Klassischer Cassegrain - Hintenreinguck Alternative zum Newton

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Felix,

es gibt von mir keinen Wettstreit zwischen EAA ; visuell und Foto, sondern nur eine Hinweis auf eine Möglichkeit, die gestellte Frage unter Berücksichtigung alle zuvor verfassten Antworten!

Wir leiden unter genug selbst auferlegte Einschränkungen, ich bleibe deshalb für Alles offen!

Gruß Günter
Bitte nur meinen Thread nicht in ein anderes Thema / Diskussion lenken, das driftet sonst wie fast immer ab.

Ich könnte nahezu jeden Abend ab 20 Uhr live EAA über unsere remote Sternwarte auf Hakos in Namibia betreiben und auch wenn ich Planeten mit meinem 12er aufnehme und diese am Bildschirm sehe hat das nichts und zwar absolut nichts mit ernsthaftem visuellen Beobachten live mit dem Auge am Okular zu tun.
Für mich jedenfalls nicht.

Mir ist schon bewusst, dass ein Newton in vielerlei Hinsicht das perfekte Beobachtungsinstrument ist.
Und ich stimme mit der Öffnung voll und ganz zu.
Ich habe mich über viele Jahre zu den 12 Zoll hochgetastet, da war alles dabei, zuletzt auch ein guter 6 Zoll APM Apo.
Jedoch hat mir nichts so ein Bild geliefert wie dieser Spiegel.

Jetzt könnte ich sagen, dass ich mir meine Antwort selbst gegeben habe.
Ändert aber nichts daran, dass ich nochmal in ein wirklich ordentliches Gerät zum Hinten rein schauen möchte.
Vielleicht sollte ich auch noch einen vergangenen Bandscheibenvorfall in der HWS erwähnen, der es mir auch immer noch erschwert im Stehen in ungünstigen Positionen zu beobachten.
Säule wegflexen und einen Dobson fest aufstellen sollte eigentlich nicht die Lösung sein.
Ich denke es sollte durchaus eine sinnvolle Alternative geben.
Scheint gar nicht so leicht zu sein...
 
Ich denke es sollte durchaus eine sinnvolle Alternative geben.
Scheint gar nicht so leicht zu sein...
Mewlon oder VMC wären doch eine Option. Die sind halt etwas kleiner als 12“. Die großen cassegrains mit den kleinen Blenden wären für mich zu eingeschränkt einsetzbar. Zumal noch mit dem 2“ Auszug.

Ist halt noch die Frage wie man mit denen plus bino in den Fokus kommt. Auf barlow hätte ich auch bei f/12 keine Lust.
 
Das VMC ist wieder ein Gerät mit dem ich mich noch nie auseinander gesetzt habe, auch allgemein hatte ich noch kein Instrument von Vixen.
Wie ist deren Qualität und Streuung in der Produktion zu bewerten falls es hier zufällig Besitzer gibt?
 
Man soll das menschliche Auge nicht unterschätzen! Der Dynamikumfang ist größer als jede Astrokamera! Das Visuelle ist sehr verständlich und live mit eigenen Augen beeindruckt!
VG Frank
 
Hallo Steve,
den VMC 260L hatte ich ganz vergessen. So einen hatte ich mal und war echt begeistert. Wenn der gut justiert ist,
bringt der richtig was an Planeten, Mond uns auch bei Weißlichtbeobachtungen der Sonne.
Der hatte mir mal die beste Jupiterbeobachtung geliefert, die ich jemals hatte. Aber er war mit zu unhandlich und zu groß; nicht zu schwer.
Auch im Deep-Sky Bereich ist der Klasse, denn er hat ein gut korrigiertes Feld, besser als die Dall-Kirkhams oder Cassegrains.
Viele Grüße Michael
 
Hallo Steve,
den VMC 260L hatte ich ganz vergessen. So einen hatte ich mal und war echt begeistert. Wenn der gut justiert ist,
bringt der richtig was an Planeten, Mond uns auch bei Weißlichtbeobachtungen der Sonne.
Der hatte mir mal die beste Jupiterbeobachtung geliefert, die ich jemals hatte. Aber er war mit zu unhandlich und zu groß; nicht zu schwer.
Auch im Deep-Sky Bereich ist der Klasse, denn er hat ein gut korrigiertes Feld, besser als die Dall-Kirkhams oder Cassegrains.
Viele Grüße Michael
Danke für deinen Beitrag.
Kann man an dem Lüfter nachrüsten?
Wie war das Auskühlverhalten und haben die dicken FS Streben wie ich gesehen habe nicht am Planeten gestört?

Viele Grüße Steve
 
Es ist ja kein 200er VMC. Für den 260er sind die gar nicht so dick. Sie müssen ja den FS und den Korrektor sicher tragen.
Für einen Lüfter hinten? Das kann ich nicht sagen.
Vielleicht hilft Dir das Schnittbild da weiter.
Beste Grüße Michael
 

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  • VMC260L-schematic3.jpg
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Wegen den VMC… zum großen kann ich nix sagen, aber das VMC 200 performt absolut miserabel am Planeten, die Dielen Fangspiegelstreben sind absolut NOGO Planeten und vor allem Doppelsterne.
Ein mäßiger 80er ED hat mehr an Jupiter gezeigt als der VMC200.

Zum Thema Öffnung und Planeten würde ich mich nicht eindeutig festlegen. Ich habe einen 6 Zoll APO einem 10 Zoll Newton vorgezogen. Der Newton hatte allerdings neben der Einblickposition auch den Nachteil, dass ein Bino zu adaptieren nicht möglich war. (Mehrere Gründe, war wirklich Nix zu machen)
Am Ende war mir entspannt im Sitzen beobachten und binokulares Sehen mehr Wert als die Öffnung.
Auch heute schaue ich mit meinem 20er Dobson nur Deep Sky. Andererseits konnte ich mal durch einen 18er Planetennewton Jupiter und Saturn sehen, das ist schon was anderes als mit kleinen Teleskopen.
Die Frage ist aber auch wie oft am eigenen Standort die Bedingungen gut genug sind um nicht nur Speckels zu sehen.
Meinen besten Saturn konnte ich an einem ca. 9 Zoll YOLO sehen, den besten Mars am 7 Zoll TEC FL, den besten Jupiter an meinem 6 Zoll LZOS dieses Jahr, die beste Venus in einem 12 Zoll f5 Newton von Skywatcher mit Violettfilter am Nachmittag.
Will sagen es kommt auch sehr auf den Stand der Planeten und die Bedingungen an. Ein großes SC (ich hatte ein C14 und ein ACF) können auch performen aber leider nur sehr sehr selten, wenn die Bedingungen passen.
Zum Gutekunst ADC gibts von Greatstar auch noch eine günstigere Alternative, die bei mehreren Metern Brennweite aber an ihre Grenzen kommen wird, da die freie Öffnung kleiner als bei den Gutekunst ist.

Meine Lösung für Planeten ist ein 4 Zoll Bino und demnächst eines aus zwei TOA. Bin schon gespannt.

cs Alex
 
Hallo,

Hier ein Testbericht
Ein teleskop für höchste ansprüche - PDF Kostenfreier Download
Der sollte durch seine gute Bildfeldebnung + Randkorrektur sicher visuell noch etwas besser abbilden als reine Newtons,
das sollte man dann vielleicht austesten können.

Hierzu könnte man vielleicht mal dafür in den Astroforen oder bei größeren Vixen Händlern nachfragen, um vielleicht Kontakt zu einem Besitzer von VMC 260L oder VMC 330L > mit ja nur 1,3mm dicken Streben > für Probebeobachtungen zu bekommen.
Vixen VMC260L Optik/Tubus Test
Usw.

Gruß Günter
 
Für den zu beabsichtigten Zweck wäre meine Wahl das hier:


Intes Mikro => Qualitätsspiegel und keine Wundertüte

Größe ==> 12"

Hinten Ventilator vorne Ein/Auslassbohrungen für schnelles auskühlen und um das Tubusseeing zu reduzieren

kostet wesentlich weniger als das 16" Meade
muss man nicht noch erst dran rumbasteln

und man kann von hinten reingucken.

VG. Michael
 
Hallo,

> INTES MICRO Maksutov Cassegrain ALTER M1212 Deluxe <
wenn sowas wirklich noch zuhaben ist, wäre das sicher das Beste, was man in dem Bereich erwerben kann!

Hohe Qualität von Spiegelmaterial und Formgebung, ausreichend großer Hauptspiegel und Blendrohre mit Belüftung und echte 304mm freie Öffnung die vignettierfreie Abbildung zulassen, sowie großes korrigiertes Gesichtsfeld, shiftingfreie Spiegelfokusierung mit 1:10 Untersetzung.

All das Haben die Konkurrenten dieser Größe nicht zu bieten!

Ich habe noch die ganzen Prospekt Unterlagen von APM - Markus Ludes über die Intes Micro Teleskope aus den späten 1980ziger Jahren.

Da ich mich seiner Zeit sehr dafür interessiert hatte, konnte ich mit dem belgischen Besitzer eines ALTER MK 1008 Kontakt aufnehmen und Ihn bei einem
Frankreichurlaub treffen und mehrere Abenden durch sein MK 1008 schauen, das war das erste mal wieder, das ich die Planeten ; PN`s und M 13 so detailreich sehen konnte!
Ein paar Jahre zuvor hatte ich bei Dieter Lichtenknecker in Hasselt durch ein 300mm Kutter schauen können, das dort zur Endprüfung aufgebaut war.
Viele Jahre später, durch den 250mm Kutter mit 2 Korrekturlinsen von Unserem Forenmitglied arago = Peter beim ITV Astrotreff in Gedern, Saturn und M13 schauen.
Ein Vergelich ist nach so langen Zwischenzeiten kaum möglich, aber in allen 3 Teleskopen war der C -Ring deutlich zusehen, mit defusem Übergang in Richtung in Planetenkugel in der Erinnerung haften, auch der Anblick von M27 + M13 habe ich so plastisch nie wieder gesehen!

Mit meinem gutem C8 + Binoansatz konnte ich M27 + M13, in einer Supernacht in der Provence in St. Michel nahe dem Observatorium, zwar plastischer sehen als ohne Bino, aber bei weitem nicht annähernd so detailreich wie damals mit dem Kutter + MAK!


Gruß Günter
 
Zuletzt bearbeitet:
Guckt Ihr mal hier:
Und nochmal zum VMC260L: Die Streben sind wirklich nicht so dick (ich glaube 1,5 mm).
Für den Fangspiegel und den Korrektor brauchen die diese Dicke auch.
Wäre es möglich gewesen, eine Sternwarte zu bauen, hätte ich das Teil niemals verkauft.
Gruß Michael
 
Ich habe mit Ludes bereits geschrieben bzgl des Intes.
Allerdings möchte ich bei dieser Summe auch noch einige Erfahrungsberichte sammeln die ich leider zum M1212 überhaupt noch nicht gefunden habe.
 
Ich habe mit Ludes bereits geschrieben bzgl des Intes.
Allerdings möchte ich bei dieser Summe auch noch einige Erfahrungsberichte sammeln die ich leider zum M1212 überhaupt noch nicht gefunden habe.

Auch hier wieder gilt über Cloudynights und da über die Suchfunktion zu dem Intes Deluxe Erfahrungsberichte suchen.
Ferner einen Thread über Cloudynights eröffnen mit der Bitte Erfahrungsberichte zu dieser Optik zu posten.
Bei dieser Optik muss man leider ein großes internationales Publikum ansprechen, da es nur wenige Optiken dieses Kalibers gibt weltweit
und der der solch eine Optik besitzt muss auch gerade jetzt dann ins Forum schauen und Willens sein Dir Auskunft zu geben.

Wieder hole mich ==> Cloudynights ist die richtige Auskunbftsstelle für Intes Deluxe 12".

VG. Michael
 
Noch eine Alternative in dieser Klasse das hier : Mewlon-300CRS reflectors - Takahashi Europe

aber für die Takahashi Mewlon 300 CRS gilt auch, sind sehr seltene Optiken, aber in der Qualitätsklasse wie ein Intes Deluxe 12".

Bekommt man m. E. auch nur ganz selten. Die kleinen Mewlons 180 und 210 werden aber hin und wieder angeboten, aber hat nichts mit 12" zutun !

Aber das 300 CRS hat auch Fangspiegelstreben ! , das Intes Deluxe hat keine Fangspiegelstreben ! , dass kann wichtig sein bei z B Beobachtung von Doppelsternen
und anderem.

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Solltest Du aber - in der Klasse Qualität und 12" Größe - das allerbeste Beste oder nichts unterwegs sein, kann ich Dir nur zu einem 12" Voll APO z B von LZOS raten, ist preislich dann aber auch dem Anspruch entsprechend.

VG. Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Solltest Du aber - in der Klasse Qualität und 12" Größe - das allerbeste Beste oder nichts unterwegs sein, kann ich Dir nur zu einem 12" Voll APO z B von LZOS raten, ist preislich dann aber auch dem Anspruch entsprechend.
Hallo Michael,
nicht wenige waren überrascht wenn sie sich so große APOs gekauft haben, was sie da zu sehen bekommen.
So große APOs haben nämlich ein eigenständiges Auskühlverhalten.
Eine so große Masse an Stahl und Glas will auch an die Temperatur angepasst sein und das kann dauern.
Ein so großes Objektiv läuft mit einsetzen des Temeraturgangs je nach Witterung die ganze Nacht hinterher.
Es gibt Berichte, dass erst in den frühen Morgenstunden das Objektiv angepasst war.
Ein weiteres Problem ist, dass die Frontlinse schneller abkühlt als der Rest, was sphärische Aberration zur Folge hat und bei großen Öl-APOs häufig Astigmatismus beobachtet werden kann.
Den "Laborstrehl" ab zu rufen ist beim großen APO also ungleich schwieriger als beim Spiegel mit Lüfter.
LG
 
Hi Quanten,

o.k. verstehe ich.

Wo würdest Du nach Deiner Erfahrung bezgl noch annehmbaren Auskühlverhalten (1-1,5 Stunden),
dann die sinnvolle Maximumgröße für Mond, Planeten und Doppelsterne beim Voll APO ansetzen?

Ich hatte mal einen 6" Esprit , der passte sich recht schnell an (ca 1 Stunde).
Ein 6" Takahashi soll wohl etwas mehr Zeit benötigen als der Esprit.

Wäre Deiner Einschätzung nach die sinnvolle Maximumgröße für den APO 7" , 8" oder 10" demnach?
(bei stationären Sternwartenbetrieb wie es der Threadstarter vor hat)

Was sind Deine Erfahrungen / oder was Du zu dem Thema gehört hast?

Mir ist klar, dass wir hier nur theoretisieren, aber Interessant ist es alle mal, was das sinnvolle Maximum für einen APO wohl wäre.

VG. Michael
 
8 Zoll Triplett, ölgefügt geht wohl noch recht unproblematisch, darüber wirds dann komplizierter. Aber bei dem Gegenwert kann man auch die Sternwarte klimatisieren. Und die Temperaturschwankungen sind ja nicht immer und überall 30 Grad in 24 Stunden. Es wird aber bei großem geschlossenem Tubus mehr Nächte geben in denen es ein Problem ist als bei offenem Tubus. Von Officina Stellare gabs auch schon APOs mit Lüftern.
Ab einer gewissen Größe/Länge wird auch die Tubuskonstruktion immer anspruchsvoller, damit sich nix durchbiegt.
Alles in allem wird die sinnvolle Grenze bei uns irgendwo bei 10 Zoll liegen. Hat mir zumindest Jemand erklärt der solche Teleskope baut. Und es ist ja auch sehr individuell wie weit man hier gehen will.
Ein Cassegrain ist auf jeden Fall kompakter.

cs Alex
 
Hallo Steve,

das mit Erfahrungsberichte sammeln geht sicher nicht so schnell, in der Zeit werden Andere auf dem MAK aufmerksam.
Kommt jetzt darauf an ob Du einem Beobachtungsbericht vom Markus vertraust, der schon jede dieser Intes Optiken auf seiner Montierung hatte.
und Solche auch in den Staaten im First Light dort auf Astrotreffs + Astromärkten vorgeführt + übergeben hat.
Der kennt dann auch die begleitende Beurteilung der Käufer!
Ich kenne Ihn seid seinen Anfängen von Astrotreffen und Astromärkte, hab meine gute MTO 100 /1000mm Russentonne von ihm und würde auf seinem Urteil mehr setzen, als auf die oft beschönigten Beschreibungen auf Cloudynights, wo sich jeder in den Beschreibungen vom Gesehenen übertreffen möchte!

Gruß Günter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Michael,
der größte APO mit dem ich beobachten konnte ist ein 8" TEC FL und damit auch nicht sehr oft, dieser steht fest in einer Sternwarte.
Da es nicht mein Instrument ist, habe ich nicht so viel Erfahrung damit, weshalb meine Aussagen auch nicht so repräsentativ sein mögen.
Dieser braucht jedenfalls mehrere Stunden, ca. 2-3h je nach Außentemperatur und Verlauf, zeigt dann aber einen Top Sterntest.
Beim defokussierten Stern zeigt sich das Tubusseing lange Zeit kreiselnd hinterm Objektiv, welches dann mit der Zeit zu Schlieren über geht.

Wo da die Grenze ist kann ich nicht sagen, dass hängt von vielen weiteren Faktoren ab.
Welche APO-Öffnung unter welchen Bedingungen noch als Sinnvoll angesehen werden kann, wird wohl jeder anders beurteilen?
Wenn man eine Anpassungszeit von 1-1,5h als Maßstab ansetzt, so würde vermutlich der neue TEC 8" Zweilinser als real verfügbarer APO von der Öffnung noch in Frage kommen?
Von der möglichen Vergrößerung/Austrittspupille, z.B. an meinem Standort, könnte es min. ein 12" APO sein.
LG
 
Um wieder auf den Ursprung zurück zu kommen...
Ich könnte den Intes 12 Zoll testen was für mich allerdings mit einer sehr weiten Fahrt verbunden ist, da Wetter muss auch passen und es gingen ohnehin nur Wochenenden...
Ich stelle mir auch folgende Frage. Denkt ihr so eine Gerätschaft hält den Wert über viele Jahre gesehen?
Spiegel ist Sitall, was schon mal gut klingt.
 
Hallo Steve,

das mit der Wertentwicklung ist kaum zu schätzen. Ich würde mich eher darauf einstellen daß ein OTA mit diesem Gewicht nicht innerhalb kurzer Zeit einen Käufer findet falls Du Dich davon irgendwann wieder trennen möchtest. Der Nutzwert bzw. Spaßfaktor bleibt aber mein Intes MN86 DeLuxe bereitet mir bei jeder Beobachtung auf's neue Vergnügen wie kaum ein anderes Teleskop.

Beim Testen würde ich noch ein wenig warten bis das Wetter etwas konstanter wird im Frühjahr gibt es oft Tage wo sich die Temperatur über den Tagesverlauf kaum ändert was für einen solchen Zweck ideal wäre.


Viele Grüße Felix
 
Das Intes wird wenn es ausgekühlt ist schon schöne Bilder abliefern.
Mit einem angenommenen Strehl von 0.97-0.98 und einer Obstruktion von 30-31% wird es mit einer EER von 0.80-0.81 quasi Beugungsbegrenzt abbilden.
Zum Vergleich ein Planetennewton mit 18-20% Obstruktion hätte nochmal ca. 10% mehr, also eine EER von 0.90-0.91%.

Dazu kommt, dass das MC keine Spikes bzw. Aufhellung zeigt und somit Planeten auf schwarzen Hintergrund zeigt, was ein ästhetischeres Bilderlebnis bietet.
Die Gretchenfrage ist jedoch das Thermische Verhalten in der Praxis.

Was bei solchen MC schon öfters bemängelt wurde sind die vielen Blenden, welche die Auskühlung behindern sollen?
Und der Meniskus dieses 12" wiegt ca. 5kg, ist also schon ein Wärmespeicher.

Ob eine vor Ort Inspektion gerade an dem Tag das volle Leistungsvermögen zeigen wird ist fraglich, da musst du schon Glück haben.
Jedoch könnte man dabei einen Eindruck bekommen wie sich das Gerät thermisch verhält, also Sterntest über mehrere Stunden machen und sich das geflimmer und die Ringe ansehen.
Auch steht Jupiter noch relativ gut, um sich dort einen Eindruck zu verschaffen.

Auch hier wäre interessant zu wissen wie groß der Backfokus ist, ohne Abschattung, bzgl. Zubehör?

Du kannst uns ja dann berichten wie sich das MC gegenüber deinem Newton verhält.
LG
 
Das Intes wird wenn es ausgekühlt ist schon schöne Bilder abliefern.
Mit einem angenommenen Strehl von 0.97-0.98 und einer Obstruktion von 30-31% wird es mit einer EER von 0.80-0.81 quasi Beugungsbegrenzt abbilden.
Zum Vergleich ein Planetennewton mit 18-20% Obstruktion hätte nochmal ca. 10% mehr, also eine EER von 0.90-0.91%.

Dazu kommt, dass das MC keine Spikes bzw. Aufhellung zeigt und somit Planeten auf schwarzen Hintergrund zeigt, was ein ästhetischeres Bilderlebnis bietet.
Die Gretchenfrage ist jedoch das Thermische Verhalten in der Praxis.

Was bei solchen MC schon öfters bemängelt wurde sind die vielen Blenden, welche die Auskühlung behindern sollen?
Und der Meniskus dieses 12" wiegt ca. 5kg, ist also schon ein Wärmespeicher.

Ob eine vor Ort Inspektion gerade an dem Tag das volle Leistungsvermögen zeigen wird ist fraglich, da musst du schon Glück haben.
Jedoch könnte man dabei einen Eindruck bekommen wie sich das Gerät thermisch verhält, also Sterntest über mehrere Stunden machen und sich das geflimmer und die Ringe ansehen.
Auch steht Jupiter noch relativ gut, um sich dort einen Eindruck zu verschaffen.

Auch hier wäre interessant zu wissen wie groß der Backfokus ist, ohne Abschattung, bzgl. Zubehör?

Du kannst uns ja dann berichten wie sich das MC gegenüber deinem Newton verhält.
LG
Ich bin gerade dran an der Sache und lass euch in jedem Fall wissen wie es weiter geht.
 
12" MAK Intes Micro Deluxe , 305 mm freier Einlass, Fangspiegel inkl Blendrohr 90 mm => Obstruktion ca 29,5%
(Hauptspiegel 320 mm)
alle Angaben ohne Gewähr

VG Michael
 
Hallo Steve,

ich glaube schon das so ein Gerät seinen Wert behällt, laut meinem Katalog wurden 1997 um 13.500,- DM dafür verlangt, 1988 schon 19.000,- DM, als die Russen merkten was Sie da überhaupt hatten, verglichen mit den mehr als doppelt so teuren US oder TAK - Gräten, technisch und Optik Qualität auf gleicher Höhe oder sogar leicht darüber!

Heute werden so große Geräte über alle Cassegrain - Varianten von SC ; MAK ; RC ; usw überwiegend Fotografisch ausgeführt, mit bis zu 55% Obstruktion
und Strehl Werten von gerade mal > 0,8 bis zu 0,5 > und sogar RC`s mit nur 0,3 Strehl wurden entdeckt, die trotzdem noch ansehnliche Fotos ermöglichen.

Also visuell wird da so schnell nix Besseres nach kommen, deshalb wird der Wert sich halten oder dem geringen Angebot wegen sogar steigen.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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