Interstellarum wird eingestellt?

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Moinsen Jochen,

Zitat von portaball:
Ich rede von einer zeitgemässen Integration in die digitalen Zeitungskioske von iOS und Android.
Fast alle Zeitschriften, die auch alle mal mit einer eigenen App angefangen haben, haben diesen Sprung schon lange gemacht, bei IS denkt man selbst bei einem "Neustart" noch nicht mal darüber nach :-(

Hast du dir mal die Auflagen von z.B. Apple für eine solche Integration angesehen?
Nicht jeder Verlag möchte sich unter dieses Joch stellen.
Ebenso ist eine solche Integration mit laufenden Kosten verbunden, welche den Gewinn des betroffenen Verlages auch weiter schmälern.
Was ist so schlimm an einer eigenständigen App, dass es für dich ein solches NoGo ist?

Gruß,
Andreas
 
Durch "anonyme" Supporter wurde der Betrag im Fundraising bereits zweimal um jeweils 5000,- Euro nach oben gedrückt. So langsam entwickelt sich das zur Comedy...
 
Hallo,

das hat nichts mit Comedy zu tun, wie ich das im Nachbarforum schon anmerkte: Für die Händler ist das wohlmöglich sogar finanziell reizvoll. Man erhält sich a.) die Werbeplattform und b.) wenn man etwas für sagen wir 750€ verkauft dann ist es billiger dem Käufer ein 50€ Abo dazu zu geben als 10% Rabatt zu gewähren ^^

Das ganze rechnet sich dann natürlich nur für den Händler und nicht für den Verlage, der daduch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Neuabonennten erreicht, die nicht auch schon durch die hiesige Kampange angesprochen worden wären. Bestensfalls gibts ein Jahr Abo eines Kioskkäufers oder Kostverächters, aber kein solides Neuabonnement von einem überzeugten Leser.

Trotzdem: Warten wir es ab und ich werde nicht schimpfen, wenn diese neue Taktik aufgeht! Im Gegenteil, zusammen mit den nun (! wenige Wochen vor Ablauf) angekündigten Maßnahmen wird es sicher interessant die nächste Ausgabe mal anzuschauen :)

Viele Grüße Benny
 
Zitat von Benny:
das hat nichts mit Comedy zu tun, wie ich das im Nachbarforum schon anmerkte: Für die Händler ist das wohlmöglich sogar finanziell reizvoll. Man erhält sich a.) die Werbeplattform und b.) wenn man etwas für sagen wir 750€ verkauft dann ist es billiger dem Käufer ein 50€ Abo dazu zu geben als 10% Rabatt zu gewähren ^^

Hallo,

verstehe ich das in der Beschreibung richtig, dass das Abo, welches man über den Händler erhält, nur im ersten Jahr von dort läuft und ab dem zweiten Jahr zu vollen Preis selbst gezahlt werden muss, falls man nicht rechtzeitig kündigt?

Viele Grüße

Carsten
 
Morgen Carsten,

nochmal nachgeschaut: Ja. Alles andere wäre ja auch Nonsense für den Unternehmer ;) Da muss sicher seitens der Händler noch ein juristisch ausgefeilter Text her wenn man die Abos dann an den Kunden weitergibt, neben einem reinen Kaufvertrag schließt man ja damit einen weiteren (früher oder später) kostenpflichtigen Dienst MIT ab.

Die Vereinbarung verlängert sich, wenn sie nicht bis 1.11. des Vorjahres gekündigt wird.

Das gilt dann für die Händler, nehme ich an? Also wenn nicht gekündigt wird gibt es neue 100 Abos für 5000€.

CS Benny
 
Liebe Sternfreunde,

Wir geben nicht auf! Es ist uns gelungen, noch einmal Bewegung in die Unterstützerkurve zu bringen. Mittlerweile haben uns die Firmen Bresser und Baader Planetarium mit jeweils 5000€ unterstützt. Die erreichte Summe beträgt somit knapp 60.000€: www.startnext.de/interstellarum

Wir haben uns ein umfangreiches Angebot für die über 250 Sternwarten, Astrovereine, Planetarien und Stammtische überlegt. Dieses "Sternwarten-Paket" beinhaltet die Zusendung von interstellarum-Heften und Neuerscheinungen des Oculum-Verlags mit erheblichem Rabatt. Man kann dann selbst entscheiden, ob die Hefte und Bücher verkauft oder an Mitglieder und Besucher verschenkt werden. Der Wiederverkaufswert liegt etwa beim Doppelten des Paket-Preises.

Außerdem erhält jede Sternwarte, die uns auf diese Weise unterstützt, die Möglichkeit sich im Heft in Text (kleines Paket) und Bild (großes Paket vorzustellen) - in jeder Ausgabe! Zusätzlich legen wir für alle unterstützenden Sternwarten einen Link auf interstellarum.de an. Wer das große Paket bucht, bekommt sogar einen kostenlosen eigenen Blog auf der dann völlig neu entstehenden Plattform interstellarum.de.

Noch bleiben drei Wochen um die fehlende Summe zu erreichen. Wir hoffen, dass viele Sternwarten unser Angebot annehmen. Aber auch die Unterstützungen einzelner Sternfreunde müssen zunehmen, damit wir das Ziel doch noch erreichen. Wir rufen vor allem alle noch zögernden Sternfreunde auf: Wir sind alle Teil der deutschsprachigen Astro-Gemeinde. Geben Sie sich einen Ruck und unterstützen Sie die einzige kommerzielle Zeitschrift von Hobby-Astronomen für Hobby-Astronomen!

clear skies,
Ronald Stoyan

PS: Das haben wir vor, wenn es weitergeht: https://www.startnext.com/interstellarum/blog/ (zweiter Beitrag von oben)
 
Plant ihr denn auch zu einem professionellen Webhoster zu wechseln oder werden eure Webseiten weiterhin zu 50% offline sein, weil ihr der Meinung seid auch in diesem Bereich bereits alles richtig zu machen ?

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

Zitat von portaball:
Aber für den Zugriff auf die digitale Version zusätzlich zum Abo zahlen zu müssen ist einfach ein No Go.

Ich habe einige Abos und bei jedem ist der kostenfreie Zugriff auf die Digitalversion inclusive.

Dazu kommt, dass man weiterhin auf eine eigenständige App setzt ..
nur mal so zum Vergleich: ich hatte heute die Zeitschrift "Art" in der Hand. Erscheint monatlich, Kioskpreis 9,80 Euro. Im Abo 117,60, also null Euro Rabat. Die digitale Version gibt´s auch, als App und für 15,60 Euro zusätzlich zum Abopreis.

Gruß Uwe
 
Bei Zeitschriften aus dem Heise Verlag oder auch bei GEO ist es so, dass man als Print Abonnent kostenlosen Zugang zu den digitalen Ausgaben im Zeitunkskiosk bekommt.

Grüsse Jochen
 
Die Haltung zum Zugang zu einem kostenloen Digitalarchiv ist nun einmal von Zeitschrift zu Zeitschrift verschieden. GEO kann sich derartiges sicherlich besser leisten als die Interstellarum. Ich fände es ebenfalls ganz schön, auf diese Weise Zugang zu alten, mir noch unbekannten Ausgaben zu bekommen, aber ich sehe ein, dass das eben nicht immer und für jeden Verlag möglich ist. Vielleicht geht das zu einem späteren Zeitpunkt.
Auch ob sich Interstellarum einen sicherlich teureren Hoster leistet, oder ich damit leben muss, es vielleicht später ein zweites Mal versuchen muss, bevor ich eine Information von der Webseite bekomme ist mir egal, bzw. ich verstehe, wenn die da vielleicht etwas sparen wollen/müssen. Das entspricht ja nunmal leider der Situation und ich erwarte im Grunde auch, dass schlechtem Geld nun nicht noch Gutes hinterhergeworfen wird.
Hier wirklich alles schlecht zu reden und zum K.O.-Kriterium zu machen finde ich unnötig und unangebracht.

Gruß
Sebastian
 
Digitalarchiv - gähn - wer braucht denn sowas? Das sind typische Forderungen aus Foren, die erst mal gut klingen aber niemand wirklich bezahlen will.

Eine Zeitschrift sollte sich mit ihrer Kernkompetenz auf die Zielgruppe konzentrieren: Gedruckte Information, gut aufbereitet zum Lesen gemütlich auf dem Sofa oder im Zug, oder von mir aus auch auf dem Klo.
 
Liebe Sternfreunde,

immer wieder erreichen uns Fragen zum grundsätzlichen Ablauf des Crowdfundings. Offensichtlich gibt es viele Leser, die uns gern unterstützen möchten, von der Methode aber abgeschreckt werden. Um die Schwellenangst zu nehmen, erklären im folgenden das Konzept und beantworten Fragen dazu.

Konzept

Crowdfunding ist keine Spendenaktion, sondern eine immer häufiger angewandte alternative Finanzierungsmethode. Das Grundprinzip ist nicht anders als bei einem Einkauf: Wir bieten eine Ware an (interstellarum-Abo + Gutschein), Sie können diese kaufen. Ähnlich wie bei einer Subskription erfolgen die Bestellungen vor der Lieferung des Produkts.

Beim Crowdfunding geht es darum, in einer festgelegten Zeit eine festgelegte Summe zu erreichen. Nur wenn die Summe (in unserem Fall 100.000€) in der festgelegten Zeit (in unserem Fall 90 Tage) erreicht wird, kommen die in diesem Rahmen abgeschlossenen Abos zustande. Wird die Summe nicht vollständig erreicht (also z.B. nur 70.000€), kommt das Geschäft nicht zustande. Wir liefern keine Abos, Sie zahlen nichts.

Kein Risiko

Um eine solche Crowdfunding-Aktion durchzuführen, bedient man sich spezieller Plattformen im Internet. Wir haben startnext gewählt, weil es sich um eine deutsche Plattform im Medienbereich handelt, die schon viele Aktionen erfolgreich durchgeführt hat, und die Durchführung selbst für uns mit keinem Kostenrisiko verbunden ist.

startnext fungiert als Zwischeninstanz: Es verwaltet nicht nur die Angaben der Unterstützer, sondern sammelt auch die Einnahmen ein. Wir sehen von diesem Geld zunächst keinen Cent. Erst im Erfolgsfall, d.h. wenn die 100.000€ komplett erreicht sind, erhalten wir die Geldsumme und die Adressen der Unterstützer. Wird die Summe nicht erreicht, erhalten wir nichts, und startnext zahlt die bereits geleisteten Unterstützungen komplett zurück.

So geht's

Das Mitmachen ist auch ohne Internet-Kenntnisse recht einfach:
1. www.startnext.de/interstellarum anklicken
2. Eine der Abo-Optionen rechts in der Spalte "Dankeschöns" auswählen
3. Auswählen, ob man sich auf startnext.de registrieren will oder nicht - beide Optionen sind möglich.
4. Daten eingeben und Bezahlmethode (Lastschrift, Kreditkarte, Paypal, Vorkasse) auswählen
5. "Jetzt zahlungspflichtig unterstützen" anklicken.

Sie können uns auch anonym unterstützen, wenn Sie Ihren Namen nicht in der Liste der Unterstützer sehen wollen.

Wenn das Crowdfunding-Ziel nicht erreicht wird, werden Sie nach dem 14. Februar von startnext kontaktiert. Sie erhalten Ihr Geld dann wieder zurück. Ihnen entstehen keine weiteren Verpflichtungen.
Wird das Crowdfunding-Ziel erreicht, wird das Geld endgültig gebucht. interstellarum erhält diese Summe dann etwa 2-3 Wochen nach Ende des Crowdfundings.

Ihre Fragen, unsere Antworten

Habt Ihr mit den 100.000€ nicht zu hoch gepokert?


Wir pokern nicht. Das Crowdfunding ist kein Spiel, sondern die letzte Chance doch noch den nötigen Umsatz zu erreichen, um die Zeitschrift dauerhaft herausgeben zu können. Die Summe von 100.000€ ist nicht willkürlich gewählt, sondern genau kalkuliert. Das ist der Mindestbetrag den wir benötigen, um das Team ordentlich zu bezahlen.

Kann der Betrag oder der Zeitraum des Crowdfundings noch geändert werden?

Nein. Wenn am 14.2. nicht insgesamt 100.000€ an Unterstützungen eingegangen sind, ist das Crowdfunding gescheitert. interstellarum erhält in diesem Fall weder das bis dahin eingegangene Geld noch die Adressen der Unterstützer.

Wenn das Crowdfunding scheitert, wer zahlt mir das Geld zurück?

Startnext. Alle Unterstützer werden nach Beendigung des Crowdfundings kontaktiert.

Ist der Geldbetrag eine “Zuwendung”, die man eigentlich noch versteuern müsste (Schenkungssteuer)?

Nein. Es handelt sich um einen normalen Bestellvorgang. Sie erhalten im Erfolgsfall eine Rechnung mit Mehrwertsteuer (im Preis inbegriffen) von uns.

Wird im Erfolgsfall der eingezahlte Geldbetrag von interstellarum zurückgezahlt oder erwirbt man als Unterstützer Anteile am Verlag wie bei einer Aktiengesellschaft?

Beidesmal nein. Es handelt sich bei der Unterstützung nicht um ein Darlehen und auch nicht um eine Firmenbeteiligung. Mit der Unterstützung erwerben Sie das Anrecht auf die Zusendung eines Produkts (in unserem Fall: interstellarum-Abo). Dies entspricht einem Kaufvorgang (Ware gegen Geld). Allerdings kommt das Geschäft nur dann zustande, wenn die Mindestsumme im festgelegten Zeitraum erreicht worden ist. Ist das nicht der Fall, erlischt der Anspruch an die Ware, und das Geld wird zurückgezahlt.

clear skies,
Ronald
 
Hallo Ronald,

wir unterstützen Euch gerne mit 5.000 EUR.
Das Betrag - wie ich es sehe - landete bereits heute an den Crowdfunding-Konto. (Stand: 67.298 EUR)

Liebe Grüße aus Österreich:

Lajos und sein Team
 
Servus Ronald!

Ich habe lange nur mitgelesen, heute habe auch ich meinen Beitrag auf Startnext deponiert.


Ich hoffe das Magazin bleibt im Großen und Ganzen so wie es ist, mir persönlich gefiel es so.


Ebenfalls liebe Grüße und viel Erfolg aus Österreich :huhu:
 
Hallo,

so nun ist Endspurt!
Bin doch einigermaßen freudig überrascht, das der Betrag fast seine Zielmarke erreicht hat.
Der Versuch das Ergebniss mit Formel zu prognostizieren ist zum Glück ja ordentlich in die Hose gegangen. So spielt das Leben mit seinen vielen Unbekannten ;-).
Also gebt Euch noch einmal einen Schubs! Habe mir auch ein digitales Abo zugebucht, obwohl ich die Printausgabe wesentlich mehr schätze.

Gruß und CS
Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

wow, wie uneigennützig :smiley61:

Ich werde sie weiterhin in meinem Schreibwarenladen kaufen und trage lieber zum Erhalt des lokalen Einzelhandels bei......
 
Hallo Thomas,

zur Ehrenrettung der Formel muss man sagen, dass es zum Zeitpunkt der Hochrechnung noch keine Händler- Hersteller- und Sternwartenpakete gab.
Ohne die dadurch eingespielten 30.000 Euro würde es auch immer noch ziemlich düster aussehen.

Ob der nun noch stärkere Einfluss der Händler dem Blättchen gut tun wird steht auf einem anderen Blatt, warten wir mal ab, wie viele Abos in einem Jahr noch Bestand haben ...

Ich selbst werde mich jedenfalls erst zu einem Abo entschliessen, wenn auch sicher ist dass es den Newsletter weiterhin geben wird.

Grüsse Jochen
 
Also ich hab' als der Verlag pleite war mein Abo gekündigt und mein restliches Geld zurück erhalten...

Jetzt drücke ich die Daumen, dass der Verlag sein Ziel erreicht und weiter machen kann.

Wenn Phoenix dann wieder fliegt, bin ich sicher auch wieder mit einem Abo dabei.

Aber ansonsten ist das halt so, Firmen kommen und gehen...

Also, viel Erfolg! War ne tolle Zeitschrift und es wäre toll wenn es die wieder geben würde.

Gruß
Ernie
 
Zitat von portaball:
Ich selbst werde mich jedenfalls erst zu einem Abo entschliessen, wenn auch sicher ist dass es den Newsletter weiterhin geben wird.

Hallo,

ich finde es etwas merkwürdig, dass es von 15.000,- € mehr oder weniger abhängt, ob der Newsletter weiterhin für alle oder nur für Abonnementen verfügbar ist.

Fakt ist doch

1. dass der Newsletter bei Weiterbestehen von Interstellarum weiterhin produziert wird, damit die Abonnementen ihn erhalten und

2. es keinen Cent mehr kostet, ob er nur an die Abonnementen oder an alle Interessierten geschickt wird.

Mir persönlich ist es egal, ob er weiterhin erscheint, da ich ihn immer nur sporadisch überflogen habe, als werbetechnische Maßnehme wäre er aber empfehlenswert. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand nur wegen dem Newsletter ein Abo abschließen wird.

Viele Grüße

Carsten

 
Zitat von eckehardt70:
Hallo,

so nun ist Endspurt!
Bin doch einigermaßen freudig überrascht, das der Betrag fast seine Zielmarke erreicht hat.
Der Versuch das Ergebniss mit Formel zu prognostizieren ist zum Glück ja ordentlich in die Hose gegangen. So spielt das Leben mit seinen vielen Unbekannten ;-).
Also gebt Euch noch einmal einen Schubs! Habe mir auch ein digitales Abo zugebucht, obwohl ich die Printausgabe wesentlich mehr schätze.

Gruß und CS
Thomas
Lieber Thomas,

was ordentlich in die Hose gegangen ist, ist das Managemnt und der Umgang mit Ressourcen. Sonst gäbe es diesen Thread erst garnicht und auch keine Rettungsaktion.

CS
Gerrit
 
Zitat von AstroCarsten:
Fakt ist doch

1. dass der Newsletter bei Weiterbestehen von Interstellarum weiterhin produziert wird, damit die Abonnementen ihn erhalten

Das habe ich anders verstanden.
Bei erreichen von 100.000 Euro wird es die Zeitschrift weiter geben.
Den Newsletter gibt es aber erst, wenn 115.000 Euro zusammen kommen.
Wenn das passieren sollte gibt es den Newsletter nur noch für Abonnenten, was ich für richtig halte.

Grüsse Jochen
 
Morgen,

na dann bin ich nun zunächst mal den Händlern dankbar, die Klippe fürs erste umschifft zu haben, etwa 1/3 der Summe wurde nun von Nicht-Lesern aufgebracht (Sternwarten, Händlern, Sponsoren) ;)

Jetzt wird sich zeigen, was für einen Einfluss das auf die "neue" Interstellarum haben wird und wieviel vom Aufbruchsgedanken umgesetzt wird, selbstverständlich bekommt die "neue" Zeitschrift von mir ihre Chance (am Kiosk). Interessant wird sein:

Wird der Anteil der Finanzierung Einfluss auf den Inhalt haben?

Wie breit wird man die neuen Themenausrichtung aufstellen und wie wird das bei der vormaligen Zielgruppe ankommen?

Wieviel Prozent der "leeren" Abos wird am Ende mit den realen verrechnet und weitergeführt werden?

CS Benny
 
Ich werde sie weiterhin in meinem Schreibwarenladen kaufen und trage lieber zum Erhalt des lokalen Einzelhandels bei......
Ich selbst werde mich jedenfalls erst zu einem Abo entschliessen, wenn auch sicher ist dass es den Newsletter weiterhin geben wird.
Wenn Phoenix dann wieder fliegt, bin ich sicher auch wieder mit einem Abo dabei.
Sorry, aber ihr habt es noch nicht verstanden: Wenn nicht genug Abos zusammenkommen, wird es kein interstellarum mehr geben. Also diese Optionen gibt es eigentlich nicht...

Derzeitiger Stand: 95.666,- Euro
Die 100.000,– werden wohl erreicht, aber anscheinend braucht es noch zusätzlich 15.000,- für den Newsletter... ?)

Gruß
Burkhard
 
Sorry, aber das mit dem Newsletter ist Bullsh***

Und überhaupt...

Egal, nicht meine Firma, aber der Markt hat offensichtlich IS überlebt, und jetzt soll mit einem mehr als fragwürdigem neuen Konzept eine "gleiche" Zeitschrift entstehen, genau so lahm wie vorher, keine interkativität, keine moderne Platform wie iOS, kein digitalen Inhalt als Abo ohne Papierkram... Also das macht alles keinen Sinn.

Aber hey, schönes Thema um es amüsiert weiter zu verfolgen ;)

Gruß
Ernie

PS: ich habe seit Dezember mal Sky & Telescope aus den USA im Abo... Tolle Zeitschrift, nicht zu teuer, und sogar der intl. Versand zu mir nach Hause funktioniert schnell!!
 
Zitat von Terrorernie:
[...] aber der Markt hat offensichtlich IS überlebt, und jetzt soll mit einem mehr als fragwürdigem neuen Konzept eine "gleiche" Zeitschrift entstehen, genau so lahm wie vorher, keine interkativität, keine moderne Platform wie iOS, kein digitalen Inhalt als Abo ohne Papierkram... Also das macht alles keinen Sinn.
Angesichts der Tatsache, dass der Markt gerade schon fast 100.000 Euro p.A. für die Zeitschrift aufgebracht hat, scheint mir die Überlebtheit nicht so offensichtlich zu sein. Auch das Fehlen der von dir unbedingt verlangten "modernen Plattformen" und das gleiche, lahme Konzept scheinen für eine wirtschaftliche Fortführung nicht so furchtbar schädlich zu sein.
Würde die Zeitschrift nur noch digital angeboten, bzw. gäbe es einen Schwerpunkt auf diesen Vertriebskanal, wäre ich jedenfalls nicht mehr dabei - und ich vermute, ich wäre nicht der Einzige - obwohl ich sehr technikaffin bin.

Ich freue mich, dass ich Unrecht hatte, und es jetzt fast schon soweit ist, dass es weiter gehen kann. Etwas besorgniserregend ist, dass die Summe nur zu einem Teil von den regelmäßigen Lesern aufgebracht wurde und dass viele Händler und Vereine einen erheblichen Teil tragen mussten. Ob dieses Engagement Bestand haben wird, wird sich zeigen. Für den Augenblick aber darf man sich als weitgehend zufriedener Leser der Zeitschrift bei diesen Spendern sehr bedanken.

Gruß
Sebastian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ernie,
na so gut ist jetzt S&T auch nicht. Vielleicht ein bißchen US-Like. Da ist alles größer, schöner, bunter und dramatischer.
Ich schau mir S&T gelegentlich an, wenn ich ein Heft aus Amerika
bekomme.
Preis Einzelheft 5,99$
Aufteilung Januarheft 86 Seiten:
21 Seiten Werbung
8 Seiten Hot Products(aber keine Tests oder Aussagen)
je ein guter Bericht über Hubble, Großteleskope und BB.
Da ist IS auch nicht schlechter.

Ähnlicher gilt für Astronomy(Einzelheft 6,99$
Januarheft 74 Seiten, davon 15 Seiten Werbung

LG Jochen
 
Wenn wir schon am Vergleichen sind, dann sollten wir die koreanische "Byeolgwa Geuleohge Bwa" nicht vergessen.
Erscheinungsweise: zweiwöchentlich
Preis: astronomisch
Seiten: 66, davon 46 Werbung, davon allein 26 Seiten für Samsung
- Jede Woche eine Empfehlung über schöne Beobachtungsorte ohne Lichtverschmutzung in Koreas freundlichem Nachbarland im Norden
- Haufenweise Bilder von Boliden ... äh, nein Raketenspuren (auch aus dem Norden)
- restliche Seiten: Eigenwerbung und Querverweise für das hauseigene Verlagsprogramm
- der Clou: zweisprachig hangugmal (südkoreanisch) und chosonmal (nordkoreanisch)

Astronomieherz, was willst Du mehr :biggrin:

BG
Rene
 
;)
ich bin echt gespannt wie es weiter geht.

Und die 100.000 € sind von Idealisten, Träumern und Firmen denen das als Webung nützen wird. Ohne den Businessplan zu kennen und ein zukunftsträchtiges Konzept würde ich mich da nicht einbringen. Egal bei wem... Aber da bin ich wohl zu realistisch/kapitalistisch.

Bin gespannt ob das "neue" Konzept erfolgreich sein wird - wie schon gesagt, ich würde wieder abonieren, wenn es weiter geht.

Gruß
Ernie
 
Hallo Burkhard,

doch ich habe verstanden. Brauchst du mir nicht zu erklären.

Fakt ist: Das Crowdfunding wird wohl erfolgreich sein, also kann ich die IS dann wohl wieder am Kiosk kaufen, so wie ich es immer getan habe.
Ich sehe die IS als "Goodie" bei meinem Hobby und nicht als "must have", soll heißen: Ich lese sie ganz gerne jedoch würde ich sie nicht sonderlich vermissen. Daran sollten sie arbeiten das die IS ein "must have" Produkt wird. Dann wirds auch in der Zukunft keine Probleme geben........
 
Schön auf den Punkt gebracht, Olli, allein der Glaube daran fehlt mir.

Man hat doch bisher schon alles richtig gemacht, das erfolgreiche Crowdfunding bestätigt das ja zweifelsfrei.
Wenn das keine Aufforderung ist genau in diesem Stil weiter zu machen ...

Ich würde mich freuen, wenn ich falsch liege, aber alleine die Ankündigung nun an einem neuen Shop System für die Abos und Digitalausgaben zu basteln lässt mich kopfschüttelnd zurück.

Grüsse Jochen
 
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