Kaufberatung Newton

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joerg21

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Hallo zusammen,

Ich benötige eure Hilfe bei der Auswahl meines neuen Newton.

Mein bisheriges Setup ist ein 8" f/5 von GSO auf einer EQ8. Ich bin hauptsächlich fotografisch mit der Asi 071 mc pro unterwegs. Am Newton ist noch ein Baader Steeltrack und Baader mpcc mark iii Komakorrektor verbaut.

Ich würde gerne auf 10" oder evtl. Sogar auf 12" umsteigen. Fotografisch sollte das mit der eq8 auch noch passen.

Ich scheue mich etwas vor einem schnellerem Öffnungsverhältis. Bin aber offen, wenn der neue Newton halbwegs justagestabil ist.

Mein Budget beträgt max. 3.000 Euro.
Mir kamen dabei folgende Teleskope in den Sinn, wobei ich gerne auf euren Rat und Erfahrung achten möchte.

1. TS Optics Teleskop N 254/1016 Photon OTA
2. TS-Optics ONTC 303 mm f/5 Newton-Teleskop - Carbontubus
3. TS-Optics UNC 305 mm f/5
4. GSO Teleskop N 305/1500

Würdet ihr den Baader steeltrack behalten?

Ich frage mich auch, ob der ontc im Vergleich zum unc den Aufpreis wert ist?

Zudem frage ich mich, ob bei der Größe nicht besser ein Carbontubus die bessere Wahl wäre. Vielleicht ist das bei f/5 aber noch nicht so kritisch?

Geliebäugelt habe ich definitiv mit Lacerta. Finde jedoch nur noch die f/4 Variante.

Freue mich auf eure Ratschläge.

CS

Jörg
 
Hallo Jörg,
ich habe sowohl den 8 Zoll f/4 und den 10 Zoll f/5 von Lacerta. Ich kann Dir diese Marke nur sehr empfehlen. Allein der OAZ Octoplus ist fantastisch stabil.
Warum kein f/4 ? Die Kollimation kann man erlernen und wenn man es einmal raus hat ist das kein Hexenwerk.
Gruß
Rainer
 
Hi Rainer,

Vielen Dank für deine Nachricht.
Gibt es denn noch f/5 von lacerta?

VG
 
Hallo Jörg,

habe bevor ich meinen Eigenbau begonnen habe, der ein bisschen größer ausgefallen ist, habe ich auch sehr sehr lange mit dem 10“ f4 von Lacerta geliebäugelt und hatte sogar schon einen bestellt.

Der aktuelle Fotonewton von Lacerta ist der, meiner Meinung, aktuell ausgereifteste kaufbare Newton ohne Bedarf an Extratuning.
(Neben einem Vätes von Nauris vielleicht, der aber preislich und in der Konzeption in einer komplett anderen Liga spielt). Ich kenne die aktuellen Lacerta-Preise nicht, aber ein 12“ Modell gibt es sicher auch auf Anfrage. Aufgrund der gut gestalteten HS-Justage (ähnlich Takahashi Epsilon) bleibt der auch justierstabil und du gewinnst deutlich an Lichtstärke. Die Justage eines guten, angestimmten f4 Systems ist kein Problem.

Grüße,
Alex
 
Hi Niki,
Hey Alex,

Recht herzlichen Dank für eure Antworten.

Prinzipiell traue ich mir f/4 von der Kolli auch zu. Ich denke auch, dass lacerta im Vergleich zu TS eine deutlich bessere Wahl ist, gerade auch was die Justagestabilität angeht.

Ich denke aber die etwas höhere Brennweite ist gerade bei Galaxien interessant.

Was meint ihr zu Carbon bei Brennweite >= 1000mm?
Ich nutze N.I.N.A und hätte jetzt auch kein Problem mal den Autofokus zwischendurch laufen zu lassen.

LG
 
Letztendlich wird aber bei dem Wechsel von 8" f5 zu 10" f5 die ca. 250mm Brennweite auch kein riesen Sprung sein. Daher auch das "evtl 12".
 
Hat jemand Erfahrung mit den beiden TS ontc bzw unc 305 mm f/5? Ist der Mehrpreis von über rund 1.500 Euro zwischen beiden Varianten wirklich gerechtfertigt? Mal den OAZ außen vor gelassen...
 
Hallo Jörg, du könntest auch über eine Kamera mit kleineren Pixeln nachdenken. Kompensiert die kürzere Brennweite.
CS Harald
 
Hey Harald,

Ja, da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Der Vergleich asi 185 zu 071 ist deutlich.

Tendiere aber zu einem neuen scope.

CS
 

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Wobei man mit kleineren Pixeln bei z.b. 10" f5 schon ins oversampling kommt.
 

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Bei 12" f5 wäre ich mit der 071 noch gerade so vorm oversampling
 

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Hallo Jörg, die meisten Bilder in meiner Astrobin-Galerie sind mit dem ONTC 12“ f/5.3 mit Carbontubus entstanden. Wie Du dort siehst, geht es bei meinen Bildern um echtes Kleinzeug, das bei Undersampling gnadenlos als Schrott abgebildet würde. Aus meiner Sicht darf das auch unter meinem permanent grottigen seeing > 2,5 arcs hier an der Küste gerne ordentlich oversampelt werden, Bei diesen Objekten geht auch kein Weg an mehr (und immer mehr!) Brennweite vorbei. Arps, Abell-Haufen etc. benötigen also auch gerne 3200 mm, die ich mir mittlerweile mit dem RC 16” besorgt habe. Diese lange Brennweite hätte ich natürlich wegen der besseren Winkelauflösung gerne auch mit f/4 … aber das wird unbezahlbar. Bei 1000 mm sind deshalb f/4 die Wahl der Wahl. Und insgesamt … hängt das alles also prinzipiell mit der Wahl der beabsichtigten Objekte der Astrophotographie zusammen.

Der Carbontubus des ONTC war gegenüber meinem vorherigen GSO 10” ein Unterschied wie Tag und Nacht. Bei normalen Nächten mit wenig Temperaturdifferenzen steht der Fokus wie ne Eins. Auch beim Autotransport zu Teleskoptreffen bleibt die Kollimation stabil. Bei starkem Temperaturabfall in der Nacht verändert sich der Fokus minimal. Das lässt sich übrigens mit einem Motorfokussierer viel, viel besser “händeln” als per Hand. Diese “Aufrüstung wäre also meine zusätzliche Empfehlung.

Wenn man eine EQ 8, die locker 50 kg Zuladung verkraftet, besitzt, stellt sich aus meiner Sicht gar nicht die Frage, ob man von 8” auf 10” oder 12” upgradet. Da ist mehr und noch mehr Öffnung doch schon gesetzt!!! :)))

Ich hoffe, meine Infos sind nützlich? LG und CS! Gotthard
 
Hey Gotthard,

Vielen Dank für deine Nachricht!
Ja, Carbontubus wird es dann wohl werden. Erst recht, wenn es ein 12" wird.

Kannst du was zu den Preisunterschieden zwischen TS UNC / ONTC sagen? Ich meine ist der Preisunterschied wirklich gerechtfertigt?

PS: Motorfokus habe ich. Ist ein deepsky dad

Viele Grüße


Jörg
 
Hallo Jörg! Genaues kann ich dazu nicht sagen. Der teurere Sandwichtubus dürfte stabiler sein. Die zusätzlichen Bohrungen zur Anpassung der Fokuslage … bequem aber extrem preiswert im DIY Verfahren zu generieren. Vielleicht steckt auch Potential in der freien Fokussiererwahl. … … Keine Ahnung! :)

Was ich aber sagen kann, ist, dass ich an den 12“er ONTC deutlich unter Neupreis gekommen bin, da ich ihn hier im Gebrauchtmarkt von Stefan Heutz erwerben konnte. Ein wirklich guter Einkauf. Der Orion-UK-Spiegel ist deutlich über Standardqualität. Strehl von 99, echter 1/10 lambda Spiegelschliff. Die Reflexion dürfte auch im Optimum gewesen sein … ich muss ihn mal wieder putzen. :) Vielleicht liegt da der wesentliche Unterschied, der sich dann preislich auch von durchschnittlicher GSO-Ware abhebt.

Ich bin mit dem Teil total zufrieden. Nur 1500 mm Brennweite sind eben mittlerweile etwas spärlich.

LG Gotthard
 
Ich finds immer wieder toll, dass Orion UK zu fast Massenware Preisen IMMER Strehl 99 liefert.
Das schafft nicht mal Takahashi, und die nehmen 6500€ für 5".
Schade, dass das kein anderer schafft.
Aber man kann ja glauben woran man will.
Hab da mal so ein paar echt schockierende Berichte gelesen.
Wehe wenn man nachmisst, dann kommt das böse erwachen, und der Hersteller kennt dann auf einmal keinen mehr. Oder sie schleifen beim Nachbessern noch nen extra Asti mit rein und der Spiegel wird noch schlechter.
Zumindest manche Oriongurken erkennt man schon an gelber Verspiegelung.
Und ja,natürlich ist das ja alles achon Jahrhunderte her, längst vergangen und alles ist im Stillen automatisch viel Besser geworden.
Bei Daystar funktioniert wenigstens die RMA.
Ich lass da die Finger von.

LG
Olli
 
Hallo Jörg,
Ich habe seit Jahren auch einen 12 Zoll ONTC mit 1500mm Brennweite.
Der Hauptspiegel ist aus Quarz und bildet sehr gut ab (0,98 Strehl). Der OAZ ist ein Baader Diamond Steeltrack, als Fangspiegel habe ich einen Antares Lambda/30. Der Fangspiegel hat eine Heizung spendiert bekommen, der Hauptspiegel einen saugenden Lüfter. So ist der Newton sofort einsatzbereit. Ich nutze ihn fotografisch mit einem GPU oder einem TS-Reducer 0,73. Visuell beobachte ich praktisch nur noch mit einem Maxbright 2. Am OAZ hängt ein ZWO EAF. Das Gewicht liegt bei 16,5 kg mit Schellen. Bin seit über 35 Jahren aktiv und hatte schon viele Teleskope gesehen und durch diese auch durchgesehen. Der ONTC ist und bleibt mein Traumgerät! Der macht visuell und fotografisch einfach nur Spaß. Und genau das ist das schönste Ziel, das man mit einem Hobby erreichen kann....
Beste Grüße,
Burkhard
 
Achso, fast vergessen: Einen UNC würde ich mir sicher nicht kaufen, obwohl ich dieses System nicht persönlich kenne. Der Tubus ist deutlich weniger stabil ( kein Sandwich, dünne Wandung) und die Hauptspiegelzelle ist viel einfacher. An diesen Stellen zu sparen wäre genau an der falschen Stelle gespart. Auch würde mir nie wieder (!) ein BK7-Hauptspiegel ins Haus kommen. Bei mir sind temperaturkonstante Nächte praktisch nie gegeben und der Spiegel (mag er auch noch so toll geschliffen sein) erreicht nie seine Idealform. Ich hatte mal einen ziemlich guten 16er und diesen auch selbst vermessen, aber im Keller bei konstanter Temperatur ist halt was anderes als draußen bei stetig fallender.
Also meine klare Empfehlung: Entweder ONTC oder Lacerta und ein ordentliches Spiegelsubstrat, gute Optik bei Haupt- und Fangspiegel, Heizung und saugender (!!!) Lüfter.
Lieber einmal richtig und dann genießen...
 
Hallo Jörg,
Lass die Finger von den UNC Geräten!
Ich spreche aus Erfahrung.
Ich bin dann zu Lacerta gewechselt.
Hatte den alten 8zöller und nun den neuen 10zöller. Tolle Geräte! Der 10er in jeder Hinsicht.
Der ONTC ist bestimmt auch gut. Lese jedenfalls nix negatives.
Hast also die Wahl. ?
Lg Flo
 
Hallo Jörg,
hab selbst einen ONTC 10"F4 und finde ihn sehr gelungen. Aus genau der Überlegung mit der Temperaturstabilität habe ich TS darauf angesprochen und sogar einen Quarz-Spiegel für 150€ Aufpreis bekommen. Das ist in Summe die ganze Nacht fokusstabil. Ich glaube, der Lacerta ist noch einen Tacken ausgereifter, denn er hat mittlerweile eine Ringblende ab Werk, und auch die gefräste Fangspiegelspinne ist solider als die klassische Spinne des ONTC.

Aber ob das jetzt letztendlich das Entscheidende ist, irgendwo ist jeder Newton eine Baustelle :p Ich habe mir beispielsweise einen Feathertouch-Auszug am ONTC gegönnt, da ich an allen Teleskopen Feathertouch-Fokusmotoren habe (und der Microfokus von Feathertouch ist aus purem Gold :love:)

Ich würde auch noch mal über die Farbe des Tubus nachdenken. Meiner ist schwarz, was natürlich viel cooler ist als ein weißer Tubus. Ob das aber thermodynamisch das Schlaueste war, vermutlich nein. Wenn ich es richtig verstanden habe, strahlt er dadurch stärker auf der dem Boden zugewandten Seite ab und erzeugt so etwas Tubus-Seeing. Ob das schlimm ist, keine Ahnung...
VG
Wolfgang
 
Aber man kann ja glauben woran man will.
Hab da mal so ein paar echt schockierende Berichte gelesen.

Hi Olli!

Also ich finde, mal was drüber gelesen haben, das reicht irgendwie nicht. Deshalb habe ich mal geschaut, welche Aufnahmen Du so produziert und hier präsentiert hast. Ich finde aber nichts. Wenn ich über die Qualität meiner Röhre etwas sage, dann beruht das auf realen Ergebnissen, die man im Detail überprüfen kann. Ich glaube, das sollte die Basis für eine seriöse Auskunft sein.

LG Gotthard
 
Was hat das denn das bitte mit fotografischen Aufnahmen zu tun?
Nur wer fotografiert hat recht und alle visuellen sind Lügner?
Muss man zwingend Astrofotografie betreiben um etwas sagen zu dürfen?
Fotografische Ergebnisse hängen sehr viel mehr vom Können des Fotografierenden ab als von der optischen Qualität des Gerätes.
Strehlwertmessungen und ausführliche Interferimetrie von unabhängigen Optikprüfern finde ich wesentlich aussagekräftiger als irgendwelche hübschen bunten Bilder.

LG
Olli
 
:coffee:

Messungen kann man m.E. mit Messungen vergleichen, Fotos mit Fotos, sofern sie nebeneinander beim selben Seeing und vernünftigen Randbedingungen aufgenommen wurden.

Abgesehen davon: jeder soll kaufen, was ihm sympathisch ist, aus welchem Grund auch immer. Und jeder wird das empfehlen, was er selbst hat, wenn er schon mal Gründe für seine Entscheidung gefunden hat. Ich hab den Lacerta, weiß warum, empfehle ihn, und weiß wieder, warum, und gleiches tun andere mit genau demselben Brustton der Überzeugung.

Dann streiten die Foristen meist eine Weile untereinander, der TO guckt verblüfft zu, und irgendwann kauft er sich - Gott sei Dank - etwas und erledigt damit das Thema. :D

Im schlimmsten Fall haben ALLE recht und - oh Wunder - man kann mit allen Geräten etwas am Himmel sehen und fotografieren. Wer hätte damit jetzt noch gerechnet! :eek:
Ergo: da alle von allem überzeugt sind, kürzen sich alle Argumente als persönliche Meinungen und Erfahrungen raus.

Oder mein Lieblingsspruch. Die Summe aller Antwort ist Schweigen. :cool:

lg
Niki
 
Lieber Niki, so einfach ist das leider nicht. Ich bin mit meiner Auskunft über das von mir benutzte Teleskop in die Liga der Blauäugigen eingruppiert worden, die so dumm sind, an das zu glauben, was man ihnen so vormacht. Und der Beleg dafür ist schlichtes Hörensagen. Das ist schlechter Stil, finde ich. Und es ist auch respektlos. Selbst dann, wenn DU es mit einem Like qualifizierst.

Also. Hier gibt es eine Anfrage von Jörg zu geeignetem Equipment, mit dem man ordentlich Astrophotographie betreiben kann. Es geht nicht um Literatur, die Praxis beschreibt, sondern um klare Auskünfte über praktische Erfahrungen und Einschätzungen, die aus realem Umgang mit echten Gerätschaften resultieren. Und es mag überraschen … die qualifizierteste Evaluation für astrophotographische Ausrüstung und deren Güte findet man in den damit gewonnenen Aufnahmen. Die kann man sogar vergleichen mit Bildern, die mit anderem Gerät und unter unterschiedlichsten Bedingungen erstellt worden sind. Ja, ich kann wirklich die Unterschiede sehen, die zwischen meinen Aufnahmen und denen von Kolleg*innen bestehen. Bei Olli sehe ich keine Medien, durch die ich irgendwelche Informationen zur Qualität oder Nichtqualität der Orion-Spiegel erhielte, und die Olli aus eigener Erfahrung zu Jörgs Entscheidungsfindung beisteuert.

Ich bleibe dabei, dass es für Jörg besser ist, konkretes Material und konkrete Fakten zu erhalten, die er prüfen kann, als sich mit Gerüchteküche zu beschäftigen. Wenn es qualifizierte Nachweise für ein betrügerisches Handeln einer Firma gibt, dann soll man das dokumentieren oder auf echte Quellen verweisen. Sollten die Orion-Optiken nachweislich mit gefakten Protokollen und mit krimineller Energie in Verkehr gebracht worden sein … dann sollte man das hier auf Astronomie.de ja auch entsprechend publizieren …

In diesem Sinne bleibe ich dabei, dass mein Spiegel die im Protokoll ausgewiesenen Eigenschaften besitzt … und dass ich ohne Einschränkungen auch ein paar Bilder damit produziert habe, die ohne diese Qualität der Optik nicht erreichbar gewesen wären. Hier ist.das Protokoll, damit man weiß was gemeint ist:

ontc 12 - zygo.jpeg


Ich weiß nicht, ob bei den UNCs auch solche Protokolle mitgeliefert werden. Auf jeden Fall könnte dies eine relevante Entscheidungshilfe sein.

LG Gotthard
 
Wenn man möchte, findet man recht schnell so einiges im Netz von enttäuschten Käufern von OOUK Spiegeln. Viel schlimmer als die schlechten Spiegel finde ich dabei aber die Art und Weise,wie Seitens OOUK mit RMA Ansprüchen umgegangen wird.

Man kann natürlich einfach Jeden, der nicht selbst fotografiert, als Lügner hinstellen.
Aber wer sagt dir, dass die andere Seite dann nicht genauso lügt?
Ich find es auch einen sehr schlechten Stil, einfach kategorisch jede Aussage, die nicht recht zur eigenen Meinung passt, einfach so frech der Lüge zu bezichtigen.
Klar gibt es hervorragende Spiegel dieser Firma, aber ebenso fiese Gurken, genauso wie bei Syntha und GSO halt auch.
Ich würde nur Prüfprotokollen glauben schenken, die von unabhängigen Optikprüfern kommen. Zertifikate der herstellenden Firma selbst sind ohne unabhängige Überprüfung schlicht nur als Werbung einzustufen. Siehe VW....

LG
Olli
 
Bei Olli sehe ich keine Medien, durch die ich irgendwelche Informationen zur Qualität oder Nichtqualität der Orion-Spiegel erhielte, und die Olli aus eigener Erfahrung zu Jörgs Entscheidungsfindung beisteuert.
Jeder soll das dazu beisteuern, was er zu sagen hat. Ob theoretisch oder praktisch, alles kann (muss aber nicht) hilfreich sei.

Ich sehe auch keine besondere Relevanz in Bildern allein, da man die Serienstreuung nicht kennt, den Himmel und das seeing nicht, und die Relevanz für den TO ist daher nicht festzunageln. Da hängt ja ein ganzer Image Train dran und die EBV, und auch das Können des Fotografen.

Was Bilder zeigen können, ist, was zum Zeitpunkt der Aufnahme mit einem Teleskop offensichtlich machbar war oder ist. Also die Auflösung und der Kontrast, etc. sofern die nicht von der EBV erst zurechtgerechnet wurden. Aber prinzipiell: ja, man sieht ein Bild dieses Teleskops. Das schadet nicht und gibt Aufschlüsse.

Verallgemeinerbar ist es nicht, aber wenn man eine übliche Bandbreite der QC zugrunde legt, kann man etwas über die Eigenschaften dieses Teleskops sagen.

Ich würde nur Prüfprotokollen glauben schenken, die von unabhängigen Optikprüfern kommen.
unbedingt! ;):y:

Alles andere ist - naja.
Quatsch, wenn man Pech hat.
Protokolle des Herstellers - no way. :ROFLMAO:

lg
Niki
 
OOUK,

Ja bei denen gab es vor ein par Jahren wirklich so manche doch sehr gute Geräte, was man von einigen Besitzern nachvollziehen kann.

Ich habe mir ein kleinen 5.5" Mak geleistet der zwar Off Topic hier ist, und muss bestätigen dass das Ding right out of the box echt nichts ist.
Komischerweise sehe ich letzter Zeit das dieses bei mir daheim stehende Modell bei so manch einem Händler viele Km macht beim hin und her fahren.....:censored:

Mit OOUK muss man erstmal abwarten ob die wieder die Kurve kriegen in ein par Jahren.

Außer man spielt gerne "Mensch ärger dich nicht".

Just my two cents about OOUK.

Clear skies,
- Martin

PS, heute nachmittag wird meins zerlegt da ich sehr gute Tipps erhalten habe wie ich das Problem in Griff bekommen kann. Auch wird es ein substantiales Update geben an der Meniscus Fassung, wie auch das Rohr wo der HS drübergleitet wird auch noch unterlegt das er beim abrollen nicht wabbelt....
 
Kurz und trocken:

ich kenne drei 12" Spiegeln von OOUK im Bekanntenkreis, einer ursprünglich eine Gurke mit ca. 50% Strehl der wurde vom Händler gegen einen gescheiten getauscht, und jeweils ein "guter bis sehr guter" mit f4 und einer mit f5,3.

Viele Grüße Felix
 
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