Immer teurer und teurer...

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Soviel zu allgemeinen Angaben, Vorstellungen, Unterstellungen. Was beweist das Beispiel? Nichts. Genausowenig wie der Großteil der vorgebrachten "Ich-muß-jetzt-aber-jammern"-Beiträge. Merke: Die Wahrheit ist konkret.
? Das ist ja schön für dich. Ich dachte es wäre klar, dass ich von der breiten Masse spreche und nicht von ein paar Ausnahmen im Promillebereich.
Bitte mich mit dieser Art "Wahrheit" verschonen.

LG, Daniel
 
Für die Moderation: Bild habe ich geschossen. Aber die eigentliche kreativen Rechte liegen natürlich bei dem unbekannten Sprayer :cool:
Vorsicht. Siehe auch: Fotos von Werbeplakaten und das Urheberrecht - Recht am Bild - ein nicht als "bleibend" im öffentlichen Raum im Sinne der Panoramafreiheit befindliches Bild einer gewissen Schöpfungshöhe ist trotzdem vor weiterer Verbreitung geschützt, auch wenn man es selbst fotografiert.

Es ist ein wenig wie Screenshots oder ein Foto des Bildschirms, das ein anderes Foto zeigt, oder ein urheberrechtlich geschützes Bild. Dieses kann man dann nicht als "selbst fotografiert, daher habe ich alle Rechte daran" publizieren, denn man hat diese Rechte leider nicht.

Wahlplakate sind erstens nicht "bleibend" und zweitens haben der Fotograf des Politikers und der Grafiker des Sujets Urheberrechte und die FDP Nutzungsrechte erworben... ;)

Scheint surral, ist aber so...

lg
Niki
 
Wahlplakate sind erstens nicht "bleibend" und zweitens haben der Fotograf des Politikers und der Grafiker des Sujets Urheberrechte und die FDP Nutzungsrechte erworben... ;)
Und was ist mit dem Sprayer ? Wenn überhaupt, so hat der hier doch den grössten künstlerischen Beitrag geleistet. :cool: Man sieht mal wieder: Das Urheberrecht schützt nur die Reichen und die Mächtigen. Ich beginne langsam mehr zu verstehen, dass ausserhalb der sogenannten "westlichen Welt" die Begeisterung für dieselbe weniger gross ist, als viele der hiesigen politischen und wirtschaftlichen Akteure es gerne hätten. Womit ich das jetzt nicht so verstanden wissen will, dass ich etwas grosse Sympathien hege für vieles, was in anderen Teilen der Welt oder anderne gesellschafliche und politschen Systemen abgeht. Es ist aber immer so, dass man von aussen vieles anders sieht, u.a. eben auch die immer grössere Heuchelei, in die sich "unser" politisches, wirtschaftliches und gesellschafltiches System zunehmend verstrickt.
 
Und was ist mit dem Sprayer ? Wenn überhaupt, so hat der hier doch den grössten künstlerischen Beitrag geleistet. :cool:
Ideeed.
Der kann natürlich wegen Sachbeschädigung belangt werden. Solche Delikte sind heute auch nicht mehr billig. Das ganze, neue Urheberrecht für das Internet ist ein Irrsinn an Vorschriften. Generell gut für jedweden Autor, aber auch eine Geldverdien-Maschine.

Ich beginne langsam mehr zu verstehen, dass ausserhalb der sogenannten "westlichen Welt" die Begeisterung für dieselbe weniger gross ist, als viele der hiesigen politischen und wirtschaftlichen Akteure es gerne hätten.
Es ist eine "meinungsfreie" Welt, doch bald im wahrsten Sinne des Wortes. Von der flachen Erde bis zur Verfolgung von Ärzten, die jenen, die es wollen, eine Impfung verabreichen. Die Freiheit der rede scheint jeder Meinung die gleiche Wertigkeit und damit die gleiche mögliche Richtigkeit einzuräumen. Was natürlich Quatsch ist.

Man hat den Menschen so lange erklärt, sie seien Individuen und für alles höchstpersönlich verantwortlich, dass die Idee einer Gemeinschaft samt Diskurs langsam und immer mehr den Bach runtergeht. Und die Medien tun ein Übriges. Jeden Tag Öl ins Feuer gießen, damit auch sie Kohle machen. Und das kann man nur mit emotionalisierenden Headlines. Politik by Wutbürgertum. Emotionalisierte Massen gehen auch zum Kapitol. Armeen sind leicht aufzustellen, wenn man ihnen sagt, es sei eigentlich Krieg.

Es ist aber immer so, dass man von aussen vieles anders sieht, u.a. eben auch die immer grössere Heuchelei, in die sich "unser" politisches, wirtschaftliches und gesellschafltiches System zunehmend verstrickt.
Die Gesetze dienen in jedem Land auch dem Erhalt des Reichtums von Eliten. Auch. Nicht nur. Aber auch. Sie dienen der Wirtschaft, sie schreiben vor, wie lange man zu arbeiten hat, das Pensionsalter, Mindestlöhne, was auch immer, aber natürlich machen Kranke und Benachteiligte, Arme und Gescheiterte keine Gesetze. Und auch keine "Normalbürger". Es sind stets die Eliten. Ob in West oder Ost, da ist mir China wahrlich nicht sympathischer. Nur konsequenter in der systematischen Kontrolle und Lenkung des "Volkes". :coffee:

lg
Niki
 
aber natürlich machen Kranke und Benachteiligte, Arme und Gescheiterte keine Gesetze. Und auch keine "Normalbürger". Es sind stets die Eliten.

Jau, damit hätten wir doch eine elegante Überleitung wd. zurück zum Thema. Da ich kein Diplom-Öko bin, (und auch kein Diplom-Ökonom :)) erlaube ich mir einfach eine freiere Sicht auf die Dinge. Natürlich sind drastische Preissteigerungen bei AstroGedöns als Luxusproblem an sich nicht der Rede wert, wenn, ja wenn sie nur diese Produkte alleine betreffen würden. Mittlerweile sind die Vorgänge auf dem Astromarkt aber wohl eher als Spitze des Eisbergs zu betrachten, und evtl. dreht sich das ja auch noch um, wenn Preissteigerungen bei lebensnotwenigen Ausgaben (Wohnen, Heizen, Essen, Verkehr, d.h. jener auf Strasse od. Scheine, nicht der andere, ihr wisst schon..) jene bei Astroprodukten sogar noch in den Schatten stellen werden.
In diesem Zusammenhang hat mich bei Lesen etlicher Statements der letzten Zeit hier in diesem Fred die "Systemgläubigkeit" etwas gewundert, mit der manche Fachleute die Vorgänge weiterhin als normales Spiel von Angebot und Nachfrage einordnen. Das regelt der Mark (..t..). ;) Ich sehe es eher als ein aus den Fugen geratenen "Markt", in dem mit Wirtschaft Krieg geführt wird, durch absurd-drastische politische Entscheidungen (Chinas Anti-Covid Exzesse) eine laufende Wirtschaft abgewürgt wird, und in der durch jahrzehntelange Fehlentscheidungen gegen viele warnenden Stimmen irre Abhängigkeiten zugelassen wurden. Jeder Sparkassenberater wären längst seinen Job los, hätte er seine Kunde einem ähnlichen "Klumpenrisiko" ausgesetzt wie es die grossen Koaltion in den letzten Jahre für Deutschland bei der Energieversorung gemacht hat. Dass andere Länder z.B: in Afrika ähnliche Fehlentwicklungen im Bereich der eigene Nahrungsmittelversorgung gemacht haben, taugt ja nun nicht wirklich als Ausrede. "Schaut mal Leute, der Sudan hat doch ähnliche Probleme wie wir, da haben wir doch nix falsch gemacht, da konnte doch niemand was für".
Aber noch immer versucht uns ein Heer von gutbezahlten Wirtschaftsberatern weis zu machen, dass man einen Staat betriebswirtschaftlich führen kann, Prozesse optimieren, streamlinen, Redundanzen (d.h. Leute) abbauen, einsparen etc., etc. , wobei sie schlichtweg Volkswirtschaft mit Betriebswirtschaft verwechseln. Der Niedergang des ehemals sozialistischen Ostblocks hat "den Westen" quasi erfolgstrunken gemacht, und jeden Hauch von Gedanke an Gemeinwohl, staatliche Verantwortung für Daseinsvorsorge etc. zur Blasphemie deklariert, die von oben herab mit überheblichen Gelächter diskreditiert wird, mit V-Zeichen in die Kamera.
Und jetzt stehen wir alle da wie auf einem Dorffest nachts um 3 wenns auf einmal kein Bier mehr gibt. Und, schlimmer noch, wir wissen, das ist nicht nur, weil der Stand zu macht, nein, es wird auch morgen kein Bier mehr geben, zumindest keins, was man sich leisten kann.
Nun ja, lassen wir es also den Markt regeln.
 
In diesem Zusammenhang hat mich bei Lesen etlicher Statements der letzten Zeit hier in diesem Fred die "Systemgläubigkeit" etwas gewundert
Ja mich auch, ist aber nun mal so, wenn sich viele zum Thema äussern nur um sich zu äussern..

Trotz dem wirfst du hier sehr viel in einen Topf. Hier geht es um Preissteigerung an der weder Politik, noch der Markt, noch der Konsument, noch die freie Marktwirtschaft "schuld" sind. Systemgläubigkeit hin oder her, hat auf die Inflation leider auch keinen Einfluss.

Zum letzten mal: Die Inflation ist eine dem Finanzsystem immanente mathematische Notwendigkeit. Bedingt durch Verschuldung, Zinsen und Zinseszinsen.
Dabei genügt es nicht die Regierung für ihre Staatsverschuldung zu verdammen, denn jeder Kredit (Hauskredit, Firmenkredit, Konsumentenkredit etc.) ist auch eine Schuld und generiert ebenfalls eine Zinslast. Zinsen führen aber zur Geldmengenausweitung und diese führt zu Inflation. Daran führt kein Weg vorbei. So wie 1+1=2 ist.

Beispiel: DE musste seinen Gläubigern vergangenes Jahr 4 Mrd. € an Zinsen bezahlen. Im laufenden Jahr werden es 30 Mrd. € sein. Diese Zinsen werden der Geld Gesamtmenge hinzuaddiert. --> Geldmengenausweitung --> Inflation.

Das Problem ist also das Finanzsystem und seine Funktionsweise. Inflation ist die unausweichliche Folge des Finanzsystems.
Politik, Wirtschaft, Konsument oder die EZB können gegen Inflation nichts ausrichten, ausser den Leitzins irgendwann wieder zu erhöhen (passiert aktuell), was aber wieder zu einer höheren Zinslast und einer weiteren Geldmengenausweitung führt. Ein Teufelskreis. Und es funktioniert weltweit auf die selbe Art und weise da überall das selbe Finanzsystem implementiert ist.

Um das Übel an der Wurzel zu packen müsste man das Finanzsystem grundlegend reformieren. Ist aber Schwierig da es global erfolgen müsste.
Alles andere ist Schmerzbetäubung. Heroin für den Junkie damit er nicht leidet.. Das ist die bittere Wahrheit.

LG, Daniel
 
Zuletzt bearbeitet:
ist aber nun mal so, wenn sich viele zum Thema äussern nur um sich zu äussern..
Ich bin mal so frei, Daniel, zu behaupten, dass wie beide hier dasselbe tun. Wir missionieren nicht, wir unterrichten nicht, wir verdienen kein Geld damit und schreiben wohl auch nicht im Auftrag irgendwelcher Hintermänner, die Meinungen und Stimmungen beeinflussen wollen.

Wir äußern uns also hier, um uns zu äußern, nicht, um damit zwingend anzudeuten, wir verstünden dabei die Welt und ihre Räderwerke besser oder wahrer als alle anderen. Ein Forum ist ein Platz der Begegnung, der Plauderei, und nachher geht man Heim, und das war's auch schon.

Auch wenn manche die öffentlichen Plätze stets als Sieger verlassen wollen, oder so manche Widerrede nur schwer aushalten können... so ist es und so wird es bleiben. Ein Forum ist ein guter Platz um zu trainieren, sich weder zu wichtig zu nehmen, noch den fremden Meinungen allzu schnell zu vertrauen. :coffee:

lg
Niki
 
jeden Hauch von Gedanke an Gemeinwohl, staatliche Verantwortung für Daseinsvorsorge etc. zur Blasphemie deklariert,
Naja, in DE wird immer noch die Hälfte des BSP in Sozialleistungen gesteckt. Viel mehr geht nicht, man kann höchstens noch umschichten. Fast 100% der öffentlichen Haushalte sind gesetzlich geregelt. Viel Spielraum ist da nicht. Egal wer an die Regierung kommt, wird von dieser Realität sehr schnell eingeholt. Gestaltungsspielraum kann man sich eigentlich nur auf Pump erkaufen.

Mangelnden Gemeinsinn kann ich in meinem Umfeld auch nicht entdecken. Im Gegenteil, da wird sich engagiert und gegenseitig geholfen. Wenn man sich die letzten Flutkatastrophen anschaut, kann man erkennen, welches Potenzial in der Bevölkerung steckt. Wenn es darauf ankommt, hält man zusammen.

Aus einer nachvollziehbaren Preissteigerung in einem Luxussegment über eine Aneinanderreihung von Worst-Case-Szenarien, die damit null in Zusammenhang stehen, den unvermeidlichen und völligen Zusammenbruch der Zivilgesellschaft abzuleiten, der zusätzlich noch in einer nuklearen Vernichtung endet, ist schon sehr seltsam.

Klar gibt es Probleme, aber hier werden die wenigstens thematisiert, sodass die Chance besteht, dass sich etwas ändert. In den ganzen Regimen, die gerade auf dicke Arme machen, passiert das nicht.
 
Da ich kein Diplom-Öko bin, (und auch kein Diplom-Ökonom :)) erlaube ich mir einfach eine freiere Sicht auf die Dinge.
Es ist aber doch auch nicht so, dass meine Ausbildung mir den Blick zwangsläufig verstellt. :oops: Ich habe den ganzen Aufwand ja betrieben, um mir eben ein möglichst gutes Bild machen zu können.
Letztendlich handelt natürlich absolut jeder unter einer gewissen Unsicherheit und da müssen wir nun sehen, wohin dieses System (ob man nun dran glaubt oder nicht) uns bringt. Meine Meinung ist nun eben, dass eine Panik jetzt einfach nicht angezeigt ist.
Schön finde ich es auch nicht, dass die Welt jetzt auf die Spaßbremse latscht - zumal ich offenbar verpasst habe, mir zeitig einen TAK zu besorgen. Da hätte man mich auch mal nachhaltiger drauf hinweisen können.

Oh, bitte bitte! Hier kann ich mir wenigstens einbilden, jemand höre mir zu. :cry:

Gruß
Sebastian
 
Zinsen führen aber zur Geldmengenausweitung und diese führt zu Inflation. Daran führt kein Weg vorbei. So wie 1+1=2 ist.
Ich hatte es bereits geschrieben: Höhere Zinsen erhöhen NICHT die Geldmenge. Es ist umgekehrt!

Bei einem Kredit bekommt einer Zinsen, der andere zahlt diese. Das ist eine Umverteilung. Es fallen keine Zinsen vom Himmel. Zinsen sind der Preis für das Kapital. Je höher die Zinsen desto geringer die Nachfrage nach Kapital.

FG
Christian
 
Also ganz ehrlich, ich finde den Preisanstieg bei dem ganzen Astrozeug gar nicht so dramatisch.
Es wurde ja oben auch schon mehrfach von anderen argumentiert, dass es eben nur ein Hobby ist und dass man das alles ja nicht wirklich braucht.
Natürlich ärgerlich für diejenigen, die noch gar nichts haben und frisch einsteigen wollen, aber da gilt prinzipiell das Gleiche.

Viel schlimmer finde ich im Moment die Entwicklung bei Dingen, die man zum Leben braucht.
Mal angefangen bei der Energie:
Kraftstoffe : 2020 auf 2022 ein Preisanstieg von fast 100%
Gas : 2020 4,6ct/kWh, 2022 zahle ich 6,5ct , ab Januar 2023 aus heutiger Sicht 18ct (vermutlich mehr), das werden dann, je nachdem ob man ab 2020 oder 2022 aus rechnet, eine Vervierfachung oder eine Verdreifachung sein. In Euro/Jahr heisst das für mich: statt dieses Jahr 1.200,-€ für 2023 ca 3.600,- Euro _affeaugen: .
Strom ist da auch nicht soo viel lustiger.
Aber mittlerweile geht es eben auch bei Lebensmitteln ganz ordentlich nach oben. Gründe hierfür sind wohl nicht nur die Energiekosten, sondern auch der jetzt geltende Mindestlohn von 12 Euro.
Anstieg bei Milchprodukten von vorletzter Woche auf diese Woche : knapp 50% ! (Edeka und Aldi sind sich da fast auf den ct einig : Joghurt 0,49ct auf 0,69ct (40%), Skyr 0,99€ auf 1,49€ (50%), für 1l Milch habe ich heute 0,99ct bezahlt, das war bis vor kurzem irgendwas um die 70ct. )
Für diejenigen, die sich gerade über den erhöhten Mindestlohn gefreut haben, ist die Freude bereits wieder futsch, weil dies die auch dadurch resultierende Preissteigerung vielleicht gar nicht auffangen kann.
Das Geniale daran ist aber, dass der Staat dabei doppelt verdient :
a) erhöhte Steuereinnahmen bei der Einkommenssteuer und
b) erhöhte Steuereinnahmen bei der Mehrwertsteuer ! Einfach GENIAL !

Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie mit dem sogenannten "Einheitswarenkorb" da immer noch von unter 10% Preisanstieg die Rede sein kann.
Ein Verkäufer erzählte mir vorgestern übrigens, dass der Fleischkonsum deutlich zurückgegangen sei.
Viele Leute können sich das offenbar jetzt schon nicht mehr leisten. (Ein Glück, dass wir ohnehin keine großen Fleischesser sind.)

Also ich jammere nicht über die Teuerung im Astronomie-Handel. Da hätte ich Angst, dass das mal jemand mitkriegt, der sich das Heizen nicht mehr leisten kann oder beim Einkauf der Lebensmittel kürzer treten muss.

Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
ch hatte es bereits geschrieben: Höhere Zinsen erhöhen NICHT die Geldmenge. Es ist umgekehrt!

Bei einem Kredit bekommt einer Zinsen, der andere zahlt diese. Das ist eine Umverteilung. Es fallen keine Zinsen vom Himmel.
Doch genau das. Zinsen werden in dem Moment aus dem "Nichts" generiert, sobald ein Kredit vergeben wird.
Aber der Bankster geht nicht in den Keller und holt 200 Mio. hoch, wenn eine Fluggesellschaft einen Kredit für ein neues Flugzeug aufnehmen möchte.
Nein, Banken eröffnen eine Schulden Position (aus dem Nichts) und schliessen diese sobald das Geld zurückgezahlt wird. Mit Zinsen.

Beispiel: Ich verleihe 100,- €. Nach einem Jahr bekomme ich 100,- € + 10,- € Zinsen Zurück? Woher kommen die zusätzlichen 10,- €?
Sie sind neu entstanden. Ohne das Leigeschäft gäbe es dieses Geld nicht. Also für mich erscheint das logisch..

LG, Daniel
 
Beispiel: Ich verleihe 100,- €. Nach einem Jahr bekomme ich 100,- € + 10,- € Zinsen Zurück? Woher kommen die zusätzlichen 10,- €?
Ja, das wäre auch meine Frage. ich bin ja durchaus lernfähig, und lasse mir auch etwas erklären von denen, die es besser wissen, mein Problem ist aktuell, dass ich es noch nicht verstehe. Die 10€ Zinsen werden ja nicht schnell nachgedruckt, sie sind ja bereits im Umlauf. Wenn ich mir von dir die 100 € leihe, und du willst nach 1 Jahr 110 € zurück, muss ich eben jeden Monat eine Kugel Eis weniger essen, dann habe ich die 10 € zusammen. D.h. der Eisverkäufer verdient dann weniger, und du mehr. Da wird doch kein Geld aus dem nichts erzeugt ?? Hmm ? Wiegesagt, ich raff's nicht.
Und was ist, wenn ich dir nach einem Jahr noch nichtmal die originalen 100 € zurückzahle? Dann kannst du bei "Moskaus Inkasso" anrufen, das sind die mit dem Werbeslogan :"Ihre Kunden müssen kein russisch sprechen, um uns zu verstehen" :), dann bekomme ich Besuch von 2 netten Herren, und liege danach im Krankenhaus. Aber dein Geld ist ja dann auch nicht weg, dass hat der Händler, bei dem ich mir davon eine neues Astrogadget gekauft habe, was ich natürlich rechtzeitig vorher einem Freund gegeben habe, bevor die Jungs von Moskau Inkasso zu mir kamen.

das werden dann, je nachdem ob man ab 2020 oder 2022 aus rechnet, eine Vervierfachung oder eine Verdreifachung sein.
Hehe, in wenigen Monate wird dieser Thread wahrscheinlich umbenannt, und die Posts lauten dann : "Hey Leute, ich hab' wieder ein Suuuuper Astro-Schnäppchen gemacht, ein Okular erhascht, das war *nur* doppelt so teuer wie 2020" :LOL:
 
Das Geniale daran ist aber, dass der Staat dabei doppelt verdient :
a) erhöhte Steuereinnahmen bei der Einkommenssteuer und
b) erhöhte Steuereinnahmen bei der Mehrwertsteuer ! Einfach GENIAL !
Da täuscht du dich. Der Staat hat zwar höhere Steuereinnahmen, dieses Geld ist aber weniger Wert (Inflation). Auch der Staat muß alles teurer Bezahlen, egal wofür der Staat das Geld ausgibt. Alles wird teurer. Der Staat hat also in dem Sinne keine "Gewinn".
Es ist wie die Gehaltserhöhung, ja es gibt sie, aber sie ist bei Weitem nicht ausreichend um die Inflation auszugleichen. So verhält es sich auch mit den Steuereinnahmen.

Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie mit dem sogenannten "Einheitswarenkorb" da immer noch von unter 10% Preisanstieg die Rede sein kann.
Lügen, Die verkaufen uns für dumm. Weil wenn der Herr von der grossen Bank eine Krawatte trägt und im TV sagt dass die Inflationsrate bei nur 6.9% liegt, dann muss es ja stimmen, denn er ist ein "Fachmann" :ROFLMAO: Und er trägt eine Krawatte.. Und die Preise für Fernseher würden das ausgleichen weil diese nicht steigen. :ROFLMAO:
Dabei sehen die Menschen wie die Preise fast täglich steigen.

CS, Daniel
 
Beispiel: Ich verleihe 100,- €. Nach einem Jahr bekomme ich 100,- € + 10,- € Zinsen Zurück? Woher kommen die zusätzlichen 10,- €?
Sie sind neu entstanden. Ohne das Leigeschäft gäbe es dieses Geld nicht. Also für mich erscheint das logisch..
Umgekehrt: Du leihst Dir 100,- EUR. nach einem Jahr zahlst Du 110,- EUR zurück. Woher kommt das Geld für die Zinsen??

Antwort: Aus DEINEM Geldbeutel! Du hast die Zinsen, die Du bezahlst auch nicht geschenkt bekommen. Die Geldmenge hat sich daher nicht erhöht.

FG
Christian
 
Die 10€ Zinsen werden ja nicht schnell nachgedruckt
Die Zinsen nicht, aber Kredite schon. Google mal den Begriff "Geldschöpfung + Banken". Oder bei YouTube.

Beispiel: Ich verleihe 100,- €. Nach einem Jahr bekomme ich 100,- € + 10,- € Zinsen Zurück? Woher kommen die zusätzlichen 10,- €?
Sie sind neu entstanden. Ohne das Leigeschäft gäbe es diese 10,- € nicht.

LG, Daniel
 
Doch genau das. Zinsen werden in dem Moment aus dem "Nichts" generiert, sobald ein Kredit vergeben wird.
Aber der Bankster geht nicht in den Keller und holt 200 Mio. hoch, wenn eine Fluggesellschaft einen Kredit für ein neues Flugzeug aufnehmen möchte.
Nein, Banken eröffnen eine Schulden Position (aus dem Nichts) und schliessen diese sobald das Geld zurückgezahlt wird. Mit Zinsen.
NOCHMALS NEIN. Wenn die Bank Geld verleiht, sind die Zinsen Einnahmen, die nicht aus dem Nichts kommen, sondern diese werden vom Gläubiger mit SEINEM Geld bezahlt.

Bitte Zinsen nicht mit Kredit verwechseln.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Antwort: Aus DEINEM Geldbeutel! Du hast die Zinsen, die Du bezahlst auch nicht geschenkt bekommen. Die Geldmenge hat sich daher nicht erhöht.
Siehst du die Geldmenge M3? Warum steigt die Geldmenge?

..und das ist nur der Euroraum

Man könnte auch andersherum fragen. Ist Inflation ohne Geldmengenwachstum möglich? NEIN

[von Moderation entfernt]

CS, Daniel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Man könnte auch andersherum fragen. Ist Inflation ohne Geldmengenwachstum möglich? NEIN
Wenn Produktion und Konsum schneller wächst als die Geldmenge hat man eine negative Inflation. Auch bei steigender Geldmenge!

Die Geldmenge sollte entsprechend der Produktion bzw. Konsum steigen. Das Ziel der Preisstabilität verfolgen die Zentralbanken. In der Regel wird eine niedrige Inflation angestrebt.

Die Geldmenge ist vor allem deshalb gestiegen, weil wir in der Eurozone in den letzten Jahrzehnten ein positives Wirtschaftswachstum hatten.
 
Moin,

so langsam verkommt der Thread zum Schlachtfeld ...

CS
Jörg
 
Aber mittlerweile geht es eben auch bei Lebensmitteln ganz ordentlich nach oben. Gründe hierfür sind wohl nicht nur die Energiekosten, sondern auch der jetzt geltende Mindestlohn von 12 Euro.
Nein, daran liegt es tatsächlich nicht. Ich kenne keinen einzigen Einzelhändler/Discounter/Supermarkt, der weniger als 12,50€ Einstiegsgehalt zahlt, und das ist schon eine Weile so.
Die Lohnkosten haben sich durch diese Anhebung kein Stück geändert, und das werden sie auch nicht mit der Mindestlohnanhebung im Oktober auf 12€ tun.

LG, Olli
 
Wodurch entsteht Geld ?
Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, muss sie dieses Geld gar nicht in voller Höhe "besitzen". Es genügen wenige % davon.
Der Kreditnehmer muss das Geld aber in voller Höhe zuzüglich Zinsen an die Bank zurückzahlen.
Hier (z.B.) wird das in weniger als 2 min mal erklärt : https://www.youtube.com/watch?v=VVtHTN0Mbwc
CS, Jürgen
 
Wenn Produktion und Konsum schneller wächst als die Geldmenge hat man eine negative Inflation. Auch bei steigender Geldmenge!
Das ist richtig. Hat es aber noch nie gegeben!

Die Geldmenge sollte entsprechend der Produktion bzw. Konsum steigen.
Davon sprechen wir hier nicht. Sondern die überproportionale Geldmengenausweitung (=Inflation) ist das Thema..

Die Geldmenge ist vor allem deshalb gestiegen, weil wir in der Eurozone in den letzten Jahrzehnten ein positives Wirtschaftswachstum hatten.
Hast du nicht eben selber geschrieben, das Geld wird nur "Umgeschichtet" ohne sich zu vermehren? Ich glaube du verrinst dich da in etwas..

Und nochmals, die überproportionale Geldmengenausweitung ist das Thema und nicht der Geldzuwachs der aufgrund von Wirtschaftswachstum entsteht.

Wer zahlt denn Deine Zinsen, wenn du Dir Geld geliehen hast?
Du schreibst es kommt aus meinem Portemmonaie. Das ist aber sehr kurzsichtig gedacht. Denn wie kommt es da herein. Mein Arbeitgeber zahlt schliesslich nicht die Zinsen die ich einem Gläubiger schulde. Dieses Geld entsteht durch die Kreditvergabe der Zentralbanken. Man nennt diesen Vorgang Giralgeldschöpfung.

Vielleicht sollten wir diese Diskussion beenden. Die anderen sind schon genervt. Ich glaube wir werden uns so oder so nicht einig.
LG, Daniel
 
Obacht Jürgen!
Der Erklärbär im Filmausschnitt trägt eine Krawatte und der Beitrag lief im öffentlich-rechtlichen Rundfunk - für einige Grund genug, an der Glaubwürdigkeit zu zweifeln...
:-)

Davon abgesehen: Wer kommt mit auf eine Expedition zu den beiden Gipfeln des Kilimandscharo?
Dort oben wären wir den Sternen viel näher und es gäbe weniger Grund sich über irdischen Tand zu ärgern...
Ich nehme die linke Lemosho-Route.
 
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