ISON nun im Gesichtsfeld von SOHO LASCO C3

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Ja wirklich spannend.
Er wird tatsächlich scheinbar wieder heller.
der Schweif hat eine enorme Länge.
Schön dabei zu sein.
los ISON, gib alles.
 
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Zitat von Alexander_Cremer:
Na, dann freu Dich mal nicht zu früh Thorsten. Du weißt ja, Du mit "Deinem" wolkenlosen Himmel musst morgen ganz früh raus und uns von Deiner Sichtung - noch besser mit Foto, berichten. ;)
Bin ich ja inzwischen (dank Ison! ;) ) gewöhnt.
Und die Sonne geht um 8:00 auf, also kein wirkliches Problem.

Foto, ja, gar nicht dran gedacht, gleich bereit legen.

Das Wetter, hm, ...guck guck... :augenrubbel:
gerade ne fette Wolke über allem.

Aber die Vorhersage lässt hoffen...
 
Im Vergleich zu vorher - R.I.P.
 
Kann es sein das ISON bei der Sonnenannäherung aufgrund der zunehmenden Temperatur und des Sonnenwindes seinen Schweif langsam aber sicher verloren hat und dadurch die Helligkeit stetig zurück gegangen ist. Vielleicht hat der "winzige" Kern die Passage wohlbehalten überstanden. Vielleicht ist der Kern kompakter, als wir alle denken. Und nun darf sich ruhig ein schöner Staubschweif ausbilden. Dann müsste die Helligkeit nun stetig steigen.

Gruß

Günther
 
Auf dem aktuellen C2 von 22:02 Uhr UT habe ich den Eindruck, als ISON heller würde. Kann natürlich auch Wunschdenken sein.

cs
Alexander
 

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Sollte der Kern jetzt nicht geradezu kochen?? - oder habe ausgekocht ..
 
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Hi,

Auf jeden Fall war/ist es toll, der Himmelsmechanik so bei der Arbeit zuzuschauen.

Ich hoffe, dass der Rest noch für meinen Vierzoll-Richfielder ausreicht.

Beste Grüße,

Achim
 
Das können doch nicht nur Trümmer sein. Der helle Wahnsinn, was für eine ISON-Show. Und richtig gut, dabei zu sein.

Beste Grüße Andrea
 
Warten wir es ab - ich denke es ist noch zu früh um wirklich belastbares auszusagen.
ISON oder zumindest Teile von ihm sind um die Sonne herum gekommen. Das ist schon mal mehr als einige vermutet haben. Schön!
Jetzt wird es darauf ankommen, wieviel(e) Masse(n) noch vorhanden ist (sind) von deren Zusammensetzung.
Das der Schweif in direkter Sonnennähe durch den Strahlungsdruck und den Teilchenwind "leidet" war ja zu erwarten.
Dennoch hat ISON erneut viele überrascht, als der Nucleus ausgerechnet in Sonnennähe seine Aktivität anscheinend verringert hat.
Ob das der Anfang vom Ende war, oder der Geselle in der Lage ist (noch) ein paar weitere Haken zu schlagen ...?
Das Drehbuch war zumindest nicht schlecht :)
Mit zunehmenden Sonnenabstand muss ISON, oder das was von ihm übrig ist, die Karten auf den Tisch legen.
Na denne, gute Nacht.
Andreas




 
Ja, was für eine Show! Und dieser Schweif; was für eine gigantische Länge - kaum vorstellbar. Ich schaue die Bilder an und versuche mir die Größenordnung dieses Höllenfluges vorzustellen - mein Verstand scheitert kläglich …

Ich mag gar nicht mehr vom Monitor weggehen …
Schon der Gedanke, wie viele Menschen jetzt in diesen Minuten um ISON bangen - fantastisch!

Was da jetzt hinter der Sonne herkommt, sieht noch ziemlich kompakt aus, mag aber auch eine optische Täuschung sein. Doch will ich ein wenig daran glauben, dass ISON den Vorbeiflug mit seinem extrem hohen Tempo überstanden hat und uns in den nächsten Tagen Freude machen wird. Und sollte es anders kommen, waren wir auf jeden Fall dabei!

Viele Grüße, Ilka
 
Hallo,

ich müsste im Bett liegen, aber noch ist es zu spannend :D

Ich habe ein Frage: Wäre wie stellernweise erwähnt nur noch Staub übrig, müsste der sich nicht weiter verteilen und abschwächen? Um es mal in ein laienhaftes Beispiel zu kleiden - ein mit Farbpulver gefüllter Beutel wird geworfen, er explodiert, das Pulver setzt seinen Flug noch eine Weile fort, das ist ja dann nicht mehr dicht und wird zunehmen zerstreuter, auf den Fotos sieht das anders aus... schlechter Vergleich?

Viele Grüße
Benny
 
Zitat von Alexander_Cremer:
Na, dann freu Dich mal nicht zu früh Thorsten. Du weißt ja, Du mit "Deinem" wolkenlosen Himmel musst morgen ganz früh raus und uns von Deiner Sichtung - noch besser mit Foto, berichten. ;)
Ich hab mir mal die Situation angeschaut,
selbst wenn der Komet bis morgen früh noch existiert,
ist die Geometrie so kurz nach dem Perihel
noch extrem ungünstig, um nicht zu sagen
unmöglich zu sehen. Auch morgen Freitag Abend.
Werde es natürlich trotzdem versuchen!
 
Ich habe zwar keine große Ahnung, was da für Teilchen von der Sonne abgestrahlt und weggeblasen werden, aber ich bin mir beim Betrachten der Fotos sicher, dass diese Partikel die scheinbare Helligkeit des Kometen beeinflussen. Der Komet wird quasi wie von "Partikelwolken" verdeckt.

Das erklärt den scheinbaren Helligkeitsabfall bei der Annäherung an die Sonne!

Wir müssen also noch ein paar Stunden abwarten um zu sehen, mit welcher Helligkeit ISON sich dann wieder von der Sonne entfernt.

Grüße
Martin
 
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Werde es natürlich trotzdem versuchen!
[/quote]
Finde ich klasse, Thorsten. Das wird ... Dein Kätzchen hat´s echt drauf. Drücken wir die Daumen.
Gruß Andrea
 
Hallo Benny.

Zitat von Benny:
Hallo,
Ich habe ein Frage: Wäre wie stellernweise erwähnt nur noch Staub übrig, müsste der sich nicht weiter verteilen und abschwächen? Um es mal in ein laienhaftes Beispiel zu kleiden - ein mit Farbpulver gefüllter Beutel wird geworfen, er explodiert, das Pulver setzt seinen Flug noch eine Weile fort, das ist ja dann nicht mehr dicht und wird zunehmen zerstreuter, auf den Fotos sieht das anders aus... schlechter Vergleich?

Die Materie ist noch dicht beisammen. Du musst Dir die Groessenordnung etwas anders vorstellen. Kometenkerne sind im Gegensatz zu ihren Schweifen winzig klein. Sollte ein Kometenkern in seine Einzelteile (durch Gravitationskraefte, Druck, usw.) zerfallen, so zieht er diese hinter sich her.
Bestes Beispiel ist der Komet Elenin, der vor ein paar Jahren nach seinem Zerfall als laengliches Woelkchen visuell beobachtet werden konnte.

m.m.
 
Hallo Alexander,

anhand der Animation kann man sich gut die Bahn im Raum vorstellen. Der Schweif scheint sich immer stärker aufzufächern
und müsste bald dem Kern vorweg laufen.
Vielleicht hat ja auch die sich ständig verändernde Perspektive einen Einfluss auf die Helligkeit gehabt. So, nun geht's aber
ins Bett und es wird sicherlich von ISON geträumt. Bis heute.

Sternfreundlicher Gruß

Günther

 
Die Belichtungszeiten von LASCO-C2 waren vor dem Perihel um die 15sec pro Bild, jetzt liegen sie bei 26sec - und die Katze ist trotzdem deutlich schwächer und zeigt keine Spur von einem Kern ..

siehe auch
hier
 
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