fits-viewer für Linux

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resuah

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Hi,

ich nutze aktuell IrfanView unter Wine in Linux Mint um meine Rohaufnahmen auszusortieren.

Nun bin ich auf der Suche nach einer nativen Linux-Software.

Die Software soll die fits-Bilder Vollbild und gestrecht darstellen können.

Hat jemand eine Idee?

Viele Grüße
Martin
 
Hi Martin,

Ich benutze da Kstars, da ist ein FitsViewer mit drinn, der kann auch Autostretch.
Screenshot_20190422_224335.jpg

Vielleicht hilft Dir das.

Grüße

Lucas
 
Hi Lucas, hi Carsten,

danke für die Vorschläge. Kstars, Saods9 und skycat sind alle über die Anwendungsverwaltung von Mint verfügbar. Leider bietet keine der Programme eine Möglichkeit, rasch durch alle fits eines Ordners zu "zappen", so das man zügig aussortieren kann. Oder habe ich etwas übersehen?

Viele Grüße
Martin
 
Hi Martin
ds9 kann das, das weiß ich. Aber ich habe gerade keins zur Hand. In etwa so: mehrer Bilder laden und dann einen Menüpunkt klicken,
 
Hallo Martin,

probiere mal astap aus. Das hat der Entwickler von HNSKY programmiert. Darin ist ein Thumpnail-Viewer.
U.a. ist da auch ein CCD Inspector implementiert.
Grüße,
Gerrit
 
Hi,
ds9 habe ich nochmal Versucht. Ich bekomme tatsächlich mehrere files auf. Aber durchscrollen geht so in meinen Augen nicht.

astap konnte ich auch installieren. Interessante Software. Der Thumnail-Viewer funktioniert. Aber zum Aussortieren nicht wirklich geeignet.

Ich denke, ich bleibe erst mal beim Irfanview unter Wine. Vielen Dank für die guten Vorschläge. Unter Linux gibt es ja mittlerweile super Astrosoftware. Mein aktueller Liebling: Siril

Viele Grüße
MArtin
 
Hallo Martin,
eben, Siril kann auch ein "Scoring" der Aufnahmen machen.
Astap macht das auch. Gönne dem Programm noch eine Chance.
Grüße,
Gerrit
 
Hallo Martin,

Du kannst auch hier mal schauen, ob Du was passendes findest. Ginga wäre da z.B. eine Option.

Gruß,
Peter
 
Hi,
mein DS9 ist wieder parat. Ich gebe mal eine kurze ANleitung, wie damit durch mehrere Bilder geblinkt werden kann:
( ich habe ein deutsches Menü , Menüpunkte werden so geschrieben: Datei)
Ein Bild heisst in ds9 frame / Rahmen
Das erste Bild laden: Datei/Öffnen... und ein fits Bild laden. Dies landet im ersten (default) Rahmen
Die nächsten Bilder werden je in eigene Rahmen geladen:
neuen Rahmen erstellen : Rahmen/ neuer Rahmen
neues Bild laden: Datei/Öffnen.... und ein fits Bild laden. Dies landet im aktuellen Rahmen
neuen Rahmen erstellen : Rahmen/ neuer Rahmen
neues Bild laden: Datei/Öffnen.... und ein fits Bild laden. Dies landet im aktuellen Rahmen
usw.
Nun sind z.B. 10 Bilder in je einem Rahmen und diese können durchgeblinkt werden:
Überprüfe die Intervallzeit: Rahmen/Frame Parameters/ Blinkinterval 1/8 bis 8 s
Dann kann man wählen, ob ein Bild einzeln, alle Bilder in Kacheln oder alle Bilder geblinkt angezeigt werden sollen:
Dazu Rahmen/einzelner Rahmen oder Rahmen/gekachelte Rahmen oder Rahmen/geblinkte Rahmen.
 
Hallo Carsten,
vielen Dank für die Beschreibung der Möglichkeiten in DS9. Ich belichte in der Regeln 60 Sekunden. Da ich keine gekühlte CMOS habe, bin auch auf eine Dark-Sammlung über einen großen Temperaturbereich angewiesen, der wiederum nur zu einer GAIN-Einstellung passt. Daher habe ich mich eben auf die 60 Sekunden Einzelbelichtungszeit eingeschlossen.

Ich gehe also nach einer Aufnahmenacht her und sortiere zwischen 60 und 360 frames. Daher benötige ich eine rasche Möglichkeit, die Aufnahmen zu sortieren. Hier bietet sich aktuell IrfanView am besten an.

PixInsight gibt es auch für Linux. Dort gibt es ebenso den Blink-Prozess. Wäre eventuell auch eine Möglichkeit.

Viele Grüße
Martin
 
Hallo Martin,
DS9 habe ich als Tool um schnell mal Überprüfungen bei der Kollimation nach persönliche Abschätzung der Sternabbildung zu verwenden.
sortierst Du nur Darks oder auch Light-Frames?
Was sind denn Deine Kriterien dabei?
Ich stelle mir den Prozess mit Irfanview als ziemlich zeitaufwendig vor.
Und kann mir vorstellen, daß es da auch eine automatisierte Variante umsetzbar wäre (Python).
Es gibt auch die Möglichkeit über Python mit DS9 zu kommunizieren.

Viele Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Carsten,
vielen Dank für die Beschreibung der Möglichkeiten in DS9. Ich belichte in der Regeln 60 Sekunden. Da ich keine gekühlte CMOS habe, bin auch auf eine Dark-Sammlung über einen großen Temperaturbereich angewiesen, der wiederum nur zu einer GAIN-Einstellung passt. Daher habe ich mich eben auf die 60 Sekunden Einzelbelichtungszeit eingeschlossen.

Ich gehe also nach einer Aufnahmenacht her und sortiere zwischen 60 und 360 frames. Daher benötige ich eine rasche Möglichkeit, die Aufnahmen zu sortieren. Hier bietet sich aktuell IrfanView am besten an.

PixInsight gibt es auch für Linux. Dort gibt es ebenso den Blink-Prozess. Wäre eventuell auch eine Möglichkeit.

Viele Grüße
Martin
Hallo Martin,

ich suche auch schon lange (und immer wieder) eine Möglichkeit, schnell mal durch zig bis weit über 100 FITS zu rollen. Dadurch stieß ich auf diesen Thread und habe mir ebenfalls IrfanView geholt – läuft flüssig mit WINE unter Linux.

Leider kann man wohl nur einen schnellen Blick auf ungestretchte, also lineare werfen. Das ist schwierig, weil bei meinen Bilder dann nur wenige weiße Punkte (Sterne) vor tiefem Schwarz sehe ...

Gibt es eine Möglichkeit, das zu ändern?

Der Wunsch, durch FITS Dateien zu scrollen, ist relativ neu für mich, denn ich habe gerade erst mit Astroberry + KStars + Ekos + INDI begonnen und erhalte auf einfachem Wege nur FITS Dateien. Die RAWs (Canon CR2) lasse ich zusätzlich auf die Speicherkarte der Kamera schreiben.

Da ich bisher (vor meinem persönlichen Astroberry-Zeitalter) nur mit RAWs gearbeitet habe, die dann natürlich von ASTAP oder SIRIL für die Weiterverarbeitung automatisch in FITS konvertiert werden, konnte und kann ich jederzeit ruckzuck durch die RAWs rollen – und sehe ja auch was!

Nun habe ich also einerseits direkt nach der Aufnahme dank Astroberry via VNC Zugriff auf jeden einzelnen FITS-Frame – und sehe diesen im KStars FITS-Viewer – das ist fein!

Für "spätere Zeiten", wenn ich nochmal ältere Bilddaten durchgehen will, sind die FITS aber nicht erste Wahl, weil man nix sieht ... es sei denn sehr gemütlich eins nach dem anderen öffnen. An die RAWs komme ich natürlich erst, wenn ich am Ende der Fotosession die Speicherkarte aus der Kamera holen kann und diese dann in mein Desktop-System einlese. Das dauert bei sehr vielen 30+ MB RAWs natürlich, aber ist okay.

Nun könnte ich also bei Astrofotografie entweder die RAWs oder die FITS als "Quellmaterial" behalten und die anderen löschen, aber das ist "unrund":

* Lösche ich die RAWs, habe ich nur noch die FITS ... und kann die nie mehr einfach mal schnell durch sehen
* Lösche ich die FITS, ist zwar inhaltlich nix verloren, aber jede Konvertierung (z.B. Pre-Processing) dauert dann wieder unnötig lange

Zusammenfassung:
Ein FITS-Viewer, mit dem man schnell mal durch zig bis weit über hundert Bilder rollen kann, wäre super. IrfanView erlaubt das so schnell und einfach, wie kein anderer Bildbetrachter, den ich bisher kenne. Es wäre nur schön, wenn man damit auch das Histogramm strecken könnte (MinMax oder Asinh stretch), damit man sieht, was in den Bilddaten los ist.

Gibt es neuere Erkenntnisse über so ein Werkzeug?

Viele Grüße aus den Alpen,
Frank
 
Würde es Dir helfen, die RAWS und/oder FITS direkt auf einen PC zu transferien, ohne den SD Chip in den PC zu stecken?

Du hast von Deinem PC aus Zugriff auf den Astroberry, sofern sie sich im gleichen Netzwerk befinden. Auf dem Astroberry läuft per Default ein SAMBA-Server.
Und über diesen könntest Du Dir die RAW (oder auch FITS) Dateien direkt auf den PC laden. Ich hatte das mal hier beschrieben.

Alternativ kannst Du DIr auf dem Astroberry und Deinem PC z.B. "Syncthing" installieren. Das läßt sich dann so konfigurieren, dass die Dateien sofort nach dem speichern im Astroberry zum PC transferiert und dort angeschaut, ggf. sogar parallel Live gestackt werden können (z. Zeitvertrieb während der Seission...). Ansonsten, sobald sich beide Geräte im gleichen Netzwerk befinden, werden die Dateien runtergeladen. Muß also nicht parallel zur Foto-Session erfolgen.

Grüße
Hartmut
 
Würde es Dir helfen, die RAWS und/oder FITS direkt auf einen PC zu transferien, ohne den SD Chip in den PC zu stecken?
Das holen der Daten ist kein Thema: Der Astroberry liegt in der Ablage der Montierung und ist dort mit 2 USB-Kabeln

* zur HBX der Montierung
* und zum USB Port der DSLR

verbunden. Der Astroberry (eig. "Raspberry") hat eine microSDXC Karte mit 128 GB, auf der sich das gebootete Astroberry befindet. Da die DSLR per USB von Ekos/INDI gesteuert wird, kann deren Speicherkarte nicht gleichzeitig per USB in Astroberry als "Laufwerk" gemountet werden – ich komme also "von innen" nicht an die SD-Karte der Kamera.

Die FITS landen, wie in Ekos konfiguriert, in den Light / Dark Ordnern unter /home/astroberry ... alles gut.

Auf dem Astroberry läuft auch ein SSH Server. Über den hole ich problemlos Dateien oder ganze Ordner via rsync ... ich mach das alles auf der Shell, mit Linux-Bordmitteln. Durch mein winziges rsync Skript wird immer nur das geholt, was hier noch nicht vorhanden, oder dort neuer als hier ist und unterbrochene Transfers werden fortgesetzt (und nicht von Neuem gestartet).

Mein Arbeitsplatz[*] – auch beruflich – dient in dieser Testphase einfach nur als Client. Das gilt, solange ich hier auf dem winzigen Balkon mit sehr begrenztem Himmel bin. Ziel ist, dass ich bei passendem Wetter wieder raus und rauf in die Berge gehe – da wird sich am Aufbau wohl nichts ändern:

* Astroberry als Hotspot in der Wildnis
* Tablet oder Handy (naja) als VNC Client am Astroberry

Es ändert sich also nur der VNC Client bzw. das Gerät, auf dem dieser läuft. Der Astroberry läuft problemlos mit einer kleinen Powerbank durch die Nacht. Da muss nichts bewegt werden und der hat auch kein Display.

Nur für die Montierung brauche ich noch "richtigen" Strom, also irgendwas mit 12V – wsl. läuft's auf so einen kleinen (1-2kg) LiFePO4 Akku raus.

Insbesondere im Hinblick auf den echten / netzfreien Outdoor-Einsatz komme ich also erst an die Daten auf der CF oder SD Karte der Kamera, wenn ich diese zuhause aus der Kamera nehme und in den Desktop-Rechner füttere. Zu diesem Zeitpunkt müss(t)en im gut verlaufenen Normalfall alle Lights und Darks auf dem Astroberry liegen, sodass ich sie im schnellen Heimnetz mit einem ganz kurzen Shell-Kommando komplett und ordnerweise runter laden kann ... während ich in die Dusche gehe ... oder schlafen ...

Weil also der Rechner vergleichsweise mühsam die vielen RAWs von der Karte (oder: den Karten!) holen muss – obwohl die FITS ja schon alle "nebenbei" eingetroffen sind – beschäftigt mich der Gedanke, auf RAWs zu verzichten. Und da komme ich wieder auf die Ausgangsfrage zurück:

Wenn es irgendwas gäbe, wo man schnell und einfach – auch nach Jahren des Vergessens und "nochmal gucken" – durch unzählige Ordner mit FITS Daten "brausen" (browsen) könnte, so wie es jeder "normale" Bildbetrachter mit allen "normalen" Bilddateien macht, dann könnte ich mir die RAWs und deren nicht unerheblichen Speicherbedarf (sowie deren Organisation, Verwaltung, ext. Sicherung und Zeitaufwand für Konvertierung) einfach sparen!

Alternativ kannst Du DIr auf dem Astroberry und Deinem PC z.B. "Syncthing" installieren. Das läßt sich dann so konfigurieren, dass die Dateien sofort nach dem speichern im Astroberry zum PC transferiert und dort angeschaut, ggf. sogar parallel Live gestackt werden können (z. Zeitvertrieb während der Seission...). Ansonsten, sobald sich beide Geräte im gleichen Netzwerk befinden, werden die Dateien runtergeladen. Muß also nicht parallel zur Foto-Session erfolgen.

Das stimmt alles und das klappt auch alles gut, mit meinen Bordmitteln – solange ich den Astroberry über WLAN (LAN) erreichen kann. Das klappt draußen natürlich nicht ...

Danke für dein Mitdenken und die guten Anregungen,
viele Grüße aus den Alpen,

Frank

[*] Ich bin seit Anfang 1993 "Linux only"
 
Hallo Frank,

Genau so etwas suche ich auch schon seit einiger Zeit.
Für "normale" Fotos nutze ich Geeqie, damit kann ich Ordner mit Bildern super schnell durchblättern, hinein- oder herauszoomen, einzelne Bilder direkt aussortieren (=löschen), un so weiter. So etwas für FITS Dateien, in schnell, am besten mit guter Auto-Stretch-Funktion und On-the-fly Debayering wäre ein Traum.

Das Beste, was ich bisher gefunden habe, ist dieser Workaround:
Ich ziehe die Bilder in den Konvertierungs-Tab von Siril, um eine Sequenz zu erzeugen. Unter Linux geht das in einem Bruchteil einer Sekunde, da ja schon FITS-Dateien vorliegen, also nichts konvertiert oder kopiert werden muss. Es werden nur symbolische Links in dem Home-Ordner von Siril angelegt.
Innerhalb dieser Sequenz kann man in Siril blättern (mit dem "Stapel"-Button ganz rechts unten). Das geht auch, wenn man z.B. die Auto-Stretch-Anzeige eingeschaltet hat. Das ist gerade beim ersten Durchgang nicht so wahnsinnig schnell, da erstmal die Bildstatistik-Daten berechnet werden. Beim weiteren Durchblättern wird das aber schneller.
So kann ich zumindest in den nicht debayerten Ausgangsdaten blättern und nach groben Ausreißern suchen.
Für Farbbilder muss ich dann aber zumindest ein richtiges Preprozessing machen, kann dann aber auch wieder in der Sequenz blättern.

Hoffe, das hilft etwas. Ansonsten freue ich mich aber auch auf weitere Vorschläge!

Grüße und CS,
Steffen
 
Preview mit ASTAP geht schnell. "Preview Fits" auswahlen. Dann Up oder Down mit Pfeiltaste oder einfach anclicken.

Noch besser geht es im tab Light, Analysieren, sortieren auf Hintergrund, HFD oder Quality.

Mfg, Han

preview.png
 
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Das Beste, was ich bisher gefunden habe, ist dieser Workaround:
Ich ziehe die Bilder in den Konvertierungs-Tab von Siril, um eine Sequenz zu erzeugen. Unter Linux geht das in einem Bruchteil einer Sekunde, da ja schon FITS-Dateien vorliegen, also nichts konvertiert oder kopiert werden muss. Es werden nur symbolische Links in dem Home-Ordner von Siril angelegt.
Innerhalb dieser Sequenz kann man in Siril blättern (mit dem "Stapel"-Button ganz rechts unten). Das geht auch, wenn man z.B. die Auto-Stretch-Anzeige eingeschaltet hat. Das ist gerade beim ersten Durchgang nicht so wahnsinnig schnell, da erstmal die Bildstatistik-Daten berechnet werden. Beim weiteren Durchblättern wird das aber schneller.
So kann ich zumindest in den nicht debayerten Ausgangsdaten blättern und nach groben Ausreißern suchen.
Für Farbbilder muss ich dann aber zumindest ein richtiges Preprozessing machen, kann dann aber auch wieder in der Sequenz blättern.
Hallo Steffen,
das ist ein guter Tipp – danke! Ich habe mit Siril bisher nur die vorbereiteten Standard OSC Skripte verwendet, also bisher so gut wie nix mit den TABs Umrechnung / Sequenz / ... / Stacking gemacht. Ich habe bisher lediglich nach dem Stacken elementares PostProcessing gemacht, also Hintergrund extrahieren, Fotometrische Farbkalibration und ein paar andere elementaren PreProcessing Werkzeuge.

Deine Information ist also ebenso neu wie hilfreich für mich. Vor allem gefällt mir das Tempo, mit der Siril das Durchklicken der Bilder (inkl. Autostretch oder Histogramm) ruckzuck ermöglicht. Schön auch dass man problemlos und schnell in jedes einzelne Bild rein und raus zoomen kann.

Viele Grüße aus den Alpen,
Frank
 
Preview mit ASTAP geht schnell. "Preview Fits" auswahlen. Dann Up oder Down mit Pfeiltaste oder einfach anclicken.

Noch besser geht es im tab Light, Analysieren, sortieren auf Hintergrund, HFD oder Quality.

Mfg, Han

Den Anhang 219638 betrachten
Hallo Han,
das ist ebenfalls ein Tipp, den ich bei ASTAP noch nicht kannte - vielen Dank!

Leider funktioniert das "Durchblättern" durch eine Liste mit FITS Dateien sehr, sehr langsam. Jedes Bild öffnen dauert ca. 2 Sekunden. Wenn ich in der Dateiliste mit dem Finger z.B. 5-mal nach Pfeil runter tippe, friert ASTAP kurz ein und es passiert anscheinend nichts und nach mehreren Sekunden – hier z.B. 5x2s – wird das Zielbild (n+5) angezeigt – die Bilder dazwischen aber nicht.

Außerdem ist in diesem Modus kein Zoom und kein Panning im angezeigten Bild möglich, auch kein Stretchen oder etwas anderes. Das Bildfenster ist dann einfach "tot"., bis man den Datei-Manager wieder schließt.

Im Lights TAB kann ich natürlich jede Datei mit Doppelklick (Häkchen aus >> Häkchen an) als Bild öffnen und dann auch alles damit machen, aber auch das dauert für jedes Bild ein paar Sekunden. Auch das rein und raus zoomen geht nur schleppend und das Panning (Mausklick halten und Bild verschieben) ist sehr langsam und ruckelig.

Meine aus den RAWs (Canon CR2) konvertierten FITS Dateien sind jeweils 36 MB groß. Ich habe einige Projekte mit weit über 100 Bilder ... das ist dann leider nicht mehr lustig. :coffee: ;)

Viele Grüße aus den Alpen,
Frank
 
Hallo Frank,

36 MB sind keine kleine Bilder. Fuehr diese Grosse dauert es auch hier auch etwa zwei Sekunden.

Zoom und position Bilder bleibt beim Scrollen behalten. Voher einzoomen auf Details. Stretchen auf auto. Unbrauchbare Dateinen koennen gleich geloescht werden.

Grusse aus die Niederlande
 
Hallo zusammen,

ich habe einen schnellen Bildbetrachter gefunden, der alle möglichen Bildformate, also auch RAWs oder FITS Dateien ziemlich ruckzuck mit dem Mausrad durch rollen lässt: XnViewMP – die Multi Platform Version des historisch wertvollen Programms XnView.

Ich nutze XnViewMP zwar schon seit Jahren für RAWs, TIFFs, JPEGs, PNGs u.v.a., mir war aber nicht bewusst, dass es auch FITSs anzeigen kann (wenn auch ungestretcht). Dazu muss man lediglich eine Option aktivieren, damit's klappt:

Werkzeuge > Einstellungen > Allgemein (oder die Einstellungen direkt per F12 aufrufen)

... und dort das Häkchen beim (zur Zeit) ersten Eintrag "Alle verfügbaren Formate verwenden" aktivieren.

Für rein private Nutzung ist XnViewMP kostenlos für Linux und andere Systeme verfügbar.

Viele Grüße aus Alpen,
Frank
 
XnViewMP sieht gut aus. Einstellung fur Fits Dateien noch nicht gefunden. Siehe unten.

Stretchen is wichtig. Manual betrachten ist okay für zehn Bilder. Aber für hunderen Bilder ist sortieren nach Bildqualität einfacher.

MfG, Han
Die Niederlande

1635805691384.png
 
Einstellung gefunden. Aber Xnview bearbeitet da ganze nur im 8 bit. Sollte 32 bit sein für stretchen/speicheren. Lesen 16 bit FITS ist problematisch. Irfanview (Windows) macht es besser. Geht es nicht mit Gimp?

MfG, Han
Die Niederlande

xnview.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!
im ZWO ASI-Studio ist auch ein einfacher FITS-Viewer als eigenständiges Programm für Linux vorhanden.
 
Ja ZWO ASIFItsView ist sehr schnell auch beim demosaic Einstellung. Kleines Minuspunkt, File List erlaubt kein copy/move/delete Dateien. Export nur 8 Bit.
 
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