Kaufberatung Newton

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Hallo zusammen,

Ich möchte mich bei euch allen für die vielen Antworten bedanken. Das hat mich wirklich gefreut.

Was ist bei mir mit gutem Gefühl hängen geblieben?

1. Willst du wissen, was du kaufst, dann muss ein unabhängiger Prüfbericht her
2. Carbontubus absolut empfehlenswert und auf die Wandstärke und Bauweise achten. Z.b. Sandwichbauweise
3. Empfehlung klar für lacerta, wobei der ONTC sicherlich auch keine schlechte Wahl wäre
4. Mit den längeren Belichtungszeiten kann ich bei f5 zu f4 leben. Da hat das mehr an Brennweite für mich gefühlt mehr Gewicht
5. Spiegelträger Pyrex mit Quarzbeschichtung

Lacerta bietet keinen 12" f5 an, aber ich werde mal anfragen, um auch zu sehen, wo ich preislich im Vergleich zum ONTC lande.

Auch wenn es hitzige Diskussionen gibt, bin mir sicher, dass uns alle die Freude an diesem außergewöhnlichem Hobby verbindet. Wir lernen stetig dazu, tauschen uns aus und das ist das tolle an diesem Forum!

The sky is the limit!

Vielen Dank!

Jörg
 
Hallo Jörg
Pyrex als Spiegelsubstrat ist schon mal gut. Deutlich besser wäre Quarz. Nicht zu verwechseln mit der Quarzzschutzschicht ;)
 
Hallo zusammen,

da ich mir gerade ähnliche Fragen stelle wie Jörg, klinke ich mich mal ein.

Ich fotografiere derzeit mit einem 5" ED. Mich stört allerdings immer mehr, dass das Teil wegen Astrofotografie mittlerweile so verbaut ist, dass jeweils immer gewisse Umbauten vornehmen müssen, bis ich visuell beobachten kann...wofür ich mir das Teil eigentlich gekauft habe. Daher überlege ich mir gerade ein zweites Setup zu bauen. Und jeweils eins nur fotografisch und eins nur visuell zu verwenden.

Soweit ich das sehe, sind ONTC und Lacerta die Kandidaten, die in die engere Wahl kommen. Wie sieht es eigentlich mit Noctutec aus? Die versprechen ja ähnliches wie Lacerta und ONTC.

Allerdings ist bei mir alles eine Nummer kleiner. Ich habe "nur" eine EQ6-R. 1m Brennweite halte ich für ideal für mein Setup. Da geht alles noch aufs Bild und ich kann die mögliche Auflösung erreichen. Daher wäre mein "Aufstieg" entweder auf einen 8" f/5 oder einen 10" f/4. Letzterer müsste dann aber zwingend sehr leicht sein.

Halten die diskutierten Marken wirklich stabil die Justage? Verschiebt sich da auch nix, wenn die mal länger lagern? Ich muss das Teil eigentlich nur von der Säule nehmen, ein paar Meter tragen und dann abstellen.

Und den Fokus halten die tatsächlich die ganze Nacht über? Oder gilt das nur bei Quarz/Zerodur/Sital?

Leuchten die auch Vollformat aus? Die Auszüge sind stabil? Keine Verkippungen oder sowas? Auch wenn da mal eine größere Gekühlte mit 7x Filterrad und OAG dran hängen?

Mir ist dann noch wichtig, dass die Geräte aus Ländern kommen, die halbwegs ordentlich mit der Menschheit umgehen. Wo kommen den die Bauteile und Optiken für die jeweiligen Marken her?

Grüße,
Joachim
 
Siehe auch:

Steht auf der Lacerta-Seite:
"wir empfehlen die Verwendung bis APS-C, nicht für Vollformatkameras, da mit f/4 und 2" Korrektor die Vignettierung stark ist und die Korrektur in den Bildecken nicht perfekt ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass es unmöglich ist. Es gibt Benutzer, die Vollformatkameras verwenden und damit zurechtkommen - sehen Sie hier (scrollen Sie nach unten für den Link zu voller Größe):"

Siehe: FN25010c-new | 250/1000 Lacerta Carbon Photonewton (zusammengebaut in


Und den Fokus halten die tatsächlich die ganze Nacht über? Oder gilt das nur bei Quarz/Zerodur/Sital?
Steht auf der Lacerta-Seite:

Technische Daten 10" f/4​

  • Gewicht: 14,6kg OTA (mit Schellen und Schiene)
  • Baulänge: 915mm
  • Innendurchmesser Tubus: 285mm
  • Aussendurchmesser Tubus: 298mm
  • Wandstärke 6.5mm mit 5mm Sandwich
  • Brennpunkt über Tubus: 142mm
  • Fangspiegel Durchmesser: 82mm
  • 100% ausgeleuchtetes Feld mit GPU Korrector: ca.15mm echt
  • OAZ über HS: 715mm
  • Spiegelmaterial: Pyrex, Gesamtsystem hat keine Temperaturdrift die ganze Nacht über

lg
Niki
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Joachim,
ich besitze sowohl den 8 Zoll f/4 und den 10 Zoll f/5 von Lacerta. Letzterer in der Quarzspiegelausführung. Die sind allerdings auch schon 4-5 Jahre alt und haben noch nicht die gefräste Fangspiegelfassung. Vor einer Aufnahmesession justiere ich mit dem Laser immer etwas nach, was aus meiner Sicht in der Dämmerung schnell erledigt ist. Zur Kollimation nutze ich ein Concenterokular, um den FS zum OAZ auszurichten. Dann den Justageempfehlungen von Tommy Nawratil folgen. Ist kein Hexenwerk. Der Octoplus OAZ ist ein Traum. Sehr fokusstabil. Okay ich nutze an beiden Geräten den MFOC mit der Aufnahmesoftware NINA. Da hat man dann mit der Routine in 4 Minuten sauber fokussiert und sollte sich in der Nacht etwas geringfügig verändern fokussiert der nach. Ist allerdings sehr selten, wenn man mal Veränderungen durch Seeineinflüsse ausser Acht lässt.
Vollformat leuchten beide nicht zu 100 % aus aber mit entsprechenden flats ist die Vignette kein Thema.
Ich würde jedenfalls beide Geräte so wieder kaufen.
Gruß
Rainer
 
Zu Noctutec kann ich mangels eigener Erfahrung nichts sagen. Mit der Fokusstabilität, nicht nur bei den ONTCs, kommt es auch ein Stück weit auf die Arbeitsblende an. Je lichtstärker, desto geringer die Fokustoleranz. Mit Reducer bei Blende 3,7 komme ich auch mit Quarzspiegel und Carbontubus nicht ganz ohne Nachfokussieren aus, sofern die Temperatur einige Grade über die Nacht abfällt. Auch ein Okularauszug ist aus Metall und hat eine temperarturabhängige Ausdehnung. Gleiches gilt für den Korrektor, die Zwischenringe, das Filterrad usw. Bei fotografischer Auslegung ist ohnehin ein Motorfokus zwingend (auch ohne Nachfokussieren möchte ich bei Blende 4 oder schneller nicht von Hand am OAZ für die Erstfokussierung drehen, auch nicht mit 1:10 Untersetzung.) Bedient wird sowieso alles über die Software. Und da ich an mir noch keine USB-Schnittstelle und ASCOM-Fähigkeit entdecken konnte, machts halt der Rechner ;)(visuell die Handsteuerbox).
Bei den ONTCs kann man das System ja auslegen, wie man möchte. Daher wird ein ONTC bei passendem Okularauszug, Fangspiegel und korreter Dimensionierung des Gesamtsystems auch vollformattauglich. Passende Korrektoren gibt es ja auch. Ich vermute aber, dass Lacerta das auf Wunsch ebenso machen könnte. Einfach mal fragen. TS bietet ja die ONTCs schon fix und fertig als Vollformat-Astrografen an (N-AGs).
Ich persönlich hätte auf Vollformat aber keine Lust. Da sind die Anforderungen an Justage, Verkippung usw. nochmal eine Hausnummer größer. Der dafür notwendige größere Fangspiegel wäre eine größere Kontrastbremse für meine visuellen Ambitionen (ich brauch halt einfach die eierlegende Wollmilchsau :giggle:). Und die Kameras liegen preislich auch ein ordentliches Stück über den gängigen APSCs.

CS,
Burkhard
 
Hallo Sternenfreunde,

Hat einer von Euch einen echten Vergleich mit den großen Skywatcher Newtons? Ich frage mich, ob man z.B bei einem PDS300 im Vergleich zu den teuren Newtons mit gleicher Öffnung und Brennweite wirklich einen optischen Unterschied bemerkt, vor allem fotografisch.

In unseren Breiten wird doch eher das Seeing entscheidend sein, als das letzte Quantum an Spiegelqualität, oder?

Vielen Dank und viele Grüße,

Günther
 
im Vergleich zu den teuren Newtons mit gleicher Öffnung und Brennweite wirklich einen optischen Unterschied bemerkt, vor allem fotografisch.
Hallo Günther,

es geht gar nicht um die Spiegelqualität allein. Es sind die Komponenten. Du kannst mit Sicherheit ein Bild machen mit einem skywatcher von der Stange, bei dem man keinen Unterschied erkennt zu einem ONTC, Lacerta, oder ASA Newton. Du wirst aber wahrscheinlich 5x so viele Bilder verworfen haben, aufgrund von Defokussierung, schlechter Kollimation, Temperaturdrift o.ä.. Ich habe großartige Fotos mit meinem günstigen TS Newton gemacht, aber wenn ich das ganze in fester Aufstellung in meiner Sternwarte betreibe und das ggf. Auch noch remote, da brauche ich was zuverlässigeres. Allein der Carbontubus meines 10" kostet soviel wie der ganze 8er und nein, nicht weil er cool aussieht, er ist sogar weiss und man sieht nicht Mal, dass er aus Carbon ist, aber seine Eigenschaften sind das Geld eben wert. Ich bin im Laufe der Zeit anspruchsvoller geworden was die Qualität anbelangt und ich hätte mir so manche Ausgabe ersparen können, wenn ich nicht immer gedacht hätte, günstiger tut es auch.
Es ist aber wohl auch ein Teil des Hobbies, seine Erfahrungen mit einzelnen Geräten zu sammeln, um dann irgendwann festzustellen was einem wirklich wichtig ist. Und das was mir wichtig ist, kann dem Nächsten völlig Schnuppe sein, nur die Dinge sind meistens nicht grundlos teuer.
Viele Grüße
Thomas
 
Da kann ich Thomas nur beipflichten.

Mein PDS250 hat immer gute Bilder geliefert, nachdem ein Motorfokus installiert war.
Tuning beim Newton kommt aber früher oder später automatisch.
Erst der Blendring, Velourauskleidung und Spiegelkantenschwärzung.
Danach Carbontubus, Octo OAZ und CNC Spinne.
Bis auf die Spiegelzelle ist es jetzt quasi ein Lacerta f5 :cool:

Jeder Schritt brachte fotografisch einen deutlich ersichtlichen Fortschritt und was die Kollimation angeht, haben diese Komponenten ihre absolute Daseinsberechtigung.

Meine Montierung und der begrenzte Platz in der Sternwarte lassen maximal einen 12"/f4 zu und da steht schon lange fest: Wenn dann ONTC
 
Lacerta ist natürlich super, aber auch schwer. Zu dem 10er wird meine EQ6-R vermutlich "Nein, danke!" sagen, wenn da noch das ganze Zubehör dran hängt.

Mit Noctutec hat niemand Erfahrung?
Ja, genau. Ein gutes Teleskop setzt du halt einfach drauf und das geht. Bei den günstigen gehst du immer einen Kompromiss ein. Die Kompromisse nerven mit der Zeit (zumindest mich) so, dass ich mir die guten Komponenten dann sowieso nachkaufe. Dann bin ich preislich am Ende genauso weit, allerdings mit deutlich mehr Aufwand.
 
Mit zunehmenden Alter und Erfahrung gilt für mich immer häufiger der Wahlspruch:"Wer billig kauft, kauft zweimal"!
Gruß in die Runde
Rainer
 
Jetzt wird es etwas OT. Was haltet Ihr als Alternative im Bereich um die 1000mm Brennweite von dem APM 140/980mm?
Laut z.B. "Howdii" aus dem Netz natürlich nicht ganz so farbrein wie ein 3linser, aber auch nicht übel. Mit 10kg noch erträglich, genauso wie der Preis. Aber mit F7 bereits recht langsam.
In meinem Fall ist der mobile Einsatz angesagt, ein Lacerta 10" als F4 oder F5 wäre eigentlich schon zu schwer und eine Brennweite von 800mm zu gering.
 
Hallo zusammen,

Kleines Update. Ich habe bei Lacerta angefragt. Den 12" wird es nur in f4 und f3 geben. Preise stehen noch nicht fest.

Der ONTC hat eine Lieferzeit von 4 Monaten...

CS

Jörg
 
Hallo Jörg,
da die ONTCs individuell nach deinen Wünschen hergestellt werden und der Tubus daher eine Maßanfertigung ist, sind die 4 Monate Herstellzeit kein Wunder. Ich hab auch eine Weile darauf gewartet. Aber was sind schon vier Monate, wenn du danach dein Traumteleskop in Händen halten kannst und viele Jahre Spaß an der Beobachtung hast? Vorfreude ist die schönste Freude und beim aktuellen Wetter (im Süden) hättest nicht eine Beobachtungsnacht verloren ?
Viele Grüße,
Burkhard
 
Moin;
habe mit Interesse eure Diskussion gelesen. Wenn ich mir die Preise der Teleskope ansehe (ONTC1010 2.850 EUR und Lacerta 250/1000 Lacerta Carbon Photonewton 2.999 EUR) frage ich mich, warum dann nicht gleich den erprobten Lacerta kaufen? Ich stehe gerade vor der Entscheidung.
Gruß
Stefan
 
Es ist wie immer eine Abwägungssache. Ich hatte mich vor ca. einem Jahr für den ONTC entschieden, da mir ein Feathertouch-Fokuser besser gefällt als der von Lacerta. Aber Du machst bestimmt nichts falsch, den Lacerta zu kaufen.
 
Moin;
habe mit Interesse eure Diskussion gelesen. Wenn ich mir die Preise der Teleskope ansehe (ONTC1010 2.850 EUR und Lacerta 250/1000 Lacerta Carbon Photonewton 2.999 EUR) frage ich mich, warum dann nicht gleich den erprobten Lacerta kaufen? Ich stehe gerade vor der Entscheidung.
Gruß
Stefan

Die Mechanik beim Lacerta Foto Newton ist schon echt ein Traum. Bei der Justage kann man schön präzise arbeiten.
 
Ich weiß es gar nicht mehr, ich meine er war nicht so flüssig und hat Geräusche gemacht aber Nagel mich nicht fest, vielleicht weiß es @olli.mit.zwei.l hab nämlich ihm das gesagt er hats probiert und bestätigt was ich ihm erklärt habe was mich stört.

Das kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.
Ich find den Octo sehr wertig. Läuft flüssig und präzise. Die Ringklemmung hält auch schwere Geräte stramm, ohne zu verkippen - und reproduzierbar.
Bei mir hängen bestimmt 2 kg dran ?.

Blöde Frage: War vielleicht der Motorfocus von Lacerta parallel montiert?
Das ist dann bei mir auch so, wenn ich manuell fokussiere, dann hört und merkt man die Motorwelle.

Ein Vergleich mit dem Feathertouch würde mich mal interessieren ?

Viele Grüße,
Tobias
 
Nein, da war kein Motorfokus dran. Der Lacerta hatte für mein Gefühl einen komischen "Anfahrwiderstand", und einen gewissen backlash der mich stört.
Vom kompletten Feeling her mag ich den Baader deutlich lieber, der ist seinerseits gar nicht soo weit weg vom Feathertouch. Der FT ist aber ungeschlagen Spitze.

habe mit Interesse eure Diskussion gelesen. Wenn ich mir die Preise der Teleskope ansehe (ONTC1010 2.850 EUR und Lacerta 250/1000 Lacerta Carbon Photonewton 2.999 EUR) frage ich mich, warum dann nicht gleich den erprobten Lacerta kaufen? Ich stehe gerade vor der Entscheidung.
Für Manche ist das Sauschwierig weil wegen isso, für Manche eine Glaubensfrage, für Manche eine Markenfrage....
Freu dich einfach, dass für dich die Sache so klar ist. Entscheidungen vor sich her schieben oder auf Andere verlagern können Viele, Entscheidungen selbst treffen nur noch wenige.
Schlag zu und hab Spaß würd ich sagen.

LG
Olli
 
Ich habe mich damals für den ONTC entschieden, da der Tubus dickwandiger und auch weiter war als der Lacerta. Ob das heute auch noch so ist weiß ich nicht. Und da ich mir den OAZ beim ONTC eh aussuchen konnte, habe ich mir den Octoplus dran bauen lassen. Allerdings hat der nur 2" falls das für jemanden eine Rolle spielt.
Ich bin mit meinem ONTC super zufrieden.
 
Hey Stefan,
Ich antworte mal fix auf deine Frage zwecks Mechanik zum Justieren.
Bilder sagen da einfach mehr als Worte ?

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Das ist der Lacerta 10er f4 Newton.
Da verbiegt sich nix beim justieren des Fangspiegels.
Die ONTC haben auch eine richtig schöne Hauptspiegelzelle. Wie die sich justieren lässt weiß ich nicht.
Der Fangspiegel ist aber auch dort mit den dünnen streben verbunden.
Ob man das ändern könnte, weiß ich auch nicht.

Lg Flo
 
Hi Flo,


die HS-Zelle gefällt mir richtig gut vor allem die Anordnung der mittigen Zug und der beiden daneben liegenden Druckschrauben. Damit führt man keine Kraft asymmetrisch in die Zelle die zu Torsion führt wie bei den meisten andren Justierschrauben Anordnungen wo eine Zug neben einer Druckschraube liegt.

Ich nehme an die kleinen Schrauben neben den größeren Schrauben der drei Wippen verhindern Verdrehung?


Viele Grüße Felix
 
Hey Felix,
ich habe die Hauptspiegelzelle bisher noch nicht ausgebaut um dir das zu 100% zu bestätigen. Der Newton ist erst seit knapp einem Jahr bei mir.
Aber so, wie du es beschreibst, das die kleinen Schrauben gegen eine verdrehung der Wippen wirken, würde Sinn ergeben.
Es sei den jemand anderes weiß es besser? Oder direkt bei Lacerta fragen ;)

Aufjedenfall sieht man auch schön, das der Tubus nicht gerade dünnwandig ist.

Noch was zum OCTO OAZ:
Läuft geschmeidig, nix wackelt.
Die Centerlock klemmung war bei mir vor kurzen etwas fest. Musste etwas mit fein Gewalt da ran um der Gpu wieder rauszubekommen :D
Aber hey, welches Gewinde hat sich bisher noch nicht etwas festgesetzt.

Sicher, ein FT OAZ ist bestimmt das beste was man kaufen kann. Vielleicht kann man ja ein FT an einem Lacerta Newton nachrüsten?

Würde es den OCTO auch in 3zoll geben, würde ich mit den auch holen und kein FT.
Einfach weil er Hält, was versprochen wird ?
Lg Flo
 
Hey Stefan,
Ich antworte mal fix auf deine Frage zwecks Mechanik zum Justieren.
Bilder sagen da einfach mehr als Worte ?

Das ist der Lacerta 10er f4 Newton.
Da verbiegt sich nix beim justieren des Fangspiegels.
Die ONTC haben auch eine richtig schöne Hauptspiegelzelle. Wie die sich justieren lässt weiß ich nicht.
Der Fangspiegel ist aber auch dort mit den dünnen streben verbunden.
Ob man das ändern könnte, weiß ich auch nicht.

Lg Flo
Ich kann Flo in allen Punkten zustimmen.

Je nach Pixelgröße der Kamera braucht man diese Präzision auch.
Ich nutze den 10" Lacerta neben dem F4 Öffnungsverhältnis auch mit einem Reducer auf F3. Da gibt es dann keine Toleranzen mehr bei der Justage. Und die Mechanik des Lacerta ist extrem zuverlässig. Was man einmal eingestellt hat, bleibt auch so. Egal ob man das Teleskop zum Zenit oder zum Horizont schwenkt, einen Meridian Flip macht. Und das trotz eines schweren Imagetrains mit Kamera und Filterrad.

Man darf aber nicht außer acht lassen, dass man sich unter Umständen auch in die Justage reinfuchsen muss - bis hin zur Justage am Stern, wie in meinem Fall.

Viele Grüße, Tobias
 
Aber so, wie du es beschreibst, das die kleinen Schrauben gegen eine verdrehung der Wippen wirken, würde Sinn ergeben.
Ja, die ganz kleinen Schrauben verhindern eine Verdrehung der Wippen. Mit den etwas dickeren direkt, kann man die Höhe der Wippen verändern. Das sollte aber nicht notwendig sein, da die Spiegelzelle bei Auslieferung schon gut eingestellt ist.
 
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