Koma-Korrektor für Celestron Comet Catcher?

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svenk123

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Hallo zusammen,

ich habe einen Celestron Comet Catcher 5,5"-f/3.6 den ich mit einer ASI 1600 fotografisch nutzen möchte. Konstruktionsbedingt soll bei einem Schmidt-Newton die Koma durch die Schmidt-Platte bereits reduziert sein, ist aber noch vorhanden.

Benutzt jemand von Euch so ein Gerät und kann mir seine Erfahrungen mitteilen? Welchen Koma-Korrektor setzt Ihr ein?
Ich habe etliche Foren durchsucht und bin außer auf ein paar theoretische Aussagen das ein Koma-Korrektor etwas bringt oder nicht, nicht wirklich auf Erfahrungswerte/Bilder gestoßen. Angeblich wäre der Baader MPCC geeignet.

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Sven,

ich kann Dir da nicht weiterhelfen, aber auf CloudyNights fragt gerade einer das gleiche (CN-Comet Catcher) für eine ASI294. Wenn ihr nicht identisch seit, dann könntest Du da mal reinschauen. Vielleicht gibt es da ja Antworten.

Gruß

*entfernt*
 
Von der Sorte gibt's ja noch mehr bei CN, z.B. den hier.
Ich glaube da hilft wohl nur ausprobieren.
Darauf wird es wohl hinauslaufen. Du könntest z.B. einen MPCC bei halbem nominellen Arbeitsabstand betreiben, in der Hoffnung, dass er dann die geringere Koma vom SN (gegenüber einem echten Newton, für den er konzipiert wurde) kompensiert, ohne dabei negative Koma zu erzeugen oder andere Bildfehler allzu arg ins Spiel zu bringen. Das wäre natürlich rein experimentell ohne Garantie auf Erfolg ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Zusammen,

es gab mal von jemandem das Experiment, den MPCC am f/4 SN zu nutzen. Ich weiß nicht, mit welcher Öffnung, aber es dürfte ein Meade gewesen sein. Da war der alte MPCC wohl zufällig ziemlich gut bis ideal. Verlassen würde ich mich nicht drauf, denke aber, dass ein Gebrauchtkauf kein besonderes Risiko sein sollte. Der alte MPCC müsste ja günstig zu haben sein.

Clear Skies
Sven
 
Ich hab was. Ganz grundsätzlich ist das keine schlechte Kombi. Ich habe Bilder von einer Kombi Meade Cometracker (Schmid-Newton f/3,6) mit einer Atik 16200SW und Baader MPCIII. Es sind keinerlei verzerrte Sterne auf dem Bild. Perfekt.
 
Zu Klarstellung - das Bild ist nicht von mir, sondern von einem Sternfreund, den ich auf der ATT kennengelernt habe. Ich habe also das Copyright nicht und stelle das nicht hier ein.
 
Hallo,

vielen Dank schon mal für die Hinweise. Als SCT-Nutzer muss ich mich erstmal in die Thematik mit den Newton-Koma-Korrektoren einlesen. Wenn ich es richtig verstanden habe gibt es da 2- und 4-linsige Korrektoren, die je nach Korrektortyp auch eine Brennweitenverlängerung verursachen.

Durch die Schmidt-Platte soll die Koma nur 1/2 so ausgeprägt sein, wie bei einem Newton mit vergleichbarem Öffnungsverhältnis. Ich hoffe, dass es dann nicht zu einer Überkorrektur kommt, wenn man einen Koma-Korrektor einsetzt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Abstand zwischen dem Korrektor und dem Chip sehr kritisch. Was ist aber mit dem Abstand des Korrektors zum Brennpunkt bzw. Hauptspiegel. Muss man da auch etwas beachten? Da der Comet-Catcher leider den alten Vixen-üblichen Schlittenfokussierer hat, ist die Frage wie weit der Korrektor dann zum Brennpunkt sitzen muss.

CS
Sven
 
Hallo Sven,
du kannst nicht verschiedene Systeme beurteilen, weil Du die Designparameter gar nicht kennst - weder vom SN noch vom Komakorrektor. Nimm eine erprobte Kombi, probier verschiedene Abstände und fertig.
Clear Skies
Tassilo
 
P_E_T_E_R hat ja vor einigen Jahren genau zu diesem Thema sehr ausführlich geantwortet.

Der MPCC scheidet daher erstmal aus. Auch wenn ich mir zum ausprobieren mal einen von einem Kollegen leihen werde.
Ich denke es läuft wohl daraus hinaus, dass ich mir einen Korrektor auf Ross oder Wynne-Basis in OSLO simuliere.
 
In dem von Dir genannten Link hat keiner eine brauchbare Aufnahme gezeigt, und die genauen Daten vom MPCC sind nicht bekannt. Das es funktioniert, beweisen die Bilder, die mir vorliegen - zumindest in der Kombi mit dem Meade SN. Da sollten aber optisch keine nennenswerten Unterschiede da sein.
 
111423

Das ist ein Bild von Rolf Werder, Meade Comettracker mit MPCC auf LXD75 (copyright Rolf Werder)
 
Hallo Tommy,
wenn man bedenkt, was diese Kombi kostet, und wie alt die Optik ist, ist das schon wirklich sehr sehr gut. Das geht besser, aber bei f/3,6 muss man schon VIEL mehr Geld ausgeben, wenn man deutlich besser werden will. Alleine ein besserer Okularauszug (der sicherlich sinnvoll wäre). kostet ja mehr als die ganze Optik.
Das mit dem Korrektorabstand kann funktionieren, muss aber nicht. Man kann die Bildfeldebnung über den Korrektorabstand beeinflussen, das (überkorrigierte) Koma nicht. Kommt darauf an, was hier der dominierende Fehler ist.
 
Super dass Du dass Bild gepostet hast. Das sieht ja schon mal sehr vielversprechend aus.
Vorallem wenn man bedenkt dass es sich um ein f/3.6-System handelt. Da wäre man bei aktuellen Geräten gleich in einer ganz anderen Preisklasse.

Der Schlittenfokussierer ist in der Tat absolut ungeeignet. Ich überlege noch ob ich einen JMI-Fokusmotor dranflansche oder einen günstigen Helicalfokussierer nehme.
 
Hallo,

ich bin jetzt etwas weiter gekommen. Vielen Dank für den Tip mit dem Baader MPCC. Leider konnte ich mit dem außen angeschraubten MPCC nicht richtig fokussieren. Der Fokussierer war immer im hinteren Anschlag, wenn ich auf unendlich fokussiert hatte.

Daher habe ich den MPCC nun weiter in den Tubus verlegt. Glücklicherweise passen die Linsen des MPCC perfekt in eine 15mm-T2-Verlängerungshülse. Damit man den MPCC im neuen Gehäuse auf der Rückseite des Fokussiererschlittens eingeschraubt werden kann musste ich seitlich etwas ausfräsen. Alles neu eingefettet und geschwärzt.

Nun warte ich auf gute Wetter. :)

CS
Sven

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Hallo Sven,

wie du ja schon weißt ist die Koma eines SN etwa halb so groß wie die eines klassischen Newton.
Wie groß die Koma genau ist hängt vom Abstand der Schmidplatte vom HS ab.
Im Krümmungsradius des HS also bei doppelter Brennweite ist die Koma vollständig korrigiert!
Je näher sie an den HS rückt umso größer wird die Koma
Daher wird dir ein Komakorrektor für einen Newton keine große Verbesserung bringen da dieser dann ja wieder inverse Koma einführt.
Es ist dabei egal was es für einer ist auch der Bader MPCC macht hier keine Ausnahme.
Änderungen des Arbeitsabstandes dürften nur bedingt helfen da hier dann wieder Asti und Bildfeldwölbung eingeführt werden wenn dieser nicht im vorgesehenen Arbeitsabstand verwendet wird.
Dann tauscht du eben etwas Koma gegen Asti aber die Abbildung wird unterm Strich nicht wirklich besser.
Für kleine Sensoren mit großen Pixeln mag das befriedigende Ergebnisse bringen, wenn du größere Felder anstrebst eher nicht.

Ich würde dir den Umbau zur Schmidt-Kamera empfehlen.
Bei den Eckdaten ergeben sich unter Verwendung der vorhandenen Schmidtplatte keine erkennbaren Nachteile.
Lediglich die doppelte Baulänge muss man natürlich dann in Kauf nehmen da ja nun die Schmidtplatte in den Krümmungsmittelpunkt des HS gesetzt werden muss.
Die Koma bist du dann aber vollständig los.
Du hast perfekt runde Sterne!
Der einzige verbleibende Fehler ist dann Bildfeldwölbung.
Die Sterne bleiben aber deswegen perfekt rund und man kann auch aufs Feld fokussieren und die Wirkung sprich den sich am Feldrand ergebenden Defokus noch einmal halbieren.

Man kann aber auch eine Feldebnungslinse verwenden die unmittelbar vor dem Sensor platziert werden muss.
Dann hat man eine erstklassige Abbildung auch am Feldrand.
Zur Veranschaulichung hier mal alle 3 Varianten.
1 SN so wie er ist.
2 SN umgebaut zur Schmidt-Kamera aber ohne Feldebnungslinse.
3 SN umgebaut zur Schmidt-Kamera mit Feldebnungslinse.

SN.jpg



Grüße Gerd
 
Ich würde dir den Umbau zur Schmidt-Kamera empfehlen.
Bernhard Schmidt würde sicher zustimmen! Schmidt-Newtons und Schmidt-Cassegrains kompromittieren mit ihrer kürzeren Baulänge halt die geniale Grundidee des Schmidt-Korrektors!
Man kann auch eine Feldebnungslinse verwenden die unmittelbar vor dem Sensor platziert werden muss.
Wobei das auf eine andere Baustelle vom Svenk führt:

Celestron 5 1/2" Schmidt-Kamera Umbau

Gibt's da inzwischen Fortschritte?
 
Hallo Peter,

Bernhard Schmidt hatte aber keinen Schmidt-Newton mit einem MPCC, der sich schon bei anderen Fotografen als funktionierende Lösung erwiesen hat. Natürlich nicht entgegen der Theorie, es ist nur schlicht die Annahme falsch, dass der MPCC die Koma eines f/4-Newtons vollständig korrigiert.
Ich finde die erprobte und minimalinvasive Methode daher attraktiver, als eine Schmidt-Kamera zu empfehlen, ohne Gedanken zu investieren in die praktisch auftauchende Problemstellung: Freischwebende CCD-Montage zwischen Korrektor und Hauptspiegel, Zuleitung zur Kamera, Beschaffung des passenden Flatteners (Durchmesser!), ermittlung der korrekten Abstände - ist das jetzt ein Gedankenexperiment, oder das absehbare Todesurteil für ein an sich funktionierendes Teleskop? Immerhin, die Schmidt-Kamera hat ja schon wenigstens ein Bild abgeliefert.

Mal gucken. Da Sven ja eher auf gutes Wetter wartet, als auf Spot-Rechnungen, kann man ja hoffen, dass er erstmal etwas belichtet, und nicht zur Säge greift, bevor er die Sache mal probieren durfte.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Peter,

Bernhard Schmidt würde sicher zustimmen! Schmidt-Newtons und Schmidt-Cassegrains kompromittieren mit ihrer kürzeren Baulänge halt die geniale Grundidee des Schmidt-Korrektors!

ja es ist wirklich sehr schade das das geniale Prinzip der Schmidkamera zugunsten der kürzerren Baulänge aufgegeben wird.
Klar bei größeren Öffnungszahlen wird es sonst einfach zu lang aber bei F3,6 und 500mm Brennweite sollte die größere Baulänge noch nicht das Problem sein.


Oh das hatte ich noch gar nicht gelesen.
Ich hab da auch noch mal etwas zu dem Projekt dort mit dem F1,5 geschrieben.
Das sollte eigentlich mit der von euch ja schon gefundenen Feldebnungslinse sehr gut funktionieren wenn die Abstände von Schmidtplatte zum HS und Linse zum Sensor passen.

Grüße Gerd
 
Hallo Sven Wienstein,

Bernhard Schmidt hatte aber keinen Schmidt-Newton mit einem MPCC, der sich schon bei anderen Fotografen als funktionierende Lösung erwiesen hat. Natürlich nicht entgegen der Theorie, es ist nur schlicht die Annahme falsch, dass der MPCC die Koma eines f/4-Newtons vollständig korrigiert.

na ja wie schon öfter ziehst du hier Erklärungen einfach aus dem Hut. Es ist nun mal ein gewisses Verständnis der theoretischen Zusammenhänge nötig wenn man sich in der Praxis gemachte Beobachtungen theoretisch erklären möchte.
Es reicht nicht einfach sich irgendwas auszudenken ohne einen Beweis dafür zu haben.
Auch der MPCC ist für klassische Newton gerechnet und korrigiert deren Koma durchaus recht gut, der verbleibende Restfehler den so ein 2 Linsiger Ross Korrektor wie der MPCC noch im Feld zeigt ist primär der Astigmatismus und nur wenig Koma.
Und er führt leider auch SA ein wenn man die konische Konstante des HS nicht anpasst.

Ich finde die erprobte und minimalinvasive Methode daher attraktiver, als eine Schmidt-Kamera zu empfehlen, ohne Gedanken zu investieren in die praktisch auftauchende Problemstellung: Freischwebende CCD-Montage zwischen Korrektor und Hauptspiegel, Zuleitung zur Kamera, Beschaffung des passenden Flatteners (Durchmesser!), ermittlung der korrekten Abstände - ist das jetzt ein Gedankenexperiment, oder das absehbare Todesurteil für ein an sich funktionierendes Teleskop? Immerhin, die Schmidt-Kamera hat ja schon wenigstens ein Bild abgeliefert.

Wer redet denn hier von einer freischwebenden CCD-Montage zwischen Korrektor und Hauptspiegel?
Anscheinend verstehst du gar nicht worum es bei meiner Anregung überhaupt geht.
Selbstverständlich bleit der Strahlengang zum CCD genauso wie er jetzt schon ist!!!
Ich rede davon die Schmidtplatte in den Krümmungsradius des HS zu setzten und sonst nichts.
Dazu ist auch keine Säge nötig um etwas zu verlängern es sein denn du erfindest eine Säge zum dransägen statt absägen.
Es sollten kein großes Problem sein die Schmidtplatte entsprechend weiter nach vorn zu setzen und alles andere bleit so wie es ist.
Dann ist man die Koma vollständig los.
Und eine einfache Feldebnungslinse wird sich auch noch bei Bedarf finden.
Beim den passenden Abständen kann ich gerne helfen, das soll hier nicht das Problem sein.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

also eigentlich ist mir die Theorie völlig wurscht, wenn andere Sternfreunde einwandfreie Fotos mit der Kombi vorlegen.

Was Deine Idee zum Versatz des Korrektors angeht: Ich habe hier daran gedacht, dass eine Feldebnungslinse Platz zum Arbeiten braucht, der wohl genauso wenig vorhanden sein wird, wie der Arbeitsabstand für den derweil in den OAZ versenkten MPCC. Daher halte ich Deine Idee auch für praktisch kaum umsetzbar. Theoretisch nett.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

also eigentlich ist mir die Theorie völlig wurscht, wenn andere Sternfreunde einwandfreie Fotos mit der Kombi vorlegen.
also von einwandfrei kann nicht die Rede sein.
Das Bild das Tassilo hier zeigt sieht zwar auf den ersten Blick ganz ok aus ist aber stark verkleinert.
Es hat ja nur 1487 x 1200 Pixel und zeigt auch da schon bei genauem Hinsehen eine unsaubere Sternabbildung in den Ecken die primär auf Asti und Bildfeldwölbung hindeuten .
Das dürfte am veränderten Arbeitsabstand liegen weil man so die Koma minimieren wollte.
Die ATIK 16200 hat aber 4500 x 3600 Pixel. Liefert also in original Auflösung ein Bild das 3 mal größer ist als hier gezeigt.
Da dürften die Ostereier in den Ecken dann wesentlich deutlicher in Erscheinung treten.

Mit meinem Vorschlag hätte man in jedem Fall eine absolut perfekte Abbildung auch bis in die letzte Ecke der ATIK 16200
Für die 35mm Diagonale sehen die Spots mit Feldebnungslinse so aus.

SN2.jpg


Lediglich ein geringer lateraler Farbfehler der deutlich innerhalb des BS liegt also APO ist da am Feldrand von minimaler Relevanz.
Der Strehl liegt monochromatisch bei 546nm in der äußersten Ecke des 35mm großen Sensors bei sagenhaften 0,995!!!o_O:)
Das Prinzip der Schmidtkamera liefert nun mal fantastische Ergebnisse, auch mit Feldebnungslinse
Ein Ross Korrektor wie der MPCC schafft es wegen deutlicher SA die er einführt am F3,6 Newton nicht mal auf der Achse Beugungsbegrenzt abzubilden.

Was Deine Idee zum Versatz des Korrektors angeht: Ich habe hier daran gedacht, dass eine Feldebnungslinse Platz zum Arbeiten braucht, der wohl genauso wenig vorhanden sein wird, wie der Arbeitsabstand für den derweil in den OAZ versenkten MPCC. Daher halte ich Deine Idee auch für praktisch kaum umsetzbar. Theoretisch nett.

Du zeigst wieder mal das du nichts von dem was ich vorgeschlagen hatte verstanden hast und offenbar auch nicht weist wie das mit der Feldebnungslinse funktioniert.
Die kommt nämlich direkt vor den Sensor.
Ich würde hier 1mm Abstand zum Sensor empfehlen.
Sie wird also in die CAM eingebaut und benötigt daher keinerlei zusätzlichen Platz.
Mein Vorschlag ist also auch in der Praxis nett !!!

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

das ist ja sehr interessant was ihr da schreibt und klingt auch ganz logisch. In Analogie zur Schmidt-Kamera auch beim Schmidt-Newton eine Bildfeldebnungsliste zu verwenden klingt ganz Interessant.
Ich habe bei meiner Schmidt-Kamera auf Euren Hinweis bereits gesehen, welchen Effekt das versetzen der Schmidt-Platte hat.

Ich frage mich allerdings. Wenn so ein Ross-Correktor wie der MPCC für normale Newtons gerechnet ist, die wesentlich mehr Coma haben als ein Schmidt-Newton. Wäre es daher (wenn auch als Kompromiss) nicht möglich einen Corrector für Schmidt-Newtons zu errechnen? Der Comet-Catcher ist ja nicht der einzige Schmidt-Newton auf dem Markt.

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Gerd,

das tut mir jetzt ja fast leid, aber die Linse 1mm vor den Chip zu bringen, dürfte auch nicht so ganz einfach sein. Zufällig habe ich im Kopf, dass die Neuerscheinungen bei ZWO 17mm Arbeitsabstand zwischen Auflagekante und Chip haben. Wird bei den bestehenden Kameras ebensoviel sein. Allerdings sicher einfacher, als absägen, ein Glück. Quasi Plan B, wenn der MPCC doch raus muss.
Ich finde die Idee ja prinzipiell gut, und Du wärst sicher derjenige, der dazu Beispielrechnungen fertigen könnte. Fragt sich halt, ob sich das nun wieder als "allgemeines Zubehörteil" lohnen kann. Zu einem bestehenden oder geplanten SN in Serie - aber im Moment sind wohl eher MNs "in Mode".

Übrigens meinte ich mit den Bildern nicht die Aufnahmen von Tassilo. Aber trotzdem gilt: Schauen wir doch mal, was bei dem aktuellen Versuch herauskommt. Die Frage ist ja auch, welche Chancen man hat, für derart kleine Streukreise Seeing zu bekommen.

Clear Skies
Sven
 
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