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Kaufempfehlung für einen Neuling

holgimetal

Mitglied
Darüber habe auch schon nachgedacht. Ich tue mich allerdings schwer, so hohe Summen auf Gebrauchtwarenportalen auszugeben.

Bei den Kleinanzeigen finde ich zum Beispiel ein Omegon Dobson Advanced N 254/1250 (ID 1733786905) in der Nähe. Aber selbst wenn ich es mir vor Ort anschaue, besitze ich ja nicht genug Know How um eventuelle Mängel oder Fehler zu erkennen.
 

VisuSCor

Mitglied
Hallo Holgi,

wenn das Gerät neuwertig ist und der Verkäufer gute Bewertungen hat ist es zumindest eine Option. Zumindest grobe Mängel erkennst Du beim Anschauen schon, wie Kratzer im Spiegel oder ob die Lager gut laufen. Oder Brüche oder Schrammen im Holz, falls das Teil runter gefallen ist.

Das ist halt schon ein Riesending. Darüber musst Du Dir im Klaren sein!

CS.Oli
 

holgimetal

Mitglied
Hallo Oli,

danke erstmal. Ich stehe mit dem Verkäufer in Kontakt. Die Größe bereitet mir keine Sorgen. Reizvoll finde ich, hier die Möglichkeit zu haben, direkt bei 10 Zoll einzusteigen. Ich frage deshalb, für den Fall das einer das Teleskop kennt und damit schlechte Erfahrungen gemacht hat oder wenn ihr meint, das ist nichts für Einsteiger oder für meine Zwecke ungeeignet. Wenn dem nicht so ist, stehe ich der Sache aufgeschlossen gegenüber.
 

AstroPZ

Mitglied
Hallo,

wie ist denn eure Meinung? Das SkyLiner 200P Dobson 203/1200 oder das Omegon Dobson Advanced N 254/1250?
Mit Omegon habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Wenn du dir das gebrauchte Teleskop vorher anschauen und grob prüfen kannst und es auch billiger ist wie der Neukauf, würde ich das nehmen.

Ich hatte allerdings oben ein neues Omegon Dobson mit PushTo verlinkt. PushTo ist wirklich empfehlenswert, da du dann die Position des Teleskops auf der Sternenkarte (SkySafari und andere) sehen kannst. Das ist sehr hifreich.

Gruß
Peter
 

Horst66

Mitglied
@AstroPZ : Dein oben verlinkter Omegon 8Zöller ist (soweit ich weiß) nur einseitig gelagert, das Foto lässt die Frage leider offen.
Falls dem so ist, wäre das für mich ein K.O.-Kriterium...

Gruß Horst
 

AstroPZ

Mitglied
@AstroPZ : Dein oben verlinkter Omegon 8Zöller ist (soweit ich weiß) nur einseitig gelagert, das Foto lässt die Frage leider offen.
Falls dem so ist, wäre das für mich ein K.O.-Kriterium...

Gruß Horst
Hi Horst,

die einseitig gelagerten gibt es ja immer mehr.
Ich habe den kleineren Omegon 6 Zöller. Es ist vielleicht nicht optimal, aber mM für visuell kein Problem.

Technisch kann man definitiv einarmig lagern, da gibt es viele Beispiele in der Technik (zB Motorräder).
Eine parallaktische Montierung ist auch einarmig. Es ist technisch kein Problem, aber halt ungewohnt.
Siehe auch iOptron Montierungen oder Montierungen ohne Gegengewichte.

Ein Problem ist eher daß das Lager bei diesen Dobsons ein einfaches Achs-Lager ist.
Also geht es nur um die Qualität dieser Lager, nicht ob oder ob nicht.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @holgimetal

Die Größe bereitet mir keine Sorgen. Reizvoll finde ich, hier die Möglichkeit zu haben, direkt bei 10 Zoll einzusteigen.
ich habe jetzt nur kurze die Konversation überflogen. Ich bin ein großer Freund von gebrauchten Geräten. Und daher würde ich sage nimm den 10" - ist quasi gleich lang wie der 8" nur ein bisschen dicker - aber wie es mir scheint hat der Omegon einen OAZ ohne Feintrieb. Der fehlende Feintrieb und rein vom optischen Eindruck her wäre dieser OAZ für mich ein Ausschluss-Kriterium. Ich würde besonderen Augenmerk auf den OAZ legen. Für mich ist der OAZ das Teil, das ich bei Beobachtungen quasi ständig in der Hand habe, da würde ich keine Kompromisse mehr machen. Rein von den Fotos her macht der OAZ am Omegon für mich nicht den besten Eindruck. Ich dachte kürzlich noch, einen "nicht gefälligen" OAZ an einem gebrauchten Newton kann man doch einfach wechseln - geht im Prinzip auch, von den Problemen, dass es natürlich von der Fokuslage passen muss, man fast sicher neue Löcher bohren muss, nimmt man für einen guten 2" OAZ mit Feintrieb, neu locker € 150 bis € 750 und mehr in die Hand. Wenn es zum neuen OAZ eine zum Tubus passende Basis-Platte gibt weitere € 30 - falls man die Basis-Platte erst fräsen lassen muss braucht es gut weitere € 150.

Nach meinen bisherigen Recherchen soll es wohl das SkyLiner 200P Dobson 203/1200 werden. Ich hatte heute auch ein längeres Telefonat mit Herrn Kloss in der Sache. Aber aktuell ist das (wie hier schon erwähnt) überall vergriffen. Man weiß nicht, wann Nachschub kommt... :oops:
Herr Kloss ist mit einer der sicher am empfehlenswertesten Händler hier im Astro-Universum, von denen man hier im Forum häufig und nur positiv lies. Alternativ kann ich Dir noch die Firma ICS, Herrn Thurner besonders empfehlen. ICS habe ich letztes Jahr nach großen Frust mit einem (zurück geschickten) 8" Newton eines großen Astrohändlers empfohlen bekommen hier im Forum von @Martin_B und persönlich ( ... so was ging mal ...) kennengelernt. Ich habe letztes Jahr dort einen 10" Galaxy Newton gekauft. ICS hat neben "HighEnd" Telskopen eine eigene Reihe Galaxy Newton die sie in Augsburg tatsächlich selbst zusammenstellen, komplettieren und vor Versand justieren und einstellen. ICS soll in Kürze auch wieder mit den Galaxy Newton lieferbar sein. Dann kannst Du Dir Deinen Dobson in einem Konfigurator online zusammenstellen wie Du möchtest, oder einfach anrufen. In dem knappen Jahr Astro-Erfahrung das ich jetzt habe stand mir Herr Thurner bei allen Fragen und das waren viel rund um Teleskope, Astronomie, Verbesserung von Dobsonkiste, Kollimierung, Umbau OAZ eines Fremdgeräts etc. geduldig, mit großer Kompetenz und Wissen immer zur Verfügung. Für ein Astro-Welpen wie für mich ein Hort des Astro-Wissens! Ein Anruf dort lohnt sich sicher für Dich!

Viel Spass beim Aussuchen und vorbereiten - MünchenBeiNacht - Ewald
 

AstroPZ

Mitglied
...
- aber wie es mir scheint hat der Omegon einen OAZ ohne Feintrieb. Der fehlende Feintrieb und rein vom optischen Eindruck her wäre dieser OAZ für mich ein Ausschluss-Kriterium. Ich würde besonderen Augenmerk auf den OAZ legen. Für mich ist der OAZ das Teil, das ich bei Beobachtungen quasi ständig in der Hand habe, da würde ich keine Kompromisse mehr machen. Rein von den Fotos her macht der OAZ am Omegon für mich nicht den besten Eindruck. Ich dachte kürzlich noch, einen "nicht gefälligen" OAZ an einem gebrauchten Newton kann man doch einfach wechseln - geht im Prinzip auch, von den Problemen, dass es natürlich von der Fokuslage passen muss, man fast sicher neue Löcher bohren muss, nimmt man für einen guten 2" OAZ mit Feintrieb, neu locker € 150 bis € 750 und mehr in die Hand. Wenn es zum neuen OAZ eine zum Tubus passende Basis-Platte gibt weitere € 30 - falls man die Basis-Platte erst fräsen lassen muss braucht es gut weitere € 150.
Hi Ewald,

du hast im Prinzip recht, wenn man vorher schon weiss, dass man mit einem OAZ ohne Feintrieb nicht auskommt, dann macht es keinen Sinn ein Teleskop ohne Feintrieb-OAZ zu kaufen.

Jetzt gebe ich aber zu Bedenken, daß ich in meiner Jahrzehnten alten visuellen Beobachtungspraxis mit 4 (oder sind es mehr? ;) ) Teleskopen nie einen OAZ mit Feintrieb gehabt habe und nie ein Problem damit gehabt habe.

Ich bin daher der festen Meinung, daß ein OAZ ohne Feintrieb für "normales" visuelles Beobachten ausreicht. Besser geht natürlich immer.
Man muss natürlich auch erstmal lernen ein Teleskop überhaupt richtig zu bedienen, also zB den Fokuspunkt gut zu treffen, mit dem Wackeln beim Einstellen zurecht zu kommen und sofort.

Der Omegon OAZ ist übrigens mM ein besserer Standard Crayford OAZ.
Wenn ich da an den Plastik OAZ des Meade Dobson denke, der ist wirklich nicht so gut, aber super leicht. Auch ein Vorteil. ;)
Überhaupt muss ich aus meiner Erfahrung mit mehreren Omegon Geräten sagen, dass dieses Label (Astroshop) sich wirklich bemüht gute, praktikable Qualität zu guten Preisen zu liefern. Genauso wie TS Optik. Das sind zwei Labels die vieles richtig machen. Ach APM, natürlich auch. (Habe ich jetzt alle? ;) )

Von den Amerikanern im preiswerten Segment halte ich dagegen nicht so viel.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:

komposer

Mitglied
Hallo,

also ich habe den Dobson gerade angesehen, naja 600 Euro nur mit Standard Zubehör. Ich habe Händlerangebote gefunden, die nur knapp darüber lagen, allerdings nicht vorrätig.
Gebrauchtkauf eines Markendobson müsste eigentlich auch für einen Laien gehen. Wenn der Spiegel nicht verkratzt (bischen Staub kann natürlich sein), und der Tubus nicht verschrammt / verbeult ist, sollte das schon vernünftig sein. Aber zu 100% kann man das natürlich nicht wissen, ein kleines Restrisiko bleibt immer.

Gruß,
Holger
 

holgimetal

Mitglied
Hallo,
ich bleib dran :) Bin immer dankbar für eure Unterstützung. Wer Angebote findet, kann mir die auch gerne hier als PN zukommen lassen. Ich schau mir alles gerne an!
 
Hallo @holgimetal ,

schau doch aktuell in den Kleinanzeigen der Bucht rein. Dort sind etliche interessante Dobson. Vieles was man einem Instrument an Ausrüstung und Zubehör haben und verwenden können möchte ist immer persönliche Ansichtssache. ...
Ich bin daher der festen Meinung, daß ein OAZ ohne Feintrieb für "normales" visuelles Beobachten ausreicht.
... da hat Peter schon recht. Ist ungefähr so, wie dem einen reicht am Verstärker ein Regler für Lauter+ | Leiser- ein anderer will zumindest noch Regler für Bass+ | Bass- und Höhen+ | Höhen- und ein Dritter möchte unbedingt einen Equalizer um das Klangbild komplett einstellen und kontrollieren zu können. Am Ende gibt jeder Verstärker die gleiche Musik wieder. ;)

Da ist dann noch so ein für mich wichtiger Umstand, den ich Dir anraten möchte und auch hier gehen die Meinungen dazu diametral auseinander. Achte auf den Sucher. Ich habe mir als aller erstes einen hochwertigen Sucher ( € 150 ) zu meinem Dobson dazu gekauft der einen rechtwinkeligen Einblick erlaubt und ein beleuchtbares Fadenkreuz hat. Dieser hochwertige Sucher ist für mich zur bequemen und vollwertigen Optik geworden und nötigt einem durch den rechtwinkligen Einblick nicht eine devote, gebückt, gedrehte und unbequeme Haltung ab, wie ein "gerad-sichtiger" Sucher). Ich nutze den Sucher gerne und oft jeden Abend quasi als noch weitwinkeligeres Übersichtsmöglichkeit als mein 38mm 70° Okular und beobachte damit lange Zeit.

Wenn ich für einem Anfänger ein Gebraucht-Angebot anschaue, sind für mich auf Grund meiner persönlichen Erfahrung, der Hersteller/Lieferant, Brennweite, Öffnung, der OAZ und der Sucher mit die wichtigsten Punkte. Und genau passend zu meinem Beute-Schema wird gerade angeboten ein roter 8" Galaxy Dobson aus der Augsburger ICS Galaxy Schmiede mit einem hochwertige Feintrieb OAZ (vermutlich 2" - prüfen), einem rechtwinkeligen Sucher (ohne Fadenkreuz), fünf Okulare 9mm, 15mm Plössl; 16mm, 24mm Maxvision; 30mm Galaxy (Erfle) Okular, ein Einstellokular, ein 1,25" Mondfilter, einen Sonnenfilter und sicherlich auch ein Adapter 2" auf 1,25" der vermutlich und unbeachtet sein Anbeginn im 2" OAZ (steht nirgends ob 2" oder 1,25" - prüfen) steckt. Das 30mm Erfle kenne ich selbst und finde ich gut auch wenn es vom Eigengesichtsfeld nicht an meine später gekauften ES Okulare (Stückpreis € 150) heranreicht. Die Okulare bieten Dir eine gute Bandbreite bei den Vergrößerungen von 133x (9mm), 80x, 75x, 50x bis runter zu 40x (30 mm) - wobei Du sicherlich bald etwas kurz-brennweitigeres mit 200x bis 250x für Planeten in Größer haben möchtest, aber immer die Frage bleibt ob man oft oder überhaupt die Seeing Bedingungen für so große Vergrößerungen hat. Alle Optiken sind sicherlich gut für erste visuelle Erlebnisse und um einen Eindruck zu bekommen, was geht und was will man. Das Einstellokular ist falls der Newton nicht komplett verstellt ist für die Kollimation bei Tage völlig ausreichend um den Newton zu überprüfen und falls nötig nachzustellen, da braucht es nicht unbedingt einen Laser. Im Paket sind auch noch gefühlt 5kg Literatur und eine Sternenkarte dabei. Der Verkäufer falls Dusiburg bei Dir nicht in der Nähe ist, ist sogar bereit zu versenden. Die € 600 sind kein Schnäppchen, aber ich finde ein fairer und überlegens-werter, eventuell verhandelbarer Paketpreis, wie gesagt mein Augenmerk der Sucher, der OAZ und ein roter Galaxy von ICS!

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:

Horst66

Mitglied
Das Thema Sucher wird wirklich von vielen unterschiedlich beurteilt. So fand ich den optischen 90° Sucher an meinem ersten Dobson nur furchtbar! Sowohl die Enblickrichtung als auch das was der Sucher mir zeigte konnte ich nur schwer bis gar nicht zuordnen.
Dagegen komme ich bis heute am Dobson hervorragend mit einem (guten) Leuchtpunktsucher parat ohne weitere Hilfen wie push-to oder ähnliches dringend zu benötigen.

Vieles ist halt individuell....

Gruß Horst
 

holgimetal

Mitglied
Hallo Ewald,
den roten Dobson hatte ich auch gesehen. Für mich stellte sich die Frage, ob 8 Zoll oder nicht direkt 10 Zoll.
Der andere Anbieter verkauft einen 4 Monate alten, nicht benutzten 10 Zoll Dobson für 550. Nur mit dem Standardzubehör, das ist richtig, aber eben eine Nummer größer. Jetzt gehen natürlich die Meinungen auseinander, ob der Unterschied zwischen 8" und 10" so gravierend ist, ich kann das erst recht nicht beurteilen, aber ich dachte mir, warum nicht etwas größer einsteigen und das Zubehör nach und nach verbessern.
Dank Anja konnte ich gestern erstmalig einem Dobson ausprobieren, damit ich überhaupt mal eim Gefühl für das Nachschubsen habe. Und dabei kamen mir natürlich schon viele weitere Ideen, was ggf an Zubehör wichtig ist und was ich gerne selber basteln würde. Vielleicht eine EQ Plattform zum Nachsteuern vielleicht auch mit Goto... die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wenn mein bisher favorisiertes Angebot in euren Augen also gut ist (mal individuelle Vorlieben außer acht gelassen) würde ich zunächst bei 10" bleiben wollen. Aber ich bin auch noch in der Findungsphase, wohin die Reise geht.

Und danke an euren Support hier, der ist echt super!

Holgi
 

Ulrike2312

Mitglied
Hallo Ewald,
Jetzt gehen natürlich die Meinungen auseinander, ob der Unterschied zwischen 8" und 10" so gravierend ist, ich kann das erst recht nicht beurteilen, aber ich dachte mir, warum nicht etwas größer einsteigen und das Zubehör nach und nach verbessern.

Holgi
Hallo Holgi,

das habe ich auch öfter gelesen, also dass der Unterschied zwischen acht und zehn Zoll jetzt nicht unbedingt so ins Auge sticht (die sehr erfahrenen Beobachter werden das eventuell anders sehen). Hast du mal über 12 Zoll nachgedacht? Dann hast du in der Tat einen gravierenden Unterschied zu 8 Zoll. Lohnt sich zwar auch nur mit dem entsprechenden Himmel, aber falls der vorhanden ist, ist das Beobachten damit sicher ein Genuss.

Viele Grüße,
Ulrike
 

AstroPZ

Mitglied
Das Thema Sucher wird wirklich von vielen unterschiedlich beurteilt. So fand ich den optischen 90° Sucher an meinem ersten Dobson nur furchtbar! Sowohl die Enblickrichtung als auch das was der Sucher mir zeigte konnte ich nur schwer bis gar nicht zuordnen.
Dagegen komme ich bis heute am Dobson hervorragend mit einem (guten) Leuchtpunktsucher parat ohne weitere Hilfen wie push-to oder ähnliches dringend zu benötigen.

Vieles ist halt individuell....

Gruß Horst
ich bin mit optischen Suchern aufgewachsen. Damals gab's nur die.
Kam damit nur leidlich zurecht.

Dann kam der erste Peilsucher, das Telrad. Was für eine Offenbarung!
Damit konnte ich endlich problemlos durch geometrischen Vergleich und Pattern Erkennung mit der Sternkarte alle Objekte finden.
Das tolle an den Peilsuchern im Gegensatz zum optischen Sucher, ist, man sieht den kompletten Himmel mit allen Sternbildern und Figuren und positioniert darauf das Suchkreuz oder den Leuchtpunkt (wenn man ihn richtig benutzt). Keine Suche mehr im Nebel.
Aber natürlich will das auch gelernt werden. Man sollte relativ weit weg sein, nicht so nah wie beim optischen Sucher. Ca. 20cm?, hab's nie gemessen.

Hallo Ewald,
den roten Dobson hatte ich auch gesehen. Für mich stellte sich die Frage, ob 8 Zoll oder nicht direkt 10 Zoll.
Der andere Anbieter verkauft einen 4 Monate alten, nicht benutzten 10 Zoll Dobson für 550. Nur mit dem Standardzubehör, das ist richtig, aber eben eine Nummer größer. Jetzt gehen natürlich die Meinungen auseinander, ob der Unterschied zwischen 8" und 10" so gravierend ist, ich kann das erst recht nicht beurteilen, aber ich dachte mir, warum nicht etwas größer einsteigen und das Zubehör nach und nach verbessern.
Dank Anja konnte ich gestern erstmalig einem Dobson ausprobieren, damit ich überhaupt mal eim Gefühl für das Nachschubsen habe. Und dabei kamen mir natürlich schon viele weitere Ideen, was ggf an Zubehör wichtig ist und was ich gerne selber basteln würde. Vielleicht eine EQ Plattform zum Nachsteuern vielleicht auch mit Goto... die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wenn mein bisher favorisiertes Angebot in euren Augen also gut ist (mal individuelle Vorlieben außer acht gelassen) würde ich zunächst bei 10" bleiben wollen. Aber ich bin auch noch in der Findungsphase, wohin die Reise geht.

Und danke an euren Support hier, der ist echt super!

Holgi
also zwischen 8 und 10 Zoll wird der Unterschied nicht dramatisch sein.
Klar, wenn ungefähr gleich teuer und qualitativ ähnlich, dann den grösseren. Aber der ist auch grösser, schwerer.

Wie oft mein Hinweis:
Du kannst im kostenlosen Eye&Telescope die 2 Teleskope/Dobsons anlegen und dann auf der Perceptibility Okular Ansicht den visuellen Unterschied eines gewählten Objekts zwischen den 2 Teleskopen vergleichen.
Das geht im bekannten Stellarium nicht, da hier die Okular Ansicht mit den DS Fotografien völlig unrealistisch ist.
Die Stellarium Leute sollten endlich mal eine realistische Okular Ansicht Simulation machen.
Man könnte zB einfach die Fotografien "verunschärfen" und von der Helligkeit anpassen.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Holgi, @holgimetal ,

was soll ich sagen? Ich hatte ja zuerst ein 8" den ich zurückgegeben konnte und danach bin ich direkt auf einen 10" umgestiegen! Und habe es nicht bereut. Ich habe aber auch ein wirkliches gutes Teleskop bekommen. Man könnte noch denken und überlegen, lieber einen perfekten, sehr guten 8" als einen halb-scharigen-schlechten 10" Newton. Wenn es von Budget und allen anderen Bedingungen passt, würde ich auch den 10" nehmen!

Noch eines, was man sich bewusst machen muss, das ist ich auch erst so in den vergangenen Wochen realisiert habe, Sterne sind immer Punkte, egal ob man sie durch 5", 6", 8" oder auch 10" und größer betrachtet. Die längere Brennweite in Kombination mit mehr Vergrößerung hilft für "mehr" Mond und "größere" Planeten, auch Doppelsterne deutlicher zu trennen, die größere Öffnung gibt sicherlich, da mehr Licht besser und mehr erkennbare Details und hilft natürlich bei lichtschwachen DSO - allerdings speziell bei DSO endet man dann bei 20", 30" ... 50" oder halt doch EAA.

Mich hat kürzlich sehr erstaunt, als ich in Vorbereitung für mein EAA Setup erstmals visuell durch einen 5" Newton geschaut habe, dass dies nicht so wirklich der "Abstieg" vom 10" Newton war. Es hat mich überrascht, wie schön es auch mit dem kleinen Teleskop war.

MünchenBeiNacht - Ewald
 

lacrimosa

Mitglied
Ich habe mir als aller erstes einen hochwertigen Sucher ( € 150 ) zu meinem Dobson dazu gekauft der einen rechtwinkeligen Einblick erlaubt und ein beleuchtbares Fadenkreuz hat. Dieser hochwertige Sucher ist für mich zur bequemen und vollwertigen Optik geworden und nötigt einem durch den rechtwinkligen Einblick nicht eine devote, gebückt, gedrehte und unbequeme Haltung ab, wie ein "gerad-sichtiger" Sucher).
spielt vielleicht bei diesem Punkt die Körpergröße eine Rolle? Bei meinem 200/1200er hat mich die Bauart des Suchers weniger gestört. Wenn ich allerdings tiefer runtergehen müsste, dann würde es mich stören.

Gruß
Ronald
 

holgimetal

Mitglied
Hallo,
also, ich habe mir das Teleskop angesehen und es nicht gekauft. Ich hatte letztendlich einfach kein gutes Gefühl, da mir die Qualität minderwertig schien. Der Fangspiegel hatte eine Seite zwei Macken, so als wenn dort etwas abgesplittert wäre. Das hat zwar auf den Spiegel keinen Einfluss, aber es hinterlässt doch einen faden Beigeschmack. Der Hauptspiegel hatte an einer Stelle einen winzigen schwarzen Fleck. Machte auf mich daher auch keinen hochwertigen Eindruck. Der OAZ war nicht eingebaut. Ich konnte ihn auch nicht einbauen, weil anscheinend in dem Gewinde zum fixieren eine abgebrochene Schraube steckte. Die Rockerbox hatte an der Seite auch eine Macke und beim Verstellen des Alt Winkel schleifte es. Egal wie locker oder fest ich die Stellschrauben angezogen habe, es schleifte permanent. Vielleicht sind das alles keine wilden Sachen, aber die Aussage des Verkäufers, er habe das Gerät vor vier Monaten beim Händler für 700 Euro gekauft und seitdem nie benutzt ziehe ich doch arg in Zweifel. Daher bin ich dann wieder unverrichteter Dinge gefahren.

Ich werde Euch also noch eine Weile mit Vorschlägen löchern :p und der Bitte, falls jemand dazu etwas sagen kann, dass zu tun. Denn die Beschreibungen der Teleskope versprechen einem ja meistens wahre Wunder.

Im Rahmen meiner gestrigen Recherche sind mir das Skywatcher Maksutov Teleskop MC 127/1500 und das Celestron SC 127/1250 AZ untergekommen. Ist natürlich etwas anderes als ein Dobson. Hat jemand Erfahrungen damit?

Viele Grüße
Holgi
 
Zuletzt bearbeitet:

komposer

Mitglied
Hallo,

ich würde da auch auf mein Bauchgefühl hören. Außerdem fand ich den Preis zu hoch. z.B. einen GSO 10" Dobson habe ich beim Händler für 666 Euro sogar vorrätig gefunden.

Gruß,
Holger
 

holgimetal

Mitglied
Hallo zusammen,
es tut mir leid, ich bin aktuell etwas wankelmütig in meinen Entscheidungen und ich will eure Nerven nicht überstrapazieren, aber aktuell lese ich viel zu azimutaler und parallaktischer Montierung mit Goto. Merkt man ja auch an den o. a. Vorschlägen 😄
Ausgehend von den Gegebenheiten aus meinem ersten Post, weiterhin den Schwerpunkt auf visuller Planetenbeobachtung bis ca 800 Euro.
Zu welchem Teleskop mit Montierung würdet ihr raten?
Danke!
 

casati

Mitglied
Hallo Holgi,

für reine und vorwiegend visuelle Planetenbeobachtung auf jeden Fall den Preisvorteil der Alt/Az Montierung nutzen, da sie im Regelfall bis 30% mehr trägt (auch fotografisch!) als die Herstellerangabe und auch gutmütiger bei langer Brennweite ist. Fotografie spielt sich da immer im extremen Kurzbelichtungsbereich ab (w/ Luftunruhe). Entsprechend ist auch die Software zur Bildbearbeitung ausgerichtet.

Ausgehend von den Gegebenheiten aus meinem ersten Post, weiterhin den Schwerpunkt auf visuller Planetenbeobachtung bis ca 800 Euro.
Zu welchem Teleskop mit Montierung würdet ihr raten?

Gruß,
Peter
 

VisuSCor

Mitglied
Ausgehend von den Gegebenheiten aus meinem ersten Post, weiterhin den Schwerpunkt auf visuller Planetenbeobachtung bis ca 800 Euro.
Zu welchem Teleskop mit Montierung würdet ihr raten?
Dann wäre ein Mak (Maksutov Cassegrain) auf einer stabilen Alt-Az-Montierung eigentlich die beste Wahl. Am besten ein 127er Skymax von Skywatcher plus die AZ4. Da hast Du auch ein schönes Spektiv für tagsüber.

Alternativ kannst Du nach einem gebrauchten Celestron C6 schauen und auf die AZ4 setzen. Mit ganz viel Glück findest Du ein älteres gebrauchtes Celestron C8. Das passt auch noch auf die AZ4. Damit hättest Du dann was, das auch für DSO taugt. So habe ich vor 2 Jahren mit DSO angefangen.

C8altAufhaengung.jpg


Das Gerät war über 20 Jahre alt und etwas verratzt, aber eine gute Abbildung. Hat 400 Eur gekostet. Die Montierung hatte ich mir selbst gebaut. Damit hatte ich wirklich schöne DSO Beobachtungen und auch für die Planeten ist das ein Supergerät!

CS.Oli
 

holgimetal

Mitglied
Danke Oli!

Was haltet ihr von dieser Kombination:

Skywatcher Skymax 127T OTA - Maksutov Cassegrain Teleskop Tubus 127/1500 mm

auf

Skywatcher Discovery WiFi GoTo Montierung mit Stativ
 

casati

Mitglied
Hallo Holgi,

klare Empfehlung! Zuverlässiges GOTO schon mit 1-Star Alignment. Kurzbauend. Bekannt gute Optik passt vom Gewicht zur Montierung. Inzwischen kostet die Monti alleine bereits 500 EUR (ich hatte vor 3/4 Jahr noch je 300 EUR für meine beiden bezahlt ...). Ruhige Nachführung ohne starke "Treppeneffekte" - bei Planeten eh kein Problem.

Hurry Up!

Skywatcher Skymax 127T OTA​

Bei TS noch für 359 EUR bei Astroshop schon 469 EUR!!!

Gruß,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:

lacrimosa

Mitglied
Hallo,
Hallo,

Hallo zusammen,
es tut mir leid, ich bin aktuell etwas wankelmütig in meinen Entscheidungen und ich will eure Nerven nicht überstrapazieren, aber aktuell lese ich viel zu azimutaler und parallaktischer Montierung mit Goto. Merkt man ja auch an den o. a. Vorschlägen 😄
Ausgehend von den Gegebenheiten aus meinem ersten Post, weiterhin den Schwerpunkt auf visuller Planetenbeobachtung bis ca 800 Euro.
Zu welchem Teleskop mit Montierung würdet ihr raten?
Danke!
wenn ich Dich richtig verstanden habe, konntest Du vor ein paar Tagen einen Dobson testen und warst zufrieden.

Dank Anja konnte ich gestern erstmalig einem Dobson ausprobieren, damit ich überhaupt mal eim Gefühl für das Nachschubsen habe. Und dabei kamen mir natürlich schon viele weitere Ideen, was ggf an Zubehör wichtig ist und was ich gerne selber basteln würde.

warum weichst Du nun von Deinem ursprünglichen Plan ab?
Der Himmel läuft Dir nicht weg! (ein Sterntaler ins Phrasenschwein);)

Gruß
Ronald
 

holgimetal

Mitglied
Hallo,
ich überstürze auch nichts und bin weiterhin für einen Dobson offen. Ich hab nur gestern nach weiteren Teleskopen geschaut und bin dabei auf die aufmerksam geworden, die ich genannt hatte. Da kommt man dann von einem zum anderen. Ein Artikel hier, ein Erfahrungsbericht da, ein Youtubevideo dort... alles einfach sehr interessant. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Es ist schon so, wie einige von euch auch gesagt haben, am Anfang weiß man gar nicht, wohin die Reise geht und was einem gefällt. Das lernt man erst durch ausprobieren und arbeiten mit dem Teleskop.

Von daher, ich schau weiter. Nachdem ich einen Dobson favorisiert habe und auch nach wie vor dabei bin, ist mein Interesse an Komfortmöglichen wie Goto oder auch kompakteren Teleskopen, wenn sie denn gut sind, aber auch geweckt.

Ich bin euch für die Unterstützung auf jeden Fall sehr dankbar.

Holgi
 

AllanAbg

Mitglied
Guten Tag
Danke an mich als Neuling in diesem Bereich, diese Information hat sich auch als sehr nützlich erwiesen. ich hatte ein paar Fragen und bekam eine Antwort, ohne etwas zu fragen. Nochmals vielen Dank.
 
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