Hallo Jan, hallo Peter,
interessant, was du für dich feststellst, ist mir gar nicht so bewusst gewesen. Ich bezeichne herausarbeiten auch gewöhnlich wie du

. Ich versuche einfach nur, die feinsten Strukturen, die da sind, nicht "wegzuschärfen", wie es meist getan wird. Das ist zugegebenermaßen nicht immer einfach.
Nach langem Ansehen entscheide ich mich immer für die schwächer bearbeiteten Fotos, die "natürlicher" aussehen und weniger stark geschärft, dafür auch nicht überschärft sind. Da kann man, bei längerem hinsehen, genau sehen, was auf den überschärften Fotos (vielleicht sogar sofort) zu sehen ist, jedoch auch noch mehr, feinere Details.
Ich habe nochmal eine erneute Version erstellt - der Vergleich sei dann einem jeden selbst überlassen. Ich habe meine aggressivere Version vom Vergleich oben genommen und mit Maske bearbeitet. Nur den Rand des Planeten. Diesen habe ich für mein Gefühl nun eben überschärft, aber die meisten empfinden dies ja doch als schärfer. Zugegebener Maßen liegt ja auch kaum ein (kein?) Detailunterschied zum Rand des Planeten hin vor.
Link zur Grafik:
http://img13.imageshack.us/img13/6940/jupiter2050376registaxw.jpg
Peter: Ich werd mir deine neuen Aufnahmen mal anschauen und eine versuchen ähnlich zu optimieren, wie deine ersten zur Verfügung gestellten Rohdaten :] Danke für die Bereitstellung, noch habe ich jedoch nichts daran gemacht..
Viele Grüße und viel Erfolg euch noch.
Achja, bevor ichs vergesse - Jan: Ja ich nutze das schonmal, erst schärfen (feine Details, kleiner Radius), dann das Rauschen entfernen (natürlich auch nur sehr dezent), dann etwas (meist minimal) gröber schärfen (gröbere Details, größerer Radius)... Usw. Manchmal bringts was, aber kann man vermutlich auch umgehen, wenn man direkt die goldrichtigen Schärfungswege gefunden hat! (mit sogar besserem Ergebnis womöglich)
Alexander