Hallo Jahannes,
@ Martin: Auch dir danke für deine Hinweise, ich konnte nur leider nicht alles verstehen. Was meinst du mit "ohne über den Fangspiegel und Hauptspiegel zu gehen" und welchen Kegel gilt es rauszubekommen? Auch das mit den zwei Schienen kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie das aussehen soll.
Das Blendrohr konnte ich mittlerweile losdrehen, aber es passt nicht am Fangspiegel vorbei. Das lässt sich wohl nur entfernen, wenn man diesen ausbaut, was mir nicht zielführend erscheint.
Entschuldige bitte für die unverständliche Ausdrucksweise, es ist selten das ich deutsch rede, gut heute durfte ich mal 10min per Zufall beim Work.
Zwei Schienen:
Nicht alle RC's haben eine Vixen 44mm oben plus noch eine Losmandy 3" Schiene unten um auf die Montierung zu befestigen, und oben z.B. das Leitrohr, Astrocomputer u.s.w. Es gibt
einige 8Zoller die oben keine Schiene haben.
Vorteil besteht bei speziell den Stahlblech Tubus Versionen dass das ganze stabiler sitzt und weniger Anfällig ist sich zu dejustieren wenn man die Schiene lockert um sie zu unterlegen mit Chims.
Chims sind Edelstahl Blech Unterlagen allgemein um den Blickwinkel des Teleskopes zu senken, wenn man hinten Unterlegt.
Oder vorne wenn man braucht dass das Teleskop höher anpeilt um das Teleskop genauenst Möglich Optisch und Mechanisch übereinstimmen zu haben.
Wenn das Teleskop seitlich etwas ab ist kann man meistens die Schrauben an der Schiene Lockern zum Haltebock des Tubus und es en wenig verschieben das es passt.
Manchmal muss man ein wenig aufbohren z.B. wo die Schrauben durchgehen um mehr Spiel zu haben das Teleskop auf der Schiene versetzten zu können, dass es auch gerade nach vorne ausgerichtet ist zusammen mit der Schiene.
Arbeiten mit einer guten Fräse können ab einem gewissen Mase sehr Vorteilhaft sein wenn man Zugang hat zu solchen Werkzeug.
Gut all das gesagte von mir ist wertlos wenn keine Halteböcke zwischen der Schiene und dem Tubus sich befinden, Möglichkeiten gibt es trotzdem, wird dann einfach etwas reichlich arbeitsreicher gemacht. Solche Details tüftelt man sich vorher aus Gedanklich da man bei GSO (und Derivaten) kleineren Teleskopen nicht erwarten kann bei den
günstigen Preisen das alles perfekt ist. Persönlich war mein Weg sehr lang, und ist lange nicht abgeschlossen bei den sehr häufigen Überraschungen zwecks was da an Toleranzen vorliegt.....
Bei manchen Sachen muss man auch ein Limit sehen qualitativ gesehen.
Komplizierte Formen an Spiegeln schleifen maschinell können unsere Freunde aus Fernost bis zu sehr gut. Nur bei sechs stelligen automatischen Drehmaschinen haperts käftig(!).
Andere Möglichkeit besteht ~ 1000€ zu investieren in einem z.B. ADM Adapter mit dem man das mittels einer Zwischenschiene fein regulieren kann mittels Schrauben über kleine Gelenke was sehr oft bei schweren Doppel Setups genutzt wird.
Nachteil dabei ist klar der Preis und die Monti solte das auch noch bestens packen können vom zusätlichen Aufbau her. Im Prinzip ab einer sehr guten EQ6 oder besser EQ8 oder similare(besser investiert...) kann man sich das vereinfachen.
Um dein Teleskop bestens einordenen zu können muss es dabei auch gerade darufsitzen auf der Monti, ansonsten gibt es schwierige Zeiten beim Guiden....
Im Prinzip spricht man vom abweichenden "Kegel entfernen", was man auf der Monti tagsüber nachprüfen kann an einem Kilometer weit entfernten Punkt speziell bei langen Brennweiten. Ich nehme den Sendemast in 5 Kilometer entfernten Hügel. Abends/Nachts geht das auch da die immer mehere Rote Lampen an haben.
Was meinst du mit "ohne über den Fangspiegel und Hauptspiegel zu gehen
Dass du vom OAZ aus direkt aus den Tubus blicken kannst mit der Cam ohne über die Spiegel zu sehen, je näher du die Cam hast zur Rückseite des HS im OAZ desdo besser funktioniert das.
Mann kann das ganze auch abrollen auf ner DIY Halterung. Sieht man sogar noch besser, darum auch taufte ich mein RC nach der ersten Woche bei mir: Spiel"Ei".
Gut ich muss dir dabei jetzt sagen das ich diese OCAL Kollimations Kamera nicht gekauft habe, mache das einfach mit meiner ASI120MC-S und nem Zoom CS Objektiv. In meinem (glücklichen Zu-)Fall ist das dicke ausreichend. Bei mir wollte ich erstmal Trockentests machen mit was ich schon habe, und siehe da: es reichte mir
dicke für den Zweck. Ein par mal drehen und man weiß bescheid. Noctua wird das nicht mögen was ich da gerade Schreibe......
Ich musste erstmal meine Sachen evaluieren bevor ich noch so nen 300€ Ding anschaffe. Gut mein Fokus ist manuell.....
Da gibt es dann das famose Lichtleck, das warum weil die meisten die HS Blende verjüngend verlängern.
Dieses sehr nutzvolle "Upgrade" das einfach aufgesteckt wird vorne an der HS Blende muss dabei raus, ansonsten schafft du es nicht "rauszublicken".
Tip:
Das wichtigste ist:
1.) Das der OAZ und der HS optisch die gleiche Mitte haben. Auseinander bauen und rektifieren is sehr simple.
2.) Der FS auch in der Spinne in der Mitte ist, das ist meisten der +/- Fall.
3.) Jezt wird religiös: Bete dass das Loch wo der ganze Komplex HS/OAZ auch
zentrisch in der Gusswanne alias Rückwand sind.
Ansonsten musst du am leicht defokussierten äußersten Sternenfeld mit dem FS (am besten in der nähe der Milchstrasse) die Sternen Donuts zurechtrücken.
Danach
darfst du den Kegel allgemein entfernen.
Selbstverständlich sollte dabei sein das du nicht mehr am HS nachrücken musst am Stern, wohlgesagt und sehr wichtig in der Bildmitte.
Die Sensordiagonale muss auch mit der Kapazität deines Instrumentes übereinstimmen. Ne ASI533 reicht bei meinem 6"RC dicke, darf aber auch nicht grösser sein ansonsten schieße ich schon übers Ziel raus und habe keine gute Konklusion mehr mit dem FS.
Sollte ich etwas hier unverständlich ausgedrückt haben, bitte frage nach.
Clear skies,
- Martin