tonabnehmer
Aktives Mitglied
Liebe Community,
Mein Name ist Marcus und möchte mir in absehbarer Zeit ein eigenes Teleskop zulegen. Zunächst mal die Anforderungen:
1) Größe und Gewicht
Ich habe kein Auto und das wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern. Ich will das Teleskop auf einem kleinen Balkon ca. 2x1,5m nutzen aber auch zu Fuß oder mit dem Rad auf eine dunkle Wiese am Stadtrand transportieren. Ein 8" Dobson fällt hier schonmal weg.
2) Preis
Ich lege mich nicht fest, aber ein teurer APO wird es wohl nicht werden. Wohl eher so 300-400 Euro.
3) Was will ich sehen?
3.1) Planeten
Jupiter: mit vier Monden und den beiden Bändern. Der große rote Fleck und die Monde vor dem Jupiter. Im Idealfall Mondschatten auf dem Jupiter.
Saturn: den Ring mit Cassini-Teilung und im Idealfall einen Mond.
Mars: die Polkappen
Venus: die Phasen
Erdmond: brauche ich nichts zu sagen
Sonne: Flecken, evtl. Protuberanzen
3.2) Deep Sky
Nunja, hier habe ich durch ein Teleskop bisher nicht viel sehen können und auch im Netz sieht man eher Aufnahmen, die mit größeren Teleskopen geschossen wurden. Ich möchte so gut es geht Struktur sehen und nicht nur milchige Flecke. Also Andromeda als Galaxie erkennbar, den Orionnebel als solchen, Kugelsternhaufen wenigstens am Rande aufgelöst.
4) Fotografie (optional, kein Muss)
Sowohl Planeten und Deep Sky möchte ich fotografieren. Die Qualität muss nicht besonders gut sein, ich möchte mich nur damit beschäftigen und wenn ich den Jupiter mit den beiden Bändern und vier Monden ablichten kann, freue ich mich schon. Es geht dabei mehr ums Lernen und das Festhalten der Bilder, die auch meine Auge gesehen hat und nicht um perfekte Ergebnisse.
Nun komme ich zum Punkt wie passen diese Anforderungen zusammen: leicht und transportabel, geringer Preis, Planeten und Deep Sky. Da 150/1200 Newtons (auch als Dobson) ausscheiden, bleiben aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten offen:
a) kleiner Newton als Allrounder
114/450, 114/900, 130/650, 150/750
oder
b) zwei kleine Teleskop
80/400 oder 102/500 Refraktor für Deepsky und
90/1250 oder 102/1300 Mak für die Planeten
Bei Variante a) bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich gute Allrounder sind, ob die Transportabilität gewährleistet ist und ob ich bei den schnellen nicht Probleme mit preiswerten Okularen bekomme.
Bei Variante b) würde mich insbesondere interessieren, ob meine o.g. Vorstellungen von dem was ich an Planeten und Deepsky sehe auch erfüllt werden. Weiterhin interessiert mich, ob der händische Transport beider Teleskope nicht so so schwer wird wie der eines kurzen Newtons.
Ich bedanke mich herzlich für Eure Ratschläge und lasse mich gern korrigieren, wenn ich mit meinen Gedanken gar auf dem Holzweg bin.
Viele Grüße,
Marcus
Mein Name ist Marcus und möchte mir in absehbarer Zeit ein eigenes Teleskop zulegen. Zunächst mal die Anforderungen:
1) Größe und Gewicht
Ich habe kein Auto und das wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern. Ich will das Teleskop auf einem kleinen Balkon ca. 2x1,5m nutzen aber auch zu Fuß oder mit dem Rad auf eine dunkle Wiese am Stadtrand transportieren. Ein 8" Dobson fällt hier schonmal weg.
2) Preis
Ich lege mich nicht fest, aber ein teurer APO wird es wohl nicht werden. Wohl eher so 300-400 Euro.
3) Was will ich sehen?
3.1) Planeten
Jupiter: mit vier Monden und den beiden Bändern. Der große rote Fleck und die Monde vor dem Jupiter. Im Idealfall Mondschatten auf dem Jupiter.
Saturn: den Ring mit Cassini-Teilung und im Idealfall einen Mond.
Mars: die Polkappen
Venus: die Phasen
Erdmond: brauche ich nichts zu sagen
Sonne: Flecken, evtl. Protuberanzen
3.2) Deep Sky
Nunja, hier habe ich durch ein Teleskop bisher nicht viel sehen können und auch im Netz sieht man eher Aufnahmen, die mit größeren Teleskopen geschossen wurden. Ich möchte so gut es geht Struktur sehen und nicht nur milchige Flecke. Also Andromeda als Galaxie erkennbar, den Orionnebel als solchen, Kugelsternhaufen wenigstens am Rande aufgelöst.
4) Fotografie (optional, kein Muss)
Sowohl Planeten und Deep Sky möchte ich fotografieren. Die Qualität muss nicht besonders gut sein, ich möchte mich nur damit beschäftigen und wenn ich den Jupiter mit den beiden Bändern und vier Monden ablichten kann, freue ich mich schon. Es geht dabei mehr ums Lernen und das Festhalten der Bilder, die auch meine Auge gesehen hat und nicht um perfekte Ergebnisse.
Nun komme ich zum Punkt wie passen diese Anforderungen zusammen: leicht und transportabel, geringer Preis, Planeten und Deep Sky. Da 150/1200 Newtons (auch als Dobson) ausscheiden, bleiben aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten offen:
a) kleiner Newton als Allrounder
114/450, 114/900, 130/650, 150/750
oder
b) zwei kleine Teleskop
80/400 oder 102/500 Refraktor für Deepsky und
90/1250 oder 102/1300 Mak für die Planeten
Bei Variante a) bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich gute Allrounder sind, ob die Transportabilität gewährleistet ist und ob ich bei den schnellen nicht Probleme mit preiswerten Okularen bekomme.
Bei Variante b) würde mich insbesondere interessieren, ob meine o.g. Vorstellungen von dem was ich an Planeten und Deepsky sehe auch erfüllt werden. Weiterhin interessiert mich, ob der händische Transport beider Teleskope nicht so so schwer wird wie der eines kurzen Newtons.
Ich bedanke mich herzlich für Eure Ratschläge und lasse mich gern korrigieren, wenn ich mit meinen Gedanken gar auf dem Holzweg bin.
Viele Grüße,
Marcus