich extra- intrafokales Bild und am Anblick des sogenannten "Fangspiegelschattens" bei gleichem Fokusweg +- des Fokus. Es ist sehr hilfreich, sich einmal damit vertraut zu machen.

Literatur dazu hatte ich genannt. Du kannst das auch im "Aberrator" selbst am PC simulieren.

Aufgrund des Erkennens der Beugungsringe im Fokus allein auf Defekte zu schließen, ist beinahe unmöglich, zumal auch ein theoretisch perfektes Strehl 1,0 Gerät mit entsprechender Obstruktion (und auch ohne) diese Beugungsringe unter Laborbedingungen zeigt. Fehler siehst nur, falls die Ringe stark deformiert sind und evtl. atypische Helligkeitsverteilungen aufweisen.

Allein die Differenz der Helligkeit der Beugungsringe im Verhältnis zum zentralen Beugungsscheibchen sagt etwas aus, wieviel Licht nicht zentral gebündelt werden kann und in die Beugungsringe aufgrund optischer Fehler "verschmiert" wird. Die Größe des Fehlers könntest du nur qualitativ indirekt ermitteln, wenn du ein perfektes Vergleichsgerät hättest.

Deswegen extra- intrafokal testen am Kunststern oder echten Stern bei guten Seeingbedingungen. Sonst bist nur am "rumeiern".

P.S.: Das Ganze wird auch nicht einfacher, sollte das Gerät zudem dejustiert sein...;)

Viele Grüße
Werner
Siehe Beitrag hier vor und von Mikoka...das geht nicht so einfach ;-) Ein perfektes Vergleichsgerät ist sicher nicht im 300€ zu finden...;-)
 
Hallo Marcel,

nein, es ist recht einfach, mit dem notwendigen Knowhow genau das herauszufinden um was es (dir) hier offensichtlich die ganze Zeit geht....wenn man es möchte.

Der Fokus liegt nicht darauf, mit dem Sterntest wenige Strehlpunkte zu beurteilen oder die SA irgendeiner Ordnung im Detail zu unterscheiden, sondern es ist lediglich angesagt, ob hier eine wie du sagst "Gurke" vorliegt oder nicht. Mit den von mir beschriebenen Methoden geht das hinreichend genau. Mehr muss hier nicht erwähnt werden.

Es ist doch sowieso klar, dass man für 300€ keine "Wunderdinge" erwarten kann, hat hier ja auch niemand behauptet.

P.S.: Wenn du keinen Zugang zu einem perfekten Vergleichsgerät hast, ist das auch nicht weiter tragisch. Dann musst eben den Test sauber durchführen oder auch nicht...bleibt ja ganz dir überlassen. ;) Vielleicht sitzt ein erfahrener Sternfreund ganz in deiner Nähe, welchen du kontaktieren könntest. Die ganze Sache wäre dann in ca. 10-15 Minuten am Stern "erledigt".

Viele Grüße
Werner
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Sterntest ergibt das, was zwei Beiträge oberhalb von mir gepostet steht, Werner. Der Rest, z.b. die Beugungsmuster sind auf der verlinkten Seite. Ich lande danach bei 0.20-0.25. Das Beugungsbild intra/extrafokal sieht auch ziemlich gleich aus und das genügt mir an sich auch an Erklärung, wieso es durch Obstruktion und 4th bzw. 6th SA mehr Beugungsringe am Mak gibt als bspw. am Tal, meinem "Vergleichs"gerät. Was soll ich da jetzt testen, Werner? Für die Suiter Empfehlung nochmals Dank, lesenswerte Fachliteratur, ohne Zweifel, aber das Thema ist bewusst im Anfängerbereich, da ich das System Maksutov kaum kannte, überhaupt nicht, na ok, 20 Jahre her liegt eine verblassende Erinnerung an einen Mak. War damals mal besuchsweise hier vor Ort, kaum interessiert daran gewesen und das war es dann aber auch schon.

Nun wunderte ich mich, fragte, fand die Lösung und fertig :) Ob da nun ein gutes oder weniger gutes Gerät herauskommt, ist mir...hm...ja, egal. Oder ob ich noch ein Bogensekündchen irgendwie mehr rausholen könnte. Ich werd das Ding auf die eq5 schnallen und beobachten. Vorurteilsfrei. In seinen Grenzen, vlt auch mit seinen Macken, Vorteilen, Nachteilen. Und mit 31,7mm Okularen, mit DA Steuerung, statt 32mm am Tal, 4Bogengrad Drehrichtung in RA....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Dietrich (#51),

lieber nicht. Falls doch, frag´ mal meine Adresse nach ;-); ich nehme sie Dir gerne ab .....
Also die Entfernung stimmt mit der Kugel, ganz klar, wobei der Durchmesser eine entscheidende Rolle spielt, damit der Reflex nicht zu groß ist.
Aber terrestrisch auf diese Entfernung zu gucken, ohne dass das Seeing da reinspielt -
ich weiß nicht, ob das so Sinn macht, aber ok. Wenn die Sonne da richtig draufscheint, kann der Lichtpunkt schon sehr hell sein. Im Suiter
gibt es dazu gute Tabellen (2. Ausgabe, S.89 bis 99).

Viele Grüße Michael
 
Hallo Michael,

diese Dinge sind mir nicht neu....aber schön, dass das hier von dir reingestellt wird, :y: auch wenn es hier im Einsteiger-Thread ist.

Auch wenn ein Mak-Cassi Strehl 0,98 haben sollte und im Sterntest aufgrund der Obstruktion evtl. "nur" auf ca. 1/4 wave nach Suiter geschätzt werden sollte, handelt es sich ja noch lange nicht um eine vermeintliche "Gurke".

Eine "Gurke" hat im allgemeinen wesentlich schlechtere SA-Werte, sollte dies der Hauptfehler sein...und dies sieht man dann klar am Sterntest mit dem entsprechenden Knowhow, so wie ich es bereits oben geschildert habe.

Roland Christen hat übrigens sehr schöne Geräte gebaut, allerdings habe ich mal eines seiner "Werke" zusammen mit Alois Ortner (der leider verstorben ist) in stundenlanger mühsamer Arbeit auseinander nehmen müssen. Nun ja eine ganz andere Geschichte...;)

Viele Grüße
Werner
 
Nochmal am Schauen gerade. Die drei Beugungsringe sind heute nicht reproduzierbar im Fokus. Seeing deutlich schlechter. Glaub hatte da bei Threadstartdatum exzellentes Seeing. Heute eher mittel. Was auffällt ist, dass ich beim Drehen des Fokussierrs nach links zuallererst gleich einen hellen Ring aus dem Fokus kommen sehe. Um diesen Ring sehe ich einige andere axial dunkler werdende Ringe, die sehr stark nach Beugungsringrn aussehen. Poissonpunkt erkennbar, deutlich schwächer aber als der erste Ring.Von einer Fresnelscheibe kann man da nicht sprechen, denk ich. Bei weiterem Drehen nach links bildet sich ein weiterer heller Ring heraus, der sich um den ersten hellen Ringen herauskristallisiert. Vom Fokus aus nach rechts gedreht: Heller Aussenring, Lücke, gräulicher Ring folgend, Lücke, schwächerer gräulicher Ring dolgend, Lücke, Poissonpunkt. Jeweils alles konzentrisch, keine Verspannung zu sehen, keine Koma.

Ich bin damit zufrieden und ich wiederhole....eigentlich sind alle Tests unnötig, da ich sehr stark daran glaube, dass mir der Händler keinen Murks verkauft nachdem beim ersten Gerät gleich mal dieser ominöse Gummriring heraussprang aus seiner Führung. Ohne Zutun.

Ich hab noch zwei Fotos gemacht. Mit iphone ans Okular. Unschärfe, Bild schwach usw. Keine Ahnung, was man da sehen soll nun, weil ich mit dem Bild ja zufrieden bin. Am Mond ging z.b. am Beobachtungsabend das 6mm prima. Alles scharf, gute Kontraste, feine Rillen zu sehen. Ich glaub nicht, dass jemand was mit den Bildern hier anfangen kann, ist aber das höchstmöglichste des Machbaren derzeit. Adapter für DSLR ist aber bestellt.

Das erste Bild istwenn ich den Fokussierer nach links drehte. Wie der entsteht, siehe oben. Rechtes Bild, wenn nach Fokussierer nach rechts drehe. Fresnelscheibenentstehung bzw. Aussehen oben.
 

Anhänge

  • 29DD0DAB-1545-4348-846A-5D2867D75C12.jpeg
    29DD0DAB-1545-4348-846A-5D2867D75C12.jpeg
    133,2 KB · Aufrufe: 155
  • 0D223B2B-6AC4-4D4B-9C77-BF72035B3682.jpeg
    0D223B2B-6AC4-4D4B-9C77-BF72035B3682.jpeg
    80,7 KB · Aufrufe: 157
Was noch auffällt ist, Mars ist sehr schwer zu fokussieren. Da geht es wohl um mal kurz den Drehknopf berühren, Drehknopf anfassen oder oh, das war schon zuviel? Es scheint, als ob die kälter werdende Luft ebenfalls nachfokussiert? Es bleibt aber eine orangene Scheibe ohne Details. Am 25mm Plössl, ebenfalls dasselbe Bild. 10mm aufgrund des Seeings nicht benutzbar. Springt, wabert. Mak jetzt ausgekühlt, kein Wärmeluftkeil mehr zu sehen. Am Mak, das Tal steht direkt neben mir, ist das Bild vom Mars jedoch etwas heller. Wird da vielleicht was überstrahlt? Ich versteh es nicht. Sirius, in Graz steht der noch ziemlich gut btw. zeigt einen Beugungsring. Der zweite erahnbar mit 17mm Plössl.

Soviel noch als Test für Werner. Alles, was darüber hinausgeht, werd ich die Tage am Tal machen. Weil es mich jetzt schon interessiert, was man da sehen soll in den Fresnelscheiben abseits des Poissonpunkts, abseits von Koma, Asti usw. Ronchiokular ebenfalls gerade bestellt.

Eins noch für Werner: Fokus Capella. Fokussierknopf stehts um Drehwinkel etwa 1 Stunde nach links: 12 Fokus, 11 Uhr heller Ring bildet sich aus, 1 weiterer an einen Beugungsring erinnernder weiterer Ring erscheint, dunkler, ausserhalb des ersten hellen Rings. 10 Uhr: Heller erster Ring strahlt weiter, zerfasert, aber konturriert, weitere an Beugungsringe erinnernde Ringe erscheinen ausserhalb des hellen ersten Ringes, Intensität abfallend nach aussen. 9 Uhr: Poissonpunkt jetzt sehr gut erkennbar, 8 Uhr: keine Veränderung, ausser größer. 7 Uhr: Weiterer heller Ring bildet sich ausserhalb des bei 11 Uhr beschriebenen hellen Ringes. Ebenfalls lchtstark. 6 Uhr: Alles wird gräßer. 5 Uhr: Schwächerer Ring zwischen den beiden hellen. Bis 2 Uhr keine Änderung, dann bei 2 weiterer schwacher Ring zwischen den beiden hellen. Weiteres nach links drehen bewirkt nur noch schwächung der Lichtstärke. Am Ende ist es ein heller aring um den Poissonpunkt und einer ganz aussen. Dazwischen halt die Schallplatte. Alles konzentrisch, rund, nix oval, nix was jetzt gleich ins Auge springt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, ich habe derzeit auch Schwierigkeiten, den Mars zu fokussieren. Aber ich sehe zumindest, dass er eine leichte Phase hat und erahne manchmal dunklere Bereiche.

CS
Spunti
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben