Interstellarum wird eingestellt?

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Hallo,

also das gejammere über die Werbung ist kaum zu ertragen.
Schaut euch mal den Stern, Spiegel oder Auto Motor und Sport zB. an. Da könnt ihr sehn was Werbung bedeutet. Jede zweite Seite Werbung und zwar die ganze Seite und wenn man einen sehr guten Werbepartner nicht all zu sehr verreist ist das Wirtschaftlich gesehen mehr als verständlich.

Auch meckern hier immer wieder die gleichen, wenn mal einer sich die mühe macht und durchzählt sinds wahrscheinlich keine 25.
Die große Masse (alle Abonnenten so wie ich) ist zufrieden mit dem Heft und wie immer ist es ihnen einfach zu mühselig hier was zu schreiben.

Bei manchen Antworten frage ich mich manchmal ob da mehr dahinter Steckt als bloße Kritik!? ;)

Wenns am Ende nicht reicht wäre es auf jeden Fall mehr als ein herber Verlust für die Astroszene!
 
Perfektioniert?
Ich fand es immer eher plump und war davon ziemlich genervt.
So was akzeptiere ich vielleicht gerade noch bei einer Werbewurfsendung, aber nicht in einer Zeitschrift, für die ich bezahlt habe.
Wobei es in den Büchern ja nicht wirklich besser ist :-(

Jochen
 
Moin Ulf!

> wenn mal einer sich die mühe macht und durchzählt sinds wahrscheinlich keine 25. (Prozent)

Doch, ich hab' die letzte IS-Ausgabe durchgezählt. Die ist online als PDF verfügbar. So what?

BTW: Den Kauf des Stern habe ich übrigens aus genau denselben Gründen eingestellt, nachdem ich ihn 20 Jahre Woche für Woche gelesen hab'. Zu viel Werbung, zu wenig Gegen-/Nutzwert bei immer höher steigenden Heftpreisen. Brachte irgendwann keinen Spaß mehr.

 
Hallo Ulf,

keine Frage, die Bücher sind phantastisch und ich habe einige hier stehen.
Mich interessiert das Thema auch, aber ich brauche keine penetrante Werbung, um das zu finden und zu kaufen was mir gefällt.
Ich komme mir dann bei so plumper Werbung immer etwas vergackeiert vor und denke mir, die müssen es aber nötig haben.
Wie wir jetzt leider wissen, haben sie es ja auch nötig :-(

Jochen
 
Hallo Jochen,

die Interstellarum und der Oculum Verlag sind bestimmt nicht perfekt aber die Alternative wäre mit Sicherheit noch schlechter, nämlich garnix.
Wie gesagt, es ist Werbung die mich interessiert und wenns manchmal etwas mehr ist nehme ich dieses kleine Übel gern in Kauf.
 
Hallo,

statt zu meckern und kritisieren - macht es selber besser!
Macht eine Zeitschrift, die alle Bedürfnisse aller Hobby-Astronomen bedient. Selbstverständlich eine digitale und eine gedruckte Ausgabe, möglichst ausgewogen und mit vielen Praxis-Artikeln, aber bitte keine Fotos mit teurer Ausrüstung. Die digitale Ausgabe ohne DRM, damit wir diese untereinander tauschen können. Und bitte jedes Jahr neue Objekte, nicht dass es langweilig wird immer im Winter M42 ansehen zu müssen. Wenn Ihr astronomische Ausrüstung testet, dann müsst Ihr die Prüflinge verreißen - nicht dass jemand auf die Idee kommt, es wäre Schleichwerbung. Stellt bitte auch einen Zensor ein, der jeden Satz auf positives prüft und ggf. sofort zensiert. Auf Werbung müsst Ihr bitte auch verzichten, und auf geregeltes Einkommen ebenfalls. Am besten macht Ihr die Zeitschrift als so eine Art Freizeitprojekt - Hauptsache die Unkosten werden gedeckt. Trotzdem erwarten wir, dass die Artikel sehr gut rechechiert, Wissen vermittelnd, für jeden verständlich und anspruchsvoll gestalltet werden. Regelmässig, Heft für Heft, Jahr für Jahr - Deutschlandweit in jedem Zeitschriftenhandel. Kaufen werden wir aber ausschließlich nur die Ausgaben, deren Inhalte unseren Anforderungen hunderprozentig entsprechen. Ran ans Werk!

LG
*entfernt*
 
Hallo,

statt zu meckern und kritisieren - macht es selber besser!
Macht eine Zeitschrift, die alle Bedürfnisse aller Hobby-Astronomen bedient. Selbstverständlich eine digitale und eine gedruckte Ausgabe, möglichst ausgewogen und mit vielen Praxis-Artikeln, aber bitte keine Fotos mit teurer Ausrüstung. Die digitale Ausgabe ohne DRM, damit wir diese untereinander tauschen können. Und bitte jedes Jahr neue Objekte, nicht dass es langweilig wird immer im Winter M42 ansehen zu müssen.

Gute Idee :) So wirds kommen wenn da eine Lücke klaffen sollte.

, die alle Bedürfnisse aller Hobby-Astronomen bedient

Das ist ja die Quintessenz der Diskussion hier, dass das eben nicht geht, weswegen die Konzentration auf Teilgebiete sinnvoll ist, was sich aber aus wirtschaftlichen Gründen sicher nur durch:

Auf Werbung müsst Ihr bitte auch verzichten, und auf geregeltes Einkommen ebenfalls. Am besten macht Ihr die Zeitschrift als so eine Art Freizeitprojekt - Hauptsache die Unkosten werden gedeckt

..umsetzen lässt. Hat ja bei der Interstellarum auch wunderbar funktioniert als noch keine Schieflage in Sicht war.

CS Benny
 
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Zitat von cajserdakel:
statt zu meckern und kritisieren - macht es selber besser!

Der Markt wird es schon richten, keine Angst.
Sollte IS nicht weitermachen wird ein andere diese frei gewordene Nische besetzen.
Lernt er aus den Fehlern von IS wird er Bestand haben, wenn nicht gibt es irgendwann wieder einen Change.

Genau so wird es auch kommen wenn IS weiter macht und sich nicht den Wünschen der Kunden und den Gesetzen des Marktes anpasst, was sie schon längst hätten tun sollen, dann wären sie jetzt auch nicht in dieser misslichen Lage...

Mit "wir sind die Besten, machen alles richtig und wollen nichts ändern, brauchen dafür aber mehr Geld" wird es nicht klappen.

Jochen
 
Hallo Jochen,

Du hast es gut auf den Punkt gebracht.

Ich oute mich mal, ich bin einer von denen, die jetzt aufgrund der aktuellen Situation ihr Abo gekündigt haben. Dennoch habe ich eine E-Mail von IS erhalten, dass ich über die aktuellen Ausgaben hinaus schön meinen Beitrag bezahlen soll. Das lasse ich mal ohne Kommentar stehen.
Inzwischen werde ich mit Newslettern aller Art von Interstellarum bombardiert, die ich nicht abbestellen kann. Filtern wäre eine Möglichkeit, ich weiß, mich interessiert als langjährigen Leser aber nach wie vor, ob und wie es mit der Zeitschrift weitergeht. Für denn Fall, dass es weitergeht, habe ich Interstellarum zugesichert, die Kündigung bis zur Ausgabe 101 zurückzunehmen und zu schauen, wie mir die kommenden Ausgaben gefallen.
Ich denke aber bei dem wie hat IS noch mächtig Nachholbedarf. Ich habe noch nirgendwo gelesen, was sie anders machen wollen in Zukunft und kann die Worte von Jochen nur noch einmal unterstreichen. Dieser Eindruck hat sich sicher bei keiner kleinen Schar unter uns Sternfreunden manifestiert. Liebe IS, Ihr müsst Eure Leser an der Bushaltestelle abholen und nicht darauf hoffen, dass alle während der Fahrt aufspringen wollen...

achso...
Zitat von cajserdakel:
... statt zu meckern und kritisieren - macht es selber besser!
...

LG
Robert
@ Robert,
Du hast es sicher gut gemeint, aber des Schuss ging ja mal richtig nach hinten los. In erster Linie sollten die IS-Befürworter im Sinne der Zeitschrift werben und nicht denen, die versuchen, konstruktive Kritik zu üben, vor den Kopf stoßen. Unterschiedliche Auffassungen müssen erlaubt sein.

Viele Grüße

Rene
 
Zitat von cajserdakel:
Hallo,

statt zu meckern und kritisieren - macht es selber besser!

Hi, sagt das auch der Metzger, wenn seiner Kundschaft die Wurst nicht schmeckt???

Ich bin hier völlig aussen vor was IS betrifft, aber solche Aussagen gehen nicht, wenn man was Verkaufen will. Das ist eher Kontraproduktiv.

Gerade im Fall der Metzgerei:
Stell dir vor du kaufst beim Metzger mehrere Sorten aufgeschnittene Wurst. Diese verkauft er immer eingepackt zu 500gr. das Päckchen. (Bei uns im badischen nennt man das "Uffschnitt")
Würdest du den "Uffschnitt" kaufen, wenn da immer 2-3 Sorten dabei sind, die du gar nicht magst????

Alles weitere was man sich dazu noch ableiten kann, wie Arbeitsplätze, Erinnerungen an das Wienerle als Kind usw. lass ich mal eurer Phantasie, ebenso der Vergleich zu einer Zeitschrift.

Ich jedenfalls esse oder kaufe nur das was mir schmeckt....

und wenns mir schmeckt, darfs auch mal etwas teurer sein ;-)
aber dazu muss es eben schmecken.

Wenn bei mir ein Zettel im Briefkasten vom Metzger ist, der darauf schreibt dass er "Dicht" machen muss wenn man bei ihm nichts mehr kauft, mir die Wurst eh nicht schmeckt, ist es mir auch Wurst.

Ein anderes oder neues Gewürz täte vielleicht was ändern, so rein Geschmackstechnisch...

WILLKOMMEN IM LEBEN


Grüsse
 
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Hallo,

@Benny, sei bitte realistisch. Astronomie-Magazine sind bereits Sparte, weitere Partitionierung wäre sinnfrei.
In der Ausprägung als Freizeit-Projekt müssen die anfallenden Kosten erwirtschaftet und wirtschaftliches Risiko vermieden werden. Ohne Inserate wird es nicht funktionieren und die Auftraggeber wollen konkrete Zusagen betreffend Erscheinungstermin und Auflage.

@Jochen, der Markt "richtet" es ja schon: "Space - Das Weltraum Magazin". Was Heise mit c´t und Co. hevorragend umsetzt, ist bei Space aufreißerisch fad.

@Rene: konstruktive Kritik? Das Team macht die Zeitschrift seit 20 Jahren, was für mich für Kontinuität und Kompetenz steht. Ich traue es dem Team zu, vor dem Gang zum StartNext andere mögliche Scenarien bereits durchgespielt zu haben.

Die Beiträge von den IS-Befürwortern werden entweder ignoriert oder einer Textanalyse gleich seziert. IS ist nicht perfekt, aber das sind meine Frau, mein Hund und meine Teleskope auch nicht.

Wenn Ihr von Euren konstruktiven Ideen (leider habe ich keine) so überzeugt seid, dann solltet Ihr bei Interstellarum finanziell einsteigen und die Zeitschrift in die Gewinnzone führen. Das niedrige Zinsniveau böte sich ja geradezu an. Es ist aber eher so wie auf der Tribühne: 10.000 Spieler, 50.000 Trainer und 71.137 Schiedsrichter.

LG
*entfernt*



 
Robert,
wenn dir die Wurst schmeckt ist das doch OK!
Andere haben davon schon probiert und finden sie nicht so toll. Also sollen die sie dennoch kaufen, nur damit du weiterhin diese Wurst bekommst?

Ich verstehe das ganze Gewimmere nicht. Beim besten Willen nicht.

hmm
 
Hallo Robert,

niemand hier glaubt wirklich, dass Interstellarum es jedem recht machen kann und will. Nun müssen Ronald & Co. aber die größtmögliche Schnittmenge finden und ein finanzierbares Konzept erarbeiten.
Wenn ich Deine Äußerungen richtig interpretiere, dann sollen wir alle die Klappe halten, 20 Jahre Pionierarbeit würdigen (das unterschreibe ich mit, keine Frage) und gefälligst jeder sollte mindesten 10 Abos abschließen und verdammt nochmal ewig dankbar sein. Wir Würmer. Wir Armseligen, wie können wir nur aufmucken ... Du bist ein wahrer Pionier!

Beste Grüße

Rene

 
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Hallo,

sei bitte realistisch. Astronomie-Magazine sind bereits Sparte, weitere Partitionierung wäre sinnfrei.

Ja und nein... ich habe es weiter oben bereits geschrieben: So ziemlich jedes Hobby hat Zeitschriften und die allermeisten haben auch mehrere die bestimmte Ausrichtungen innerhalb des Hobbys beleuchten (Radfahrer, Modelleisenbahner, Modellbauer, Angler und und und...), aber ich sehe es so, dass es zwar alles andere als sinnfrei wohl aber wirtschaftlich nicht machbar ist mehrere Zeitschriften kommerziell am Markt zu halten.

In der Ausprägung als Freizeit-Projekt müssen die anfallenden Kosten erwirtschaftet und wirtschaftliches Risiko vermieden werden. Ohne Inserate wird es nicht funktionieren und die Auftraggeber wollen konkrete Zusagen betreffend Erscheinungstermin und Auflage.

Nein, da sind wir heute 20 Jahre später wesentlich weiter als zu den (zu Recht) vielgelobten Anfangszeiten. Dank P.o.D. ist so etwas überflüssig. Eine völlig DRM freie Onlineversion und diejenigen Leser die Interesse an einer gedruckten Ausgabe haben bestellen sie per Klick beim Drucker oder über Amazon zum Selbstkostenpreis (je nach Auflage müsste man vielleicht ein paar Cent aufschlagen um die 15€ einmalige Gebühr für die Bereitstellung zu "finanzieren").

Gruß Benny
 
Hallo,

@Rene: bitte interpretiere nicht, lese es einfach so, wie ich es geschrieben habe. Die größtmögliche Schnittmenge - was meinst Du damit? Weiter oben wurde bereits festgestellt: 50/50 visuell/foto, Theorie/Praxis, Aktualität, digitale/Print-Ausgabe, Newsletter, usw...

@Hans_Peter: ich verstehe "das Gewimmere" auch nicht. Ich finde IS wirklich gut: informativ, aktuell und für jeden etwas dabei - ich honoriere es mit einem Abo. Wenn Du es nicht möchtest, dann ist es doch ok. An keiner Stelle habe ich behauptet Du sollst es tun, also bitte sachlich bleiben (Stichwort "Dauerkarte"). Außerdem hast Du die von Dir zitierte Analogie nicht verstanden.

@Benny: ich stimme Dir zu, es gibt alternative Vertriebswege:
- Artikel "on demand" (1€ ?)
- pay by print (mit Wasserzeichen)
- pay by download (DRM)
- pay by view (kein Druck)
usw...
Den Unterhalt und Verwaltung dieser Distribution gibt es nicht umsonst und man benötigt signifikante Calls zur kostendeckender Finanzierung.

Bei den Sparten-Zeitschriften muss man genau hinsehen, welcher Verleger dahinter steht. Oft sind es deren strategische Entscheidungen eine unrentable Zeitschrift trotzdem am Markt zu halten.

IS als Freizeitprojekt vor 20 Jahren war nur möglich, weil die Komplexität des Hobbys den aktuellen Stand nicht hatte. Das Equipment war primitiv, die Technik stand am Anfang und andere Möglichkeiten waren überschaubar. Ein Kommilitone war Hobby-Astronom - ich erinnere mich noch an seine Ausrüstung und unsere Gespräche. Damals war es sicher möglich eine Astronomie Zeitschrift in der Freizeit redaktionell zu bearbeiten. Wenn man heute ein regelmäßig erscheinendes Magazin professionell machen möchte, sollte dieses zu Profession werden (auch wenn nachgesagt wird, willst du dein Hobby aufgeben, mache es zum Beruf).

@alle:
Bitte nicht mißverstehen: ich respektiere jeden, der in seiner Freizeit sich speziellen Aspekten des Hobby widmet und uns alle daran teilhaben läßt - hier geht es immer noch um IS - zumindest für mich.

LG
*entfernt*
 
Zitat von cajserdakel:
@Hans_Peter: ich verstehe "das Gewimmere" auch nicht. Ich finde IS wirklich gut: informativ, aktuell und für jeden etwas dabei - ich honoriere es mit einem Abo. Wenn Du es nicht möchtest, dann ist es doch ok. An keiner Stelle habe ich behauptet Du sollst es tun, also bitte sachlich bleiben (Stichwort "Dauerkarte"). Außerdem hast Du die von Dir zitierte Analogie nicht verstanden.

:smiley60:

Irgendwie scheinst du wohl gar nichts verstanden zu haben. Hier geht es doch darum, Leute die bisher am Kiosk ab und an ein Heftchen gekauft haben, zu einem Abo zu überzeugen.

Nochmals ich habe nichts gegen IS ö.ä. Es geht darum das ich persönlich mir nur das kaufe was ich will und wovon ich mir den besten Nutzen verspreche. Deswegen der Vergleich mit der Wurst und mit dem Fussball.

Es nützt mir nichts ein Abo abzuschliessen, wenn der Inhalt im wesentlichen nicht nach meinem Geschmack sind. Ich kaufe eben nur die Wurst die mir schmeckt. Und so sehen das wohl viele Leute. Die überzeugst du auch nicht wenn das nächste Teleskop damit nur halb so teuer ist. Letztendlich muss ich dennoch 500€ berappen, die ich möglicherweise gar nicht habe. Also was soll der Sch.....

Ums auf den Punkt zu bringen. Wenn nur wenige Leute bereit sind, mehr für ihre Wurst zu bezahlen welche anderen nicht schmeckt und nicht kaufen, gibts halt zukünftig keine mehr.

So einfach funktioniert der Markt

Du kannst noch tausendmal schreiben wie toll dir die Wurst schmeckt. Mir und andere schmeckt sie nicht.
Und, bin ich ein Wohlfahrtsverein?? Nee, bin ich nicht. Und die wenigsten würden hier mein Produkt kaufen, für das ich täglich Arbeite, nur um meinen Arbeitsplatz zu erhalten. Zumal dies auch nicht jedermanns Geschmack ist. Also, wo ist das Problem??

Keine Nachfrage, kein Verkauf. Kein Verkauf, keine Arbeitsplätze.......

Und wenn ich die aktuellen "Starterzahlen" so anschaue, ist deine Lieblingswurst....
 
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Hallo Hans_Peter,

ich danke Dir vom Herzen, dass Du Dir die Zeit nimmst mir die Welt zu erklären. Vielleicht kann ich mich revanchieren und Dir bei Deinem Problem mit der verfluchten Wurst helfen.

An sich hätte ich erwartet, dass der Thread dazu beitragen soll, für IS Werbung zu machen. Die Vehemenz, mit der manche Posts Negatives verbreiten erstaunt mich - hat sie doch fast einen persönlichen Charakter.

Muss ich zukünftig die Buchung meines Abonnements nachts in den Briefkasten werfen oder noch besser anonym über TOR abschließen? Es steht Dir doch frei weiter Deine Hefte einzeln zu kaufen - ich verstehe nicht, warum Du so ein Problem damit hast, wenn Herr Stoyan um die Kioskkäufer wirbt. Vielleicht wäre es tatsächlich besser, wenn es IS nur noch als Abo geben würde; die Sonderhefte im freien Verkauf; Einzelausgaben nur auf Bestellung beim Verlag.

LG
*entfernt*

PS. Die Station-Analogie zielte darauf ab, dass der anwesende Zuschauer besser Fußball kann als die aufgestellten Spieler, es viel besser als der Trainer könnte und es garantiert besser als der Schidsrichter gesehen hat. Nix Dauerkarte, nix Tageskarte. Ok?

Nachtrag: Häme wenn Startnext scheitert ist hier fehl am Platz.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, Robert
abschliessend folgendes und damit sollte es genug sein.

Die, die gefallen dran haben, haben ihr Abo. Die, die lediglich die Sahnehäupchen (Geschmack :-) ) kaufe wollen gehen zum Kiosk.

Es gibt einfach nicht mehr Kundschaft. Das hat nichts mit posotiv oder negativ zu tun. Du kannst inhaltlich eine Gruppe mehr ansprechen oder weniger. Damit kaufen die einen oder anderen dementsprechend mehr.
Aber in der Summe gibt es eine Kundschaftanzahl von X. Mehr gibt es nicht an Hobbyastronomen/Käufer. Der einen Gruppe schmeckts der anderen nicht.

Meiner Meinung nach, wenns bisher nicht läuft, läufts künftig auch nicht.
Das hat aber nichts mit IS zu tun, das trifft alle anderen auch

Grüsse und schönen Adventssonntag noch
 
Zitat von Benny:
Nein, da sind wir heute 20 Jahre später wesentlich weiter als zu den (zu Recht) vielgelobten Anfangszeiten. Dank P.o.D. ist so etwas überflüssig. Eine völlig DRM freie Onlineversion und diejenigen Leser die Interesse an einer gedruckten Ausgabe haben bestellen sie per Klick beim Drucker oder über Amazon zum Selbstkostenpreis (je nach Auflage müsste man vielleicht ein paar Cent aufschlagen um die 15€ einmalige Gebühr für die Bereitstellung zu "finanzieren").
Hi!

Das ist ja ziemlich genau das Modell, das ich bei einem meiner Bücher habe: Kostenlos komplett als Webseite online (als Werbung dafür), als DRM-freies Buch und via Amazon CreateSpace. Nur kostet da ein Exemplar in gutem Laserdruck schwarzweiß schon mehr, als mir lieb ist, und in Farbe ist's eigentlich schon ein Liebhaberpreis. Ein Heft mit 80 Seiten, an dem auch nur ein bisschen was verdient werden soll, wäre bei rund 10 Euro anzusiedeln. Dank SW-Druck hätte sich das Thema Astrofotografie dann auch erstmal erledigt:-) Interessant ist das vor allem, weil man ein Werk dann langfristig lieferbar halten kann - was für eine aktuelle Zeitung irrelevant ist, da gibt's keine nennenswerten langfristigen Verkäufe.

Print lohnt sich nur, wenn du eine nennenswerte Auflage hast, Kleinserien sind unglaublich teuer, und Print on Demand in Farbe erst recht. Der Druckauftrag kostet das Geld, nicht der eigentliche Druck.

Interessant ist POD und EBook vor allem, weil man keine Lagerkosten hat und keine Druckkosten vorschießen muss. EBooks selber verkaufen ist dank der letzten MWSt-Reform für kleine Verlage komplett uninteressant geworden, außer man verbietet den Verkauf im Ausland - ansonsten darf in jedem EU-Land eine Mehrwertsteuererklärung abgegeben werden. In D steigt der EBook-Preis ab 1.1. auch, da EBooks dann nicht mehr mit 3% in Luxemburg versteuert werden und auch nicht mit 7% für Bücher, sondern mit 19% für normale Konsumgüter. Da wurde mal wieder ein Gesetz für die großen Konzerne gemacht, die sich diesen Aufwand europaweit leisten können. Es ist zum heulen.

Generell, was Zeitungen als Freizeitprojekt angeht: In den letzten zehn Jahren sind sehr viele Vereinszeitschriften von Sternwarten vom Markt verschwunden - teils wegen Mitarbeiter- und Zeitmangel, teils weil der allgemeine Astro-Teil vom Internet abgedeckt wird. Dafür gibt es öfter einen Facebook/Twitter/RSS-Feed für Vereinsnachrichten.

Beste Grüß,
Alex
 
Hallo Alex,

aber IS sagte uns doch, dass digital und print gleich teuer seien und deshalb auch das Digitalabo genau so teuer sein muss wie das Printabo.

Gäbe es ein zum Printabo reduziertes Digitalabo hätte ich es schon bestellt.

Jochen
 
Hallo,

Zitat von cajserdakel:
An sich hätte ich erwartet, dass der Thread dazu beitragen soll, für IS Werbung zu machen.

Tja so ist das mit den erwartungen. Manchmal werden sie enttäuscht. :smiley61:
Einen Werbethread hätte mal der Ronald eröffnen sollen.



Zitat von cajserdakel:
Nachtrag: Häme wenn Startnext scheitert ist hier fehl am Platz.

Wieder jemand der meine Meinungsfreiheit einschränken will :smiley65:


Für manche Beiträge wünschte ich mir einen Like-Button
 
Hallo Jochen,

ich habe mich auf das Print-On-Demand bezogen, nicht auf eine große Auflage.

Wenn du eine große Auflage druckst - und da gehören 10.000 Hefte schon dazu - kostet der Druck des einzelnen Hefts nicht mehr viel. Wenn ein einzelnes Exemplar wie angeregt per Print-on-Demand gemacht wird, wird's halt teuer. Schau einfach mal, was eine Auflage von 1 oder auch nur 100 Stück bei einer der gängigen Online-Druckereien kostet, und was 10.000 Stück kosten. Wenn du 7000 Exemplare willst, ist es oft billiger, gleich 10.000 zu drucken und 3000 wegzuwerfen, als 5000 und 2500 Stück zu drucken, wenn die Druckerei die gewünschte Stückelung nicht anbietet. Von der Ersparnis kannst du dann auch noch was in einen Topf zum CO2-Ausgleich oder zur Regenwaldaufforstung stecken und bist trotzdem noch günstiger dran. Verrückte Welt.

Maschinchen, die dir auf Wunsch dein Buch direkt ausdrucken, wurden ja vor einigen Jahren schon mal vorgestellt, haben sich aber nicht durchgesetzt. Die waren u.a. für den Einsatz am Flughafen gedacht.

Ein gutes EBook zu machen, braucht einiges an Zeit, das ist mit der Zeit für ein Print-Layout durchaus vergleichbar oder sogar aufwendiger. Nur, wenn du einfach ein PDF machst oder nur reinen Text hast, ist der Aufwand relativ vernachlässigbar (weil die Produktionskosten über das Heft quersubventioniert werden). In einem EBook steckt zurzeit immer noch viel Handarbeit; die Software für Print gibt's halt doch schon einige Zeit länger.

Und ab nächstem Jahr ist auf dem EBook 19% Märchensteuer drauf, auf der Zeitung nur 7%. Dann wird digital teurer. Man könnte fast wünschen, dass wie in anderen Ländern die Produkte bei uns auch netto ausgezeichnet würden.

Ich kann mir den deutlich günstigeren EBook-Preis auch in erster Linie leisten, weil ich langfristiger kalkulieren kann als ein zweimonatliches Zeitungsprojekt, und es nur eins von mehreren Standbeinen ist. Teilweise ist der EBook-Preis bei mir knapp unter dem Level, bei dem er für ein gedrucktes Buch sein könnte - wenn ich mir ein Lager anlegen wollte und das dann auch jedes Jahr voll versteuern würde (oder in die neue Tradition der Bücherverbrennung fürs Finanzamt einsteigen würde).

Beste Grüße,
Alex
 
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